Kate Tempest - Let them eat chaos

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Armin

Plattentests.de-Chef

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16.08.2016 - 18:17 Uhr
KATE TEMPEST - NEUES ALBUM!

"LET THEM EAT CHAOS" AB 07.10.2016 BEI FICTION / CAROLINE INTERNATIONAL

Das sind doch endlich mal gute Nachrichten! Kate Tempest wird ihr am 07.10. ihr neues Album "Let Them Eat Chaos" bei uns veröffentlichen und hat auch direkt einige deutsche Live-Dates mit angekündigt.



Das sind doch endlich mal gute Nachrichten! Kate Tempest wird ihr am 07.10. ihr neues Album "Let Them Eat Chaos" bei uns veröffentlichen und hat auch direkt einige deutsche Live-Dates mit angekündigt.

Kate wird außerdem bereits Ende der Woche in Berlin sein, um Interviews zu geben! Bei Interesse meldet euch bitte umgehend, es gibt nur noch wenige Termine!



“One of the brightest British talents around.” – The Guardian

“As Tempest’s gorgeous steams of words flow out, they conjure a story so vivid its as if you had a state-of-the-art Blu-Ray player stuffed in your brain, projecting image after image that sears itself into your consciousness” — New York Times

"Die vielleicht wichtigste Sprachkünstlerin ihrer Generation" – Spiegel Online



Kate begann mit dem Schreiben, als sie 16 war. Jetzt, etwas mehr als zehn Jahre später, werden ihre Bühnenstücke verlegt, ist sie Autorin, Dichterin und gefeierte Musikerin. Zu ihren Veröffentlichungen gehören "Balance", ihr Album mit der Band Sound of Rum, der erste Gedichtband "Everything Speaks In It's Own Way" oder die gefeierten Bühnenstücke "Wasted", "Glasshouse" und "Hopelessly Devoted".

Mit "Brand New Ancients", ihrem self-performed epic poem to a live score gewann sie den Ted Hughes Prize 2013 und den Herald Angel beim Edinburgh Fringe Festival. Ihre zweite Textsammlung "Hold Your Own" wurde in UK von Picador verlegt, nachdem Kate von der Poetry Society zur 'Next Generation Poet' ernannt wurde. 2014 wurde ihr Solodebüt "Everybody Down" für den Mercury Prize nominiert. Zuletzt erschien ihr Debütroman "The Bricks That Built The Houses" bei Bloomsbury und in Deutschland als "Worauf du dich verlassen kannst" bei Rowohlt.

Am 07.10. erscheint nun "Let Them Eat Chaos".



LIVE:



29.10.16 Düsseldorf, New Fall Festival / Capitol Theater
30.10.16 Hamburg, Mojo Club
01.11.16 Frankfurt, Sankt Peter
02.11.16 Berlin, Astra Kulturhaus
03.11.16 Munich, Muffathalle

Tickets:http://www.schoneberg.de/konzerte-shows/kuenstler/details/kate-tempest-1.html
Für Düsseldorf / New Fall Festival: Hier!

https://www.youtube.com/watch?v=TOXXdYtZSbQ

Mixtape

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16.08.2016 - 18:19 Uhr
Sehr gute Nachrichten. Hoffentlich saß Dan Carey wieder am Produzentenplatz.
oh
16.08.2016 - 18:50 Uhr
dan carey? der tool-drummer? wäre cool.

Mixtape

User und Moderator

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Registriert seit 15.05.2013

16.08.2016 - 19:11 Uhr
Nö, sondern der Produzent: https://en.wikipedia.org/wiki/Dan_Carey_(record_producer)

Mixtape

User und Moderator

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Registriert seit 15.05.2013

16.08.2016 - 19:20 Uhr
Und er ist dabei. :-)

http://www.independent.co.uk/arts-entertainment/music/news/kate-tempest-new-album-let-them-eat-chaos-release-date-tracklist-europe-is-lost-uk-tour-a7193376.html

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

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Registriert seit 12.12.2013

17.08.2016 - 00:26 Uhr
"Europe is lost" war großartig. Freue mich sehr auf das Album.

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

28.09.2016 - 20:57 Uhr
Frisch rezensiert.

Meinungen?

