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Rihanna - Anti

User Beitrag

MopedTobias (Marvin)

Mitglied der Plattentests.de-Schlussredaktion

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Registriert seit 10.09.2013

09.02.2016 - 09:23 Uhr
@LG: Und was genau können die Künstlerinnen jetzt für ihre Omnipräsenz? Und was genau hindert dich daran, einfach nicht mehr 1live zu hören und keine Castingshows mehr zu gucken, wenn es dich so stört?

Leatherface

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Registriert seit 13.06.2013

09.02.2016 - 09:25 Uhr
Lustig, wie Leatherface sinngemäß die Attribute als Qualitätsmerkmale für Beyoncé verwendet, die er uns "Breitbein"-Rockern vorwirft: Authentizität, Trueness, Tiefe.
"Meilenstein des Feminismus", "Speerspitze des RnB" - da wird also eine substanzielle Qualität bescheinigt, die zwangsläufig anderen Künstlern, die "nicht so gut sind", fehlen muss, also oberflächlicher sind.


Diese Attribute haben für mich persönlich null Relevanz und natürlich bin auch ich dazu programmiert, bestimmte (subjektive) Dinge in Musik zu sehen, die andere nicht sehen können oder wollen. So what?

Und wenn es sich nicht in der Musik widerspiegelt, wie bei den meisten Künstlern?

Verstehe ich nicht. Du wirfst Beyonce vor, dass sich ihr Schwarzsein in ihrer Musik widerspiegelt?

HELVETE II

Postings: 2467

Registriert seit 14.05.2015

09.02.2016 - 09:49 Uhr
Verrückt, wie sich die Zeiten ändern. Vor nicht allzu langer Zeit stand Leatherface noch synonym für gute Punkmusik. Halb ausgezogene Frauen hingegen, die seichten Pop darboten (ohne das jetzt allzu wertend zu meinen), waren sicherlich die letzten, die dafür verdächtigt wurden, die Speerspitze der Befreiung des unterdrückten weiblichen Geschlechts zu sein. Dafür gab es Bikini Kill und 7 Year Bitch.

Warum diese aber ausschließlich weiße Frauen mit Gitarre in der Hand waren, war bisher nicht Gegenstand dieser Diskussion, wäre aber interessant zu erörtern. Schon damals stellte ich mir die Frage, wieviele Frauen sich von dieser Art des Feminismus und deren Musik tatsächlich angesprochen und in ihrer Lebenswelt abgeholt fühlen. Außerhalb der Szene dürften es nicht allzu viele gewesen sein. Trotzdem war die Riot Girl-Szene ganz eindeutig Anti Establishment, während Beyonce beim Super Bowl auftritt.

Auch in anderen Sachzusammenhängen stelle ich mir die Frage, inwieweit diejenigen, die ganz besonders vehement für etwas eintreten, auch tatsächlich bei der Zielgruppe Gehör finden. Im örtlichen besetzten Haus um die Ecke etwa, in dem regelmäßig linke Konzerte stattfinden, hängen beispielsweise ganz besonders viele "Refugees welcome"-Plakate. Nur ein Flüchtling wurde in diesen Räumlichkeiten noch nie gesichtet. Die fühlen sich von dem dortigen Gesocks wohl eher abgestoßen, obwohl es sich so sehr für ihre Rechte einsetzt. Die Flüchtlinge gehen trotzdem lieber in die Großraumdisse ein paar Straßen weiter. Schlussendlich bewegt sich die örtliche Antifa dann doch immer nur in ihrem eigenen, rein weißen Umfeld, hört weiße Musik und reduziert sich auf ihren kleinen und überschaubaren Mikrokosmos.

Um mal wieder on topic zu kommen: vielleicht muss Rebellion gegen die Unterdrückung der Frau tatsächlich auf das Level von Beyonce und Rihanna angehoben werden, um überhaupt Gehör zu finden und die Macht zu besitzen, eine nachhaltige Veränderung herbeiführen zu können.

