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Mike Oldfield - Return to Ommadawn

User Beitrag

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 21504

Registriert seit 08.01.2012

10.01.2017 - 17:56 Uhr
++++ Mike Oldfield veröffentlicht am 20. Januar 2017 sein neues Album „Return To Ommadawn“. ++++



Wie im Titel des bei Virgin/EMI erscheinenden Longplayers bereits angedeutet, kehrt Oldfield damit zu jenen Ideen, Einflüssen und Ansätzen zurück, mit denen er Anfang der Siebziger schlagartig weltbekannt werden sollte.

Von ihm selbst im eigenen Homestudio in Nassau geschrieben, eingespielt, aufgenommen, abgemischt und produziert, setzt Mike Oldfield für „Return To Ommadawn“ größtenteils auf akustische Saiteninstrumente. Eingeteilt in zwei größere Kompositionen („Return To Ommadawn Parts I & II“), bezeichnet Mike das Album als „durch und durch handgemacht“: Insgesamt 22 Instrumente (u.a. Mandoline, Gitarren, Akustikbass, irische Bodhrán, afrikanische Drums und Tin Whistles) hat er persönlich eingespielt, wobei der Takt von einem klassischen (mechanischen) Metronom vorgegeben wurde. Gleichwohl kam auch modernste Technik zum Einsatz, allein weil sich einige der klassischen Siebziger-Keyboard-Sounds nur so reproduzieren ließen. Schließlich kann man auf „Return To Ommadawn“ auch keltische Gesänge gehören – und natürlich sein unverwechselbares E-Gitarrenspiel, was nun schon seit gut vier Jahrzehnten als sein Markenzeichen gil

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

Postings: 2626

Registriert seit 12.12.2013

10.01.2017 - 20:38 Uhr
Ich liebe "Ommadawn". Angesichts der Werke der letzten Jahrzehnte habe ich Angst, dass "Return to Ommadawn" richtig peinlich werden könnte. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

sweet nothing

Postings: 239

Registriert seit 04.11.2014

22.01.2017 - 09:41 Uhr
Kommt nach dem ersten Durchlauf schon mal nicht schlecht. Ziemlich retro das Ganze und streckenweise richtig progig - vor allem Part II. Er kann's ja doch noch :)

manfredson

Postings: 399

Registriert seit 14.06.2013

22.01.2017 - 17:19 Uhr
Ich habe letztens erst "Tubular Bells" und "Hergest Ridge" entdeckt, in "Ommadawn" hab ich noch nicht reingehört. Das neue wirkt für mich schon irgendwo wie eine Rückkehr zum alten Sound, hat aber nicht mehr diesen Charm und ist mir auch teilweise etwas zu kitschlastig. Im Vergleich zu dem, was er dazwischen aber teilweise angerichtet hat, ist es aber auf jeden Fall eine Steigerung.

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

Postings: 2626

Registriert seit 12.12.2013

22.01.2017 - 18:06 Uhr
"Ommadawn" ist sein Meisterwerk. Vor allem "Part 1". Diese Intensität hat er danach nur noch ein Mal erreicht, nämlich auf "Amarok". Das Album funktioniert aber nach eigenen Regeln.

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

22.01.2017 - 18:14 Uhr


Netter Typ.

sweet nothing

Postings: 239

Registriert seit 04.11.2014

22.01.2017 - 20:20 Uhr
Oldfield hat sich mit der Betitelung des Albums die Latte selbst sehr hoch gelegt. Die Genialität von Ommadawn erreicht RTO einfach nicht - was ich mir aber auch nie erwartet, geschweige denn erhofft habe. Also blende ich den Bezug zu Ommadawn jetzt einfach mal aus und gebe dem Album nach dem 3. Durchlauf solide 7/10.

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

Postings: 2626

Registriert seit 12.12.2013

22.01.2017 - 20:39 Uhr
Ja, ist ein zweischneidiges Schwert. Hätte er es anders genannt, wäre die Messlatte niedriger gewesen. Andererseits hätte es dann weniger Publicity gegeben.

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 21504

Registriert seit 08.01.2012

25.01.2017 - 22:05 Uhr
Frisch rezensiert.

Meinungen?
Der Stenberg
25.01.2017 - 23:51 Uhr
Das Cover ist eines der Besten aller Oldfield Platten. Mit Kitsch hat das nichts zu tun. Mann, oh Mann.

musie

Postings: 3203

Registriert seit 14.06.2013

26.01.2017 - 08:17 Uhr
Hätt ich nicht gedacht, dass Mike Oldfield in seinen alten Jahren hier mal so gut abschneidet. Habs einmal durchgehört, mich packts nicht so, aber ja, viel Nostalgie.

sweet nothing

Postings: 239

Registriert seit 04.11.2014

26.01.2017 - 18:08 Uhr
Sehr gelungene Rezi! Ein paar Durchläufe brauchts allerdings schon, damit es zündet. Das Cover fand ich auf dem allerersten Blick interessant, bei näherer Betrachtung dann aber nicht mehr - wirkt irgendwie billig...
quasinebenbei
23.03.2019 - 16:23 Uhr
Das Album bekommt von mir 9 Punkte (fast perfekt). Sehr feine Kompositionen, die für manche vielleicht etwas unauffällig verpackt sind. Nicht ganz so dramatisch wie "Ommadawn". Deshalb hätte man das Werk auch "Return to Hergest Ridge" nennen können.
Dennoch: Der Alte kann es immer noch, wenn er will. Es ist mir egal, ob sein Antrieb zur Rückbesinnung seine Fans oder Rob Reed ist (dessen Sachen gibt's auf Bandcamp). Hauptsache, er wandelt weiter auf den Pfaden der Vergangenheit.

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