Flüchtlinge nach Europa - die neue Völkerwanderung

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Orph

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31.08.2015 - 14:36 Uhr
Deutschland sollte als Land mit den meisten Rüstungsexporten den Großteil jener aufnehmen müssen, die in der Europäischen Union zurecht um Asyl ansuchen. Wer von Gewalt profitiert und sie in der ganzen Welt aussät, sollte auch die Konsequenzen tragen müssen. WIR SIND EXPORTWELTMEISTER!!1

Die nächsten, die gleich Unterkünfte bereit machen dürfen, sind die Franzosen.

Leatherface

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31.08.2015 - 14:41 Uhr
+1
Michel
31.08.2015 - 14:45 Uhr
Deutschland sollte als Land mit den meisten Rüstungsexporten den Großteil jener aufnehmen müssen, die in der Europäischen Union zurecht um Asyl ansuchen.

Genau das ist doch längst Realität. England übrigens, eifrigster Partner der USA beim regelmäßigen Waffengang, hat sich komplett abgeschottet. Deutschland zahlt am meisten in der EU (siehe auch: Griechenland), Deutschland nimmt die meisten Flüchtlinge auf, Deutschland lässt sich am meisten beschimpfen. Weiter so!
Deutscher
31.08.2015 - 14:55 Uhr
Wir bekommen viel zu wenig auf die Fresse. Die Selbstzufriedenheit müsste uns rausgeprügelt werden.

Leatherface

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31.08.2015 - 14:56 Uhr
Gleiches gilt im übrigen auch für die Profiteure dubioser Lebensmittelsubventionen, die dafür sorgen, dass Leute nach Europa flüchten, um dem Hungertod zu entkommen, weil die einheimische Wirtschaft im Keim erstickt wird. Irgendwann ist halt einfach ein Punkt erreicht, an dem die dritte Welt und sonstige Krisengebiete, es nicht mehr verkraften können, dass aus ihrem Leid von Seiten der Industrienationen Profit geschlagen wird.
Deutscher
31.08.2015 - 14:58 Uhr
Unsere Selbstzufriedenheit haben wir uns hart erarbeitet. Gut, es gibt auch faule Deutsche, aber lass die doch meckern, wir schleppen sie mit unseren Steuergeldern trotzdem durch. Obwohl, wir sollten diese Subventionen lieber den wirklich Bedürftigen, den Flüchtlingen zukommen lassen.

Orph

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31.08.2015 - 15:01 Uhr
+1

@Lebensmittel: Schön, dass auch noch andere User hier verstehen, wie es zu dieser Situation kam!

Großbritannien habe ich übrigens deshalb nicht genannt, weil sich die als transatlantisches U-Boot ohnehin nur die Rosinen rauspicken - unter Duldung der anderen EU-Mitglieder, wie blöd kann man eigentlich sein?
Deutscher
31.08.2015 - 15:04 Uhr
*den ganzen Kontinent mit meiner Selbstzufriedenheit ersticke*

Achim

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31.08.2015 - 15:10 Uhr
weiß jemand aus dem stand, wie die flüchtlinge auf der 'balkanroute' weiterkommen, wenn sie erstmal in serbien/ belgrad sind? für mich geht es demnächst wieder nach belgrad und eigentlich hatte ich eine tagesreise belgrad - novi sad mit dem zug geplant (fährt weiter nach subotica). würde ich mir natürlich nicht antun, wenn der zug total überfüllt ist (ja, ja ich weiß, 1st world problems).

desweiteren unterstütze ich den eingangspost vollkommen. am besten in die bundesländer, in denen diese unternehmen ihren sitz haben.

Achim.
Deutscher
31.08.2015 - 15:10 Uhr
Vor fünfzehn Jahren ging es den Deutschen eher bescheiden. Haben wir resigniert und Geld von anderen gefordert? Nö. Harte Arbeit, deutscher Fleiß, Ärmel hoch statt dauernd rumjammern: sollten andere auch mal probieren. Aber wir zahlen trotzdem gerne weiter für den ganzen Rest. So nett sind wir.
Uchim
31.08.2015 - 15:12 Uhr
"am besten in die bundesländer, in denen diese unternehmen ihren sitz haben."

Also in den tiefsten Westen. Moment, da kann Achim ja nicht mehr in Ruhe Bahn fahren.

