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Serie: The Leftovers

User Beitrag

fuzzmyass

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Registriert seit 21.08.2019

25.11.2021 - 11:18 Uhr
"es gibt keinen Beweis dafür, dass es KEIN sinnloses Gimmick ist."

Richtig, habe ich auch nie behauptet... aber die Serie gibt es absolut her und lässt den Raum für schlüssige Interpretationen, somit ist es kein Gimmick :) Es wäre nur ein Gimmick, wenn die Serie diesen Interpretationsspielraum nicht bieten würde und es mit der ganzen Story nichts zu tun hätte... ist aber nicht der Fall, von daher bist Du mit Deiner These eher in Erklärungsnot :)

The MACHINA of God

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25.11.2021 - 11:19 Uhr
Rauchen sie nicht als Symbol dafür, dass die Welt eh schon zu Ende gegangen ist und der gesundheitliche Schaden sowieso keinen Unterschied mehr macht?
Theoretisch brauch man dann auch nicht mehr rauchen. Wenn es keinen Unterschied macht, kann man ja auch NICHT rauchen. Nee nee, sdnn lieber die "Suizid auf Raten"-Theorie.

Ich verstehe nicht ganz weshalb du dich dann auf einen Satz aufhängst, den sie dann halb humorvoll mal nebenbei ausspuckt und der ohnehin für meine Begriffe eher symbolisch dafür steht, dass sie sich mit den Prinzipien der Gruppierungen nicht mehr identifizieren kann.

Das hingegen ist eine interessante Idee. So hatte ich es nicht gesehen. Nur wirkte der Satz für mich eben nicht humorvoll. Aber klar, kann sein, dass sie das symbolisch meint. Ist dann aber doch etwas verwirrend irgendwie.

fuzzmyass

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25.11.2021 - 11:19 Uhr
Wie Du siehst sehen es ja auch die meisten anderen User so, dass es selbsterklärend ist und nicht explizit extra ausformuliert werden muss... zumindest ein kleiner Wink, dass es kein Gimmick ist :)

ijb

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25.11.2021 - 11:19 Uhr
who cares?

Ich seh schon, MACHINA und ich sind uns bei einigen Kritikpunkten einig – dass Verhalten der Protagonist/innen immer mal wieder nicht 100% stimmig ist. Das war beim Schauen immer wieder auch mein Hinderungsgrund für wirkliche emotionale Verbindung (weshalb ich die Geschichten oftmals eher mit distanziertem Interesse als echt berührt verfolgt habe). Auf die Frage "who cares?" can ich schon sagen: Me! Wenn die Handlungen der Figuren eher Drehbuchideen sind als schlüssig und aus Charakteren entwickelte Handlungen (oder mit MACHINAs Worten gesagt: halt effekthascherisch, aus reinem Selbstzweck [...] sinnloses Gimmicks, die nur da sind, um irgendwie "weird" oder "krass" zu wirken.). Deshalb geht eine Aussage wie "seit wann muss denn in einer Serie oder einem Film alles genau erklärt werden" an der Kritik vorbei.

Aber ist wahrscheinlich keine große Sache – der oder die eine schaut Serien/Filme eher an der Freude an Drehbucheinfällen, die "weird" oder "krass" sind und an spektakulären Handlungswendungen, anderen ist die Schlüssigkeit von Charakteren doch eine Idee wichtiger.

The MACHINA of God

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25.11.2021 - 11:21 Uhr
Es wäre nur ein Gimmick, wenn die Serie diesen Interpretationsspielraum nicht bieten würde und es mit der ganzen Story nichts zu tun hätte... ist aber nicht der Fall, von daher bist Du mit Deiner These eher in Erklärungsnot :)

Ok, irgendwie hast du den Grundansatz meines Problems nicht verstanden. Ich wollte Aufklärung, keine Bestätigung meiner These (da unterscheiden wir uns wohl).

ijb

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25.11.2021 - 11:23 Uhr
Das hingegen ist eine interessante Idee. So hatte ich es nicht gesehen. Nur wirkte der Satz für mich eben nicht humorvoll. Aber klar, kann sein, dass sie das symbolisch meint. Ist dann aber doch etwas verwirrend irgendwie.

