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Rihanna - Anti

User Beitrag
Frank
29.01.2016 - 09:58 Uhr
@Mister X
Was ist das denn für ein super konfuser Beitrag? Der erste Satz hat aber Posting des Jahres-Niveau.
Vicky
29.01.2016 - 10:28 Uhr
ich wäre froh drum sexistischen Müll a la "bestes Album einer Frau", ganz egal welches Album damit gemeint ist, nie wieder hören oder lesen zu müssen.

WTF?

Leatherface

Postings: 1652

Registriert seit 13.06.2013

29.01.2016 - 10:48 Uhr
Benutzt irgendjemand die Kategorie "Bestes Album von einem Mann"? Wohl kaum. Mann ist ja "normal", Frauen hingegen müssen als "unnormal" in eine eigene Kategorie ausgesondert werden, in der sie konkurrieren können, denn mit den Männern können sie ja ohnehin nicht mithalten. So die Logik hinter solchen Aussagen.
crystina barcelona
29.01.2016 - 10:51 Uhr
beides natürlich eher unglückliche formulierungen. nichts passiert. weiter geht's

Achim

Postings: 6288

Registriert seit 13.06.2013

29.01.2016 - 11:47 Uhr
Benutzt irgendjemand die Kategorie "Bestes Album von einem Mann"?

Natürlich. Beispiel: 2006 war "Ys" mein Lieblingsalbum. Auf Platz zwei folgt "The Drift". Folglich bezeichne ich letzteres als "Bestes Album von einem Mann 2006".

Genaus spreche ich vom "besten österreichischen Sänger", von der "besten kanadischen Sängerin", vom "besten südostasiatischen" Künstler usw.

Ich glaube, auch im Sinne der Meinungsfreiheit- und -pluralität tun wir alle gut daran, uns nicht von dir und deinesgleichen vorschreiben zu lassen, welches Vokabular wir zu verwenden haben.

Rihanna würde das genauso sehen :-)

Achim.

MopedTobias (Marvin)

Mitglied der Plattentests.de-Schlussredaktion

Postings: 18000

Registriert seit 10.09.2013

29.01.2016 - 11:52 Uhr
Ach Gottchen, ja es war vielleicht eine etwas ungünstige Kategorisierung, aber dem User direkt mal pauschal Sexismus zu unterstellen, ist natürlich auch absolut überzogen. Schon mal daran gedacht, dass Mister X einfach von Männer- und Frauenstimmen auf unterschiedliche Weise emotional berührt wird und er es deshalb unmöglich findet, beide direkt miteinander in Verbindung zu setzen? Oder dass es einfach nur eine unüberlegte, schnelle Äußerung war, um seine Begeisterung für dieses Album kundzutun? Ich mein, wenn ich zum Beispiel sage "XY ist das beste Album aus Asien für mich" denkt doch auch kein Mensch sofort an Rassismus.

Btw Beyonce ist natürlich nicht eines der besten Alben einer Frau ;p

fitzkrawallo

Postings: 1255

Registriert seit 13.06.2013

29.01.2016 - 11:59 Uhr
Genaus spreche ich vom "besten österreichischen Sänger", von der "besten kanadischen Sängerin", vom "besten südostasiatischen" Künstler usw.

Sprichst du auch vom "besten Album von einem Schwarzen in 2012"?

wenn ich zum Beispiel sage "XY ist das beste Album aus Asien für mich" denkt doch auch kein Mensch sofort an Rassismus.

Dass daran kein Mensch denkt, heißt nicht, dass er nicht da ist.
Es sollte doch kein neuer Gedanke sein, dass es immer problematisch ist, Menschen in Gruppen zu sortieren. Wenn man ein Urteil wie "bestes Album" noch mit etwas qualifiziert, was mit Musik nicht zwangsläufig etwas zu tun hat, sondern mit der Person, die dahinter steckt.
Wenn man auf so eine Bemerkung hinweisst, muss man ja nicht gleich Boshaftigkeit unterstellen. Jeder denkt in Kategorien. Umso wichtiger ist es, sich dieser bewusst zu werden und sie zu hinterfragen.

Leatherface

Postings: 1652

Registriert seit 13.06.2013

29.01.2016 - 12:04 Uhr
"aus Asien" ist nicht so problematisch, da sich diese Eigenschaft nicht spezifisch auf irgendwelche Merkmale des Künstlers stützt. Problematisch wäre "...von einem Asiaten", "...von einem Schwarzen", "...von einem Juden", etc., weil es den Künstler auf irgendein vordergründiges Merkmal reduziert, das vielleicht für seine Musik eine Rolle spielt, aber ganz sicher nicht als irgendeine Art Bewertungsbasis oder Kategorie dienen sollte.

