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Giorgio Moroder - Déjà vu

User Beitrag

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 21230

Registriert seit 08.01.2012

18.11.2014 - 18:04 Uhr
GIORGIO MORODER: Ab sofort "bis in alle Ewigkeit" bei Sony

Erstes Solo-Album seit über dreißig Jahren erscheint im Frühling 2015 / Video zur ersten Single "74 Is The New 24" seit gestern online





Sony Music signt Giorgio Moroder: der legendäre Produzent, Musiker und Songwriter unterschrieb einen weltweiten Vertrag, der u.a. die Veröffentlichungen seines ersten Solo-Albums seit über dreißig Jahren vorsieht. Der noch unbetitelte Longplayer wird im Frühling 2015 erscheinen und wartet mit zahlreichen Superstar-Features auf, darunter Britney Spears, Sia, Charli XCX, Kylie Minogue, Mikky Ekko, Foxes und Matthew Koma.



"Sony/RCA kann auf eine der innovativsten Geschichten der Welt zurückblicken", so Moroder. "Ich glaube, dass mein neues Album dieser Geschichte nicht nur gerecht wird, sondern auch den Weg in die Zukunft weisen wird. Sony bis in alle Ewigkeit."



Einen ersten Einblick in die kommenden Großtaten gewährt der Meister bereits jetzt - gestern veröffentlichte der mehrfache Grammy-Preisträger einen Videoclip zur ersten Single mit dem Titel "74 Is The New 24": http://thecreatorsproject.vice.com/blog/premiere-giorgio-moroder-74-is-the-new-24



Giorgio Moroder: "Dance Music ist es egal, wo du lebst. Sie kümmert es nicht, wer deine Freunde sind. Es ist ihr gleichgültig, wieviel Geld du verdienst. Es spielt für sie keine Rolle, ob du 74 oder 24 bist, denn… 74 ist das neue 24!"



Giorgio Moroder ist einer der einflussreichsten Produzenten, Songwriter und DJs der Musikgeschichte, der Italiener gilt als Vater des Disco- und Electro-Genres. Sein Einfluss auf den v.a. in den USA über alle Maßen erfolgreichen EDM-Boom der letzten Jahre ist unüberhörbar. In der jüngsten Vergangenheit war er u.a. an der Entstehung des Daft Punk-Albums "Random Access Memories" beteiligt, das mit einem Grammy als "Album des Jahres" ausgezeichnet wurde. Er remixte das Lady Gaga/Tony Bennett-Duett "I Can't Give You Anything But Love", den Coldplay-Song "Magic", Stücke von Donna Summer, Haim und seinen "Scarface"-Soundtrack. Als DJ trat er bei einigen großen Festivals u.a. in Japan, Mexiko, Deutschland und den USA (u.a. Pitchfork Music Festival) auf.



In seiner Karriere arbeitete Giorgio Moroder mit zahlreichen berühmten Namen der Musikgeschichte, darunter Barbra Streisand, Elton John, Donna Summer, Cher, Janet Jackson, Chaka Khan, Freddie Mercury, Blondie und David Bowie. Er spielte in den Siebziger Jahren eine entscheidende Rolle bei Donna Summers Aufstieg zur Queen Of Disco und war verantwortlich für ihre größten Hits "Love To Love You Baby", "Hot Stuff" und "I Feel Love". Viele der Produktionen enstanden in den Siebziger Jahren in seinem legendären Münchner Musicland-Studio, das die bayerische Landeshauptstadt innerhalb kürzester Zeit zum Mekka des Disco-Sounds machte. 1997 wurden Moroder und Summer für den Song "Carry On" mit dem Grammy in der Kategorie "Best Dance Recording" ausgezeichnet. Jüngst wirkte er an dem Album "Love To Love You Donna" mit, auf dem Bands und Produzenten wie Hot Chip, Afrojack und Masters At Work zu Ehren Donna Summers ihre größten Hits remixten.



