Jeff Lynne's ELO - Alone in the universe

User Beitrag

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 16249

Registriert seit 08.01.2012

17.11.2015 - 21:23 Uhr
Frisch rezensiert.

Meinungen?
Bernd
17.11.2015 - 21:53 Uhr
Seit einer Woche höre ich "Alone In The Universe" in Dauerschleife. Grandios. Im Auto habe ich mich bis heute nicht getraut, es richtig laut zu machen. Nach 8 von 10 Punkten hier ändert sich das. Morgen drehe ich laut. Mit "Alone In The Universe" ist es wie bei "Out Of The Blue": es lässt Dich nicht mehr los. Damals war als Gimmick noch eine Raumstation aus Pappe in der Doppel-LP :-)

Mr Oh so

Postings: 1230

Registriert seit 13.06.2013

17.11.2015 - 23:20 Uhr
Sympathisches Album der Woche.
Lakuna
18.11.2015 - 07:56 Uhr
Gesamtspielzeit: 55:07 min. ???
Evil Woman
18.11.2015 - 09:58 Uhr
Tolle Platte. Toller Typ!

Plattenbeau

Postings: 758

Registriert seit 10.02.2014

18.11.2015 - 10:06 Uhr
Ich mag einiges, was Lynne so in den letzten 50 Jahren gemacht hat als Musiker und Produzent. Befremdlich finde ich die Anpassung des Bandnamens, sei es nun wegen einem übergroßen Ego, einer Marketing-Maßnahme oder sonstigen Gründen.

Das neue Album ist handwerklich top, wie man es erwartet. Allerdings klingt es für mich auch altmodisch und bieder. Wenn ich mal Bock auf ELO habe, dann würde ich eher die alten Hits, quasi die Originale, rauskramen als das hier.
Gran Dad
18.11.2015 - 10:32 Uhr
Viele Musiker, die eher der alternativen Szene zuzuordnen sind, bezeichnen Lynne als ihr Vorbild in Sachen Produktion und Songwriting. Allen voran Dave Grohl, aber auch Supergrass, Grandaddy und selbst die Scissor Sisters berufen sich auf Lynne oder zitieren ihn sogar.

Selbst Rick Rubin, der Allerorten ja als Kontrapart zu Lynne's zuckerwattierten Produktionen genannt wird gibt zu, sich sein Handwerk teilweise bei Lynne abgeschaut zu haben.

Paul Mc Cartney, Bob Dylan, Tom Petty, neuerdings auch Leute wie Bryan Adams bezeichnen Lynne als herausragendsten Musiker und Produzenten.

Im Prinzip ist sich Musikszene weitgehend einig. Selten genug.

Es gab Leute, die bereits vor 25 Jahren gesagt haben, dass Jeff Lynne vermutlich der größte Komponist des 20. Jahrhunderts war. Der größte Produzent war/ist er ganz sicher. Vielfach wurden solche Aussagen übel belächelt. Aber am Ende setzt sich eben doch die Wahrheit durch. Schön, dass das im Musikbusiness nicht anders ist.
also, na ja
18.11.2015 - 11:25 Uhr
Vielleicht ein bisschen dick aufgetragen von Gran Dad. Obwohl ... geht ja um ELO.
Gran Dad
18.11.2015 - 11:27 Uhr
Genau. Komm, da muss das erlaubt sein ;-)
producer
18.11.2015 - 11:39 Uhr
genauso bieder wie giorgio moroder.
Evil Woman
18.11.2015 - 12:02 Uhr
Ich finds einfach schön, dass er jetzt quasi wiederentdeckt wird. Und auch bei einem jüngeren Publikum offensichtlich Anerkennung findet.

Nicht alles, was ELO gemacht haben, gefällt mir. Aber er hat eine ganz eigene Handschrift, ist unverkennbar. Die neue Platte ist für mich ein neuer Beleg für seine Klasse,
@Evil Woman
18.11.2015 - 12:08 Uhr
Als alter Fan hatte ich Tränen in den Augen, als ich zum ersten mal Ain't it a Drag gehört habe. Oder höre dir "Showdown" an von 1973, und danach Love and Rain vom neuen Album.

Ich hab da keine Worte dafür. Grandios.
AME
18.11.2015 - 14:16 Uhr
Tolle Rezension, trifft voll meine Meinung!!
fräger
19.11.2015 - 02:26 Uhr
was ist sein bester song (für den einstieg) mit der besten produktion im sound?
Okay
19.11.2015 - 09:39 Uhr
Wenn du 80er Musik mit Bombast willst, dann teste "TWILIGHT"
ansonsten für frickeligere Sachen mal "Train of Gold", und echt Abgefahrenes findet sich vor 1976 im Schaffen.
Produktionstechnisch sind beispielsweise die Traveling Wilburys-Sachen eine Sternstunde
Leff Jynne
19.11.2015 - 11:45 Uhr
Ale größte Hits werden immer MR Blue Sky, Evil Woman, Telefone Line genannt. Livin´Thing gehört auch dazu.

