Oasis - Supersonic (Doku)

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Affengitarre

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18.05.2016 - 00:48 Uhr
Im Oktober erscheint in England eine Dokumentation der Band mit dem Titel "Supersonic". Ist von den Machern der Doku "Amy" mit unveröffentlichten Archivmaterial und dem ganzen anderem Zeug, den man sich eben bei einer Dokumentation erhofft. Ich bin jedenfalls gut gespannt.

'Supersonic' has been revealed as new Oasis documentary title
Read more at http://www.nme.com/news/oasis/93576#Ft4AeaAhpwSubFZk.99

Affengitarre

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18.05.2016 - 00:48 Uhr
Den Link hätte ich aber auch schöner machen können. :D

Kirk

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18.05.2016 - 01:30 Uhr
MAD FER IT!
Aber
19.05.2016 - 21:46 Uhr
Leider langweilig.
Mulatte
19.05.2016 - 22:21 Uhr
Interessiert nicht.

The MACHINA of God

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21.05.2016 - 15:22 Uhr
Oh, klingt interessant.
Aber
23.05.2016 - 15:54 Uhr
Warum?

The MACHINA of God

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17.12.2017 - 13:34 Uhr
Unfassbar gute Doku.

Affengitarre

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17.12.2017 - 19:43 Uhr
Wo hast du die gesehen?

Dorado

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17.12.2017 - 20:26 Uhr
Schließe ich mich an. Habe sie im Kino gesehen. War super.
Liam
17.12.2017 - 20:29 Uhr
YOU'RE MY WONDERWAAAAAAAAALLLLL...!!! *quäk*

kingsuede

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17.12.2017 - 22:48 Uhr
Habe die Doku auch im Kino gesehen. Auch als nicht Überfan sehr sehenswert.

The MACHINA of God

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18.12.2017 - 11:39 Uhr
@Affengitarre:
Zuhause auf Beamer und Anlage. Mega.

The MACHINA of God

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23.08.2019 - 18:29 Uhr
Oasis: Supersonic 10/10

Irgendwann im Februar 1996 saß ein kleiner, damals 11-jähriger MACHINA vor einem kleinen Mono-Fernseher und schaute das damals noch britische MTV. Ein neues Video fing an und die nächsten knapp 5 Minuten lösten einen musikalischen Urknall in dem kleinen MACHINA aus. „Don't look back in anger“ veränderte nicht nur, wie die Mini-Version des späteren Plattentests-Users auf Musik blickte, nein, die Entdeckung von Oasis war die Entdeckung einer nie für möglich gehaltenen neuen Liebe. Musik ist seitdem das, was man im Deutschen so schön „Lebensinhalt“ nennt. Das Jahr 1996 galt fortan nur einem Ziel: Alles von dieser göttlichen Band zu besorgen und ad nauseam zu hören. Der Fakt, dass in Deutschland damals das britische MTV zu sehen war, ist ein wichtiger Bestandteil dieses Effekts, da dort im Jahre 1996 jedes Wochenende „Oasis Weekend“ zu sein schien. Stundenlang gab es Interviews, Live-Auftritte, Musikvideos und Bandgeschichte zu sehen. Alles wurde von Mini-MACHINA mit großen Augen und Ohren aufgesaugt. Der Rest ist Plattentests-Geschichte. :D
Diese magischen Jahre werden in Mat Whitecrosses 2016er Meilenstein der Musik-Dokumentationen behandelt. Beginnend mit der Formung von „The Rain“, dem Vorgänger von Oasis, noch ohne Noel, endend mit den gigantischen Konzerten von Knebworth im August 1996 (das damals größte Open Air Konzert der Geschichte). Alles dazwischen ist wunderbar präsentierte, unfassbar unterhaltende Musikgeschichte. Die Kommentare der Band sind da so irrwitzig wie der rasante Aufstieg der kiffenden Arbeiterklasse-Wankern zu der zwischenzeitlich größten Band der Welt. Noels Interviews sind für mich bis zum heutigen Tag sowieso die unterhaltsamsten der gesamten Musikindustrie, aber auch der schnell mal zu stumpfe Liam hat in „Oasis: Supersonic“ ein paar grandiose One-Liner und überraschend selbstreflektierte Ausführungen zu bieten (allerdings nur, wenn man Untertitel hat).
Der für die Band sicherlich sehr wichtige Aspekt der „Family situation“ wird im Film auch wunderbar umgesetzt: Die Einwanderer-Geschichte der Familie und des gewalttätigen Vaters werden sehr berührend geschildert, ohne kitsschig zu wirken (das hätte sicher auch Executive Producer Noel verhindert, dessen Kommentare zum Thema Vater ähnlich pragmatisch sind wie die meisten seiner Aussagen). Das Verhältnis der beiden Brüder ist ja eh legendär, aber der Film zeigt ohne Effekthascherei den berüchtigten (Anti)-Magnetismus der beiden Gallaghers, die nun mal vor allem eins sind: Brüder. Außerdem hat „Oasis: Supersonic“ tatsächlich die wohl besten Dialoge der irre Gallaghers gesammelt arbeitet diese perfekt in die Story ein.
Generell ist das Editing und die Regie fantastisch. Wie zum Beispiel Bildsequenzen mit eigentlich vollkommen fremden Ton-Interviews synchronisiert werden, hat einen nochmals intensivierenden Effekt. Der Soundtrack ist sowieso klasse, hinzu kommen interessante Einblicke in den Entstehungs- und Aufnahmeprozesses einzelner Songs sowie der ersten zwei Alben. So wird zum Beispiel gezeigt, wie furchtbar schwach der erste Mix von „Definitely maybe“ klang, bevor Owen Morris ins Boot geholt wurde, und dass es wohl niemals ein zweites Album gegeben hätte, wenn dieser „durchgekommen“ wäre.
Ich könnte ewig weiterschreiben, aber ich denke, man versteht, was ich meine. :D Wer Oasis liebt und vielleicht sogar „damals“ dabei war, hat den Film sicher eh schon gesehen und lieben gelernt. Aber auch für Oasis-Neulinge ist der Film einfach perfekt. Hier sitzt jeder Schnitt und jedes Wort. Ich werde mir jetzt auch „Amy“ und „Senna“ von Whitecross anschauen, auch wenn mich da das Thema gar nicht so interessiert. Aber der Regisseur zeigt mit „Oasis: Supersonic“, warum er es verdient hat, dass man sich mit seinem Werk und dem seiner Protagonisten beschäftigt.

