Dream Theater - The astonishing

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Demon Cleaner

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09.11.2015 - 11:17 Uhr
Im Bandthread ja schon erwähnt, jetzt ein eigener Thread dazu. Kommt Anfang 2016.

Es wird ein Doppelalbum mit viel Konzept-Tralala. Vielleicht gelingt ihnen ja mal wieder was interessantes nach einigen Jahren.

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

09.11.2015 - 18:29 Uhr
Werte Kollegen,
wie der ein oder andere von euch sicherlich schon im Netz mitbekommen
hat, wird bald ein neues Dream Theater Album mit dem verheißungsvollen
Titel 'The Astonishing' erscheinen. Doch die Herren Petrucci, LaBrie,
Rudess, Mangini und Myung geben sich geheimnisvoll...
So werden nach und nach auf der Webseite
http://www.dreamtheater.net/theastonishing vereinzelt News bekannt
gegeben, wie z.B. die ersten fünf Songtitel.
Außerdem hat die Band bestätigt, dass es sich bei 'The Astonishing' um eine
Doppel-LP-Rock-Oper handelt.

So viel darf also gesagt sein: Da kommt was Großes auf uns zu!

Außerdem gab die Band heute morgen die deutschen Tourdates bekannt:
04.03.2016 Hannover, Kuppelsaal
09.03.2016 Berlin, Friedrichspalast
10.03.2016 Bochum, RuhrCongress
14.03.2016 Nürnberg, Meistersingerhalle
15.03.2016 Frankfurt, Alte Oper
16.03.2016 Stuttgart, Liederhalle Hegel-Saal


nörtz

User und Moderator

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09.11.2015 - 21:04 Uhr
Endlich wieder in Hannover! Das wird dann nach 2012 und 2014 mein drittes Mal.
Günther
09.11.2015 - 21:35 Uhr
Das ist ja dann richtig toll für Dich, nörtz!

Bonzo

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03.12.2015 - 21:21 Uhr
Neue Single.
Das Huhn
03.12.2015 - 21:33 Uhr
Middle Of The Road Spät70er AOR HardRock soll was Großes sein!? Mann, habt ihr niedrige Ansprüche inzwischen...
DT-Fan
03.12.2015 - 22:15 Uhr
Sound vom Video ist ja leider extrem beschissen. Song ist aber schonmal gut. Nichts bahnbrechend Neues, aber bewährte Qualität. Hat in der Tat was angenehm Spätsiebziger-mässiges. Am Anfang Rush, dann dezente Musical-Stimmung, am Ende Kansas-mässige Instrumentalabfahrt. Erinnert mich grad stimmungsmässig sehr an die upliftenden Anfangsparts vom Six Degrees...-Song, so kann das gerne gehen!

Sroffus

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04.12.2015 - 02:44 Uhr
Wie geil diese Band doch wäre, hätte sie Helene Fischer zur Frontfrau.
Die Musik ist regelrecht auf Helene bzw. ihre Trapez-Catsuit-Liveperformances zugeschnitten.





Armin

Plattentests.de-Chef

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04.12.2015 - 20:46 Uhr
Liebe Kollegen,
endlich gibt es Neuigkeiten zum kommenden Dream Theater Album:

Dream Theater haben längst Legendenstatus, doch eines ihrer größten Abenteuer steht noch bevor: Am 29.01. erscheint mit "The Astonishing" ein Doppel-Konzeptalbum mit 34 Songs, das samt Orchester aufgenommen wurde und in einer dystopischen, retro-futuristischen Welt angesiedelt ist.

Die Lead-Single "The Gift Of Music" feierte Premiere beim Rolling Stone und kann hier angehört werden: http://www.rollingstone.com/music/news/inside-dream-theaters-wildly-ambitious-new-concept-lp-20151203
Der Song ist als sofortiger Download beim Vorbestellen des Albums bei iTunes und Amazon MP3 erhältlich.

"The Astonishing" ist der Nachfolger zu "Dream Theater" (2013), das in Deutschland auf Platz 4 kam. Es wurde von der Band in den Cove City Sound Studios in New York aufgenommen. Produzent ist John Petrucci, das Engineering / Mixing wurde von Richard Chycki (Aerosmith, Rush) übernommen, der legendäre Komponist und Dirigent David Campbell führte das Orchester.

