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Alt-J - This is all yours

User Beitrag

MopedTobias

Postings: 14048

Registriert seit 10.09.2013

19.09.2014 - 11:43 Uhr
Gott, Left Hand Free bei den Highlights? Ist mir gar nicht aufgefallen, der mit Abstand schwächste Song des Albums. Funktioniert auch im Kontext überhaupt nicht.

Desare Nezitic

Postings: 5406

Registriert seit 13.06.2013

19.09.2014 - 19:17 Uhr
Nur ganz kurz: Borcholtes Meinung deckt sich mit meiner. Viel ist da im Grunde nicht zu bestaunen, nach dreimaligen Durchhören höchst langweilig. 5.4

Demon Cleaner

User und Moderator

Postings: 5647

Registriert seit 15.05.2013

20.09.2014 - 10:07 Uhr
"The Gospel Of John Hurt" ist bei mir auch mittlerweile ein sicheres Highlight.

Bluebird

Postings: 31

Registriert seit 20.09.2014

20.09.2014 - 11:00 Uhr
Wie erarbeitet man sich so ein sicheres Highlight? Wie oft muss man sich das Stück anhören? Was tut man am besten dabei? Wieviel Zeit geht dabei drauf?

Vorschlag: Wenn du dir beispielsweise das "Intro" als Highlight erarbeitet hast, lege den ganzen Prozess doch mal chronologisch offen.

Mister X

Postings: 2818

Registriert seit 30.10.2013

20.09.2014 - 12:29 Uhr
Bin schon auf die 4.7 /7.4 Pitchfork-Wertung gespannt. Was haben hier alle mit ihrem langweilig. Ein Album muss doch nicht laut sein, um gut zu sein ?

Herder

Postings: 1811

Registriert seit 13.06.2013

20.09.2014 - 12:39 Uhr
So, ich habe jetzt doch auch mal reingehört (das war ja quasi PT-Pflicht...) und muss sagen, dass das irgendwie nicht meins ist: Klar, das ist clever und trickreich gemacht und bietet einigen Hörwert, es packt mich aber einfach nicht.

Sollen andere damit glücklich werden ;-)

Demon Cleaner

User und Moderator

Postings: 5647

Registriert seit 15.05.2013

20.09.2014 - 13:58 Uhr
@Bluebird:

Kann dein Problem grad nicht so wirklich nachvollziehen. Was falsches gegessen?

Delirium

Postings: 366

Registriert seit 16.06.2013

20.09.2014 - 22:59 Uhr
Sondern chronisch, schon klar. Hab das Album jetzt auch ein paar mal gehört und für mich ist das "Intro" tatsächlich eins der Highlights. Es verspricht allerdings mehr, als nachher gehalten wird. Insgesamt steh ich dem Album etwas zwiespältig gegenüber. Der ganze kunstfertige Schmuck- und Kerzenkram, der da nachträglich drangehängt wurde (wie einem Weihnachtsbaum an Heilig Abend) ist schon liebevoll gemacht und beeindruckt mich einigermaßen. Aber unten drunter guckt doch zu häufig die olle Blautanne durch, als dürres Indie-Pop-Gerippe.

Im Spon wurde diese Ansicht neulich schon wortreicher dargelegt, klang aber auch da ein bisschen übertrieben. Wegen des Skippers auf der 5 ("Left Hand Free") und der vielen "Heys" lass ich sie trotzdem mal so stehen. Im Unterschied zu Borcholte find ich das Album aber nicht schlecht. Ich würde ihm ne 7 geben - wie eigentlich allen PT-Zehnern.

Plattenbeau

Postings: 811

Registriert seit 10.02.2014

21.09.2014 - 19:54 Uhr
Ich bin enttäuscht wie zäh und entschleunigt das Album klingt. Das habe ich so nicht erwartet. Ich will das jetzt noch gar nicht werten, aber im Moment langweilt mich das Ergebnis. Von Alt-J hätte ich einfach mehr Schwung und Dynamik erwartet.

