Bei welchen Serien seid ihr ausgestiegen?

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Aber
25.12.2016 - 22:39 Uhr
Das ist aber auch eine Binsenweisheit, dass HBO ach so viel für Serien getan hat. Und das ist eben nicht nur korrekt. Auch die hatten Vorbilder und die kamen - man glaubt es kaum! - aus dem bösen, verpönten Networkfernsehen.

MopedTobias

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26.12.2016 - 11:06 Uhr
Das bestreite ich nicht, bzw. hab ich diese Punkte doch auch gar nicht angesprochen. Ich meinte nur, dass HBO in den letzten 15,20 Jahren die Möglichkeiten des Mediums Serie imo besser genutzt hat als alle anderen Sender.

The MACHINA of God

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26.12.2016 - 12:34 Uhr
Klar hat HBO viel für Serien getan. Mit Serien wie "Sopranos" und "The Wire" und zuletzt sowas wie "Game of Thrones" haben sie gerade die episch angelegten Serien etabliert und somit eine neue Diversität geschaffen. Klar, war das Network-Fernsehen der Urheber der Serien. Aber sowas wie die oben genannten Serien oder "Boardwalk empire" hat eben HBO erschaffen und damit schon eine Art eigenes Genre.
Das Problem von dir, Aber, ist wohl eher, dass du diese Art der Serie nicht magst. Ist vollkommen ok, aber dadurch sprichst du ihnen so manchen fälschlicherweise ab.

Und ich glaub dir irgendwie nicht so recht, dass du The Wire durch geschaut hast. :)
Nelson Mandela
27.12.2016 - 10:48 Uhr
Ich steige jetzt bei den Looney Toons aus und widme jetzt meine ganze Aufmerksamkeit den Looney Tunes. Immer so, wie es die NWO vorgibt.
Aber
27.12.2016 - 13:24 Uhr
@Moped:

Ach so. Dann habe ich das nur falsch verstanden. Sorry dafür.

Es sind für mich im Endeffekt eben "nur" Serien. Da ist nichts objektiv "besser" genutzt. Objektiv höchstens anders.

@MACHINA:

Das Problem von dir, Aber, ist wohl eher, dass du diese Art der Serie nicht magst. Ist vollkommen ok, aber dadurch sprichst du ihnen so manchen fälschlicherweise ab.

Das würde ich nicht so sagen. Gerade das genannte "Boardwalk Empire" fand ich großartig. Manchmal auch hart an der Grenze mit den Inszenierungen, aber dafür mit der Handlung immer in der Balance.

Mich nerven nur Einschätzungen à la "'Sopranos' haben Peak-TV erfunden!" ("Das goldene Zeitalter der Serien") Dabei gingen Serieneinschaltquoten bereits vor den Sopranos durch die Decke - und das gerade im Networkfernsehen in den USA (und auch weltweit setzte ein Boom ein). Das hatte mit einer (gut erzählten) Mafiaserie allein jedoch wenig zu tun.
Aber
27.12.2016 - 13:25 Uhr
Ach so - und deine Einschätzung hier:

Und ich glaub dir irgendwie nicht so recht, dass du The Wire durch geschaut hast. :)

ist ja klar. Weil ich es nicht so mag ;).

The MACHINA of God

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27.12.2016 - 17:11 Uhr
Aber es geht doch nicht um den Erfolg. Klar waren Serien auch vorher erfolgreich, aber wirklich so in dieser Form gab es eigentlich nichts. große Ensembles, riesige Spannungsbögen, nicht auf Spannung getrimmt, nahe am Roman... das hat halt bspw "Sopranos" salonfähig gemacht.
Aber
27.12.2016 - 20:12 Uhr
Da drehen wir uns nun aber im Kreis. Was war zuerst da? Erfolg der Serien und damit verbunden eine Offenheit bezüglich anders geschriebener Drehbücher oder andersherum? Ich behaupte: Es kann nur so laufen wie von mir ausgeführt, weil sich ohne Erfolg kaum jemand an "Neues" herantraut.