"The Astonishing" ist angesiedlet in einer retro-futuristischen, postapokalyptischen Dystopie, die von einem mittelalterlichen Feudalismus regiert wird. Die Menschen sehnen sich nach einem Auserwählten, der sich erhebt und das Reich bekämpft, das vom endlosen Dröhnen lärmender Maschinen und der Illusion von Sicherheit in einer farblosen Gesellschaft geprägt ist.

Im März sind Dream Theater mit ihrem neuen Album live in Deutschland:

04.03.2016 Hannover, Kuppelsaal - HCC
09.03.2016 Berlin, Friedrichspalast
10.03.2016 Bochum, RuhrCongress
14.03.2016 Nürnberg, Meistersingerhalle
15.03.2016 Frankfurt, Alte Oper
22.03.2016 Stuttgart, Liederhalle Hegel-Saal

Tracklisting "The Astonishing":

Act I
01. “Descent of the NOMACS”
02. “Dystopian Overture”
03. “The Gift of Music”
04. “The Answer”
05. “A Better Life”
06. “Lord Nafaryus”
07. “A Savior in the Square”
08. “When Your Time Has Come”
09. “Act of Faythe”
10. “Three Days”
11. “The Hovering Sojourn”
12. “Brother, Can You Hear Me?”
13. “A Life Left Behind”
14. “Ravenskill”
15. “Chosen”
16. “A Tempting Offer”
17. “Digital Discord”
18. “The X Aspect”
19. “A New Beginning”
20. “The Road to Revolution”

Act II
01. “2285 Entr’acte”
02. “Moment of Betrayal”
03. “Heaven’s Cove”
04. “Begin Again”
05. “The Path That Divides”
06. “Machine Chatter”
07. “The Walking Shadow”
08. “My Last Farewell”
09. “Losing Faythe”
10. “Whispers in the Wind”
11. “Hymn of a Thousand Voices”
12. “Our New World”
13. “Power Down”
14. “Astonishing”

nörtz

User und Moderator

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04.12.2015 - 20:49 Uhr
34 Lieder? Na, hoffen wir mal, dass dabei die Kreativität nicht auf der Strecke bleibt und sie wieder nur auf "Nummer sicher" gehen. "The Gift of Music" ist okay - mehr erst einmal nicht.
Jemand der das Album anscheinend schon gehört hat:
04.12.2015 - 21:03 Uhr
I really, really like this track.  But let me say this:  Although it would be inappropriate for me to give any details on the other tracks I have heard so far, The Gift of Music is nowhere near my favorite.  Those who, like myself, really liked this song are seriously in for a real treat with this album.  This song only scratches the surface.

Quelle: Official DT-Forum

manfredson

Postings: 226

Registriert seit 14.06.2013

05.12.2015 - 01:03 Uhr
The Gift of Music gefällt mir ganz gut, wieder mit viel Rush-Einfluss. Der Song ist jetzt zwar noch nicht der absolute Kracher, aber das kennt man ja schon von der Band - erstmal tief stapeln.
Gerade diesen Song auszukoppeln, ist vielleicht auch gar keine dumme Idee - schließlich ist er (nach Erzähl-Intro und instrumentaler Ouvertüre, schätze ich jetzt einfach mal) noch Teil der Einleitung, bringt vielleicht schon mal ein, zwei Themes ins Spiel, die öfter auftauchen werden. Ein kleiner Trailer im Prinzip, der noch nicht allzu viel verrät, aber trotzdem schon mal einen kleinen Vorgeschmack bietet.
dsf
05.12.2015 - 01:07 Uhr
langeiliger schrott!!

edegeiler

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05.12.2015 - 01:27 Uhr
Warum hört man sich sowas an? 10 Minuten dauert ein Song, davon 5 Minuten schon mal Gitarrensolo, dazwischen Metalgesang, den ich generell peinlich finde mit Texten über viel Martialisches und Titeln wie "Hymn of a Thousand Voices". Ehrlich Freunde, klärt mich auf, warum?

Sroffus

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Registriert seit 25.07.2013

05.12.2015 - 01:53 Uhr
Weil viele DT-Fans mit der Liebe zu Manowar groß geworden sind. Als man begann, sie dafür
zu belächeln, mussten sie sich was objektiv virtuoseres, akademischeres, vermeintlich ernsthafteres mit weniger Fellhose suchen und so landeten sie dann irgendwann einmal bei Dream Theater.

nörtz

User und Moderator

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05.12.2015 - 03:34 Uhr
10 Minuten und davon fünf Minuten Gitarrensolo? Gerade auf den Alben der ersten Jahre ist solch Instrumentalgewichse nicht zu vernehmen.