Tim.

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31.08.2015 - 15:16 Uhr
das alte rein raus spiel

@ achim: einfach 1ste klasse fahren, soweit das auf der strecke nach neusatz überhaupt geht.

Achim

Postings: 6289

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31.08.2015 - 15:16 Uhr
gute idee. doch, die gibt es.

Achim.
fräger
31.08.2015 - 15:31 Uhr
weiß eigentlich jemand, woher die meisten flüchtlinge ihr eigenes smartphone haben und wie die mal so eben 11.000 euro für die schlepper-tour aufbringen konnten?
Die Frage
31.08.2015 - 18:04 Uhr
Wie lange und oft kann und muss Deutschland noch die Welt retten?

Nur zur Info

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31.08.2015 - 18:14 Uhr
Falls sich wirklich jemand für die Smartphone-Frage interessiert:

http://derstandard.at/2000020396192/Fluechtlinge-und-teure-Smartphones-Hetze-ohne-Fakten
wurden
31.08.2015 - 18:26 Uhr
=worden.


das was in diesem Sommer abläuft ist einfach nur Katastrophal, das hat mit Flüchtlingshilfe alleine ganz sicher nichts zu tun, siehe 18:14 Uhr.
wilson (ausgeloggt)
31.08.2015 - 18:40 Uhr
@18:14 Uhr:
deutschland wurde nicht durch "knebelverträge" an ketten gelegt, sondern deutschland wurde (zurecht) an ketten gelegt nachdem es ganz europa mit krieg, terror und holocaust überzogen hatte.
zum glück haben die amis und die alliierten nazideutschland in den arsch getreten! sonst würden wir heute in einem faschistischen system leben und nicht im (pseudo)demokratischen kapitalismus!

Leatherface

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31.08.2015 - 18:52 Uhr
Würde ich auch nicht als Flüchtlingshilfe bezeichnen, wenn die Leute Tage und Wochen lang vor dem Asylamt darauf warten müssen, dass sie ihren Asylantrag stellen können und danach wird ihnen ein ungültiger Gutschein für ein Hostel in die Hand gedrückt und gesagt, wenn die Hostels den nicht annehmen, sollen sie doch einfach im Park schlafen (mit ihren kleinen Kindern). Versorgung mit Essen und Klamotten kommt auch eher durch ehrenamtliche Organisationen als vom Staat. Und das im so weltoffenen und amtsmäßig eigentlich recht gut besetzten Berlin - will gar nicht wissen, wie das anderswo aussieht. Nein, auf die Politik ist bei diesem Thema wirklich gar kein Verlass.

Orph

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31.08.2015 - 19:32 Uhr
Bitte ignoriert meinen so misanthropischen wie ungebildet-verblendeten Faker.
Auszüge:
31.08.2015 - 19:37 Uhr
„Wir sind 1939 nicht in den Krieg eingetreten, um Deutschland vor Hitler oder die Juden vor Auschwitz oder den Kontinent vor dem Faschismus zu retten. Wie 1914 sind wir für den nicht weniger edlen Grund in den Krieg eingetreten, dass wir eine deutsche Vorherrschaft in Europa nicht akzeptieren können.“
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„Deutschland wurde (in Versailles) ein Friede aufgezwungen, aber das war ein Frieden von Wucherern und Würgern, ein Frieden von Schlächtern, denn Deutschland und Österreich wurden ausgeplündert und zerstückelt. Man nahm ihm alle Existenzmittel, ließ die Kinder hungern und des Hungers sterben. Das ist ein ungeheuerlicher Raubfrieden.“

-Wladimir Ijitsch Lenin
So läuft das
31.08.2015 - 19:42 Uhr
Fakt ist, dass die USA ganz gerne mal Terrororganisationen unterstützt, um sie für ihre eigenen Zwecke einzuspannen. Dumm halt nur, wenn die sich dann verselbstständigen und keinen Bock mehr haben, nach der Pfeife der USA zu tanzen.

Hier sogar von Hillary Clinton selbst live und in Farbe zugegeben:

https://www.youtube.com/watch?v=SDrD7AodTZw

mispel

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31.08.2015 - 19:50 Uhr
Es wäre wirklich mal ein sinnvoller Verteilungsschlüssel, wenn man die (Kriegs-)Flüchtlinge auf diejenigen Länder verteilen würde, die Kriege forcieren und Waffen produzieren. Dann wären die USA bald überbevölkert.

