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Ryan Adams - Prisoner

User Beitrag

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 7442

Registriert seit 26.02.2016

07.12.2016 - 09:42 Uhr
Kommt am 17.2.

Tracklist:
01 “Do You Still Love Me?”
02 “Prisoner”
03 “Doomsday”
04 “Haunted House”
05 “Shiver And Shake”
06 “To Be Without You”
07 “Anything I Say To You Now”
08 “Breakdown”
09 “Outbound Train”
10 “Broken Anyway”
11 “Tightrope”
12 “We Disappear”

Gomes21

Postings: 3654

Registriert seit 20.06.2013

07.12.2016 - 12:30 Uhr
Sein selbstbetiteltes Album war ein Comeback was ich so nicht erwartet hätte. Hat sich als eines meiner Lieblingsalben überhaupt gehalten, klasse!

Dann ein Tailor Swift Cover Album...

Ob es dem kommenden ähnlich wie "Ryan Adams" gehen kann kommt drauf an in welchem Stil er nun arbeitet. Ich hab das Gefühl ich werde es entweder großartig oder beschissen finden.


Ein Musiker zwischen Genie und Wahnsinn.
Tom Green
07.12.2016 - 13:11 Uhr
Genie und Wahnsinn finde ich ja gar nicht so. Er veröffentlicht zumindest immer solide Alben, dann ist zumeist nur die Frage, ob mal wieder auch ein sehr gutes dabei ist. Absolute Meisterwerke sind bei ihm meiner Meinung nach aber nicht zu finden, weil die Alben meistens zu lang sind und er ist nicht schafft eine übergeordnete Gesamtatmosphäre zu erschaffen.

Gomes21

Postings: 3654

Registriert seit 20.06.2013

07.12.2016 - 13:22 Uhr
ich finde, dass er das genau ein mal geschafft hat. Und zwar auf "Ryan Adams".

Ansonten war leider immer einiges an gähn-Material dabei, da muss ich dir zustimmen.

Gomes21

Postings: 3654

Registriert seit 20.06.2013

07.12.2016 - 13:27 Uhr
https://www.youtube.com/watch?v=U-qfQcJveDw

erster Song im Stream.
er zumindest den Sound beibehalten. Klingt zumindest okay.

Gomes21

Postings: 3654

Registriert seit 20.06.2013

07.12.2016 - 13:30 Uhr
langweilig arrangiert, klingt wie ne Blaupause eines Ryan Adams Songs. gefällt mir aber trotzdem ganz gut, ist aber sicher nichts weltbewegendes.

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 21271

Registriert seit 08.01.2012

07.12.2016 - 18:14 Uhr
RYAN ADAMS: NEUES ALBUM PRISONER KOMMT AM 17. FEBRUAR



SINGLE DO YOU STILL LOVE? ME AB SOFORT ERHÄLTLICH









Today, pinball, comic book, black metal and hardcore enthusiast and multiple-Grammy-nominee-and-zero-winner Ryan Adams confirmed details of his first album of all new original material since 2014's Ryan Adams.

The album, titled Prisoner, will be released February 17 on Pax-Am/Blue Note, and previewed and discussed snippets (or "sniplets") of new tracks including first single "Do You Still Love Me?" which is available today for purchase and as an instant grat with all pre-orders.





DO YOU STILL LOVE ME?






"I was reflecting on the different states of desire and what it means to be a prisoner of your own desire," Adams told of the new record's title, later adding, "I felt like I had been robbed of... the most valuable thing in a person's life…Time."

The twelve tracks that make up Prisoner came to Adams over a prolific period stretching back as far as the week his 2014 self-titled album entered the U.S. album chart at a career high of #4. During that run, Adams toured the world, recorded and released both his Live at Carnegie Hall collection and full-album cover of Taylor Swift's 1989, and saw the aforementioned Ryan Adams garner two Grammy nominations - Best Rock Song for "Gimme Something Good" and Best Rock Album - while "Gimme Something Good" became the first vinyl single to go #1 at the Amazon.com music store.

And somehow during this two-year-plus whirlwind, Adams contends Prisoner virtually wrote itself. "Whatever was going on in me was strong enough that I only had to sit down and this stuff just made itself known."

