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Serie: Westworld

User Beitrag

Corristo

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24.03.2020 - 22:05 Uhr
Ah, es geht weiter? Gar nicht mitbekommen. Ist auch schon jede Menge Wasser den Nil runtergeflossen seither. (Unter anderem hat sich GoT in der Zwischenheit selbst zerlegt.) Also den Film Teil 1 sollte man auf jeden Fall gesehen haben, ist ein Klassiker der Filmgeschichte. Die Serie? Puh, ich war so angefixed von Staffel 1, fand Staffel 2 immerhin solide. Aber mache mir inzwischen einfach Sorgen, dass Serien mit grossem Tamtam beginnen und dann das Niveau nicht halten können.

MopedTobias (Marvin)

Mitglied der Plattentests.de-Schlussredaktion

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Registriert seit 10.09.2013

24.03.2020 - 22:38 Uhr
Ich fand Staffel zwei nicht wesentlich schwächer als die erste, nur kompakter und straighter. Die Folge um Akecheta (glaub es war die achte) war das absolute Highlight der Serie, unfassbar bewegend. Bin gespannt auf Staffel drei, aber hab's auch nicht super eilig.

sizeofanocean

Postings: 419

Registriert seit 27.01.2020

25.03.2020 - 08:32 Uhr
"Die Folge um Akecheta (glaub es war die achte) war das absolute Highlight der Serie, unfassbar bewegend."

die war wirklich überragend, insgesamt fand ich die zweite Staffel aber deutlich schwächer. die dritte scheint ja jetzt auch gänzlich neue Richtungen einzuschlagen, mal sehen wie das so funktioniert...

Plattenbeau

Postings: 908

Registriert seit 10.02.2014

31.03.2020 - 19:51 Uhr
Die erste Folge der 3. Staffel sah ja mal wieder brutal gut aus und klingt gut (Death Grips!). Freue mich auf die Fortsetzung außerhalb des Parks in der "echten" Welt, besonders weil mich dieses Asien-Thema in der letzten Staffel eher genervt hat.

8hor0

Postings: 369

Registriert seit 14.06.2013

14.04.2020 - 13:19 Uhr
In dieser Serie können die Produzenten eigentlich jede Figur sterben lassen und sie später wieder zurückholen.

hubschrauberpilot

Postings: 6437

Registriert seit 13.06.2013

16.04.2020 - 17:46 Uhr
Folge 3 der 3. Staffel jetzt hinter mir, absolut grandios. Die 2. Staffel war zwar gut, aber etwas konfus. Jetzt spielt die Handlung größtenteils in der Menschenwelt und bekommt neue Facetten, gerade Big Data ist aus heutiger Sicht interessant

MopedTobias (Marvin)

Mitglied der Plattentests.de-Schlussredaktion

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Registriert seit 10.09.2013

23.05.2020 - 13:45 Uhr
Bin inzwischen mit Staffel drei durch... puh. Das ist schon nur noch Hochglanz-Trash, wenn man ehrlich ist^^ Ich hab kein grundsätzliches Problem mit einer gestrafften Erzählweise und angezogenen Tempo, aber teilweise fühlte sich das wie eine einzige lange Actionszene an. Ich hatte auch an sich kein Problem damit, den Scope auf die reale Welt zu erweitern – ich liebte zwar den Genre-Mashup aus Western und Sci-fi, aber die Park-Geschichte war durchaus auserzählt. Nur wirkte die mich an "Ghost in the shell" erinnernde Welt von Staffel drei trotz des coolen Looks zu generisch und auch der Soundtrack hat in diese Richtung reingespielt.

Allerdings würde ich auch lügen, wenn ich behaupten würde, ich hätte keinen Spaß damit gehabt. Die erste Folge fand ich noch irritierend, aber die zweite mit der wie immer grandiosen Thandie Newton im Fokus und den ganzen Twists hat mich voll gehookt. Das hielt auch mit der packenden Inszenierung bis zur Staffelhälfte an, nur das Endgame war ziemlich enttäuschend. Es wurden einige interessante Konflikte (Charlotte) und Themen (die Annäherung des Hosts = Menschen-Motivs aus der anderen Richtung, um nicht zu viel zu verraten) angerissen, aber die letztlichen Ausgänge waren mir zu banal. Immerhin das Schauspiel hatte weiterhin absolute 1B-Qualität (1A wäre Better Call Saul oder The Crown etwa).

Für sich stehend würde ich der Staffel wegen des Unterhaltungsfaktors und der Qualität von Produktion und Darsteller*innen eine knappe 7/10 geben. Mit dem Maßstab der ersten zwei Seasons ist es aber eigentlich weniger. Das Faszinierende, Eigenständige, Mysteriöse hat die Serie leider eingebüßt.

Underground

Postings: 1614

Registriert seit 11.03.2015

23.05.2020 - 15:29 Uhr
Ja, dem kann ich mich anschließen.

Nele

Postings: 68

Registriert seit 03.05.2020

23.05.2020 - 20:02 Uhr
Ich wurde „mitgezogen“ die Serie anzuschauen, wahrscheinlich hätte ich sie aufgrund der Inhaltsbeschreibung nicht angefangen. Und muss sagen, dass die Serie mir dann tatsächlich auch nicht entsprach, was größtenteils aber eher mit persönlichem Empfinden zu tun hat. Bestimmt ist die Serie gut geschrieben, produziert und was noch alles an so einer Serie dranhängt. Da steckt sicherlich eine Menge Können hinter diesem seriellen Erzählen. Aber naja ;)

Die Handlung der einzelnen Folgen wirkte auf mich ein bisschen zu willentlich verschachtelt – fast übervoll mit Verstrickungen und irgendwann auch mit Schauplätzen und Ebenen. Insgesamt hinterließ die Serie bei mir einen gewollt verkopften, sterilen (ich weiß, Roboter) Beigeschmack. (Vielleicht lag es auch daran, dass ich sie komplett auf Englisch gesehen habe. Kann mir jemand erklären, was es mit dem Maze überhaupt auf sich hatte?)

