Jimmy Eat World - Integrity blues

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hubschrauberpilot

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15.08.2018 - 19:07 Uhr
Sind beides gute Songs, nach B-Sides klingt das nicht wirklich.

Affengitarre

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04.01.2019 - 16:59 Uhr
Immer noch ein sehr schönes Album, höre ich nach wie vor sehr gern. Wenn man sich ansieht, in welchen Abständen die Alben erscheinen, könnten wir 2019 ja wieder Glück haben. :)
bolek
04.01.2019 - 19:16 Uhr
Ja, ein neues Album ist in Arbeit (siehe Social Media). Hoffe die Jungs werden das Level von Integrity Blues halten...
Naja
04.01.2019 - 20:55 Uhr
Cool wäre natürlich wenn sie mal wieder etwas abliefern das mehr der Qualität von der Futures entspricht.

Klar Integrity blues ist nett bis gut aber die Band kann meiner Meinung nach mehr.
Aber_
04.01.2019 - 22:54 Uhr
Ach was - die Qualität der "Futures" hatte "Integrity Blues" doch.

Die von "Bleed American" oder gar "Clarity" aber nicht.

Affengitarre

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04.01.2019 - 23:04 Uhr
Ich fand die "Futures" etwa gleichauf mit der "Bleed American", im Zweifel vielleicht sogar etwas stärker. "Integrity Blues" kann da leider nicht ganz mithalten, aber trotzdem stärker als die drei Alben, die davor kamen.

Ich finde es immer schwer, "Clarity" in Beziehung zu den anderen Alben zu setzen, die danach kamen. Bei genanntem lag der Fokus ja eher auf dem Album als Ganzes, es schwang noch viel Midwest Emo mit und generell war alles noch roher, epischer. Bei "Bleed American" sind das dann die perfekten, kompakten Emopophymnen.

Besser als die "Integrity Blues" könnte es sicherlich werden, aber ich halte meine Erwartungen lieber etwas realistischer. Einfach ein kleines schönes Album, das reicht mir dann.

Vennart

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04.01.2019 - 23:14 Uhr
Habe ich jetzt wieder zur Weihnachtszeit viel gehört, für mich ist die "Integrity Blues" inzwischen auf Platz drei der Band minimal vor "Chase This Light" und "Bleed American", weil da für mich kein Ausfall dabei ist. So ein Meisterwerk habe ich der Band ehrlich gesagt nicht mehr zugetraut.
Aber_
05.01.2019 - 22:34 Uhr
Nein, die "Futures" ist für mich einfach etwas langweiliger - die fand ich gleich nach dem Erscheinen nicht so stark und das hat sich nie geändert. Sie hat vielleicht die besseren Einzelsongs, dafür ist "Integrity Blues" für mich am Stück besser durchzuhören.

"Bleed American" ist für mich klar stärker als "Futures", auch die Produktion mag ich lieber. Die Instrumente sind einzeln viel besser rauszuhören, nichts endet in einem Matsch, wie das öfter bei der "Futures" der Fall ist. Und dann noch solche Hymnen wie "A Praise Chorus" oder "If You Don't...". Klasse.

Affengitarre

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05.01.2019 - 22:51 Uhr
Dafür hat die "Futures" so Sachen zum Schwärmen wie "Polaris" oder "Night Drive". Ach, die nehmen sich nicht viel.
Aber_
05.01.2019 - 22:53 Uhr
Ja, das stimmt schon. Die konnte ich aber nie so oft hören wie die "Bleed American". Viel geben sie sich aber wirklich nicht. Auch wenn ich die "Integrity Blues" irgendwie noch dazwischen sehe.

