David Bowie - Blackstar

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12.01.2016 - 20:34 Uhr
3.98 bei 2659 Votes.

Söze

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12.01.2016 - 20:36 Uhr
Ich höre seit gestern nur noch Bowie, aber an die Blackstar traue ich mich nicht mehr heran. Seit Montagmorgen riecht diese Platte nach Tod und macht mir Angst :-(

Eliminator Jr.

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12.01.2016 - 20:54 Uhr
Sie riecht nicht nur nach Tod, sie klingt auch so. Und sehr gut ist sie auch.
R.I.P.per
12.01.2016 - 21:01 Uhr
LOOOOOOOOOL was?!?!?! Nur 8:10 und nicht AdW?!?! Schämt euch! David Bowie ist gerade erst gestorben...

ummagumma

User und News-Scout

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12.01.2016 - 21:13 Uhr
Danke erstmal für die Tipps @ poser, Söze und machina.
Buddha klingt durchaus spannend teilweise,Outside hat auch starke Stücke dabei.Die Synthie-Stücke auf Heroes reichen für mich nicht an die auf Low heran, da sind die atmosphärischer.
Die erste Low-Hälfte gibt mir nach wie vor nischt. Was hat denn eigentlich track-sequencing zu bedeuten, wofür steht das?

Sehr interessant fand ich heute auch das self-titled.Das klingt phasenweise nach Pink Floyd, mal auch nach den späten Beatles. Schon krass.
Noch krasser finde ich aber immer wieder, dass sich auf diversen Alben Genres und Stimmungen die Klinke in die Hand geben. Da kommt für mich kein Flow auf. Deswegen verstehe ich auch nicht so ganz die Aussage, Bowie sei ein Albumkünstler. Es sind zwar immer mal wieder herausragende Songs dazwischen aber ich finde auf jedem Album halt auch Stimmungskiller und Ausfälle, auch eben einfach musikalisch für mich unpassende Reihenfolgen. Auf der Buddha z.B. ist Sex and the church ne Disco-Nummer, es folgt das jazzige South Horizon, dem folgt die Ambient-Nummer The Mysteries und dann kommt ne Pop-Nummer. Klar, mega-vielseitig aber nicht wirklich immer toll. Und das ist doch dann ein reines Song-Album, kein Konzept, oder lieg ich da falsch,versteh ich Bowie vielleicht einfach nicht ?
wer
12.01.2016 - 21:18 Uhr
schon gruselig...gruselig gut, die Musik und die Clips zu "Lazarus" und "Blackstar" im Wissen seines bevorstehenden Ablebens. Auf EinsFestival laufen die auch nochmal die Tage.

Mainstream

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Registriert seit 26.07.2013

12.01.2016 - 21:19 Uhr
9/10 hätte es schon sein dürfen, vor wegen bei der inflationären Vergabe der 8/10 - und weil der außermusikalische Kontext unmittelbar ins Hörerlebnis einfließt.

Watchful_Eye

User

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Registriert seit 13.06.2013

12.01.2016 - 21:32 Uhr
Ich finde nicht, dass man das in einer Rezension mitbewerten sollte/muss. Und wenn David Bowie unerwarteterweise doch noch etwas mehr Zeit bekommen hätte, hätte die Rezi dann schlechter ausfallen müssen?
...
12.01.2016 - 21:32 Uhr
Die Pitchworkreview zu dem Album beginnt so:

"David Bowie has died many deaths yet he is still with us."

:'(

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

12.01.2016 - 21:44 Uhr
Hier unsere Rezension

Diese wurde übrigens schon vor der traurigen Nachricht verfasst. Und es stand auch schon am Wochenende fest, dass "Blackstar" "Album der Woche" werden würde. Wir haben den Text dann nur leicht abgeändert.

Und ich sehe es auch nicht so, dass nach dem Tod die Bewertung geändert hätte werden sollen.

Mainstream

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Registriert seit 26.07.2013

12.01.2016 - 21:49 Uhr
Mein erstes Argument war das bedeutendere für mich.
Wenn Leave Me Alone (Hinds) eine 8/10-Bewertung verdienen, wäre Blackstar eine 9/10 wert.

