Mew - Visuals

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Armin

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24.01.2017 - 18:22 Uhr
MEW

Ende April wird mit „Visuals“ das neue, bereits siebte Album von Mew erscheinen. Live sind die dänischen Noise-Meister dann Ende Mai dreimal in Deutschland zu sehen.

„Visuals“ ist der Nachfolger von „+/-„, das 2015 erschienen ist. „Mit den Liveshows zum letzten Album befanden wir uns auf einem kreativen Höhepunkt“, sagt Frontmann Jonas Bjerre, „parallel haben wir neue Songs on the road geschrieben. Da war der Funke sozusagen entzündet. Wir wollten den üblichen Produktionszirkel aufbrechen und das neue Album spontan aufnehmen. Die Energie, die wir auf der Welttour verspürten, wollten wir gleich ausnutzen, anstatt noch einmal drei oder vier Jahre zu warten.“

Aufgenommen und selbst produziert in Kopenhagen innerhalb eines Jahres hören wir Mew von ihrer besten Seite. Der erste Vorgeschmack auf das Werk kommt mit dem Song „Carry Me To Safely“ (siehe den link weiter unten), der voller faszinierender Feinheiten steckt. Demgegenüber steht der Opener „Nothingness And No Regrets“, der seine Euphorie langsam aufbaut, wohingegen „The Wake Of Your Life“ in den Pop der 80er Jahre ausufert. „Candy Pieces“ kommt als widerspenstig stampfender Track daher, während „In A Better Place“ fast schon glückselig auf der Melodie gleitet.

Mew "Carry Me To Safely"

Als „wunderbare, latent grössenwahnsinige, elegische Musik“, hat die „Intro“ die komplexen Songs und vielschichtigen Songstrukturen der Dänen einmal beschrieben: Mal hören wir sphärischen Pop, mal rockt es ordentlich, mal verlieren sich die Songs im Nirvana, mal kommt alles kompakter daher. Post-Rock oder Prog-Pop? Indie-Pop? Egal, wer Bands wie Radiohead oder Sigur Rós schätzt, wird auch Mew mögen.

Beeinflussst von so unterschiedlichen Acts wie den Pixies und Dinosaur Jr, aber auch Prince und den Pet Shop Boys wurden Mew bereits Mitte der Neunziger Jahre gegründet. Doch erst mit dem dritten Album „Frengers“ (2003), erspielten sich die aus Hallerup stammenden Musiker auch hierzulande eine kleine Gefolgschaft. „And The Glass Handed Kites“, 2006 erschienen, vergrösserte den Fankreis dann erheblich, was der Nachfolger mit dem langen Namen 2009 noch ausweitete. 2009 waren Mew auch auf persönliche Einladung von Trent Reznor im Vorprogramm von dessen Nine Inch Nails in Europa mit dabei.

Zuletzt waren Mew vor zwei Jahren auf Deutschland-Tour.

Die Presse über das letzte Werk "+/-":

„Das ist Musik, in der man sich nicht verlieren kann, Pop, der sich nicht totläuft und aus gutem Grunde in ihrer Heimat schon lange mit Platin ausgezeichnet“ (Visions)

„ "+/-" von Mew: Zwei Zeichen für einen großen Sound“ (DPA)

„Die Falsetto-Fantasten Mew werden chronisch unter Wert gehandelt“ (Intro)

Präsentiert von: Intro | MusikBlog |
MEW
25.05.2017 Köln | Luxor
26.05.2017 Hamburg | Knust
27.05.2017 Neustrelitz | Immergut Festival

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

25.01.2017 - 18:56 Uhr
MEW

Mit der neuen Single “Carry Me To Safety” kündigt die dänische Indieband Mew die Veröffentlichung ihres neuen, bereits siebten Albums “Visuals” für den 28.04. auf Play It Again Sam an. Darüber hinaus enthüllen Mew erste Tourtermine in Europa (u.a. Köln, Hamburg und Immergut Festival) im Mai. “Visuals” ist der Nachfolger von “+/-”, das 2015 erschienen ist. Frontmann Jonas Bjerre zur Entstehung: “The live shows around that album saw us hit a creative peak, writing tracks on-the-road and the spark was lit. Breaking the normal cycle felt right and we wanted to make an album spontaneously retaining the energy we’d generated on that world tour, rather than wait the normal three or four years.”



Innerhalb eines Jahres entstanden die Aufnahmen in Kopenhagen, wo die Band das Album ebenfalls selber produzierte. Der erste Song daraus “Carry Me To Safety” steckt voller faszinierender Feinheiten. Demgegenüber steht der Opener “Nothingness And No Regrets“, der seine Euphorie langsam aufbaut, wohingegen “The Wake Of Your Life” in den Pop der 80er Jahre ausufert. “Candy Pieces” kommt als widerspenstig stampfender Track daher, während “In A Better Place” fast schon glückselig auf der Melodie gleitet - um nur einen Ausschnitt der insgesamt elf Songs vorzustellen.

Mr Oh so

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26.01.2017 - 00:50 Uhr
Wow, das ging ja ungewöhnlich schnell!
Song klingt ziemlich fett.
Flimmern
27.01.2017 - 18:28 Uhr
Gefällt mir richtig gut!

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

26.04.2017 - 21:15 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?

Hogi

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Registriert seit 17.06.2013

27.04.2017 - 07:39 Uhr
Sicherlich ihr "leichtestes" Album....da liegen schon Welten zB zu der Glass Handed Kites. Ich finds weiterhin gut.Das Gespür für feine Melodien ist immer noch da. Die Halbwertszeit dürfte aber letzlich doch deutlich kürzer sein...
Fiete Ulliver
27.04.2017 - 08:28 Uhr
Hi Oliver, tolle Rezi. Und noch n schönen Abend! Fiete
Rerun
04.05.2017 - 13:07 Uhr
Der Anfang von "Frengers" ist seit vielen Jahren der Klingelton meines Handys, aber ich muss Herrn Windhorst leider recht geben. Das hier ist zu glatt, rauscht vorbei, da bleibt nichts hängen. Schade. Sehr schade.
Matthias
04.05.2017 - 15:02 Uhr
Hey ich stimme der Rezi nur beschränkt zu, ich finde das Album mega geil, ist zwar etwas glatt aber wunderschöne, ausufernde Melodien und geniale Arrangements mit dem mehrstimmigen Gesang!

Mr Oh so

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Registriert seit 13.06.2013

11.05.2017 - 00:38 Uhr
Der Anfang von "Frengers" ist seit vielen Jahren der Klingelton meines Handys

Du meinst "Am I wry? No" Bester Song dieses Jahrhunderts. Allein dieser Anfang ist besser als alles auf dem neuen Album zusammen.

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