Ryan Adams' Prisoner track listing is below. The album will be available February 17, 2017 in formats including standard digital, HD digital, 180G vinyl and CD.


TRACKLIST:


1. Do You Still Love Me?
2. Prisoner
3. Doomsday

4. Haunted House
5. Shiver and Shake
6. To Be Without You

7. Anything I Say To You Now
8. Breakdown

9. Outbound Train

10. Broken Anyway

11. Tightrope
12. We Disappear



Gordon Fraser

Postings: 1975

Registriert seit 14.06.2013

16.01.2017 - 17:00 Uhr
Ich lehne mich mal aus dem Fenster und sage: sein bestes Album seit "Cold Roses", für mich zumindest. Liegt vor allem an dem verhallten Weltschmerz, der "Love Is Hell" so groß gemacht hat und der hier jetzt wieder zum Vorschein kommt. Originell ist daran nix, aber das stört überhaupt nicht.

Beefy

Postings: 370

Registriert seit 16.03.2015

16.01.2017 - 17:05 Uhr
Kann bis jetzt nicht viel damit anfangen. Mal sehen, ob das noch was wird.
Aber
25.01.2017 - 21:10 Uhr
"End of the World Edition" - oh yeah!

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 21271

Registriert seit 08.01.2012

27.01.2017 - 22:02 Uhr
Liebe Kolleginnen und Kollegen,



am 17. Februar wird Ryan Adams sein 16. Studioalbum „Prisoner“ veröffentlichen.

Kürzlich erschien mit „Doomsday“ der dritte Vorab-Track daraus.



Hier könnt Ihr Euch den Song anhören:







Seit zwei Jahrzehnten schon wird Ryan Adams für seine Veröffentlichungen gefeiert und gilt längst als „einer der elegantesten Singer-Songwriter seiner Generation“ (The New York Times) und „einer der wenigen wirklich großartigen Roots-Rocker, die es noch gibt“, wie die Redakteure von Entertainment Weekly es formulierten. Nun kehrt der mehrfach Grammy-Nominierte aus Jacksonville, North Carolina mit neuem Songmaterial zurück:

„Prisoner“ ist der Nachfolger seines selbstbetitelten Albums Ryan Adams aus dem Jahr 2014 und erscheint am 17. Februar 2017.



„Ich war dermaßen versunken in meine Erfahrungen als Mensch, dass das hier wirklich die einzige Platte ist, die an diesem Punkt aus dieser Situation entstehen konnte“, so Ryan selbst über „Prisoner“.

Der Vorab-Track „Do You Still Love Me?“, in dem die Frage nach der Liebe ganz wörtlich gestellt wird, kommt mit einer Eröffnungssalve, die „zerschrammt, nachdenklich und überhaupt so klingt, als stünde sein Herz in Flammen“ daher (laut Vulture, wo der Song einer der „5 Best New Songs of the Week“ war).



Dass „Prisoner“ so persönlich und eindringlich klingt, liegt sicher auch daran, dass Ryan die Ideen so festgehalten hat, wie sie ihm in den Sinn gekommen sind: Quasi jede freie Minute nach der Veröffentlichung des Vorgängeralbums investierte er in die Arbeit an den neuen Songs. Alles an ihnen sollte zu 100% stimmen, nichts sollte überstürzt werden. „Für jede einzelne Note schwebte mir ein ganz spezifischer Sound vor, und ich bin sehr stolz auf die Ergebnisse“, so der Sänger. „Wir haben da wirklich wochenlang dran gearbeitet, um für alles den richtigen Sound zu finden. Das ging so weit, dass wir sogar das richtige Metallstück oder das perfekte Rohr gesucht haben, um darauf zu hämmern.“



