Love A - Nichts ist neu

User Beitrag
Mack
08.05.2017 - 23:43 Uhr
Das einzige Muster, das ich sehe, ist Leatherfaces Provokation.

Mag jemand den Neo-R'n'B- oder Pop-Act nicht, der bei "relevanten" Seiten abgefeiert wird, oder den ein paar hippe Blogger als besonders relvant und zeitgemäß einstufen, hat man hingegen keinen Musikgeschmack... ;)


Absolute Zustimmung! Das traurige dabei ist, dass er selbst nicht merkt, wie er nur die Meinung von P4K und Co. abnickt und dabei null eigenständigen Musikgeschmack entwickelt. Ganz schlichter Dogmatismus nach dem Dogma "Was P4K gut findet = gut, war P4K schlecht findet = schlecht". Alle anderen Meinungen werden mit ellenlangen Texten schlechtgemacht oder ins Lächerliche gezogen. Ein Opportunist vor dem Herrn!
Hat das Album
09.05.2017 - 20:52 Uhr
Schon jemand gehört?

Stephan

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09.05.2017 - 21:58 Uhr
Normalerweise ja gar nicht meine Baustelle. Überraschenderweise kann aber sogar ich mit drei, vier Songs was anfangen. Allen voran "Nachbarn II", "Unkraut" sowie "Monaco".
Das sind etwa 5 mehr als gedacht.

eric

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10.05.2017 - 10:48 Uhr
"Nachbarn II" ist einfach ein Hit. Genau wie "Monaco". Dass Dir das kratzbürstige "Unkraut" gefällt, das arg Richtung Joy Division schielt, verwundert ein bisschen. ;)
I
10.05.2017 - 22:29 Uhr
Das beste Lied von Love A ist immer noch "die die die" als Remix Version von der Antilopengang

MopedTobias

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12.05.2017 - 16:47 Uhr
Ist geil geworden, für ne 9 fehlt mir das Alleinstellungsmerkmal, aber 8 würd ich geben. 12 Songs ohne Ausfall, innerhalb ihres Sounds abwechslungsreich und bei Nachbarn II und Unkraut sind die 80er-Einflüsse so stark wie noch nie. Ist wohl ihr bestes Album für mich.

Highlights: Nichts ist leicht, Nachbarn II, Unkraut, Sonderling

Gomes21

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12.05.2017 - 17:18 Uhr
Bin bei moped. 8/10 finde ich vertretbar
August
13.05.2017 - 10:08 Uhr
ich zitiere:
Für viele Leser von Plattentests.de wie auch für den Rezensenten selbst gab es noch nie eine gesellschaftspolitische Phase wie die derzeitige.

Fakt ist: Es war schon lange nicht mehr – sagen wir mal 1945 – so scheiße wie jetzt.
- Ende.

Naja, es gibt immer Verlierer, aber ganz so dramatisch würde ich es wegen den paar PT-Hanseln und einem Rezensenten dann doch nicht darstellen.
Ich würde sagen: Vernachlässigbar !
Horst 77
13.05.2017 - 10:26 Uhr
4/10
Mehr ist das nicht

slowmo

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19.05.2017 - 18:40 Uhr
Musikalisch und Gesanglich ist das nur unterer Durchschnitt aber wen interessiert das, wenn es dennoch guter Punk ist?

Die beiden Vorabsongs "Die anderen" und "Nichts ist leicht" zählen für mich eher zu den schwächeren Songs.


Dafür sind Unkraut, Nachbarn II, Löwenzahn, Monaco, Verlieren und mit etwas abstrichen noch Sonderling und Weder noch allesamt textlich großartige Songs.

