Nada Surf - Peaceful ghosts

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Armin

Plattentests.de-Chef

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13.09.2016 - 16:49 Uhr
Liebe Freunde von City Slang,

nachdem im Februar mit „You Know Who You Are“ das aktuelle, siebte Nada Surf Album erschienen ist, freuen wir uns heute ein Livealbum der New Yorker Nada Surf anzukuendigen. Es nennt sich "Peaceful Ghosts" (live mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg) und erscheint am 28.10.2016. Ein paar wenige hatten bereits das Glueck bei der Live Orchestershow Ende Juni in Potsdam dabei zu sein, es war ein epischer Abend, fuer alle anderen gibt es im November noch mal die Gelegenheit, im schoenen Nikolaisaal.

Es war Sommer 2015, als Matthew Caws in seiner Kueche in Brooklyn saß und ganz wild an den Songs auf „You Know Who You Are“ arbeitete, dem 2016er Album, als ihn eine schoene, aber irgendwie auch ueberfordernde Nachricht erreichte. FM4 in Oesterreich waehlt 1x Mal im Jahr einen Kuenstler aus, fuer ein nationales Orchesterkonzert und so wurden Nada Surf gefragt, ob sie die Naechsten sein moechten. Kurz nach dieser Anfrage traf eine aehnliche Anfrage aus Deutschland von Radio Eins in Berlin ein, gefragt wurde auch hier, ob die Band gerne live mit dem Babelsberger Filmorchester auftreten moechte. So nahmen die Dinge ihren Lauf.

Hier "Out Of The Dark" hoeren:



Die Entscheidung fiel nicht leicht, man steckte mitten in den Aufnahmen fuer das siebte Studioalbum. Kurzerhand wurde Multiinstrumentalist Martin Wenk (Calexico) zu Rate gezogen, er ist ein langjaehriger Freund der Band und hat genau ebenso ein Konzert mit seiner Band Calexico im Jahr 2013 gespielt. Er ueberblickte die Details mit Komponist Max Knoth, der schließlich spaeter auch fuer die wundervollen Arrangements verantwortlich war.

Der Stil der Orchestrierungen auf „Peaceful Ghosts“ ist sehr breit gefaechert, von James Bond als ein Extrem bis hin zu Joy And Wonder von Walt Disney, mit einer ganzen Menge an Ueberraschungen zwischendrin. Klassiker wie „Blonde On Blonde“, mit seiner zarten Melancholie, ist in diesem neuen Orchestergewand eine wahre Offenbarung. Waehrend hingegen die Lieblinge auf „You Know Who You Are“, inklusive “Rushing” und “Out Of The Dark”, die Kraft und Erhabenheit des Originals widerspiegeln, ohne dabei den musikalischen und lyrischen Feinsinn zu verlieren, der in den letzten 20 Jahren zum Markenzeichen von Nada Surf geworden ist.

Die Single "Out Of The Dark" ist ab sofort erhaeltich. Das Livealbum "Peaceful Ghosts" kann hier vorbestellt werden.

‘Peaceful Ghosts’ Tracklist:
1. Comes A Time
2. Believe You’re Mine
3. Beautiful Beat
4. Blizzard of ‘77
5. Rushing
6. The Fox
7. Blonde on Blonde
8. 80 Windows
9. Inside Of Love
10. Out Of The Dark
11. When I Was Young
12. Animal
13. Are You Lightning?

