Faber - Sei ein Faber im Wind

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musie

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06.07.2017 - 12:51 Uhr
aus 'Nichts', ich find den Text grossartig. Wer das als strunzdumm abtut fühlt sich doch bloss angesprochen...:

Genug
Genug war nie genug für mich
Heute ist mir nichts schon viel zu viel

und wenn ich euch nachts singend
eure Dummheit feiern höre
Dann braucht es meine ganze Disziplin um nicht zu schießen
Denn ich habe ein Gewehr
Aus meinen Jahren im Militär
Damit schieß ich euch die Dummheit aus den Köpfen jajaja

Genug
Genug war nie genug für mich
Heute ist mir nichts schon viel zu viel


musie

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Registriert seit 14.06.2013

06.07.2017 - 12:56 Uhr
sowieso, Faber, das ist jugendlicher Übermut, Spielfreude, Schalk... und so sind auch die Texte.

das Gegenteil von prüde, spiessig etc.

wirklich ganz üble Rezension hier.
bear
06.07.2017 - 13:38 Uhr
im gegenteil, die rezension trifft es sehr gut. deutschfolk für 15 jaehrige, die drüber kichern, wenn jemand f cken und s x sagt. hihi, wie frech der ist.
diese musik ist so verkIemmt, das gibts gar nicht.
bear
06.07.2017 - 13:38 Uhr
ah, es ist musie. ja, da ist alles übel, was nicht ihrer meinung entspricht.

MasterOfDisaster69

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06.07.2017 - 18:20 Uhr
und diesmal hat musie sogar mal recht...
bear
06.07.2017 - 21:23 Uhr
ich verstehe nicht was daran verklemmt ist, zu sagen: der humor von faber ist pubertär und scheiße. es stimmt ja.
Corona
06.07.2017 - 21:25 Uhr
"Wem du's heute kannst besorgen, dem besorgst du's morgen auch."

Ja, super Text. Fast so geil wie der Kram von Mario Barth. Der meint das ja auch nur lustig.

cargo

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08.07.2017 - 11:30 Uhr
Na ich hoffe doch mal, dass dann in Zukunft ähnlich platte Lyrics von anderen Künstlern konsequenterweise auch als nicht prüde und spießig gefeiert werden. Wobei es erst mal schwierig sein wird solch peinliche Texte irgendwo sonst zu finden.

musie

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Registriert seit 14.06.2013

08.07.2017 - 13:11 Uhr
Jetzt wirds spannend. Wieso ist Faber in Deutschland bei den Frauen so beliebt? Weil er genau so ist, wie sie sich den Deutschen Mann wünschen. Bissl übermütig und nicht alles bierernst nehmen. Und dazu noch intelligent irgendwie.
Mrs. Potz
08.07.2017 - 15:46 Uhr
Gewisse Frauen lassen sich von Textmüll nicht abschrecken. Faber ist so beliebt, weil er so süüüß ist...

captain kidd

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08.07.2017 - 19:13 Uhr
Ich finde es ja irgendwie nicht ganz scheiße. Musikalisch etwas zu viel Chanson, aber Attitüde ganz nice. Texte schön deppert bis vom Hafer gestochen.

captain kidd

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10.07.2017 - 14:58 Uhr
Das ist sogar eigentlich ganz gut.
Du alter Nutte!
10.07.2017 - 15:36 Uhr
Und jeder Jäger träumt von einem Reh / Jeder Winter träumt vom Schnee / Jede Theke träumt von einem Bier / Warum, du Nutte, träumst du nicht von mir?
Walter
12.07.2017 - 15:44 Uhr
Fantastisches Album. Die beiden EPs sind aber auch nicht zu verachten, insbesondere wegen Fabers bestem Song, "Tausendfrankenlang".
Tom Green
12.07.2017 - 15:49 Uhr
Finde es auch klasse.

Kernige Texte, Beirut Melancholie, zupackender Pop, Haltung und eben nicht das 0815 Popstar-Ding. Bestes deutschsprachiges Album in diesem Jahr (bis jetzt).

8/10

captain kidd

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12.07.2017 - 16:45 Uhr
Ja. Nach Der Täubling.

captain kidd

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12.07.2017 - 16:48 Uhr
Leider wurden die lyrischen Ebenen bei der Rezi hier nicht verstanden. Schade.
captain obvious
12.07.2017 - 16:50 Uhr
Bei Pitchie nicht bnm. Kann also nicht gut sein.