+1

fuzzmyass

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Registriert seit 21.08.2019

25.11.2021 - 11:23 Uhr
"Ich wollte Aufklärung, keine Bestätigung meiner These (da unterscheiden wir uns wohl)."

okay, verstehe ich - aber andere Filme/Serien klären doch auch nicht jedes Detail auf, vor allem nicht mit mysteriösem/fantasy Hintergrund... das ist so wie wenn Du jetzt z.B. Twin Peaks unterstellen würdest, dass es vor lauter sinnlosen Gimmicks trieft

The MACHINA of God

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25.11.2021 - 11:25 Uhr
@ijb:
Jepp, genau. Ich find die Serie echt klasse die meiste Zeit, genau deshalb stören mich solche Details dann umso mehr. Und gerade dieses, weil das für mich eigentlich schon gegessen war, aber dann auf einmal wieder auftauchte.

fuzzmyass

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25.11.2021 - 11:26 Uhr
"der oder die eine schaut Serien/Filme eher an der Freude an Drehbucheinfällen, die "weird" oder "krass" sind und an spektakulären Handlungswendungen, anderen ist die Schlüssigkeit von Charakteren doch eine Idee wichtiger."

Das muss sich ja nicht ggseitig ausschließen... finde einfach die Frage "warum haben die Sektengründer beschlossen, dass geraucht werden soll und was hat das für eine Bedeutung" hat mit der generellen Schlüssigkeit von den Charakteren nicht so viel zu tun..

Aber ich denke wir waren uns hier sowieso schon mal einig, dass die Serie in der Charakterfrage ein Paar unrunde Stellen hat - ich müsste aber echt noch mal schauen, um da genau auf die Punkte einzugehen, denn das ist echt lange her mittlerweile :)

The MACHINA of God

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25.11.2021 - 11:27 Uhr
das ist so wie wenn Du jetzt z.B. Twin Peaks unterstellen würdest, dass es vor lauter sinnlosen Gimmicks trieft

Natürlich ist die Serie voller sinnloser Gimmicks. Aber das hat einen komplett anderen Ansatz. Aber ich hör jetzt auf. Du willst mich eh nicht verstehen, wie immer nur dagegen diskutieren. Inzwischen sieht es hier aus, als würde ich die Serie für dieses Problem verachten, obwohl ich nur gegen dein Geholze mein Problem erklären wollte.

Schwarznick

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25.11.2021 - 11:28 Uhr
@zappyesque

meine mich auch so daran zu erinnern, glaube sogar, dass das in der serie so auch kurz erwähnt wird/wurde.

fuzzmyass

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25.11.2021 - 11:31 Uhr
@Machina

nene, jetzt nicht auf beleidigte Leberwurst machen... ich verstehe dein Problem und finde das legitim, will auch nicht "dagegen argumentieren", nur finde ich einfach die Behauptung es sei ein sinnloses Gimmick einfach störend und unzutreffend... Du hättest es gerne erklärt, das ist fein... aber wenn Du es schon als "sinnloses Gimmick" bezeichnest, hätte ich gerne eine schlüssige Begründung und die lieferst Du halt einfach nicht...

ijb

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25.11.2021 - 11:31 Uhr
Das muss sich ja nicht ggseitig ausschließen...

NATÜRLICH NICHT! Das würde ich nie und nimmer behaupten.
Aber es ist natürlich auch die Königsklasse, alles perfekt hinzubekommen. Und das gelingt nur den wenigsten.
Und deshalb sage ich: Die einen tendieren in die eine Richtung, die andere in die andere Richtung; das ist mir immer wieder in Gesprächen aufgefallen, wenn die Meinungen zu Filmen oder Serien auseinandergehen.
Deshalb finde ich z.B. "Homeland" immer wieder schrecklich nervig, so gerne ich es mögen würde, so dass ich manche Staffeln nach zwei, drei Folgen einfach nicht weiterschauen konnte – während anderen Zuschauern Drehbuchspannung wichtiger ist als mein (in deren Augen) kleinliches Beharren auf Schlüssigkeit der Charaktere. Ich steige dann halt aus. Andersherum - wenn die Figuren sich treu bleiben, nehme ich auch manch arg konstruierte Handlungen hin und bleibe trotzdem dran (z.B. bei "The Affair").

Zappyesque

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25.11.2021 - 11:36 Uhr
@ijb

Oder man hat an beidem Spaß und konzentriert sich bei der einen Serie aufs eine und bei der anderen aufs andere :) Homeland und The Affair sind doch beide klasse, wobei du zum einen Recht hast das Homeland zwischenzeitlich ein paar schwächere Staffeln hat und the Affair ab der 3. Staffel sehr forciert-konstruiert wirkt.


fuzzmyass

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25.11.2021 - 11:36 Uhr
Homeland finde ich auch absolut furchtbar, ich bin auch eher auf Deiner Linie, ijb :)

Bei Homeland fand ich die erste Staffel schon ganz gut, aber was danach abgeht ist absolut schreckliches Writing - habe mich durch Staffel 2 und 3 gequält und dann aufgegeben...