Allerdings ist das Argument der Rüstungsexporte nicht wirklich stark, da die Flüchtlinge auch nach Deutschland kommen würden, wenn wir keine Waffen produzieren würden, und wenn wir keine produzieren würden, dann würde das halt jemand anders tun (soll jetzt kein Pro-Waffen-Argument sein). Und wie heißt es so schön: Nicht Waffen töten Menschen, sondern Menschen töten Menschen. Und die Menschen werden immer Gründe und Wege finden sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen. Im vierten Weltkrieg dann halt mit Stöcken und Steinen.

Letztendlich gebietet es die Menschlichkeit die Flüchtlinge aufzunehmen.
LOLI
31.08.2015 - 20:36 Uhr
http://www.schattenblick.de/infopool/geist/meinung/gmeid-52.html

tolle Pläne, wie immer.
Schönfinder
31.08.2015 - 20:37 Uhr
Sponsored by The Coca Cola Company and McDonalds
Völkerwanderung
31.08.2015 - 21:03 Uhr
Wie soll das bloß weitergehen? Wie will man 2-3 Millionen Leute auf einen Schlag integrieren? Was sollen diese Menschen später einmal arbeiten? Wie will man sicherstellen, dass keine radikalen Kräfte über die Grenze kommen? Warum kommen plötzlich auch noch all diese Balkanesen? Warum marschiert man in Libyen nur aufgrund von Protesten ein und greift im Falle Syrien bei einer humanitären Katastrophe nicht ein? Ist IS von den USA gewollt?
vollkommen auf Droge
31.08.2015 - 21:12 Uhr
1. Die USA und die Jooden sind die Guten, versteht ihr?
2.Es ist genug Arbeit für alle da! auch für die in Wahrheit ca. 6 Millionen Arbeitslosen Deutschen - #Vollbeschäftigung!
Umposchter
31.08.2015 - 22:36 Uhr
*umlampedus*
Begrüßungs_Smartphone
31.08.2015 - 23:21 Uhr
*bereit steh*
betreff Waffenexporte
31.08.2015 - 23:38 Uhr
Waffen in den richtigen Händen sichern die Welt. An Waffenexporten ist nichts verwerfliches. Hätten die dt. Polizisten in Heidenau keine Waffen würden ihnen die Nazis die Fresse poliert.
und wäre die irakische Armee militärisch ein bißchen besser aufgestellt gewesen, hätte sich IS nie ausbreiten können...
aber Haupsache: mea culpa, mea culpa, an allem sind wir Deutschen schuld!
@ betreff Waffenexporte
01.09.2015 - 10:16 Uhr
Ohne Überfall der faschistischen westlichen Allianz ("Koalition der Willigen") wäre die irakische Armee in der Tat besser aufgestellt.

Tim.

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01.09.2015 - 10:23 Uhr
hier wurde getz aber kräftig gelöschert

AndreasM

Plattentests.de-Mitarbeiter

Postings: 412

Registriert seit 15.05.2013

01.09.2015 - 10:57 Uhr
Das stimmt. Bei der Masse an wüsten Beleidigungen sah ich kaum ein andere Wahl.
Und vielleicht gibt es so für den Thread noch ein bisschen Hoffnung.
ehemalige Kolonialmächte in der Verantwortung
01.09.2015 - 11:11 Uhr

http://www.spiegel.de/politik/ausland/grossbritannien-david-cameron-will-illegale-migranten-auf-die-strasse-setzen-a-1046456.html

"Ja, liebe Kolonialmächte,

...über Generationen hinweg fremde Länder insb. Afrika hinsichtlich Bodenschätze und spottbilliger Arbeitskraft, als Absatzmärkte für unsere Agrarüberschüsse und als Mülldeponien für den Wohlstandsdreck missbraucht. Nun kommen dessen Bewohner zu uns. Recht so! Unser Reichtum basierte auf der nachhaltigen Ausbeutung dieser Länder. Diese Entwicklung haben wir so angezettelt, NICHT die armen Schlucker in diesen Ländern."

