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Brian Eno - The ship

User Beitrag

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 21456

Registriert seit 08.01.2012

24.02.2016 - 18:55 Uhr

Brian Eno
'The Ship'
VÖ: 29. April | Warp Records


“Humankind seems to teeter between hubris and paranoia: the hubris of our ever-growing power contrasts with the paranoia that we're permanently and increasingly under threat. At the zenith we realise we have to come down again...we know that we have more than we deserve or can defend, so we become nervous. Somebody, something is going to take it all from us: that is the dread of the wealthy. Paranoia leads to defensiveness, and we all end up in the trenches facing each other across the mud.” - Brian Eno

'The Ship', das neue Album von Brian Eno, erscheint am 29. April via Warp Records. Es ist Enos erstes Soloalbum seit dem Grammy nominierten 'LUX' von 2012.

Ursprünglich aus Experimenten mit dreidimensionalen Aufnahmetechniken entstanden, und als zwei einzelne, jedoch miteinander verbundene Teile konstruiert, ist 'The Ship' gleichermaßen eine musikalische Neuheit, wie ein traditionelles Album.

Eno bringt auf diesem Album wunderschöne Songs mit minimalistischer Atmosphäre, physischer Elektronik mit einer allwissenden Erzählung und technischer Innovation zu einer einzigen, cineastischen Suite zusammen. Das Resultat ist das beste musikalische Werk von Eno, ein Album ohne Vergleich in seinem bisherigen musikalischen Katalog.

“On a musical level, I wanted to make a record of songs that didn't rely on the normal underpinnings of rhythmic structure and chord progressions but which allowed voices to exist in their own space and time, like events in a landscape. I wanted to place sonic events in a free, open space.

One of the starting points was my fascination with the First World War, that extraordinary trans-cultural madness that arose out of a clash of hubris between empires. It followed immediately after the sinking of the Titanic, which to me is its analogue. The Titanic was the Unsinkable Ship, the apex of human technical power, set to be Man's greatest triumph over nature. The First World War was the war of materiel, 'over by Christmas', set to be the triumph of Will and Steel over humanity. The catastrophic failure of each set the stage for a century of dramatic experiments with the relationships between humans and the worlds they make for themselves.

I was thinking of those vast dun Belgian fields where the First World War was agonisingly ground out; and the vast deep ocean where the Titanic sank; and how little difference all that human hope and disappointment made to it. They persist and we pass in a cloud of chatter.”


Brian Eno
The Ship
WARP272

Tracklist:
01. The Ship
02. Fickle Sun
(i) Fickle Sun
(ii) The Hour Is Thin
(iii) I’m Set Free

Total runtime: 47:31

http://brian-eno.net/the-ship/
new track
06.04.2016 - 15:11 Uhr
http://brian-eno.net/the-ship/

schrecklicher mist.
oh je
06.04.2016 - 15:39 Uhr
Ein böser Rückfall, in der Tat.
OMFG
06.04.2016 - 18:44 Uhr
Was sind denn das für Vocals? :D

Mixtape

User und Moderator

Postings: 1926

Registriert seit 15.05.2013

06.04.2016 - 19:48 Uhr
Wenn ich schon lese "Ursprünglich aus Experimenten mit dreidimensionalen Aufnahmetechniken entstanden, und als zwei einzelne, jedoch miteinander verbundene Teile konstruiert, ist 'The Ship' gleichermaßen eine musikalische Neuheit, wie ein traditionelles Album" weiß ich, dem Mann sind dieses Mal schlicht keine Songs eingefallen.

Als Fan von Tori Amos bin ich das Interpretieren von schrägen Konzepten gewohnt. ;-)

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 21456

Registriert seit 08.01.2012

20.04.2016 - 22:25 Uhr
Frisch rezensiert.

Meinungen?

poser

Postings: 2308

Registriert seit 13.06.2013

21.04.2016 - 00:48 Uhr
Finde die Rezension viel zu hart. Brian Eno hat seine Stimme schon lange nicht so im Ambientkontext eingesetzt und das VU-cover ist klasse. 7/10 gibt es von mir.

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

Postings: 2619

Registriert seit 12.12.2013

21.04.2016 - 02:39 Uhr
Ich bin großer Eno-Fan, weshalb mir das durchaus wehgetan hat, so wenige Punkte zu geben. Aber die beiden Longtracks sind zu 90% nichtssagendes Gedöns. Und den Gesang im Titeltrack fand ich fürchterlich.
Vergleicht man "The ship" z.B. mit "Sleep" von Max Richter, fällt einfach auf, dass Eno kaum gute Melodien eingefallen sind. Das Cover ist okay, aber wie in der Rezension gesagt viel zu seifig.
Enotionale Musik
21.04.2016 - 08:11 Uhr
muss hier mal ne lanze brechen,

wenn man ambient nicht mag ist das keine musik

ansonsten zurücklehnen und auf einen wilde trip in deinen eigenen kopf mitnehmen lassen

7/10

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 7627

Registriert seit 26.02.2016

21.04.2016 - 08:20 Uhr
@Christopher:

Hättest du "Lux" auch eine 3/10 gegeben oder findest du die besser als hier bewertet?
Würde mich zu Einordnung der neuen interessieren.