Es geht doch nicht um eine Veränderung der Rezension. Um Himmels Willen, wann waren schon alle Benutzer mit einer einverstanden?

poser

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Registriert seit 13.06.2013

12.01.2016 - 22:43 Uhr
@ummagumma: Ja, Bowies Vielseitigkeit zeichnet ihn natürlich besonders aus. Kann da vollkommen nachvollziehen, wenn man mit seinen Alben erstmal nicht so viel anfangen kann. Ging mir da nicht anders.

Ich meinte mit "Tracksequencing" den Albumflow. Auf Low ist ihm die Symbiose aus vielseitigen Tracks und homogener Stimmung mMn am besten gelungen. Das besondere an der ersten Hälfte ist wie kalt und emotionslos die Instrumente eigentlich sind, aber die eigentlichen Kompositionen sind doch sehr introvertiert, sehnsüchtig und deprimierend. Gerade dieser Kontrast macht das Album für mich so emotional. Alles wirkt so leer und trostlos. Da sind nur diese funkigen bzw. Krautrockigen Rhythmen und eine merkwürdige Traurigkeit im Hintergrund. Die zweite Hälfte ist da gar nicht mal so anders. Nur, dass da diese Lethargie der Synthieflächen die Rhythmen als Kontrast ersetzt.

The MACHINA of God

User und Moderator

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12.01.2016 - 23:10 Uhr
Schöne, treffende Rezension, auch wenn ich die Highlights anders sehe.

Eliminator Jr.

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Registriert seit 14.06.2013

12.01.2016 - 23:43 Uhr
Weder Lazarus, noch I Can't Give Everything Away? Die beiden tippen für mich alles.

Banana Co.

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Registriert seit 14.06.2013

13.01.2016 - 01:50 Uhr
"Girl loves me" ist für mich persönlich der Mittelpunkt dieses tonnenschweren Albums (9,5-10/10).

Jennifer

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

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Registriert seit 14.05.2013

13.01.2016 - 08:37 Uhr
Kurze Info: Leider war erst nach dem Upload aufgefallen, dass ein Highlight zu viel in der Liste war. "Dollar days" ist damit raus.

Demon Cleaner

User und Moderator

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13.01.2016 - 08:55 Uhr
Ich würde "Sue" noch zu den Highlights nehmen. Auch wenn mir die NHC-Version besser gefallen hat, immer noch ein toller Song.
Ein sehr schön geschriebene Rezension, wie ich finde.

dreamweb

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13.01.2016 - 08:57 Uhr
Dollar Days gibt mir momentan am meisten.

Wie läuft das genau? Eine 8/10 kann nicht vier Highlight haben? Nimmt mich bloss wunder.

Insgesamt 9/10 für mich.

Jennifer

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

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13.01.2016 - 09:02 Uhr
Wie läuft das genau? Eine 8/10 kann nicht vier Highlight haben? Nimmt mich bloss wunder.

Nein, es geht nicht nach der Bewertung, noch nie. Die Highlights sind ja im Grunde Anspieltipps. Wenn über die Hälfte der Gesamtanzahl an Songs als Highlight gilt, verfehlen sie ihren Zweck.

Hier war es mir beim Redigieren schlicht nicht aufgefallen, weil die überraschende Todesnachricht den Blickwinkel natürlich auf ganz andere Dinge gelenkt hat.
dreamwebb
13.01.2016 - 11:22 Uhr
Alles klar, danke fürs Aufklären :)
Nörgler
13.01.2016 - 12:19 Uhr
Warum Lazarus in die Berlin-Trilogie gepasst hätte, wird hier leider nicht aufgeklärt. Würd mich sehr interessieren, weil ich das so gar nicht nachvollziehen kann.

MopedTobias

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13.01.2016 - 15:55 Uhr
Wow. Weiß nicht, wann ich das letzte Mal so früh im Jahr schon eine 9/10 hatte. Überwältigt mich grad mal total, unglaublich beklemmend und intensiv mit Entladungen an genau den richtigen Stellen. Und dann noch diese Göttermelodie in den Strophen vom Titeltrack...Spontan für mich nach Low und Station to Station so ziemlich das Beste was er je gemacht hat, wobei ich so ca. die Hälfte seiner Alben nicht kenne, bzw. nicht mehr wirklich präsent hab. Bin aber grad dabei, alles nochmal nachzuhören.

Grad auch nochmal die The Next Day gehört, auch ein echt spaßiges Album, aber kein Vergleich zur Blackstar.

