Prag - Kein Abschied

User Beitrag

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

03.11.2014 - 22:17 Uhr
Es gibt Neuigkeiten aus dem Hause PRAG! Das Trio um Nora Tschirner, Erik Lautenschläger und Tom Krimi haben ihr nächstes Werk vollendet. Nach „Premiere“ kommt nun also wirklich ein zweites Album! „Kein Abschied“ erscheint am 16. Januar 2015! Ihre erste Single "All die Narben" bereits am 14. November 2014. Dazu haben die drei Berliner ein großartiges Video gedreht, das es sehr bald zu sehen gibt.

Einen ersten Eindruck, was uns mit "Kein Abschied" erwartet, liefert dieses Video:

https://www.youtube.com/watch?v=-M1MaM5XReY&feature=youtu.be


"Kein Abschied"

Wer hätte das gedacht? Nun, wenn man Erik, Tom oder Nora fragt, war das schon immer nur allzu logisch. PRAG war und ist mehr als nur die aus drei Personen bestehende „Selbsthilfegruppe Filmmusik der 60er Jahre“. Quer durch Deutschland sind sie getourt und jeden Abend wurde diese Gruppe größer. Die Drei haben gelernt, dass es da draußen sehr viel Begeisterung für das gibt was PRAG macht und dass die Kleinfamilie in den letzten zwei Jahren zu einem veritablen PRAG-Clan angewachsen ist.

Im Januar 2015 wird „Kein Abschied“ den Beweis antreten, dass PRAG eben nicht nur die „Premiere“ glückt. PRAG ist ein manchmal schwer greifbares, vielleicht sogar etwas verschrobenes Ding. Mit überbordender Orchestrierung und einer unglaublichen Visualität scheint PRAG immer ein bisschen aus der Zeit zu fallen. Genau das ist es, was PRAG so besonders macht: „Na und, wir wollen das aber so!“ Und weil ihnen ihre Willenshoheit wichtig ist, haben sie sich bewusst entschieden, mit ihrem eigenen Label TYNSKA Records weiterzumachen und ein zweites Album nachzulegen.

Die Drei lieben es einfach zu sehr, ihr Verständnis von orchestralem Seelenheil in die Welt zu tragen. Mit dem Wissen, dass sich „Premiere“ ein beachtliches Publikum erspielt hat, sind sie in diesem Jahr ins Studio gegangen und haben mit „Kein Abschied“ ein Album geschaffen, dass so herrlich unangestrengt daherkommt, dass man die zweifelsohne poppigeren, vielleicht sogar fürs Radio prädestinierten Songs als die natürlichste Sache der Welt empfindet.

PRAG macht das halt einfach so wie PRAG das machen will. Ohne Strategie. Dafür mit Herz. Und Orchester.

„Kein Abschied“ ist sentimentale Rückendeckung für alle, die Musik noch fernab von Marketingstrategien genießen. Ein Pop gewordener Herzenswunsch. Das letzte Zirkuszelt auf dem Jahrmarkt der Realität. Wir kaufen uns eine Packung Popcorn, setzen uns ganz nach hinten und freuen uns auf das was uns 2015 bringen wird: „Kein Abschied“. Das Jahr fängt ja gut an.

Und all die Fragen sind gestellt. Das Meiste ist jetzt klar. Wir gehen noch mal auf Start.


Über PRAG

Nora Tschirner und Erik Lautenschläger kennen sich schon aus Schulzeiten, beide singen dort im Schulchor. Während Nora eine erfolgreiche Schauspielerkarriere verfolgt, bleibt Erik der Musik treu, gründet die Indie Band Erik & Me und arbeitet an unterschiedlichen musikalischen Projekten, unter anderem auch mit dem Musiker Tom Krimi. Im Frühjahr 2011 treffen sich Nora und Erik zufällig wieder. Nora ist auf der Suche nach einem Lied für eine Fernsehsendung, Erik und Tom nach einer Duett Partnerin für einen Song. Nora besucht die beiden im Studio, die drei harmonieren so gut miteinander, das sie beschließen ab sofort gemeinsam Musik zu machen. Ihr Debutalbum „Premiere“, welches sie mit dem Prager Filmorchester aufgenommen haben, erscheint 2013 auf ihrem eigenen Label Týnská Records. Es folgt eine Tour und die Aufnahmen für das zweite Album von PRAG. „Kein Abschied“ erscheint am 16. Januar 2015!


