Conor Oberst - Ruminations

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Felix H

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04.08.2016 - 08:37 Uhr
Neues Soloalbum am 14.10.

Mal gucken. Begeistert hat er mich seit Jahren nicht, abschreiben will ich ihn aber auch nicht.

mispel

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04.08.2016 - 19:32 Uhr
Hm ich hab ihn die letzten Jahre auch aus den Augen verloren. Leider. Vielleicht werd ich mich aus diesem Anlass noch mal seinem letzten Solo-Album widmen. Das ist damals eher spurlos an mir vorüber gegangen. Die letzte Platte, die mich gepackt hat, war "The People's Key", und das ist nun schon fünf Jahre her.

Herder

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04.08.2016 - 20:48 Uhr
Also ich fand "Upside Down Mountain" doch ziemlich gut. "Artifact #1", "You are your Mother's Child" oder "Common Knowledge" fand ich bspw. herzzerreißend schön. Und "Enola Gay" war auch nicht von schlechten Eltern.

humbert humbert

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04.08.2016 - 21:15 Uhr
Das letzte durchgehend überzeugende Album war für mich seine selbstbetitelte Soloscheibe von 2008. Trotzdem hatten alle Werke danach immer noch genügend starke Songs. Das neue Album klingt für mich super, da ich Conor immer dann am stärksten finde, wenn die Arrangements reduziert sind. Neben Bobby Dylan bleibt Conor für mich mein absoluter Lieblingsmusiker.

@Herder
EXAKT das sind auch meine Highlights.

@mispel
So viele Alben von Conor sind nach The People's Key ja auch nicht erschienen.

Herder

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04.08.2016 - 21:33 Uhr
Tja humbert, was soll ich sagen ;-)

humbert humbert

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04.08.2016 - 21:43 Uhr
Langsam wird es unheimlich.

The MACHINA of God

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05.08.2016 - 12:42 Uhr
Die "Upside down mountain" war für mich schon das beste der leztzten Jahre. Ein schönes Kleinod, wie man wohl sagen würde. Dass er nciht mehr sowas schafft wie bis Ende der 00er - geschenkt. Man ist ja auch eh etwas raus aus dem Alter.

Armin

Plattentests.de-Chef

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08.08.2016 - 15:51 Uhr
Akustische Simplizität trifft auf verkopfte Gedankenspiele - CONOR OBERST kündigt 'Ruminations' an (VÖ: 14.10.)

Ein Gedankenspiel: Ein hochsensibler Musiker verbringt den Winter freiwillig in Omaha, Nebraska. Die to-do-Liste dieses Musikers ist so leer wie die abgemähten Weizenfelder Nebraskas. Das perfekte Umfeld, um komplett auszuspannen, die Gedanken schweifen zu lassen und über das Leben zu sinnieren... Dachte sich auch CONOR OBERST. Und dann kam irgendwie doch alles anders. "I was just staying up late every night playing piano and watching the snow pile up outside the window. Next thing I knew I had burned through all the firewood in the garage and had more than enough songs for a record."

Nun, zugegeben, es gibt schlimmere Momente, als jene in denen die Kreativität über einen Musiker hereinbricht. Und unser Schaden soll es nicht sein. Das Ergebnis dieses Winters ist das neue Album CONOR OBERSTs namens 'Ruminations', das am 14. Oktober veröffentlicht wird. Selbstredend ist dies ein Werk für verkopfte Weltendenker, selbstredend schwankt OBERST zwischen altbekannter Bright Eyes-Manie und der Klangfarbe seiner Solo-Stücke und doch ist 'Ruminations' ganz anders. CONOR OBERST verzichtet auf das große Drumherum, setzt sich mit seiner Mundharmonika ans Piano, wahlweise an die Gitarre und singt. Keine Streicher, keine Band, keine Backvocals. Nur Conor und seine Instrumente.

