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Welche Serie guckst Du gerade und wie ist Deine Bewertung?

User Beitrag
Dark
23.12.2017 - 07:19 Uhr
Ach ja, hab übrigens ne Maschine gebaut, die Wurmlöcher erschaffen kann.

jayfkay

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27.12.2017 - 00:06 Uhr
Dark 6/10

die amtosphäre stimmt - ein kleines, isoliertes dorf im wald mit kernkraftwerk, in dem mysteriöse dinge passieren. ein netter cast aus jungen und alten schauspielern, die ein paar

der soundtrack ist nicht schlecht, aber total übernutzt. ständig will einem die musik weismachen, dass eine bedrohung herrscht, wenn die einzige bedrohung ist, dass die story nie in den gang kommt.
apropos: für mich passiert dies erst in den letzten drei episoden und diese sind dann leider auch mit einigen enttäuschenden und eher arg uninspirierten aufdeckungen gespickt, die das gesamtbild deutlich schmälern.

dazu kommen die gelegentlich holzigen nebendarsteller und die 3-4 wirklich unpassend wirkenden zeilen, die wie aus einer schlechten übersetzung zu stammen scheinen.

alterniemand

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27.12.2017 - 00:59 Uhr
""Wenn man Godless gesehen hat, muss man andere Serien wie Mindhunter erstmal um 1-2 Punkte nach unten korrigieren.""

Endlich Godless durchgeschaut und kann diese Aussage zwar nachvollziehen, allerdings nicht teilen. Ich kann verstehen, dass so episch und großartig erzähltes (und besetztes ) irgendwie in einer anderen Liga spielt. Aber ich tue mich schwer, dass jetzt mit Mindhunter, 13 reasons why oder The Sinner zu vergleichen.Sind doch völlig verschiedene Genres und Ansätze und Erzählweisen. Ich würde alle 4 unterm Strich etwa gleich (mit einer 9/10) bewerten. Denn auf die ein oder andere Art bin ich auf jeden Fall gepackt, mitgerissen, begeistert und bewegt worden.

Was Godless angeht, stimme ich dem MopedTobias mal wieder fast vollumfänglich zu. Ich bin mir nur nicht sicher, ob das für mich jetzt der beste Serien-Neustart 2017 ist.Denn da war schon echt viel gutes. Ich glaube, Mindhunter würde ich doch höher einschätzen als Godless trotz der wundervollen Michelle Dockery, die schon in Downton Abbey ein gewichtiger Grund für mich gewesen ist, dass ich das so gerne gesehen habe bzw noch immer gerne anschaue. Letztens erst bei 3sat mal wieder reingeschaut und es entsteht sofort wieder dieses spezielle Feeling ein.

Rote Arme Fraktion

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27.12.2017 - 16:09 Uhr
Oh ja, Michelle Dockery ist ne angenehme :)

Fand die in DA überragend.

jayfkay

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27.12.2017 - 16:17 Uhr
hab sie das erste mal in godless gesehen und da war sie direkt mein liebling
Bay
28.12.2017 - 10:13 Uhr
Bei der ansonsten guten ersten Staffel von True Detective versteh ich eins nicht: wieso wagt sich Rust selbst in Anbetracht seines speziellen Geisteszustands in der letzten Folge allein in dieses Labyrinth? Wo es doch klar ist, dass er dort allem Möglichen schutzlos ausgesetzt ist.

alterniemand

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28.12.2017 - 21:40 Uhr
Puuh, ich wollte eigentlich gestern die 2.Staffel The Crown anfangen- Dann läuft da zu Beginn eine 2-minütige Zusammenfassung, die mich dringend dazu veranlasst hat die erste Staffel nochmal zu schauen. Nicht etwa, weil ich zu viel vergessen hatte. Nein, wegen der Großartigkeit. Die war mir schon beim ersten Mal klar aber jetzt beim Re-Watch muss ich feststellen, dass fast jede einzelne Folge für sich ein Meisterwerk ist. Das ist so fesselnd inszeniert und so packend und echt dargestellt. Der Score trägt einen enormen Anteil an der intensiven Gesamtstimmung. Die Figuren faszinieren mich unglaublich, sind ja auch unfassbar gut besetzt. Alleine was John Lithgow da als Churchill liefert, ist einfach sensationell.
Die historischen Hintergründe sind hochinteressant dargestellt, was mich immer wieder auffordert ein bisschen nachzulesen. Die ganzen Konflikte der Königin hinter den Kulissen wirken realistisch (allein was den mit ihrer Schwester angeht), und schaffen es, die echte Queen in ihrem Handeln, in ihren Entscheidungen nachvollziehbarer zu machen, ihr diese Kühle und Distanz ein Stück weit zu nehmen.