Insgesamt eine unglaublich gute und überdurchschnittliche Punkplatte. Solche Songs zu schreiben kriegen nur ganz wenige hin. Diese sich völlig nicht reimende Antilyrik, im ersten Moment hört man nur Krach und wahllos zusammengekleisterte, dahingerotzte Textzeilen, die sich dann aber beim genaueren hinhören erst als wunderschön agressive, düstere, emotionale, weltschmerzbehaftete, metaphorische, kritisch der Gesellschaftswiederspiegelnden Auskotzsongs offenbaren. Auf ähnlichem oder höherem Level in dem Stil fallen mir eigentlich da nur Jens Rachut mit Dackelblut/Oma Hans, die Boxhamsters, Kolossale Jugend und selbstverständlich einiges der frühen Fehlfarben ein. Nach den ersten Hördurchgängen finde ich, dass da die 9/10 da auch voll in Ordnung geht. Wie lang die Halbwertzeit wirklich ist, dass kann man eh erst nach einiger Zeit beurteilen. Tendenziell muss ich da allerdings zustimmen, dass es nur echt wenig gute Musik im deutschssprachigem Raum gibt. Allerdings muss ich doch sagen, dass momentan innerhalb der Subkultur es wieder enorm viele gute neue deutsche Bands gibt. Eigentlich eine solche Fülle, wie seit Anfang der 90er nicht mehr.

Gordon Fraser

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22.05.2017 - 17:28 Uhr
Wenn "Frau" auf "Sau" gereimt wird, mag ich eigentlich nicht mehr hinhören. Textlich ist mir das zu limitiert.

eric

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22.05.2017 - 18:11 Uhr
Der Reim aus "Nachbarn II" passt doch wegen des Kontexts des Songs geradezu perfekt. Rein sprachlich ist sicherlich nicht repräsentativ für die Texte der Platte. Vielleicht mein Song des Jahres bisher. :)
"Die Anderen" hat mich jetzt auch. "Monaco" ist ebenfalls verdammt geil. Ansonsten fegt "Unkraut" alles weg. Ich bleibe bei 8.3/10, dennoch ihr stärkstes Album bisher.

Geht mal live hin und schwitzt mit.

Mister X

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22.05.2017 - 18:41 Uhr
och ja ich finde das album ziemlich 8.3
:D

Gordon Fraser

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22.05.2017 - 19:19 Uhr
"Die Anderen" hat mir hingegen sofort gefallen. Wahrscheinlich weil der Text so schön unkonkret ist. Die politischeren Texte finde ich sehr anstrengend.

Gomes21

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27.06.2017 - 22:31 Uhr
Super Album, bleibe immer noch bei 8/10.
fm1
04.08.2017 - 12:16 Uhr
Ich bin - übrigens nach gefühlt hundert Durchläufen - durch aus auch bei einer 9/10. Natürlich gerundet ;-) Ist genau meine Tasse Kaffee.

Und wieso soll das für Ü30-Leute unpassend sein? Textlich - sicher nicht! Musikalisch - ok, knapp unter Bach! Zumindest für mich ist das aber niveauvoll genug.

Gomes21

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04.08.2017 - 12:28 Uhr
Ich finds auch immer noch super, klasse Album!

Felix H

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07.12.2017 - 10:40 Uhr
Später, aber wichtige Entdeckung, die noch in meinen Jahres-Top-5 gelandet ist.
Wie gut "Nachbarn II" ist. Oder generell die ersten drei Songs. Trotz des homogenen Sounds gibt es auch genug Abwchslung, was im Genre nicht selbstverständlich ist. Für mich auch besser als die zumindest aussagetechnisch ähnliche Kettcar-Platte.

Gomes21

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07.12.2017 - 11:22 Uhr
Definitiv. Nachbarn II ist auch mein Highlight. Die Platte schaffts auch unter meine Besten des Jahres.

eric

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07.12.2017 - 11:49 Uhr
Jepp. Abwechslungsreich vor allem der Stilbruch von düsterem Postpunk bei "Unkraut" bzw. "Nichts ist leicht" hin zu poppigem Indierock wie "Sonderling" bzw. "Kanten". Auch in meiner Top 5.

MopedTobias

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07.12.2017 - 12:48 Uhr
Ist im Gesamten bei mir ganz schön abgerutscht, was aber weniger am Album und mehr am unfassbar tollen Musikjahr liegt. Auf jeden Fall ihre beste Platte.

Gomes21

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07.12.2017 - 13:17 Uhr
das jahr ist musikalisch wirklich sehr gut.