Leatherface

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29.01.2016 - 12:18 Uhr
Schon mal daran gedacht, dass Mister X einfach von Männer- und Frauenstimmen auf unterschiedliche Weise emotional berührt wird und er es deshalb unmöglich findet, beide direkt miteinander in Verbindung zu setzen?

Das würde voraussetzen, dass sowohl Männerstimmen als auch Frauenstimmen alle gleich klingen und sich Männer und Frauen stimmlich nicht ähneln können, was nicht der Fall ist.

Leatherface

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29.01.2016 - 12:30 Uhr
Es gibt bspw. soviele Auszeichnungen/Preise, die als "Best Male/Female Artist" kategorisiert sind, nur du machst jedoch wegen sowas ein Fass auf...

Das ist korrekt. Hab ich auch kürzlich drüber nachgedacht, ob Unterscheidungen wie "Bester Schauspieler/Beste Schauspielerin" etc. nicht besser abgeschafft und zusammengelegt werden sollten. Bei vielen Musikpreisen ist das bereits der Fall. Bei den Grammys z.B. gibt es seit einigen Jahren keine Gender-Kategorien mehr.

MopedTobias (Marvin)

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29.01.2016 - 14:42 Uhr
Ich finde solche Kategorisierungen ja auch stellenweise problematisch (für welche Oscarkategorie würde ich Transgender-Schauspieler nominieren etc), es geht aber einfach nicht, dass du einen User für eine erstmal harmlose Aussage direkt harsch attackierst und ihm Dinge unterstellst, die er so gar nicht geäußert hat. Der Ausdruck "bestes Album einer Frau" ist in viele Richtungen interpretierbar und ganz sicher nicht pauschal sexistisch, da kannst du noch so sehr im Quadrat springen.

Mr. Orange

User und News-Scout

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29.01.2016 - 14:56 Uhr
Ist jemand, der sich ausschließlich vom männlichen bzw. vom weiblichen Geschlecht angezogen fühlt, nicht unterm Strich auch ein ziemlicher Sexist?

Leatherface

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29.01.2016 - 14:58 Uhr
Vielleicht war die Formulierung zu harsch, aber ich werde nicht aufhören, solche Dinge aufzuzeigen. Die wenigsten rassistischen, sexistischen, homophoben, etc. Kommentare, die man im Alltag so hört, sind böswillig oder Absicht, sondern diejenigen denken sich einfach nichts dabei. Darauf muss man hinweisen, um verknöcherte Denkmuster aufzuweichen und einen reflektierteren Umgang untereinander zu fördern.

MopedTobias (Marvin)

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29.01.2016 - 15:02 Uhr
Ja aber ist denn jedwede Unterscheidung zwischen Mann und Frau für dich schon Sexismus? Für mich wäre es erst dann sexistisch, wenn einem Geschlecht pauschal negative Attribute zugeschrieben werden, es benachteiligt wird etc.

Leatherface

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Registriert seit 13.06.2013

29.01.2016 - 15:16 Uhr
Naja, das Anhängsel "...einer Frau" impliziert ja bereits, dass da ein anderer Maßstab angelegt wird. Ob das nun ein besserer oder schlechterer Maßstab ist als bei Männern, spielt da erstmal keine Rolle, die musikalischen Erzeugnisse werden aufgrund des Geschlechts nicht gleichwertig betrachtet.

Warum nicht "eines der besten Alben (Punkt)"? Wenn Männer und Frauen dem User nach gleichwertig hohe künstlerische Erzeugnisse liefern können, dann sollte eines der besten Alben einer Frau doch gleichzeitig auch eines der besten Alben im Allgemeinen sein.

Demon Cleaner

User und Moderator

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29.01.2016 - 18:35 Uhr
Huch, was ist denn hier los?

Ich sehe in der Bezeichnung "bestes Album einer Frau" keinen Sexismus, ist doch nur eine Kategorie wie "bestes Album aus Deutschland". Darin impliziere ich nicht, dass verschiedene Maßstäbe über die Ausprägungen hinweg angelegt werden.