Affengitarre

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05.01.2019 - 23:20 Uhr
Wie fandest du denn die umstrittenen drei?
Aber_
05.01.2019 - 23:26 Uhr
Die "Chase This Light" hatte insgesamt ne kurze Halbwertszeit. Obwohl ich sie am Anfang tatsächlich "frischer" als die "Futures" fand, änderte sich das schnell. Aber: Einige Songs mag ich immer noch ("Let It Happen" z. B. - sicher durch manche Konzerte bestärkt). "Invented" ist für mich das langweiligste der drei. Hat zwar nicht solche Ausreißer nach unten wie "Chase This Light", aber dafür auch nicht wirklich welche nach oben. Ich mag tatsächlich die "Damages" am liebsten. Sie hatte mit "Appreciation" einen wirklich klasse Opener und auch mit "I Will Steal You back" die beste Single seit langem. Ist auch generell von den dreien am besten durchhörbar.

Wie ist das bei dir?

Affengitarre

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05.01.2019 - 23:35 Uhr
"Chase This Light" finde ich gar nicht so schlecht. "Let It Happen" ist auch eins meiner liebsten, aber auch so Sachen wie Opener, Tieltrack, "Gotta Be Somebody's Blues", und generell die letzten Tracks sind ziemlich gut. Ist mir aber meist etwas zu simpel, zu poppig. Hat sich auch ein wenig abgenutzt, hat halt doch recht wenig Ecken.

"Invented" dann insgesamt zu ruhig, "Higher Devotion" wohl deren schlechtester Song. Aber bis auf den "Titeltrack" (der allerdings auch ein wenig zu schläfrig ist), fehlen da wirklich die großen Highlights. "Evidence", "Coffe & Cigarettes" sind nett, aber auch nicht mehr.

Mit "Damages" habe ich mich vor kurzem erst angefangen zu beschäftigen, das wollte ich bei Release irgendwie nicht hören. Die Highlights sehe ich auch beim Opener und "I Will Steal You Back", beides sehr schöne Songs. Letzteres hatte mir damals gar nicht gefallen, aber mittlerweile gefällt der mir echt gut. Außerdem ist die Produktion wieder angenehm entschlackt, wenn ich da an dieses überladene "Heart is hard to find" denke, ist das schon eine Wohltat.

Eine Reihenfolge ist da schwierig, weil ich "Damages" noch nicht ganz beurteilen kann. "Invented" jedenfalls als letztes, weil mich da einfach zu wenig packt. Und "Higher Devotion", brrr.
Aber_
05.01.2019 - 23:50 Uhr
Ja, "Higher Devotion" ist schon speziell. Wobei ich da bei der "Chase This Light" nicht wirklich den Vorteil sehe, wenn ich an "Here It Goes" denke... Oder?

Aber mal generell - hat jetzt also nichts mit deiner Einschätzung zu tun. Immer, wenn ein neues Album rauskam - ich denke speziell an "Invented" und "Damage" (wir hatten beide eben aus Versehen das "s" drangehängt...) - wurde zuerst geschrieben, dass das ja endlich wieder besser klingt. Und im Nachhinein wurden beide Werke plötzlich komplett abgeschrieben. Klar: Die erste Einschätzung kann mal falsch sein (siehe meine von "Chase This Light") - aber so falsch, dass dann plötzlich alles schlecht ist?

Aber das konnten mir die Leute schon damals hier im Forum nicht erklären :).

Affengitarre

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05.01.2019 - 23:56 Uhr
Haha, dieses Phänomen ist mir auch schon aufgefallen. Wenn ein neues kam, war der Vorgänger der größte Schrott, das neue doch so viel besser und endlich wieder eine Rückkehr zur alten Form und spätestens, wenn das nächste angekündigt wurde, war das alte wieder Mist. Es ist halt schon so, dass für mich nichts mehr an "Futures" rankam (vielleicht noch die "Stay on my side.."-EP), und daher war in der Hinsicht bis auf "Integrity Blues" jedes Album eine kleine Enttäuschung. Aber wenn ich da heute mit einer anderen Erwartungshaltung herangehe, gehen die Alben bis auf den einen oder anderen Ausfall doch klar, bis auf die speziellen Schwächen. "Chase this light" mit der übertriebenen Poppigkeit, das langweilige "Invented", das normale "Damage".