Wow, einfach wow. Die erste Staffel spielt mindestens in einer Liga mit Mad Men und ich habe kaum Zweifel, dass das so bleibt

Freue mich sehr, mir in Kürze Staffel 2 geben zu können

MopedTobias

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28.12.2017 - 22:30 Uhr
Bin grade mitten in Staffel zwei. Gebe noch kein Urteil ab, kann dir in Bezug auf die erste aber komplett zustimmen. War damals, als ich sie geschaut hatte, die bisher beste Netflix-Eigenproduktion für mich, wurde mittlerweile zwar von ein paar Sachen überholt, aber das schmälert ihre Großartigkeit nicht im Geringsten. Mit deinem "jede einzelne Folge ein Meisterwerk" sprichst du einen sehr guten Punkt an, den ich hier am beachtlichsten finde. Jede Folge hat ein Thema, eine klar erkennbare Struktur mit Anfang und Ende, worauf alles in der Folge hinarbeitet, und trotzdem schaffen sie staffelübergreifend ein zusammenhängendes Narrativ mit funktionierender Spannungskurve. Das ist einfach phänomenal. Dazu der Look und die fantastischen Darstellerleistungen... Wirklich eine sehr sehr tolle Serie.

SamVimes

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30.12.2017 - 11:00 Uhr
Patriot (Amazon Prime) - 8,5/10

Ein unverdientermaßen unbeachtet gebliebenes Kleinod. Als sei der Night Manager mit einem Coen-Drehbuch von Wes Anderson verfilmt worden überzeugt die Serie mit genialen Einstellungen, einem wunderbar trockenem und subtilem Humor und absolut genialen Charakteren, die sich in der grauen Kulisse bemühen, Dinge von A nach B zu transportieren - die einen, weil sie hoffen dass ihr Leben dadurch spannender wird, die anderen, weil sie hoffen, dass ihr Leben dadurch einfacher wird. Einziges Manko sind die gerade zu Anfang etwas übertrieben eingesetzten Flashbacks und Zeitsprünge, aber selbst über die sieht man dann gerne hinweg.
Aza Lee
30.12.2017 - 12:37 Uhr
Gunpowder 7/10
Mini-Serie (bis jetzt) mit 3 Folgen a 60 Minuten.
Wenn man in der GoT-Pause wieder mal Kit Harington (Jon Snow) in mittelalterlichen Kostümen sehen möchte.
Terranova_
31.12.2017 - 09:03 Uhr
The Handmaid's Tale

Hab jetzt die ersten 6 folgen durch.
Seit breaking bad nicht mehr so starke serienkost genossen.

Und das trotz der schwierigen thematik einer dystopischen zukunft. Orwellsche überwachung trifft religiös totalitaristischen systemwechsel aufgrund eines krieges mit einhergehender umweltzerstörung und infertiliät breiter bevölkerungsmassen.

Hervorragender cast, sehr starke schauspielerische leistung mit passendem und stimmigen score. Richtiger pace, formidable kameraarbeit (vor allem in den nahaufnahmen), fesselnde story.

Empfehlenswert trotz der schweren kost und teils brutalen umsetzung.

Beängstigend ob der politischen aktualität.