Mr. Fritte

Postings: 451

Registriert seit 14.06.2013

21.09.2014 - 20:16 Uhr
Bisher haut mich das Album auch noch nicht so wahnsinnig um. Es ist schon alles ganz nett und lässt sich gut hören, aber so richtig begeistern wie beim Debut kann mich hier bisher noch nichts. Am ehesten noch The Gospel of John Hurt und Bloodflood Pt. 2, aber da habe ich auch die Befürchtung, dass die sich relativ schnell abnutzen könnten.
Naja, mal schauen... die 10/10 kann ich bisher nicht so sehr nachvollziehen (wirkt auch vom Sound her alles nicht so spannend wie ich das von einer 10/10 erwarten würde), aber weil das Debut auch erst etwas später so richtig bei mir gezündet hat, warte ich mal lieber noch etwas ab mit vorschnellen Urteilen.

Bluebird

Postings: 31

Registriert seit 20.09.2014

22.09.2014 - 10:56 Uhr
@ Demon Cleaner

Um meine Probleme ging es eigentlich nicht, sondern um mein Interesse an deinem "Sicheinhighlighterarbeitenprozess".
Sicher würde das viele Skeptiker hier interessieren und eventuell diese "10" auch dem allgemeinen Volk etwas näher bringen.
Auch könnte die Frage geklärt werden, was Musik mit Arbeit zu tun hat.

@Delirium

soweitsogut - sehe ich alles ähnlich
Aber mit dem ersten Satz verar... du mich doch!^^

Delirium

Postings: 366

Registriert seit 16.06.2013

22.09.2014 - 11:14 Uhr
@Bluebird: Wo hat denn der Cleaner was von Arbeit geschrieben? Vermutlich hat er das Album einfach ein paar mal gehört.

Der erste Satz ging eigentlich an den User "Herr", dessen Beitrag über dem meinen aus nicht weiter nachvollziehbaren Gründen verschwunden ist.

Bluebird

Postings: 31

Registriert seit 20.09.2014

22.09.2014 - 12:30 Uhr
ok, dann nehme ich das mit dem "ersten Satz" zurück
und ja, das mit der Zensur hier in dem Forum ist schon ziemlich ärgerlich

Ouroborous

Postings: 140

Registriert seit 13.06.2013

23.09.2014 - 09:40 Uhr
4,0 bei Pitchfork.. nachdem die Kritiken zu Beginn gar nicht so positiv aussehen, steht Pitchfork (wieder einmal) mit einer schlechten Kritik mehr oder weniger alleine da. Da wollten sie sich wohl wieder mal nicht die Schmach geben, dass sie das erste Album fehlbewertet haben und so liest sich dann auch die Review. Aber Beyoncé und Konsorten regelmäßig > 8 geben, nene.
In letzter Zeit habe ich sowieso immer mehr als Gefühl, bei Pitchfork gäbe es nur noch zwei Beweggründe für Bewertungen: Hype-Pushing oder -Bashing. Und da werfen sie dann wohl 'ne Münze.

Blackberry

Postings: 364

Registriert seit 13.06.2013

23.09.2014 - 10:05 Uhr
Ich finde die P4K Review trifft den Nagel auf den Kopf.

Obrac

Postings: 1114

Registriert seit 13.06.2013

23.09.2014 - 10:25 Uhr
In letzter Zeit habe ich sowieso immer mehr als Gefühl, bei Pitchfork gäbe es nur noch zwei Beweggründe für Bewertungen: Hype-Pushing oder -Bashing. Und da werfen sie dann wohl 'ne Münze.

Das Gefühl habe ich da seit 10 Jahren.

Das Album gefällt immer noch, aber die 10/10.. ihr wisst schon.

Leatherface

Postings: 1628

Registriert seit 13.06.2013

23.09.2014 - 10:30 Uhr
In letzter Zeit habe ich sowieso immer mehr als Gefühl, bei Pitchfork gäbe es nur noch zwei Beweggründe für Bewertungen: Hype-Pushing oder -Bashing. Und da werfen sie dann wohl 'ne Münze.

Vielleicht findet der Rezensent das Album aber auch einfach nur wirklich scheisse und die Gründe dafür sind die, die im Text angeführt werden? Aber ich schätze, das ist zu einfach und nicht an den Haaren herbei gezogen genug.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 20327

Registriert seit 07.06.2013

23.09.2014 - 10:30 Uhr
Finde allerdings acuh, dass die Rezension ziemlich wahr ist, acuh wenn sie paar der Songs, die ich sehr mag, ziemlich niedermacht.

eric

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 2221

Registriert seit 14.06.2013

23.09.2014 - 10:31 Uhr
Was erwartet ihr? Ist eben kein Hipster-Metal oder R'n'B-infizierter Elektro-Pop mit fetten Beats. ;-)

VELVET UNDERGROUND

Postings: 40

Registriert seit 13.06.2013

23.09.2014 - 11:07 Uhr
Klar. Kannst du die Message nicht widerlegen, mach einfach den Überbringer schlecht.