Und das war genau zu der Zeit eben anders als zuvor (als es natürlich erfolgreiche Serien gab, aber bei weitem nicht so einen Boom - erst dadurch ließ sich noch mal weitaus mehr Geld verdienen). Der Hype um die Serien hat den Hype um die Sopranos (und Nachfolger; Sopranos so ab Staffel drei) begünstigt. Die für mich klare Leistung von HBO war höchstens, dass sie geahnt (gehofft?) haben, dass dieser Boom noch lange nicht an seiner Spitze angekommen ist. Ich behaupte aber auch, dass es keine tollen Nachfolgeserien gegeben hätte, hätte es mit den Sopranos nicht so geklappt. Knapp zwei Jahre vorher war es mit Oz noch nicht der Knaller (erfolgsmäßig gesehen). Die Serie wäre für mich auch viel eher der Startschuss für "solche" Produktionen.

Dass das HBO in den letzten Jahren fehlt, sieht auch Fontana so: http://ew.com/article/2016/06/11/fontana-hbo-simon/

Lichtgestalt

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27.12.2016 - 20:20 Uhr
Aber es geht doch nicht um den Erfolg. Klar waren Serien auch vorher erfolgreich, aber wirklich so in dieser Form gab es eigentlich nichts. große Ensembles, riesige Spannungsbögen, nicht auf Spannung getrimmt, nahe am Roman... das hat halt bspw "Sopranos" salonfähig gemacht.

Es ist immer noch ein Jammer, dass die frühe HBO-Serie "Deadwood" noch nicht so den Anklang fand, die hat vom Erzählstil vieles vorweggenommen. "Deadwood" hätte auch 7 Staffeln verdient gehabt. :-/

Fürstbischof von Gurk

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27.12.2016 - 20:31 Uhr
Najanajanaja... Sieben Staffeln wären wohl zuviel des Guten gewesen. Mir hätte schon der Endkampf mit Oberwiderling Hearst als Abschluß genügt. Man muss ja nichts überspannen. Die Engländer machen's eigentlich richtig vor: 6 Folgen pro Serienstaffel und gut ist der Lack.

MopedTobias

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27.12.2016 - 20:48 Uhr
Deadwood eine "frühe" HBO-Serie, die viel vorweggenommen hat? Die Serie ist doch 2004 gestartet, das war später als Sopranos, Six Feet Under und The Wire. Dass sie zu früh beendet wurde, stimmt natürlich, wobei mir die drei Staffeln von mir aus auch gereicht hätten, hätte es wenigstens einen befriedigenden Abschluss gegeben.
Aber
27.12.2016 - 20:49 Uhr
Aber "Deadwood" war ja mit 2004 nun auch nicht so früh. Und damit auch gerade zu einer Zeit, als es quasi hätte gut laufen müssen (wobei das ein paar Jahre später natürlich noch eher hätte klappen sollen).
Aber
27.12.2016 - 20:50 Uhr
Sorry, hatte deinen Beitrag noch nicht gesehen, MopedTobias.

Lichtgestalt

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27.12.2016 - 21:27 Uhr
Deadwood eine "frühe" HBO-Serie, die viel vorweggenommen hat? Die Serie ist doch 2004 gestartet, das war später als Sopranos, Six Feet Under und The Wire.

Oh, okay. Da hatte ich die Serie zeitmäßig falsch in Erinnerung.

The MACHINA of God

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04.01.2017 - 04:32 Uhr
Ich finde den "Deadwood"-Abschluss im Gegensatz zu den meisten eigentlich sehr toll.

MopedTobias

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04.01.2017 - 11:11 Uhr
Achtung kleiner SPOILER:

@MACHINA: Echt? Die Sache mit Hurst wird doch total unbefriedigend abgeschlossen und generell fühlt sich das ganze einfach null wie ein Serienabschluss an.

The MACHINA of God

User und Moderator

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04.01.2017 - 15:53 Uhr
Hmm. Hurst verpisst sich doch. Und ja klar, ein Serienende ist es nicht. Aber ich hab vorher soviel gehört, wie schlimm un offen das Ende doch sei. Und dafür fand ich es echt akzeptabel. Aber schade ist es wahnsinnig. Fand sie unheimlich gut.