Bonzo

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Registriert seit 13.06.2013

05.12.2015 - 08:08 Uhr
Da fragt man sich, ob sie überhaupt und wenn was sie von DT gehört haben.
Prog-Nose
05.12.2015 - 12:48 Uhr
Wenn man auf Intstrumentalgewixxe steht, führt nunmal kein Weg an DT vorbei. Die spielen in ihrem Metier immer noch alles und jeden an die Wand. Klar, halbwegs gute Songs mit memorablen Melodien sollten auch dabei rumkommen, aber das kriegen die entgegen dem verbreiteten Vorurteil m.E. immer noch oft genug hin. Der Gesang - naja der LaBrie ist im Progrock/metal nicht gerade mein Lieblingssänger, aber er gehört bei dieser Band zum Inventar, und er schlägt sich ja auch wacker seit er von Portnoy nicht mehr genötigt wird wie Keenan, Hetfield oder Matt Bellamy zu klingen :)
Martialische Texte - naja stimmt schon, speziell auf der Systematic Chaos z.B. regiert teilweise schreckliche textliche Einfalt, totale Metal-Klischeetexte. Wenn sich der Petrucci aber Mühe gibt, kommt ja durchaus auch gehaltvolles raus, siehe die "Scenes..." z.B.. Find diese Abteilung bei DT aber generell eher nebensächlich, it's halt all about the Instrumentalgewixxe, ya know.

Bonzo

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05.12.2015 - 15:17 Uhr
Finde gerade, dass die technischen Fähigkeiten auf den ersten 3 Alben nur die Komposition unterstützen und es eigentlich wenig Selbstzweck ist. Gerade die genialen Keyboardflächen und Melodien, die ja jetzt nicht direkt was mit instrumentalem Gewichse zu tun haben, machen den Reiz aus.

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

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Registriert seit 12.12.2013

05.12.2015 - 15:50 Uhr
Wenn die nicht diesen Sänger hätten, könnte ich mir einige Platten von ihnen wahrscheinlich schönhören. Unterhaltsam ist das Gemucke ja durchaus. Aber LaBrie vereint einfach alles, was ich nicht leiden kann, in einer Stimme.
DT-Fan
05.12.2015 - 19:13 Uhr
Bei der Tracklist bekomme selbst ich das große Gruseln. Und der Vorabsong kann leider kaum was. Ich glaube, die wollen zuviel. Das Album könnte ein pompöser Reinfall werden.

LaBrie ist übrigens natürlich ein exzellenter Sänger, der wenigstens mal nicht klingt wie 90% aller Metal-Shouter. Die Musik muss halt zu ihm passen, aber das war aufgrund der portnoyischen Metallica-Obsession (zum Glück ist der weg!) in der Vergangenheit leider oft nicht so.

DT nach wie vor Instrumentalgewixxe zu unterstellen ist natürlich ebenso quatsch. Das ist ungefähr dasselbe Niveau wie "die Onkelz sind immer noch rechts!". Naja, von Vorurteilen löst man sich halt nicht gerne.


Prog-Nose
05.12.2015 - 19:56 Uhr
"DT nach wie vor Instrumentalgewixxe zu unterstellen ist natürlich ebenso quatsch"

Wieso, stimmt doch. Das gehört nunmal bei denen dazu. Keiner macht das schneller, druckvoller und mit derartiger Präzision. Krummtakte allerorten, Polyrhythmik bis zum Abwinken, in nahezu jedem Song. Im besten Fall klingts trotzdem wie mal so nebenbei aus dem Ärmel geschüttelt.

Und klar ist LaBrie ein exzellenter Sänger. Wenn er mal nicht presst, aufgesetzt agressiv klingt oder sonstwie unnatürlich, dann hat der eine wunderbare seelenvolle Stimme.

Also ich freu mich aufs Album mindestens wie auf Star Wars 7 :) Wird garantiert 'n "Blockbuster".