Zappyesque

Postings: 654

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25.11.2021 - 11:38 Uhr
Ich finde die Berlinstaffel (ist das die fünfte?) bspw. sehr gelungen. Haber aber an der Thematik und an dem Überzeichneten in der Serie viel Spaß.

fuzzmyass

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25.11.2021 - 11:38 Uhr
Was Zappyesque sagt im letzten Beitrag, stimme ich auch zu - bei manch einer Serie, in der der generelle Big Picture Mix stimmt, kann man easy darüber hinwegsehen, dass nicht alles rund geschrieben ist und da ist The Affair sogar ein sehr gutes Beispiel...

ijb

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25.11.2021 - 11:42 Uhr
@ fuzzmyass
Die dritte Staffel hab ich dann ausgelassen, weil die zweite zunehmend völlig abstrus wurde (aber spannend gemacht, gebe ich zu). Die vierte fand ich dann ziemlich gut, 5 und 6 habe ich jeweils schnell abgebrochen, obwohl mich die Berlin-Staffel schon sehr interessiert hat (wurde ganz viel hier in unserer Nachbarschaft gedreht), aber es war einfach zu idiotisch, leider.

Ich würd sagen, dass "Leftovers" nicht so voll/rückhaltlos in die Charakterrichtung geht, aber eben auch nicht voll in die "Plot-Richtung" und ebenso wenig "richtig Fantasy" ist. Das macht es letztlich ein wenig schwierig, Genre-Elemente zu diskutieren. Wie man an dieser Diskussion wieder sieht, bietet die Serie die Möglichkeit, dass die 10/10-Fans alle Aspekte, für sich irgendwie in die eigene Lesart integrieren können – aber wenn man ein wenig objektiv oder sogar mit Drehbuchexpertise rangeht, kann man manches auch als nicht 100% schlüssig festnageln.

The MACHINA of God

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25.11.2021 - 11:45 Uhr
ich verstehe dein Problem und finde das legitim, will auch nicht "dagegen argumentieren", nur finde ich einfach die Behauptung es sei ein sinnloses Gimmick einfach störend und unzutreffend.

Du hast nicht den Ansatz von Verständnis für mein Problem gezeigt, sondern hast von Anfang an nur gesagt, wie "verbissen" meine Sicht ist und damit gleichzeitig deren Legitimität angezweifelt. Du hast nur dagegen argumentiert. Aber klar, du bist der tolle Diskutierer und alle anderen nur beleidigte Leberwürste.

fuzzmyass

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25.11.2021 - 11:48 Uhr
"Ich würd sagen, dass "Leftovers" nicht so voll/rückhaltlos in die Charakterrichtung geht, aber eben auch nicht voll in die "Plot-Richtung" und ebenso wenig "richtig Fantasy" ist. Das macht es letztlich ein wenig schwierig, Genre-Elemente zu diskutieren."

Volle Zustimmung - wie erwähnt zähle ich Leftovers für mich in meiner Bewertung auch nicht zum obersten Rang der Top-Serien, ist auf keinen Fall eine 10/10 Serie, eher so im Bereich 8,5-9...

" aber wenn man ein wenig objektiv oder sogar mit Drehbuchexpertise rangeht, kann man manches auch als nicht 100% schlüssig festnageln."


Dem stimme ich auch zu. Finde aber der Stein des hiesigen Anstoßes (warum rauchen die und was ist da der Sinn?) gehört nicht wirklich dazu, weil die Serie da genug Spielraum für Interpretation lässt... aber natürlich absolut verständlich, wenn man das gerne aufgeklärt hätte, dagegen sage ich nichts...

ijb

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25.11.2021 - 11:50 Uhr
@ Zappyesque

Auch das bestreite ich natürlich keineswegs.

Die Unterscheidung hilft allerdings beim Verständnis, warum der oder die eine bestimmte Probleme mit manchen Sachen (Filmen/Serien) hat, die der/die andere scheinbar nicht verstehen kann. Und es ist auch eine ganz wichtige Frage bei Drehbuchautor/innen. Die Schreiber/innen von "Breaking Bad" und "Better Call Saul" haben das z.B. ganz offen und nachvollziehbar dargelegt in Interviews.

Ich sag ja eben nur: Mir fällt dann auf, dass ich im Zweifelsfall eine konstruiert oder kitschig oder nicht ganz logisch geschriebene Geschichte eher hinnehme, wenn ich bei den Charakteren bleibe, weil die bei sich bleiben. Wenn aber das Drehbuch ausgefeilter/raffinierter/gimmikhafter wird und die Figuren dann vernachlässigt werden, werde ich eher rausgeworfen, bleibe ich eher distanziert und merke eher, was nicht passt.

fuzzmyass

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Registriert seit 21.08.2019

25.11.2021 - 11:51 Uhr
"Du hast nicht den Ansatz von Verständnis für mein Problem gezeigt, sondern hast von Anfang an nur gesagt, wie "verbissen" meine Sicht ist und damit gleichzeitig deren Legitimität angezweifelt. Du hast nur dagegen argumentiert. Aber klar, du bist der tolle Diskutierer und alle anderen nur beleidigte Leberwürste."