Neben seiner Rolle als Pionier der Disco- und Electro-Musik schrieb Giorgio Moroder einige weltbekannte Filmsoundtracks, darunter "Midnight Express" (1978) und "Scarface" (1983) sowie zahlreiche unvergessliche Filmhits wie Berlins "Take My Breath Away" ("Top Gun"), Irene Caras "Flashdance… What A Feeling", Blondies "Call Me" ("American Gigolo") und Limahls "The Never Ending Story". Darüber hinaus war er an Soundtracks zu "Die Unendliche Geschichte", "Superman III", "Rambo III" und "Beverly Hills Cop II" beteiligt. Mit den Songs für die Olympischen Spiele 1984 ("Reach Out" feat. Paul Engemann) und 1988 ("Hand In Hand" von Koreana) gelangen ihm zwei Nummer Eins-Hits in Deutschland, seine WM-Hymne "(Un’estate Italiana)" (gesungen von Gianna Nannini und Edoardo Bennato) erreichte 1990 Platz zwei.



Moroder wurde bislang mit drei Oscars, vier Golden Globes, vier Grammys und über hundert Gold- und Platin-Awards ausgezeichnet. 2004 wurde er in die Dance Music Hall Of Fame aufgenommen.

Bonzo

Postings: 1936

Registriert seit 13.06.2013

18.11.2014 - 18:24 Uhr
Geld hat er ja eigentlich nicht mehr nötig. Der Song klingt leider gar nicht vielversprechend.
boah nee
19.11.2014 - 16:30 Uhr
"Sony"

SELLOUT!
OuterHeaven
20.11.2014 - 08:11 Uhr
Das Lied klingt gut.

Lana, Kelis und Leona Lewis sollen ebenfalls Lieder für sein neues Album aufgenommen haben.

Ich freue mich auf die Lieder mit Britney, Sia und Charli XCX.

musie

Postings: 3142

Registriert seit 14.06.2013

20.11.2014 - 08:50 Uhr
ein herrliches lied! erfreulich

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 21230

Registriert seit 08.01.2012

04.06.2015 - 00:09 Uhr
Frisch rezensiert. Meinungen?
Honk
04.06.2015 - 00:27 Uhr
kA. Hab das Album nicht gehört. Versteh aber nicht, wieso Earth Wind & Fire in den Referenzen stehen. Das ist doch in jedem erdenklichem Fall so weit entfernt wie sagen wir mal die Sparks von Led Zeppelin.. oder so. Wobei Sparks: "No 1 In Heaven" war ja eigentlich ne Moroder-Platte. Die tauchen aber so direkt wiederum dort nicht auf. Ergibt das Sinn?

Demon Cleaner

User und Moderator

Postings: 5646

Registriert seit 15.05.2013

04.06.2015 - 08:52 Uhr
Fand die Vorabsingle eigentlich ganz gut. Mal reinhören...

rollator

Postings: 665

Registriert seit 14.06.2013

04.06.2015 - 08:57 Uhr
@Honk

Ja, das ergibt Sinn im Sinne von: In den 70ern Discotheken gerult. Der gemeinsame Nenner ist: natürlich Diso/Funk. Ich weiss gar nicht, was es da NICHT zu erkennen gibt.

Honk
04.06.2015 - 13:08 Uhr
klar, falls man glaubt, dies MunichDisco-Zeugs, Funk und Soul ist eh alles die gleiche Pampe, ja, dann ergibt das Sinn.

Mr. Orange

User und News-Scout

Postings: 2042

Registriert seit 04.02.2015

04.06.2015 - 13:12 Uhr
Ist in etwa so, als wurde man bei DJ Bobo die Sugarhill Gang als Referenz nennen. Der gemeinsame Nenner: Rapmuzic!