9/10

hubschrauberpilot

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31.12.2017 - 15:35 Uhr
Knightfall

Hab jetzt 3 Folgen gesehen und finde die Serie gut, obwohl es viele Dinge gibt die mich stören. Ohne jetzt viel spoilern zu wollen, das kommt alles schon in der ersten Folge vor, aber die Beziehung des Hauptdarstellers zum König ist der klassische Artus-Lancelot-Plot, der nunmal leider völlig abgedroschen ist. Die Handlung wirkt auch künstlich gestreckt, die erste Folge war als Pilot richtig gut, in Folge 2 und 3 passiert aber einfach nicht wirklich viel. Ich werds mal weiterschauen, bisher leider nur 6,5/10.

meyhem

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Registriert seit 15.06.2013

31.12.2017 - 15:51 Uhr
The Handmaid's Tale
auch ca die ersten 6 folgen durch
nicht unspannend mit interessanten Figuren
aber irgendwie alles viel zu unrealistisch um wirklich packen zu können

vielleicht 6/10

Rom

zum zweiten mal nach einigen jahren und immer noch mit das beste das je fürs fernsehen gemacht wurde

nur 9/10
weils halt leider nur 2 staffeln gibt
The Vatican presents: The Popeboys (bitte nicht löschen, Nörtz!)
31.12.2017 - 16:15 Uhr
Vor allem, weil die zweite Staffel einfach nur doof und zudem lieblos heruntergekurbelt ist. Die Sequenzen im alten Ägypten sind einfach nur haarsträubend. Und über die groben historischen Ungenauigkeiten laß ich mich gar nicht erst aus...

meyhem

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31.12.2017 - 16:26 Uhr
naja vielleicht fällt die 2 staffel ein bischen ab, in ägypten bin ich noch nicht trotzdem mmn immer noch sehr gut
und hat eher wenig ungenauigkeiten für so eine serie die vor 2000 jahren spielt
und bitte jetzt nicht jede kleinigkeit rausschreiben kann jeder bei wikiblöd lesen

Rote Arme Fraktion

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Registriert seit 13.06.2013

02.01.2018 - 19:16 Uhr
Rom ist wirklich großartig, finde die 2. Staffel auch sehr stark.

Matjes_taet

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02.01.2018 - 23:32 Uhr
4. Staffel: Peaky Blinders 8/10

Die Twists wiederholen sich zwar so langaam zu oft, aber unterhaltsam ist es immer noch.

Soundtrack und eine grandiose Garde an Nebendarstellern wie Tom Hardy oder der jetzt als Antagonist eingeführte Adrien Brody tragen ihr Schärflein zur Punkterhöhung bei.

MopedTobias

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04.01.2018 - 15:15 Uhr
The Crown - Season 2 8,5/10

Gibt nicht viel mehr zu sagen, als alterniemand und ich es weiter oben schon zu S1 getan haben, weil S2 in Puncto Großartigkeit genau da anknüpft. Die Staffel ist etwas intimer als die erste, was aber auch schlicht daran liegt, dass der Stoff hier weniger episches Drama liefert als zuvor (König Georges Tod, Elizabeths Krönung etc.). Politische Orientierungspunkte der Zeit wie die Suez-Krise, die Profumo-Affäre oder die Kennedys stehen nie im Fokus, sondern dienen immer nur als Backdrop für Charakter-Entwicklungen und -Dramen, in erster Linie die Ehekrise zwischen Elizabeth und Philip. Es ist alles wie zuvor einfach unfassbar gut geschrieben, inszeniert und gespielt, allen voran natürlich von Claire Foy, die ich in Staffel 3 wohl am meisten vermissen werde. Es ist villeicht marginal schwächer als die erste Staffel, weil Peter Morgans Dialoge hier an manchen Stellen etwas zu expositorisch wirken und so z.B. ein paar Szenen zwischen Elizabeth und Margaret ein bisschen gestellt wirken. Trotzdem ohne Zweifel eine der besten Netflix-Serien überhaupt.

MopedTobias

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04.01.2018 - 15:16 Uhr
*vielleicht

alterniemand

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04.01.2018 - 22:07 Uhr
Ich fand die zweite Staffel in der Tat auch weniger episch und letztlich doch einen halben Punkt weniger stark als die erste (etwa 8,7 zu 9,2/10). Zunächst hat sich der Schwerpunkt merklich in Richtung Beziehungsdrama verschoben. Es geht ja nicht nur um die Ehe der Queen sondern auch noch um die Beziehung der Schwester. Das Zeitgeschehen spielt hier mehr die Rolle, die es ungefähr auch in Mad Men gespielt hat. In der ersten Staffel war das doch von zentralerer Bedeutung wenn ich allein an die Smog Folge denke oder die starke Präsenz Churchills.
Da die Dramen aber hier über weite Strecken hervorragend inszeniert wurden, tut diese Verschiebung dem ganzen keinen Abbruch. Wenn ich an die Folge 4 denke, ist das sogar gut so.