Sorry, aber hier ist eine totale Fehlinterpretation Deinerseits im Gang, scheinbar ist hier irgendein wunder Punkt von Dir getroffen, was nicht meine Absicht war... ich habe mich nur einfach gewundert, warum Du wochenlang immer wieder auf dieselbe Frage kommst, was Du IMO bei anderen Serien/Filme nicht tust - das war eine simple Frage, kein Vorwurf und doch - ich habe Dein Problem verstanden, auch wenn Du es weiterhin stampfend nicht wahrhaben willst... es tut mir Leid, dass Dein Wunsch auf Aufklärung von den Serienmachern nicht erfüllt wird, aber lass das doch jetzt nicht an mir aus :) Ich hatte hier zu keinem Zeitpunkt schlechte Absichten Dir gegenüber und finde Du reagierst hier total drüber, wollte einfach nur einen Grund für "sinnloses Gimmick"... kannst Du denn nicht verstehen, dass es mir darum ging?

fuzzmyass

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25.11.2021 - 11:55 Uhr
"und damit gleichzeitig deren Legitimität angezweifelt"

nein, einfach nein... ich habe lediglich angezweifelt, dass es ein sinnloses Gimmick ist...

Zappyesque

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25.11.2021 - 12:04 Uhr
@ijb - was du sagst stimmt natürlich.

The MACHINA of God

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Registriert seit 07.06.2013

25.11.2021 - 13:22 Uhr
ich habe mich nur einfach gewundert, warum Du wochenlang immer wieder auf dieselbe Frage kommst, was Du IMO bei anderen Serien/Filme nicht tust

Ich versuche es ein letztes Mal:

1.) Mich hatte diese Frage am Anfang Season 1 beschäftigt. Nach der Erklärung von Crips war ich besänftigt. Nun wurde genau dieser Erklärung in S02E03 eben vermeintlich widersprochen, woraus ich theoretisch folgern könnte, dass genau dieser Interpretationsansatz wegfällt. Somit war die für mich einzig logische Erklärung für das Rauchen eben weg. Und dadurch wirkte es für mich eben bisschen wie "Selbstzweck".

2.) Ich würde gleiche Punkte auch bei anderen, ähnlich gelagerten Serien kritisieren. Würde "Tremé" solche Dinge bringen, hätte ich damit ein Problem. Gerade "Twin Peaks" ist natürlich ein schlechtes Beispiel, weil es ja fast durchweg fernab jeglicher Realität spielt. Bei "Leftovers" wie schon mal erwähnt finde ich aber den realistischen Anspruch (natürlich einer alternative Realität) so hoch, dass ich einigermaßen logische Dinge erwarte. Das Rauchen stellt ist in dieser Hinsicht für mcih eben leider störend.

@ijb:
ja, diese Unterscheidung zwischen Charkteren und Geschichte ist schon sehr faszinierend. Ich bin wohl defintiv mehr der Charakter-Typ, weshalb mich sowas wohl acuh bei Serien stört, die mehr auf Geschichte achten. Tatsächlich merke ich aber auch, dass ich mich einfach extrem weg von Story-Serien bewege. Vielleicht habe ich auch deshalb hier noch etwas Probleme, weil "Leftovers" wie du schon schriebst irgendwie dazwischen liegt.

All Crips are Bloods

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25.11.2021 - 14:14 Uhr
Mist. Hätte ich doch nur mein Maul gehalten. Das Letzte, was ich will, ist, dass hier ein Kampf um die Deutungshoheit einer Serie ausbricht.

The Leftovers ist für mich eine Parabel auf eine zerrüttete, sinnsuchende Gesellschaft, die mit all ihren kaputten, nach Halt suchenden Figuren aufzeigt, dass manchmal nur ein einziges drastisches Ereignis ausreicht, damit alles was wir für selbstverständlich halten in Frage gestellt wird. Deshalb mein nicht ganz ernstgemeinter Vergleich mit der Entwurmungsfraktion.

Natürlich sind die GR drüber, vieles in dieser Serie ist drüber und manches ergibt auch keinen Sinn. Es spielt aber auch in einer Welt, in der nichts mehr einen Sinn ergibt. Und klar ist auch, der Showrunner heißt Damon Lindelof und nicht David Simon

Das ist nur meine Lesart. Es ist vollkommen in Ordnung, wenn andere sich an einzelnen Elementen und auch an manchchen vielleicht ungeschickten Entscheidungen im Drehbuch stoßen.

ijb stellt hier etwas sehr richtiges fest:

"Wie man an dieser Diskussion wieder sieht, bietet die Serie die Möglichkeit, dass die 10/10-Fans alle Aspekte, für sich irgendwie in die eigene Lesart integrieren können – aber wenn man ein wenig objektiv oder sogar mit Drehbuchexpertise rangeht, kann man manches auch als nicht 100% schlüssig festnageln."