rollator

Postings: 665

Registriert seit 14.06.2013

04.06.2015 - 15:14 Uhr
@Honk & Orange
Das ist grober Unfug. Moroder ist eher vergleichbar mit Sylvester oder Bohannon oder vielleicht MFSB - aber klar, dennoch Disco, und sicher nicht minderwertige Disco.
Honk
04.06.2015 - 16:52 Uhr
@rollator: Du bringst alles durcheinander. Moroder war in den 70ern vor allem Produzent von Munich Disco, und das war nicht unbedingt rein elektronisch (siehe frühe Donna Summer). Bohannon ist ne ganz andere Schiene, das klingt eher afrikanisch-stompig. Und Sylvester war ein Sänger, die Musik stammte aber von Patrick Cowley. MFSB ist PhillySound, siehe Barry White. Kannst meinetwegen Cerrone hier aufführen.
So.
EWF waren niemals "Disco". Jedenfalls nicht vor ca 1979. Damals hat man in den Plattenläden der Form halber zwar alles in eine Disco/Funk/Soul-Bundeslade abgekippt, aber deswegen ist es noch lange nicht dasselbe.

rollator

Postings: 665

Registriert seit 14.06.2013

04.06.2015 - 20:09 Uhr
So kann man sich wenigstens unterhalten.

Die Musik ist natürlich nicht vollkommen dieselbe, aber sowohl Bohannon als auch (vor allem) Cowley/Sylvester sind vergleichbar im repetetiven Disco-Moment, im Four to the Floor, in den Synth- Arrengements - halt in der generellen Art, Disco zu bauen und der Wirkung, was Disco als Genre angeht, wo es hinging und in den Clubs, wo das stattfand. Das ist ziemlich nah beieinander. Ist Disco!

Auch MFSB ist klar vergleichbar in der Art des 'Big Arrangements'. Klar ist MFSB Philly, aber Moroder ist ja auch Philly-beeinflusst (hat die Three Degrees produziert und viele Donna Summer Nummern eh).

EWF kommen von woanders her, ja, aber es geht (mir) um die generelle Prägung von (Munich)-Disco auf das Genre insgesamt, und da war Moroder durchaus prägend und eben nicht DJ Bobo.

Das ist sind auch nicht völlig andere Genres, das wurde seinerzeit in den gleichen Kreisen goutiert und nicht unbedingt für schlechter befunden. Moroder ist eben nicht "Welten" von EWF entfernt.
Der ist vielleicht Welten entfernt von den Rolling Stones.

Mr Oh so

Postings: 1874

Registriert seit 13.06.2013

04.06.2015 - 20:41 Uhr
Coole Socke.
Honk
04.06.2015 - 21:57 Uhr
Das mit DJ Bobo stammt nicht von mir. Und von den Rolling Stones gibt's ja auch noch "Some Girls".
Ich kann mich darauf einigen, daß Funk/Soul wohl in der gleichen Galaxie wie Disco liegen, dennoch gewiss nicht im gleichen Sonnensystem.
Im übrigen ist mir die Herleitung etwas zu konfus. Das wirkt auf mich, als würde dauernd der Bezugsrahmen geändert werden.

Und dann gibts ja auch noch "Gute Disco, schlechte Disco" wie zB Tina Charles oder so für zweiteres stehend. Das sind im Grunde genommen Teenie-Pop-Nummern, die irgendwie mal n Disco-Element übernommen haben, aber ansonsten ganz altmodisch im Strophen/Refrain-Gewand daherkommen. Bei Bohannon gibts sowas kaum. Der Mann wird eh unterschätzt. Mit seinem schweren Geholze hat er schon viel vorweg genommen.

Ich kann mich gern darauf einigen, daß irgendwie alles mit allem zusammenhängt, wenn man nur lang genug sucht; dies der Beliebigkeit preiszugeben, sollte man auch nicht tun.

Demon Cleaner

User und Moderator

Postings: 5646

Registriert seit 15.05.2013

18.06.2015 - 09:22 Uhr
Verriss bei Pitchfork

Desare Nezitic

Postings: 5406

Registriert seit 13.06.2013

21.06.2015 - 22:08 Uhr
Ist aber auch wirklich ein mieses Album geworden. Aber wenn's dem Senior Spaß macht...

Einige seiner alten Sachen, gerade im Soundtrackbereich, sind jedoch sehr fein.

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