Kim Gordon - No home record

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Felix H

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12.09.2016 - 17:49 Uhr
"Murdered Out"

Wunderbares Brett.

Jennifer

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12.09.2016 - 17:54 Uhr
Hier gibts noch diverse andere Möglichkeiten zum Anhören. Göttlicher Song.
jutter
12.09.2016 - 18:15 Uhr
grad auf YT angeguckt. ja, hat was.
geile bassline, vocals, leichter industrial einschlag.
Thursty Moory
12.09.2016 - 18:34 Uhr
Hallo, Kimmy! Hu-hu! *wink*
hos
12.09.2016 - 20:13 Uhr
ich finds geil. was Kim für eine power mit... äh.. pssst... ok... noch hat. Von den letzten Sonic Albem warens auch zumeist die Nummern mit ihrer Stimme, die den Unterschied ausmachten.
hos
12.09.2016 - 20:15 Uhr
(für meine ohren)

((bevor jemand blöd drauf antanzen will))

...
12.09.2016 - 23:24 Uhr
Müll.
Pixie, Pixie, Pixfork?
13.09.2016 - 00:02 Uhr
Pixie, Pixie, Pixfork?

Jennifer

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Registriert seit 14.05.2013

20.08.2019 - 16:33 Uhr - Newsbeitrag
Das Album kommt am 11. Oktober.

TRACKLIST:
01 Sketch Artist
02 Air Bnb
03 Paprika Pony
04 Murdered Out
05 Don't Play It
06 Cookie Butter
07 Hungry Baby
08 Earthquake
09 Get Your Life Back



Quelle:

VelvetCell

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20.08.2019 - 17:36 Uhr
Kunstsinnig – das war zu erwarten. Aber so elektronisch-verspult hätte ich es dann doch nicht erwartet.
Guido
20.08.2019 - 17:40 Uhr
Ist ja schon fast ein apokalyptischer Grime-Track. Auf jeden Fall schön, wieder mal was von ihr zu hören, freu mich auf's Album ;)
Guido
20.08.2019 - 18:13 Uhr
Natürlich auch mit Sonic Youth- mässigen Momenten der Schönheit/ der Ruhe inmitten des Terrors.

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

21.08.2019 - 11:49 Uhr

KIM GORDON VERÖFFENTLICHT AM 11.10. IHR SOLO-DEBÜT "NO HOME RECORD" AUF MATADOR RECORDS
DIE ERSTE SINGLE "SKETCH ARTIST" GIBT ES AB SOFORT ÜBERALL IM STREAMING



Seit mehr als 40 Jahren ist Kim Gordon eine der visionärsten und produktivsten Künstlerinnen unserer Zeit: Angefangen als Mitbegründerin der legendären Sonic Youth trat Gordon überall auf der Welt auf und kollaborierte mit einigen der spannendsten Künstlern, wie Tony Conrad, Ikue Mori, Julie Cafritz und Stephen Malkmus. Zuletzt war sie mit ihrem Projekt Body/Head unterwegs – dem grenzüberschreitenden Gemeinschaftsprojekt mit dem Künstler und Musiker Bill Nace. Und trotz dieses langen und strapaziösen Lebenslauf ist vielleicht das augenscheinlichste Merkmal in Gordons Schaffen, dass sie eben immer wieder jeglichen Erwartungen und Grenzen trotzt. Denn letztlich ist es Gordons künstlerische Neugierde, die der große Antrieb ihrer Musik ist.

Und dieser trieb sie auch bei den Arbeiten zu ihrer allerersten Solo-Veröffentlichung an: „No Home Record“ entstand im Sphere Ranch Studio in Los Angeles in Zusammenarbeit mit dem Produzenten Justin Raisen (Angel Olsen, Charli XCX) und leiht sich den Titel beim gleichnamigen Film von Chantal Akerman. Das Album ist dabei gleichzeitig Rückkehr und Aufbruch. Denn als Gordon in den frühen 1980igern anfing Musik zu machen nutzte sie eine Gitarre, einen Drum Computer und Lyrics, die sie aus Anzeigen-Ausschnitten aus Magazinen zusammensetzte. „No Home Record“ entstand nun mit ähnlichen Zutaten, sowohl was die Form, als auch das Konzept dahinter anbelangt. So singt Gordon im von Shawn Everett produzierten Song „Cookie Butter“ über einem metallischem Regentropfen-Beat: “You fucked / You think / I want / You fell.” Der Song entwickelt sich weiter, baut sich auf, wird hektisch und bestimmt, bis er Erlösung in den Zeilen “Industrial metal supplies / Cookie butter,” findet. Gleichzeitig illustrieren diese Zeilen Gordons Perfektion, in ihren Lyrics Kulturkritik mit ihrem ganz eigenen Humor zu verschmelzen.