HELVETE II

Postings: 2467

Registriert seit 14.05.2015

09.02.2016 - 10:00 Uhr
Die Frage lautet also: in welchem Umfeld kann heutzutage Rebellion überhaupt noch funktionieren? Macht es noch Sinn, mich in den kleinen Mikrokosmos eines Subgenres zurückzuziehen oder muss ich raus auf die große Bühne? Wer erreicht für die Gleichberechtigung der Frau mehr, Rihanna oder Bikini Kill? Wenn es Rihanna ist, welches Vorbild transportiert sie und welche Auswirkungen hat sie auf die weibliche Jugend? Ist Abgrenzung so noch möglich oder funktioniert Veränderung nur noch, wenn ich mich "mitten in der Gesellschaft" aufhalte? Bin ich so nicht schon Teil des Problems? Ist Abgrenzung gegenüber etablierten Gesellschaftsstrukturen vielleicht nicht doch wichtiger?
Schrufdi Schan
09.02.2016 - 10:40 Uhr
Rebellion? Sagt sie nicht nur: "Ich bin toll und alle die mir ähneln, sind auch toll."?

Leatherface

Postings: 1652

Registriert seit 13.06.2013

09.02.2016 - 11:03 Uhr
Warum diese aber ausschließlich weiße Frauen mit Gitarre in der Hand waren, war bisher nicht Gegenstand dieser Diskussion, wäre aber interessant zu erörtern.

Ich denke das ist recht offensichtlich. Frauen, die eine Männerdomäne - nämlich die Rock- und Punkmusik - kapern und deren politisch-rebellischen Gestus für ihre Zwecke einspannen, ist ja das zentrale Motiv der Riot Girl-Bewegung, inspiriert natürlich von früherer Punkmusik, wo gegen andere Missstände protestiert wurde aber die Anti-Establishment-Gesinnung sehr ähnlich ist.

Schon damals stellte ich mir die Frage, wieviele Frauen sich von dieser Art des Feminismus und deren Musik tatsächlich angesprochen und in ihrer Lebenswelt abgeholt fühlen. Außerhalb der Szene dürften es nicht allzu viele gewesen sein. Trotzdem war die Riot Girl-Szene ganz eindeutig Anti Establishment, während Beyonce beim Super Bowl auftritt.

Die Frage lautet also: in welchem Umfeld kann heutzutage Rebellion überhaupt noch funktionieren? Macht es noch Sinn, mich in den kleinen Mikrokosmos eines Subgenres zurückzuziehen oder muss ich raus auf die große Bühne?


Sowas ist ja immer ein gradueller Prozess. Wer weiß, ob Beyonce heutzutage die Möglichkeit hätte oder das entsprechende Gedankengut ihr eigen nennen würde, um sich auf die Supberbowl-Bühne zu stellen und für schwarze Frauen und die Black Lives Matter-Bewegung einzutreten, wenn es die Riot Girl-Bewegung nicht gegeben hätte. Oder Patti Smith. Oder Debbie Harry. Oder Joan Jett. Oder Nina Simone. Oder auch männliche Künstler, die diese Frauen beeinflusst und inspiriert haben.

Sicherlich konnten nicht alle Frauen etwas mit der Riot Girl-Bewegung anfangen, aber einige sicherlich schon, die dann wiederum ihre Überzeugungen an andere weitergegeben haben. Auch Protest in kleinem Rahmen kann in der Zukunft zu Großem führen. Das sollte man nicht unterschätzen.
Strippenzieher (hinter den Kulissen)
09.02.2016 - 13:45 Uhr
Hauptsache die Bionze ist schlank, sexy und erfolgreich. Gewisse Umstände verlangen es momentan, dem konsumierenden Humanmaterial all diesen "Black Power"/Feminismus-Mumpitz als globale Ideologie einzutrichtern. Das sind aber die veränderlichen Grössen. In nicht all zu ferner Zukunft werden da auch wieder ganz andere Trends eine gewisse Rolle spielen. Aber die Illusion von Freiheit und das Gefühl an einer weltumspannenden permanenten "Revolution" teilzunehmen, obwohl man in Wirklichkeit bloss völlig passiv konsumiert, muss auf jeden Fall aufrechterhalten werden.
okkultes Memo 01253 (vertraulich)
09.02.2016 - 14:00 Uhr
...Gewisse astrale Wesenheiten einer bestimmten Ordnung haben sich als zugeneigt einer besonders hergerichtet erscheinenden Form dreizentriger Wesen des Planeten Erde, genannt "Menschen" erwiesen, die äussere Hüllennatur dieser Wesen zu durchsetzen und damit einen unterbewussten Einfluss telemedialer Natur zu erlangen über die physischen Wahrnehmungsorgane aller anderen dreizentrigen Wesen dieses Planeten, die entweder räumlich oder mit Hilfe sogenannter "Bildschirme" die Präsenz oben genannter Wesen in den Bestand ihrer Ganzheit aufzunehmen haben. Die physische Erscheinung der so präparierten Hüllennatur der erwähnten Wesen wird im Sprachgebrauch des derzeit auf dem Planeten Erde herrschenden Menschengeschlechts "Popstars" genannt...

