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Thrice - To be everywhere is to be nowhere

User Beitrag

eric

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

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Registriert seit 14.06.2013

23.11.2015 - 16:29 Uhr
Juhu!

Dan

Postings: 283

Registriert seit 12.09.2013

23.11.2015 - 16:32 Uhr

Sehr nice. Eine Band, die eigentlich immer konstant gute bis sehr gute Musik abliefert und dennoch nicht die nötige Aufmerksamkeit bekommt/bekommen hat, die sie verdient.
derdiedas
23.11.2015 - 18:07 Uhr
Super! Habe damals eine Weile gebraucht, um mit Major/Minor warmzuwerden (schien mir relativ abwechslungsarm, und der schwermütige Sound mit den Baritongitarren war nicht ganz meins), war aber doch nach einigem Reinhören ein ganz tolles Album. Bin gespannt, ob sie da weitermachen, oder noch eine Soundwandlung durchführen.

MartinS

Plattentests.de-Mitarbeiter

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23.11.2015 - 18:10 Uhr
Thrice waren eigentlich immer super, egal was sie gerade so im Schilde führten. Ich mag ja "Beggars" am liebsten.
Auf jeden Fall: Juhu!

Affengitarre

User und News-Scout

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Registriert seit 23.07.2014

23.11.2015 - 18:46 Uhr
Ah, es gibt also bald was Neues. Ich dachte eigentlich, dass sie nach "Major/Minor" aufhören, aber umso schöner dass es weitergeht.

Eine Band, die eigentlich immer konstant gute bis sehr gute Musik abliefert und dennoch nicht die nötige Aufmerksamkeit bekommt/bekommen hat, die sie verdient.

Konstant gute Musik stimmt auf jeden Fall, aber die Band ist doch meines Wissens nach doch recht bekannt, oder irre ich mich da?

boneless

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Registriert seit 13.05.2014

23.11.2015 - 21:13 Uhr
kommt drauf an, woran man den bekanntheitsgrad misst. obwohl auch ich das bei thrice schlecht einschätzen kann. liegt wohl irgendwo zwischen thursday und rise against.

jedenfalls ist auch hier die freude sehr groß. zum einen, weil sich thrice in eine sehr interessante richtung entwickelt haben und es spannend sein wird, wie sie nach beggars und major/minor weitermachen und zum anderen, weil ich diese truppe nie live gesehen habe und dieser missstand auf jeden fall behoben werden muss.

MartinS

Plattentests.de-Mitarbeiter

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Registriert seit 31.10.2013

23.11.2015 - 22:21 Uhr
Ich würde sagen, Thrice waren/sind so bekannt, dass sie sich ein eigenes Studio in den Keller bauen konnten, aber nicht bekannt genug, um beim Fragebogen "Musiker" als Beruf anzugeben.
Und sonst: Juhu!!
derdiedas
23.11.2015 - 22:39 Uhr
Sie wären wahrscheinluch viel bekannter, hätten sie einfach den "Artist in the Ambulance", oder meinetwegen auch den "Vheissu"- Weg (da war ja mit "Image of the Invisible" ja auch noch eine relativ kalkulierte Hitsingle) weiterverfolgt. Der Alchemy Index samt dem verbundenen Wechsel zum Independentlabel war musikalisch ein großartiger Schritt, aber hat sie wahrscheinlich auch ein wenig weg vom Fenster katapultiert.

Andererseits wären sie dann vielleicht auch einfach eine der Bands, die mit dem Ende der Emocore-Welle in der Versenkung verschwunden sind...

Affengitarre

User und News-Scout

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23.11.2015 - 22:45 Uhr
Ich denke eher, dass der zweite Fall eingetreten wäre. Durch den Stilwechsel und die Experimente hat die Band es geschafft, auch weiterhin relevant zu bleiben. Im Vergleich dazu erinnere ich mich an keine Standard-Posthardcoreband, welche noch irgendwie wichtig ist.

