Klez.e - Desintegration

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AndreasM

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04.07.2016 - 09:58 Uhr
Bis zum neuen Album dauert es wohl noch eine ganze Weile, aber ich wollte schon mal einen Thread erstellen.

Anlass ist, dass ich die Band Samstag Abend auf einem Mini-Festival in der sächsischen Provinz gesehen habe. Und es hat mir sehr gut gefallen, ich war positiv überrascht.
Sie sind jetzt nur noch zu dritt, haben sich einen starken 80er-Sound draufgeschafft und die Texte der neuen Stücke sind viel politischer und gesellschaftsbezogener als früher. Insgesamt steht immer noch viel Technik auf der Bühne, aber alles ist trotzdem reduzierter geworden und sie nehmen sich allgemein mehr Zeit für die Stücke.
Die Setlist bestand bis auf den ersten ("Am Grund der tiefgrünen See") und den letzten Song ("Der Garten") nur aus neuen Sachen, ich schätze so 7 oder 8 Stücke. Die beiden alten Stücke waren aber auch umarrangiert und dem neuen Sound angepasst.

Insgesamt sehr stimmungsvoll, immer noch düster aber auf eine neue Weise und deutlich mehr Neubeginn als Aufwärmen der alten Platten.

S0mbrero

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04.07.2016 - 10:30 Uhr
Sehr gespannt! Mag die alten Alben immer noch sehr sehr gerne, und das "and the golden Choir" Album letztes Jahr war ja auch nicht zu verachten.
finnbart
05.07.2016 - 13:56 Uhr
Auf ihrer Webseite schrieben Sie, dass das Album vermutlich noch in diesem Jahr kommt. Auch erste Konzerte soll es noch in diesem Herbst geben und die Tour soll im nächsten Frühjahr folgen. Für Mitte September steht ein Gig in Leipzig auf der Webseite und im Frühjahr geht es nochmal nach Augsburg.

AndreasM

Plattentests.de-Mitarbeiter

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05.07.2016 - 14:11 Uhr
Der Termin im September ist aber nur eine Supportshow für Pelzig. Ich weiß nicht, ob es da noch mehrere von geben wird.
Und ja, im nächsten März dann scheinbar die Tour zum Album.
finnbart
05.07.2016 - 16:46 Uhr
Ich zitiere von der Webseite:

"erste Konzerte im Herbst. Tour im Frühjahr!"

heißt für mich. Es muss noch mindestens ein zweites Konzert im Herbst geben. Nachdem Sie im Januar schon dreimal in Bayern und einmal in Berlin gespielt haben, wird es doch hoffentlich mindestens einmal Richtung Westen und Norden gehen. ;)

Gibt es von dem Festival denn irgendwo Bildaufnahmen?

AndreasM

Plattentests.de-Mitarbeiter

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06.07.2016 - 09:04 Uhr
Auf der Facebook-Seite von Klez.E hat irgendjemand ein Foto gepostet. Ansonsten kommen bestimmt irgendwann welche auf http://ausserhausfestival.de/

Gomes21

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13.10.2016 - 15:42 Uhr
https://www.youtube.com/watch?v=u0TAAbsNfhk&feature=youtu.be

Hier ist ein erster Song zu hören.

Gefällt mir aufs erste.

AndreasM

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13.10.2016 - 15:51 Uhr
Das neue Album "Desintegration" erscheint nun also am 13.01.2017 auf Staatsakt.

Ihr Lieben!

Pünktlich zum Wahljahr 2017 kündigen wir unser 4tes Studioalbum DESINTEGRATION für Freitag, den 13ten Januar 2017 auf Staatsakt an. Der Aberglaube sagt, der 13te auf einem Freitag ist kein guter Tag, ein Tag an dem überdurchschnittlich viel schief geht. Wir sind gespannt...und hoffen zumindest für die Bundestagswahl dann im Herbst 17 wenig "schiefe" Alternative und keinen gegenwärtigen undemokratischen Wahnsinn mehr.
Aber da wo es laut werden muss, werden wir laut sein.
Eure Klez.e


"Mauern" oben im Link ist der erste Vorbote, der mir auch mehr als gut gefällt.
Mehr Tourdaten gibt es jetzt auch noch:

24.10.2016 Berlin, Roter salon (als Support für All diese Gewalt)
03.03.2017 Göttingen, Nörgelbuff
09.03.2017 Nürnberg, Club Stereo
10.03.2017 Augsburg, Soho Stage
11.03.2017 Weiden, Das Sündidark
12.03.2017 Regensburg, Heimat
16.03.2017 Berlin, Berghain Kantine

Kevin

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13.10.2016 - 19:26 Uhr
"Flimmern" fand ich fantastisch!

