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Steven Wilson - Hand. Cannot. Erase.

User Beitrag

Gomes21

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26.01.2021 - 08:56 Uhr
Find govan grundsätzlich klasse, aber dieses Solo holt mich auch gar nicht ab. Das ist für mich ein Beispiel für das was du scheinbar überhaupt nicht damit verbindest: „gefrickel“ trifft es verdammt gut.

Auf Raven und HCE hat mir Wilson das Gitarrenspiel definitiv zu sehr aus der Hand gegeben und das hat er glaube ich auch mal selbst so vertreten

Lateralis84skleinerBruder

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26.01.2021 - 09:37 Uhr
Allein dafür schätze ich To The Bone schon sehr. Wilson kann mit seiner Limitierung die viel wundervolleren Soli spielen

keenan

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26.01.2021 - 09:40 Uhr
ganz ehrlich, ich wusste erst nachher , dass wilson gar nicht die gitarre bei hce eingespielt hat bei manchen songs. höre das nicht heraus, häte er auch sein können wie ich finde

Gomes21

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26.01.2021 - 11:28 Uhr
@Lateralis

das unterschreibe ich

Oceantoolhead

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26.01.2021 - 11:43 Uhr
Sehe ich ähnlich. Bestes Beispiel Happy Returns , wundervoller Song - aber dieses frickel Gitarren Solo ist auch stilistisch äußerst unpassend und ärgert mich jedes mal.

keenan

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26.01.2021 - 11:57 Uhr
:-O

genau DIESES solo hebt doch happy returns in der 2. hälfte nochmal hervor :-).
sonst würde er zuviel vor sich hin düdeln und zu wenig passieren ;-).

ebenso die soli in routine...

diese soli sind doch ähnlich schön, wie denen auf der anesthetize dvd von den songs dark matter und half light :-)

kingbritt

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26.01.2021 - 11:59 Uhr

. . . oh ha. Ja, Wilson spielt auch schön Gitarre. Ist aber eher nur ein guter, solider Gitarrist und Handwerker. Schön seine akustischen Rhythmus-Gitarren Sachen, die aber vom Anschlag und Spiel doch öfters gleichen in Richtung Animals David Gilmour. Seine Solis sind weniger spektakulär dafür aber gefühlvoll für seine Tracks, gerade auch Live.

Guthrie Govan spielt da in einer ganz anderen Liga.
"Govan demonstriert in seinem Spiel so gut wie alle Techniken der modernen E-Gitarre. Stilprägend sind schnelle Läufe, bei denen Hybrid-Picking, Alternate Picking und Legato kombiniert werden sowie Ganz- und Anderthalbton-Bendings. Beispiele für die Bandbreite seines Spiels sind die Videos, die er immer wieder für einen Anbieter von Gitarren-Jamtracks (Übungsstücke ohne Melodieinstrument/Stimme) aufnimmt. In diesen spielt er etwa über Hard-Rock-, Blues- oder Fusion-Jamtracks. Seine Eigenkompositionen, z. B. auf Erotic Cakes, sind von Einflüssen anderer Stilrichtungen geprägt. Die Stücke sind durchsetzt von ungeraden Taktarten und außereuropäischen Skalen. Auf dem Album The Aristocrats von 2011 kommt wieder ein deutlicher Blues-Einschlag zum Vorschein." aus Wiki

kingbritt

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26.01.2021 - 12:06 Uhr

. . . Bei "The Raven That Refused to Sing" passt Guthrie Govan besser rein.

nörtz

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26.01.2021 - 12:35 Uhr
Govan wird ja vorgeworfen, er könne jeden Stil spielen, habe aber keinen eigenen Stil. Außerdem mal wieder das Gilmour-Argument, das mich echt nervt. :D Shred

Sein Solo in "Drive Home" ist übrigens auch göttlich!

nörtz

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26.01.2021 - 12:47 Uhr
@kingbritt

Ich möchte jetzt nicht extra nen Shred-Thread eröffnen, von daher: Wie ist deine Meinung zu Shawn Lane? Schau mal hier ab 2:20, um einen Eindruck von ihm zu bekommen. keenan kann auch mal reinhören. :D