Tate Kempest
28.09.2016 - 22:13 Uhr
Was für ein unlesbares Geschwurbel.
Kehrt doch mal ein bisschen zu einem normaleren Ton zurück, für Plattenrezensionen gibt's nämlich weder Pulitzer- noch Literaturnobelpreis.
Pate Kemtest
29.09.2016 - 00:21 Uhr
Wie eben zu Ion Bver.

Auch werden die Rezensionen seit einiger Zeit viiiiieeeeel zuuuu laaaaaaang.
Sate Kemtept
29.09.2016 - 01:12 Uhr
Habs zwar noch nicht gelesen, aber das ist noch nicht mal eine Seite. Wer beschwert sich denn da über die Länge?

Mister X

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Registriert seit 30.10.2013

29.09.2016 - 06:35 Uhr
Leute die des Lesens nicht maechtig sind.
Also
29.09.2016 - 08:20 Uhr
Wer mit 5 mittellangen Absätzen nicht klarkommt, sollte besser wieder Bild lesen.
Leeeeel
29.09.2016 - 11:50 Uhr
Wie sich die Plattentests-Dauerluschen wieder vor die Seitenbetreiber stellen und bloooß keine Kritik an Plattentests zulassen.
Ihr Lauchs!
Leeeeel
29.09.2016 - 12:42 Uhr
Ich raffe nicht, dass ich das einzige ADHS-Kind bin, was mit der Textlänge nicht klarkommt.
Der Antworter
29.09.2016 - 13:05 Uhr
Wer mit Textlänge nicht klarkommt, für den ist Kate Tempest wohl eh das falsche...

Affengitarre

User und News-Scout

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Registriert seit 23.07.2014

29.09.2016 - 17:30 Uhr
Eben "Don't Fall In" gehört, fürchterlich. :D Aber was erwartet man auch von einer rappenden Autorin?

captain kidd

Postings: 1773

Registriert seit 13.06.2013

01.10.2016 - 07:11 Uhr
Finde es auch furchtbar. Dieser grundschullehrerineske Zeigefinger-Flow geht einfach gar nicht.
Tjaaa
01.10.2016 - 12:31 Uhr
Vom Aussehen hätte sie perfekt in die Kelly Family gepasst.

Mister X

Postings: 2719

Registriert seit 30.10.2013

02.10.2016 - 07:06 Uhr
Musik fuer ungepflegte in der Jugend haengengebliebene Frauen die keinen Mann finden.
arnold apfelstrudel
02.10.2016 - 08:55 Uhr
Huch! Man könnte denken, dass Tauber und seine Jungs diesen Thread für sich entdeckt haben. Wer hat noch nicht, wer will noch mal. Frauenbashing for free!

Mixtape

User und Moderator

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Registriert seit 15.05.2013

02.10.2016 - 09:15 Uhr
Aber, aber, Frauen müssen doch immer schlank und adrett sein und einfach nett lächeln zu allem, was ein Mann sagt. Nicht.
Also
02.10.2016 - 10:24 Uhr
Kate Tempest sollte erst mal eine Diät machen und einen Schminkkurs belegen. Danach darf sie sich nochmal zur Begutachtung melden, sofern sie schweigt.
im ernst?
04.10.2016 - 12:30 Uhr
dachte kurz, ich sei im FOCUS-forum gelandet. was' los hier.
naja
05.10.2016 - 09:49 Uhr
Kate Tempest ist toll.

Das Album auch. Die Rezi aber ist überambitioniert und fast etwas unangenehm

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

Postings: 1255

Registriert seit 12.12.2013

05.10.2016 - 12:49 Uhr
Kann ich nachvollziehen, dass du die Rezi überambitioniert findest. Der Text selbst ist ziemlich schnell entstanden - ich hatte das Album 5 oder 6 Mal gehört und war v.a. wegen der Texte tief beeindruckt. Obwohl ich das Album in Dauerschleife gehört habe, bekam ich bei einigen Tracks ("Perfect coffee" z.B.) immer noch Gänsehaut.

Das ist auch der Hauptgrund, warum der Text so aufgeladen wirkt und stilistisch extrem zugespitzt wurde. Mir ist bewusst, dass man in den ersten drei Absätzen nicht viel zur Musik erfährt, mir ging es da mehr darum, Stimmung, Story und Welt der Platte einzufangen.