Autotomate

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Registriert seit 25.10.2014

24.11.2015 - 09:22 Uhr
Damit stehe ich meist alleine da, aber so ganz dicke bin ich mit der Band nie geworden. Schlecht ist nichts von denen, das stimmt schon, aber immer eher so halb und halb in meiner Einschätzung. Dennoch haben sie recht viele Spins bei mir gesammelt, und ich fürchte das liegt daran, dass sie eben viel mehr Aufmerksamkeit bekommen, als sie verdient haben... Bin halt ein Schaf^^

eric

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Registriert seit 14.06.2013

24.11.2015 - 10:00 Uhr
Ich fand die Auflösung auf unbestimmte Zeit (von endgültig haben sie nie wirklich gesprochen) auch seltsam, weil "Major/Minor" wirklich gut war und keinesfalls so klang, als wäre da jemand auf verzweifelter Suche nach Kreativität.

Muss insgesamt zugeben, dass die "Alchemy Index"-Teile zwar ebenfalls gut waren, aber mich langfristig nicht sopacken konnten hat zuvor "Vheissu" und dann "Beggars" wieder. Mag ihre refrainbetonte Stadionrock-Ader schon sehr. ;-)
derdiedas
24.11.2015 - 10:57 Uhr
Hieß es nicht damals, sie wollten mehr Zeit mit ihren Familien verbringen, oder sowas?

boneless

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24.11.2015 - 19:12 Uhr
was an sich ja nichts schlechtes ist. so eine familienauszeit bringt sicher frischen wind in vllt. etwas eingestaubte musikergehirne.

ich persönlich war ja ein rießenfan der ambulance (eines der alben, die auf partys zu schulzeiten rauf und runter gespielt wurde) und auch die illusion of safety war zur damaligen zeit verdammt frisch. vheissu dürfte tatsächlich das album sein, dass mir am wenigsten zusagte. keine ahnung, warum mich das nie richtig kickte. die alchemy-alben fand ich persönlich dann verdammt mutig, da thrice hier richtig experimentell wurden und sicher genügend oldschoolfans ordentlich vor den kopf stießen. beggars und major/minor hab ich erst relativ spät schätzen gelernt, sind mittlerweile aber ohne frage zu meinen favoriten aufgestiegen.

Affengitarre

User und News-Scout

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Registriert seit 23.07.2014

11.01.2016 - 16:05 Uhr
Drummer Riley Breckenridge hat seine Parts jetzt fertig eingespielt, das Album kommt also immer näher.

derdiedas

Postings: 670

Registriert seit 07.01.2016

24.03.2016 - 21:20 Uhr
“To Be Everywhere Is To Be Nowhere” soll der Titel sein. Auf der Homepage gibts schon paar Hörschnipsel. Kling ziemlich geil, soweit man das beurteilen kann. Ungefähr wo sie aufgehört haben, aber vom Sound her… leichter?

Morgen solls den ersten neuen Song geben :)
bots
25.03.2016 - 07:41 Uhr
https://www.youtube.com/watch?v=SecJsEelf3c
Dumbsick
25.03.2016 - 08:29 Uhr
Klingt jetzt nicht schlecht, aber ich denke, auf dem Album wird sich bestimmt noch Besseres verbergen

MartinS

Plattentests.de-Mitarbeiter

Postings: 1059

Registriert seit 31.10.2013

25.03.2016 - 09:58 Uhr
Naja, den Song finde ich jetzt bestenfalls solide. Eigentlich sogar eher vernachlässigbar.

Und: Liegt es an mir oder ist der Sound mal garnix?

Chehalis

Postings: 314

Registriert seit 23.08.2013

25.03.2016 - 12:10 Uhr
Für mich auch nur ein solider Song. Bin aber guter Hoffnung, die ersten Singleauskopplungen der letzten Alben gehörten im Nachhinein auch nie zu meinen Highlights.