Und dann wäre da natürlich noch die offensichtlichste Frage, die „Prisoner“ mit sich bringt. Eine Frage, die so offensichtlich ist, dass man Ryan besser gleich selbst zu Wort kommen lässt: „Natürlich werden die Leute fragen, ob dieses Album nun von meinem eigenen Leben handelt. Die Antwort darauf lautet: Ja. Allerdings sollte man wissen, dass die Antwort auf diese Frage schon immer ja gelautet hat. Ich habe schon immer basierend auf eigenen Erfahrungen geschrieben – wobei ich mir da durchaus künstlerische, dichterische Freiheiten eingeräumt habe. Wann bitteschön habe ich das nicht getan? Und klar handelt dieses neue Album von Liebeskummer, aber es geht um weitaus mehr als das. Diese Songs handeln davon, das wahre Wesen des Verlangens zu verstehen – und zu verstehen, wie einem das mehr noch als jedes andere Erlebnis im Leben das Herz brechen kann.“

dreckskerl

Postings: 6405

Registriert seit 09.12.2014

27.01.2017 - 23:45 Uhr
Alle drei Songs sind verdammt gut.
Ob die Perfektion der Produktion, die heraushörbar ist, in Albumlänge mir vielleicht zu viel ist, oder doch SO gut, dass alles stimmt?... bin hochgespannt.
Hoffe es wird richtig gut.

Gomes21

Postings: 3654

Registriert seit 20.06.2013

27.01.2017 - 23:51 Uhr
Hat er das eigentlich wieder selbst produziert?

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 21271

Registriert seit 08.01.2012

08.02.2017 - 20:29 Uhr
Frisch rezensiert.

Meinungen?
brötzz kluner
08.02.2017 - 21:22 Uhr
Socke schrammelt sich einen frisch von der Leber wech. Damned wäre ich, würde ich nicht auch wollen. Dennoch: Nicht untendurch, oben zwei, sondern lautlos leutselig lamentabel. Geht. 6/10

Gordon Fraser

Postings: 1975

Registriert seit 14.06.2013

09.02.2017 - 11:09 Uhr
Kann die Kritikpunkte nachvollziehen, finde das Album aber trotzdem deutlich besser in der Endwertung. Habe aber auch eine Schwäche für Neo-Softrock. ;)

Elektrolyte

Postings: 184

Registriert seit 20.09.2016

09.02.2017 - 11:15 Uhr
Mir gefällt es auch besser. Würde es in der oberen Hälfte seiner Alben einordnen.

Gordon Fraser

Postings: 1975

Registriert seit 14.06.2013

09.02.2017 - 11:23 Uhr
Und btw, kann man mal den bug fixen, dass bei Weitere Rezensionen im Plattentests.de-Archiv auch die Bryan-Adams-Sachen angezeigt werden? Wenn Ryan das mitbekommt wird PT nicht mehr bemustert... :D

Aber
09.02.2017 - 23:39 Uhr
Warum hat Jennifer Depner das Album nicht wieder rezensiert? Fände ich, was Vergleichswerte angeht, passender. Davon abgesehen finde ich die drei Vorabsongs klasse und die sind nicht mal bei den Highlights aufgelistet. Bin sehr zuversichtlich - zumal ich ja dann doch das "Doppelalbum" kriege :D.

@Gordon:

Ja, der Bug ist ärgerlich. Aber da Ryan doch mittlerweile auch mal Bryan covert, sieht er das wohl nicht mehr so eng ;).
Alex
10.02.2017 - 20:14 Uhr
Der Part über Taylor Swift stinkt aber mal richtig nach Männerumkleide, am besten in einem hippen Hamburger Viertel der 90er. Die Dame war damals, als sie "langsam erwachsen" wurde 25, also 3 Jahre älter als Buddy Holly zum Zeitpunkt seines Todes, und 2 Jahre älter als James Hetfield, als dieser Master Of Puppets einspielte. Aber da sie ja eine gutaussehende Popmusikerin ist, gilt sie auch in dem Alter noch als unbeholfenes Mädchen, dass außer ihren Glupschaugen nichts zu bieten und keinen anderen Zugang zur Welt hat als diese.

Ranziger Indie-Chic in Hipsterkreisen scheint, was sexistische wokeness angeht, auf einer Stufe mit Andreas Baader.
Aber
11.02.2017 - 09:15 Uhr
Aber da sie ja eine gutaussehende Popmusikerin ist, gilt sie auch in dem Alter noch als unbeholfenes Mädchen, dass außer ihren Glupschaugen nichts zu bieten und keinen anderen Zugang zur Welt hat als diese.