Mich hat allerdings hin und wieder das Gefühl beschlichen, dass das ein oder andere Hinter-die-Kulissen-schauen sich auch an ein Publikum richten will, dass eher den Boulevardblättern zugetan ist. Wenn es in Richtung Camilla und später Diana gehen wird, dürfte es ein noch schmalerer Grat werden als jetzt schon zwischen anspruchsvoll inzeniertem Beziehungsdrama und thematischer Klatschspalte (überspitzt formuliert).

Was mir ebenfalls aufgefallen ist,ist dass die inhaltlichen Sprünge zwischen den Folgen deutlich gravierender ausfallen, mal abgesehen von den ersten drei. Nach meinem Empfinden war es in der ersten Staffel viel chronologischer. Einige Entwicklungen zogen sich über mehrere Folgen hin. Es gab auch in Staffel 1 Geschehnisse, die innerhalb einer Folge abgearbeitet wurden aber mir schien das meist doch auch ein Teil mehrerer Entwicklungen zu sein. Es gab da mehr so ein Gefühl eines Erzählflusses, ja eines Flows, eines Sogs.
In Staffel 2 ist es aber nun so, dass es ab Folge 4 nach meinem Empfinden thematisch klare Abgrenzungen gibt und diese Themen innerhalb der Folge, aber zum Teil außerhalb des zeitlichen Rahmens in dem man grade war, weiter- bzw sogar zu Ende geführt werden.Das mag thematisch und auch emotional absolut Sinn machen(insbesondere bei Kennedy) und die Folgen sind ja auch trotzdem stark. Was aber etwas abhanden kommt ist der folgenübergreifende Erzählfluss. Und das Gefühl dafür, was jetzt eigentlich zeitgleich passiert und auf die Figuren einwirkt. Der einzige rote Faden, der sich durch die Staffel zieht, ist das Ehedrama. Das ist aber wirklich immer wieder stark inszeniert und da ist auch Charakterentwicklung zu sehen wenn es dann etwa um die Erziehung von Charles geht, was es gerne öfter hätte tun können; wie überhaupt die Kinder insgesamt viel zu kurz kommen.

Aber allein an den Folgen 4 und speziell 9 würde ich für mich festmachen warum die Serie keine 10 ist. Denn in den beiden Folgen habe ich gespürt was in den anderen Folgen bzw über die gesamte Serie gesehen vielleicht etwas zu kurz kommt.Weil in diesen beiden Folgen bin ich so dermaßen bewegt gewesen wie in keiner der anderen 18. Da waren Szenen bei, die waren der Wahnsinn.Die ganze Folge 9 war der Wahnsinn. Dieses emotionale ist etwas, was es sonst eher weniger gibt. Weil sich den Geschichten irgendwo mehr auf einer Sach-ebene genähert wird, wenn natürlich auch absolut packend. Das sachliche passt sicherlich auch besser zu der Queen, deren Emotion man allenfalls in den Augen ablesen kann.Was widerum sensationell gespielt wird von Foy :)

Alles in allem hat The Crown aber nichts von seiner Faszination verloren. Zeitgeschichte wird hochinteressant aufbereitet, die Dramen der Figuren werden zum Teil wahnsinnig intensiv gezeichnet.Wie zB die Gebrochenheit etwa der Margaret, die man in ihrem Gesicht ablesen kann. Margaret bzw die Darstellerin wird mir definitiv am meisten fehlen. Bei wikipedia gibt es ein Foto der gealterten Margaret und das passt für mich total zum Bild, dass ich in der Serie von ihr habe. Sie ist perfekt besetzt.
Warum man den kompletten Cast für Staffel 3 wechselt kann ich nur bedingt nachvollziehen. Der beabsichtigte Zeitsprung in die 70er ist ja nun nicht so groß, und wenn ich nur an die Szene denke als die Queen vom Friseur kommt :) Ich mein, für mich sah die da schon aus wie Ende 50. Hätte man nicht umbesetzen brauchen. Bin aber gespannt wer nun den Philipp spielt und ob Olivia Colman in die Riesen-Fußstapfen von Claire Foy passen wird. Preisgekrönt ist sie ja reichlich...

