Henryk M. Broder/ Wiglaf Droste
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Beobacht |
04.12.2009 - 13:04 Uhr
its lügsentime |
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Frage |
04.12.2009 - 14:17 Uhr
Wer soll denn hier lügsen sein? |
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news |
04.12.2009 - 14:48 Uhr
wer hätte gedacht, dass es auch moslemische oder christliche israelis gibt. |
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04.12.2009 - 14:50 Uhr
konstantin kasakov = großartiger typ |
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Info |
04.12.2009 - 16:09 Uhr
Frage, @Weizen = Lügsen |
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zweite überprüfung |
04.12.2009 - 16:49 Uhr
ja, das ist er. typische argumentation, den begriff islamophob abzulehnen und zu behaupten, es hätte nichts mit psychischen zuständen, sondern mit realitäten des islam zu tun.damit hab ich lixens nächste bemerkung schon vorweggenommen, ha |
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Info |
04.12.2009 - 16:52 Uhr
bin ich also nicht der einzige, der Lixens stereotypes Auftreten genau studiert hat;) |
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nur so am rande |
04.12.2009 - 17:16 Uhr
der typ von der linken wurde aber wirklich ziemlich vernichtet (zu recht) |
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nur so mal weg vom rande |
04.12.2009 - 17:19 Uhr
lenk nicht vom Thema ab, Lügsen, wir haben dich enttarnt! |
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Lixen |
04.12.2009 - 18:03 Uhr
Um das mal kurz klarzustellen: @weizen ist nicht ich und zur Islamophobie hätte ich nicht das gesagt:"ja, das ist er. typische argumentation, den begriff islamophob abzulehnen und zu behaupten, es hätte nichts mit psychischen zuständen, sondern mit realitäten des islam zu tun." |
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sondern? |
04.12.2009 - 18:12 Uhr
keiner wills wissen, aber ich frage |
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Lixen |
04.12.2009 - 18:17 Uhr
Keine Antwort darauf, nicht mehr in diesem Forum. |
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weizenbier |
04.12.2009 - 18:26 Uhr
bist dir zu fein f+ür unser forum, ja?angsthase! |
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Lixen |
04.12.2009 - 18:30 Uhr
Für die Idioten hier, die dann wieder hetzen, bin ich mir zu fein, ja. |
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ein Trauma ist verantwortlich |
04.12.2009 - 18:37 Uhr
http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,664918,00.htmlWoher rührte Hiedlers wahnsinniger Judenhass? Der Journalist Joachim Riecker sucht die Antwort in der historischen Zäsur des Ersten Weltkriegs. Und in einem persönlichen Trauma des Diktators. Eine aufschlussreiche Erklärung des Fanatismus aus dem Geist der Paranoia. |
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mullah |
06.12.2009 - 20:33 Uhr
-> http://www.mein-parteibuch.com/blog/2009/12/01/der-sachverstaendige-von-kristina-koehler-spricht Da ist es sicher richtig, sich einmal anzuschauen, was der von Krstina Köhler berufene Sachverständige Henryk M. Broder so zu Muslems zu sagen hat. Ein kurzer Besuch auf der Homepage hilft weiter. Kurz nachdem Kristina Köhler als Ministerin vorgeschlagen wurde, gab Henryk M. Broder auf seiner Homepage beispielsweise diesen Satz hier zum Besten: 'Moslems sind zwar auch nur Dreck, aber solange sie auf dich pissen, haben sie eine Existenzberechtigung.' Man stelle sich letzteren Satz mit dem Wort "Juden" vor und male sich den anschließende Empörung aus...... |
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gdgh |
06.12.2009 - 20:42 Uhr
bitte sofort quelle angeben für das zitat. |