In das Album komme ich noch nicht so rein. Besser als "Talk That Talk" und wahrscheinlich auch "Unapologetic" ist es aber wohl.
Das Tame-Impala-Cover ärgert mich in seiner Unkreativität aber.

MopedTobias (Marvin)

Mitglied der Plattentests.de-Schlussredaktion

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Registriert seit 10.09.2013

29.01.2016 - 18:38 Uhr
Nö, nicht unbedingt. Oder ist man auch schon ein Sexist, wenn der Großteil der eigenen Lieblingsalben von Männern stammt? Dann wären geschätzt 80% der PT-User Sexisten^^

MopedTobias (Marvin)

Mitglied der Plattentests.de-Schlussredaktion

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29.01.2016 - 18:42 Uhr
War @LF

Mr. Orange

User und News-Scout

Postings: 2110

Registriert seit 04.02.2015

29.01.2016 - 20:18 Uhr
Manch einer hier macht aus seiner Ich-bin-ein-Feminist-Attitüde eine ähnliche Show wie aus seiner Mein-Musikgeschmack-(und-der-von-Pitchfork)-ist-über-euren-Provinzgeschmack-erhaben-Attitüde. Ich nenne natürlich keine Namen.^^
Cursor
29.01.2016 - 21:52 Uhr
Work einmal im Radio gehört und nach 2 min den Sender gewechselt. Noch nie einen Song gehört, der mir so schnell derartig auf die Nerven ging

Mister X

Postings: 3401

Registriert seit 30.10.2013

30.01.2016 - 21:24 Uhr
musik wo frauen singen ist fuer mich einfach nischenmusik ! das hat nichts mit sexismus zu tun. das liegt halt daran dass 95% der interpreten in meinen jahres top ten (1960-2015) einfach interpreten sind bei denen maenner am mikrofon stehen ! ist fuer mich halt tatsache. ich stoße saengerinnen und bands mit frauen am mikro ja nicht ab. jedoch faellt es mir schon kedes jahr auf das mir wenig aus der frauenecke im gedaechnis bleibt. groeßter grund dafuer ist dass sich frauen miusikalisch weniger zutrauen als maenner. wenn 90% immer die selbe ballade oder das partylied ist, brauchen sich frauen auch nicht wundern dass maenner dominieren.

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

Postings: 2666

Registriert seit 12.12.2013

30.01.2016 - 21:29 Uhr
Ähm. Du hast aber schon verstanden, wie die Musikindustrie funktioniert und weshalb Frauen v.a. "Balladen und Partylieder" singen?

Mister X

Postings: 3401

Registriert seit 30.10.2013

30.01.2016 - 21:37 Uhr
nur weil die industrie das erwartet muessen 90 % der frauen das doch nicht tun. gibt ja schlißlich viele balladen von maennern. man laesst frauen die was anderes machen ja auch weniger die chance auf sich aufmerksam zu machen. grimes zb. sticht fuer mich als frau extremst heraus. war bei mir in diesem jahrzehnt bis jetzt 2 mal song des jahres ( oblivion und realiti). und selbst bei 1 live die besonders am wochenende abends recht wenig kommerz spielen hab ich sie nicht einmal gehoert

Leatherface

Postings: 1652

Registriert seit 13.06.2013

30.01.2016 - 22:00 Uhr
Sexismus-Vorwurf also berechtigt. Danke. Schönen Abend noch.

Mainstream

Postings: 1864

Registriert seit 26.07.2013

30.01.2016 - 22:19 Uhr
Kitschige Neongrütze. Rihanna kann ich weder als Berühmtheit, noch als Sängerin leiden. Die Musik ist austauschbar und die Gast-Features formularisch. Nicht Mal was zum Mitträllern dabei diesmal, weil alles auch noch "artsy" sein muss, mit fadenscheinigem RnB und am Besten noch Jazz und ganz viel Tinder-Erotik.

Into the trash it goes! :>

Desare Nezitic

Postings: 5406

Registriert seit 13.06.2013

30.01.2016 - 22:44 Uhr
musik wo frauen singen ist fuer mich einfach nischenmusik ! [...] groeßter grund dafuer ist dass sich frauen miusikalisch weniger zutrauen als maenner. wenn 90% immer die selbe ballade oder das partylied ist, brauchen sich frauen auch nicht wundern dass maenner dominieren.

HAHAHA, nur für diesen Grützenbeitrag hat sich das Reinschauen in den Thread gelohnt. :D
Gott, ist das peinlich...