AndreasM

Plattentests.de-Mitarbeiter

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13.10.2016 - 19:46 Uhr
"Von Feuer der Gaben" konnte da aber auch gut und gerne mithalten.

Gomes21

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13.10.2016 - 20:34 Uhr
Beides tolle Alben, zudem hat mir auch Siebert's Solo Projekt gut gefallen.
Aber ich finde "Mauern" schon mal wirklich klasse!

cargo

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13.10.2016 - 21:18 Uhr
Soll das eine The Cure Tribute Platte werden? Der erste Song und Albumtitel lassen darauf schließen.

S0mbrero

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13.10.2016 - 23:22 Uhr
Stimmt, wobei der Bezug zur Flüchtlingskrise und dem gesellschaftlichen Umfang damit auch sehr nahe liegt, zumal mit der obigen Ankündigung.

Achim

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Registriert seit 13.06.2013

13.10.2016 - 23:26 Uhr
Schade, kein Termin in NRW. Also auf nach Weiden :-D

A.

AndreasM

Plattentests.de-Mitarbeiter

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14.10.2016 - 17:50 Uhr
@Achim

im Newsletter kam gerade extra für dich noch ein Termin dazu:

15.03.17 - Köln - Subway

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

16.10.2016 - 21:23 Uhr
Klez.e - Desintegration
VÖ: 13.01.2016
(Staatsakt/Caroline International)
CD/LP/Digital
Tourdaten
Vorabtrack
Pressetage Anfang November


Hinter den Mauern liegt ein Comeback

Vor nun mehr sieben Jahren gaben sie uns das „Feuer der Gaben“, dann wurde es still. Aber sie sind nicht komplett zu Asche verbrannt. Ein bisschen Glut leuchtete still und heimlich im Dunkel der Vergangenheit vor sich hin, bis sich Tobias Siebert und seine Band Klez.e vor etwa einem Jahr dazu entschlossen, das alte, ewige Feuer neu zu entfachen. Entstanden ist gleich ein ganzes Album, das seine Reise im Jahr 1989 beginnt und seine Hörer im Hier und Jetzt wieder ausspuckt. Ein Album, das seinen Ausgangspunkt in eben jenem Jahr nimmt, in dem nicht nur die Mauer fiel und das sogenannte Ende der Geschichte ausgerufen wurde, sondern auch „Disintegration“ von The Cure erschien.

Siebert, selbst im Osten der Republik groß geworden, und schon immer von westlicher New-Wave und Postpunk-beeinflusster Popmusik begeistert, blickt in der Echokammer der Gegenwart zurück in die Zeit der großen Versprechen, die schon damals unerfüllt im Hallraum der Toms und den monotonen Basslinen im Disconebelnirvana verschwanden. Versprechen auch einer Befreiung, die in einem ideologiekritischen Sinne vielleicht immer schon hohl waren, heute jedoch ferner scheinen denn je. Folgerichtig nennen Klez.e ihr viertes Album „Desintegration“, Auflösung, Zerfall. Womöglich kein Zufall.

Die erste Auskopplung trägt den Titel „Mauern“. Sie sehen und hören das Stück hier: https://soundcloud.com/staatsakt/kleze-mauern und hier:



„Desintegration“ von Klez.e erscheint am 13.01.2017 auf Staatsakt/Caroline International.

Tracklisting:

01 – Mauern
02 – Flammen
03 – Nachtfahrt
04 – November
05 – Schwarz
06 – Lobbyist
07 – Drohnen
08 - Requiem

Tourdaten:

03.03.17 Göttingen, Nörgelbuff
09.03.17 Nürnberg, Club Stereo
10.03.17 Augsburg, Soho Stage
11.03.17 Weiden, das Sündikat
12.03.17 Regensburg, Heimat
16.03.17 Berlin, Berghain Kantine
wird fortgesetzt


Tobias Siebert, den die Spex einmal den „Chris Walla Deutschlands“ nannte, produziert u.v.a. Me And My Drummer, Enno Bunger, Phillip Boa und Slut. Zu seinen eigenen musikalischen Projekten zählen Delbo und And The Golden Choir - und nicht zuletzt Klez.e, mit denen er nun sein neues Album vorlegt.

ekel
17.10.2016 - 17:09 Uhr
ganz geil der track.

bis er anfaengt zu singen...

Achim

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19.10.2016 - 11:32 Uhr
Vielen Dank, Andreas. Gute Sache.

A.