Von mir aus kann das so stehenbleiben.

The MACHINA of God

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13.12.2021 - 22:40 Uhr
Hmm. Irgendwie mag ich die Serie, aber so wirklich funzt es einfach nicht. Tatsächlich hat mich Season 1 zumindest emotional sehr mitgenommen, aber die so komisch vereinzelte Season 2 schafft das leider deutlich seltener. Gerade S02E09 beendet und speziell diese Folge und die davor (Kevin, Brunnen und so weiter) fand ich echt zäh. Irgendwie ist es wie bei "Walking Dead", dass die so interessante Ausgangslage eigentlich keine Rolle mehr spielt, sondern nur noch Einzelcharaktere ihre Psychosen untereinander verteilen. Keine Ahnung, werd schon zu Ende schauen, weil ich das handwerklich und so schon mag, aber gerade im HBO-Kontext haut mich die Serie leider deutlich weniger vom Hocker als erhofft.

Perfect Day

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Registriert seit 18.01.2014

14.12.2021 - 06:09 Uhr
So unterschiedlich sind die Eindrücke. Ich fand gerade Staffel 2 um einiges besser, als die erste Runde. Der Fokus auf Einzelcharaktere wird schon von Anfang an gelegt, dennoch ergibt es für mich ein rundes Gesamtbild…

Felice

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Registriert seit 10.04.2020

14.12.2021 - 08:27 Uhr
@MACHINA

Kann ich gut verstehen. geht , also ging, mir auch so.

Deaf

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Registriert seit 14.06.2013

14.12.2021 - 08:43 Uhr
Mir hatte damals die 1. Folge so missfallen, dass ich da bereits abgebrochen habe.

The MACHINA of God

User und Moderator

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Registriert seit 07.06.2013

14.12.2021 - 22:42 Uhr
Ich check auch "Miracle" nicht. 2% der Bevölkerung verschwinden und es gibt nur einen Ort, wo kein einziger verschwindet? Dürfte es nicht einige Orte geben, wo das zufällig nicht passierte? Und selbst wenn: gibt es die ganze Zeit weitere disappearings? Nee, oder? Also warum wollen die alle nach fucking "Miracle"? Und dieser Caravan auf der Brücke... und "you understand"... i don't... kann es mir jemand erklären?

The MACHINA of God

User und Moderator

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Registriert seit 07.06.2013

14.12.2021 - 23:03 Uhr
Kevin dreht am Glücksrad, singt eine Karaoke-Song, läuft durch die Apokalypse, dann singt Liv Tyler und ihre Sekten-Schwestern eine Song. Ich versteh nicht, was mir diese Season über Trauerverarbeitung sagen will. Dass wir alle verrückt werden? Ansonsten kann ich hier keinerlei Verbindung mehr zum ursprünglichen Ereignis mehr erkennen. "I don't understand what's happening." - "Me, neither". Ich muss irgendwo in der Hälfte der Staffel falsch abgebogen sein. Ich hab keinen Plan mehr, was das sein soll. Lynch jetzt, oder was?

Old Nobody

User und News-Scout

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Registriert seit 14.03.2017

14.12.2021 - 23:10 Uhr
Ich glaub die Serie hat für mich auch deswegen so gut funktioniert weil ich mich im Großen und Ganzen einfach in die Stimmung und den Trip hab hinein fallen lassen und nicht so unbedingt nach Intentionen und Bedeutungen gesucht hab.Schon auch natürlich, aber ohne mir das selbst kaputt zu machen

ijb

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Registriert seit 30.12.2018

15.12.2021 - 12:06 Uhr
Was MACHINA beschreibt, betrifft so in etwa die Kritikpunkte, die ich beim Schauen auch hatte und weiter oben schon mal anzureißen versucht hatte.