Ich hätte ja nichts dagegen, wenn auf dem Album auch mal wieder ein paar ruhigere, verträumte (z.B. wie "Circles", "Wood and Wire") und elektronische Songs (z.B. wie "Digital Sea") wären. Thrice haben ja eine riesige Bandbreite, da ist von Post-Hardcore bis Folk alles möglich. Der Vorgänger "Major/Minor" ist ein sehr schönes Album, mir aber fast schon etwas zu homogen.
Dumbi
25.03.2016 - 13:06 Uhr
@ martinS: finde auch, dass die Produktion schlechter als z.b. Major/Minor ist
Nicolas Chains
25.03.2016 - 17:24 Uhr
Okayer Song. Was bei mir aber mehr als der Song hängen bleibt, ist, dass Dustin Kensrue allmählich wie Chuck Ragan klingt und dass die Produtionsqualität eher mau ist (oder ist das nur youtube geschuldet?).

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 21187

Registriert seit 08.01.2012

31.03.2016 - 18:30 Uhr
THRICE - Neuer Song "Blood On The Hand" / Neues Album am 27.05.16 / Studio-Video !


THRICE haben mit "Blood On The Hand" einen großartigen neuen Song veröffentlicht! Dieser ist ab sofort käuflich zu erwerben und streamt hier: https://www.youtube.com/watch?v=SecJsEelf3c

Am 27.05.16 erscheint das dazugehörige Album 'To Be Everywhere Is To Be Nowhere' via BMG/Vagrant (Vertrieb: ADA/Warner) , das erste Album seit ihrer Auszeit 2011 !!!

Einen Einblick in die Aufnahme-Session erhaltet ihr im folgenden Studio-Video: https://www.youtube.com/watch?v=aHndhYnzU9E

Bereits 2015 hatte sich die Band um Frontmann Dustin Kensrue wieder für Live-Shows zusammengefunden, Ende November letzten Jahres kündigte die Band an, ein neues Album aufnehmen zu wollen.

Die Band hat unlängst einen ersten Festival-Auftrit in Deutschland bestätigt: 19.-21.08. HIGHFIELD Festival.

'To Be Everywhere Is To Be Nowhere' Tracklist:
01. "Hurricane"
02. "Blood On The Sand"
03. "The Window"
04. "Wake Up"
05. "The Long Defeat"
06. "Seneca"
07. "Black Honey"
08. "Stay With Me"
09. "Death From Above"
10. "Whistleblower"
11. "Salt And Shadow"

"Blood On The Hand" Lyrics:
We wave our flags, we swallow fear like medicine
We kiss the hands of profiteers and their congressmen
But I’ve seen too much (of this fear and hate)
I’ve had enough (and I’m not afraid)
To raise a shout, to make it clear — this has to end

There’s blood on the sand, there’s blood in the street
And there’s a gun in my hand, or there might as well be
And I’m sick of it — I’m so sick of this

We panic at the sight of different colored skin
And we’ve got a plan to justify each mess we’re in
But I’ve seen too much (of this fear and hate)
I’ve had enough (and I’m not afraid)
To take a stand, to make it right — this has to end

Fear will kill your mind and steal your love as sure as anything
Fear will rob you blind and make you numb to other’s suffering
And I’ve felt it’s touch too many times and I’ve had enough I’ve had enough
There’s blood on the sand, there’s blood in the street
And there’s a gun in your hand, or there might as well be
Are you sick of it? — I’m so sick of this

eric

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 2517

Registriert seit 14.06.2013

07.04.2016 - 10:59 Uhr
So, auch mal angehört, das neue Lied. Nunja. Ganz hittig. Vielleicht zu eingängig. Sound wird auf dem Album sicher besser sein. Freue mich dennoch sehr, sie wieder zu hören.

derdiedas

Postings: 670

Registriert seit 07.01.2016

27.04.2016 - 20:52 Uhr
Neuer Song, "Black Honey"

http://www.npr.org/sections/allsongs/2016/04/27/475764110/vikings-choice-thrice-black-honey

Kann was!

manfredson

Postings: 397

Registriert seit 14.06.2013

27.04.2016 - 21:18 Uhr
Tatsächlich ein richtig starker Song, die Vorfreude steigt. Ist ja jetzt auch nur noch ein Monat. Könnte eins der großen Mai-Highlights werden neben Katatonia und The Virginmarys.

boneless

Postings: 3690

Registriert seit 13.05.2014

27.04.2016 - 21:39 Uhr
Könnte eins der großen Mai-Highlights werden neben Katatonia und The Virginmarys.