Oder einfach das neue Album holen. Lohnt sich auch
Tightrope
19.11.2015 - 13:10 Uhr
Überragend ist auch die Seite 1 des 1977er Albums 'Out of the Blue', - prinzipiell eigentlich das ganze Album.
Vieles, was heute an Gimmicks musikalisch normal ist findet sich schon damals in dieser Musik.
Die Beatles haben mit so etwas begonnen, aber Lynne war der Einzige, der diesen Weg konsequent weiter gegangen ist.
Jeff Lynne war seiner Zeit damals so weit voraus, dass er heute auch gern mal Retro sein darf

jo

Postings: 1023

Registriert seit 13.06.2013

20.11.2015 - 18:54 Uhr
Mir geht Lynne generell zu wenig weiter mit seiner Musik, deswegen kann ich das als Album der Woche nicht nachvollziehen. Andererseits ist es bei den ganzen unnötigen Veröffentlichungen, die es ansonsten gibt, natürlich Gold.

Davon abgesehen
@Plattenbeau:

Der Name musste wegen eines Rechtsstreits um die Rechte an dem alten Namen geändert werden. Da dann plötzlich zwei Parteien Anspruch auf den Namen erhoben hatten, ging Lynne diesen Schritt. Hat also, meiner Meinung nach, weniger mit Größenwahn zu tun.

Und ganz davon abgesehen hat Lynne gerade ne echt tolle Leistung beim Remix "seiner" Beatles-Songs auf der neuen '1+'-Veröffentlichung abgeliefert.
Lye
20.11.2015 - 19:14 Uhr
Bei ELO bin ich zwiegespalten. Ich kenne nur das Album "Time". Das beginnt wirklich sehr stark und abgefahren. Erstmal zwei richtige Kracher mit "Twilight" und "Yours Truly". Doch danach kommt mit "The Way Life's Meant To Be" ein Song, den ich ihm am liebsten um die Ohren hauen würde. Irgendwie entfernt nach Schlager klingend und sowas von bieder. Bah, nahezu ein Totalausfall. Und so geht das weiter. Das gesamte Album schwankt zwischen genial und geradezu ätzend.

Plattenbeau

Postings: 758

Registriert seit 10.02.2014

21.11.2015 - 18:12 Uhr
@jo

Danke für die Info. Wenn sich die (ehemaligen) Bandmitglieder nicht mehr einig sind, sollte man das Kapitel beenden und ein neues aufschlagen. Gern auch in ironischer Anlehnung als "Light-Emitting Diode Orchestra" ;-)
@all
21.11.2015 - 22:55 Uhr
Lynne hat alle Rechtsstreitigkeiten gewonnen. Zudem hatte er Bev Bevan die 50% Namensrechte bereits vor Jahren abgekauft.

Also alles ganz easy. Er hat den Namen lediglich abgekürzt, und zur besseren Erkennbarkeit seinen Namen davorgesetzt.

In einem Interview hat er erklärt, das jahrelang ELO Part II und andere sinnbefreite Ableger seiner ehemaligen Angestellten um die Welt getingelt sind, und - oft sogar ohne deren wissen - die Veranstalter einfach "Electrich Light Orchestra" auf die Werbung geschrieben haben.

Er kam mit Klagen quasi nichtmehr hinterher damals. Davon hatte er die Nase voll.

Also zusammengefasst: Er darf alles auch unter "Electric Light Orchestra" firmieren, macht es aber nicht mehr.
@ lye
22.11.2015 - 02:03 Uhr
ich verstehe gut, was du meinst, der grad zwischen genialität und kitsch ist manchmal sehr schmal.
dieser ist in worten kaum beschreibbar.
in deinem beispiel ist für dich selbst der unterschied zwischen titel 2 u 3 sehr krass , für andere passen die j.lynn komp/arr zusammen .
aber wie gesagt , ich verstehe dich vollkommen ,auch mein innerer kompass erkennt den bruch zwischen genialität und schlageresker schleimigkeit zwischen titel 1,2 und 3.
Ant Megwam
23.11.2015 - 00:23 Uhr
Lynne's angesprochene Genialität ist scheinbar über die Jahre schon immer Thema.
Ich habe einen Zeitungsausschnitt aus dem Januar 1978 (!), in dem es um die Platte OUT OF THE BLUE geht.
Hier ist u.A. zu lesen: "... allein die Schlußsequenz des Songs Sweet is the Night, diese letzten 5 Sekunden eines einzigen Liedes, rechtfertigen den Kauf dieses Doppelalbums."