The MACHINA of God

User und Moderator

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Registriert seit 07.06.2013

15.12.2021 - 12:15 Uhr
Ich glaub die Serie hat für mich auch deswegen so gut funktioniert weil ich mich im Großen und Ganzen einfach in die Stimmung und den Trip hab hinein fallen lassen und nicht so unbedingt nach Intentionen und Bedeutungen gesucht hab.Schon auch natürlich, aber ohne mir das selbst kaputt zu machen

Gut, dann bin ich wohl nur selbst schuld und die Sache mit Miracle, dem Wohnwagen, diesen ganzen komischen Szenen zuletzt sind genau wie das Rauchen einfach Dinge, die ich viel zu ernst nehme. Ich sollte mich einfach reinfallen lassen und die tolle Art der Trauerbewältigung genießen, die nicht durch Dinge und Taten symbolisiert wird (denn die bedeuten ja scheinbar alle nichts und werden von mir viel zu ernst genommen), sondern durch.. äh... weil irgendwann mal Meschen veschwunden sind und ab und zu Leute weinen in teils surrealen Settings?

fuzzmyass

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15.12.2021 - 12:19 Uhr
Ich sehe das so wie Old Nobody... ja, die Serie versucht nicht alles zu erklären und mich hat es in diesem Fall einfach nicht gestört da es irgendwie gut funktioniert (stört mich bei anderen Werken aber durchaus, wenn nicht gut umgesetzt) wenn man sich dem Flow und der Stimmung hingibt... irgendwie hatte ich bei Leftovers dann auch überhaupt nicht das Bedürfnis alles im Detail verstehen zu wollen, da vieles unterschwellig doch irgendwie zumindest nachvollziehbar ist...

"Ich check auch "Miracle" nicht. 2% der Bevölkerung verschwinden und es gibt nur einen Ort, wo kein einziger verschwindet? Dürfte es nicht einige Orte geben, wo das zufällig nicht passierte? Und selbst wenn: gibt es die ganze Zeit weitere disappearings? Nee, oder? Also warum wollen die alle nach fucking "Miracle"? Und dieser Caravan auf der Brücke... und "you understand"... i don't... kann es mir jemand erklären?"

Das finde ich schon wieder viel zu weit und kompliziert gedacht... es spielt IMO überhaupt keine Rolle, ob es tatsächlich faktisch so ist, dass es nur diesen einen Ort gibt; ebenso spielt es keine Rolle ob faktisch weiterhin Menschen verschwinden oder evtl. verschwinden werden - das entscheidende ist doch das Empfinden der Menschen bzw. ihr durch die Unsicherheit und Unfähigkeit mit der Situation umzugehen entstandenes Gefühl, welches sie zu diesen teils irrationalen Handlungen treibt... und hier komme ich wieder zur aktuellen Coronasituation zurück - vielen Menschen geht es in enormen Stresssituationen/Krisen nicht um Fakten oder Rationalität und Reflektion, sondern sie handeln kopflos, glaubensgetrieben und lassen sich von Massenhysterie anstecken, neigen sogar zu wahnhaftem Verhalten um sich irgendwie doch eine gewisse "Kontrolle" über eine ausser Kontrolle geratene Situation einzureden.... das ist absolut realistisch und ich verstehe nicht so ganz warum man das so pedantisch hinterfragen muss - bitte das aber nicht schon wieder als Angriff verstehen, Machina ;)

fuzzmyass

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Registriert seit 21.08.2019

15.12.2021 - 12:22 Uhr
Gerade die Coronalage der letzten 2 Jahren in Kombination mit den hiesigen Diskussionen hat meine Sicht auf die Serie nichmal enorm verändert und ich werde demnächst einen Rewatch starten... ich finde die Serie nun erschreckenderweise deutlich realistischer als ursprünglich empfunden...

The MACHINA of God

User und Moderator

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Registriert seit 07.06.2013

15.12.2021 - 12:25 Uhr
Ja, das mit der Irrationalität hab ich auch so vestanden. Aber am Ende jucken mich solche Dinge halt nicht. Miracle ist wie diese komischen Orte in "Walking Dead" wieder so ein komisch überzeichneter Ort, wie er nur in US-Serien vorkommen kann. Alles religiös überhöht, irgendwelche Menschen sammeln sich aus hanebüchenen Gründen irgendwo. Und MIracle kann ja nur Sinn ergeben, wenn es weitere Disappearings gibt, selbst bei den Irren. Hab ich das verpasst? Oder haben die Angst davor?

Keine Ahnung, mich hat die Trauerverarbeitungen der Menschen in der Serie interessiert. Carrie Coon, Kevin, seine Tochter... das fand ich toll. Season 2 hatte für mich damit eignetlich nichts mehr zu tun.