Ich werde mir das Album morgen mal möglichst unvoreingenommen anhören. Bin gespannt.

Desare Nezitic

Postings: 5406

Registriert seit 13.06.2013

30.01.2016 - 23:19 Uhr
dass er seltener frauen hört, weil die für ihn weniger künstlerisch herausragende werke schaffen können (das konnte er sogar empirisch an seiner subjektiven liste nachprüfen)

So ein Quatsch. Nur weil Mister X kaum unterschiedliche Musik hört, kann er anhand seiner seinzelnen ubjektiven Liste nicht empirisch belegen, dass Frauen weiniger künstlerisch herausragende Werke schaffen können.


meine fresse, leatherface, getzt mal butter bei die fisch.. was bist du nur für ein widerlicher hetzer, bist ja schlimmer als ein intrigantes waschweib (hoppala, sexismus?)...:/

Egal wie man nun zu Leatherface stehen möchte: Das zweite Posting von Mister X hat ihm vollumfänglich recht gegeben. Im Gegensatz zu den rechten Brüllaffen hetzt Leatherface in keinem einzigen Posting.


und wie ich gerade sehe: der armselige desare n. mischt wieder munter mit...

Jepp. Und dir gebe ich den Tipp: Verzieh dich einfach wieder.
Frank
31.01.2016 - 02:43 Uhr
klar umbrella, Mister X ist in seiner Aussage kein bisschen sexistisch. Die Meinung, dass "frauen weniger künstlerisch herausragende werke schaffen können als Männer" ist ganz normal und bestimmt auch biologisch bedingt. Falls du mit paar Frauen befreundet bist, was ich bei deinem Kommentar nicht annehme, kann du denen ja mal denen diese These präsentieren. Was für Fremdschämbeiträge von Mister X und umbrella.

Tim.

Postings: 1970

Registriert seit 14.08.2015

31.01.2016 - 08:47 Uhr
Im Gegensatz zu den rechten Brüllaffen hetzt Leatherface in keinem einzigen Posting.

selten so gelacht! wir reden doch von dem selben leatherface, der mir - aufgrund offensichtlich fehlender juristischer kenntnisse - vorgeworfen hat, ich würde gerne wieder kzs in betrieb nehmen wollen.

auch leatherfaces geseier hier in diesem thread fügt sich in seine forumsweite propaganda ein: alles was von nicht-männlichen, nicht-weißen, nicht-heterosexuellen, nicht-europäischen personen ausgeht, wird pauschal in den himmel gelobt, und alles andere ist rassimus/sexismus. und deutschland hat es sowieso verdient unterzugehen. und der kapitalimus wird unser aller untergang sein.

dass irgendjemand noch ernsthaft mit diesem vogel diskutiert ist doch sehr verwunderlich.

MopedTobias (Marvin)

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31.01.2016 - 11:51 Uhr
Krass, LF hatte doch recht. Komm mir plötzlich richtig schlecht vor, dass ich Mister X hier erstmal noch verteidigen wollte...

@umbrella: Erklär mir bitte, wie der Satz "Frauen trauen sich musikalisch halt weniger zu als Männer" nicht sexistisch lesbar ist.
Frank
31.01.2016 - 11:57 Uhr
@umbrella
Hä, ich habe nie behauptet, dass du die Ansichten vertrittst. Ich sage aber, dass du entweder zu jung bist oder zum dumm um zu verstehen was Sexismus ist.
Schön auch, dass Tim. hier aber wieder seine persönlich-lächerliche Privatfehde gegen Leatherface hier ablässt ohne was zum Thema beizutragen. Habe Tim. aber auch noch nie was zum Thema Musik posten sehen.
So klinke mich wieder aus.

MopedTobias (Marvin)

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31.01.2016 - 12:06 Uhr
Habe Tim generell noch nie auch nur einen einzigen konstruktiven Beitrag in diesem Forum verfassen sehen. Wie ein Knackschuh ohne Humor.

Leatherface

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31.01.2016 - 12:18 Uhr
Es ist wohl vor allem Ignoranz, aber auch daraus kann Sexismus erwachsen - wie bei jemandem, der in Ermangelung an Erfahrungswerten davon ausgeht, dass alle schwulen Männer irgendwie "tuntig" sind. Hier wird dann halt aufgrund von Erfahrungsmangel davon ausgegangen, dass weibliche Musikerinnen sich nichts zutrauen und nur Partymusik und Balladen machen (als ob Letzteres an sich etwas schlimmes wäre). Dass Musikerinnen nicht in seinen Fokus geraten, ist jedenfalls nicht die Schuld der Musikerinnen, die quer durch alle Genres in Vielzahl vertreten sind.