In einigen Monaten wird diese 10/10 peinlicher sein als die 9 für Reamonn. Aber man kann es ja immer noch auf die Kinder schieben, die nach einer 10 geheult haben.

rollator

Postings: 665

Registriert seit 14.06.2013

23.09.2014 - 11:14 Uhr
Aus meiner Sicht: komische Wahl für die erste 10/10 seit Jahren. Ist doch eher so 6,5 (meine erste Einschätzung) bis maximal 8 - bei gutem Willen und viel "Sicheinhighlighterarbeitenprozesse". (Geiles Wort überhaupt mal.

Delirium

Postings: 366

Registriert seit 16.06.2013

23.09.2014 - 11:17 Uhr
In der pf-Rezension liegt vielleicht ein bisschen zu wenig Wohlwollen, insgesamt klingt sie aber schon realistischer als die völlig überdrehte PT-Rezension.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 20327

Registriert seit 07.06.2013

23.09.2014 - 11:34 Uhr
Vor allen klingt auch die Alt-J-Rezi hier nicht so überzeugt und überschwänglich wie so manche 9/19 in letzter Zeit. Hätte man da mal lieber gelegentlich ne 10/10 zugelassen.

Wie sieht es denn nun eigentlich der Rest der Redaktion? Zücken Armin, Daniel und co. auch eine 10?

Achim

Postings: 6289

Registriert seit 13.06.2013

23.09.2014 - 13:23 Uhr
die wertung hier ist mit sicherheit näher dran als die bei gayfork. dort stand sie schon vorher fest. dass die britische bands oftmals unterbwerten ist ja nichts neues.

Achim.

MAXIMAN

Postings: 207

Registriert seit 24.11.2013

23.09.2014 - 13:54 Uhr
ich bin schon längerer zeit ein gegner pitchforks. wer beyonce 8 gibt ist in meinen augen nicht fähig musik nach meinen vorstellungen objektiv zu beurteilen. da lob ich mir plattentests, hier kriegen nur verdiente konsensbands wie reamonn ihre verdienten wertungen ;) hahaha
zum album von alt j kann ich nur sagen, dass es eigentlich nicht besser und nicht schlechte als ihr erstes ist, so um die 7,5 oder 8 von 10 und ich reg mich da gar nicht auf über die 10 die hier gegeben wurde.

Ouroborous

Postings: 140

Registriert seit 13.06.2013

23.09.2014 - 13:56 Uhr
@ Leatherface: Der Umgang mit Alt-J bestätigt für mich nur wieder ein Muster, welches man bei p4k des Öfteren sieht. Vergleiche TMV.

Dass für dieses Album auch negative Kritiken erlaubt sind, will ich nicht abstreiten. Auch ich find die 10/10 überzogen, aber näher dran als eine 4,0. Sehe es gerade bei 8/10.

Bis zu einem gewissen Punkt verstehe ich ja auch die Kritikpunkte, die in der Rezension angeführt werden, aber irgendwann geht es einfach in Polemik über und es klingt nach gewollten Verriss als neutraler Auseinandersetzung mit dem Album.

Desare Nezitic

Postings: 5406

Registriert seit 13.06.2013

23.09.2014 - 14:02 Uhr
Ui, "gayfork". Das hat aber richtig Gehirnschmalz gekostet, Knacki. Ach, das warst du, Achim? Naja. Gratz.

Da die Wertung ein wenig spät kommt, wirkt sie auf mich ein wenig als Korrektiv zu den teilweise sehr hohen Bewertungen anderer Webzines.
Ich persönlich finde die dortige Wertung wesentlich näher dran als die hier. Album gibt halt nix her außer ein paar schönen Soundschnipseln, die der geneigte Arctic Monkeys-Indiehörer als "innovativ" ansieht. Musik, die nicht zu packen vermag und in einer steril verpackten Kunstwelt bloß eine stumpfe Draufsicht zulässt, die ähnlich spannend wirkt wie das Studium der jeweiligen Notenblätter.

