Flüchtlinge nach Europa - die neue Völkerwanderung

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Pfaffenfrei

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20.07.2016 - 11:52 Uhr
Die Rede von „den Flüchtlingen“

Die Assoziationen, die durch das Wort „Flüchtling“ geweckt werden, sind klar: Wir stellen uns Menschen vor, die sich unter dem äußeren Zwang einer Notlage oder einer fremden Gewalt auf den Weg machen. Sie haben keine Alternative. Sie handeln deshalb nicht aus freiem Willen und sind für ihre Entscheidung nicht verantwortlich. Ohne Zweifel gibt es in den massiven Bevölkerungsbewegungen, die sich gegenwärtig auf Deutschland, Europa und andere Wohlstandsregionen der Welt richten, Menschen, auf die das Wort „Flüchtling“ zutrifft. Aber für die Gesamtbewegung ist „Flucht“ nicht der angemessene Oberbegriff.


http://www.achgut.com/artikel/im_gefaengnis_der_worte_folge_2

Major

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20.07.2016 - 11:55 Uhr
@mispel
"Klare und unmissverständliche Äußerungen sind die Grundlage einer jeden Diskussion."

Gut, aber da gehören immer zwei+ dazu.
Ich kann mich schlecht wehren gegen gehässige
Fehlinterpretationen, so wie in den letzten Tagen permanent passiert.
Irgendwann schießt man sich ein und interpretiert jede Zeile negativ. Ich kenne das ja selbst.
Das ist nun mal das Grundproblem solcher Konversationen.
In einem realen Gespräch wären wir sicher schon viel weiter, mit sehr viel mehr Übereinstimmung.

Major

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20.07.2016 - 12:03 Uhr
@Helvete:

"Wie er nun auf die Idee kommt zu behaupten, dass es seine Meinung ja schon immer war, dass ein gewisser Schutz obligatorisch ist und anderen dabei Erbsenzählerei vorwirft, das bleibt sein Geheimnis."

Ich weiß wirklich nicht was Dein Problem ist,
außer, dass Du mich anscheinend missverstehen _willst_.
Erkläre mir bitte was an meinen oben von Dir zitierten Äußerungen falsch, oder gar "unmoralisch" oder gar "fatalistisch" ist oder wo sie Jugendzentrum-Niveau" haben.
Ich bin da immer noch gespannt.


"Ich möchte anfügen: das Problem sind nicht diejenigen, die diese Widersprüche in der Argumentation aufarbeiten sondern diejenigen, die so argumentieren. "

Nein, denn Du konstruierst Widersprüche da, wo ganz offenbar keine sind. Da werde ich nicht für einstehen.

HELVETE II

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20.07.2016 - 12:08 Uhr
So langsam wirds peinlich. Ich bin raus.

Lichtgestalt

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20.07.2016 - 12:10 Uhr
will jemand ein Käffchen? :)

HELVETE II

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20.07.2016 - 12:13 Uhr
Major muss vorher noch schreiben: siehst du! kaum setze ich dich unter druck kommt nix mehr von dir!

Oder irgendwas in der Art. Und bitte Zeilenumbrüche nicht vergessen.

HELVETE II

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20.07.2016 - 12:14 Uhr
"Du ziehst den Schwanz ein" könnte man hier auch wunderbar einbringen.

Lichtgestalt

User und Moderator

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20.07.2016 - 12:21 Uhr
Jetzt kriegt euch _beide_ mal wieder ein.
Anstatt ein Käffchen hätte ich ich auch eine eiskalte Spezi im Angebot. ;)

mispel

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20.07.2016 - 12:29 Uhr
@Major:

Gut, aber da gehören immer zwei+ dazu.

Nein. Es gibt Menschen, die formulieren schlecht und es gibt Menschen, die haben ein schlechtes Textverständnis bzw. lesen das, was sie lesen wollen. Du hast aber schlecht formuliert und wenn du schlecht formulierst, kannst du mich nicht für das aus deiner Sicht falsche Verstehen verantwortlich machen und das Erbsenzählerei nennen.

HELVETE II

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21.07.2016 - 06:57 Uhr
Warum ist es unmoralisch die Realität zu schildern? Die Realität selbst mag unmoralisch sein(ich würde ein anderes Adjektiv wählen), aber doch nicht der, der sie auf den Tisch bringt?

Diese Analyse trifft weniger auf die Dinge zu, die du zum Thema beigetragen hast, sondern vielmehr passt sie v.a. auf das, was ich und andere über Flüchtlinge sage, wie etwa auf die Dinge, die du löschen lassen möchtest und "Hetze" nennst, die aber schlussendlich nichts anderes tun als die Realität zu schildern.

Mutzel

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21.07.2016 - 08:11 Uhr
Tja, es gibt halt eine gute und eine schlechte Realität.