Stimme deinem Beitrag insgesamt zwar zu - allerdings hat sie mit ihrer Musik damals nicht direkt etwas gegen diese Vorurteile unternommen, oder? Sehr "erwachsen" waren gerade die Texte beispielsweise nicht.
Alex
11.02.2017 - 12:28 Uhr
"Stimme deinem Beitrag insgesamt zwar zu - allerdings hat sie mit ihrer Musik damals nicht direkt etwas gegen diese Vorurteile unternommen, oder? Sehr "erwachsen" waren gerade die Texte beispielsweise nicht."

Es ist Popmusik. Klar macht Swift da auf "ich will erobert werden, wo ist mein bad boy?", aber das hat Madonna schon mit 20 nicht getan, und Carly Rae Jepsen macht das mit 30 immer noch. Das ist denke ich nicht unbedingt eine Frage des Alters und von präpubertären Glupschaugen, sondern von *wegduck* Emanzipiertheit. Aber die Reduktion auf die Glupschaugen unterstellt halt, das sei irgendein Naturalismus, weil ja noch jung und dumm und sweet.

Davon ab - die meisten männlichen (Pop)Musiker haben jetzt auch nicht so die reife Lyrik am Start; allerdings ist es schwer, Paranoiafantasien über nuklearen Winter mit Liebesliedern zu vergleichen.

Fürstbischof von Gurk

Postings: 392

Registriert seit 17.12.2016

11.02.2017 - 12:39 Uhr
Mein Lieblingssong von ihm ist "Summer of '69".
Aber
11.02.2017 - 12:50 Uhr
Es ist Popmusik. Klar macht Swift da auf "ich will erobert werden, wo ist mein bad boy?", aber das hat Madonna schon mit 20 nicht getan, und Carly Rae Jepsen macht das mit 30 immer noch. Das ist denke ich nicht unbedingt eine Frage des Alters und von präpubertären Glupschaugen, sondern von *wegduck* Emanzipiertheit. Aber die Reduktion auf die Glupschaugen unterstellt halt, das sei irgendein Naturalismus, weil ja noch jung und dumm und sweet.

Emanzipiertheit ist hier also nicht gegeben? Weil "Eroberung" und "Bad Boy" et cetera. Vielleicht wurde im Review ja aber auch nur Emanzipiertheit (passiert ja eher im erwachseneren Alter) mit Erwachsensein verwechselt?
"Es ist Popmusik" allein zählt ja nicht als Argument.

Davon ab - die meisten männlichen (Pop)Musiker haben jetzt auch nicht so die reife Lyrik am Start; allerdings ist es schwer, Paranoiafantasien über nuklearen Winter mit Liebesliedern zu vergleichen.

Da stimme ich zu. Aber das war ja auch nicht das Thema.
Alex
12.02.2017 - 14:10 Uhr
"Emanzipiertheit ist hier also nicht gegeben? Weil "Eroberung" und "Bad Boy" et cetera. Vielleicht wurde im Review ja aber auch nur Emanzipiertheit (passiert ja eher im erwachseneren Alter) mit Erwachsensein verwechselt?"

Es ist zumindest ein sehr passives, hascherlartiges Schema, das bedient wird. Bei der Formulierung "langsam erwachsen" sehe ich halt schon den Vorwurf des "kleinen Mädchens" im Raum, eben gepaart mit dem Verweis auf ihren mädchenhaften Körper. Damit wäre Mitdreißigerin Britney Spears halt bis heute ein kleines Mädchen. Weiß nicht.
Ärgerlich
14.02.2017 - 11:21 Uhr
Herr Ginter mag gefällig formulieren können, aber es fehlen ihm immer wieder wesentliche musikhistorische Kenntnisse.

Dass Springsteens Tunnel Of Love die Liebe feiert, ist doch ignorant. Das ist ein schmerzerfülltes Trennungsalbum. Mit Gedanken an Selbstaufgabe, Sucht und Tod. Ich finde solches Namedropping ohne Substanz hochgradig peinlich – für den Autor und die Plattform. Wer soll denn nach einem solchen Fauxpas noch die Wertung ernstnehmen können?
Noch mehr ärgerlich
14.02.2017 - 11:22 Uhr
Ich finds auch peinlich, wenn man in einem Satz 70s Softrock und AC/DC nennt. Der Junge hat wirklich kein Basiswissen scheinbar

Gomes21

Postings: 3654

Registriert seit 20.06.2013

14.02.2017 - 11:32 Uhr
Das Album gibt es jetzt via NPR im Stream

http://pitchfork.com/news/71616-stream-ryan-adams-new-album-prisoner/
Meinung
15.02.2017 - 14:36 Uhr
Unfachmännisch daneben rezensiert. Bravo!