Leatherface

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Registriert seit 13.06.2013

09.02.2016 - 14:33 Uhr
wer mag bei soviel tiefsinn widersprechen?

Vielleicht Leute, die sagen: “You’re talking to middle America when you have the Super Bowl, so if you have entertainment, let’s have decent, wholesome entertainment and not use it as a platform to attack the people who put their lives at risk to save us.”, was übersetzt so viel heißt wie "Die schwarze Uschi soll uns weiße Leute mit Singen und Tanzen belustigen und ansonsten den Mund halten und uns nicht damit belästigen, was sie für ungerecht hält".
okkultes Memo 01267 (vertraulich)
09.02.2016 - 14:39 Uhr
"...besonderer Wichtigkeit den Empfänger oben beschriebener Schwingungen oder umgangssprachlich "Konsumenten" der sogenannten "Populärkultur" in der Illusion verharren zu lassen, in dem ständigen Anfachen und Kitzeln der ursprünglich der Vermehrung seiner planetarischen Existenz dienenden Körper-& Seelenregionen seine sogenannte "persönliche Freiheit" zu sehen, und ihm gleichzeitig durch die ganze Artung seiner ihn tatsächlich umgebenden Lebensverhältnisse jede wirkliche Bestrebung auch nur einen Schimmer davon zu erhaschen, was die eigentliche Wirklichkeit hinter dem Wort Freiheit ist, von Anfang an zu verunmöglichen."

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 27229

Registriert seit 07.06.2013

09.02.2016 - 19:07 Uhr
@Leatherface:
Puh, sorry, aber für alles hast du die Erklärung, dass es am Ende die Weißen oder die Männer oder eben die Kombination aus beidem war. Beyoncé hoppelt mit halbnackten Tänzern aufm Superbowl rum, der Traum jedes Sexisten nach deiner Logik. Aber sie macht das natülrich nur, weil die Unterdrücker es so von ihr verlangen. Paar Posts weiter oben macht sie noch genau nur das, was sie will.
Und "Who rules the world? Girls!" ist wie gesagt auch nur deshalb kein Sexismus, weil er vom unterdrückten Geschlecht ausgeht. Man stelle sich den Satz andersherum vor.

Wie gesagt, Leatherface, ich teile deine Ansätze und den Drang zur Aufklärung. Aber ich finde, man muss im Rahmen bleiben, sonstwird es kontraproduktiv. Ich bin kein Rassist, weil ich weniger schwarze Musik höre und auch dein "ich bin selbst rassist" ist da keine Entschuldigung.
Ich find es gut, dass du dich für die Rechte der Frauen und Schwarzen einsetzt, aber ich finde es geht bei dir schon zu weit.

Leatherface

Postings: 1652

Registriert seit 13.06.2013

09.02.2016 - 19:10 Uhr
Beyoncé hoppelt mit halbnackten Tänzern aufm Superbowl rum, der Traum jedes Sexisten nach deiner Logik. Aber sie macht das natülrich nur, weil die Unterdrücker es so von ihr verlangen.

WTF?

boneless

Postings: 3822

Registriert seit 13.05.2014

09.02.2016 - 19:16 Uhr
Godwin's law at its best :D

Das musste irgendwann kommen und es war irgendwie klar, dass Leatherface dieses Gesetz bestätigen wird. :D

MopedTobias (Marvin)

Mitglied der Plattentests.de-Schlussredaktion

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Registriert seit 10.09.2013

09.02.2016 - 19:49 Uhr
@MACHINA: Wo hat LF denn bitte geschrieben, dass man ein Rassist ist, wenn man weniger schwarze Musik hört? Hat er nicht genau das immer wieder verneint?

The MACHINA of God

User und Moderator

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Registriert seit 07.06.2013

09.02.2016 - 19:56 Uhr
Beyoncé hoppelt mit halbnackten Tänzern aufm Superbowl rum, der Traum jedes Sexisten nach deiner Logik. Aber sie macht das natülrich nur, weil die Unterdrücker es so von ihr verlangen.

WTF?


Okay, hab ich da dein Post von 14:31 falsch verstanden? Sorry in dem Fall.