Fast jeder dieser Menschen kann Englisch oder wird früher oder später Englisch sprechen/lernen - wenn es in Europa ein vorbildliches Einreise- und Multikultiland geben sollte, dann sollte das Großbritannien sein. Aber die Realität sieht anders aus...

Hauptsache immer mit dem Finger auf Deutschland zeigen und bei JEDER Gelegenheit am Rockzipfel von "Mutti" zupfen.

Der alltägliche Wahnsinn in der beknackten EU.

jajaja
01.09.2015 - 11:33 Uhr
Fakt ist aber auch, dass das richtige Chaos erst los ging, als die Kolonialmächte WEG waren.

Vernünftige Selbstverwaltung und Wertschöpfung und afrikanische Staaten sind sicher zwei ziemlich konträre Dinge ansich.

Fahr mal nach Namibia. Das Einzige, was dort noch funktioniert stammt noch aus deutscher Zeit. Und, ist das lustig?
wenn man...
01.09.2015 - 11:42 Uhr
i.d.R. blutrünstige Despoten, möchtegern Könige und Radikale hinterlässt die man mit Waffen unterstützt damit sie weiterhin als brave Handlanger fungieren können, dann wundert es nicht wenn diese Staaten den Aufbau und die Souveränität nie erreicht haben, fortwährende wirtschaftliche Ausbeutung und Sabbotage durch den Westen sind auch nicht gerade förderlich. Eine Kolonie ist nicht automatisch etwas verwerfliches und schlechtes, nur muss man dass auch konsequent und verantwortungsvoll durchziehen. Bildung und ein Gesundheitswesen sind das wichtigste, selbst wenn die Länder später in bescheidenen Verhältnissen leben sollten, es geht nicht darum dass nicht jedes Land eine westliche Industrienation werden kann.
Halbwahr
01.09.2015 - 11:49 Uhr
Ich glaube nicht, dass die Beeinflussung von Außen so durchgängig und konsequent destruktiv war.
Die Staaten Europas hatten Kriege und viele andere eigene Sorgen. Gerade in Ländern wie Namibia, wo es nichts zu holen gab, hat sich kein Mensch mehr eingemischt. Das war auch bei vielen anderen afrikanischen Staaten so.

...es fällt uns Gutmenschen nur schwer zu sagen, dass sie dort einfach nur nix auf die Reihe kriegen, auch ohen den "bösen Dritten" im Hintergrund.
Nachdenker
01.09.2015 - 12:25 Uhr
Tatsache ist, das bei den ganzen "Lasst uns doch jeden hier aufnehmen"-Stimmen, keiner das "wie soll das denn gehen?" beantwortet oder sich der unschönen frage nach der Ursachen Bekämpfung stellt.

Wenn wir dieses Jahr ca. 1 Million Flüchtlinge aufnehmen, heißt dass, das pro Flüchtling noch ca. 4-6 Angehörige folgen werden, während die Zahlen der Neuankömmlinge ja gleichbleiben, also haben wir bei ner vorsichtigen Schätzung im Jahr 2016 eine Million neue, 1 Million alte und 3 Million Angehörige die anreisen, ergo ist Deutschland dann mal eben um 6 Millionen Einwohner reicher.

das theoretisch das Geld dafür da ist glaube ich auch. aber wo ist die perspektive?

6 Millionen Menschen wollen versorgt werden, tragen aber nichts zum BIP bei, sind also einfach nur "kosten".

Gleichzeitig ist unklar ob Griechenland nochmal Geld braucht bzw. Italien oder Frankreich oder Spanien.

das ganze wird also abgewälzt auf den Steuerzahler, die Mittelschicht.

Nächstes Problem, die Integration der Menschen. Die hat schon bei den Migranten die schon in der 2. oder 3. Generation hier sind nur teilweise funktioniert, wie soll das erst bei Flüchtlingen, die gar keinen Bezug zu Kultur, Sprache und Land haben klappen? Und woher soll das Personal kommen und wie soll es bezahlt werden?