Da ich sie eh hier in ner Textdatei rumfliegen habe, reiche ich mal eine klassische Track-by-track-Liste nach:

1. "Picture a vacuum": Poetry-Slam-artiger Einstieg. Tempest holt ihren Prophetinnen-Tonfall raus. Muss man mögen. Musik bleibt lange zurückhaltend und harmonisch. Erst gegen Ende schieben sich Misstöne unter die Dur-Akkorde. Solider Beginn. 7/10.

2. "Lionmouth door knocker": Deep-House-Anleihen. Hübscher Beat, Tempest erzählt, während Rückwärtsloops vorbeischlingern. "Is anybody else awake? Will it ever be day again?" Musik wird dichter, Kate wird dringlicher. Tolle Flow-Wechsel. 8/10.

3. "Ketamine for breakfast": Unfassbar geiler Beat. 80er-Anleihen, kaputt-verhallte Synthies. Nach einem unscheinbaren Intro bricht die Hölle los. Kate spuckt Zeilen wie eine Besessene. Die Synthies sind Killer. "My future is bright, but my past tried to ruin me." 9/10.

4. "Europe is lost": Bekannt. Politisch eindeutige Message. Zwar vereinfacht, aber im Kern präzise beobachtet. Kann man als verkürzte Kritik kritisieren. Teils fantastische Lines: "Dancing the drudgery off / Even the drugs have got boring / Well sex is still good, when you get it."
Hat nen gewissen Wu-Tang-Vibe bzgl. des Zusammenwirkens von Beat und Rap. 9/10.

5. "We die": Da hat jemand The Streets gehört. Triolen regieren. Interessante Verzahnung zwischen Stimme und Synthies. Unscheinbarer Track, der aber bei mehrmaligem Hören einiges an Tiefe offenbart. 7/10.

6. "Whoops": The Streets zum zweiten. Diesmal besser. Tempest klingt, als wüsste sie, wie man mehrere Pints am Stück wegzieht. Irre Vokalspielereien im Text. Fast ne Partynummer. 8/10.

7. "Brews": Nur ein Interlude. -/10

8. "Don't fall in": Schwieriger Track. Guter Text, technisch versiert präsentiert. Beat ist eher stumpf, Hook nervt. Schwächster Track des Albums. 5/10.

9. "Pictures on a screen": Gänsehaut von Anfang bis Ende. Fantastische Synthies. "What I'm gonna do to wake up?" - Melancholie deluxe. 9/10.

10. "Perfect coffee": Noch so ein grandioser Beat. Spielt clever mit der altbekannten Laut-Leise-Dynamik. Die Keyboardsounds gegen Ende sind atemberaubend. Tempest dreht frei. Absoluter Höhepunkt. Für mich einer der Songs des Jahres. 10/10.

11. "Grubby": Tempo wird deutlich angezogen. SSIO würde fragen: "Ist das ein gottverdammter Glockenbeat?" Ja, ist ein gottverdammter Glockenbeat. Ein guter. Wütendster Track des Albums. 8/10.

12. "Breaks": Die Ruhe vor dem finalen Sturm. "It's been 4:18 / And dawn's still hours off." Schafft die perfekte Stimmung für den Schlusstrack. 8/10.

13. "Tunnel vision": Das zweite Meisterstück. Portishead-geprägter Beat. Tempest steigert sich von Strophe zu Strophe. "The myth of the individual / Has left us lost, disconnected and pitiful." Ja. 10/10.

Zusammenfassung: "Don't fall in" hätte die 9 fast verhindert. Als Gesamtwerk halte ich "Let them eat chaos" aber für äußerst gelungen. Tempest will sehr viel, und ihr gelingt das meiste. Bei "Tunnel vision" hab ich noch immer Tränen in den Augen. Ich empfinde Hochachtung vor ihr. Ein so geschlossenes und konzeptionell dichtes Album im Jahr 2016 zu veröffentlichen, zeugt von sehr viel künstlerischem Selbstvertrauen.

Album des Jahres für mich. Bis jetzt.

Affengitarre

User und News-Scout

Postings: 5978

Registriert seit 23.07.2014

05.10.2016 - 17:34 Uhr
Na toll, und ich hab natürlich nur "Don't fall in" gehört. :D Vielleicht hör ich mir doch noch mal etwas an, mit gewissen Fokus auf den Texten.
kyran
06.10.2016 - 21:49 Uhr
Einfach der Wahnsinn, was Ms Tempest da lyrisch wieder auf die Beine stellt.
Rap-Musik die so konzeptioniert daherkommt, bei der Text und Sound eine solche Symbiose ergeben, und die einen auch noch in dieser Form berührt-das gibt's selten.