Otto Lenk

Postings: 461

Registriert seit 14.06.2013

12.07.2017 - 16:52 Uhr

Für´s Album eine deutliche 8.
Für die Rezi eine 1-.
ömergod
12.07.2017 - 16:57 Uhr
der captain mochte ja auch dagobert, insofern ist ihm jegliche kompetenz im deutschsprachigen musikraum abzusprechen.

das hier ist totaler müll.
Walter
12.07.2017 - 17:28 Uhr
Ich kann an den Texten nichts Provozierendes erkennen und glaube auch nicht, dass das vom Sänger hier intendiert war.

Otto Lenk

Postings: 461

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12.07.2017 - 17:47 Uhr
muss scheiße sein, da bei musikexpress platte der woche mit fünf von sechs points. hier muss einfach die regel gelten, dass die eh keine ahnung von nix haben.

Michael

Warer Magot

Postings: 366

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13.07.2017 - 02:04 Uhr
Ich mag das Album tatsächlich sehr gerne und bin da ausnahmsweise mehr mit der laut.de-Rezension (4/5) einverstanden.

Cosmig Egg

Postings: 768

Registriert seit 13.06.2013

15.07.2017 - 10:02 Uhr
Von der songstruktur mit folk-einflüssen finde ich das Ganze eigentlich sehr erfrischend, und am ehesten mit Element of crime zu vergleichen. Bis auf die 3 bis 4 Fehlgriffe im Text, die in der Rezi schon aufgeführt wurden, ist das ein ganz angenehmes deutschsprachiges Album.... Nichts, was jetzt auf Dauerrotation bleibt,(wobei ich mir "wer nicht schwimmen kann der taucht" sogar auf meine Playlist 2017 gezogen habe) aber die Wertung ist mindestens 2 Punkte zu niedrig.
skan dall
15.07.2017 - 13:39 Uhr
https://m.youtube.com/watch?v=Aj-QbQSVo_o

Sehnenscheidentzündung?

Flami

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Registriert seit 28.11.2015

22.07.2017 - 12:25 Uhr
Wieso eigentlich Faber?

WO IST DER DEINHARD?
Tatort
23.07.2017 - 16:27 Uhr
Faber, was machen sie denn da schon wieder!?
Günter
04.08.2017 - 14:09 Uhr
Seh ich genau wie Cosmig Egg, Felix H hackt sinnlos auf ein paar Textzeilen rum, gibt aber sogar 2Raumwohnung nen Punkt mehr...
Ähmm
10.08.2017 - 16:47 Uhr
Wer ist den jetzt lächerlicher? Achim oder Petr?
Simon D.
19.08.2017 - 15:37 Uhr
Kann ich garnicht mitgehen, ich seh es vollkommem anders. Die texte bleiben völlih bei sich und provozieren nicht sinnlos rum sondern beschreiben die durchaus nachvollziehbaren gedanken in kritischen lebensphasen. Das der papst hier selbst rezensiert, der "nutte" natürlich nicht mal denken würde war ja nicht zu erwarten. Wieviel vater unser es wohl gebraucht hat um für diese rezension vergebung zu finden.
Übrigens lass mich nicht los und es könnte schöner sein sind echt super lieder.
Moni
24.08.2017 - 15:42 Uhr
Haldern-Auftritt im TV geguckt und kurz drauf dann live in Winterthur gesehen: der ist richtig gut und wird groß! du mal wieder, Felix.. -.- die Leute anzünden, indem du einzelne (ironisch gemeinte) Textpassagen zitierst, oh mei.. zeig halt Größe und geb die Rezensionen von Künstlern, die du nicht magst bzw. nicht verstehst, an einen Kollegen ab
Moni
24.08.2017 - 15:46 Uhr
Bin von der Plattenfirma bezahlt.
lotterie faber
24.08.2017 - 15:48 Uhr
wenn dieser pseudo-regner auf mario barth niveau groß wird, dann gute nacht deutschland. oder schweiz, wie auch immer.
Tippfehler
25.08.2017 - 16:12 Uhr
Einer der Zür"i"cher schreibt, kann man nicht ernst nehmen...
Ich stelle fest
26.08.2017 - 21:57 Uhr
Züricher sind sehr leicht zu provozieren und weinen schnell.
Ich stelle fest (der echte)
26.08.2017 - 22:42 Uhr
Was ich vorhin sagte.
alter
28.09.2017 - 12:48 Uhr
alter, lel.
Der hat tatsächlich Wendytratscher Maskulin gebitet auf seinem "Smash-Hit" 'Wem dus heute kannst besorgen'. Da heißt es:

'Du bist zwar erst sechzehn
Ach komm, wir drehen S*xszenen'

Wendytratschers Song 'H*renb*tchtorte' kam locker 3 - 4 Jahre vorher und da heißt es:

'Sobald bei Facebook dasteht: Die B*tch ist sechszehn, ey!
Bist du bereit für ne' spritzige S*xszene.'