Gomes21

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07.12.2017 - 13:22 Uhr
und das obwohl für mich mindest 2 wirklich dicke Enttäuschungen dabei waren. Kann ich so mit leben.

slowmo

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12.12.2017 - 13:15 Uhr
Mhm was fandet ihr denn dieses Jahr so besonders? Entweder mir gehen die ganzen besseren Sachen einfach durch die Lappen oder ich kann mit den ganzen moderneren Sachen einfach nicht mehr so viel anfangen. Mir sind die Sachen einfach zu glatt produziert. Vermisse etwas das Anarchistische, das Unvorhersehbare bzw. auch diesen rauen und etwas amateurhaften Pioniergeist. Habe das Gefühl, das durch die ganze Digitalisierung und diesen neobiedermeierschen Zeitgeist künstlerisch etwas Verloren gegangen ist. Wenn ich auch durchaus Offen bin für Musik die vom üblichen Gitarre/Bass/Schlagzeug Schemata abweicht. Finde bis auf die neue Slowdive, die bei mir eine gute 9+ bekommt ist dieses Jahr wenig außergewöhnlich gutes erschienen.

Die Love A schrappt bei mir knapp an der 9 vorbei. Für mich schon die beste deutsche Punkplatte seit langem. In meinem Jahresranking wäre sie damit aktuell auf Platz 2.

Gomes21

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12.12.2017 - 14:30 Uhr
Musst mal in die Jahresrankings gucken, da haben schon einige User aufgelistet.

Slowdive und Love A sind bei mir auch ganz oben mit dabei.

Aber auch (für mich) Überraschungen wie Tall Ships, Afghan Whigs (Love A ghört da allerdings auch dazu) und noch so einige mehr.

Felix H

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04.01.2018 - 18:33 Uhr
Hat eigentlich noch jemand Schwierigkeiten, den Text der Strophe von "Nachbarn II" mit dem vom Refrain in einen Kontext zu bringen? Ich liebe den Song, aber textlich wirkt es wie aus zwei verschiedenen Tracks zusammengepackt.

Gordon Fraser

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04.01.2018 - 19:14 Uhr
Der Refrain ist völlig ok, die Strophen finde ich immer noch hotnotpeinlich mit ihren Kreuzreimen aus dem Kindergarten.

Die Nachbarn waren froh
Denn er war immer sehr laut
Hat ganz selten gekocht
Aber immer gekaut


Oder noch schlimmer:


Die Nachbarn waren froh
Denn er war immer 'ne Sau
Hatte oft Besuch
Aber niemals eine Frau


Da rollen sich mir immer noch die Fußnägel hoch... :D

...
04.01.2018 - 20:12 Uhr
Nicht zu vergessen: Die übermäßigen wichtigtuerischen Betonungen in den Strophen. "Schau her, guck was ich zu sagen hab!" Nee, das ist einfach viel zu gewollt, auch wenn's musikalisch nix zu meckern gibt.

Gomes21

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04.01.2018 - 20:48 Uhr
Nene, die Strophe finde ich toll, der Refrain ist zugegebenermaßen etwas plakativ. Auch was die Lyrics angeht unter meinen Lieblingsalben des Jahres.

Autotomate

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04.01.2018 - 22:00 Uhr
Es besteht aber Hoffnung: Auf dem Vorgänger "Jagd und Hund" waren die Texte noch gruseliger.

Autotomate

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04.01.2018 - 22:08 Uhr
*manche Texte
Naja
04.01.2018 - 22:24 Uhr
Ich finde gerade die Einfachheit der Reime in den Strophen von "Nachbarn II" sehr glaubwürdig und passend. Denn schließlich ist das Gesagte ja aus Sicht der Nachbarn (vermutlich einfache Leute, die Oma von nebenan, die man sich bildlich mit Phrasen wie "hach der macht oben immer so einen Krach, ganz ganz schlimm ist das" vorstellt). Ich finde es daher ein richtig gutes Lied.

Textlich Vergleichbares oder etwas, was dieses vertraute Gefühl vermittelt, kannte ich bis dato fast nur aus den 80ern, oft auch von ehemaligen DDR-Bands gesungene Lieder über den Alltag oder die Sorgen der Menschen. Häufig auch im Dialekt, wie beispielsweise:

Babelsberg 14482

Love A - Nichts ist neu (bezeichnender Titel, wie ich daher auch finde) - 9/10

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

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Registriert seit 26.02.2016

04.01.2018 - 23:45 Uhr
Mir geht es weniger um die Frage, ob der Text gelungen ist oder nicht (ich finde ihn sehr gelungen), sondern inwiefern Strophen-Text und Refrain-Text zueinander passen.

