Slint - Spiderland

User Beitrag

carpi

Postings: 662

Registriert seit 26.06.2013

05.11.2016 - 23:10 Uhr
Wurde zwar schon im Slint-Thread diskutiert, aber einen eigenen Thread ist das Werk schon wert. Habe es erst vor einigen Jahren für mich entdeckt und in den letzten zwei Wochen wiederholt gehört. Kenne kaum etwas Vergleichbares und das Album fasziniert über die gesamte - recht kurze - Länge vor allem durch die düster-alptraumhafte Stimmung. Die Lyrics sind auch interessant, ich fange hier mal besser nicht mit Interpretationen an, aber es ist sicherlich lohnenswert, sich mit den erzählten Geschichten bzw. Eindrücken zu beschäftigen. Neben den 5 Songs mit Lyrics ist aber auch das instrumentale "For dinner..." ein Genuss. 10/10

2plus2gleich5

Postings: 299

Registriert seit 22.08.2016

06.11.2016 - 05:45 Uhr
Großes Album.
Bringt mich an viele Orte zurück, wenn ich es höre - was immer seltener vorkommt. Will Oldham hat das Coverphoto geschossen. Was war damals los in fucking Louisville, KY?

myx

Postings: 863

Registriert seit 16.10.2016

01.12.2017 - 15:13 Uhr
Gerade zum ersten Mal gehört. Grossartiges Album mit einem Schlusstrack, der nochmals alles überbietet. Wird wohl auch bei mir auf eine 10/10 hinauslaufen.

saihttam

Postings: 1504

Registriert seit 15.06.2013

01.12.2017 - 15:42 Uhr
Absolute 10/10! Diese Intensität ist selten erreicht. Beim Schlusstrack reißt es mir die Haare beinahe vom Körper. Stehen tun sie da eh schon seit ner guten halben Stunde.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 19811

Registriert seit 07.06.2013

01.12.2017 - 21:48 Uhr
So richtig hat es mich nie bekommen. Aber ich versuche es immer wieder mal. Jetzt wäre mal wieder ein Zeitpunkt. :)

Mayakhedive

Postings: 1531

Registriert seit 16.08.2017

02.12.2017 - 07:20 Uhr
Ging mir immer exakt genauso. Aber jetzt gerade “Nosferatu Man“ war schon ziemlich geil.

myx

Postings: 863

Registriert seit 16.10.2016

02.12.2017 - 09:48 Uhr
Mich haben die düstere Stimmung, die dynamischen Wechsel und die teilweise hypnotischen, leicht schrägen Gitarrenparts auf Anhieb gepackt. Wenig überraschend: Als mir der Verkäufer im kleinen Musikladen in Feldkirch minutenlang von der Band und dem Album vorschwärmte (er spielt selber in einer Postrock-Band), wusste ich bereits, dass ich etwas Hochkarätiges in den Händen halte. So redselig habe ich den guten Mann noch nie erlebt. :D
wilson (ausgeloggt)
02.12.2017 - 12:30 Uhr
eigentlich ödet mich nahezu alles mit post-rock gelabelte an, aber bei der spiderland zücke ich die höchstwertung (10/10)

Gordon Fraser

Postings: 1406

Registriert seit 14.06.2013

03.12.2017 - 08:34 Uhr
Muss zugeben, dass ich die Platte bis eben noch nie gehört habe. Der erste Durchgang war aber vielversprechend.

Plattenbeau

Postings: 786

Registriert seit 10.02.2014

03.12.2017 - 09:43 Uhr
Spiderland ist so ein Album, wo es sich lohnt über den Tellerrand zu schauen. Das kann man auch verehren, wenn man sich nicht sonderlich für Post-Rock, Math-Rock oder Post-Hardcore interessiert.

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

Postings: 1414

Registriert seit 12.12.2013

03.01.2020 - 23:57 Uhr
Absolut zurecht ein Kultalbum. 10/10.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 19811

Registriert seit 07.06.2013

04.01.2020 - 00:00 Uhr
Genau 3 Jahre nach de letzten Beitrag.

Fand das Album immer gut, konnte aber genau den Kultstatus nie so ganz verstehen. Lag es auch daran, dass es sowas damals noch nicht so recht gab?

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

Postings: 1414

Registriert seit 12.12.2013

04.01.2020 - 00:09 Uhr
Das auch, aber ich liebe es auch einfach musikalisch.