Desare Nezitic

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Registriert seit 13.06.2013

31.01.2016 - 13:41 Uhr
Krass, LF hatte doch recht. Komm mir plötzlich richtig schlecht vor, dass ich Mister X hier erstmal noch verteidigen wollte...

Los, Moped, komm auf die dunkle Seite der Gesinnungsfaschisten :D


Habe Tim generell noch nie auch nur einen einzigen konstruktiven Beitrag in diesem Forum verfassen sehen. Wie ein Knackschuh ohne Humor.

Der Kerl ist ein Troll, der (ich wiederhole mich) in einem Musikfprum nur über politische Dinge poltert. In jedem anderen Fprum wäre der Account schon längst gesperrt. Und natürlich: Leute mit seiner Gesinnung würden irgendwann auch nicht vor Arbeitslagern halt machen, hätten sie die Macht.

MopedTobias (Marvin)

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31.01.2016 - 13:43 Uhr
Können Orphi und Tim nicht einfach einen "Wir hassen Leatherface"-Thread aufmachen und die anderen Diskussionen in Ruhe lassen? Mann Mann Mann.

@umbrella: Ich will Mister X ja keine Böswilligkeit unterstellen, aber eine negative Eigenschaft, die er bei manchen Künstlerinnen beobachtet hat, pauschal auf das gesamte Geschlecht zu beziehen, ist nunmal definitiv sexistisch, sorry.

Finde es übrigens witzig, dass er ausgerechnet Grimes als Gegenbeispiel genommen hat, da Art Angels bei aller Großartigkeit eigentlich auch nur aus "Partymusik und Balladen" besteht^^

Desare Nezitic

Postings: 5406

Registriert seit 13.06.2013

31.01.2016 - 13:53 Uhr
Finde es übrigens witzig, dass er ausgerechnet Grimes als Gegenbeispiel genommen hat, da Art Angels bei aller Großartigkeit eigentlich auch nur aus "Partymusik und Balladen" besteht^^

Haha, ja. Deswegen fand ich den Grimes-Hype ja auch so merkwürdig und fragte mich, was daran jetzt so toll sein soll^^

MopedTobias (Marvin)

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Registriert seit 10.09.2013

31.01.2016 - 15:35 Uhr
@Desare: Naja, Grimes treibt ihre Definition von Pop aber zur Perfektion und findet die perfekte Balance zwischen unglaublicher Eingängigkeit und etwas verschrobener Produktion. Der Hype war mehr als berechtigt.

Demon Cleaner

User und Moderator

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Registriert seit 15.05.2013

31.01.2016 - 22:51 Uhr
Wenn es hier im Thread um Musik von Frauen und Frauen im Musikbusiness geht, ist das im Rihanna-Thread gerade noch so vertretbar. Irgendwelche Privatfehden aus den Politikthreads auch noch hier rüber zu tragen (zumal noch ohne wirklichen Bezug zu dem Thema in diesem Thread), ist aber nicht gewünscht, deshalb bitte unterlassen.

Leatherface

Postings: 1652

Registriert seit 13.06.2013

01.02.2016 - 15:01 Uhr
Das Album kommt zum Glück so langsam. Besonders erfreulich ist, was für eine wandelbare und ausdrucksstarke Sängerin Rihanna geworden ist sowie die regelmäßig tollen Lyrics. Allerdings immer noch enttäuschend, dass sie sich gegen das exzellente BBHMM entschieden hat, dass die Platte wunderbar abrunden könnte. Das auf Track 2 als Höhepunkt für den selbstbewussten "Don't Give A Fuck"-Akt 1, James Joint auf Track 6 um den zugedröhnten, finsteren Akt 2 zu starten und dann kommt der verletzliche, emotionale letzte Akt mit den Balladen - schon hat man trotz Stilvielfalt ein erstaunlich koherentes Album, das mit einer Rihanna beginnt, die Unabhängigkeit und Einsamkeit den Wirrungen der Liebe vorzieht und letztendlich doch zur Einsicht findet, dass sie die Liebe in ihrem Leben braucht.