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

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05.12.2015 - 23:17 Uhr
Wenn er mal nicht presst, aufgesetzt agressiv klingt oder sonstwie unnatürlich, dann hat der eine wunderbare seelenvolle Stimme.
Leider macht er die von dir genannten Dinge ziemlich häufig. Hab mich neulich mal wieder mit "Octavarium" beschäftigt, und dort singt er größtenteils richtig grauenvoll. In meinen Ohren ist das seelenloses Gejodel.
Das, was ihm am meisten fehlt, ist Selbstironie.
DT-Fan
06.12.2015 - 12:44 Uhr
Was hat denn jetzt (fehlende) Selbstironie mit dem Gesang zu tun?

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

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Registriert seit 12.12.2013

06.12.2015 - 12:54 Uhr
Die Musik von DT ist kopfgesteuert. Spontan und wild gibts nicht. Wenn nun ein Sänger mords emotionale Melodien über eine Suppe aus Keyboards, Gitarren und Polyrhythmik schmachtet, dann wirkt das auf mich ca. so überzeugend wie ein Rap-Album von Joey Kelly. Ich empfinde beim Hören von DT keinerlei Emotionen. Die Musik (und damit auch der Gesang) lässt mich völlig kalt, auch und gerade weil ich LaBrie keinen Ton glaube.

nörtz

User und Moderator

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06.12.2015 - 14:26 Uhr
Ist nicht jede Musik - auf Platte - kopfgesteuert? Diesen Vorwurf müssen sich Progger doch ständing anhören. Zu verkopft, seelenlos, keinerlei Emotionen seien vorhanden.

DT funktionieren bei mir hauptsächlich über die Musik. Den Gesang von LaBrie finde ich nicht störend, er berührt mich aber auch nicht besonders. Seine aggressiven Momente finde ich zum Beispiel nicht glaubwürdig. Manchmal wirkt es eben so, als hätten sie einen Sänger gebraucht - eben als Anhängsel. Seine Soloplatten kenne ich nicht. Vielleicht sieht es dort anders aus.
Drachenlord
12.01.2016 - 22:07 Uhr
Album-Trailer:

http://youtube/B3YdzMy593Y

manfredson

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13.01.2016 - 08:04 Uhr
Der Trailer ist, wie zu erwarten war, grauenvoll. Also von der Optik her. Da sollten sie für sowas echt mal bessere Leute engagieren, Geld dürften sie ja haben. Musikalisch klingt es nicht überraschend, aber durchaus gut. Ich hoffe ja darauf, dass sie durch das Konzept etwas weniger ziellos agieren als beim letzten Album, wo teilweise innerhalb eines Songs Parts sehr seltsam aneinandergeklatscht wurden (The Looking Glass, Surrender to Reason).
Progrockfanatiker
13.01.2016 - 11:57 Uhr
Erinnert an den Billo-Look, den PC- Rollenspielintros vor ca. 20 Jahren hatten.

I can smell the cheese...

Hoffentlich wird's storytechnisch nicht zuu peinlich, die Geschichte scheint ja sehr im Mittelpunkt der Sache zu stehen.

Demon Cleaner

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13.01.2016 - 12:44 Uhr
Tracklängen finden sich hier - also keine langen Epen, 7:40 ist das Maximum.

nörtz

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13.01.2016 - 20:13 Uhr
Sehe da nur die Tracklänge von "The Gift Of Music".
Fan
13.01.2016 - 20:28 Uhr
Mit dem Konzept und besonders seiner Visualisierung tun die sich definitiv keinen Gefallen. Da muss die Musik schon außergewöhnlich gut sein, um es rauszureißen.

Demon Cleaner

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13.01.2016 - 20:57 Uhr
Sehe da nur die Tracklänge von "The Gift Of Music".

WTF...die waren vorhin noch da. Halluziniere ich?

manfredson

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13.01.2016 - 21:20 Uhr
Wurden anscheinend wieder gelöscht. Hier die Version mit Tracklängen:
https://en.wikipedia.org/w/index.php?title=The_Astonishing&oldid=699560136

Demon Cleaner

User und Moderator

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13.01.2016 - 21:32 Uhr
Danke. Sowas verstehe ich nicht ganz, warum man das wieder wegmacht.

nörtz

User und Moderator

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13.01.2016 - 22:45 Uhr
34 Songs - wenn das mal gut geht!^^

Watchful_Eye

User

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Registriert seit 13.06.2013

14.01.2016 - 00:36 Uhr
Also ich persönlich hab zwar DT schon längst abgeschrieben und mag auch eigentlich nur "Awake" (jedes Jahr an Heiligabend), aber an den Tracklängen würde ich bei einem Koneptalbum nichts festmachen.