Eine weitere Kostprobe dieser Qualität liefert „Don’t Play It Back“ (produziert von Jake Meginsky), in dem Gordons drahtige Vocals das elektronische Fundament des Songs durchschneiden: “You don’t own me / Golden Vanity / You can pee in the ocean / It’s Free.” Ein Wink mit dem Zaunpfahl bezüglich der immer angespannteren kulturellen Beziehung von Identität, Schein und Sein, was eines der Kernthemen des Albums ist. “Shopping off a cliff / You’re a breath on my eye / To lose a compass of teeth / Hash away at twitter,” rezitiert Gordon weiter auf dem letzten Song des Albums, “Get Yr Life Back Yoga” “Everyday, everyday, everyday / I feel bad for you / I feel bad for me.”

Es macht Sinn, dass sich diese „American Idea“ der käuflichen Utopie, wie es Gordon im nervösen Rock-Song „Air BnB“ beschreibt, durch das Album zieht, ist es doch wohl eines dieser Phänomene, die nirgends so präsent sind wie in Los Angeles, wo Gordon geboren wurde und wohin sie erst kürzlich wieder zurückgekehrt ist, nachdem sie zuvor lange Zeit an der Ostküste gelebt hatte. Der Umzug wurde durch diverse seismische Verschiebungen in ihrem persönlichen Leben ausgelöst und spielt eine unbestreitbare Rolle in der Faszination an Vergänglichem, die durch das gesamte Album hallt. So beginnt es auch mit dem rastlosen „Sketch Artist“, in dem Gordon über “dreaming in a tent” singt, während die Musik sich stetig ändert, wie Landschaften, gesehen im Vorbeifahren aus einem Autofenster. „Even Earthquake“, der vielleicht direkteste Song des Albums verstärkt dieses Gefühl, während Gordons Stimme im Sound zu verschwimmen scheint, wie Wasserfarbe: “If I could cry and shake for you / I’d lay awake for you / I got sand in my heart for you“. Von Anfang bis Ende ist „No Home Record“ eine Expedition ins Unheimliche – denn Gordons Musik hört man nicht, man erfährt und erlebt sie.




Schnuffi
21.08.2019 - 12:05 Uhr
Wundere mich gerade ein wenig, dass der 2016er Song Murdered Out auch drauf ist. Bestimmt rerecorded für das Album. Fand des damals ganz okay soweit.
Wäre mir auch lieber, wenn es etwas gesitteter zughen würde. Solche Momente wie auf dem letzten Body/head-Album, wo sie wie ein Hund bellt, brauche ich jedenfalls nicht.

Jennifer

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11.09.2019 - 15:18 Uhr - Newsbeitrag

John Bello

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11.09.2019 - 15:33 Uhr
Reisst einen doch ziemlich abrupt aus der nicht unangenehmen Kaffee und Kuchen- Tristesse eines verregneten Septembernachmittags.

Underground

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11.09.2019 - 22:37 Uhr
"shag carpet" :-D

Armin

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02.10.2019 - 23:19 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?