Lateralis84skleinerBruder

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26.01.2021 - 13:09 Uhr
Finde beides geil. Mein Kopf tendiert zu Guthrie, mein Herz allerdings zu den Noten die nicht gespielt werden.
Gilmour spielt auch eher wie Wilson als wie Govan

kingbritt

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26.01.2021 - 13:35 Uhr

. . . oh ja, klasse, leider viel zu früh verstorben, geht klar in Richtung Mike Stern auf Speed. Der treibt technisch etwas zu sehr zu Lasten der Harmonie und auch der Zuhörer auf die Spitze. Das bist du nur am Staunen. Frage mich auch ob das irgendwie noch Sinn macht.
Noch früher verstorben ist Tommy Bolin, auch ein begnadeter Allrounder und Fusion Gitarrist, oder Larry Coryell, Philip Catherine, John McLaughlin, John Abercrombie, Ralph Towner, John Scofield, Pat Metheny, Allan Holdsworth, Michael Landau . . .

nörtz

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26.01.2021 - 13:37 Uhr
Ich hatte das verwechselt. Es gibt ein Solo von Wilson zu "Drive Home":



Und hier Govans Version auf dem Album:

kingbritt

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26.01.2021 - 13:43 Uhr

. . . habe Guthrie Govan mit seiner Gruppe the Aristocrats auf dem Frankfurter Jazz Fest 2012 live erlebt. Tolles Konzert. Kannte den vorher gar nicht.

nörtz

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26.01.2021 - 14:31 Uhr
Der Minnemann ist auch ein guter Gitarrist. Vielleicht sollten sie mal die Instrumente tauschen. :D

ijb

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26.01.2021 - 16:05 Uhr
Mal ne Frage an die Wilson-Fachleute hier. Ich hatte mir die CD damals auch gekauft, als sie neu rauskam. Ich habe aber nie herausgefunden, welchen Hintergrund/Kontext die Punkte in dem Albumtitel haben bzw. was die bedeuten. Kann mich da mal jemand aufklären?

Man sieht diesen Punkt.Nach.Jedem.Wort.Unsinn. ja häufiger, leider auch in total dummen Überschriften oder Filmtiteln wie "Steig. Nicht. Aus." - da zieht sich bei mir immer alles zusammen, weil sich da offenbar nie jemand Gedanken darüber gemacht hat, Dass. Das. Überhaupt. Null. Sinn. Ergibt. Und. Man. Es. Obendrein. Nicht. Einmal. Aussprechen. Kann. Aber bei einem so klugen Kopf und Nicht-Hipster wie Steven Wilson gehe ich davon aus, dass er sich dabei etwas gedacht hat. Ich habe nur leider bislang nicht rausgefunden, was.

nörtz

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26.01.2021 - 16:09 Uhr
Hier wäre ein Erklärungsansatz:

https://www.diepresse.com/1283072/leute-die-nach-jedem-wort-einen-punkt-machen

derdiedas

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26.01.2021 - 16:20 Uhr
Der Minnemann ist auch ein guter Gitarrist. Vielleicht sollten sie mal die Instrumente tauschen. :D

Dafür ist sein Schlagzeugspiel zu gut, gerade auf Hand.Cannot.Erase

Die Punkte... Der Titel ist ja eigentlich kein richtiger Satz, wenn dann müsste es Am Anfang "A Hand..." oder "Hands.." heißen. Ich schätze das sollen die Punkte übertünchen ;)

ijb

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26.01.2021 - 16:21 Uhr
Hm, so ganz klärt mich das jetzt nicht auf.

Was da (im dem Text von 2012) geschrieben steht, ist mir soweit bekannt – wenn es eben in Form kurzer Redewendungen auf englisch gemacht wird. Also „Oh. my. God.“ kann ich verstehen - als eine Art "Gag", und es funktioniert im Englischen ja auch, weil die Sprachmelodie da im Kopf des Lesenden auch passt. Im Deutschen ist die Sprachmelodie vor einem Punkt aber eine ganz andere; wenn ich also "Oh. mein. Gott." lese/schreibe, geht die Melodie bei jedem Wort runter wie bei einem Satzende, wirkt also totalalbern und ein bisschen dümmlich. ALso bei "Steig. Nicht. Aus." z.B.
[ Und. Viele. Machen. Das. Ja. Auch. Mit. Längeren. Sätzen. Als. Mit. Nur. 3. Bis. 4. Wörtern. (Haben die mal versucht, das auch wirklich zu lesen?) ]

Nun, funktionieren würde das – im Deutschen – schon eher mit Ausrufezeichen, also z.B. "Oh! Mein! Gott!" oder "Steig! Nicht! Aus!"

