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Kid Cudi - Passion, pain & demon slayin'

User Beitrag

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 7834

Registriert seit 08.01.2012

06.12.2016 - 18:11 Uhr
Künstler: Kid Cudi
Release: „Passion, Pain & Demon Slayin’“ (Album)
VÖ: 16. Dezember 2016
Label: Universal Music

Clip: http://www.vevo.com/watch/kid-cudi/surfin/USUV71603059 („Surfin’“ ft. Pharrell Williams)

Pre-Order: https://itunes.apple.com/de/album/passion-pain-demon-slayin/id1181775706 („Passion, Pain & Demon Slayin’“ inkl. 3 Instant Grats)

Infos: Seit Jahren schon als Erneuerer der Hip-Hop-Welt gehandelt, wurde Kid Cudi erst vor wenigen Wochen von Kanye West als „der einflussreichste Künstler der letzten 10 Jahre“ gefeiert: Jetzt ist der 32-Jährige aus Cleveland zurück mit seinem neuen Album „Passion, Pain & Demon Slayin’“, das am 16. Dezember 2016 erscheint. Vorbestellungen des Longplayers, mit dem Cudi nach seinen Rock-Exkursen ganz klar zu seinen Hip-Hop-Wurzeln zurückkehrt, sind bereits möglich. Mit dem gedrosselten Banger „Baptized In Fire“ feat. Travi$ Scott hat Cudi zudem schon jetzt einen weiteren Vorabtrack veröffentlicht.

„I ain’t ridin’ no waves/Too busy makin’ my own waves, baby“ – mit diesen deutlichen Worten brachte Kid Cudi das Motto für sein neues Album schon ziemlich gut in der Vorab-Single „Surfin“ feat. Pharrell auf den Punkt. Die von diversen US-Medien postwendend als „up-tempo feel-good banger“ gefeierte Single, die er im Herbst im Doppelpack mit dem Stück „Frequency“ veröffentlicht hat, ist genau genommen nur einer von zwei Tracks des Albums, auf denen Pharrell als Gast zu hören ist. (Im Video zu „Surfin“ waren dazu u. a. auch A$AP Rocky, Jaden und Willow Smith zu sehen.)

Zu den weiteren Gästen des insgesamt 19 Tracks umfassenden Longplayers, der episch angelegt und in vier Akte unterteilt ist, zählen der bereits erwähnte Travi$ Scott, Willow Smith sowie Outkasts André 3000, der ebenfalls auf gleich zwei Stücken am Mic aushilft. Die Produktionen stammen u. a. von Mike Dean, Dot da Genius, Plain Pat und Mike WiLL Made-It.

Seit 2008 einer der wichtigsten Trendsetter, repräsentiert Kid Cudi eine neue Hip-Hop-Generation, die einstige Rap-Klischees transzendiert und die Grenzen der Kultur mit jedem Release neu auslotet. Für ihn ist es kein Problem, zwischen Hip-Hop, Indie-Rock, Pop und R&B zu stehen – ein weites, offenes Feld, das bereits erkennen lässt, wie frei von Scheuklappen seine Musik (und sein ganzes Wesen) ist.

Als Storytelling-Genie, Multiinstrumentalist, Produzent und Allrounder mit poetischer Ader, hat Cudi vor acht Jahren mit „A Kid Named Cudi“ sein erstes Mixtape veröffentlicht. Davor hatte er es schon mehrere Jahre lang in NYC versucht, zunächst erfolglos, nachdem er im Oktober 2004 mit 500 Dollar Bargeld und einem Demotape aus Cleveland, Ohio an der Ostküste aufgeschlagen war. Dank eines Mixtapes und einem Song namens „Day ‘n’ Nite“ war dann jedoch Schluss mit Durststrecke: A-Trak bekam Wind davon, der steckte es Kanye, und schon bald konnte die Single in die Top-5 in den USA und UK stürmen.

Ab sofort war Cudi bei Kanyes G.O.O.D. Music unter Vertrag und hatte damit die geeignete Plattform für sein gefeiertes Debütalbum „Man On The Moon: The End Of Day“. Zudem konnte er gleich vier Songs für Kanyes „808s & Heartbreak“-Platinalbum als Co-Autor mitschreiben, unter anderem auch die Top-5-Single „Heartless“. „Welcome to Heartbreak“, sang er nun mit ’Ye, dabei hätte es heißen sollen: Welcome to the game!

2010 veröffentlichte der als Scott Mescudi in Cleveland geborene Rapper mit „Man on the Moon II: The Legend Of Mr. Rager“ den Nachfolger, der sofort auf Platz #3 in die US-Charts einstieg. Nach seinem rockigen WZRD-Experiment landete das „Indicud“-Album in der Heimat auf Platz 2, woraufhin alle den dritten Teil der „Man On The Moon“-Serie erwarteten, doch hatte Cudi andere Pläne: Ohne Ankündigung ließ er Anfang 2014 „Satellite Flight: The Journey To Mother Moon“ vom Stapel und mischte auch damit die Top-5 auf. Zuletzt veröffentlichte der 32-jährige Grammy-Gewinner das von Grunge und Psychedelic-Rock inspirierte „Speedin’ Bullet 2 Heaven“-Album (2015) – weshalb seine diesjährige Rückkehr zum Rap die angestammten Fans um so mehr freuen dürfte.

Website: https://www.facebook.com/kidcudi/

Felix H

Plattentests.de-Mitarbeiter

Postings: 934

Registriert seit 26.02.2016

07.12.2016 - 09:41 Uhr
Seine eigenen Sachen fand ich nie so gut wie das Zeug, was er für andere geschrieben hat. Und das letzte Album war ja wohl eine einzige Zumutung.

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 7834

Registriert seit 08.01.2012

04.01.2017 - 00:02 Uhr
Frisch rezensiert.

Meinungen?

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

Postings: 731

Registriert seit 12.12.2013

04.01.2017 - 10:27 Uhr
@Felix: Als Unfall war das letzte Album sehr unterhaltsam. Traue mich noch nicht wirklich, das neue zu hören.

Felix H

Plattentests.de-Mitarbeiter

Postings: 934

Registriert seit 26.02.2016

04.01.2017 - 11:21 Uhr
Als Unfall war das letzte Album sehr unterhaltsam.

Ein sehr langer Unfall dazu. ;-)

SoundMax

Postings: 78

Registriert seit 19.05.2015

05.01.2017 - 11:40 Uhr
Abgesehen von der wieder einmal übertriebenen Albumlänge ein äußerst angenehmes Album. Ein paar sich ähnelnde Songs zu viel drauf, vor allem in der 2. Albumhälfte. Dennoch alles in allem gut und macht den Vorgänger fast wieder wett.

By Design, Rose Golden, Dance for Eternity und Surfin' als Favoriten.

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