VespaMoretti
13.01.2016 - 16:27 Uhr
Ich kenne zwar mindestens 15 Alben von Bowie nicht, maße mir aber trotzdem an, hier feierlich kundzutun, seine letzte sei seine beste Platte seit jener, die ich selbstverständlich noch nicht gehört habe, was ich in Bälde aber ganz sicher tun werde. Versprochen.
tjoa
13.01.2016 - 16:29 Uhr
die aktuelle bowie-fan-generation ist nicht die hellste, oder?
Meine Güte,
13.01.2016 - 16:35 Uhr
er hat sich doch nur ein bisschen ungeschickt ausgedrückt, kackt euch mal nicht ein, ihr Gartenzwerge.

MopedTobias

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Registriert seit 10.09.2013

13.01.2016 - 16:51 Uhr
Hö? Hab doch nur gemeint, dass Blackstar von den Bowie-Alben, die ich kenne und präsent habe (d.h. mehr oder weniger regelmäßig höre) die drittbeste nach eben Low und Station to Station ist. Wüsste nicht, was es an dieser Aussage auszusetzen gibt, vor allem, da es nur eine Momentaufnahme ist, die sich in nächster Zeit wieder ändern kann.
RYM-Updater
13.01.2016 - 17:21 Uhr
4.00 bei 3000 Votes. Nächstes Ziel: Station to Station (4.06).
Trini
13.01.2016 - 17:41 Uhr
Deren Bewertungssterne waren vorher nicht schwarz, oder?
nerdiger Indie-Nerd mit Barcode im Nacken
13.01.2016 - 17:48 Uhr
Das ist ja mal ein crazy Easter Egg!
Mantra
13.01.2016 - 19:03 Uhr
nicht "Tantra" xD

Demon Cleaner

User und Moderator

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Registriert seit 15.05.2013

14.01.2016 - 11:20 Uhr
Offenbar ist "black star" wohl auch ein Begriff, der eine Wundbildung bei Krebsformen beschreibt (wenn ich das richtig deute). :-O

The lesion has a "black star" appearance with long thin spicules radiating from a central radiolucent area (Figure 2A).

Quelle

Desare Nezitic

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14.01.2016 - 12:31 Uhr
Visconti hat mit dem Rolling Stone gesprochen.

Das Interessanteste: Bowie hatte noch kurz vor seinem Tod Demoaufnahmen gemacht.
Visconti sprach auch über Bowies Zustand während den Aufnahmen. Bedrückend.

Demon Cleaner

User und Moderator

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14.01.2016 - 13:08 Uhr
Nun ja, um Krebs zu bekommen, muss man nicht unbedingt im Exzess gelebt haben, auch wenn das Risiko dadurch erhöht wird. Also mit einer direkten Ursache-Wirkung-Beziehung wäre ich da vorsichtig...

Plattenbeau

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14.01.2016 - 15:00 Uhr
Bowies alter Kumpel Iggy Pop lebt schließlich auch noch.

Übrigens fantastisches Album. Am Anfang war ich etwas skeptisch, aber es haut mich weg.

boneless

Postings: 2082

Registriert seit 13.05.2014

14.01.2016 - 19:56 Uhr
Bowie hat mich bis dato nie wirklich interessiert, aber jetzt war die Zeit doch reif und ich muss sagen, dass Blackstar ein interessantes Album geworden ist. Erinnert mich an Scott Walker zu Tilt-Zeiten, auch wenn mich das Saxophongedudel hier und da etwas nervt.
Aber so auf die Schnelle: 3-5 Bowie Alben zum Einstieg? In die Ziggy Stardust Platte hab ich mal reingehört, die war aber nicht so mein Bier...

Söze

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Registriert seit 14.06.2013

14.01.2016 - 20:03 Uhr
Auf die Schnelle, wenn's nicht Ziggy / Glam-Ära sein soll:
- Station to Station: 40 Minuten Ekstase, Pathos, schräge Popsongs und mit dem 10-minütigen Titeltrack eine seiner absoluten Grosstaten (und so etwas wie das Pendant zum Blackstar-Titeltrack).