Fürstbischof von Gurk

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04.01.2017 - 17:24 Uhr
Hearst. Der Mann hieß George Hearst.
Ja, der lebte wirklich:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/George_Hearst

MopedTobias

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04.01.2017 - 18:15 Uhr
Die meisten Charaktere der Serie lebten doch wirklich?
Fürstbischof von Kerkeling
04.01.2017 - 19:08 Uhr
Hurst!!11einself

jayfkay

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09.01.2017 - 16:13 Uhr
habe ich ja ganz vergessen:
Homeland. nach der zweiten Staffel.


die dritte hat einfach nicht interessiert, obwohls ich sogar mit der ersten folge versucht habe.

hätte man insgesamt auch perfekt nach staffel 1 beenden können. aber dennoch fand ichs insgesamt beide staffeln gut.

Takenot.tk

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10.01.2017 - 16:19 Uhr
Ich finde eigentlich, das Homeland nach der zwar unterhaltsamen, aber arg überspitzten 2. Staffel über die 3. Staffel einen tollen Übergang in eine neue Eigenständigkeit geschafft hat und dadurch wieder richtig stark geworden ist, dank dem verstärkten Augenmerk auf das Ausland (Pakistan, Deutschland) und damit ins eigentliche CIA-Aufgabengebiet.

Die erste Staffel war sehr stark, und die zweite hat gezeigt dass man den Weg nicht weitergehen konnte ohne immer abstruser und unrealistischer zu werden, was die Bedrohung der USA im Inland angeht - es fehlte das Steigerungspotenzial. Ich freue mich jetzt jedenfalls überaus auf die kommende Staffel...
LLG
11.01.2017 - 02:09 Uhr
Rom - Obzwar fertig gesehen, so zumindest mental ausgestiegen. Gewalt, Sex und Intrigen reichen nicht, bzw. sind kein Kriterium für "erwachsene" Unterhaltung. ich fragte mich am Ende tatsächlich, warum ich das durchgestanden habe. Denn so wie es beginnt, so endet es. Widerlinge begegnen einander, töten, rauben, intrigieren und vergewaltigen. Was ein Spaß...
Das von HBO unterstellte voyeuristische oder gar intellektuelle Unterhaltungspotential hielt sich in sehr engen Grenzen.

Dexter - Nach 5 Staffel ausgestiegen. Mut- und lustlos werden die immer gleichen Serienkiller vs. Serienkiller-Plötchen Staffel für Staffel wiedergekäut. Hinzu kommt eine, gemessen an der zynische gewaltbespaßenden und vermeintlich tabulosen Prämisse, ärgerliche Prüderie sowie bedenklich aufgesetzte Moral (war mir wohl zu amerikanisch). Glücklicherweise wird für mich Michael C. Hall weiterhin mit David aus Six Feet Under assoziiert.

Lost - Spätestens nach vier Staffeln Lust und Laune an kruden Cliffhangern verloren. Der oft bemühte Vergleich mit Twin Peaks kann nicht ernst genommen sein.

Heroes - Nach 5-6 Folgen den Faden und die Lust verloren.

Prison Break - Kann der Serie gar nicht böse sein. Bin bereits nach einer Folge ausgestiegen. Zwischen uns war wohl nichts, was ein Weitersehen legitmiert hätte.

Walking Dead - Was wie eine Steilvorlage für Apokalyptiker mit NRA-Mitgliedschaft begann, sich auch mindestens 3 Staffeln weiterhin so durchzog, begann danach interessant zu werden. Immer noch nicht wirklich gut, aber zumindest manchmal tatsächlich fesselnd. Hätte mich also fast verloren, gewann mich aber vorläufig zurück.

jayfkay

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11.01.2017 - 03:55 Uhr
spar dir den ärger und guck channel 4s utopia
gähhhn
11.01.2017 - 07:56 Uhr
Mr. Robot Staffel 2, Folge 4.....

