The Dear Hunter - Act V: Hymns with the Devil in confessional

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Beefy

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01.09.2016 - 21:01 Uhr
Der 5. Teil des Mammutprojekts erscheint nächste Woche.

http://hymnswiththedevil.com/

Wird mal Zeit, sich mit den Vorgängeralben und deren Story zu widmen.

Nyrad

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10.09.2016 - 11:05 Uhr
Hier gibt es bisher 2 von 5 Podcast-Episoden die sich mit den Akten befassen :)

http://supercreative.tv/pointless/

manfredson

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12.09.2016 - 03:12 Uhr
Komplettes Album gibts gerade auf Youtube:
https://www.youtube.com/watch?v=jAzyDQKiyxQ

Nachdem mich Act IV schon völlig vom Hocker gehauen hat, wirkt das neue Album nach ein paar Durchläufen tatsächlich nochmal besser. Allein das Intro und "The Moon / Awake" übertrifft so gut wie alles, was die jemals gemacht haben. Und vor allem die letzte halbe Stunde der Platte (von "Gloria" bis "A Beginning") ist so ein dermaßen perfekter Lauf über sechs Songs, ich bin fast versucht, den Herrn Crescenzo zu einem der größten musikalischen Genies unserer Zeit zu erklären. Das ist wirklich ganz großes Kino. Wo man beim Vorgänger schon dachte, dass eine Steigerung in Sachen Dramatik, Pomp und Intensität kaum noch möglich sein dürfte, haben sie ernsthaft nochmal einen draufgesetzt. Ich bin völlig perplex.

Ich möchte hiermit jeden, der zufällig oder auch aus Interesse auf diesen Thread gestoßen ist, darum bitten, mal in das Album reinzuhören, denn diese Band ist hierzulande immer noch viel zu unbekannt.

manfredson

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12.09.2016 - 03:13 Uhr
Im Moment bin ich besonders vom Doppel "The Flame (Is Gone)" und "The Fire (Remains)" hin und weg. Was für grandiose Musik das ist. Alter Schwede.

Vennart

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12.09.2016 - 23:16 Uhr
Ich habe das neue Werk noch nicht gehört, da ich noch auf die Zeit warte, die ein neues Album dieser Band verdient hat aber manfredson, deine Aussage, dass Act V noch besser als Act IV sei, ist ein mutiges Statement!
Act IV gehört zum Besten, was ich je gehört habe und dass Casey Crescenzo zu den musikalischen Genies unserer Zeit gehört, kann ich zweifellos unterschreiben.
Kenne wohl sonst niemanden, der so unbeschreiblich gut wunderschöne Songs mit unglaublichen Arrangements, tollen Lyrics und einer dichten Atmosphäre versehen kann.

manfredson

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12.09.2016 - 23:26 Uhr
Vielleicht liegt es auch daran, dass ich mich inzwischen an Act IV "gewöhnt" habe, aber im Moment sehe ich die neue tatsächlich vorne. "Regress" ist das schönste Intro, das sie jemals hatten, "The Moon / Awake" verzaubert mich alleine schon mit dem weiblichen Backgroundgesang, "The Most Cursed of Hands" hat was von Country und Worksongs, schraubt sich dann aber wieder in unfassbaren und trotzdem nicht überladenen Bombast hoch. Und es geht echt so weiter. "Melpomene" ist Balladenbarockpomp in Perfektion, "Mr. Usher" swingt fast wie Sinatra, "The Haves Have Naught" tanzt verspielt durch die Baumkronen, "Light" und "Gloria" kennt man ja schon seit einiger Zeit, besonders letzterer ist wieder einer dieser unglaublichen Hits, die normale Bands vielleicht einmal in zehn Jahren schreibt. Über die letzten fünf Songs will ich jetzt nicht auch noch reden, aber sie setzen dem Ganzen nochmal die Krone auf.
Im Moment würde ich 9,5/10 geben. Einziger 'schwächerer', weil ein kleines bisschen blasserer Song ist für mich "Cascades", aber selbst das ist noch ne 8. Ich bin hin und weg.