MopedTobias

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04.01.2018 - 23:49 Uhr
Schön geschrieben, kann da eigentlich bei allem zustimmen. Finde auch, dass die thematischen Cuts bei den einzelnen Folgen noch etwas stärker als in der ersten Staffel sind, hat mich aber nicht so gestört. Folge 9 empfand ich auch als emotionalen Höhepunkt, fand aber auch das Finale absolut fantastisch und bewegend. Wie die Profumo-Affäre in den Hintergrund rückt und einfach nur als Aufhänger für eine Frau, die nichts anderes will als Ruhe, um ihr Kind zu gebären, genutzt wird, war sagenhaft gut erzählt.

Die Serie war ja von Anfang an als Mammutprojekt konzipiert, die mit ca. einer Dekade pro Staffel die Königsfamilie bis ins jetzt verfolgt und alle zwei Staffeln, also alle 20 Jahre, den Cast wechselt. Ja, mit Foy hätte man auch vielleicht noch eine oder zwei Staffeln weitermachen können, mit anderen aber vielleicht nicht (Hamilton?) und ich finde diese klaren, stufenweisen Cuts auch sinnvoller, als vier Staffeln mit einem Cast durchzuziehen und für die letzten beiden dann ne komplett neue, 30 bis 40 Jahre ältere Truppe zu etablieren.

alterniemand

User und News-Scout

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11.01.2018 - 15:31 Uhr
The End of the f***ing world (Netflix) 7/10

Hat ein bisschen was von einem Bonnie & Clyde mit ziemlich sympathischen Teenies, die aus einem Juno-Universum stammen könnten.
Zwischen all den wunderbaren Serien, die Zeit und volle Aufmerksamkeit benötigen, mal etwas wohltuend kürzeres, was man mal so weggucken kann mit 8x20 Minuten. Fängt böse, sarkastisch und vor allem spaßig an, wird dann aber ernster. Hat definitiv auch seine Längen aber ist insgesamt durchaus sehenswert.

Obrac

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11.01.2018 - 15:43 Uhr
Guckt einer "Chance" mit Hugh Laurie? Erste Staffel war super, die zweite ist jetzt auch ausgestrahlt. Teilweise recht harte Thrillerserie.

Matjes_taet

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Registriert seit 18.10.2017

11.01.2018 - 15:45 Uhr
Zunächst dachte ich zu alt für den Scheiss zu sein, gefällt aber durchaus. (Bin bei Folge 4) 8,5/10 bisher.
Viele denkwürdige Quotes, überzeugende Darsteller und diese melancholische Grundstimmung lassen einen dranbleiben....

Matjes_taet

Postings: 136

Registriert seit 18.10.2017

11.01.2018 - 15:46 Uhr
edit: bezog sich auf "The End of the f***ing world2

SamVimes

Postings: 38

Registriert seit 13.06.2013

11.01.2018 - 17:31 Uhr
Habe auch gerade End of the f***ing World fertig geguckt und kann mich ebenfalls anschließen; eine spannende und unterhaltsame Serie mit einer beeindruckendenden, nachvollziehbaren Charakterentwicklung und gut gewähltem Soundtrack. Hat mich zwischenzeitlich an eine etwas düstere Version von "Submarine" erinnert.

hubschrauberpilot

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Registriert seit 13.06.2013

11.01.2018 - 21:23 Uhr
The Handmaids Tale

Schwere Kost. Eine faschistische Dystopie im Amerika der näheren Zukunft: Die Menschen sind in Kasten eingeteilt, Frauen dienen nur noch als Gebärmaschinen, Männer sind entweder Soldaten oder dienen dem System. Religion steht an erster Stelle, alle die nicht "bibeltreu" sind werden umgebracht.

Tja, was soll man dazu sagen. Das Grundkonzept ist anhand der aufgeklärten Gegenwart so unrealistisch wie es nur sein kann, ein Rückschritt in das längst überwunden geglaubte Mittelalter. Man erzählt von einem Krieg und von irgendwelchen Kolonien, zeigt diese aber nicht. Man zeigt zwar Rückblenden und gerne auch mal extrem verstörende Momentaufnahmen, das meiste bleibt aber im Dunkeln.