Genial ist das zwar nun auch nicht gerade, aber wenigstens einleuchtend.

Aber zurück zu Steven Wilson: Was ist mit "Hand. Cannot. Erase." denn gemeint? Warum hat er es nicht "Hand Cannot Erase" betitelt?
Ich habe mich das immer gefragt, seit das Album rauskam. Bei einem weniger interessanten und detailgenauen Musiker würde ich annehmen, es wäre einfach ein bisschen doof. (wie bei "Steig. Nicht. Aus." (heißt der Film wirklich so?)) Aber ich gehe davon aus, dass der Titel einen bestimmten Bezug zu irgendwas hat, das ich nicht kenne...

ijb

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26.01.2021 - 16:22 Uhr
@ derdiedas, hm, ja vielleicht ist es tatsächlich so banal.

Gomes21

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26.01.2021 - 19:52 Uhr
Spielt Minnemann nicht nur auf Grace for Drowning und Raven?

Lateralis84skleinerBruder

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26.01.2021 - 19:56 Uhr
Ich habe es immer so interpretiert, dass man sowohl den kurzen Satz als auch jedes einzelne Wort mit Interpretation zum Album füttern kann.

Die Protagonistin ist ja Künstlerin. Nutzt also ihre Hände. Die von ihr geschaffenen Werke können keinen Menschen, sein Lebenswerk auslöschen, da sie ja immer noch über den Tod hinaus existieren.

ijb

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Registriert seit 30.12.2018

26.01.2021 - 20:04 Uhr
Hm, interessant.

keenan

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Registriert seit 14.06.2013

26.01.2021 - 21:36 Uhr
sorry aber die govan version von drive home passt gar nicht, seelenloses gefrickel ;-)

wilsons ist definitiv die ich ich bevorzuge :-)

nörtz

User und News-Scout

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26.01.2021 - 21:50 Uhr
Sobald es mal ein wenig schneller als Midtempo ist, ists gleich immer Gefrickel. :D

Vor allen Dingen ist in dem Solo kaum High-Speed-Gewichse und wenn dann nur dort, wo es songdienlich ist. Der beste Beweis dafür ist doch sowieso, dass Wilson es in den Song eingebaut hat. :D

derdiedas

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26.01.2021 - 22:11 Uhr
Minnemann spielt definitiv auf der H.C.E.

Danach haben sie sich zerstritten, bzw. Minnemann war beleidigt, weil Wilson ihm nicht Bescheid gesagt hat, dass die Alben, auf denen er gespielt hat, Gold-Status bekamen

Gomes21

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Registriert seit 20.06.2013

26.01.2021 - 22:36 Uhr
Magst recht haben. Hast du wahrscheinlich auch. Aber Live war da doch schon Blundell dabei wenn ich mich richtig erinnere oder?

Lateralis84skleinerBruder

Postings: 484

Registriert seit 03.03.2019

27.01.2021 - 08:26 Uhr
Richtig. Bin damals für 4 Nächte nach London geflogen und hab mir beide Abende in der Albert Hall gegeben. Tagsüber Platten shoppen und London bei bestem Wetter erkunden. War ein toller Kurztrip

Lateralis84skleinerBruder

Postings: 484

Registriert seit 03.03.2019

27.01.2021 - 09:41 Uhr
Am zweiten Abend kam Guthrie für ein paar Songs auf die Bühne, keine Spur von Minnemann. Einzig Gavin kam für die Zugaben und hat Blundell abgelöst

Neuer

Postings: 793

Registriert seit 10.05.2019

27.01.2021 - 09:53 Uhr
Die Punkte im Titel geben ihm auch eine gewisse, wie soll ich das sagen, moderne Kälte, wenn ihr versteht, was ich meine. Ein bisschen wie ".neon" von Lantlos. Ich störe mich gar nicht an den Punkten, im Gegenteil, ich finde sie sehr passend

Lateralis84skleinerBruder

Postings: 484

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27.01.2021 - 10:01 Uhr
Schön. gesagt.

keenan

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27.01.2021 - 10:16 Uhr
kann es sein dass der song drive home ein vorläufer von routine ist? höre da gewisse teile raus.

