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Anna von Hausswolff - The miraculous

User Beitrag

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

19.08.2015 - 22:09 Uhr
Liebe Freunde von City Slang,

schon bemerkt? Die Sonne ist weg, es wird kuehl, der Sommer ist faktisch vorbei. Anna von Hausswolff ist zurueck und schon wird es Herbst!

»The Miraculous« nennt die in Kopenhagen lebende zierliche Schwedin ihr neues Album, es ist sehr duester, ein wenig angsteinfloeßend, aber auch unglaublich schoen. Wir freuen uns heute mit »Come Wander With Me / Deliverance« das erste Stueck Musik daraus vorzustellen - und das ist, wie soll es auch anders sein - das laengste Stueck auf dem Album. Schlappe 10:49 Minuten voll Endzeitstimmung, Dunkelheit und Drama und Prog-Gitarren kommen auf dem unerschrockenen »Come Wander With Me / Deliverance« zusammen. Also, lasst euch von Anna von Hausswolff mitnehmen, auf eine Reise zur dunklen Seite.

Hier entlang:
https://soundcloud.com/nnavonausswolff/come-wander-with-me-deliverance/s-hT4Uq

»The Miraculous« erscheint am Freitag, den 13. November 2015, als Nachfolger ihres 2012er allerorts beliebten "Funeral Pop" Albums »Ceremony«.

Als Kind erzaehlten die Eltern von Anna immer Geschichten ueber einen Ort, den die Familie gerne besuchte. Ein Ort von außergewoehnlicher natuerlicher Schoenheit, aber mit wechselvoller Vergangenheit. Heimat der traditionellen schwedischen Folk-Musik aber auch Kulisse für die blutige Niederschlagung eines Bauernaufstandes. Kurzum, ein geheimnisvoller Ort voller Magie und Terror, voller Geschichten, Sagen und Geheimnisse. Obwohl sie nicht verraten will, wo er ist, kehrt sie heute immer noch regelmaeßig dorthin zurueck, manchmal nur in ihrer Phantasie. Diesen Ort nennt sie "The Miraculous".

Ein Großteil der Musik auf »The Miraculous« schoepft sie aus diesen Geschichten und Bildern, waehrend sie gleichzeitig wieder exzessiven Gebrauch der "Acusticum" Pfeifenorgel in Piteå (Nordschweden) macht, deren kollossaler Sound - mit mehr als 9000 Pfeifen ist sie eine der groeßten ihrer Art im ganzen Land - heldenhaft auf dem ganzen Album umherschwebt. Im Jahr 2012 eingeweiht und designt von Gerard Woehl, verleiht sie dem Album eine einzigartige Note, ermoeglicht Momente voller Drama und untermalt die bruetenden Drone-Sounds und vertraeumten Klanglandschaften, die die Grundlage des Albums bilden.

Fuenf Tage lang wurde die Orgel live, gemeinsam mit ihrer Band, Ulrik Ording (Schlagzeug), Joel Fabiansson (Gitarre), Karl Vento (Gitarre) und Filip Leyman (Synthesizer) aufgenommen. Danach ging es nach Goeteborg, ein weiterer Monat Arbeit, bevor das Album dann in Filips Studio abgemischt wurde.

Seit Veroeffentlichung ihres letzten Albums »Ceremony« hat Anna von Hausswolff die meiste Zeit auf Tour verbracht, wo sie ganz besondere Shows in ebenso besonderen Locations gespielt hat, zum Beispiel in der Lincoln Cathedral in Englands East Midlands oder der Town Hall waehrend dem Sydney Festival, ebenso Headlinershows, inklusive China, oder als Support fuer unter anderem Efterklang. Vor kurzem lieh sie ihre Stimme an das Royal Swedish Opera House fuer das Ballett "Ein Sommernachtstraum".

Diese Woche nun spielt sie im Rahmen von David Byrne's "Meltdown" Festival im Southbank Centre in London.