Ist wie bei der Klimaerwärmung: Manche leugnen sie, für manche ist sie Tatsache, manche nehmen sie hin als natürlichen Gang des Lebens hin, manche glauben, mit aller Kraft dagegen handeln zu müssen. Und das auch, wenn ihnen klar ist, dass man sie nicht zu 100% verhindern kann, versucht man dennoch, sie zu reduzieren.

P.S: Auch hier sind viele Maßnahmen "billiger Aktionismus" - oder besser gesagt teuer bezahlter Aktionismus.

Major

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21.07.2016 - 09:26 Uhr
@ Helvete:
Vielleicht wäre es besser gewesen Du hättest Deiner Ankündigung "Taten" folgen lassen.
Einfach mal den Ball flach halten.

Deine Meinung ist sicher allen klar geworden:
DEINE Realitätsschilderungen sind legitim und zutiefst reflektiert,
meine dagegen sind fanatische, unmoralische, widersprüchliche Thesen auf Schülerniveau.

Zumindest das die Perzeption die Dein kleinkariertes Weltbild Dir aufzwingt.
Deine Sache, gewiss.

Davon habe ich aber nun endgültig genug.
Weitere Diskussionen mit Dir finden nicht mehr statt.

mispel

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29.07.2016 - 15:40 Uhr
Der Zorn auf Wagenknecht wächst

Scheint so als hätte die gute Sahra eine kleinen shit storm ausgelöst. Was fällt ihr aber auch ein einfach so Kritik an der Flüchtlingspolitik zu üben und am rechten Rand zu fischen. Ts ts ts. Hätte nicht gedacht, dass jetzt schon die Linke rechts ist.

Nachtfalter

Postings: 166

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29.07.2016 - 19:49 Uhr
Die Begriffe "rechts" und "links" greifen eh viel zu kurz, angesichts der Herausforderung dieser Flüchtlingskrise. Man ist nicht automatisch rechts, nur weil man gewisse Probleme bei diesem ganzen Vorhaben sieht. Und man ist auch nicht automatisch links, wenn man darin nur das absolut Positive sieht und alles andere totschweigen will. Wenn man nicht über die Probleme redet, werden sie einen möglicherweise irgendwann einfach einholen. Doch eben weil es alles sehr komplex ist und man automatisch sofort in eine rechte Ecke gestellt wurde und einem dieser Quatsch irgendwann auf den Zeiger geht und mir andererseits jeglicher Rechtspopulismus genauso auf den Zeiger geht (ist unter meinem Niveau, Sorry), äußere ich mich in letzter Zeit nur noch selten zu dem Thema. Ob damit wirklich irgendjemandem geholfen ist, sei mal dahingestellt. Man hat nur manchmal den Eindruck, die einfacheren Leute aus dem Alltag haben weitaus weniger Probleme damit, Dinge klar auf den Punkt zu bringen und auch kontrovers zu diskutieren, ohne dass man sich sofort verdammt oder sich dadurch profilieren muss, indem man sich vom Gegenüber abgrenzt "ich gut, du böse".

Von den Linken kann man jedenfalls nur enttäuscht sein, wenn sie jetzt gleich wieder nichts mehr von Wagenknecht wissen wollen. Da scheint die geistige Bewegungsfreiheit gegen Null zu tendieren. Eigentlich eben gerade nicht das, was ich mir früher irgendwann mal unter "links" vorgestellt habe.

Cui bono

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06.08.2016 - 11:53 Uhr
Bund zahlt McKinsey Millionenhonorar für Abschiebetipps

Externe Berater sollen für die Bundesregierung herausfinden, wie Asylbewerber schneller abgeschoben werden können. Das Honorar für McKinsey ist nach SPIEGEL-Informationen stattlich.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) will der Unternehmensberatung McKinsey für eine Studie zum Thema Abschiebungen 1,86 Millionen Euro bezahlen. Die Beraterfirma kann dafür insgesamt 678 Beratertage in Rechnung stellen. Umgerechnet würde McKinsey einen durchschnittlichen Tagessatz in Höhe von gut 2700 Euro erzielen. Das geht aus internen Unterlagen hervor, die dem SPIEGEL vorliegen.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-bamf-zahlt-mckinsey-millionen-honorar-fuer-abschiebetipps-a-1106264.html

Hubert Dodel

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Registriert seit 08.06.2019

09.06.2019 - 14:44 Uhr
Ca. 60 Millionen Menschen sind auf der Flucht. Können alle nach Deutschland kommen, kein Problem.

Rote Arme Fraktion

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Registriert seit 13.06.2013

09.06.2019 - 17:28 Uhr
Sind das alles Flacharbeiter?

Tim.

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Registriert seit 14.08.2015

09.06.2019 - 17:32 Uhr
könnten auch flachkräfte sein.

Hubert Dodel

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Registriert seit 08.06.2019

11.06.2019 - 16:44 Uhr
In Deutschland herrscht Fachkräftemangel.

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