@Moped:
Ähm. Also das war doch der Ursprung der Diskussion. Okay, das war Sexismus. Aber dann ging es ja schnell hinüber. Les dir bitte selbst nochmal alles durch. Und vielleicht hat er das nicht direkt so ausgedrückt, aber zumindest Sexismus und Rassismus als Teil oder gar Ursprung eines Musikgeschmacks bezeichnet.

Leatherface

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Registriert seit 13.06.2013

09.02.2016 - 19:59 Uhr
Okay, hab ich da dein Post von 14:31 falsch verstanden?

Äh..ja? Beyonce soll so viel oder wenig anziehen und tanzen wie sie will und weder ist das sexistisch noch wird sie von irgendwem dazu gezwungen. Mir dreist so einen Quatsch in den Mund zu legen, empfinde ich fast schon als Beleidigung.

Ähm. Also das war doch der Ursprung der Diskussion. Okay, das war Sexismus. Aber dann ging es ja schnell hinüber. Les dir bitte selbst nochmal alles durch. Und vielleicht hat er das nicht direkt so ausgedrückt, aber zumindest Sexismus und Rassismus als Teil oder gar Ursprung eines Musikgeschmacks bezeichnet.

Da ist ja mal wirklich alles falsch.

The MACHINA of God

User und Moderator

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Registriert seit 07.06.2013

09.02.2016 - 20:11 Uhr
Wow. Okay.
Dann erklär mir bitte, was du auf den letzten Seiten meintest. Hier haben sich etliche Leute gegen die Bezeichnung ihres Musikgeschmack als Rassismus / Sexismus gewehrt. Und jetzt hab ich auf einmal alles falsch verstanden?

Das mit 14:31 geht auf meine Kappe, sorry.

Beyonce soll so viel oder wenig anziehen und tanzen wie sie will und weder ist das sexistisch noch wird sie von irgendwem dazu gezwungen.

Was ist mit halbnackten Frauen in Werbungen oder auf Messen?

Leatherface

Postings: 1652

Registriert seit 13.06.2013

09.02.2016 - 20:47 Uhr
Dann erklär mir bitte, was du auf den letzten Seiten meintest.

Fühl dich frei zu hören oder nicht zu hören, was du möchtest - das macht doch niemanden zum Rassisten. Trotzdem kann es nicht schaden, einfach mal seine eigenen Präferenzen zu hinterfragen und herauszufinden, woher die kommen, etwa vielleicht davon, dass man mit einer anderen Kultur fremdelt und Vorurteile hat, die man in der Musik glaubt wiederzufinden, weswegen man sie pauschal als geringwertiger einschätzt. Das macht neben vielen anderen Faktoren das Beurteilen von Musik so problematisch. Plastisches Beispiel: Ein Rezensent, der in Grunge- und Indierockkreisen sozialisiert wurde, wo man Black Music eher argwöhnisch und fremdelnd gegenüber stand, hat ein Radiohead- und ein Rihanna-Album zu rezensieren. Seiner Sozialisation entsprechend nähert er sich mit vielleicht bewusster oder vielleicht unbewusster Erwartungshaltung den vorliegenden Alben, nämlich dass Radiohead ein Meisterwerk vorgelegt haben und Rihanna ein Album, das ihm mittelmäßig bis schlecht gefällt - glaubst du nicht, dass da die Besprechungen quasi zu selbsterfüllenden Prophezeiungen werden?

Was ist mit halbnackten Frauen in Werbungen oder auf Messen?

Wenn die sich so präsentieren möchten, steht es ihnen frei das zu tun. Ich kann mich nicht dran erinnern, dass sich jemals jemand über ein männliches Unterwäschemodel auf Plakaten oder einen Rocksänger, der während dem Konzert sein Shirt auszieht, beschwert und als sexistische Darstellung bezeichnet hat.

MopedTobias (Marvin)

Mitglied der Plattentests.de-Schlussredaktion

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09.02.2016 - 21:01 Uhr
@MACHINA: Geh du die Diskussion bitte nochmal durch. Es ging darum, seinen Musikgeschmack und dessen Ursprünge zu reflektieren und inwiefern darin eventuell unbewusste Ressentiments gegen fremde Kulturkreise vorhanden sind. Dass man auch als aufgeschlossener Musikhörer bestimmte Genres anderen vorzieht, ist nur natürlich. LF hatte seine Thesen zu Beginn missverständlich formuliert, woraufhin sich einige User (zurecht!) attackiert gefühlt haben, das ganze wurde dann aber weiterhin differenziert.