NADA SURF LIVE:
29.10.16 CH Zurich, Zermatt unplugged, Kaufleuten
30.10.16 IT Rome, Quirinetta
31.10.16 IT Bologna, Zona Roveri
02.11.16 IRL Dublin, Grand Social
05.11.16 DE Potsdam, Nicolaikirche (Orchestra Show)
06.11.16 DE Wiesbaden, Schlachthof
07.11.16 FR Reims, la Cartonnerie
09.11.16 DE Krefeld, Kulturfabrik
10.11.16 DE Bremen, Modernes
11.11.16 DE Osnabrück, Rosenhof
12.11.16 NL Haarlem, Patronnat
13.11.16 BE Liège, Reflektor
15.11.16 FR Nancy, Autre Canal
16.11.16 CH Luzern, Schuur
17.11.16 AT Innsbruck, Weekender
18.11.16 AT Linz, Posthof
19.11.16 CH Fribourg, Fri-son
21.11.16 FR Toulouse, Bikini
22.11.16 ES Barcelona. Razzmatazz II
23.11.16 ES Valencia, Sala Moon
24.11.16 ES Murcia, Teatro Circo
25.11.16 ES Sevilla, Custom
26.11.16 PT Lisbon, Lisboa ao Vivo
27.11.16 ES San Sebastian, Gastazena
29.11.16 FR Nantes, Stereolux
30.11.16 FR Caen, BBC
01.12.16 FR Alençon, La Luciole
02.12.16 FR Paris, Bataclan
03.12.16 FR Penmarch', Cap Caval
04.12.16 FR Angoulême, La Nef

eric

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13.09.2016 - 17:08 Uhr
Hach.

musie

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13.09.2016 - 17:21 Uhr
Da bin ich mal gespannt. Ich bin skeptisch. Out of the Dark mit Orchester gefällt mir schon mal nicht so. Nada Surf und Orchester, ich weiss nicht.

musie

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13.09.2016 - 17:23 Uhr
...dass sie bereits viele gute Songs fürs nächste Album haben, hat mir der Bassist nach dem Konzert in Zürich erzählt. Er meinte vor ein paar Monaten, sie könnten damit eigentlich bereits wieder ein Album veröffentlichen...

eric

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13.09.2016 - 17:51 Uhr
Hast Du mit ihm Kette geraucht? :)

Neue Songs klingt gut, warum haben sie nicht gleich drei Standard-Exemplare der aktuellen Platte gegen drei von den neuen (guten) eingetauscht?

manfredson

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13.09.2016 - 17:58 Uhr
Tracklist gefällt auf jeden Fall, schön dass ein paar Songs von meinem heimlichen Favoriten "Lucky" dabei sind. Wie die Orchesterumsetzung bei Nada Surf funktioniert, kann ich mir noch nicht so richtig vorstellen, aber wir werden sehen.
Also
13.09.2016 - 22:40 Uhr
Ich hätte mir da "Bacardi" super vorstellen können...

derp

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14.09.2016 - 00:53 Uhr
Hach :)

derp

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14.09.2016 - 00:59 Uhr
Schallplatte ist bestellt. Ich kaufe von Nada Surf alles ungehört.

The MACHINA of God

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14.09.2016 - 10:22 Uhr
"Are you lightning"! Schön.
noels
14.09.2016 - 11:19 Uhr
ach noch ne Nada Surf live? mit Orchester? Ist doch spätestens seit Metallica abgeschmackt ohne Ende! Nada Surf haben Ihren Zenit eindeutig überschritten. Laaaaangweilig

seno

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14.09.2016 - 11:38 Uhr
Bands sollten möglichst auch keine Studio-Alben mehr veröffentlichen, denn das hat ja auch schon jeder gemacht...


Generell bin ich auch kein großer Freund von Live-Alben, besitze von Nada Surf zwar die "Live in Brussels", habe die aber selten gehört. Mit Orchester kann ich mir das allerdings recht schön vorstellen. Mal gucken, was das wird.

Hogi

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02.11.2016 - 13:58 Uhr
Hmm, bis auf wenige Ausnahmen eher nicht so gelungen. Fand das bei dem Kollegen von Calexico deutlich spannender.

Boston

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03.11.2016 - 20:10 Uhr
Schallplatte ist bestellt. Ich kaufe von Nada Surf alles ungehört.