The MACHINA of God

User und Moderator

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Registriert seit 07.06.2013

15.12.2021 - 12:26 Uhr
Und was war das mit dem Caravan? Und der Szene zwischen Mutter und Tochter am Ende? Kann mir das jemand erklären oder ist das schon wieder total krass überanalytisch von mir nach einer Sache zu fragen, die 50% der Abschlussfolge einnimmt?

ijb

Postings: 2122

Registriert seit 30.12.2018

15.12.2021 - 12:31 Uhr
Ja, da ist was dran. Ich würde (muss) mich wohl auch zu jenen zählen, die sowas pedantisch hinterfragen - speziell wenn es mich beim Schauen eben aus dem "Flow" rauszieht, weil ich es einfach nicht mehr glaube. Dazu kann man (ich) sagen, dass ich auch so manches, was offenbar in der Realität 2020/2021 recht viele Leute betrifft, extrem schwer nachvollziehen kann. Ja, klar bin ich in der einen oder anderen Sachen womöglich auch ideologisch, aber diese komplette, rigorose Ablehnung von Fakten, Informationen, Vernunft und wissenschaftlichem Konsens, wie man es z.B. unter QAnon-Freunden, oder bei "Pizzagate"-Gläubigern oder bei der Idee, Bill Gates plane die Weltherrschaft mit der Covid-Impfung oder George Soros stecke hinter wer weiß was allem... aber auch, wie viele Leute anscheinend tatsächlich vehement gegen die Vorteile der Impfung argumentieren (auch wann man selbstredend kritisch sein kann, darf, soll... aber das ist was anderes als immer wieder komplett überzogene Argumentationsketten aufzumachen, nur um die eigene Überzeugung nicht zu zerstören)... all das finde ich ebenso schwer nachzuvollziehen wie das eine oder andere in "The Leftovers". Wen das beim Schauen der Serie damals nicht gestört hat, war da womöglich schon weitsichtiger oder offener für solchen Wahn als ich...

ijb

Postings: 2122

Registriert seit 30.12.2018

15.12.2021 - 12:36 Uhr
MIracle kann ja nur Sinn ergeben, wenn es weitere Disappearings gibt, selbst bei den Irren. Hab ich das verpasst? Oder haben die Angst davor?

Das ist ja in etwa wie dieser Gedankengang:

https://www.zeit.de/kaenguru-comics/2021-12/folge-297

fuzzmyass

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Registriert seit 21.08.2019

15.12.2021 - 12:39 Uhr
" Alles religiös überhöht, irgendwelche Menschen sammeln sich aus hanebüchenen Gründen irgendwo. "

Das gibt es dich heutzutage in der Realität schon oft genug, auch in Amerika aber nicht nur - der Sturm auf das Kapitol, Trump Rallies generell, Corona etc... und stell Dir mal vor wenn wir wirklich mal so ein unerklärliches Phänomen hätten wie in der Serie - dann würden doch sehr viele Menschen total am Rad drehen, evtl. ist die Serie da noch harmlos wenn man genauer überlegt...


"Und MIracle kann ja nur Sinn ergeben, wenn es weitere Disappearings gibt, selbst bei den Irren. Hab ich das verpasst? Oder haben die Angst davor?"

Ja, die haben halt Angst davor und das ist auch nicht unlogisch... so wie die Antivaxxer Angst vor den Mikrochips von Bill Gates haben... ob es wirklich faktisch weitere Disappearings gibt, spielt doch überhaupt keine Rolle - es gibt ja auch keine Mikrochips im Impfstoff...

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 27215

Registriert seit 07.06.2013

15.12.2021 - 12:44 Uhr
Ja, ok. Vielleicht wollte ich einfach eine Serie über Trauerverarbeitung von normalen Menschen sehen anstatt eine ganze Season über den Prozentsatz, der halt irre wird, sobald sich die Welt ansatzweise anders dreht als normal. Naja.

@ijb:
Danke fürs Verständnis. Mich hat es halt einfahc davon abgehalten, für die Leute irgendwas zu empfinden oder auch irgendwas für mich mitnehmen zu können. Season 1 hatte das geschafft.

fuzzmyass

Postings: 7165

Registriert seit 21.08.2019

15.12.2021 - 12:45 Uhr
"Ich würde (muss) mich wohl auch zu jenen zählen, die sowas pedantisch hinterfragen"

ich gehöre eigentlich auch zu diesen Leuten, aber bei Leftovers finde ich vieles gar nicht so unplausibel wenn man genauer darüber nachdenkt, vor allem im Lichte der letzten Jahre in unserer realen Welt...

"Dazu kann man (ich) sagen, dass ich auch so manches, was offenbar in der Realität 2020/2021 recht viele Leute betrifft, extrem schwer nachvollziehen kann. "

geht mir genauso, aber leider ist das die menschliche Realität... die Realität ist leider sogar oft deutlich absurder als so manch Film/Serie...

fuzzmyass

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15.12.2021 - 12:49 Uhr
"Ja, ok. Vielleicht wollte ich einfach eine Serie über Trauerverarbeitung von normalen Menschen sehen anstatt eine ganze Season über den Prozentsatz, der halt irre wird, sobald sich die Welt ansatzweise anders dreht als normal. Naja."