Dann die Ursachen. Da führt leider kein weg dran vorbei. Wenn die Menschen aus Krieg, Elend und Korruption fliehen, muss man dies beenden. Das wird aber nicht durch Reden oder Sanktionen geschehen. Statt dessen müssten wir das rote Tuch der links-grünen Flüchtlingsbefürworter anziehen und sagen: "alles klar, dann schicken wir jetzt eine europäische Koalitionsarmee in den Irak und Syrien und vernichten ISIS und setzen Assad ab und installieren eine mit EU-Geldern finanzierte Übergangsregierung bis wir in ca. 5 Jahren freie Wahlen abhalten."

oder man macht den USA klar, das sie die Flüchtlinge aus den Ländern die von der US-Armee destabilisiert wurden auch bitte zu 80-90% aufnehmen.

aber nichts dergleichen lassen die Parteien verlauten. da macht man sich Gedanken, wen man noch wählen kann.


Halbwahr
01.09.2015 - 12:25 Uhr
ist dennoch zur hälfte Wahr, mindestens sogar. Ausserdem ist das von Land zu Land unterschiedlich, das liegt an vielen Faktoren, da nützt dein beharren auf das Namibia-beispiel auch nichts, wenn die mangelnde Bildung, Aufklärung und das Gesundheitswesen durchweg mal fakt sind.
Schuld
01.09.2015 - 12:32 Uhr
ist die ewige Politik der Wirtschaftselite und Banken zu ungunsten der Verbesserung der Lebenssituationen überall auf der Welt, das älteste Lied unserer zivilisierten Welt ist der angebliche Kampf gegen die Armut und Hunger in der Welt, geändert hat sich bis heute so gut wie gar nichts daran, die Globalisierung wirft hier und da einen Knochen ab, "was die Heuschrecken halt so übrig lassen.."

die allgemeine Vernetzung und Modernisierung der Welt wie auch die "Schattenseite der Gier" des Establishments, das heisst Menschen wie Schleusser die ihre eigenen Interessen verfolgen und denen geltende Gesetze und soziale Stabilität furzegal sind, sorgen dafür dass es ob gewollt oder nicht, für Flüchtlinge einfacher geworden IRGENDWIE auf die andere Seite zu gelangen. Die Eurozone ist ja auch zu verlockend.

Afrikaner wie auch alle Araber aus dem "Arabischen Frühling" haben jedes Recht zu uns zu kommen, noch besser wäre es wenn fast alle zu den verdammten Amerikanern gehen würden, das wäre eine "gerechte Verteilung"..
Nachdenker
01.09.2015 - 12:41 Uhr
was ich sagen wollte, die Finanzierung der Flüchtlingskrise wird auf den Steuerzahler abgewälzt, der kein Mitspracherecht in der Bewältigung hat.

Der finanzielle Rattenschwanz ist so lang, das man das Ende gar nicht schätzen kann.

Die Ursachen werden nicht angegangen, die EU zersplittert an den gegenseitigen Schuldzuweisungen, statt das Problem geschlossen anzugehen.

Und jeder der etwas kritisiert wird sofort in die Rechte Ecke gestellt.

dabei sollte einleuchten, dass ungewöhnliche Probleme ungewöhnliche Lösungen erfordern.

mispel

Postings: 2471

Registriert seit 15.05.2013

01.09.2015 - 12:57 Uhr
Das Problem ist ja auch, dass alle Leute, die die Flüchtlinge jetzt mit offenen Armen willkommen heißen, früher oder später sicherlich merken werden, dass es nicht so weitergehen kann, und dann kann die Stimmung im Lande sehr schnell kippen. Der soziale Sprengstoff ist hier enorm.
Donald Fuck
01.09.2015 - 13:18 Uhr
Vorschlag: Deutschland nimmt weiterhin die syrischen Flüchtlinge auf, ob nun 800.000, 2.000.000 oder am Ende gar 4.000.000 und zahlt brav dafür. Alle anderen europäischen Staaten und natürlich die USA sollen dann bitteschön in den Irak und in Syrien einmarschieren, den IS vernichten, Assad zum Teufel jagen und die Länder wieder aufbauen. Auf ihre Kosten.