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

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Registriert seit 12.12.2013

21.04.2016 - 13:44 Uhr
"Lux" finde ich besser, da etwas konsequenter in Sachen Sounddesign und Motivik. Auch kein Vergleich zu seinen Frühwerken, aber sicher nicht grottig. 5/10.

@Enotionale Musik: Ich mag Ambient. Ich mag sogar Baumaschinengeräusche, wenn der Rhyme fett ist!

Lichtgestalt

User und Moderator

Postings: 4789

Registriert seit 02.07.2013

27.04.2016 - 10:13 Uhr
8.0 bei p4k.

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

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Registriert seit 12.12.2013

27.04.2016 - 15:38 Uhr
Aber den Eno/Hyde-Alben schlechtere Wertungen geben. Schon klar, Pitschie.
Ich werde mit etwas Abstand "The ship" aber noch ne Chance geben, vielleicht war ich auch in der falschen Stimmung.

Demon Cleaner

User und Moderator

Postings: 5646

Registriert seit 15.05.2013

27.04.2016 - 15:44 Uhr
"Lux" bekam da auch 8.0. Die haben scheinbar ne ganz andere Wahrnehmung von Eno. ;-)

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

Postings: 2619

Registriert seit 12.12.2013

27.04.2016 - 16:11 Uhr
Schätze mal, sie mögen einfach den Waber-Eno. Ich mag den Melodie-Eno. Da kommen wir nicht zusammen.
Kappe
28.04.2016 - 09:27 Uhr
Ich mag dann wohl beide Enos. ;) The Ship finde ich nicht so schlimm, er hat zugegeben aber schon besseres gemacht.
Sharon113
08.05.2016 - 15:32 Uhr
Der Rezensent tritt zwar als Spassvogel in Erscheinung, aber die Besprechung überzeugt mich gar nicht.

1) Ich gebe THE SHIP 10/10 Punkte, und es wird für mich wohl, neben David Bowie, eines DER Alben des Jahres sein.

2) Die Musik ist ungeheuer spannend, vielschichtig und enthält eine noch nie so dagewesene Mixtur aus Song undAmbient Music.

3) Jedes Hören erlaubt neue Entdeckungen.

4) Schon andere grossartige Alben wurden zu Beginn kontrovers aufgenommen, polemisch abgehandelt, und sind später zu Klassikern avanciert, man denke nur an späte Werke von Scott Walker oder Talk Talk ("Laughing Stock")

5) Zum Glück gibt es von omh über pitchfork, thequietus, manafonistas bis hin zu uncut exzellente Kritiken, slebst Spiegel-online vergab 9.1 Punkte (was mich überraschte).

6) THE SHIP ist m.E. ein Top 8-Album in der Karriere des Engländers, und das will was heissen.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 26854

Registriert seit 07.06.2013

08.05.2016 - 16:12 Uhr
Wenn ich schon lese "Ursprünglich aus Experimenten mit dreidimensionalen Aufnahmetechniken entstanden, und als zwei einzelne, jedoch miteinander verbundene Teile konstruiert, ist 'The Ship' gleichermaßen eine musikalische Neuheit, wie ein traditionelles Album" weiß ich, dem Mann sind dieses Mal schlicht keine Songs eingefallen.

Eno war aber schon immer mehr Soundkünstler als Songwriter.

Sharon112

Postings: 1

Registriert seit 08.05.2016

08.05.2016 - 19:31 Uhr
Na ja, eine abstrakte Beschreibung ist ja wohl per se nicht eine künstlerische Bankrotterklärung.

Da finde ich den Namen The MACHINA of God schon diskussionswürdige, ist aber wohl voll ironisch und supercool gemeint.

Und, ähem, es ging nicht darum, sich neue Songs einfallen zu lassen, sondern Elemente von Ambient und Song ganz neu zu verbinden - und damit ist ihm etwas Herausragendes gelungen.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 26854

Registriert seit 07.06.2013

09.05.2016 - 00:59 Uhr
Ähm. Du hast schon kapiert, dass ich dwm zitierten auch widersprach, oder? Aber gut, wenn der Name wichiger ist...
Musiklehrer
09.05.2016 - 17:35 Uhr
Da finde ich den Namen The MACHINA of God schon diskussionswürdige, ist aber wohl voll ironisch und supercool gemeint.

Das bezieht sich auf einen Albumtitel von den Smashing Pumpkins. Setzen, Sechs.

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