Einfach über jeden Zweifel erhaben


Kritik fängt dieses Gefühl mMn übrigens genau richtig ein.

Mixtape

User und Moderator

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Registriert seit 15.05.2013

08.10.2016 - 10:48 Uhr
Nach den ersten Durchgängen zündet es bei mir noch nicht derart, wie es das Debüt getan hat. Es liegt jetzt noch mehr Fokus auf den Texten, was zu Lasten der Poppigkeit geht.

Amüsant aber, wie Carey sich für "Whoops" bei anderen Klienten von ihm bedient hat: https://m.youtube.com/watch?v=ErgkJW5Kw1U
quasinebenbei
09.10.2016 - 17:18 Uhr
Fand die Rezi für mich auch nicht so ausagekräftig hinsichtlich Musik, mag aber dennoch solche Experimente. Zumal Christopher noch mal nachgelegt hat. Das zeugt von Größe!

Affengitarre

User und News-Scout

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Registriert seit 23.07.2014

23.10.2016 - 22:07 Uhr
Ich komm da immer noch nicht wirklich rein. Die Texte sind sehr interessant, die Beats auch okay aber ich mag die Art wie Tempest das ganze präsentiert einfach gar nicht. Sie rappt nicht, sie erzählt einfach eine Geschichte und nebenbei läuft halt noch ein Beat. Leider nicht meins.

myx

Postings: 746

Registriert seit 16.10.2016

25.10.2016 - 23:29 Uhr
Gerade ist "Perfect Coffee" im Radio gelaufen. Das ist ja wirklich grossartig. Was Christopher hier geschrieben hat, auch.

myx

Postings: 746

Registriert seit 16.10.2016

06.11.2016 - 07:16 Uhr
Wirklich eine grandiose Scheibe. Bin beeindruckt. "Ketamine For Breakfast", "Pictures On A Screen" und "Tunnel Vision" finde ich sehr gut, "Lionmouth Door Knocker" und "Perfect Coffee" - ich wiederhole mich gerne - einfach nur grossartig. Auch für mich bis jetzt Album des Jahres - wenn da nicht "The Slow Show" wären.

Die Texte von "Let Them Eat Chaos" werden im Januar in Buchform erscheinen. Freue mich.

MopedTobias

Postings: 13167

Registriert seit 10.09.2013

18.12.2016 - 20:46 Uhr
Ufff, was für ein Monster von Album. Hab das leider die Tage erst entdeckt, sonst wär das ein Anwärter für einen Platz sehr weit oben in meiner Jahresliste gewesen. Ihr Flow haut mich komplett um, wie sie in ihren Erzählstil immer wieder eine subtile Melodie einwebt und dann im nächsten Moment aggressiv nach vorne prischt, ist einfach wahnsinnig stark. Musikalisch auch top, sehr stimmig und mit unglaublich guten Synthies, zu den Texten muss ich nichts mehr sagen, da hat Christopher die Stimmung schon perfekt in seiner Rezi eingefangen. Nach den ersten paar Durchgängen würde ich bei der 9 mitgehen, mal schauen, wie die Langzeitwirkung ist.
Schwarz
10.01.2017 - 00:56 Uhr
Jetzt endlich mal meine Vorbehalte bei Seite gelegt und reingehört. Klingt leider genauso, wie ich es mir ausgemalt hatte: Poetry Slam über größtenteils egale Beats. Brauch ich echt nicht.
Unterstützt Kate bei ihrem Kampf
25.08.2017 - 01:25 Uhr
Kate unterstützt die gegen Isr.ael gerichtete Kampagne "BDS".

https://artistsforpalestine.org.uk/a-pledge/
wow
26.08.2017 - 23:46 Uhr
bin geschockt.

peppermint patty

Postings: 569

Registriert seit 07.05.2019

10.11.2019 - 06:33 Uhr
Ich glaub es ist Zeit sich mal wieder auf ein Album zu konzentrieren, anstatt sich der Melancholie der alten Songs zu ergeben, die vieles schafft, nur keine Linderung, eher noch alles verschärft, so subtil, dass man es erst dann merkt, wenn es zu spät ist. So wie gestern.

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