...und die Griechen sollen selbst sehen, wie sie klarkommen.
Manfred
01.09.2015 - 13:34 Uhr
Die Flüchtlinge bekommen 143€ Taschengeld plus Zuwendungen wie Kleidung, Verpflegung und natürlich die Unterkunft im Monat. Ich arbeite Vollzeit für 950€ Netto im Monat. Zahle in meiner Großstadt 550€ Miete. Für die Fahrkarte kommen 120€ drauf. Diverse Versicherungen schlagen mit 70€ zu buche. Bleiben mir etwas über Scheine im Monat für Verplegung, Kleidung und mal ein Luxus Menü beim nächsten Burger King. Nach dem sie die Erstaufnahmeeinrichtung verlassen haben, haben sie Anspruch auf Gelder in Höhe des Hartz 4 Regelsatzes.

Würde ich als Deutscher den Hartz IV in Anspruch nehmen, mnüsste ich mit meinen 55 Jahren und reichlichen Arbeits-wie Steuerjahren hinter mir und dem Ausblick auf eine Rente auf HIV Niveau müsste eine gewisse Anzahl an Bewerbungen vorweisen, damit ich nicht sanktioniert werde. Ich glaube kaum das der Flüchtling seine 10 Bewerbungen im Monat vorweisen muss und er hat auch noch nie je einen Cent in die Kasse eingezahlt. Ich weiss nicht ob ich weinen muss, meine Koffer ab in die Schweiz oder USA packen soll, oder ob nicht doch der Griff in die Waffe das beste wäre.
Lulu
01.09.2015 - 13:42 Uhr
Zieh doch nach Syrien, Manfred. Da stehen jede Menge Wohnungen leer. Und Jobs gibt es beim IS zuhauf, da wird immer mal wieder ne Stelle frei. Bloß nicht den Kopf verlieren...
Dein Schicksal
01.09.2015 - 13:43 Uhr
ist kein Einzelschicksal in Deutschland - es ergeht ZU VIELEN so, der Unmut gegenüber den Flüchtlingen ist auch nur ein Spiegel der allgemeinen Unzufriedenheit-die Flüchtlinge sind nur das erstbeste Opfer nicht aber das wahre Gesicht oder die Übeltäter.
Weltkonzerne und Banken drücken sich vor ihrer sozialen Verantwortung und Staaten dienen auch noch denen während die Bevölkerung gegeneinander aufgehetzt wird. Die Wurzeln liegen tief begraben.
Lulu
01.09.2015 - 13:46 Uhr
"in Afrika hungern Kinder, sei froh dass du für zu wenig Geld arbeiten darfst während sich die nimmersatten weiterhin die Taschen füllen" - Argument.

oder auch wenn dir Oma erzählt dass sie ja früher nichts hatten und man immer dankbar und froh sein sollte..

"geh mal zum Mond, da gibt es nicht mal Trinkwasser oder Arbeit.." jaja, so ist das.

ehm, darf ich dann bitte in Deutschland arbeiten? ich nehme auch nur 4 Euro die Stunde und verschulde mich ein Leben lang...
Arizona
01.09.2015 - 13:53 Uhr
Australien und die USA haben bekanntlich Platz satt - aber die sind eben nicht in Reichweite eines Ruderbootes, nicht in der EU und haben ihre Schotten schon lange dicht gemacht und lassen nicht jeden Hans und Franz rein-sei es der Flüchtling oder der Attentäter dem der Ausweis noch in Syrien abgenommen wurde. Der Aufstieg der beiden Länder und der Untergang der EU?
Kaum zu glauben
01.09.2015 - 15:03 Uhr
Deutschland erwartet 3 Milliarden(!!!) Mehrkosten wegen der Flüchtlinge, dazu gibt es Jobzugangs-Erleichterungen für ebendiese...
Uchim
01.09.2015 - 15:10 Uhr
Wenn man sich die Bilder im Fernsehen anschaut, sieht man einige Familien, aber hauptsächlich junge, kräftige Männer. Wie will man die den Salafisten entreißen? Sie haben hier keine Wurzeln und ihre einzige Identität ist der Islam. Wenn sie erstmal sehen, dass Deutschland auch nicht das gelobte Land ist, werden sie sich möglicherweise radikalisieren. Auch aus diesem Grund müssen die Flüchtlinge unbedingt integriert werden, müssen Zugang zu Arbeit und Bildung erhalten, ja, es wird sauteuer, aber es glaubt doch wohl keiner, dass irgendein syrischer Flüchtling zurückgehen wird in ein zerstörtes und den islamistischen Barbaren anheim gefallenes Land.

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