Vennart

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12.09.2016 - 23:33 Uhr
Uiuiuiui, das klingt fantastisch!
Die Vinyl liegt schon hier :)
Frisch rezensiert. Meinungen?
28.09.2016 - 19:52 Uhr
Gehe konform mit manfredson. Mit Act V hat sich Crescenzo sich noch einmal übertroffen, was angesichts von Act IV schon sehr schwer war.
Prog-Nose
11.12.2016 - 17:41 Uhr
Act IV - sehr, sehr, sehr gut

Act V - sehr, sehr, sehr, sehr gut

Warum wurde das hier rezensionstechnisch nicht berücksichtigt? Das bläst ja so ziemlich mal alles weg. Ganz ganz GANZ grandiose Musik.

Wie sind denn so die anderen Alben von dem? Kenne bisher nur die zwei oben genannten.

Beefy

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12.12.2016 - 00:06 Uhr
Nicht ganz so theatralisch und pompös wie die letzten beiden, aber auf jeden Fall sind alle 5 Akte ganz grosses Kino. Da gibt's wirklich bei jedem Hören wieder was Neues zu entdecken.

Quill Eupner

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12.12.2016 - 19:18 Uhr
Act I bis III sind ebenfalls stark, weisen jedoch gegenüber Act IV und V eine geringere musikalische Bandbreite auf.

Empfehlenswert sind sicherlich auch die sehr vielseitige EP-Sammlung "The Color Spectrum (Complete Collection)" und das vergleichsweise konventionelle Album "The Migrant".

Vennart

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12.12.2016 - 20:15 Uhr
Mein Album des Jahres, kommt fast an Act IV ran. Die beiden Teile haben eine verschiedene Grundstimmung, Act IV klingt für mich wie ein wunderschöner Spaziergang durch einen verträumten Märchenwald im Herbst, während Act V mehr wie ein wunderschöner Spaziergang durch einen unheimlichen düsteren Märchenwald und den wilden Westen klingt aber beide klingen auf jeden Fall nach Märchenwald!
Das wäre für mich auch die einzige plausible Erklärung, dass Casey Crescenzo aus einem Märchenwald stammt und dort mit Songwriterfeenstaub gesegnet wurde.
Wie kann man innerhalb eines Jahres zwei SOLCHE Alben raushauen? Wie kann man überhaupt solche Alben schreiben? Unglaublich.

Vennart

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12.12.2016 - 20:21 Uhr
“Migrant“ höre ich gerade auch viel und das kann ich auch nur empfehlen. Es hat zwar nicht ganz diese Atmosphäre der Alben, die zur Hauptstory gehören und klingt wie Qill Eupner gesagt hat, etwas konventioneller aber da sind auch Lieder vom Allerfeinsten drauf, fast ohne Ausnahme.
Donti
13.12.2016 - 17:39 Uhr
Kann ich die Alben auch komplett durcheinander hören, oder sollte man die Reihenfolge einbehalten?

Beefy

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13.12.2016 - 18:05 Uhr
Funktioniert beides. Wenn du aber die Lyrics bzw die Geschichte mithören willst, macht es Sinn, die Acts 1-5 nacheinander zu hören.
Donti
13.12.2016 - 18:16 Uhr
Ist die Reihe jetzt mit Akt 5 abgeschlossen, oder gehts noch weiter?
Donti
13.12.2016 - 18:51 Uhr
Ich fang von vorne an, find Act 1 grad ziemlich geil! ;-)

Vennart

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13.12.2016 - 23:36 Uhr
Finde auch, dass jeder Teil für sich genommen von der Story losgelöst perfekt funktioniert aber die gesamte Geschichte chronologisch zu hören und wie die Band währenddessen immer bombastischer und größer wird, ist vernünftig.

@Donti:
Es soll noch einen 6. und damit letzten Teil geben, der jedoch kein Musikalbum sein wird, sondern irgendwas anderes aber Crescenzo hält sich da eher bedeckt, solange das noch nicht sicher ist. Ein Videospiel vielleicht oder ein Musical? Mal sehen, was der da im Schilde führt.

Warte ab, bis Du die anderen Teile hörst :)
Donti
14.12.2016 - 00:39 Uhr
Das wird sich noch ein wenig ziehen, bis ich alle Teile durchgehört hab, weil mir ständig neue Musik dazwischen kommt wie heute Abend die Amen 2 von Mikko Joensuu, aber das macht nichts. Ich freu mich drauf, vor allem auf Act 4 und 5 ;-)

Armin

Plattentests.de-Chef

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03.01.2017 - 23:58 Uhr
Frisch rezensiert.