Mixtape

User und Moderator

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Registriert seit 15.05.2013

04.01.2015 - 11:39 Uhr
"All die Narben" gefällt mir besser als alles auf dem Debüt. Von daher bin ich neugierig auf das neue Album.
Realsatire
14.01.2015 - 01:58 Uhr
8/10 für diesen unfassbaren Bullshit!?

Ich wette die Verfasserin ist auch großer Fan von Til Schweighöfer und Matthias Schweiger. 8/10 is nicht euer Ernst oder!)

captain kidd

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Registriert seit 13.06.2013

14.01.2015 - 06:33 Uhr
ja, unfassbar. und unfassbar schlecht geschrieben. realsatire eigentlich meine lieblingsstelle:

Apropos Lyrik: Zeilen wie jene aus "All die Narben" muten an wie vertonte Gedichte. "All die Narben sind verheilt / Gib ihnen noch ein Jahr / Dann sind sie nicht mehr da." Beeindruckend, wie Versmaß und Rhythmus sich mit den Worten zu einem so sinnvollen wie schönen Ganzen zusammentun – das Gegenteil von Reim-Dich-oder-ich-fress-Dich.

wirklich unglaublich kreativ gereimt. wie man überhaupt jahr auf da reimen kann. unfassbar...
Zustimmung
14.01.2015 - 08:33 Uhr
Der Captain übertreibt ja gerne von Zeit zu Zeit, aber in der Tat... das ist wohl die am schlechtest geschriebene PT-Rezension seit Ewigkeiten. Die Wertung sei mal dahingestellt, aber alleine das Abfeiern der genannten Textbeispiele wirkt so grotesk, dass der Rest selbst dann nicht ernst genommen werden könnte, wenn er sich nicht wie aus einer dürftigen Schülerzeitung lesen würde.
Pingo
14.01.2015 - 09:46 Uhr
All die Narben sind verheilt

Sind es nicht eher die Wunden, die verheilen? Wirklich schwer nachzuvollziehen, was den "Zauber" der genannten Textstellen ausmachen soll. Aber Kopf hoch Kerstin, die nächste Rezi wird wieder besser!

musie

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14.01.2015 - 10:52 Uhr
mich stören die Referenzen. das ist doch viel zu lieblich, um mit Element Of Crime oder auch der neuen Agnes Obel verglichen zu werden. Viel eher müsste hier Annett Louisan hin.
captain shitt
14.01.2015 - 16:17 Uhr
dann lieber die billigen texte von haftbefehl!

lego

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14.01.2015 - 16:38 Uhr
die qualität dieser band lag noch nie in den texten, denn entweder setzt sie voll auf die reime oder singt total dagegen, das wirkt oftmals schief.

die stärke liegt nun mal in der streicherkulisse, die man so nur noch selten in verbindung mit popmusik zu hören bekommt.

nörtz

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16.01.2015 - 21:30 Uhr
Da retten auch die Streicher nichts!^^

Sroffus

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17.01.2015 - 09:15 Uhr
"...Multitalent Nora Tschirner..."
Natürlich.

Achim

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17.01.2015 - 11:02 Uhr
die rezi finde ich als solche ganz akzeptabel. leider wurde das album mit vier bis fünf punkten zu viel bewertet.

Achim.
absoluter
18.01.2015 - 14:42 Uhr
bullschitt
Cinori
19.01.2015 - 00:58 Uhr
So'n Dreck kriegt 8/10? Meine Fresse.
Ihr würdet auch mir 'ne 8/10 geben wenn ich besoffen um 3 Uhr nachts die Akkustikgitarre auspacke.

nörtz

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19.01.2015 - 10:55 Uhr
Beste deutschsprachige Platte des bisherigen Jahres. Ob das die Tocos im Mai toppen können?