»The Miraculous« Tracklist:
1. Discovery
2. The hope only of empty men
3. Pomperipossa
4. Come wander with me / Deliverance
5. En ensam vandrare
6. An Oath
7. Evocation
8. The Miraculous
9. Stranger

Praise for »Ceremony«:
“An astonishing sounding record… Ceremony is neither dour nor morose, as von Hausswolff's soaring vocal fills its drone-inspired song structures with light and hope.” – The Quietus
“It casts a murky, intoxicating spell” - **** Metro
“Sweden’s bad vibe queen… Her soaring, passionate voice the wail of a spectre” - **** MOJO
“Extraordinary” – The Sunday Times
“Appealingly gigantic.” – 7/10, Uncut
“The majority of Ceremony’s tracks have something remarkable about them, but that would be a list too long to contemplate beginning.” – Drowned in Sound
“It's clear that an original voice is announcing itself.” - Pitchfork
A stunning piece of work, which – with the time and attention it deserves – proves to be a thoroughly rewarding listen.“ - 8/10, The Line Of Best Fit
“It's deep and powerful, and your everyday singer-songwriter couldn't construct such a record” – The 405
“Think church organ, wild voice and a Hammer horror atmosphere. And the result is brilliant.“ – The Scottish Herald
“Ceremony’s integral beauty makes its navigation an absolute delight” - **** The Skinny
Zeke_
19.08.2015 - 22:20 Uhr
Sympathy For The Devil !!!

Gefällt mir.

nörtz

User und News-Scout

Postings: 10777

Registriert seit 13.06.2013

19.08.2015 - 23:47 Uhr
Jo, gefällt, der neue Song.
Arbeiter
23.08.2015 - 13:53 Uhr
Der neue Song klingt so anders, als ich es von AvH erwartet hätte und doch so stimmig. Das bewirkt in mir schon eine gewisse gespannte Vorfreude auf den 13. November.

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 22896

Registriert seit 08.01.2012

16.10.2015 - 18:07 Uhr
Liebe Freunde von City Slang,

»The Miraculous« heisst das neue Album von Anna von Hausswolff und es ist sehr duester, ein wenig angsteinfloeßend, aber auch unglaublich schoen. Wir freuen uns heute mit "Evocation" ein neues Stueck Musik daraus vorzustellen, in Form eines Musikvideos, das sich wunderbar duester an den Song anschmiegt. Realitaet und Fiktion scheinen zu verschwimmen - und man wird mindestens genauso fragend zurueckgelassen, wie in dem ein oder anderen David Lynch Streifen. Fortsetzung folgt? Wir werden sehen.

Anna von Hausswolff - Evocation
https://www.youtube.com/watch?v=TU07z8N1V40

Anna erklaert: "Evocation is a poetic journey into a memory. It’s about trying to understand a place better by remembering its history. It’s about the terror, fascination and beauty that comes with the recollection of the past."

»The Miraculous« ist ein geheimnisvoller Ort, den Anna in ihrer Kindheit oft mit ihren Eltern besuchte. Er ist voller Magie und Terror, voller Geschichten, Sagen und Geheimnisse. Ein Großteil der Musik auf »The Miraculous« schoepft sie aus diesen Geschichten und Bildern, waehrend sie gleichzeitig wieder exzessiven Gebrauch der "Acusticum" Pfeifenorgel in Piteå (Nordschweden) macht, deren kollossaler Sound - mit mehr als 9000 Pfeifen ist sie eine der groeßten ihrer Art im ganzen Land - heldenhaft auf dem ganzen Album umherschwebt. Sie verleiht dem Album eine einzigartige Note, ermoeglicht Momente voller Drama und untermalt die bruetenden Drone-Sounds und vertraeumten Klanglandschaften, die die Grundlage des Albums bilden.