Autotomate

Postings: 854

Registriert seit 25.10.2014

05.01.2018 - 08:31 Uhr
Einen ganz unmittelbaren Kontext sehe ich auch nicht. Die Schnittmenge liegt für mich irgendwo in der Tatsache, gleichzeitig Nachbarn zu haben und selber Nachbar zu sein ("Täter und Opfer"). Diese Gespaltenheit.

Gomes21

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05.01.2018 - 10:27 Uhr
Für mich geht es in dem Song um Ambivalenz in der Selbstbetrachtung.
Die "Nachbarn" werden an moralischen Maßstäben gemessen die man weder selbst erfüllt noch überhaupt an sich stellt. An andere aber sehr wohl.

Die Nachbarn waren froh
Denn er war immer sehr laut
Hat ganz selten gekocht
Aber immer gekaut


Dieser Nachbar ist also für einige ein Fettsack. Isst viel Fertigfraß, kocht sich nichts Vernünftiges. Wer will schon so jemanden in der Umgebung haben.

Die Nachbarn waren froh
Denn sie war immer mies drauf
Hat ganz selten gegrüßt
Aber immer geraucht


Eine etwas mies gelaunte Kandidatin, vielleicht auch schüchtern. Vielleicht hat sie aber auch einfach was von dem Getuschel ihrer Mitmenschem mitbekommen. Und dann raucht sie auch noch!1!

Die Nachbarn waren froh
Denn er war immer 'ne Sau
Hatte oft Besuch
Aber niemals eine Frau


Der letzte Kandidat hat sich zwar nur totgesoffen, was gesellschaftlich akzeptiert ist, dafür ist er aber offensichtlich homosexuell! Schlimm genug, dass er nicht hetero ist, aber dann besitzt er auch noch die Frechheit Männer in seine eigenen vier Wände einzuladen. Your death was overdue...



Unwahrscheinlich nicht mehr Trinker, Homesexuelle, Miesmuscheln, Raucher, Übergewichtler in seiner Umgebung und somit auch unter den anderen Nachbarn zu haben.
Näher kennen sie ihre "Nachbarn" ja scheinbar nicht, nur über ihr von Vorurteilen geprägtes Fantasiebild.
Das Motiv der Vorurteile zieht sich ja durchs ganze Album.
Love A
05.01.2018 - 10:43 Uhr
*rumschrei* Eene meene Muh! Und raus bist du!

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

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Registriert seit 26.02.2016

05.01.2018 - 11:10 Uhr
Könnte gut in die Richtung gehen. Man wirft anderen Sachen vor (nicht grüßen, rauchen, rumhuren), die man selbst trotzdem auch so lebt. Maßstäbe setzen, die man selbst nicht erfüllt. Trotzdem ist es schon eine weite Streckung...

Der letzte Kandidat hat sich zwar nur totgesoffen, was gesellschaftlich akzeptiert ist, dafür ist er aber offensichtlich homosexuell! Schlimm genug, dass er nicht hetero ist, aber dann besitzt er auch noch die Frechheit Männer in seine eigenen vier Wände einzuladen.

Interessant, ich hab die Strophe nicht explizit auf Homosexualität bezogen gelesen, sondern nur, dass er oft (wechselnden) Besuch (für Sex) hatte, aber keine (feste) Frau. Kann man natürlich aber auch so sehen.

Gomes21

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Registriert seit 20.06.2013

05.01.2018 - 12:07 Uhr
Interessant, ich hab die Strophe nicht explizit auf Homosexualität bezogen gelesen, sondern nur, dass er oft (wechselnden) Besuch (für Sex) hatte, aber keine (feste) Frau. Kann man natürlich aber auch so sehen.

Interessant, jetzt wo du's sagst; vielleicht war er auch einfach nie verheiratet. Lässt sich in beide Richtungen deuten.
Auch interessant: Bei vertauschten Geschlechterrollen würde ich es sofort ähnlich wie du verstehen..

Gomes21

Postings: 2747

Registriert seit 20.06.2013

05.01.2018 - 12:11 Uhr
edit:

ich denke ich bin wegen
Denn er war immer 'ne Sau

darauf gekommen. Ist ja ein Klassiker unter den Beleidigungen für Homosexuelle.