+ Nothing.

In der Tat ist Black Honey genau das, was ich von Thrice erwarte. Sehr wunderbar. Dustin hätte ich auf dem Foto aber kaum wiedererkannt...

eric

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

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Registriert seit 14.06.2013

28.04.2016 - 11:02 Uhr
Super Song, ja.

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 21187

Registriert seit 08.01.2012

28.04.2016 - 19:47 Uhr
THRICE - Neuer Song / Exklusive Club-Show in Köln / Album am 27.05.16 !

Neuer Song "Black Honey" : https://soundcloud.com/thriceofficial/black-honey

Exklusive-Club-Show: 23.08.16 - Köln - Gloria


THRICE haben mit "Black Honey" einen großartigen neuen Song veröffentlicht: https://soundcloud.com/thriceofficial/black-honey

Zuvor veröffentlichte die Band um Frontmann Dustin Kensrue bereits den Track "Blood On The Hand" https://www.youtube.com/watch?v=SecJsEelf3c

Am 27.05.16 erscheint das dazugehörige Album 'To Be Everywhere Is To Be Nowhere' via BMG/Vagrant (Vertrieb: ADA/Warner) , das erste Album seit ihrer Auszeit 2011 !!!

Für August haben THRICE nun eine Club-Show in KÖLN im Gloria angekündigt, zudem werden sie auf dem Highfield Festival auftreten:

19.-21.08.16: Highfield Festival - Großpösna -
23.08.2016 : Köln - Gloria-Theater

'To Be Everywhere Is To Be Nowhere' Tracklist:
01. "Hurricane"
02. "Blood On The Sand"
03. "The Window"
04. "Wake Up"
05. "The Long Defeat"
06. "Seneca"
07. "Black Honey"
08. "Stay With Me"
09. "Death From Above"
10. "Whistleblower"
11. "Salt And Shadow"

Weitere Infos:
https://www.facebook.com/officialthrice
http://www.starkult.de/kuenstler/bandpage/T/383-thrice.html

Autotomate

Postings: 3592

Registriert seit 25.10.2014

29.04.2016 - 10:47 Uhr
Gefällt mir auch, der Song. Öl- und Terrorlyrik inklusive.

Affengitarre

User und News-Scout

Postings: 9196

Registriert seit 23.07.2014

29.04.2016 - 20:21 Uhr
War die Stimme auf den letzten Alben auch so "anders"? Kommt mir neu vor.

Chehalis

Postings: 314

Registriert seit 23.08.2013

29.04.2016 - 21:00 Uhr
Klingt für mich nicht anders als auf den letzten Alben.

"Black Honey" gefällt mir auch. Sehr eingängig, aber gut. Das Album setzt dann wohl den eher alternativerockigen Weg von "Major/Minor" fort.

Orang_Utan_Klaus

Postings: 46

Registriert seit 13.06.2013

30.04.2016 - 00:20 Uhr
ganz starker Song. Die Vorfreude steigt definitv. Könnte vielleicht wieder an die Großtaten von "Beggars" ranreichen. Major/Minor fand ich dann doch eher eine "nur" gute B-Seiten Sammlung von Beggars.

eric

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 2517

Registriert seit 14.06.2013

02.05.2016 - 11:53 Uhr
Das Album setzt dann wohl den eher alternativerockigen Weg von "Major/Minor" fort.