»The Miraculous« erscheint am Freitag, den 13. November 2015, als Nachfolger ihres 2012er allerorts beliebten "Funeral Pop" Albums »Ceremony«. Seitdem hat Anna von Hausswolff die meiste Zeit auf Tour verbracht, wo sie ganz besondere Shows in ebenso besonderen Locations gespielt hat, zum Beispiel in der Lincoln Cathedral in Englands East Midlands oder der Town Hall waehrend des Sydney Festivals, ebenso unzaehlige Headlinershows, gefolgt von einer Tour durch China.

Vor ein paar Wochen haben wir bereits das erste und auch das laengste Stueck auf »The Miraculous« vorgestellt. Schlappe 10:49 Minuten voll Endzeitstimmung, Dunkelheit und Drama und Prog-Gitarren kommen auf dem unerschrockenen »Come Wander With Me / Deliverance« zusammen: soundcloud.com/nnavonausswolff/come-wander-with-me-deliverance

Am vergangenen Samstag hat Anna mit 3sat Kulturpalast ueber Religion und ihr neues Album gesprochen. Hier gehts zum Beitrag: 3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=54441

Anna von Hausswolff LIVE:
12.11. NEW YORK (US) Saint Vitus
02.12. HAMBURG (DE) Nordwind @ Kampnagel
03.12. KOELN (DE) Gebäude 9
04.12. BERN (CH) Nordwind @ Dampfzentrale
05.12. DRESDEN (DE) Beatpol
06.12. BERLIN (DE) Nordwind @ Sophiensäle
08.12. LONDON (UK) Oslo
11.12. DEN HAAG (NL) State X New Forms
12.12. GRONINGEN (NL) Vera
13.12. PARIS (FR) Le Petit Bain

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 22896

Registriert seit 08.01.2012

04.11.2015 - 21:21 Uhr
Frisch rezensiert!

Meinungen?
Impossible Jay
04.11.2015 - 22:54 Uhr
Liest hier eigentlich irgendjemand die Rezensionen gegen bevor sie online gestellt werden? Der gesamte erste Absatz ergibt null Sinn. Oder was soll "Aber so wenig sich auch getan hat im Klangkosmos von Anna von Hausswolff und trotz massiver Orgel-Überlagerungen und sakral anmutender Stimmung." bedeuten? Und: Ist ja schön, dass Herr Beeke durchaus ein paar Fremdwörter kennt - aber das hier ist schlechtweg albern.
nörtz
04.11.2015 - 23:52 Uhr
Evocation und Come wander with me / Deliverance sind gut. Trotz der 6/10 bin ich gespannt.
dreamwebb
05.11.2015 - 23:07 Uhr
Der Link in der Rezension führt nicht zur Abyss-Besprechung ...

Darth Floersche

Postings: 90

Registriert seit 14.08.2015

27.11.2015 - 11:30 Uhr
Album ist sehr, sehr gut.
"Discovery" unter den top 5-tracks von 2015.

6/10 imho 3 punkte zu niedrig.



Zeke_
27.11.2015 - 16:09 Uhr
Hatte mich auch "erschrocken" über die gegebenen 6 Punkte!!!

Nun gehört...und erleichtert festgestellt, dass es wieder ein Klasse-Album ist.

nörtz

User und News-Scout

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Registriert seit 13.06.2013

03.12.2015 - 14:34 Uhr
War gestern auch ein klasse Konzert in Hamburg. Sehr laut und die diversen "Swans"-Momente gingen gut ab. Nach dem ersten Lied sagte sie, sie hätte gar nicht mit so vielen Zuhörern gerechnet, nachdem beim letzten Mal nur fünf Leute da waren. :D

Darth Floersche

Postings: 90

Registriert seit 14.08.2015

15.04.2016 - 23:33 Uhr
ein halbes jahr und eine anna-von-hausswollff-sucht später muss ich sagen, dass ist eine der grössten hausnummern, die ich jemals gehört habe. "discovery" und "come wander with me" sind tracks für die ewigkeit. "stranger" neben joanna newsoms "divers" die schönste "ballade" aus 2015.

und ihre beiden anderen anderen alben sind ebenso grossartig.
eine unglaublich grandiose musikerin.

nörtz

User und News-Scout

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Registriert seit 13.06.2013

16.04.2016 - 01:33 Uhr
Stranger ist wirklich toll. Den hat sie in Hamburg zum Schluss gespielt. Eigentlich hat sie nur gesungen, meinte dann aber zu ihrem einen Gitarristen, er spiele das nicht so, wie sie es immer spielen würde und es würde sie durcheinanderbringen. Dann hat sie selbst die Gitarre in die Hand genommen und gespielt. Der Gitarrist hat dann nur noch zugeschaut.