Wenn's damit zündet dann gleich die Low und "Heroes" nachschieben. Und sonst:

- Scary Monsters : Post-Punk/New Wave-Bowie mit einem wildgewordenen Robert Fripp am Maschinengewehr/Gitarre und einige seiner allergrössten Songs (Fashion, Ashes to Ashes, It's No Game, Teenage Wildlife).
- Heathen und/oder The Next Day: Sehr gediegene, Retrospektiven, wo er nochmals alle seine Facetten auf hohem Niveau durchprobt. Kann man sich vielleicht zum Einstieg wirklich gut geben.

Die Hunky Dory wäre sonst vielleicht auch etwas. Zwar nahe an der Ziggy-Ära, aber mehr Piano-poppig und weniger Glam-Gitarren-riffig. Und sowieso: Life on Mars!

dreamweb

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14.01.2016 - 20:06 Uhr
Auf die Schnelle?

Low - Der Klassiker schlechthin, erste Hälfte eher konventionell, zweite Hälfte sehr sphärisch/Eno-mässig.

1. Outside - Konzeptalbum, wiederum mit Eno und dem Übersong I'm Deranged.

Heathen - War mein erstes Album von ihm, daher hoher sentimentaler Wert. Wohl sein melancholischstes Werk.

Mainstream

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14.01.2016 - 20:16 Uhr
Bowie hatte eine lange Durststrecke, ab Let's Dance, mit sehr mittelmäßigen Alben. Gut, dass er sich mit The next Day und vor allem Blackstar nochmals rehabilitieren konnte.

An Ziggy Stardust kam er nie mehr heran, so mein Eindruck, doch dies wäre auch eine hohnhafte Forderung an einen älteren kranken Mann.

MopedTobias

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Registriert seit 10.09.2013

14.01.2016 - 20:49 Uhr
@boney: Söze fasst's sehr gut zusammen, ich denke, dir könnte am ehesten die Low gefallen. Erste Hälfte schräge Popsongs, zweite Hälfte Ambient. Wenn die gezündet hat, direkt mit Station to Station weitermachen. Oder gleich mit Heathen als Retrospektive auf hohem Niveau starten.

Nur bloß nicht auf die Idee kommen, die PT-Rezis irgendwie zur Hilfe zu nehmen, Hours hat hier ne 8 bekommen o.o

Plattenbeau

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Registriert seit 10.02.2014

14.01.2016 - 21:04 Uhr
Muss wohl mal in die "Station To Station" rein hören. Ich mag verdammt viel von Bowie, aber die Singles aus der Plastic Soul-Phase waren bisher gar nicht mein Ding.

afromme

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Registriert seit 17.06.2013

14.01.2016 - 21:27 Uhr
Nur bloß nicht auf die Idee kommen, die PT-Rezis irgendwie zur Hilfe zu nehmen, Hours hat hier ne 8 bekommen o.o

Einerseits hast du Recht - die PT-Noten würde ich nicht als Orientierung nehmen. Aber in die Hours hab ich heute nochmal reingehört - so schlecht ist die gar nicht. Nicht 8/10, aber 7/10 schon. Aber die Heathen hat hier nur 6/10 und ist damit gleichauf mit der Reality, die völlig zurecht 6/10 hat.

Sehe auch gerade, dass bei "Reality", dem zweiten Bowie-Album innerhalb von zwei Jahren, die Rezension mit "Fortsetzung folgt." endet...

Söze

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Registriert seit 14.06.2013

14.01.2016 - 21:45 Uhr
Mit der hours... bin ich bis heute nie warm geworden, die langweilt mich total. Man hört der Platte einfach an, dass die Bowie/Gabrels-Kollaboration an ihr Ende gekommen ist (insofern vielleicht mit der Lodger vergleichbar, die natürlich die viel bessere Platte ist, aber auch dort merkt man im Vergleich mit den vorherigen beiden Platten, dass sich die Bowie/Eno-Kollaboration vorerst mal erschöpft hat).

Interessanterweise hat die Heathen dann ja eine durchaus vergleichbare, melancholische Stimmung, aber bringt diese einfach viel kraftvoller rüber.