In der Tat.
Hoschi
11.05.2016 - 17:21 Uhr
Black Honey ist ja mal sowas von klasse.Vor allem die letzten 90sek.
Blood on the sand so lala.

Was ist eigentlich mit Dustins Stimme passiert.
Klingt für mich wie n haufen Vocal Distortioner.
Bis gespannt auf das Album.

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 21187

Registriert seit 08.01.2012

18.05.2016 - 21:55 Uhr
Frisch rezensiert.

Meinungen?
Ohfak
18.05.2016 - 23:11 Uhr
Oh f±ck, ich hab es – als großer großer Thrice Fan der ersten Stunde – – – – befürchtet.
lissn
19.05.2016 - 07:42 Uhr
das glaube ich erst, wenn ich es höre ;-)

Orang_Utan_Klaus

Postings: 46

Registriert seit 13.06.2013

23.05.2016 - 21:22 Uhr
https://www.youtube.com/watch?v=2TiDTE1UyM0

also ich freu mich wie Bolle auf das Album!

Affengitarre

User und News-Scout

Postings: 9196

Registriert seit 23.07.2014

25.05.2016 - 17:19 Uhr
Album des Monats in der Vision mit einem Schnitt von 8,4. Überrascht mich jetzt aber nicht so, Thrice sind für mich irgendwie so eine Visionsband. :D

Vennart

Postings: 693

Registriert seit 24.03.2014

26.05.2016 - 22:39 Uhr
Wenn ich bedenke, wie der Rezensent tolle Alben wie das Heisskalt Debut oder vor allem Überwerke wie das letzte Intersphere Album bewertet hat, dann klingt der enttäuschte Text zum Thrice Album eigentlich ziemlich vielversprechend für mich :)

derdiedas

Postings: 670

Registriert seit 07.01.2016

27.05.2016 - 00:58 Uhr
Thrice wurden auf plattentests schon öfter sträflich unterbewertet (vor allem der Alchemy Index!), also bin ich mal optimistisch
(Auch wenn ich es schade finde, dass sie sich seit "Beggars" so ziemlich ihr abgestecktes Gebiet eingerichtet haben, wieder mehr Experimente, wie z.B. Elektronisches in Richtung der Water EP wären großartig)
Hoschi
27.05.2016 - 09:59 Uhr
Also meiner Meinung nach trifft es die Rezension mal sowas von auf den Kopf !
Nach 3 intensiven Hördurchgängen zum Frühstück gibt es folgendes zu sagen:
Die erste Albumhälfte is unglaublich belanglos.
The long defeat ist mein kleines Highlight des Albums kommt aber auch nicht an Größen wie Firebreather oder don´t tell and we won´t ask ran.
Auch Black Honey und Whisleblower sind super.
Das abschließende Salt and shadow ist nett, mehr aber auch nicht.Wood and wire, circles oder the whaler hatten da einfach mehr Substanz.
Der Rest klingt einfach, sorry Thrice ich bin seit Identity crisis mit dabei, völlig belanglos und ideenarm.Ihr könnt das min. 20x besser.
Die 6/10 unterschreib ich hiermit. Aber nur weil ich wirklich ein treuer Thrice Anhänger erster Stunde bin. Ansonsten wäre es ne glatte 5/10 geworden.

manfredson

Postings: 397

Registriert seit 14.06.2013

27.05.2016 - 10:13 Uhr
Erster Höreindruck: Thrice auf Autopilot. Klingt über große Strecken wie eine B-Seiten-Sammlung von "Major/Minor".