Meinungen?

Prog-Nose
04.01.2017 - 08:00 Uhr
Schön, dass das hier berücksichtigt wurde, höre die beiden Acts seit Wochen rauf und runter, es haut mich immer noch um.
Ian
04.01.2017 - 08:33 Uhr
Leider total überbewertet. Und die Referenzen sind ... diskutabel...
jmx
04.01.2017 - 08:46 Uhr
was wären denn bessere referenzen?
Ian
04.01.2017 - 11:01 Uhr
Die Referenzen wirken, als hätte der Autor vom Genre nicht wirklich Ahnung, sondern mal kurz gegoogelt, was da so als angesagt gilt. Schlimmer ist noch, dass einige der genannten Referenzen bestenfalls bedingt so klingen wie das Album.

Porcupine Tree und Steven Wilson haben in der Liste zum Beispiel höchstens im Mittelfeld was zu suchen, eher am Ende. Zu Blackfield (was ja reiner Pop ist) gibt es überhaupt keine Ähnlichkeit.

Es fehlen (mindestens): The Mars Volta, Oceansize, Big Big Train, The Tangent, Portugal. The Man, Muse.

Und evtl. sogar Arcade Fire & Co.

Felix H

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04.01.2017 - 11:15 Uhr
@Ian:

Ich denke da fällt einiges unter Geschmackssache. Einige der von dir genannten (The Mars Volta und Oceansize vor allem) sehe ich bei The Dear Hunter überhaupt nicht in der Nähe. Da finde ich Wilson / Porcupine Tree um einiges vergleichbarer. Muse und Arcade Fire wären tatsächlich passend, das stimmt, letzten Endes können solche Listen nie vollständig sein. Assoziationen, die beim Hören geweckt werden, sind auch zu einem nicht geringen Grad subjektiv. Die Keine-Ahnung-Keule muss man dann nicht immer gleich schwingen. ;-)

Rote Arme Fraktion

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04.01.2017 - 12:22 Uhr
Ui, bei den Referenzen höre ich da mal rein. Danke für die Rezi!
Prog-Nose
04.01.2017 - 12:47 Uhr
Wilson geht ok, der passt ja bei allem was irgendwie proggy ist als Referenz immer. Dream Theater find ich da jetzt schwieriger, der Schwulstprogmetalanteil beim Dear Hunter ist ja jetzt eher nicht so riesig. Auch Big Big Train und Tangent find ich deplatziert, die würde ich auch mehr in der klassischen Alt-Herren-Retroprogriege verorten. Da passt dann so Emo-Indiegedöns wie Portugal.the man und Arcade Fire schon besser.

Beefy

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04.01.2017 - 13:04 Uhr
Bei den ersten beiden Acts habe ich, zumindest bei ein paar Instrumental-Teilen, auch noch The Mars Volta rausgehört. Ansonsten denke ich schon, dass Coheed & Cambria, The Receiving End Of Sirens (bei denen war Casey mal Frontmann), O'Brother und Circa Survive an den Anfang der Referenzen gehören.

Gomes21

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04.01.2017 - 13:10 Uhr
Ich muss sagen an the Mars Volta fand ich mich beim ersten hören direkt erinnert, wenn auch längst nicht so abgefreakt passt die Referenz. Und auch Portugal. The Man kann ich nachvollziehen. Porcupine Tree erkenne ich dagegen selten darin...

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

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04.01.2017 - 13:14 Uhr
An Porcupine Tree erinnert mich viel strukturell und (multi-)instrumental und entfernt auch irgendwas im Gesang. Portugal passt auch (wobei die ja selbst sich oft gewandelt haben). The Mars Volta kann ich mich aber wirklich wenig mit anfreunden.
Es spricht ja aber für das Album, das scheinbar jeder die Referenzen so ein bisschen anders setzt. Sehr vielfältig, schwer festzulegen.
Ganter
04.01.2017 - 13:16 Uhr
Um noch eine weitere Sichtweise reinzuwerfen. :D Say Anything gehören für mich weiter nach vorne. Die Bands verbindet stark das theatralisch-aber-doch-poppige.

Finde die Rezension übrigens sehr gut geschrieben, Highlights sind auch in etwas meine.