Passend zu dieser neuen Simplizität hat CONOR OBERST sich dazu entschlossen, keine Single zur Album-Ankündigung zu veröffentlichen. An dieser Stelle die Fortführung des Gedankenspiels: Ein hocherfreuter Musikliebhaber verbringt die kommenden zwei Monate mit immenser Vorfreude auf 'Ruminations'. Am 14. Oktober knistert die Folie der Platte, der Teller wird angedreht, die ersten Töne erklingen... Ach, CONOR OBERST, du gemeines Genie!

'Ruminations' Track List:

1.Tachycardia
2. Barbary Coast (later)
3. Gossamer Thin
4. Counting Sheep
5. Mamah Borthwick (A Sketch)
6. The Rain Follows the Plow
7. A Little Uncanny
8. Next of Kin
9.You All Loved Him Once
10. Till St. Dymphna Kicks Us Out

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

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09.08.2016 - 03:47 Uhr
Ich mochte das Desaparecidos-Album, das letztes Jahr rauskam. Solo, bzw. mit Bright Eyes konnte er mich lange nicht mehr überzeugen, das letzte Album, das ich durchweg gut fand, war das selbstbetitelte.
Bin trotzdem sehr gespannt, Oberst hat mich damals durch die Jugend begleitet. "Lifted" und "I'm wide awake it's morning" sind Alben, die mich nachhaltig geprägt haben.

humbert humbert

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Registriert seit 13.06.2013

20.09.2016 - 00:53 Uhr
Um das Warten auf das Album zu verkürzen kann man einen Bericht über die Entstehung des neuen Albums lesen.

The MACHINA of God

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20.09.2016 - 17:20 Uhr
Interessanter Artikel:
www.vulture.com/2016/09/conor-oberst-ruminations-c-v-r.html

humbert humbert

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Registriert seit 13.06.2013

20.09.2016 - 23:28 Uhr
Gibt es jetzt doch die Ignore-Funktion?

The MACHINA of God

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20.09.2016 - 23:35 Uhr
Ups. :D

humbert humbert

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20.09.2016 - 23:50 Uhr
So erhöht sich nur die Chance, dass jemand drauf klickt.

Ich will endlich mal ein erstes Lied vom Album hören.

S0mbrero

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21.09.2016 - 09:29 Uhr
Wirklich ein interessanter Artikel. Die Vergewaltigungsvorwürfe hatte ich damals am Rande mitbekommen, die weitere Entwicklung aber nicht. Bin gespannt auf das Album. Seiner Beschreibung nach könnte es ja eher in Richtung seiner alten Sachen gehen.
Tim4816
29.09.2016 - 17:38 Uhr
Hier ein Link zum Reinhören:
http://www.npr.org/2016/09/29/495773081/first-listen-conor-oberst-ruminations?utm_source=twitter.com&utm_medium=social&utm_campaign=nprmusic&utm_term=music&utm_content=20160929
Vee
04.10.2016 - 12:06 Uhr
Tja, alle die sich gewünscht haben, dass es ihm mal wieder schlecht geht weil die letzten Werke zu fröhlich waren dürften jetzt ja ihre Freude haben!

(ich liebe sie, sehr, aber mit Bauchweh)

Armin

Plattentests.de-Chef

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04.10.2016 - 16:56 Uhr
Und hier zum direkten Draufklicken:

2plus2gleich5

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04.10.2016 - 17:18 Uhr
Sehr puristisch.
Gefällt unerwartet gut bislang, seinen Erzählungen zuzuhören.

MartinS

Plattentests.de-Mitarbeiter

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04.10.2016 - 20:53 Uhr
Erster Eindruck ist gut, jedoch wirkt die Mundharmonika bisweilen etwas überpräsent und manche Idee doch ein bisschen naiv bzw. arg einfach.

Armin

Plattentests.de-Chef

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05.10.2016 - 21:04 Uhr
Frisch rezensiert.