MopedTobias

Postings: 10482

Registriert seit 10.09.2013

14.01.2016 - 22:20 Uhr
Haargenau. Die erste, eigentlich nur aus Midtempo-Balladen bestehende Hälfte von der Hours ist zwar nicht wirklich schlecht, aber einfach lahm; wenn das Tempo dann angezogen wird, wird's etwas besser (Pretty Things ist sogar ein echt starker, straighter Rocksong), aber mehr als ne 6/10 ist einfach nicht drin. Heathen ist abwechslungsreicher, intensiver und im Songwriting stärker, zudem ist Sunday imho einer der besten Bowie-Opener.

dreamweb

Postings: 120

Registriert seit 14.06.2013

14.01.2016 - 22:33 Uhr
Hours als ganzes überzeugt nicht, aber Thursday's Child ist einer meiner absoluten Lieblingssongs von ihm.

The MACHINA of God

User und Moderator

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Registriert seit 07.06.2013

15.01.2016 - 01:22 Uhr
Die EInschätzungen zu "Hours" und "Heathen" kann ich so unterschreiben. Zweiteres ist wirklich stärker.
Allerdings sollte man boneless auch "Outside" deutlich mehr empfehlen. Für mich eins seiner besten und ich denke die angründige Stimmung und Story könnte boneless gut gefallen bei seinem Musikgeschmack. :)

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

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Registriert seit 12.12.2013

15.01.2016 - 02:25 Uhr
"Earthling" ist ein sehr unterschätztes Album. Zwar biedert es sich teils etwas arg an den Zeitgeist (Drum'n'Bass / Dance) an, es enthält allerdings auch mindestens drei Übersongs: "Little wonder", "The battle of Britain" und "7 years in Tibet".

Demon Cleaner

User und Moderator

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Registriert seit 15.05.2013

15.01.2016 - 09:35 Uhr
Bin bei "Blackstar" so bei 8/10 auch.
"Lazarus" für mich aktuell der beste Song (wohl auch der, der am deutlichsten mit dem Thema Ableben beschäftigt). Und der Closer wächst immer mehr.
Ein äußerst würdiges Abschlusswerk, ich hoffe, dass nicht noch irgendwas hinterher geschoben wird.

The Hungry Ghost

Postings: 756

Registriert seit 15.06.2013

15.01.2016 - 10:58 Uhr
Inside the making of Blackstar, Bowie’s final album

Saxophonist Donny McCaslin recalls the intimate sessions with rock’s late legend:

http://www.ew.com/article/2016/01/12/donny-mccaslin-bowie-blackstar

poser

Postings: 2257

Registriert seit 13.06.2013

15.01.2016 - 13:13 Uhr
Ich kann dann noch The Buddha Of Suburbia empfehlen, auch wenn das Album mehr so im Hintergrund funktioniert. Außerdem ist das Leon-bootleg von dem originalen Outside sehr zu empfehlen. Mit großem Abstand das ungewöhnlichste was Bowie gemacht hat.

Sonst wie von den anderen schon genannt:

Station To Staion, Low, "Heroes", Outside, Earthling, Scary Monsters.


Ein äußerst würdiges Abschlusswerk, ich hoffe, dass nicht noch irgendwas hinterher geschoben wird.

Davon geh ich eigentlich aus. Bowie hatte ja noch Demos von fünf neuen Songs aufgenommen und es gibt bestimmt noch eine Deluxe-edition wie bei The Next Day.

Söze

Postings: 149

Registriert seit 14.06.2013

15.01.2016 - 13:57 Uhr
Die Earthling knallt! Und man kann sie auch heute noch gut hören, weil hinter dem ständigen nervösen Getrommel und all den anderen 90er-Studiotricks immer auch richtig gute Songs standen. Hier z.B. das ebenfalls grossartige Dead Man Walking in akustischer Form: https://www.youtube.com/watch?v=n22ImOPXOnw

Und sowieso: Mike Garson. Wenn auf den Platten Mike Garson dabei war, dann war's immer irgendwie gut.


Davon geh ich eigentlich aus. Bowie hatte ja noch Demos von fünf neuen Songs aufgenommen und es gibt bestimmt noch eine Deluxe-edition wie bei The Next Day.
Hoffentlich nicht. Ich hoffe, Bowie hat sich da testamentarisch abgesichert und/oder die Nachkommen wissen es zu würdigen, wie "perfekt" (so falsch das auch irgendwie klingt) Bowie seinen Abgang über die Bühne gebracht hat. Wenn da in einem halben Jahr posthum noch ein paar Demos nachgeschoben werden, wäre das nicht nur überflüssig sondern würde diesen Abschied rückwirkend irgendwie auch besudeln.

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