Vielleicht sollte die Redaktion nochmal das Archiv aufarbeiten und als Jahresendspecial einige der 9/10er im Nachhinein auf die 10 aufwerten, damit das ganze auch historisch sauber aussieht und im Anschluss wird halt auch mal wenig verkrampft 1x im Jahr die 10 vergeben, wenn es passt.

MopedTobias

Postings: 14048

Registriert seit 10.09.2013

23.09.2014 - 14:15 Uhr
@MAXIMAN: Musik lässt sich objektiv beurteilen? Wie denn das?

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 20327

Registriert seit 07.06.2013

23.09.2014 - 14:17 Uhr
Bis zu einem gewissen Punkt verstehe ich ja auch die Kritikpunkte, die in der Rezension angeführt werden, aber irgendwann geht es einfach in Polemik über

Jepp, so ging es mir auch.

Clown_im_OP

Postings: 261

Registriert seit 13.06.2013

23.09.2014 - 14:26 Uhr
Dieser internetspeak in der Pitchfork-Rezi ist ja unerträglich.
In die Platte sollte ich vielleicht mal reinhören :)

MAXIMAN

Postings: 207

Registriert seit 24.11.2013

23.09.2014 - 14:30 Uhr
@MopedTobias

ich hab gesagt nach meinen vorstellungen objektiv haha

Leatherface

Postings: 1628

Registriert seit 13.06.2013

23.09.2014 - 15:11 Uhr
dass die britische bands oftmals unterbwerten ist ja nichts neues.

Man muss dazu sagen, dass die Briten ungefähr seit der Franz Ferdinand/Bloc Party/Arctic Monkeys-Zeit eine sehr fragwürdige Hype-Kultur pfegen, die ständig auf der Suche nach den "nächsten [große Band XY einfügen]" ist und alles was nicht bei drei auf den Bäumen ist, wird in den Himmel und zurück gelobt, wenn gerade mal ein Debütalbum erschienen ist. Da füllen Bands auf der Basis von ein paar Singles Stadien und headlinen Festivals. 2 Alben später sind sie dann schon wieder vergessen - ohne lange nachzudenken: White Lies, Klaxons, Hurts, Kaiser Chiefs (remember?), The Fratellis, The Ting Tings, The Big Pink, Delphic, etc. etc.. Das steht schon im starken Kontrast zur nordamerikanischen Musikszene, wo Künstler in der Regel mehrere Alben Zeit haben, um sich zu entwickeln, bevor sie ihren Durchbruch haben.

Da grundsätzlich etwas misstrauischer an die Sache ranzugehen, finde ich also vollkommen in Ordnung. Soll aber nicht heißen, dass die Briten nicht auch viele gute bis großartige Bands haben, die auch mit ihrem Debütalbum schon Großes hervorbringen. Den Mercury Prize für "The xx" finde ich z.B. vollkommen angebracht. Ich zweifle aber, dass Alt-J in die gleiche Kategorie gehören und nicht in 2 Alben auch wieder mehr oder weniger vergessen sind.

Einzelkind

Postings: 72

Registriert seit 20.06.2013

23.09.2014 - 15:48 Uhr
Dass sowohl die britische als auch die amerikanische Musikpresse einen gewissen Patriotismus an den Tag legt, ist doch nichts neues. Ich muss Leatherface aber zustimmen, dass die Hypekultur um neue Bands in Großbritannien sehr viel schlimmer ist als in den USA, wo die meisten großen Bands der letzten Jahren fast kaum mit ihren Debutalben durch die Decke gingen, sondern ihre Popularität eher mit jedem Album steigerten.

Ich bin auch kein Freund der Entwicklung, die p4k in den letzten Jahren gemacht hat, aber so sehr sie verblendet sind, was US-Schrammelrock-Band Nr. 35465 angeht, so sehr sehen sie durch den 3212. Bullshit PR-Hype der britischen Musikindustrie. Und Bands wie Wild Beasts, The Horrors oder The xx zeigen, dass sie nicht grundsätzlich alles niedermachen, was aus GB kommt. Ganz zu schweigen von der elektronischen Musik von der Insel, die grundsätzlich positiv aufgenommen wird.