Bei "A Pleasant Shade of Grey" (Fates Warning) oder "Catch 33" (Meshuggah) sind die Tracklists zB auch eher kurz, und doch sind die einzelnen Teile so eng miteinander verworben, dass das ganze Werk je nach Sichtweise auch als ein Song durchgehen könnte. Oder auch bei The Mars Voltas "Cassandra Gemini", was als 32-Minüter in 7 Teile gespalten wurde.

Will sagen - vielleicht deutet das sogar im Gegenteil auf ein richtig eng verwobenes Album hin. Die Tracklängen müssen da nicht unbedingt etwas ausmachen.

manfredson

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14.01.2016 - 02:15 Uhr
@Demon Cleaner: Vermutlich hat irgendjemand das entfernt, weil keine Quelle dabei stand und er selbst auch keine gefunden hat. Da kann man sich ja dann nie sicher sein, ob es auch stimmt. Kann mir aber eigentlich nicht vorstellen, dass sich irgendjemand ernsthaft die Mühe gemacht hat, irgendwelche Songlängen zu erfinden :D

Zum Thema: Ich nehme mal an, dass immer ein paar Songs ineinander übergehen und ein "Kapitel" der Story bilden. Vielleicht sind ja die kurzen Stücke auch jeweils die Übergänge zwischen den Kapiteln, aber das ist im Endeffekt ja alles nur Spekulation. Wir werden es bald sehen. Würde DT prinzipiell auch auf jeden Fall zutrauen, einfach zwei Monstersongs als Doppelalbum zu veröffentlichen, ich glaubs aber eigentlich eher nicht.
Review
18.01.2016 - 17:41 Uhr
http://dreamtheater.club/blog/2016/01/11/dream-theater-the-astonishing/
Prophet
18.01.2016 - 18:51 Uhr
Das Teil wird eine pompöse Selbstdemontage. Allein die "visuelle Gestaltung" - zum Davonlaufen.
Proggy Bernd
18.01.2016 - 19:16 Uhr
Ach, bin da ganz zuversichtlich. Wenn das wirklich stilistisch ne SFAM/SDOIT-Renaissance gibt und die Songs wie angekündigt vom Kaliber eines z.B. Finally Free sind, schön mit "Grand Piano" & ordentlich Chöre und Geigenschmalz obendrauf - da bin ich dabei.

manfredson

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20.01.2016 - 11:23 Uhr
Die Review jagt mir allein beim Lesen Gänsehaut auf den Rücken. Könnte tatsächlich das Album werden, das DT schon lange aufnehmen mussten. Quasi der endgültige Befreiungsschlag von der Portnoy-Ära. "A Dramatic Turn of Events" war da zwar schon ein ganz guter Ansatz, "Dream Theater" dann aber eher ein Rückschritt und irgendwas zwischen Pflichterfüllung und dem misslungenen Versuch, kürzere Songs zu schreiben, in die man aber trotzdem so viele Ideen packen wollte wie früher in einen Zehn- bis Fünfzehn-Minuten-Track. Das Resultat waren Sachen wie "The Looking Glass", "Surrender to Reason" oder "Behind the Veil", denen man einfach anmerkte, dass einige sehr gute Ideen drin steckten, die aber so natürlich ineinander übergingen als würde man zwischen verschiedenen Fernsehsendern hin und her schalten.

"The Astonishing" könnte da einiges besser machen. Allein schon die Tatsache, dass das Album über zwei Stunden dauert - da gibt es mehr als genug Zeit, alle Ideen soweit auszuarbeiten, dass sie mehr sind als bloße Skizzen, die irgendwie aneinandergeklatscht wurden, um alles zu präsentieren, was ihnen eingefallen ist. Noch dazu das Konzept, das ja schon quasi erzwingt, dass in einem Song eine durchgängige Stimmung eingehalten wird.

Was mich auch sehr freut, ist dass laut Review wirklich viele Parts zu finden sind, die man so noch nie von DT gehört hat. So nett und unterhaltsam die letzten Alben auch waren, die letzte wirkliche Neuerung, die DT gebracht haben, waren die Blastbeats im Opener von "Black Clouds & Silver Linings". Was man da aber liest von Tango, Swing, Dudelsack, Cello und was weiß ich noch alles (wobei ich bezweifle, dass das so prominent eingesetzt wird wie in der Review beschrieben, aber wer weiß) lässt meine Vorfreude extrem steigen. Ich hatte schon befürchtet, dass die Band in einen gewissen Altersstarrsinn verfallen ist und einfach nur noch ihren Stiefel runterspielt. Möglicherweise haben sie auch selbst gemerkt, dass diese Gefahr droht, und den Mut gehabt nochmal ein Wagnis einzugehen.