Das habe ich bis zum letzten Album auch gemacht. Ab sofort wird vorgehört. You know who you are staubt in meinem CD-Regal ein...

The MACHINA of God

User und Moderator

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04.11.2016 - 12:57 Uhr
Leider für mich echt egal geworden, die Band.
Aber
04.11.2016 - 16:22 Uhr
Das (dieses Egalwerden usw.) hat ja erst mal nichts mit der Songauswahl hier zu tun. Die finde ich insgesamt ganz gut.
Tame Lina
04.11.2016 - 17:13 Uhr
Ich finde, die Dynamik in der Band deren Musik war schon mal besser, intensiver. Assoziative Texte gut und schön, aber inzwischen zweifelt man doch etwas an der Sinnhaftigkeit ihres unablässigen Unterfangens, und das nicht nur bei ihren Live-Auftritten, die früher ja mal sozusagen der Goldstandard im Indie-Poprock-Bereich waren.

Für Brötchenschwinger und die, die's werden wollen;-) 6/10
Aber
04.11.2016 - 17:47 Uhr
Was jetzt? Der Output generell, die Auftritte oder dieses Album?

S0mbrero

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07.11.2016 - 19:12 Uhr
"See these Bones" fehlt auf jeden Fall schon mal auf der Songauswahl.

musie

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Registriert seit 14.06.2013

08.11.2016 - 08:33 Uhr
hab die Band vor ein paar Tagen unplugged gesehen und es war wieder grossartig. wie in alten Tagen. Weightless immer wieder herrlich. diese Band sollte man nicht abschreiben.. ;-)

aber Peaceful Ghosts zündet bei mir nicht, die Kombination Nada Surf + Orchester überzeugt mich nicht.
schnarchh
08.11.2016 - 09:27 Uhr
irgendwie ne schnarchnasige Altherrenband geworden...zum bügeln oder Staubsaugen aber nach wie vor ganz nett....
matti
08.11.2016 - 20:23 Uhr
Als wenn du bügeln oder staubsaugen würdest. Macht doch Mami.
Aber
08.11.2016 - 20:28 Uhr
"See these Bones" fehlt auf jeden Fall schon mal auf der Songauswahl.

Ja, da fehlen einige. Man kann ja auch nicht alles haben.
Matt Eagle
12.11.2016 - 13:42 Uhr
Live diese Woche in Bremen wie immer umwerfend. Peaceful Ghosts tut nicht weh – wär aber auch nicht nötig gewesen. Im besten Sinne solide.
Moe Dernes
14.11.2016 - 10:18 Uhr
Bremen war in der Tat sehr entspannt. Hätten durchaus 3-4 Leute mehr vor Ort sein können. Egal..
schnarch
14.11.2016 - 11:20 Uhr
"Als wenn du bügeln oder staubsaugen würdest. Macht doch Mami. "

ja die meinte ich ja auch damit!
Die hört das dabei!
Ich höre mir doch keine Musik an, die bestenfalls für alternde Hausfrauen geeignet ist
Cardinal
14.11.2016 - 15:59 Uhr
In Osnabrück war es auch wirklich klasse.
Anna
14.11.2016 - 17:37 Uhr
Dieses Album macht mich etwas ratlos. Einserseits die friedvolle Atmosphäre, andererseits dieses Geisterhafte. Und über allem schwebt der engelshafte Gesang des süßen Bandleaders...

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

11.12.2016 - 22:28 Uhr
Frisch rezensiert.

Meinungen?
uff da
18.12.2016 - 20:17 Uhr
hmmmm...ich finde es etwas zuviel des Guten, teilweise überladen und Nahe an der Grenze zum Kitsch. Zugekleistert und mit Zuckerguss überzogen. Ich bleib bei den Orginalversionen!
Dieter
18.12.2016 - 22:07 Uhr
sehr schön rezensiert, ich finde aber das 2012er Livealbum aus Seattle besser.

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