MopedTobias

Postings: 14048

Registriert seit 10.09.2013

23.09.2014 - 15:51 Uhr
@maxi: Das macht's nicht unbedingt besser ;)

Blablablubb

Postings: 318

Registriert seit 20.04.2014

23.09.2014 - 17:12 Uhr
Ich bin kein Fan von Pitchfork, aber bei der Bewertung sind sie für meinen, subjektiven Geschmack näher dran.

Ich kann aber halt wohl auch nix mit dieser Zeitgeist-Popmusik anfangen, da fehlts mir an Substanz und Authentizität.

Chehalis

Postings: 308

Registriert seit 23.08.2013

23.09.2014 - 17:53 Uhr
Ich finde es ja ein bisschen arrogant, wenn man Musik Substanz und Authentizität abspricht, nur weil man selbst nichts damit anfangen kann.

Oder auch sowas:

Album gibt halt nix her außer ein paar schönen Soundschnipseln, die der geneigte Arctic Monkeys-Indiehörer als "innovativ" ansieht. Musik, die nicht zu packen vermag und in einer steril verpackten Kunstwelt bloß eine stumpfe Draufsicht zulässt, die ähnlich spannend wirkt wie das Studium der jeweiligen Notenblätter.

Solche Formulierungen haben dann auch nicht mehr viel mit eigener Meinung aufgrund eines anderen Geschmacks zu tun. Provozierendes Geschreibsel, aber wer's nötig hat...

Ich kann ja absolut verstehen, wenn man mit der Musik nichts anfangen kann. Aber sowas muss dann auch echt nicht sein.

Blablablubb

Postings: 318

Registriert seit 20.04.2014

23.09.2014 - 19:29 Uhr
@Chehalis: Wieso Provokation? Ich schrieb ja MIR fehlt die Substanz und Authentizität und nicht ES fehlt die... - das wäre eine Feststellung. So ist es meine Meinung.

Desare Nezitic

Postings: 5406

Registriert seit 13.06.2013

23.09.2014 - 19:35 Uhr
@Chehalis

Weil dieser Absatz ja nicht wiederspiegelt, wie ich dieses Album sehe.
Immer so eingeschnappt, wenn jemand nicht die hohe Bewertung mit seiner teilt :D

Das Album ist halt ein mäßiges, radioheadeskes Irgendwas. Und dann geht's auch weiter mit der nächsten Musik.

Demon Cleaner

User und Moderator

Postings: 5647

Registriert seit 15.05.2013

23.09.2014 - 20:50 Uhr
01. Intro 7/10
Den Anfang des Debüts fand ich stärker, der hier könnte etwas knapper sein.

02. Arrival In Nara 8/10
Wunderbarer Anfang, am Ende vielleicht auch wieder etwas zu lang - für sich genommen zumindest. Im Kontext passt es als Lead-In für den Nachfolger aber gut.

03. Nara 9/10
Hier stimmt dann eigentlich alles. Der Anfang wirkte mir bei den ersten Durchläufen noch zu "vertrackt", jetzt löst sich alles wunderbar auf.

04. Every Other Freckle 9/10
Ganz klar das "Breezeblocks" des Albums. Die erste Gelegenheit, zu der das Album aus der Deckung kommt.

05. Left Hand Free 8/10
Ich kann verstehen, wenn man es nicht mag, aber ich find es ganz cool. Wie schon mal gesagt, ein guter Kontrapunkt.

06. (Garden Of England) 5/10
Naja, nervt. Aber ist auch kurz.

07. Choice Kingdom 7/10
Auch ein sehr ruhiges Stück, was im Kontext gut funktioniert, aber auf eigenen Beinen sich etwas schwerer tut.

08. Hunger Of The Pine 10/10
Genau den richtigen Vorboten ausgesucht. Entspricht mehr dem neuen Soundgewand und kann aber mehr Spannungsbogen als die meisten Tracks hier aufwarten. Inwiefern PF anhand der Texte mangelden Bezug zum Miley-Sample erkennt, habe ich noch nicht ganz verstanden.

09. Warm Foothills 8/10
So langsam schleicht sich ein Laut-Leise-Schema innerhalb der Tracklist ein. Das hier ist einer der besseren "Leise"-Tracks und passt perfekt zwischen zwei Highlights.