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mullah |
06.12.2009 - 20:45 Uhr
Quelle steht im Link, Faulpelz. Guck selbst nach. |
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Broder halt... |
06.12.2009 - 20:46 Uhr
29.11.2009 13:03 +FeedbackAdi auferstanden! Ich habe gerade die Internetseite entdeckt, die dir den Arsch vollhaut, Jude! http://moslaemm.wordpress.com Moslems sind zwar auch nur Dreck, aber solange sie auf dich pissen, haben sie eine Existenzberechtigung. adolf@hitler.de Sehr geehrter Herr Broder, ich bitte Sie umgehend den Eintrag unter http://henryk-broder.com/hmb.php/blog/article/917/ zu löschen. Wenn Sie sich gerne beleidigen lassen ist das Ihre Angelegenheit. Der Hinweis des Artikelschreibers (...) “Moslems sind zwar auch nur Dreck, aber solange sie auf dich pissen, haben sie eine Existenzberechtigung.“ (...) beleidigt in höchstem Maße Menschen moslemischen Glaubens und impliziert, dass sie nur eine handlungsabhängige Existenzberechtigung haben. Die Veröffentlichung dieser Zeilen auf Ihrer Seite ist für meine Begriffe nahe am Kontext diverser, bundesdeutscher Paragraphen zu sehen. Ebenso bin ich nicht bereit, die Veröffentlichung solcher Machwerke gegen Volks- und Glaubensgruppen in Deutschland zu akzeptieren. Ich bitte Sie in Zukunft Ihre Pflicht als Inhaber dieses Blogs ernster zu nehmen. Der Veröffentlichung meines Textes wird vorweg wiedersprochen Mit freundlichen Grüssen P.F. |
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@mullah |
06.12.2009 - 20:55 Uhr
was ist denn das für ne quellenverweisung um 40 ecken? ein webarchiv? kann genausogut erfunden sein. wo steht es auf broders homepage? |
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da stehts du blindfisch |
06.12.2009 - 21:04 Uhr
http://henryk-broder.com/hmb.php/blog/article/917/ |
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olololol |
06.12.2009 - 21:07 Uhr
http://henryk-broder.com/willst du mich verarschen? das ist doch keine seite von broder. das ist eine seite gegen broder, wo irgendwer schreibt. |
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omg |
06.12.2009 - 21:27 Uhr
natürlich ist das broders seite. schau bei kontakt nach,da steht sogar seine adresse. http://henryk-broder.com/hmb.php/blog/contact |
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Bernd |
06.12.2009 - 21:29 Uhr
Mich würde es nicht wundern, wenn Mein Parteibuch die Seite (broder.com) selbst betreibt. |
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@omg |
06.12.2009 - 21:33 Uhr
was für ein stichhaltiger beweis.warum ist dann jeder einzelne artikel dort gegen broders person? |
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Dialectic |
06.12.2009 - 21:39 Uhr
Ich vermute, dass Broder dort e-mails postet, die er als Reaktionen auf seine Artikel erhält. Denn:"Wenn Sie sich gerne beleidigen lassen ist das Ihre Angelegenheit." Und wenn dem so ist - und dem ist - dann versucht Broder nur, seine Gegner affig aussehen zu lassen, in dem er lediglich ihre Zitate anführt, die sich selbst diskreditieren. |
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@dialectic |
06.12.2009 - 21:51 Uhr
ja so wird es wohl sein.die aussagen sind nichts, was broder auch nur im geringsten teilen würde. irgendein judenhetzer wollte hier nur wieder seiner lieblingbeschäftigung frönen. you failed it. wixxer |
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@@dialectic |
06.12.2009 - 22:01 Uhr
"judenhetzer"nach der logik müsste jeder broder-kritiker judenhetzer sein. epic fail. |
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kleber |
06.12.2009 - 22:10 Uhr
broder lässt es bei dem beitrag eindeutig zweideutig an distanzierung mangeln. er gibt nicht mal eine quelle oder einen absender an (e-mail o.ä.). |