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 2862

Registriert seit 26.02.2016

05.01.2018 - 12:19 Uhr
Ja, das kann natürlich darauf hinweisen. Denke, man kann es so oder so interpretieren, die Grundaussage bleibt ja dieselbe in ihrer Kritik an spießigen moralischen Anforderungen.

Gomes21

Postings: 2747

Registriert seit 20.06.2013

05.01.2018 - 12:22 Uhr
ja, es ändert letztendlich nichts, da stimme ich dir zu.

maxlivno

Postings: 198

Registriert seit 25.05.2017

05.01.2018 - 15:32 Uhr
Also ich hab vorgestern zum ersten Mal das Album gehört und bei der letzten Strophe musste ich auch sofort an einem Homosexuellen denken.

Hatte oft Besuch
Aber Niemals Eine Frau.

Hat bei mir die Vorstellung geweckt, dass der Mann nie "Frauenbesuche" bekam, sondern nur "Männerbesuche". Aber gerade die Doppeldeutigkeit finde ich sehr passend, da beide Interpretationswege zum Gedankengut der kritisierenden Nachbarn gehören.
Schade, dass ich erst jetzt das Album hören konnte und es nicht schon früher für mich entdeckt habe
Oder:
30.01.2018 - 15:33 Uhr
Oder: der letzte Kandidat hat einfach gar nichts mit Sexualpartnern zu tun - der typische Alki vögelt ja eher selten, hat aber genug Saufkumpanen um sich und eben auch bei sich. Ne Sau ist man ja auch, wenn man nach Bier stinkt, in die Ecken pinkelt oder kotzt.
Mampfmampfmampf
30.01.2018 - 15:41 Uhr
Schade, dass ich erst jetzt das Album hören konnte und es nicht schon früher für mich entdeckt habe

Hast du jetzt keine Zeit mehr dafür, oder warum?

slowmo

Postings: 203

Registriert seit 15.06.2013

30.01.2018 - 17:30 Uhr
An diesen Homosexuellen Aspekt habe ich noch gar nicht so gedacht aber auch eine interessante Deutung.

Hatte das mehr so interpetiert, dass er oft Besuch hatte = sicht ausgelebt mit vielen abwechselnden Frauen oder andere Geschlechtspartner aber halt als ewig ungebundener, alleinstehender und einsamer Mann (sprich niemals eine Frau = nicht fest verheiratet oder in einer festen Partnerschaft).
Ng ngg
30.01.2018 - 19:06 Uhr
Ja genau, das lässt sich so oder so auslegen. Und jetzt hört bitte, bitte, bitte endlich auf, mit der Deutung dieser Zeile Ping-Pong zu spielen :'0
Punk'd
31.01.2018 - 11:35 Uhr
Senior Mechenbier muss ja mittlerweile auch überall seine Wurst ins Glas hängen, Feature hier, Feature da, "ich bin der derbste Saufpank der Republik". Langsam nervt's nur noch!

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 12576

Registriert seit 08.01.2012

08.08.2018 - 21:15 Uhr - Newsbeitrag
Liebe Redakteurinnen, liebe Redakteure,

heute kurz und knapp: Love A gehen im Herbst wieder auf Tour. Danach sind bereits die Aufnahmen für das neue Album geplant.

Weil es schon wieder so heiß ist, hier eine kleine Abkühlung mit dem Video 'Nichts ist leicht':


03.11.18 Mannheim, Forum ('Wir sind die Toten' Fest)
23.11.18 Oberhausen, Pressure Air Festival
24.11.18 Dresden, Groove Station
06.12.18 München, Feierwerk
07.12.18 CH-Zürich, Dynamo
08.12.18 Stuttgart, JuhaWest
21.12.18 Trier, Ex-Haus
22.12.18 Trier, Ex-Haus

Blaulicht
10.08.2018 - 13:18 Uhr
Merci für die Info zur Tour. Endlich mal die Möglichkeit die Jungs live zu sehen. Bin schon gespannt. Finde die beiden letzten Alben sensationell und die PT-Bewertung auch nicht zu hoch.

Gomes21

Postings: 2747

Registriert seit 20.06.2013

10.08.2018 - 13:20 Uhr
Sie stehem dem live in nichts nach, kann ich nur empfehlen!

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