Ich mag das Album jetzt schon. Wie es dann im Endeffekt klingt, ist halt noch die Frage, aber auf jeden Fall scheint es endlich mal wieder was Neues zu sein.

Übrigens, neuer Song "Moment of Betrayal": https://t.co/Z56BPkmXm1
Der Sound ist, da es sich um einen Radiomitschnitt handelt, eher bescheiden. Aber immerhin. Recht guter Song, der schon stark an "Dream Theater" erinnert, aber songwritingtechnisch deutlich fokussierter daherkommt. Gefällt mir, auch wenn er jetzt noch nicht die großen Innovationen bietet.

nörtz

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20.01.2016 - 12:02 Uhr
Die Rezi hat mir zu sehr die Fanbrille auf. Mal abwarten, was die neutralen Kritiker zu sagen haben.
Prog-Nose
20.01.2016 - 13:22 Uhr
Also "Moment..." hat mich dann ja doch erstmal wieder auf den Boden der Tatsachen geholt, nachdem ich ja durchaus auch schon recht gehypt war. Ist in der Tat ziemlich "DT by numbers", erinnert leider zu sehr an die letzten 2-3 Alben. Hab so'n bisschen die Befürchtung dass trotz all dem Gerede davon wie "fresh" und "different" das alles sein soll, es dann letztendlich doch wieder bloss die Fortsetzung der seit einigen Jahren stattfindenden Bestandswahrung ist, bloss halt auf 130 statt 70 Minuten.

Optimistisch:
-Rückkehr zum SFAM/SDOIT-Style
-jede Menge 70ies-Einflüsse, Kansas, ELP, Yes, gerne auch Neal Morse/Spock's Beard-mässig, wenn Rudess schon angeblich so viel Piano und Hammond auspackt :-)
-trotz Konzept-Gedöns einfach gute, catchy Songs mit memorablen Melodien
-lebendige Produktion, LaBrie nervt nicht

Pessimistisch:
-hauptsächlich musikalische Fortsetzung der letzten beiden Alben
-fast nur zähe Midtempo-"Power-Balladen" mit stressigen Hans-Zimmer-mässigen Chor/Orchester-Intros/Outros
-ein paar Uptempometalsongs zwischendrin mit out-of-kontext-Alibi-Instrumentalgenudel
-sterile Produktion, gequält herumpressender LaBrie, Myung nicht zu hören, Magnini, das Krummtaktmetronom

Es bleibt spannend...

nörtz

User und Moderator

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20.01.2016 - 13:27 Uhr
"Moment.." ist genau das, wovor ich Angst habe: der 08/15-Songbaukasten.

nörtz

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20.01.2016 - 21:36 Uhr
Laut der Rezi ist "Moment..." also fantastisch und somit eines der Highlights. Klingt alles ziemlich ernüchternd und es scheint mir, als bekämen wir nur wieder mehr von der bereits bekannten Durchschnittlichkeit.

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

20.01.2016 - 22:08 Uhr
Frisch rezensiert!

Meinungen?
Prog-Nose
20.01.2016 - 22:20 Uhr
Bei mir hat sich's auch erstmal ausgehyped. Werd sie mir wohl trotzdem holen, ist halt wieder schönhören angesagt :-) Hat ja seinerzeit bei erstmal ungeliebten DT-Werken wie Systematic Chaos oder Dramatic Turn... mit einigem zeitlichen Abstand auch funktioniert.

Sroffus

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21.01.2016 - 00:26 Uhr
"...die mächtigen Fills von Drummer Mark Mangini..."

Genau so sieht das aus, Bellmann!
Fiep()
21.01.2016 - 00:28 Uhr
Die Band ist doch seit Octavarium, spätestens seit Systematic Chaos fertig. Und selbst davor hatte ich zwischen Memories Pt.2, 6 Degrees und Stream oft das Gefühl als ob viel selbstreferenzieren stattfindet. (Mochte die Alben aber alle, nichts das es wirkt als ob ich sie nicht gut fand)

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