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Duracell |
06.12.2009 - 22:24 Uhr
Broder ist ein Moslemhetzer.http://www.focus.de/politik/deutschland/tid-6649/boerne-preis-2007_aid_64226.html http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29712/1.html |
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06.12.2009 - 22:25 Uhr
http://www.duckhome.de/tb/archives/6890-Broders-stalinistische-Sekte.html |
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@@@dialectic |
06.12.2009 - 23:36 Uhr
nein. ich habe überhaupt keine these über alle broder-kritiker gemacht. nur über diesen einen. |
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@@@@dialectic |
07.12.2009 - 16:52 Uhr
@@dialectic hat überhaupt nicht behauptet, dass du eine these über alle broder-kritiker gemacht hättest. |
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Tobi |
09.12.2009 - 00:49 Uhr
BRODERist ein Zionist.Daher wird er vom Axel-Springer-Verlag unterstützt. Diese Leute verarschen die deutsche Bevölkerung,indem sie ein Feindbild schaffen. Alles zugunsten der Juden. Die Ur-deutschen sind denen genauso egal,wie diejenigen mit Migrationshintergrund. Hauptsache die Juden profitieren davon. Vor ein paar Wochen hat einer von der Bild-Zeitung (eine Art rechte Hand von Kai Diekmann)während einer Fernseh-Reportage offen gesagt,dass er Zionist ist. Deutsche werden immer wieder von den Juden verarscht. Nicht die Türken sind unsere "Feinde",sondern die Zionisten. WACHT ENDLICH AUF!!!!!!!!! |
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Dialectic |
09.12.2009 - 01:17 Uhr
Zur Abwechslung mal wieder ein Antisemits! You're not welcome! |
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Tobi |
09.12.2009 - 01:18 Uhr
Da irrst du dich!!!!!!Ich kann es nur nicht ausstehen,wenn ich verarscht werde. |
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irgendwo versteckt... |
09.12.2009 - 04:43 Uhr
,,,sich hier doch ein etta Phttp://www.shining-city.de/wp-content/upload-pics/Jodn.JPG |
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Der Giftzwerg |
09.12.2009 - 15:44 Uhr
Ich stimme Tobi zu.Es ist wichtig zu erkennen,welche Kräfte in den Medien wirken. |
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Dialectic |
09.12.2009 - 18:18 Uhr
Tobi 09.12.2009 - 01:18 Uhr Da irrst du dich!!!!!! Ich kann es nur nicht ausstehen,wenn ich verarscht werde. Ich irre mich nicht. Im Gegenteil. |
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afromme |
10.12.2009 - 22:19 Uhr
Hmm - Interview mit Henryk M. Broder und Maxim Biller.http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/31806/henryk-m-broder-trifft-maxim-biller Beides nicht meine Sympathieträger, aber ich weiss, wem ich in diesem Interview zustimme. Auszug: SZ: Immerhin steht in Ihrer Kritik: "Maxim ist ein Literat, der sich selbst eingerichtet hat, in einem Universum aus Weltschmerz, Wehmut und Wehleidigkeit." Broder: Im Prinzip ist meine Kritik doch eine Liebeserklärung an Maxim Biller. Ich finde, er kann schreiben. Das habe ich an drei bis vier Stellen der Rezension betont. Und Maxim, wenn ein Nichtjude dein Buch verrissen hätte, hättest du dich darüber aufgeregt, dass ein Nichtjude auf einen Juden losgelassen wird. Es wurde aber ein Jude auf einen Juden losgelassen, und das regt dich genauso auf. Weil dich alles aufregt, was dich nicht auf einen Sockel stellt mit einer Schar von Anhängern, die auf den Knien liegend zu dir aufschauen und sagen: Du bist der Größte! Weißt du was? Ich bin ein Pausenclown, aber du bist es auch. Mit dem Unterschied, dass ich einen Mehrwert daraus ziehe und du ein Drama daraus machst. Biller: Das siehst du so. Ich sehe es anders. Ich nehme