Die Serie ist gleichzeitig faszinierend wie verstörend. Den Menschen fehlt jegliche Art von Emotionen, Freude oder Glück gibt es gar nicht. Ich bin nach 10 Folgen froh dass es vorbei ist, man wird beim schauen leicht depressiv, trotzdem ist sie faszinierend, weil man sich wünscht, dass das System durchbrochen wird.

7/10
Frägerich
11.01.2018 - 22:14 Uhr
Was soll daran unrealistisch sein? Die USA gleiten doch schon seit Jahren ins faschistoide ab.

MopedTobias

Postings: 9965

Registriert seit 10.09.2013

11.01.2018 - 22:35 Uhr
"Das Grundkonzept ist anhand der aufgeklärten Gegenwart so unrealistisch wie es nur sein kann"

Guter Witz :)
hubschraubervollidiot
11.01.2018 - 22:38 Uhr
Herzlichst

Ihr Franz Josef Wagner
Die Kirche, die im Dorf gelassen wurde
12.01.2018 - 00:03 Uhr
Bosch 8/10

Viel besser als erwartet. Unaufgeregt erzählt, ohne Schnickschnack.
dirk gently
12.01.2018 - 11:36 Uhr
Dirk Gently Staffel 2 8/10

seno

Postings: 3275

Registriert seit 10.06.2013

12.01.2018 - 12:07 Uhr
Hat schon jemand "Electric Dreams" gesehen? Eine Anthologie-Serie, die auf Kurzgeschichten von Philip K. Dick beruht.
Die Kritiken sind recht durchwachsen, aber als Fan werde ich sie mir trotzdem ansehen.

hubschrauberpilot

Postings: 4627

Registriert seit 13.06.2013

12.01.2018 - 23:30 Uhr
"Das Grundkonzept ist anhand der aufgeklärten Gegenwart so unrealistisch wie es nur sein kann"

Guter Witz :)


Wieso Witz? In der heutigen Zeit ist Wissen für jeden zugänglich und die christliche Religion fristet in den westlichen Industrienationen eher ein Schattendasein.

Matjes_taet

Postings: 136

Registriert seit 18.10.2017

12.01.2018 - 23:46 Uhr
The End of the f***ing world

Bin jetzt durch und bleibe bei den 8,5/10.

Einfach erfrischend anders - bewegend, lustig & traurig. Das jugendliche Darsteller-Duo erinnert wie schon geschrieben an den Juno/Scrubs/LittleMissSunshine-Kosmos, die Ermittlerinnen widerum irgendwie an den von Fargo.
Schöne Coming-of-Age-Geschichte mit passendem Finale. Und Off-Stimmen die mal nicht nerven..
Aza Lee
13.01.2018 - 05:26 Uhr
Ja, The End of the f***ing world ist nett anzuschauen.
Erfrischend anders würde ich das allerdings nicht nennen. Natürlich verwandeln sich die beiden Freaks in ein Kuschelpärchen und die Bullen beenden dann die Geschichte. Das gab's ja noch nie !!!

Hier werden, wie so oft, Identifikationsfiguren erschaffen, indem ein paar Tabus gebrochen und das ganze flapsig rübergebracht wird. Zum Ende kommt aber wie immer bei solchen Sozial-Erziehungsfilmchen der Zeigefinger der Exekutiven, um den Schafen zu zeigen, dass es ausserhalb der Weide keinen Platz gibt.

hubschrauberpilot

Postings: 4627

Registriert seit 13.06.2013

13.01.2018 - 20:39 Uhr
The end of the f***ing world

Was für eine dämliche, sinnlose Teenie-Schmonzette.

2/10

seno

Postings: 3275

Registriert seit 10.06.2013

13.01.2018 - 23:14 Uhr
Bei "The end of the f***ing world" ging mir ehrlich gesagt der Trailer schon so auf den Keks, dass ich nicht wirklich gewillt bin, mir das anzusehen.

Matjes_taet

Postings: 136

Registriert seit 18.10.2017

13.01.2018 - 23:23 Uhr
So ging es mir mit "Stranger Things".