captain kidd

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20.01.2015 - 07:28 Uhr
keine kunst, ist ja das einzige deutschsprachige bisher.
Karlchen
20.01.2015 - 08:49 Uhr
nörtz kann einfach keinen ironiefreien satz von sich geben. callejon und olli schnulz sind auch deutschsprachig, wenn auch nicht besser als prag.

nörtz

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20.01.2015 - 09:36 Uhr
@captain

was hälst du denn musikalisch von Prag? die texte mal aublenden...

captain kidd

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20.01.2015 - 09:57 Uhr
im ernst? abfall!
Crozier
20.01.2015 - 15:37 Uhr
Aus captain kidds berufenem Munde ist das ja fast schon als Kompliment für die Band zu werten.....

musie

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29.03.2015 - 21:34 Uhr
richtig gutes konzert gestern

captain kidd

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29.03.2015 - 22:44 Uhr
Welche Band hast du gehört?

nörtz

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30.03.2015 - 04:21 Uhr
Wer Prag hört, guckt auch Til Schweiger. Schäm Dich, musie!

musie

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Registriert seit 14.06.2013

30.03.2015 - 08:39 Uhr
ich mag auch den einen oder anderen til schweiger film.. ;-) kein grund zum schämen..

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

09.12.2015 - 15:53 Uhr
PRAG auf Tour – Abende zwischen Popkonzert, Zirkus und Autorenfilm

In den letzten vier Jahren und auf mittlerweile zwei Longplayern (Premiere 2013 & Kein Abschied 2015) hat die Berliner Band PRAG ihr eigenes Universum aus filmischer Musik mit Orchester, Mandolinen, Tarantino-Gitarren und feinsinnigen Texten erschaffen. In Frankreich hieße das wahrscheinlich Popmusik – in Deutschland haben sie mit diesem Stil eine ganz eigene Nische besetzt. Erik Lautenschläger und Tom Krimi, meist in Anzug oder Beatnik-Rolli gekleidet beherrschen die großen Hymnen („Sophie Marceau“, Bis einer geht“) wie auch kammermusikalische Momente und sind dabei immer überbordend feierlich. Live stehen die beiden Frontmänner mit großer Band und einem Park an Instrumenten auf der Bühne. So ein PRAG-Abend spielt irgendwo zwischen Popkonzert, Zirkus und Autorenfilm.

Die langjährigen Freunde Tom und Erik tüftelten 2011 neben Ihren Indie-Projekten (Erik & Me, Tom Krimi, AZ Ohara, Stereo Deluxe) an einem gemeinsamen Sound. Der Bandname kommt nicht von ungefähr, schließlich mischt auf der ersten Platte "Premiere" das tschechische Filmorchester mit. Nebenbei spielen auch Hackbretter oder Mandolinen und verpacken die Texte mit meist nostalgischem Inhalt in verspielt-poppige musikalische Arrangements. Das Grundmotiv ist meistens: Intimität mit Größe zu verbinden. Trotz vielfacher Angebote von der Industrie gründen PRAG ihr eigenes Label TYNSKA Records (benannt nach einer kleinen Gasse - Tynska Ulica - in Prag), um ihren eigenen kreativen Spielplatz zu schützen. Sie veröffentlichen 2 Alben und eine Akustik-EP. Doch nicht nur die Musik, auch das Image der Band hat für PRAG einen großen Stellenwert. So schmücken sie sich mit Kostümen, die Videos kommen oft wie kleine 50er-/60er Jahre Filme daher und das Artwork wird seit der ersten Platte von Erik handgemalt. PRAG ist ein Berliner Gesamtkunstwerk und auf jeden Fall immer eine musikalische Reise wert.

Weitere Informationen unter http://prag-music.com/, https://www.facebook.com/pragmusic

Tourdaten:

17.01.2016 Leipzig / Neues Schauspiel

19.01.2016 Hamburg / Stage Club

20.01.2016 Dresden / Scheune

22.01.2016 Erfurt / Museumskeller

24.01.2016 FFM / Das Bett

25.01.2016 Köln / Kulturkirche

26.01.2016 Münster / Sputnikhalle

28.01.2016 Berlin / Lido



Tickets unter http://kj.de/artist/4517/PRAG.html und an allen bekannten Vorverkaufsstellen


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