Eines noch zum Schluss: Die letzten 10-Minuten gehören für mich als Oasis-Fanboy zum bewegensten, was ich jemals in einer Musik-Doku sehen durfte. Zuerst Noels Ausführungen zur Oasis-Mania als „the last great gathering before the internet“, während „Champagne Supernova“ live aus Knebworth läuft. Und dann „The Masterplan“ und eine Liebeserklärung an all die Millionen, die damals Oasis in dieser Art erst möglich gemacht haben. Dieses Finale hinterlässt mich immer wieder mit Gänsehaut und ein paar Tränchen in den Augen. Dankbar, dabei gewesen zu sein. Aber auch einfach nur dankbar, dass es Musik gibt.

Affengitarre

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23.08.2019 - 18:45 Uhr
Sehr schön geschrieben! Ja, das ist wirklich eine sehr schöne Doku und die verdeutlicht ja nochmal den Wahnsinn, wie extrem schnell dieser Aufstieg der Band verlief. Wie Noel bei Liams Band reinplatzt, eben "Live Forever" aus dem Ärmel schüttelt (inklusive ungläubigen Gelächter, da so etwas niemals von ihm sein könnte) und die Band komplett explodiert.

Auch eine gute Mischung, es geht nie zu sehr in die Tiefe, und spricht damit nicht nur Superfanboys an, aber gibt zugleich einfach ein schönen und stimmigen Überblick über den Aufstieg und die internen Konflikte und Beziehungen. Und ja, die Kommentare der Gallaghers, Weltklasse.

Zu faul zum einloggen

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23.08.2019 - 19:01 Uhr
Hättest ja ruhig noch erwähnen können, dass die Doku gerade in der Arte Mediathek ist und heute um 22:15 im TV kommt.

https://www.arte.tv/de/videos/086149-000-A/oasis-supersonic/

The MACHINA of God

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23.08.2019 - 19:08 Uhr
Wusst ich nicht. Danke!

The MACHINA of God

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02.09.2019 - 01:30 Uhr
Hat jemand ne Idee, wie ich D die Version mit englischen Untertiteln bekommen kann? Selbst Amazon hat DVD wie BluRay nur deutsche Untertitel.

Boston

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03.09.2019 - 15:53 Uhr
Die englische Version hat anscheinend gar keine Untertitel. Also müsstest du dir die selber herunterladen, z.B. bei subtitledb.org.

The MACHINA of God

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03.09.2019 - 15:56 Uhr
Die kriegt man ja schlecht auf ne BluRay drauf. :)

Affengitarre

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03.09.2019 - 15:56 Uhr
Bei der Importversion, die auf Amazon angeboten wird, ist zumindest auf dem Bild von der Rückseite zu sehen, dass es englische Untertitel gibt.

jo

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03.09.2019 - 16:24 Uhr
Die kriegt man ja schlecht auf ne BluRay drauf. :)

Geht schon. Ist aber natürlich etwas umständlicher, als sie sich kaufen zu können :).

The MACHINA of God

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03.09.2019 - 16:27 Uhr
@Affengitarre:
Ja, aber dem trau ich nicht. Da steht polnische Version. :D

Affengitarre

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03.09.2019 - 16:32 Uhr
Ach, stell dich nicht so an. :D Sonst bestell ich die Mal für mich und sag dir dann Bescheid.

The MACHINA of God

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03.09.2019 - 16:37 Uhr
Kaum bestellt man ne DVD, schon ist das Auto weg. :D
Ja ok ich bestell die mal. Du könntest dann meine DVD haben wenn du willst.

Affengitarre

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Registriert seit 23.07.2014

03.09.2019 - 16:38 Uhr
Ansonsten schau mal bei den Zweithändlern, da gibt es auch Blurays, die aus UK versandt werden.

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