Coaxaca

Postings: 486

Registriert seit 14.06.2013

14.01.2018 - 13:52 Uhr
12 Monkeys - Staffel 1: 4 / 10

Auch wenn es gegen Ende der 13 Episoden ein paar vereinzelte starke Momente gibt, ist diese Serie doch die Definition von billigst produziertem Trash. Die geniale Film-Vorlage wird fast schon vergewaltigt, die Spezialeffekte sind miserabel, schauspielerische Leistung, Schnitt und Drehbuch bewegen sich auf einem unterdurchschnittlichen Niveau. Es gibt in nahezu jeder Folge billigst inszenierte Schusswechsel, zudem wird die Zeitreise zu häufig eingesetzt... Nach Logiklöchern sollte man besser nicht suchen.

Stellenweise ist es aber sehr interessant, zu sehen, wo sich die Serie von der Vorlage entfernt. Die weiblichen Hauptrollen sind auch sehr überzeugend.
@Coaxaca
14.01.2018 - 15:06 Uhr
Deine Beschreibung klingt nun wirklich nicht nach einer 4/10? Wieso so hoch?

Coaxaca

Postings: 486

Registriert seit 14.06.2013

14.01.2018 - 17:28 Uhr
Das steht in den letzten zwei Sätzen.
Arnold
14.01.2018 - 23:15 Uhr
Westworld (erste Staffel) 8,5/10

Cocoon

Postings: 32

Registriert seit 09.06.2014

15.01.2018 - 23:08 Uhr
The Handmaids Tale (1. Staffel) 6,5/10

Im Vorfeld hab ich öfter gelesen, die Serie wäre unter anderem auch deshalb so schockierend, weil sie sich so nah an der aktuellen US-Realität befindet, was rückblickend doch eine gehörige Übertreibung ist.

Produktion und schauspielerische Leistung sind natürlich top, aber für mich gibt es dann doch zwei Dinge, die mich gestört haben. Zum einen wäre da die komplett fehlende Empathie der Bösen, wodurch diese Charaktere unglaubwürdig und schablonenhaft bleiben. Das zweite Problem war für mich, dass die Hauptfigur fast über die komplette 1. Staffel zur Passivität gezwungen war und sich damit auch einige Längen eingeschlichen haben. Lieber hat man dem Zuschauer zum x-ten Mal eine Nahaufnahme ihres verängstigten Gesichts gezeigt, damit man auch wirklich begreift, unter welch bedrückenden Zuständen sich Desfred befindet.

Die letzten beiden Folgen haben dann aber doch noch einiges herausgerissen und wenn die 2. Staffel dort anknüpfen kann, dann schaue ich mir die Serie gern weiter an.

Matjes_taet

Postings: 136

Registriert seit 18.10.2017

17.01.2018 - 15:54 Uhr
"White Gold" (Netflix)

Sowas wie "Wolf of Wall Street", aber in der britischen Version und in die Doppelverglasungs-Branche der 80-er verlegt.

Insofern schwierig weil man halt den Werdegang eines Arschlochs verfolgt, der einen durchgängig anwidert.
Aber gelungene Side-Kicks, lustig-nostalgische Nebenhandlungen (illegale E.T. Kopien in den Anfangsjahren von VHS, Dogging-Abenteuer etc. ) haben mich zumindest die 6 Folgen durchhalten lassen.

Bewertung keine, weil das beim Schauen minütlich schwankt.

MartinS

Plattentests.de-Mitarbeiter

Postings: 457

Registriert seit 31.10.2013

21.01.2018 - 14:34 Uhr
Spät dran, aber auch endlich mit "Dark" fertig geworden. Fängt ja gut an, wird aber eigentlich von Folge zu Folge schwächer, weil die Story einfach nicht vom Fleck kommen will.
Am Ende bleibt eigentlich nur ein Haufen loser Enden. 5/10
lol
21.01.2018 - 14:36 Uhr
Hier wurde gelöscht. Und das massiv.

Math

Postings: 332

Registriert seit 03.12.2017

21.01.2018 - 15:03 Uhr
Black Mirror

10/10
@Math
21.01.2018 - 15:04 Uhr
Alle Staffeln, alle Folgen?

Du bist hier der legitime Nachfolger von Typen wie Gomez_21
Marküs
21.01.2018 - 15:54 Uhr
Peaky Blinders 9/10
Black Mirror 8/10

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