AndreasM

Plattentests.de-Mitarbeiter

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07.11.2016 - 23:22 Uhr
Klingt so, als wäre die Tour jetzt komplett:

Desintegration Tour im März 17.
Sagt es den anderen und über die Mauern hinaus...

14.01. Stuttgart Merlin
03.03. Göttingen Nörgelbuff
04.03. Jena Cafe Wagner
09.03. Nürnberg Club Stereo
10.03. Augsburg Soho Stage
11.03. Weiden Das Sündidark
12.03. Regensburg Heimat
15.03. Köln Subway
16.03. Berlin Berghain Kantine

cargo

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Registriert seit 07.06.2016

08.11.2016 - 19:02 Uhr
Nein, da kommt im Januar noch was dazu.
finnbart
22.11.2016 - 10:11 Uhr
Es gibt neue Termine für den Süden der Region.

13.01. Freiburg Swamp
13.03. München Milla

S0mbrero

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22.11.2016 - 10:53 Uhr
Yes, Freiburg! Hätte ich ja kaum zu hoffen gewagt.
finnbart
22.11.2016 - 13:56 Uhr
Gerade kam auch noch Cottbus rein.

Übersicht:
13.01.17 Freiburg - Swamp
14.01.17 Stuttgart - Merlin
03.03.17 Göttingen - Nörgelbuff
04.03.17 Jena - Cafe Wagner
09.03.17 Nürnberg - Club Stereo
10.03.17 Augsburg - Soho Stage
11.03.17 Weiden - Das Sündidark
12.03.17 Regensburg - Heimat
13.03.17 München - Milla
15.03.17 Köln - Subway
16.03.17 Berlin - Berghain Kantine
18.03.17 Cottbus - Gladhouse

MartinS

Plattentests.de-Mitarbeiter

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Registriert seit 31.10.2013

26.11.2016 - 21:58 Uhr
Also "Mauern" lässt mich schon mal nicht mehr los, bin enorm gespannt auf das Album.

Banana Co.

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26.11.2016 - 22:08 Uhr
Wäre klasse wenn Hannover noch dazu kommt. Bin seit "Feuer der Gaben" ein großer Freund von Klez.e.

Gomes21

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27.11.2016 - 12:55 Uhr
Mauern finde ich acuh verdammt klasse. Es gibt ziemlich viel zu entdecken in dem Song und ob gewollt oder nicht; ich fühle mich recht oft an the Cure erinnert.

AndreasM

Plattentests.de-Mitarbeiter

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02.12.2016 - 11:19 Uhr
"Brenn meine kleine Flamme, entzünde Dich bis ins Lichterloh."
depechemode.de präsentiert unsere erste Single Flammen nebst Video.


http://www.depechemode.de/exklusive-videopremiere-klez-e-flammen-47826/

Banana Co.

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06.12.2016 - 12:52 Uhr
Sieht wirklich so aus als wenn der Weg von "Vom Feuer der Gaben" weitergeführt wird, verbunden mit der Gesellschaftskritik die ich meine auch schon in Teilen auf "Flimmern" gehört zu haben.
Die Vorfeunde steigt auf jeden Fall:-)

Gomes21

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Registriert seit 20.06.2013

06.12.2016 - 12:58 Uhr
Ja, es ist definitiv keine 180grad-Wendung, zumindest musikalisch. Identisch allerdings auch nicht, es wirkt in der Instrumentierung (bisher) ein wenig reduzierter als auf dem letzten Werk. Der Sound ist aber ähnlich voll.

Textlich kommen sie auf den ersten beiden Tracks viel wütender daher als auf vom Feuer der Gaben. Ich kann mir nur vorstellen, dass sich das durch das ganze Album ziehen wird. Gefällt mir jedenfalls sehr gut.

AndreasM

Plattentests.de-Mitarbeiter

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06.12.2016 - 13:10 Uhr
Ich würde auch sagen, dass "Flimmern" bereits wütender und gesellschaftskritischer als "Vom Feuer der Gaben", welches mir verstärkt nach innen gerichtet schien, war.

Ansonsten sehe ich die jetzige Entwicklung ähnlich wie Gomes21 und das bekräftigt nur meinen Eindruck aus dem allerersten Post hier im Thread.

Armin

Plattentests.de-Chef

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04.01.2017 - 00:02 Uhr
Frisch rezensiert.

Meinungen?

Banana Co.

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04.01.2017 - 13:30 Uhr
Also wirklich Neues erfahre ich aus der Rezension leider nicht. Das The Cure Pate standen und das Album 27 Jahre Westen hinterfragen moechte, war ja schon laenger klar. Mir haette es gefallen, wenn ein wenig mehr auf die 7 anderen Songs des Albums eingegangen waere. So macht die Rezension leider ein etwas desintressierten Eindruck.