The MACHINA of God

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04.01.2017 - 15:20 Uhr
Hab jetzt mal in Act 1 und 2 reigehört und da ist schon oft auch Oceansize drin. Insgesamt sehr interessante Stilmischung. Mir aber immer etwas zu emoesk. Aber könnte Potenzial haben.
Deppen;Semikolon
04.01.2017 - 19:54 Uhr
Hab jetzt mal in Act 1 und 2 reigehört und da ist schon oft auch Oceansize drin. Insgesamt sehr interessante Stilmischung. Mir aber immer etwas zu emoesk. Aber könnte Potenzial haben.

Die Acts danach, insbesondere IV und V, sind deutlich weniger „emoeskô.

The MACHINA of God

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05.01.2017 - 12:51 Uhr
Ok, dann bin ich gespannt. Insgesamt finde ich die Band sehr interessant, da sie wirklich so fliessend zwischen Genres umherschwingt. Nicht ein Lied so und das andere so, sondern immer wieder wechselnd. Von daher stimme ich fast allen hier genannten Referenzen zu. Mal schauen, ob ich irgendwann nocoh mit der gelegentlichen Schnulzigkeit klar komme. :D

Gomes21

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05.01.2017 - 13:08 Uhr
@the Machina of God

das Problem mit der Schnulzigkeit habe ich auch noch an einigen Stellen..

The MACHINA of God

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29.01.2017 - 21:31 Uhr
Schon ne tolle, einzigartige Band.

The MACHINA of God

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08.02.2017 - 20:52 Uhr
Höre jetzt grad mal ganz durch. Grad bei Teil 2. Auch geil, wie der Anfang von Act II direkt an die I anschliesst. Wunderbar detailreiche Musik. Freue mich, mich da immer mehr reinzuarbeiten. Mein Problem mit der Stimme verschwindet auch zusehends.

The MACHINA of God

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12.02.2017 - 15:39 Uhr
Übrigens auch geil. Den ersten Act haben einzig er und sein Bruder an den Drums eingespielt. Und die Mutter macht Backing Volcals auf zwei Songs. Schon abgefahren. Erst danach gab es eine richtige Band.

Beefy

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12.02.2017 - 19:59 Uhr
Machina, ich find's toll, wie du dich als Fanboy machst :-) Die Band hat mehr Begeisterung, wie du sie hier zeigst, verdient!

The MACHINA of God

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02.04.2018 - 10:19 Uhr
Mehr BEachtung!
Prog-Nose
02.04.2018 - 12:49 Uhr
Hab ich neulich im "Welches Album hörst du gerade..."-Strang erwähnt. Ich hab jetzt endlich auch die Acts I-III am Start und finde die inzwischen auch total super. Act I fällt aufgrund der noch etwas ruppigeren Gangart und der m.E. noch ganz so zwingenden Melodien etwas ab, aber auch OK.

Die "Migrant Reprise" hab Ich mir bei der Gelegenheit auch gleich mal geholt, aber noch nicht gehört. Erwarte nach kleineren Hörproben im Netz aber auch hier Großes.

Act V natürlich immer noch grossartig. Kann mich allerdings immer noch nicht entscheiden, ob ich Act IV nicht vielleicht doch ein klein wenig besser finde.
"Cascade" ist so ein Wahnsinnssong. Aber haben beide eh kaum Schwachpunkte.

The MACHINA of God

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31.05.2019 - 18:34 Uhr
Oh, das sollen ja 6 Teile werden. Cool.

Analog Kid

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31.05.2019 - 18:45 Uhr
Soll noch einer kommen? Wär ja super. Act IV & V sind absolute Lieblingsalben.

Hab das dahinter liegende Konzept noch nie so richtig verfolgt, aber dachte immer, die Story um den Protagonisten wär mit Act V beendet worden.

Muss das echt mal wieder hören.

The MACHINA of God

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31.05.2019 - 19:42 Uhr
Auf Wiki steht überall "planned as 6 acts" bei jedem der Alben. Von daher dachte ich...

Ich find die Qualität der 5 Alben reccht konstant.

Analog Kid

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31.05.2019 - 23:34 Uhr
Ach so, steht also kein neues Album vor der Tür. Dachte schon. Zeit wär's ja mal wieder eigentlich.

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