Gleichzeitig war das Grundgerüst der Serie mit dem Erkennen einer Welt außerhalb und dem Rachefeldzug irgendwo absehbar. Mir wurde es dann ab der Maeve Geschichte zu abgedreht, zu viel Blut, viel zu viel Action, dass ich bei Staffel drei ausgestiegen bin. Zusätzlich dann so offensichtlich ethisch-philosophische Fragestellung bezogen auf künstliche Intelligenz wie die Gottesfrage, freier Wille, Sinnhaftigkeit - wie gesagt, wahrscheinlich eine Geschmacksfrage. Western plus künstliche Intelligenz und Science Fiction wäre sowieso nichts, was mich persönlich reizt – wenn jemanden so etwas aber anspricht, findet man die Komplexität des Erzählens und die Vielschichtigkeit dieser Serie vielleicht spannender und ich kann schon verstehen, wenn man sowas als Unterhaltung feiert.

Wahrscheinlich war meine Motivation dahinterzusteigen, nicht ausreichend vorhanden ;)

hubschrauberpilot

Postings: 6437

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25.05.2020 - 21:18 Uhr
So geil einzelne Folgen von Staffel 3 waren, so repetitiv ist die Handlung. Dolores hat irgendwie immer schon irgendwas geplant gehabt, total overpowered.

Dabei gab es total interessante Ansätze von wegen Big Data und Neuprogrammierung eines menschlichen Bewusstseins, irgendwie verpufft.

Muss noch die letzte Folge gucken.

Vennart

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Registriert seit 24.03.2014

03.01.2021 - 22:50 Uhr
Bin jetzt bei der Hälfte von Staffel 1 und bis auf die vielversprechende erste Episode wechselt die Serie zwischen öde und richtig nervig, vielleicht einer von zehn Handlungssträngen weckt mein Interesse aber immerhin sind die Landschaften und das Westernsetting schön. Ich höre bei Serien und Filmen ungerne mittendrin auf aber Westworld ist da eine echte Herausforderung.
Lohnt es sich, noch weiterzuschauen?

fish

Postings: 4

Registriert seit 03.01.2021

03.01.2021 - 22:58 Uhr
Nein, es lohnt sich nicht.

MopedTobias (Marvin)

Mitglied der Plattentests.de-Schlussredaktion

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Registriert seit 10.09.2013

03.01.2021 - 23:08 Uhr
Aus meiner Sicht ja, aber ich fand auch schon die ersten Folgen sehr gut...

hubschrauberpilot

Postings: 6437

Registriert seit 13.06.2013

04.01.2021 - 21:42 Uhr
Also Staffel 1 lohnt sich definitiv, Staffel 2 war auch noch ziemlich gut, Staffel 3 lässt einen irgendwie ratlos zurück und konnte das Niveau nicht ganz halten.

Vennart

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Registriert seit 24.03.2014

05.01.2021 - 22:30 Uhr
Also die Story an sich würde ich schon gerne weiterschauen aber in den Folgen nach der Pilotfolge gibt es für mein Empfinden einfach viel zu viel von diesen Westernschießereien oder Quests auf die sich die Figuren begeben oder wie man das auch immer nennen will.
Die sind vor allem deswegen nur mäßig spannend, weil schon vorher klar ist, welchen Figuren etwas passieren kann und welchen nicht und das wird dann noch garniert mit gewollt lässigen aber eher holprigen Sprüchen der anstrengenden Charaktere und dann wird es wirklich ermüdend.

Deswegen wollte ich wissen, ob in der zweiten Hälfte mehr Handlung kommt, ich will nämlich auch die Begeisterung spüren, die hier fast alle für Staffel 1 übrig haben :)

Zappyesque

Postings: 429

Registriert seit 22.01.2014

06.01.2021 - 09:23 Uhr
@vennart: also wenn du dich an der Vorhersehbarkeit der Handlung störst, solltest du in der Tat weiterschauen - das ändert sich noch dramatisch.

Corristo

Postings: 633

Registriert seit 22.09.2016

07.01.2021 - 06:41 Uhr
Also wenn einem Staffel 1 schon nicht zusagt, sollte man wahrscheinlich wirklich nicht weiterschauen. Allerdings mag ich persönlich ja die Westernsettings und finde jetzt eher Staffel 3 vielleicht zu zerfahren und zu hanebüchen. Werds aber sicherlich weiterschauen. Weil wo sie mit der Story noch hinwollen interessiert mich irgendwie schon. Und so sehr verkacken wie bei GoT werden sie es ja wahrscheinlich nicht, oder?

Corristo

Postings: 633

Registriert seit 22.09.2016

10.01.2021 - 05:20 Uhr
So wirklich rund ist es jetzt auch nach dem Ende von Staffel 3 nicht. Ein bißchen zu viel gewollt meiner Meinung nach. Aber Staffel 1 ist eigentlich schon sehr sehenswert. Scheint wohl in eine ähnliche Richtung wie GoT zu gehen. Es startet mit Fanfaren und Trompeten, doch verliert sich dann so ein bißchen. Ab Staffel 3 versucht die Serie auf einmal etwas völlig anderes zu sein, doch irgendwie scheint das nicht so wirklich zu funktionieren. Irgendwie zerfasert das alles viel zu sehr in Richtung Beliebigkeit und Belanglosigkeit und wird auch mal wieder nicht wirklich gut erzählt. Und grade einer Figur wie Dolores kaufe ich das leider schon alles lange nicht mehr ab.

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