Gomes21

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04.01.2017 - 13:32 Uhr
Der Link führt übrigens zu 'Gone is Gone' Rezension.

Gomes21

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Registriert seit 20.06.2013

04.01.2017 - 13:34 Uhr
Empfinde die Rezension ähnlich wie Banana Co. Alles was da drin steht kann man aus den zwei vorab veröffentlichten Singles lesen und man weiß es auch bereits wenn man die gehört hat. Ich habe das Album leider noch nicht hören können, aber die Rezension wirkt schon etwas lieblos.

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

04.01.2017 - 15:25 Uhr
Der Link führt übrigens zu 'Gone is Gone' Rezension.

Danke für den Hinweis.

Achim

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Registriert seit 13.06.2013

04.01.2017 - 17:17 Uhr
Eine 8/10 hätte man schon zücken dürfen. War es wenigstens nah dran?

A.

AndreasM

Plattentests.de-Mitarbeiter

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Registriert seit 15.05.2013

05.01.2017 - 08:59 Uhr
Borcholte singt (auch) eine Lobeshymne:
http://www.spiegel.de/kultur/musik/neue-musik-von-run-the-jewels-und-klez-e-a-1128354.html

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

09.01.2017 - 17:59 Uhr
Klez.e - Desintegration
Album erscheint am 13.01. via staatsakt./Caroline International
Video "Mauern": https://youtu.be/u0TAAbsNfhk
Video "Flammen": https://youtu.be/CP4NgugGQIA

Liebe Freundinnen und Freunde aus der Online-Welt,

diesen Freitag erscheint nach Jahren des Schweigens das jüngste Album von Klez.e.


Aber noch einmal von vorne: Vor nun mehr sieben Jahren gaben sie uns das „Feuer der Gaben“, dann wurde es still. Aber sie sind nicht komplett zu Asche verbrannt. Ein bisschen Glut leuchtete still und heimlich im Dunkel der Vergangenheit vor sich hin, bis sich Tobias Siebert und seine Band Klez.e vor etwa einem Jahr dazu entschlossen, das alte, ewige Feuer neu zu entfachen. Entstanden ist gleich ein ganzes Album, das seine Reise im Jahr 1989 beginnt und seine Hörer im Hier und Jetzt wieder ausspuckt. Ein Album, das seinen Ausgangspunkt in eben jenem Jahr nimmt, in dem nicht nur die Mauer fiel und das sogenannte Ende der Geschichte ausgerufen wurde, sondern auch „Disintegration“ von The Cure erschien.

Siebert, selbst im Osten der Republik groß geworden, und schon immer von westlicher New-Wave und Postpunk-beeinflusster Popmusik begeistert, blickt in der Echokammer der Gegenwart zurück in die Zeit der großen Versprechen, die schon damals unerfüllt im Hallraum der Toms und den monotonen Basslinen im Disconebelnirvana verschwanden. Versprechen auch einer Befreiung, die in einem ideologiekritischen Sinne vielleicht immer schon hohl waren, heute jedoch ferner scheinen denn je. Folgerichtig nennen Klez.e ihr viertes Album „Desintegration“, Auflösung, Zerfall. Womöglich kein Zufall.

Tourdaten:
14.01.17 Stuttgart, Merlin
03.03.17 Göttingen, Nörgelbuff
04.03.17 Jena, Cafe Wagner
09.03.17 Nürnberg, Club Stereo
10.03.17 Augsburg, Soho Stage
11.03.17 Weiden, Das Sündidark
12.03.17 Regensburg, Heimat
13.03.17 München, Milla
15.03.17 Köln, Subway
16.03.17 Berlin, Berghain Kantine
wird fortgesetzt

Web:
http://www.klez-e.de/

Editor’s note:
Tobias Siebert, den die Spex einmal den „Chris Walla Deutschlands“ nannte, produziert u.v.a. Me And My Drummer, Enno Bunger, Phillip Boa und Slut. Zu seinen eigenen musikalischen Projekten zählen Delbo und And The Golden Choir - und nicht zuletzt Klez.e, mit denen er nun sein neues Album vorlegt.
Der deutsche walla
10.01.2017 - 13:48 Uhr
Ewig überschätzt

MM13

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Registriert seit 13.06.2013

13.01.2017 - 19:42 Uhr
hat was zerbrechliches 7/10

Gomes21

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13.01.2017 - 19:46 Uhr
Album gefällt mir gut, hab es gestern und heute 2 x gehört. Bis jetzt gehe ich die 7/10 mit.