Ja, ich verstehe das. Du hast Dir halt deutlich andere Schwerpunkte erwartet bzw. die teils gesetzten Schwerpunkte interessieren dich nicht so... kann das absolut nachvollziehen... aber "sobald sich die Welt ansatzweise anders dreht als normal" halte ich für eine krasse Verharmlosung der in der Serie geschilderten Begebenheiten - ich glaube ein plötzliches unerklärliches Verschwinden eines Prozensatzes der Weltbevölkerung ist schon ein gewaltiges Ereignis, welches große Traumata auslösen kann... wenn schon ein Impfstoff oder ein US Präsident zu so viel Scheiße führt, will ich mir gar nicht ausmalen was wir erleben würden, wenn so ein unerklärliches Phänomen in unserer Welt so auslösen könnte..

ijb

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15.12.2021 - 12:54 Uhr
@MACHINA / fuzzmyass

Dann sind wir uns ja im Wesentlichen einig bww. gar nicht weit von einander weg, das das Urteil im Gesamten betrifft.
Auch mir ging es (wie oben/früher bereits beschrieben) so, dass ich "Leftovers" eher als intellektuelles Schauen erlebt habe, wenig oder selten emotional involviert. Wie ihr beiden schreibt: "wenn man drüber nachdenkt, ist es nicht so unplausibel, speziell im Lichte dessen, was in den letzten zwei Jahren in den Mainstream eingedrungen ist", da waren die Serienschreiber ziemlich sensibel, was gesellschaftliche Entwicklungen betrifft.
Dass es mich emotional oftmals nicht so sehr reingezogen hat und mich eher mit diesen diversen Fragen / intellektuellen Überlegungen auf "Flow-Distanz" gehalten hat, muss natürlich kein "Kritikpunkt" sein, sondern ist vielleicht tatsächlich so intendiert. Zu meinem Lieblingsserien zählt es genau deshalb allerdings eben nicht. Da gibt es dann auch Beispiele, die beides schaffen - intellektuell und emotional involvierend zu sein. Hier verweise ich daher noch einmal auf einen meiner 2021-Höhepunkte, "Höllental", eine dokumentarische ZDF-Serie.

ijb

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15.12.2021 - 12:57 Uhr
ich gehöre eigentlich auch zu diesen Leuten, aber bei Leftovers finde ich vieles gar nicht so unplausibel wenn man genauer darüber nachdenkt, vor allem im Lichte der letzten Jahre in unserer realen Welt...

Wie gesagt, da sind wir wohl auf einer Wellenlänge; denn das gleiche hatte ich vorhin meinem Kommentar ja auch geschrieben, nach dem Satz, den du von mir zitiert hast.

fuzzmyass

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15.12.2021 - 12:59 Uhr
@ijb

ja, genau aus den Gründen ist Leftovers auch bei mir nicht in der Riege der Lieblingsserien... mich hat es eben auch nicht so emotional mitgerissen und gepackt wie die Top-Riege... aber im Endeffekt gebe ich Dir auch im Punkt "da waren die Serienschreiber ziemlich sensibel, was gesellschaftliche Entwicklungen betrifft" zu 100% Recht. Ich denke wir liegen sehr nah beieinander.

The MACHINA of God

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15.12.2021 - 13:27 Uhr

Ja, ich verstehe das. Du hast Dir halt deutlich andere Schwerpunkte erwartet bzw. die teils gesetzten Schwerpunkte interessieren dich nicht so


Zumindest nicht die der zweiten Season. Season 1 konnte bei mir das Versprechen einlösen, eine schöne Serie über Trauerverarbeitung zu sein.

aber "sobald sich die Welt ansatzweise anders dreht als normal" halte ich für eine krasse Verharmlosung der in der Serie geschilderten Begebenheiten - ich glaube ein plötzliches unerklärliches Verschwinden eines Prozensatzes der Weltbevölkerung ist schon ein gewaltiges Ereignis, welches große Traumata auslösen kann

Absolut. Aber hier kommt dann etwas das 3 Jahre-Problem mit rein, was ich schon mal nannte. Season 4 müsste rechnerisch locker 4 Jahre danach spielen. Und da frag ich mich: wäre der Impact wirklich noch so groß? Würden Leute noch weitere Disappearings erwarten? Hängen die Leute da seit vier Jahren in ihrem Camp vor Miracle?

Naja, ich werde mir Season 3 sicher noch geben, allein schon weil die "Auflösung" so gelobt wird. Bis hierher muss ich aber leider sagen:
Season 1 8/10
Season 2 6/10

fuzzmyass

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15.12.2021 - 13:59 Uhr
Die Season 3 war auf jeden Fall auch sehr weird soweit ich mich erinnern kann :D
Ach, ich habe echt Lust auf einen Rewatch um auch nochmal die von Dir genannten Detailfragen Revue passieren zu lassen - ist leider schon einige Jährchen her und ich habe das im Detail nicht mehr parat...

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