The MACHINA of God

User und Moderator

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Registriert seit 07.06.2013

09.02.2016 - 21:11 Uhr
@Moped:
Dann versteh ich nicht wo Sätze wie "Hier reagieren wirklich alle sehr sensibel auf Worte wie Rassismus" herkommen, wenn er eben jenen Begriff "Rassisus" nicht auch vorher auch angewendet hat.
Wie gesagt, was ihr beide schreibt, stimmt vollkommen. Aber es ist für kein klassischer Rassismus.

Vielleicht können wir uns einigen, dass die von mir auf den letzten 2 Seiten angesprochene, linguistische Differeenzierung des Begriffs ganz nützlich wären.

Lichtgestalt

User und Moderator

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09.02.2016 - 21:50 Uhr
Du wirfst Beyonce vor, dass sich ihr Schwarzsein in ihrer Musik widerspiegelt?


Nö. Ich frage nur nach, weil wie sieht es denn aus deiner Sicht mit Schwarzen und/oder "Funktionalmusikern" wie Scooter aus, die keine Botschaft oder Haltung in ihre Musik packen?

Oberflächlich, dumm und all das, was die breitbeinigen Rockisten ebenfalls als Argumente bringen? ;)

Lichtgestalt

User und Moderator

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Registriert seit 02.07.2013

09.02.2016 - 21:57 Uhr
Für mich ist diese ganze Diskussion um Schwarz/Weiß und Weiblich/Männlich für die Tonne.
PT grenzt sich, wenn überhaupt, in den Rezensionen gegen konventionelle Mainstreammusik ab, da spielt Hautfarbe, Geschlecht und Genre keine Rolle. Beleg: Der Blick ins Archiv mit den Totalverissen - fast ausnahmslos sind weiße, männliche Rocker, Teutonenstoiker und ähnliche von betroffen.

Leatherface

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Registriert seit 13.06.2013

09.02.2016 - 22:28 Uhr
Nö. Ich frage nur nach, weil wie sieht es denn aus deiner Sicht mit Schwarzen und/oder "Funktionalmusikern" wie Scooter aus, die keine Botschaft oder Haltung in ihre Musik packen?

Verstehe die Frage immer noch nicht. Nur weil keine Botschaft in der Musik steckt, heißt das doch nicht, dass die Musik nicht irgendwelche stilistischen Wurzeln in irgendeiner Kultur hat. Rihanna hat auch keine "schwarzen" Botschaften in ihrer Musik. Und Scooter? Das ist doch absichtlich blöde Musik, die sich nicht sonderlich ernst nimmt. Wer sich da über die Blödheit ereifert, beweißt eigentlich nur, dass er sich mal locker machen sollte.

Demon Cleaner

User und Moderator

Postings: 5646

Registriert seit 15.05.2013

17.02.2016 - 08:36 Uhr
So, um mal wieder zurückzukommen, das Album hat sich (irgendwie unerwartet) doch noch gebessert in meiner Wahrnehmung.

Gerade die ersten drei Tracks zum Einstieg funktionieren immer besser, "Consideration" ist gerade durch seine Hooklosigkeit irgendwie passend, "James Joint" erinnert auch schon an die kurzen Interludes vom letzten Tame-Impala-Album und "Kiss It Better" hat mich an der "What are you willing to do?"-Stelle.

Ein paar Kröten sind dennoch auf dem Weg: "Work" bleibt ziemlicher Müll, "Desperado" auch zumindest uninteressant und das Cover weiterhin maximal unkreativ. Zu vergessen sind auch alle Bonustracks. Dafür toll: das Power-Balladen-Doppel "Love On The Brain" und "Higher".

6.5/10

Der Untergeher

User und News-Scout

Postings: 1691

Registriert seit 04.12.2015

19.02.2016 - 18:17 Uhr
https://www.youtube.com/watch?v=C50kKFageEw

Passt vielleicht ganz gut zu der Diskussion, die sich hier abgespielt hat, auch wenn es Kanye als Startpunkt nimmt und nicht Rihanna.

hideout

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Registriert seit 07.06.2019

28.11.2019 - 11:38 Uhr
"Consideration" hätte es verdient gehabt ein Highlight zu sein, eines ihrer besten Songs überhaupt, wenn nicht sogar der beste.

Edrol

Postings: 305

Registriert seit 19.10.2018

28.11.2019 - 13:54 Uhr
Für mich tatsächlich ihr allerbester.

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