Demon Cleaner

User und Moderator

Postings: 5646

Registriert seit 15.05.2013

02.02.2016 - 08:29 Uhr
"Bitch Better Have My Money" hätte dem Album auch einen wohltuenden Energieschub verpasst. "FourFiveSeconds" hätte ich mir auch als alternativen Closer vorstellen können. Etwas aufheiternder, quasi.

Die drei Bonustracks sind samt und sonders Schrott (und dauern zusammen auch gerade mal 7 Minuten).

Demon Cleaner

User und Moderator

Postings: 5646

Registriert seit 15.05.2013

02.02.2016 - 08:32 Uhr
7.7 übrigens bei Pitchfork

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 21765

Registriert seit 08.01.2012

03.02.2016 - 21:57 Uhr
Frisch rezensiert!

Meinungen?

Mainstream

Postings: 1864

Registriert seit 26.07.2013

03.02.2016 - 22:06 Uhr
Nachvollziehbare Wertung.

Freue mich, dass Plattentests nicht der Verherrlichung kommerziellen Pops verfällt, wie andere Redaktionen es aufgrund eines shortages wirklich guter Musik tun.

Demon Cleaner

User und Moderator

Postings: 5646

Registriert seit 15.05.2013

03.02.2016 - 22:13 Uhr
Gehe mit der Wertung und Rezi genrell konform. Highlights sehe ich aber ganz woanders, nicht bei dem langweiligen Tame-Impala-Cover.

MopedTobias (Marvin)

Mitglied der Plattentests.de-Schlussredaktion

Postings: 18000

Registriert seit 10.09.2013

03.02.2016 - 22:39 Uhr
@Mainstream: Ob du's glaubst oder nicht, aber deine Lieblingsbands möchten mit ihrer Musik auch Geld verdienen.

Demon Cleaner

User und Moderator

Postings: 5646

Registriert seit 15.05.2013

03.02.2016 - 22:47 Uhr
Frage mich auch gerade, was an diesem Album kommerziell sein soll. Kann man eigentlich nur sagen, wenn man nur ihre vorherigen Singles kennt. Auf "Anti" sind nun wirklich keine offensichtlichen Hits drauf, was nicht mal unbedingt zum Vorteil gerät.

Leatherface

Postings: 1652

Registriert seit 13.06.2013

03.02.2016 - 23:12 Uhr
Die Platte ist super und wird mit jedem Hören besser, vor allem möchte ich sie tatsächlich am Stück hören statt Einzelsongs rauszugreifen (obwohl Highlights vorhanden sind - Higher, Kiss It Better, Needed Me, Woo, Desperado, Close To You). Da hätte man doch mal diesen "Mainstream bekommt hier nicht mehr als max 6/10"-Schmu durchbrechen können. Aber "Beyonce" hat ja auch nur lächerliche 6/10 abgegriffen (ist ne 9)...

Lichtgestalt

User und Moderator

Postings: 4789

Registriert seit 02.07.2013

04.02.2016 - 00:27 Uhr
Aber "Beyonce" hat ja auch nur lächerliche 6/10 abgegriffen (ist ne 9)...

Sorry, aber Pitchfork hat nicht immer Recht.
Bieber und Beyonce sind Pest & Cholera, Rihanna Windpocken.

Leatherface

Postings: 1652

Registriert seit 13.06.2013

04.02.2016 - 00:46 Uhr
"Beyoncé" ist ein überaus erfolgreicher, von der Kritik gefeierter kultureller Meilenstein, der gut und gerne einflussreicher und wichtiger ist als so ziemlich jede andere Platte in diesem Jahrzehnt bislang (Ausnahme vielleicht: To Pimp A Butterfly). Die Platte hat tausende Think Pieces geboren, die Öffentlichkeit auf wichtige (auch politische) Themen gelenkt und den Feminismus neu definiert. Es gibt nicht viele Kriterien, woran man die Güte eines Albums messen kann oder ob es in Zukunft noch bestand haben wird, aber derartiger Einfluss ist eines davon. Muss derweil gar nicht erwähnt werden: Die Musik darauf sprudelt über vor Selbstbewusstsein, ist unerschrocken und einfach toll. PT sagt: müder Durchschnitt. Breitbeinrocker Lichtgestalt sagt: Pest.
Vorstellbares Szenario:
04.02.2016 - 01:12 Uhr
Pitchfork gibt der neuen Andreas Gabalier eine 8.6 und BNM.
Leatherface am Tag danach: "Wächst mit jedem Hören! Eins der einflussreichsten und objektiv besten Alben des Jahrzehnts!"

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