Gomes21

Postings: 3654

Registriert seit 20.06.2013

15.02.2017 - 16:07 Uhr
mir gefällt das Album eigentlich zeimlich gut. Na klar erfindet Adams hier nichts neu, aber er trägt es klasse vor. Packt mich, wie schon der Vorgänger.

Maximilian

Postings: 16

Registriert seit 11.07.2015

15.02.2017 - 19:28 Uhr
zu Swift: Sie meinte doch selbst in Interviews, dass "1989" verarbeitet, wie sie allzu naiv mit der Welt konfrontiert wurde. Und dabei erwachsen.

zum Boss: Leseempfehlung "Born to run" (Autobio); Chapter 51. Da wird recht deutlich, wie versöhnlich Springsteen die Arbeit am Album empfand. Es steckt nicht nur das Düstere und Traurige in "Tunnel of love".

zu 70er & AC/DC: stand wirklich so in der Pressemitteilung, in einem Satz.

Nicht präzise genug formuliert. Pardon.
Aber
15.02.2017 - 20:37 Uhr
Sehe da auch generell nichts Widersprüchliches in der Rezension. Und die Erklärung bezüglich Swift hätte mir auch einfallen können :).

Nur die Recherche bezüglich des "Doppelalbums" hätte passender ausfallen können. Die Anzahl an Songs ist ja durchaus vorhanden und könnte so interpretiert werden, dass da mal mehr geplant war (in einem frühen Stadium; was ja nichts Unübliches wäre, solche Pläne abzuändern).

Davon abgesehen: Gehe auch weiterhin davon aus, dass das ein starkes Album wird. In den letzten Jahren hat er durchaus nen Lauf.

Dr. Reineke

Postings: 30

Registriert seit 01.09.2013

16.02.2017 - 17:28 Uhr
Für mich war er leider nach Love is Hell durch. Habe ihn mit der ersten Whiskeytown-Platte entdeckt und verglichen mit den Alben aus dieser Zeit, hat er massiv abgegeben - leider. Die exzessive Kopfstimme in vielen Alben bekommt ihm nicht. Aber der Typ ist ja noch "Jung"; da kann noch vieles kommen!
Der PT-TroII bei Zeit Online
16.02.2017 - 20:52 Uhr
Ryan Adams sollte aufhören mit Musik.

http://www.zeit.de/kultur/musik/2017-02/ryan-adams-philipp-poisel-balbina-vagabon-tontraeger?google_editors_picks=true

Dr. Reineke

Postings: 30

Registriert seit 01.09.2013

17.02.2017 - 09:46 Uhr
Naja, schwacher Artikel.

Stranger's Almanac
Pneumonia
Heartbreaker
Gold
Love is Hell

und einige unveröffentlichte Alben wie:

The Suicide Handbook
48 Hours
...

sind grossartig und gehören für mich zu den besten Americana- / Singer-Songwriter-Alben der letzten 20 Jahre. Und an diesen Alben muss sich Adam messen. Insbesondere dann, wenn man gefühlt jedes Jahr ein Album veröffentlicht. Möchte die übrigen Alben nicht pauschal kritisieren. Aber da ging einfach viel Songwriting und Emotion verloren aus meiner Sicht. Aber klar ist, wenn jemand daran Freunde hat, hat er daran Freude, hat er daran Freude und das ist gut.

Gomes21

Postings: 3654

Registriert seit 20.06.2013

17.02.2017 - 09:55 Uhr
Ich finde auch sein self-titled klasse. Bin froh, dass er Musik macht.
Bruce
17.02.2017 - 10:43 Uhr
Ok, Erklärung hab ich jetzt verstanden. Aber dennoch ist es doch falsch zu behaupten, "Tunnel Of Love" würde die Liebe an sich "feiern".