Der Untergeher

User und News-Scout

Postings: 1772

Registriert seit 04.12.2015

16.11.2016 - 19:04 Uhr
Starkes Album. Seit dem Swans Konzert, wo sie als Support gespielt hat, wieder häufig gehört. Sehe das Album mittlerweile als fast gleichwertig mit dem ebenfalls großen Vorgänger. Tolle Frau, bin mal gespannt, wie das nächste Album klingen wird. Live war es nämlich deutlich drone-, doom- und ambientlastiger, als auf Platte.
retro
16.11.2016 - 19:23 Uhr
geht mir ähnlich. dank dem swans-konzert auf sie aufmerksam geworden und lieben gelernt. super album, auch wenn es in der tat viel ruhiger ist als das, was sie live geboten hat.

nörtz

User und News-Scout

Postings: 10777

Registriert seit 13.06.2013

16.11.2016 - 20:16 Uhr
Hier gibts sie nochmal live vor nem Auftritt der Swans:

https://www.youtube.com/watch?v=jxj6q__QGko

Ich hoffe, dass man diese drei Songs irgendwann noch als Studioversion bekommt.
retro
26.04.2017 - 01:05 Uhr
habe sie mal wieder live gesehen. war etwas ruhiger als letztes jahr als swans-support, obwohl diesmal mehr leute auf der bühne standen (sechs). gespielt wurden vor allem songs des letzten albums, das hier mit 6/10 übrigens massiv unterbewertet wurde.

ach, ich mag die dame einfach!
Wärich
26.04.2017 - 08:10 Uhr
auch hin, hätt ich nicht beruflich einen Termin. Bad Bonn ist auch generell fein für intime Konzerte.
Skepp Sepp
26.04.2017 - 11:10 Uhr
Ja, sieht wohl heiß aus, die Chica, aber ihre Musik ist leider ziemlich langweilig und nicht wirklich gut.

Achim

Postings: 6288

Registriert seit 13.06.2013

26.04.2017 - 12:11 Uhr
Ja, sieht wohl heiß aus, die Chica, aber ihre Musik ist leider ziemlich langweilig und nicht wirklich gut.

Sehe ich jeweils komplett umgekehrt!

A.
Da Fuck?
26.04.2017 - 13:02 Uhr
"aber ihre Musik ist leider ziemlich langweilig und nicht wirklich gut."

du bist geistig nicht auf der höhe!

Der Untergeher

User und News-Scout

Postings: 1772

Registriert seit 04.12.2015

26.04.2017 - 15:24 Uhr
Auf den oberflächlichen Sexismus gehe ich jetzt mal nicht ein. Wie man die Musik langweilig finden kann ist mir aber wirklich schleierhaft - mögen muss man sie deshalb freilich nicht. Sie schafft es experimentellen, noisigen Rock mit Drone Pop und Orgel-Minimalismus zu einem eigenständigen, kohärenten Gesamtbild zusammen zu fügen. Fällt mir jetzt niemand ein, der das besser oder interessanter macht. Und sie kann einfach tolle Melodien schreiben, hat eine starke Stimme und ein gutes Gefühl für Sound.
retro
26.04.2017 - 18:29 Uhr
ist genau so. in der rezi wird sie zwar mit chelsea wolfe verglichen (die angeblich besser sein soll), aber das ist dann wieder eine ganz andere baustelle, finde ich.

muss mir nun auch endlich mal den vorgänger "ceremony" anhören, habe ich bisher leider versäumt.

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