Mayakhedive

Postings: 1531

Registriert seit 16.08.2017

04.01.2020 - 06:04 Uhr
Das Album ist definitiv super.
Aber ich mag ja die hier und da als Kopie gebrandmarkten June of 44 noch ein Stück mehr.

boneless

Postings: 2610

Registriert seit 13.05.2014

04.01.2020 - 16:36 Uhr
Lag es auch daran, dass es sowas damals noch nicht so recht gab?

Sicher. Wenn man so will, hat Spiderland den Weg für Post Rock erst geebnet.

Hab das Album auch Jahre nicht gehört, sollte ich mal wieder machen.

slowmo

Postings: 496

Registriert seit 15.06.2013

04.01.2020 - 21:09 Uhr
Diese Platte hatte schon vor vielen Jahren unglaublichen Einfluss auf mich. Mittlerweile höre ich nicht mehr so intensiv Postrock, aber für mich war es in dem Genre immer die Beste und auch so eine meiner absoluten Lieblingsplatten.
Atmosphärisch hat mich selten etwas so gefesselt. Wenn man sich darauf einlässt, kann diese düstere Grundstimmung einen wirklich in ekstatische Zustände versetzen und dazu völlig zeitlos.
Nosferatu Man und und Good Morning Captain sind meine Highlights.
Bei mir auch eine dicke 10/10.

Übrigens hatte Brian McMahan mit The For Carnation noch eine grandiose Slowcore Platte rausgebracht, die glaube leider etwas in Vergessenheit geraten ist.

Klaus

Plattentests.de-Mitarbeiter

Postings: 864

Registriert seit 22.08.2019

04.01.2020 - 21:15 Uhr
" Sicher. Wenn man so will, hat Spiderland den Weg für Post Rock erst geebnet."

War auch lange (wenngleich mit anderen Releases aus der Zeit) mein Gedanke, bis mir dann mal Islands von King Crimson (1971) in die Hände fiel.

Zum Album: Gefällt mir ganz gut, aber der Gesang ist arg anstrengend.

Mayakhedive

Postings: 1531

Registriert seit 16.08.2017

04.01.2020 - 21:17 Uhr
Nicht bei mir ;)
Aber hatten The For Carnation nicht gar zwei Alben plus diese “Promised Works“-Compilation?
Die müsste ich mir auch mal noch besorgen, jetzt wo ich so drüber nachdenke.

boneless

Postings: 2610

Registriert seit 13.05.2014

04.01.2020 - 21:19 Uhr
Übrigens hatte Brian McMahan mit The For Carnation noch eine grandiose Slowcore Platte rausgebracht, die glaube leider etwas in Vergessenheit geraten ist.

JA. Ebenfalls ein absolut großartiges Album... welches ich auch mal wieder hören könnte, ähm.

slowmo

Postings: 496

Registriert seit 15.06.2013

04.01.2020 - 23:57 Uhr
Also ich kenne/habe nur die Promised Works und das gleichnamige Studioalbum. Ein weiteres Album ist mir nicht bekannt.

Von June of 44 liebe ich die The Anatomy of Sharks EP. Die Band hatte ich vor Jahren auch sehr intensiv gehört. Hätte nicht gedacht, dass die hier noch wer kennt. :) Sind noch einmal mMn eine Spur abgedrehter und teils härter, aber eben auch nicht ganz so stimmig im Gesamten. Wie weiter oben schon erwähnt: Slint kann man auch mögen, wenn man selbst eher nicht so bei Postrock beheimatet ist. Das glaube würde bei June of 44 schon etwas schwieriger.

Mayakhedive

Postings: 1531

Registriert seit 16.08.2017

05.01.2020 - 06:51 Uhr
@slowmo
Nach etwas Recherche stelle ich fest, dass das 96er Album “Marshmallows“ zusammen mit einer EP quasi die “Promised Works“ bildet.
Also hast du wohl nichts verpasst ;)

Autotomate

Postings: 1565

Registriert seit 25.10.2014

05.01.2020 - 09:11 Uhr
Thema Produktion: Was haltet ihr eigentlich von dem 2014er-Remaster?

wilson

Postings: 152

Registriert seit 10.08.2015

05.01.2020 - 10:14 Uhr
@slowmo: doch, doch, june of 44 geht auch mehr als klar...the anatomy of the sharks steht bei mir im regal.

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