Alleine schon Songs wie "Two Faces" oder "One Step Up" sprechen doch eine ganz andere Sprache. das ist Selbstzerfleischung.

Wenn man bedenkt, dass "Tunnel Of Love" sowohl in den USA als auch in GB Platz 1 war, einen Grammy gewann und auch in den Top 500 des Rolling Stone auftaucht, sollte das für einen Schreiber auch bei Plattentests kein Geheimnis sein.

Aber auch nicht das Wichtigste der Welt

Dr. Reineke

Postings: 30

Registriert seit 01.09.2013

17.02.2017 - 11:18 Uhr
Grammy? Was heisst das schon.... Kicher
Aber
17.02.2017 - 11:26 Uhr
Der Artikel von der Zeit ist echt ziemlich unnötig. Wenn es nur darum ginge, eine (nicht positive) Meinung über das Album kundzutun, wäre das ja nicht weiter wild. Aber das, was da geschrieben wird, ist einfach eine Aneinanderreihung von "tollen", möglichst "lustigen" Sprüchen. Inhaltlich wäre das bereits in der sechsten Klasse auf nem Gymnasium ne glatte ungenügend. Kann man nur drunter schreiben: Schade, aber da hat man sich wohl keine Mühe mit dem Gegenstand gegeben.
Alex
23.02.2017 - 03:53 Uhr
"Sie meinte doch selbst in Interviews, dass "1989" verarbeitet, wie sie allzu naiv mit der Welt konfrontiert wurde. Und dabei erwachsen."

Jo, bei dir wird sie aber "langsam erwachsen", und hat immer noch die Glupschaugen. Weiß nicht, ist ein Unterschied für mich, ob "das ist jetzt eine erwachsene Platte" oder "ich werde langsam erwachsen, gucke aber noch immer mit Glupschaugen auf die Welt" angesagt wird.

Nuja. War halt nur ein arg markiger Spruch zum Einstieg dafür, dass Madame Swift nix mit dem aktuellen Werk zu tun hat.
Dänselle
23.02.2017 - 11:48 Uhr
Kirre Albun 6/10
Aber
23.02.2017 - 13:30 Uhr
@Alex:

Man könnte aber auch verstehen, wenn sich Leute etwas darüber lustig machen, dass doch fast 25-jährige Personen "plötzlich" davon sprechen, erwachsen geworden zu sein. Da muss man dann auch "markige Sprüche" abkönnen.
Alex
23.02.2017 - 14:02 Uhr
Link doch einfach mal das Interview, auf das sich das alles bezieht, bevor jetzt hier Stille Post gespielt wird.
Aber
23.02.2017 - 14:28 Uhr
Das muss ich nicht. Ich beziehe mich ja nur auf hier getätigte Aussagen. Wenn die jemand überprüfen will: bitte. Wenn sich jemand darüber lustig machen will: auch bitte. Ich mache beides nicht. Könnte aber beides nachvollziehen.
Alex
23.02.2017 - 15:22 Uhr
Natürlich musst du nicht, aber es würde die Diskussion deutlich sinnvoller machen.
Cardinal
23.02.2017 - 15:43 Uhr
Ganz gutes Album übrigens
Aber
23.02.2017 - 15:49 Uhr
Da ich die Diskussion ja nicht initiiert habe, hätte ein Heraussuchen des Interviews durch die beiden Beteiligten ebenfalls Sinn :).

Und ja, Album ist mindestens "ganz gut".

Dr. Reineke

Postings: 30

Registriert seit 01.09.2013

23.02.2017 - 16:46 Uhr
ICH VERMISSE DIESEN ADAMS:

https://www.youtube.com/watch?v=zjtUJTwbjWs

Verdammt war das gut. Und schon fast 20 Jahre her... :-(
Aber
27.02.2017 - 11:50 Uhr
Ganz okay. Ich mag den heutigen aber lieber - bin kein Riesenfan der Whiskeytown-Sachen.
Aber
29.04.2017 - 09:26 Uhr
Ich muss sagen, dass sich die "End of World Edition" mal locker gelohnt hat. 19 weitere Songs, die beim ersten Hören schon mal einen sehr guten Eindruck gemacht haben. Die Freude ist groß.

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