boneless

Postings: 3690

Registriert seit 13.05.2014

27.05.2016 - 21:40 Uhr
Auch hier ist man einmal durch und mein Fazit fällt vorerst ähnlich aus, wie jenes meiner Vorposter. Solide ist Everywhere ohne Frage und Ausfälle gibts ebenfalls nicht, allerdings fehlt auch diese großartige Stimmung von Beggars oder Major fast komplett. Und das liegt meiner Meinung nach vor allem an der wirklich furchtbaren Produktion. Was hat man sich denn dabei gedacht? Allein dieser schreckliche Drumsound bei Hurricane. Und dann immer wieder so komische Noisepassagen (vor allem im Gitarrenbereich), welche nie ins Bild passen und unglaublich nerven. Ich müsste lange überlegen, wann mir sowas fast durchgehend so auf die Ketten gegangen ist. Ein derart matschiger Sound tut keinem der Songs gut, eher im Gegenteil. Die Platte wird sicher noch öfter laufen und man wird sich wohl oder übel daran gewöhnen, aber in puncto Sound landet Everywhere im Diskographie-Ranking abgeschlagen auf dem letzten Platz.

eric

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

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28.05.2016 - 13:16 Uhr
Sollte das nicht klar genug aus dem Text hervorgehen: Die Produktion finde ich auch sehr dürftig, gerade was die Vocals angeht. Und ja, die noisigen Parts klingen manchmal wie aus den frühen 2000ern, als sich das Nu-Rock/Nu-Metal nannte. Vor allem aber kritisiere ich das Songwriting. Das war halt schon mal deutlich kreativer.

Zum Glück entpuppte sich vor allem die zweite Albumhälfte ab "The long defeat" nach vielen Durchgängen als wirklicher Grower, da kommt auch mal sowas wie eine Grundstimmung auf.
Unterm Strich ist es sicher auch kein schwaches Album, aber bei dem Potenzial von Thrice (und der immensen Vorfreude!) eben dann doch eine kleine Ernüchterung.

eric

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 2517

Registriert seit 14.06.2013

28.05.2016 - 13:19 Uhr
Wenn ich bedenke, wie der Rezensent tolle Alben wie das Heisskalt Debut oder vor allem Überwerke wie das letzte Intersphere Album bewertet hat

Hehe. Ja, bei Heisskalt gehe ich mit. Eine sehr gute Platte, da müssten dicke 7/10 stehen. The Intersphere sind handwerklich sicher gut, aber ihr Sound ist nie wirklich an mich ran gegangen, sorry. Kommt auch mal vor.
the.dude
30.05.2016 - 16:05 Uhr
Bin ich eigentlich der einzige, der den Opener gut findet? Halte "Hurricane" für ein extrem starkes Ding: Melodisch, viel Wucht, ein bisschen episch. Bislang mein Lieblingslied auf der neuen Platte.

Was die Produktion angeht: Finde ich grundsätzlich auch nicht optimal. Das selbe gilt allerdings auch schon für Beggars und Major/Minor - hätte man (in dem Fall die Band selbst, wenn ich nicht irre) mehr rausholen können. Auch da schon etwas schwammiger, indifferenter Sound.

Grundsätzlich haben Thrice das sicher schon mal besser gemacht, aber grundsätzlich freu' ich mich einfach, dass sie wieder da sind.

eric

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

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Registriert seit 14.06.2013

30.05.2016 - 16:37 Uhr
"Hurricane" ist ganz gut, hat eine schöne Melodie. Aber irgendwie denke ich, dass auch da ein bisschen mehr drin war. Gerade gegen Ende. Mal ein Ausbruch oder so.

boneless

Postings: 3690

Registriert seit 13.05.2014

30.05.2016 - 19:07 Uhr
Es fehlen halt die grundehrlichen Emotionen von Beggars und Major. Auf Everywhere klingt fast alles nach Kalkül. Als hätten Thrice hinsichtlich der Erwartungen schon von vorne herein kapituliert und sich gesagt: lass uns lieber auf Nummer sicher gehen. Ist am Ende ja gelungen, aber Euphorie will sich deshalb nicht so wirklich einstellen...

manfredson

Postings: 397

Registriert seit 14.06.2013

30.05.2016 - 19:31 Uhr
Hurricane ist wirklich toll. Zusammen mit - tatsächlich - Stay with Me mein Highlight.

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