meine Arbeit sehr ernst. Ich leide oft und schön und zuweilen sehr poetisch darunter, was es bedeutet, jeden Tag zu schreiben. Broder: Ich würde nie etwas machen, worunter ich leide. Biller: Das ist der Unterschied. Mich strengt es sehr an, eine Seite zu schreiben, von der ich denke: Die war schon so gemeint, als die Welt geschaffen wurde, und sie kann nicht anders sein. Broder: Warum schreibst du dann? Biller: Weil es mich erfüllt. Weil ich ohne Schreiben depressiv werde. Und dass du sagst: Ich bin ein Clown und die anderen jüdischen Autoren sind auch Clowns, das geht mir auf die Nerven. |
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tobias b. |
10.12.2009 - 22:48 Uhr
Sie sind die zwei streitlustigsten Juden Deutschlands, sonst verbindet sie herzlich wenig: Henryk M. Broder und Maxim Biller das fuchst mich immer wieder an! niemand würde auf die idee kommen und primär schreiben: 'die zwei streitlustigsten christen (man setze hier zwei deutsche christen ein) trafen sich'. eher doch 'die zwei streitlustigsten autoren'. es wird immer so getan, als sei das eine ethnische kategorie, dabei handelt es sich schlichtweg nur um eine religion(skultur), judentum halt, nicht mehr und nicht weniger. wann begreifen das denn deutsche autoren endlich einmal? bei islam und christentum machen sie es doch auch nicht anders. |
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afromme |
10.12.2009 - 23:12 Uhr
@tobias b.Irgendwie dachte ich auch, dass es mich anfuchsen sollte, aber dann habe ich noch einmal überlegt - die Untertitelung passt ja ausgesprochen zur Selbstdarstellung der beiden. Und wenn ich so überlege: für das fiktive Interview zwischen einem jungen Kardinal Ratzinger und dem noch relevanten Eugen Drewermann wäre die Untertitelung "die zwei streitlustigsten Christen trafen sich" durchaus in Ordnung und denkbar gewesen. Insofern finde ich's nicht problematisch, deren Jüdischsein direkt zu betonen, zumal sich auch das Gespräch in weiten Teilen um das Selbstverständnis der beiden als Juden dreht. Beim Gespräch Harald Juhnke/Bertolt Brecht hätte deren Religion dagegen wohl zurecht keine so grosse Rolle in der Aufmachung des Artikels gespielt. |
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slayer |
10.12.2009 - 23:58 Uhr
mich stört, daß in der öffentlichkeit immer nur rechte juden wie sozialdarwinist broder hochgejubelt werden (für den die bezeichnung faschist bei all seinen absonderungen sicherlich noch untertrieben wäre). natürlich passt das irgendwie zum zeitgeist, trotzdem..ätzend find ich das schon. es gibt doch so coole christen und juden, die alle ein gefühl für die gemeinschaft haben und so viel mehr liebe verbreiten, als so winzige crétins á la broder. Biller: Dein Problem ist, dass seit vierzig Jahren alles unkontrolliert aus dir nach außen strömt. Man weiß nie, was wie gemeint ist. Du machst die ganze Zeit Witze, manche sind gut, und alle denken, das ist jüdischer Humor, aber viele deiner Witze sind gar nicht jüdisch. herr biller, ich danke ihnen! *auf die knie fall* |
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11.12.2009 - 00:12 Uhr
"Broder: Ich war mal mit dem Sohn eines schweren Naziverbrechers befreundet. [...] Es hat unserer Freundschaft nicht geschadet, dass sein Vater ein Naziverbrecher war. Was unsere Freundschaft ruiniert hat, war, dass er der DKP beitrat, ein Gutmensch wurde und sein Leben den Unterdrückten der Dritten Welt widmete."O.K.,hier hat man es nun schwarz auf Weiß: Broder ist ein Neonazi, der "Gutmenschen" (dieses Vokabular!) abscheulich findet und im Herzen ganz Antikommunist ist (ich sehe gerade: auf seiner Krawatte tummeln sich US-Embleme...na dann passts ja mit dem Antikommunismus). |