Habe mich erinnert als ich gerade diese aktuelle Rezension hier auf der Seite gelesen habe :-)
chiloocs
23.11.2015 - 14:47 Uhr

@Ant Megwam
Weil es total neu war. Out of the Blue war bis dahin die aufwändigste Musikproduktion aller Zeiten.

1127 Stunden Arbeit am Mischpult.
Heute ist das natürlich relativ. Aufwand und Technik kann man nichtmehr vergleichen.
knättler
23.11.2015 - 14:52 Uhr
roy wood ist trotzdem geiler!!!!!!!!!!!!!!!!
song
23.11.2015 - 15:01 Uhr
love and rain, alter
Groß
23.11.2015 - 17:57 Uhr
ja klingt irgendwie nach Showdown, wie eine Variation davon. Denke das ist Absicht. Geil.
Hamburger Erntehelfer
25.11.2015 - 01:39 Uhr
Erstaunlich faire Rezension .In der Zeit wo schon bei einem herausragenden Song pro Scheibe einer gehypten Indie-Band mit Höchstwertungen geschleudert wird.
"One Step At A Time" ist eine Reminiszenz an glorreichste Zeiten 9/10.
Der Rest ist gut/sehr gut , nicht absolute Spitze.
Somit ist eine 8/10 eine Seltenheit, in der Zeit, in der Welt.
Tanaka
25.11.2015 - 10:47 Uhr
Wirklich erstaunliche Platte. zeitlos, weil das Songwriting einfach überragend ist. Wer kann heutzutage sonst noch sowas zusammenkomponieren? Da fallen mir auf diesem Niveau nicht mehr allzuviele ein.

lynnejim

Postings: 1

Registriert seit 18.12.2015

18.12.2015 - 15:00 Uhr
Zunächst einmal grüße ich alle Musikbegeisterten hier.
Ich höre AITU auch auf Dauerschleife. Für mich das Album des Jahres. Freue mich, dass JL zumindest in UK großen Erfolg hat (dort seit 5 Wochen in den Top-Ten). Ich bin natürlich vorbelastet, da ELO schon immer meine Lieblingsband war. Das neue Album entfaltet für mich eine Sogwirkung, sprich: es wird gefühlt mit jedem Hören besser und macht süchtig. Besonders klasse empfinde ich den Hörgenuss am späten Abend. Es ist irgendwie ein Nachtalbum, nicht nur wegen des Songs When The Night Comes. Einzig auf den Song faultline hätte ich verzichten können, da er klar das schwächste Stück ist und nicht in den Album flow passt.

@fräger: Ich würde Shangri-La mit dem berühmten 2 Minuten-Outro empfehlen. Dies ist der letzte Track auf dem Album A New World Record (1976). Oder Tightrope vom selben Album. Oft übersehen: Eldorado plus Eldorado finale am Ende des gleichnamigen Albms von 1974.

P.S.: Kürzlich gab es wieder Sonderlob von Kollegen für das neue ELO-Album, und zwar von David Gilmour (BBC Interview) und Elton John.
Albi
18.12.2015 - 16:53 Uhr
Jeff at Hits best.....10/10
summersurfer
18.12.2015 - 17:29 Uhr
Ein tolles, rundes Album. Einziger Kritikpunkt ist die kurze Laufzeit! Nebenbei: DAS ist das Cover des Jahres 2015!!!
Eldorado
19.12.2015 - 02:28 Uhr
Alone in the universe ist das grandiose Alterswerk eines völlig unterbewerteten Künstlers, dessen Virtuosität schon Alleinstellungsmerkmal im heutigen Musikgeschäft besitzt.
Meine persönlichen Favoriten: Alone in the universe, When the night comes, One step in a time und Love and rain.
Leider müssen wir Resonatoren immer jahrelang warten, bis der Maestro wieder etwas veröffentlicht.

Hey Boy Blue is back.
Hey Boy Blue is back.
Hey Boy Blue is back.
Wir sehen uns in Oberhausen, Block 112.
Flashback
28.02.2016 - 02:21 Uhr
Yep in Oberhausen Block 112, die Vorfreude steigt!

Saschek

Postings: 18

Registriert seit 23.07.2018

07.11.2019 - 13:38 Uhr
Neues Album ist draußen. "From Out Of Nowhere". Macht wieder einen durchaus akzeptablen Eindruck!

Saschek

Postings: 18

Registriert seit 23.07.2018

07.11.2019 - 13:39 Uhr
Titelsong: https://www.youtube.com/watch?v=S5dRg2bq4oc

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