The Cure an allen Ecken ist unüberhörbar.

Banana Co.

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Registriert seit 14.06.2013

14.01.2017 - 11:59 Uhr
Kann bisher noch keine Bewertung abgeben. Die ersten beiden Songs sind bisher auf jeden Fall die Eingängigsten. Habe an manchen Stellen das Gefühl, dass Tobi Siebert auf den Spuren von Jochen Distelmeyer wandeln möchte. Bezogen auf den Sprechgesang.

Gomes21

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15.01.2017 - 10:53 Uhr
Würde nach ein paar Durchgängen durchaus einen Punkt mehr gebem - zumindest sehr nahe an der 8/10

ziemlich anders in Stil und Athmosphäre im Vergleich zu "Vom Feuer der Gaben". Geht eher zu den Vorgängern hin.

derp

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15.01.2017 - 13:08 Uhr
Ganz großes Tennis gestern der Auftritt in Stuttgart.
Das Album hat bei mir ganz schön eingeschlagen, für mich ist das mindestens eine 8.

Oceantoolhead

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Registriert seit 22.09.2014

15.01.2017 - 13:34 Uhr
was haben sie denn gestern so für eine setlist gespielt?

derp

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Registriert seit 18.04.2014

15.01.2017 - 14:22 Uhr
Ich glaube das komplette neue Album und einige ältere Sachen, die aber deutlich im Sound verändert wurden, so dass sie zu den neuen Songs passen. Der Garten war jedenfalls die letzte Zugabe.

S0mbrero

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Registriert seit 14.06.2013

15.01.2017 - 16:22 Uhr
In Freiburg auch in erster Linie das neue Album plus "der Garten", "am Grund der tiefgrünen See", "Im Saal" und "Strandlied", wobei die - wie derp schon meinte - sehr stark an den neuen Sound angepasst waren.

Bin mir noch uneins, wie ich das neue Album insgesamt finde. Der Sound gefällt mir sehr gut, aber textlich ist das teilweise - diplomatisch ausgesprochen - ein bisschen arg ungelenk. Man merkt, dass vor allem eine thematische Abarbeitung der aktuellen Politik und Gesellschaftslage die Band angetrieben hat. Diese Aussage(n) rüber zu bringen ging (mir persönlich) vielleicht ein bisschen zu sehr auf Kosten "guter" Texte. Kann aber auch gut sein, dass sich das noch wandelt :-)
musiknerd
23.01.2017 - 16:02 Uhr
Fand sie live (Freiburg) auch sehr gut, aber viele Stücke funktionieren bei mir zu Hause nicht mehr. Besonders den Gesang (z.B. Chorus von "Lobbyist") finde ich stellenweise extrem anstrengend. Und ja, natürlich klingt das Album von vorne bis hinten stark nach The Cure. Lustigerweise aber überhaupt nicht nach der "Disintegration", sondern nach den '80/'81er Alben ("Seventeen Seconds" sowie insbesondere "Faith").

AndreasM

Plattentests.de-Mitarbeiter

Postings: 385

Registriert seit 15.05.2013

09.02.2017 - 11:33 Uhr
Nach mehrmaligem Hören kann ich jetzt auch sagen, dass die Platte ein erstes kleines Highlight des Jahres ist. Die Liveeindrücke und die der Singles haben sich in einem stimmigen Album fortgesetzt, das ich doch auch gut mehrmals hintereinander hören kann und möchte. Musikalisch und produktionstechnisch gibt es eigentlich gar nichts zu beanstanden, das gefällt mir alles sehr gut.

Bei den Texten gibt es schon ein paar Ecken, an denen ich mich stoße, z.B. in "Lobbyist", das gefiel mir live schon nicht so - der Fukushima-Lachs und die große Schere sind mir dann doch etwas zu plakativ. Dafür finde ich die Spezifizität in "November" wiederum mehr als gelungen und das sprachliche Hauptbild in "Drohnen" ist auch sehr gut.
Insgesamt hätte es an manchen Stellen textlich noch etwas mehr zurückgenommen sein können und damit meine ich nicht den Inhalt, sondern tatsächlich die Menge an Text.

Aber das ist natürlich abermals Klagen auf hohem Niveau und ich habe auch (wieder) deutlich mehr Zugang zu "Desintegration" als zu den (auch guten) and-the-golden-Choir-Sachen.

Affengitarre

User und News-Scout

Postings: 4159

Registriert seit 23.07.2014

17.02.2017 - 20:35 Uhr
Ohne jetzt auf die Texte geachtet zu haben: Musikalisch find ich das schon ziemlich geil.

Seite: 1 2 »
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