So schön die Psychosen des jungen Elliot anzusehen sind - die Story kommt nichtvon der Stelle

jayfkay

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Registriert seit 26.06.2013

11.01.2017 - 17:11 Uhr
gratuliere, hatte nur bis folge 2 geduld.
The OA
17.01.2017 - 12:54 Uhr
Vor zwei Wochen Folge 2 geschaut.

keenan

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18.01.2017 - 11:37 Uhr
Gestern nach knapp 25 Jahren GZSZ. War mir jetzt langsam einfach zu langweilig...
tool sind schwool
18.01.2017 - 13:13 Uhr
Und das jetzt wo der strumpfhosenmörder wiederkommt??
SpoilerTobias
01.03.2017 - 11:48 Uhr
Gibt es immer noch Leute, die The Walking Dead schauen?
Lästerface
04.04.2017 - 14:37 Uhr
Hier im Forum so gut wie alle.

keenan

Postings: 1290

Registriert seit 14.06.2013

04.04.2017 - 16:05 Uhr
bin bei plattentest nach knapp 10 jahren ausgestiegen, letztes jahr aber mein comeback gestartet :-D
Hartzer
04.04.2017 - 16:05 Uhr
Wer nicht leistet, muss The Walking Dead schauen!
Empörung
04.04.2017 - 18:48 Uhr
Wer hat denn außer Hartz4ern die Zeit Serien anzuschauen. Der Trend wird so schnell gehen wie er gekommen ist.

hubschrauberpilot

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Registriert seit 13.06.2013

15.04.2017 - 17:06 Uhr
Van Helsing

Warum? Warum?????????
Van Helsing
05.06.2017 - 11:39 Uhr
Warum nicht?
Van Helsing
05.06.2017 - 12:06 Uhr
*hubidœdel einen Pflock ins Herz treib*

Boston

Postings: 352

Registriert seit 14.06.2013

05.06.2017 - 14:55 Uhr
House of Cards nach der ersten Staffel. Ist mir zu vulgär.
die einzige antwort
05.06.2017 - 14:57 Uhr
pinocchio nach folge 10 bin ich raus, zu heavy
Serienzombie
02.03.2018 - 11:39 Uhr
Bei The Walking Dead muss man auf jeden Fall von Anfang bis Ende dabei bleiben.
Fuzzle
02.03.2018 - 11:42 Uhr
beim schauen von the walking dead wird man selbst zum hirntoten zombie
Serienzombie
03.04.2018 - 10:40 Uhr
Dabei ist alles.
Frage an die Serienzombies
14.04.2018 - 19:30 Uhr
Wie viele Stunden gibt es mittlerweile von "The Walking Dead" (falls sich das tatsächlich jemand in Gänze ansehen würde wollen)?
rechner
14.04.2018 - 19:44 Uhr
114 Folgen x 41 Minuten = 4674

In weniger als 80h solltest du durch sein. Die Serie ist aber sicherlich eine der schlechtesten populären Serien überhaupt.
Frage an die Serienzombies
14.04.2018 - 19:49 Uhr
Wie viele Folgen schafft man denn davon am Stück? Doch sicher nicht mehr als zwei. Das wären dann bei 114 Folgen zwei Monate.
Yoshi
14.04.2018 - 20:04 Uhr
The Blacklist
Jede Folge ein neuer Schurke (der gefährlichste Mann der Welt!) kann ich mir über mehreren Staffeln nicht vorstellen. Hab nach der 7. Folge abgebrochen.

hubschrauberpilot

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14.04.2018 - 22:56 Uhr
Lost in space

Eine Folge gesehen, ist irgendwie nicht mein Fall.

MopedTobias

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15.04.2018 - 00:34 Uhr
Danke für die akribische Berechnung meiner Lebenszeitverschwendung mit TWD -.-

hubschrauberpilot

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15.04.2018 - 16:17 Uhr
Weiss man ja vorher nicht. Wenn ich gewusst hätte, dass bei Lost am Ende keine vernünftige Auflösung rauskommt, hätte ich mir die letzten beiden Staffeln auch erspart. Aber es war abzusehen. So wie abzusehen ist, dass bei TWD beim Konflikt Rick - Negan nix vernünftiges rauskommt. Ich steig erst bei den Whisperern wieder ein.

hubschrauberpilot

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15.04.2018 - 16:19 Uhr
Das dreht sich so im Kreis, die Zuschauer springen ab - ich kann nicht nachvollziehen, wieso man den Konflikt nicht (trotz Comicvorlage) extrem verkürzt hat.

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