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Und? |
11.12.2009 - 06:54 Uhr
Antikommunist zu sein ist ja wohl eine moralische Verpflichtung. Neben dem Nationalsozialismus die große Verbrecherideologie schlechthin. 100 Millionen Mordopfer sprechen eine deutliche Sprache."Gutmensch" ist übrigens eine legitime Bezeichnung, wenn man den modernen Ursprung kennt: Nach Rembert Hüser entstand Gutmensch als eine „Witzelei“ der „89-Generation“-Feuilletonisten und Autoren wie Rainer Jogschies, Matthias Horx und Klaus Bittermann, die „Anti-68er-Lexika“ in der Tradition von Eckhard Henscheids Dummdeutsch-Wörterbuch verfassten. |
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Dialectic |
11.12.2009 - 09:01 Uhr
slayer 10.12.2009 - 23:58 Uhr ätzend find ich das schon. es gibt doch so coole christen und juden, die alle ein gefühl für die gemeinschaft haben und so viel mehr liebe verbreiten, als so winzige crétins á la broder. Ein Gefühl für die Gemeinschaft? Bist du auch einer von denen, die - wie Greylight - ein Verfechter der sehr deutschen sozialen Marktwirtschaft sind? Die dann meinen, man müsse sein Handeln vorher auf Egoismus überprüfen stat richtigerweise festzustellen, dass es mit dem Egoismus sich ambivalent verhält und er auf dem Markt die Antriebskraft ist, man vulgo also nur die Folgen dessen abfedern kann. Mal gucken, ob dir Biller immer noch so gut gefällt wenn du dir dieses Video ansiehst. |
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LG |
11.12.2009 - 09:13 Uhr
Was ich bei Maxim Biller sehr irritierend und verwunderlich finde: Das er mit viel Pathos seine "Ernsthaftigkeit" betont, das er es ablehnt, als "Clown" bezeichnet zu werden.Mitte der 80er hatte er in dem Zeitgeist-Magazin "Tempo" eine Kolumne, die hieß "100 Zeilen Hass", in der er monatlich gegen alles und jeden vom Leder zog. Das war damals neu in Deutschland, diese polemisch-fiese Art zu schreiben - im Prinzip genau das, was Broder auch oft macht. |
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Dialectic |
11.12.2009 - 09:41 Uhr
@ LGDas war damals neu in Deutschland, diese polemisch-fiese Art zu schreiben - im Prinzip genau das, was Broder auch oft macht. So neu war das nicht. Karl Kraus sei da nur genannt. Dass Biller Broder nicht mag hängt damit zusammen, dass Polemiker eben gerne die einzigen sein wollen, die für die richtige Sache streiten und ihresgleichen daher ablehnen. |
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LG |
11.12.2009 - 10:09 Uhr
Okay, das muss ich dann etwas ergänzen: Es war neu, weil es in einem "Popkultur"-Umfeld stattfand (zusammen mit dem österreichischen "Wiener" hat "Tempo" seinerzeit einen vielgehassten, aber durchaus innovativen Weg beschritten).Auch die Themen und Gegner waren ja andere als die von K. Kraus, da gab es dann eben mal "100 Zeilen Hass" gegen die "Bleiwüste 'Die Zeit'" usw. Ich habe es damals gerne gelesen, so wie ich auch Broder heute gerne lese. Nicht, weil ich den Inhalt teile, sondern weil es streckenweise ja seinen Unterhaltungswert hat(te). Das ist aber nicht der Punkt. Der Punkt ist: Mich befremdet eben dieser dicke Pinselstrich, man wäre ja so ernsthaft. Und das nehme ich Biller nicht so ganz ab. |
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Dialectic |
11.12.2009 - 10:42 Uhr
Die Gegner mussten notwendigerweise andere sein als bei Kraus ;) Kraus war vor allem Sprachkritiker. Der einzige, der ihm da nahe kommt, zumindest von den bekannteren Autoren, ist Hermann L. Gremliza. Aber ich versteh, was du meinst. Wenn du dir die Diskussion im philosophischen Quartett ansiehst (siehe mein Link), dann kann zumindest dort eine Ernsthaftigkeit seinerseits festgehalten werden. |
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