Meinungen?
Corona
05.10.2016 - 22:24 Uhr
Die Platten "Fevers and mirrors" und "Lifted or the story is in the soil, keep your ear to the ground" lebten unter anderem von dem Charme der kargen Arrangements

Ja klar, Lifted und karge Arrangements. So wie bei False Advertising, Lover I Don't Have To Love oder Let's Not Shit Ourselves. Die Platte hat besonders die Breite und Größe ausgezeichnet. Wer denkt sich denn so einen Unfug aus??

The MACHINA of God

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05.10.2016 - 23:53 Uhr
Hmm, das stimmt schon. "Lifted..." war wirklich sehr opulent. Aber er schreibt ja auch "unter anderem".
momo
06.10.2016 - 00:27 Uhr
ist schon ein ziemlich abstruser vergleich. aber nichts, was man von pt nicht gewohnt wäre.

2plus2gleich5

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06.10.2016 - 06:05 Uhr
Rezension noch nicht gelesen - und freilich auf einer anderen Ebene: aber seine Blood Of the Tracks?

2plus2gleich5

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Registriert seit 22.08.2016

06.10.2016 - 06:08 Uhr
*Blood on the Tracks, natürlich.

The MACHINA of God

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06.10.2016 - 12:46 Uhr
Könnte gut sein.
joni52
08.10.2016 - 17:52 Uhr
Ein Traum von Album...!

humbert humbert

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29.10.2016 - 20:21 Uhr
Traurige Scheibe. Schwierig ein Highlight rauszusuchen. Barbary Coast (Later), Counting Sheep, Mamah Borthwick (A Sketch), Gossamer Thin oder doch A Little Uncanny?

Eines der Jahreshighlights für mich. Conor kriegt mich immer wieder.

PS: Hier spielt Conor alle Songs live. Wenn ich das Video sehe, tut es mir noch mehr weh, ihn nicht live zu sehen.

Herder

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29.10.2016 - 22:03 Uhr
Mein Favorit ist "Barbary Coast (Later)" - und ja: für mich auch ein Highlight in diesem Jahr.

Am Anfang hat mich der Einatz der Mundharmonika in jedem Song noch ein wenig irritiert, inzwischen kann ich aber gut damit leben.
Tolle Herbstplatte - aber auch darüber hinaus.

humbert humbert

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29.10.2016 - 22:06 Uhr
Ja, Mundharmonika allgemein schrammt immer knapp an nervig vorbei.

Herder

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Registriert seit 13.06.2013

29.10.2016 - 22:42 Uhr
Ja, ist halt auch irgendwie kein wirklich schöner Klang, sondern immer etwas schrill. Aber wie gesagt: man gewöhnt sich dran ;-)

2plus2gleich5

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12.11.2016 - 18:33 Uhr
Jetzt fällt's mir ein: Das Album hat so einen angenehmen Indie-Songwriter-Vibe. Also eher im Sinne der Mountain Goats als Ryan Adams.
Hör es immer noch echt gerne.
EatU
12.11.2016 - 20:06 Uhr
Ein Geniestreich sondergleichen. Hätte nicht gedacht, das der Typ gerade J E T Z T sein absolutes Meisterstück raushaut. Aber er hat's getan. Er hat alle überTRUMPft! 8/10

humbert humbert

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12.12.2016 - 02:58 Uhr
Mein Album des Jahres. Wenn man die Listen im 'Plattentests.de-Jahrespoll 2016: Der offizielle Thread für Listen und Diskussionen über Listen'-Thread anschaut, hat das Album bei Rest nicht so großen Anklang gefunden.

The MACHINA of God

User und Moderator

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Registriert seit 07.06.2013

12.12.2016 - 11:58 Uhr
Ist echt schön. Muss ich nochmal öfter anhören.

Herder

Postings: 1811

Registriert seit 13.06.2013

12.12.2016 - 18:46 Uhr
Bei mir ist das Album auf der 6 der Jahresliste gelandet, je nach Tagesform würde ich es vielleicht auch höher - jedoch keinesfalls tiefer - einstufen.

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