Was für ein trauriger Huan muss man sein, wenn man selbst schon bei dreck Wendytratscher Maskulin klauen muss.

edegeiler

Postings: 1250

Registriert seit 02.04.2014

02.11.2017 - 23:26 Uhr
Welcher vernünftige Mensch vergleicht das denn mit dem Befindlichkeits GAU namens AnnenMayKantereit?
"Wem du es heute kannst besorgen" ist cool und tatsächlich finde ich die 16/Sexszenen Line sehr witzig.
Pinko
03.11.2017 - 00:06 Uhr
Der Vergleich mit AMK ist komplett treffend. Dieser Studenten-Spacko-Habitus, wenn man sich selbst viel zu geil findet, auch bei Faber.
Und die 16-Sexszenen-Zeile findet man vor der Pubertät vielleicht noch witzig, aber da findet man auch noch andere Sachen geil. Wächst man raus.

whitenoise

Postings: 292

Registriert seit 17.06.2013

04.11.2017 - 17:46 Uhr
Ich sehe Faber sogar noch unter AMK-Niveau. Von den Texten her mit Sicherheit.
stati
20.03.2018 - 20:27 Uhr
geniales teil. da hat captain kidd wieder mal recht und für plattentests vermutlich nach den alten bright eyes die größte quatschbewertung :D

beim übernächsten album gibts dann die ausgleichende 9/10

OliverDing

Postings: 28

Registriert seit 13.06.2013

07.07.2018 - 18:43 Uhr
Großartiges Album. Fast nur Ohrwürmer.
DilliverOng
08.07.2018 - 21:56 Uhr
Modern Talking - Alone: The 8th Album

Großartiges Album. Fast nur Ohrwürmer.
Illover Dog
09.07.2018 - 05:56 Uhr
Bänkelmusik für Prolls. Nicht mehr
godverdomme
30.01.2019 - 15:34 Uhr
Also, gehen wir mal zurück in den Deutschunterricht, brauchen wohl einige hier.

Wie ist das nochmal mit künstlerischen Texten? Nimmt man die alle für bare Münze und hinterfragt nicht die mögliche Absicht des writers? Könnte es vielleicht sein, dass *oh schreck* Texte aus der Sicht einer Figur gesungen werden, die gar nicht Faber selbst ist?

Beispielsweise in "Wem du's heute kannst besorgen" soll im Video durch die Spiegelszene problematisiert werden, dass die Opfer von gestern die Täter von heute sind, und dieser traurige Kreislauf der Gewalt in unserer Gesellschaft einfach ignoriert und totgeschwiegen wird. Das jetzt als nur eine von vielen Botschaften im Song.

In "es wird ganz groß" gehts auch nich um die Scheiße vom Chef oder ums f*cken von schwarzen, sondern eben um die Monotonie und Ausbeutung im Alltag, unseren Hang zum Materialismus, und wie wir das Ganze mit Drang zum "großen" stets unerreichbaren kompensieren wollen anstatt einfach ein anderes, nicht unbedingt gesellschaftkonformes leben zu führen.

Bitte, denkt bevor ihr urteilt! Oder wenigstens danach!
@godverdomme
30.01.2019 - 16:13 Uhr
Erzähl das doch morgen in deinem Deutsch-LK und verschone uns hier davon. Kannst ja noch mal hier schreiben, wenn du erwachsen bist.


Faber ist natürlich großer Mist.

Ciao
MarkusE
06.02.2019 - 09:13 Uhr
Ja, Faber kann schnell missverstanden werden. Da gibt es sicher Passagen, die nicht geschmackskompatibel für jeden sind. Aber eigentlich nicht zu viele.

Was ist er denn nun? Interessant musiziert, markante Stimme, Texte mit Haken und Ösen, Videos mit Tiefgang. Jemand, der herumprollen will, macht sich definitiv nicht sollche Mühe. „Alles Gute“ ist ziemlich zentral in dem Album. Der Text beschreibt Einsamkeit, nicht nur als Schicksal, sondern als zumindest zu einem großen Teil selbstgewählte Form des Lebens. Das mag aus dem Munde eines recht jungen Menschen arrogant wirken, ist aber am Ende ehrlicher als Mitleid.

Es gibt viele Ohrwürmer auf diesem Album, wenig Nerviges, selten Langweiliges. Ich glaube, wir werden noch mehr von ihm hören,
Nebenbei in sehr guter Klangqualität aufgenommen.

Ich bemitleide übrigens diejenigen, die die Ankündigungen von Plattenfirmen lesen müssen. Das muss bei Musikliebhabern spontane Würgreize auslösen.

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