Gomes21

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Registriert seit 20.06.2013

27.01.2021 - 12:33 Uhr
Was Neuer sagt.

Mr Oh so

Postings: 2156

Registriert seit 13.06.2013

27.01.2021 - 13:16 Uhr
Lateralis84skleinerBruder
Bin damals für 4 Nächte nach London geflogen und hab mir beide Abende in der Albert Hall gegeben. Tagsüber Platten shoppen und London bei bestem Wetter erkunden. War ein toller Kurztrip


Wow.

Vennart

Postings: 739

Registriert seit 24.03.2014

28.01.2021 - 23:27 Uhr
Govan ist einer der besten Gitarristen, die es je gab und ich weiß auch nicht was da vom Können her noch kommen soll und doch kann ich damit auch nicht immer etwas anfangen. Aristocrats z.B. kann ich mir anhören und das unfassbare Können bestaunen und mir denken, dass das selbst mit 100 Jahren zwöfstündigen Übens täglich eigentlich nicht menschenmöglich sein kann aber wirklich berührt hat mich Govans Spiel vor allem auf den beiden Wilson Alben und teilweise auf seinem Soloalbum "Erotic Cakes".

Für den Fusion-Fan kann das wahrscheinlich gar nicht genug sein aber für mein Empfinden ist es gut, wenn jemand so einen Virtuosen wie Govan ein bisschen zügelt.
Ich denke, dass solche legendäre Soli wie in "Drive Home", "Ancestral", "Routine" etc. möglich wurden, weil Wilson Govans unbeschreibliches Potenzial in songdienliche Bahnen gelenkt hat und ihn dazu brachte, sein Augenmerk auf Emotion und Phrasierung zu legen und nicht darauf, die Gitarrenszene mit wildesten technischen Fusionjazz-Kabinettstückchen um den Verstand zu bringen.

Ich weiß noch, wie 2013 bei der Tour zu "Raven" alle im Publikum vor dem "Drive Home"-Solo die Luft angehalten haben, weil sie dachten gleich wird geheult und dann fängt der da mit seinem SweepHybridArpeggioAlgebra auf der Gitarre in Überschallgeschwindigkeit an und das war nach dem wunderschönen Lied bis zu dem Punkt eher antiklimaktisch :D
2015 auf der HCE-Tour hat er dann auch live viel melodischer gespielt.

Lateralis84skleinerBruder

Postings: 484

Registriert seit 03.03.2019

29.01.2021 - 08:10 Uhr
Ich glaube ich hab Govan nur bei der Raven Tour (1x Essen / 1x Bielefeld) gesehen. Bei HCE in der Albert Hall spielte schon Dave Kilminster, welchen ich sehr viel harmonischer fand.

Nur am zweiten Abend kam Guthrie für 2 Songs dazu. Es gibt noch irgendwo ein lustiges Foto von ihm und mir am Hintereingang, wie er sich gerade ne Kippe gedreht hat. Ein sehr freundlicher Kerl

Vennart

Postings: 739

Registriert seit 24.03.2014

29.01.2021 - 21:06 Uhr
Ja, Kilminster hat mich dann live auch voll umgehauen! Der spielt gilmourmäßig melodisch und hat technisch trotzdem mehr als genug heftiges Zeugs drauf, der ist ja auch Live-Gitarrist von Roger Waters.

Cool, dass du Guthrie getroffen hast!
Ich habe 2011 auf der Tour zu "Grace For Drowning" mit Marco Minnemann gequatscht, auch ein höchst angenehmer Dude :)

Gomes21

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Registriert seit 20.06.2013

30.01.2021 - 14:45 Uhr
Hab Kilmister ebenfalls als „passender“ empfunden. Ich finde es aber schon interessant wie sehr Teile der Luve Band Wilsons Output prägen. Nick Beggs am Bass erkennt man auch sofort und er hat mMn auch großen Einfluss auf den jüngeren Output

keenan

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01.03.2022 - 08:55 Uhr
https://www.loudersound.com/features/the-story-of-steven-wilsons-hand-cannot-erase

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