Underground

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03.10.2019 - 00:05 Uhr
falscher link

Armin

Plattentests.de-Chef

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03.10.2019 - 00:12 Uhr
Problem erkannt, Link korrigiert, vielen Dank!

peppermint patty

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03.10.2019 - 00:25 Uhr
Der Auftritt als Schauspielerin in der Nschtmahr:
gefühlte 30 Sekunden :)

peppermint patty

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03.10.2019 - 00:32 Uhr
Jetzt mal ernsthaft ( Bushido-Slang):
Die beiden Vorab-Songs haben mir ein wenig die Vorfreude auf dieses Album verdorben. Definitiv zu sperrig, wenn ich gerade eher Madonna, Miss Kittin und Jenny Hval bevorzuge. Ich gebe Esthquake eine Chance und stelle gleich die Punkte hier rein.

peppermint patty

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03.10.2019 - 00:37 Uhr
Leider noch nicht auf YT
Kim ist ein Jahr älter als meine Mutter
I was an accident

peppermint patty

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03.10.2019 - 00:42 Uhr
Ein Jahr jünger meinte ich

Telecaster

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04.10.2019 - 12:19 Uhr
Ich zitiere die Rezension: "Thurston Moore traf zwischen Wohlklang und Krach noch am ehesten den Ton seines Lebenswerks, während sich Lee Ranaldo in einem bequemen Ohrensessel aus Americana- und Alternative-Rock zurücklehnte."

Wer Lees Soloalben seit dem Ende von Sonic Youth nicht gehört hat, stellt sich jetzt wahrscheinlich ein gleichförmig vor sich hindudelndes Wilco-Plagiat vor (womit ich jetzt Wilco absolut nicht ans Bein pissen will, ich liebe die Band). Das wird der Sache absolut nicht gerecht, finde ich.

Marvin

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04.10.2019 - 12:52 Uhr
Da hast du durchaus recht. Das war in Relation und absichtlich etwas überspitzt formuliert, um den Kontrast zu Moore und vor allem Gordon zu verstärken. Ne, zum "vor sich hindudelnden Wilco-Plagiat" ist er trotz Americana-Einflüssen nicht geworden, aber im Vergleich zu seinen Ex-Kolleg*innen hat er es sich schon klar am gemütlichsten gemacht.

Zum Teil schwingt in der Formulierung sicher auch etwas Enttäuschung mit. Als jemand, der Lee im Band-Kontext eigentlich immer großartig fand, ist mir sein Solo-Werk zu brav.

Telecaster

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04.10.2019 - 15:13 Uhr
Du kannst dir ja als Kontrast mal sein Solowerk vor dem Split reinziehen. From Here to Infinity. Das ist eher ungemütlich zu hören.

Marvin

Plattentests.de-Mitarbeiter

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Registriert seit 27.04.2018

04.10.2019 - 15:54 Uhr
Ja, das kenne ich bereits (trotzdem danke) und geht schon eher in die richtige Richtung. Hatte mich in dem Absatz aber ja nur auf die Post-SY-Alben bezogen.

cargo

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Registriert seit 07.06.2016

11.10.2019 - 13:57 Uhr
Bei aller Liebe zu Kim Gordon... Das Album ist ein großer Haufen Müll geworden.

Underground

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11.10.2019 - 14:02 Uhr
Ja, nach zweimaligem Hören muss ich sagen, dass hier und da nette Ideen sind, aber größtenteils wirkt es doch sehr gezwungen... Schade.

Herr

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Registriert seit 17.08.2013

12.10.2019 - 10:29 Uhr
Könnte Kim Gordon eigentlich richtig singen, wenn sie wollte? Die armen Kinder bekommen doch nicht etwa Schlaflieder auch so vorgesprechgesungen?
Gleiches fragte ich mich bei Mark E. Smith. Aber der durfte seiner Großcousine vom Schwippschwager nie vorsingen, sondern wurde dann immer gleich zum Geschirrspülen abkommandiert.

Telecaster

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Registriert seit 14.06.2013

12.10.2019 - 11:10 Uhr
Die Begeisterung hält sich ja ganz schön in Grenzen hier... dann mach ich mich mal auf das Schlimmste gefasst.

Telecaster

Postings: 801

Registriert seit 14.06.2013

13.10.2019 - 12:52 Uhr
Nach bisher einmaligem Hören:
In etwa das habe ich mir erwartet. Musikalisch ok, "Hungry Baby" ist echt ne nette Nummer, textlich ist die ganze Platte aber wahrlich nicht der große Wurf. Man muss jetzt eben als SY-Fan damit leben, dass die einzelnen Ex-Mitglieder ihr Ding durchziehen, und man das große Gesamte einfach nicht mehr zu hören bekommen wird.

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