Aber trotz allem bleiben die für mich eine absolute Herzensband. Keine Band heilt für mich so gut Herzen wie Jimmy Eat World, und das geht sowohl mit "A Praise Chorus" als auch mit "Let It Happen", "You With Me" oder "Invented".

Affengitarre

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05.01.2019 - 23:58 Uhr
Bei Weezer habe ich aber auch ein ähnliches Phänomen beobachtet, aber da wurden die Alben teilweise wirklich sehr viel schlechter. :D
Aber_
06.01.2019 - 00:05 Uhr
Ja, schön gesagt. Bin jetzt auch gespannt, ob der spätestens seit "Integrity Blues" eingeschlagene Weg weitergegangen wird. Freue mich jedenfalls auch sehr, dass sie immer noch da sind und auf hohem Niveau Songs veröffentlichen. Und eigentlich waren sie auch immer sympathisch - gerade bei Konzerten, die ebenfalls auch immer erstklassig waren/sind.
Aber_
06.01.2019 - 00:05 Uhr
O ja, bei Weezer waren wirklich einige Durchhänger dabei :).

Affengitarre

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06.01.2019 - 00:09 Uhr
Ja, sympathisch waren mir die auch immer. Und wirklich schlecht oder anbiedernd fand ich die ja eigentlich auch nie.

Kennst du die "Believe in what you want"-DVD? Die finde ich ja sehr schön. Ein wenig um die Entstehungszeit von "Bleed American" herum und mit einem klasse Konzert dabei.
Aber_
06.01.2019 - 00:37 Uhr
O nein, die kenne ich leider noch nicht. Kann ich mir aber gut vorstellen, dass die toll ist. War ja quasi die Hochzeit der Band (also bisher). Und der Titelsong ("Believe in What You Want") ist zumindest schon mal einer meiner Liebsten überhaupt :).

Affengitarre

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06.01.2019 - 00:54 Uhr
Das Konzert hat auch eine stimmige Setlist. Mit 51 Minuten zwar etwas kurz, aber trotzdem lohnend.

1. A Praise Chorus
2. Bleed American
3. If You Don't, Don't
4. Just Watch The Fireworks
5. For Me This Is Heaven
6. The Authority Song
7. No Sensitivity
8. Get It Faster
9. Goodbye Sky Harbor (nicht so lang wie auf Platte, eine kompakte Version davon)
10. Blister
11. The Middle
12. Sweetness

Dann noch eine Dokumentation zur Entstehung zum Album, auch sehr schön anzusehen und eine "Inner Ear Session" mit "Hear You Me" und "My Sundown", sehr schöne Versionen.

Wenn man sich ein wenig umsieht, kriegt man die (gebraucht) recht günstig. Ansonsten findet sich alles aus der DVD auch auf Youtube, wenn man es einfach haben möchte.
Aber_
06.01.2019 - 01:01 Uhr
Klingt nach einer lohnenswerten Investition. Das ist übrigens meiner Meinung nach auch die Deluxe Edition der "Bleed American". Kennst du die? (wo wir bei Inner-Ear-Sessions sind)

Affengitarre

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06.01.2019 - 01:12 Uhr
Haha, ja, lohnt sich auf jeden Fall.

Ja, die kenne ich, viele tolle Songs aus der Ära dabei. Vielleicht nicht unbedingt "(Splash) Turn Twist", aber "Firestarter", "No Sensitivity", "Softer" und "Spangle" sind groß. Die Demo von "My Sundown" ist auch schön.

Hab gerade eben nachgehört, die beiden Songs auf der "Bleed American"-Deluxe, also die "Inner Ear"-Songs, sind genau die, die auf der DVD drauf sind. Da halt mit Video, aber gut.
Aber_
06.01.2019 - 01:54 Uhr
Ich schaue auf jeden Fall mal nach der DVD.

Und ja, die Deluxe Edition ist mittlerweile natürlich auch standardmäßig auf den Streamingportalen zu finden. Macht für mich auch noch mal klarer, warum die "Bleed American"-Zeit besser als die "Futures"-Zeit war ;).

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