10. The Gospel Of John Hurt 10/10
Mein Liebling im Moment. Die Steigerung zum Schluss ist göttlich. Könnte "Bloodflood" und "Taro" auf den Fersen folgen.

11. Pusher 6/10
Hier versteh ich nun gar nicht, was daran ein Highlight ist. Für mich eher eine Randnotiz, die etwas zu lang geraten ist...

12. Bloodflood Pt. II 9/10
Wenn ich es nicht ständig mit dem ersten Teil vergleichen müsste...aber eigentlich schon ein sehr schöner Track, wieder eine weitere grandiose Steigerung am Ende.

13a. Leaving Nara 8/10
Hübscher kleiner Closer, der sich gut an die vorangegangenen Songs anschließt.

13b. Lovely Day 9/10
Auf der CD nur Hidden Track, schade eigentlich. Den hätte man besser mal richtig ins Album eingebunden. Diese Quietsch-Melodie ist klasse.

Fazit: 8.5/10
Ein Album, das ganz stark ist bei Songs, die sich über ihre Laufzeit entwickeln, genau das sind die Highlights hier. Daneben sind einige Stücke, die entweder nur im Kontext oder gar nicht ihre Wirkung entfalten, was die Platte ein Stück weniger zugänglich macht. Ich finde den Vorgänger (noch) besser. "This Is All Yours" könnte vielleicht ein Album sein, was lange Zeit braucht, um reinzuwachsen.

MopedTobias

Postings: 14048

Registriert seit 10.09.2013

23.09.2014 - 22:42 Uhr
Intro 8/10
Arrival in Nara 8/10
Nara 9/10
Every Other Freckle 10/10
Left Hand Free 5/10
Garden of England 6/10
Choice Kingdom 7/10
Hunger of The Pine 10/10
Warm Foothills 8/10
The Gospel of John Hurt 9/10
Pusher 7/10
Bloodflood Part II 9/10
Leaving Nara 8/10

Schon toll.

Blackberry

Postings: 364

Registriert seit 13.06.2013

23.09.2014 - 23:16 Uhr
Pitchfork spricht mal wieder Tacheles. Natürlich muss man nicht gutheißen, dass dort Beyonce oder FKA Twigs gehyped werden, aber wenn es um wahrlich beschissene Musik geht, hatten die da schon immer einen recht guten Riecher (vgl. auch die Mumford & Sons-Rezi).

Haha, daran erinnere ich mich noch zu gerne. Während Mumford bei Plattentests abgefeiert wurden, gab es drüben eine mickrige 2.1. Und heute ist die Band den meisten Leuten eher peinlich.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 20327

Registriert seit 07.06.2013

24.09.2014 - 10:53 Uhr
10. The Gospel Of John Hurt 10/10
Mein Liebling im Moment. Die Steigerung zum Schluss ist göttlich. Könnte "Bloodflood" und "Taro" auf den Fersen folgen.

11. Pusher 6/10
Hier versteh ich nun gar nicht, was daran ein Highlight ist. Für mich eher eine Randnotiz, die etwas zu lang geraten ist...


Seh ich exakt genauso.
Allerdings langweilt mich "Arrival in Nara" derzeit (noch?) zu Tode

eric

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 2221

Registriert seit 14.06.2013

24.09.2014 - 10:55 Uhr
Allerdings langweilt mich "Arrival in Nara" derzeit (noch?) zu Tode

Der Beginn nervt mich auch. Das Intro ist zu lang, und "Arrival..." kommt auch nicht wirklich zu Potte.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 20327

Registriert seit 07.06.2013

24.09.2014 - 11:32 Uhr
Das Intro ist zu lang, und "Arrival..." kommt auch nicht wirklich zu Potte.

Jepp. Das Intro des Debuts hat wunderbar über 4 Minuten funktioniert.

Demon Cleaner

User und Moderator

Postings: 5647

Registriert seit 15.05.2013

24.09.2014 - 11:48 Uhr
Waren doch da nur 2,5 Minuten. ;-)
Okay, "The Ripe & Ruin" noch dazu, dann sind es 4...

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 20327

Registriert seit 07.06.2013

24.09.2014 - 12:15 Uhr
"The Ripe & Ruin" ist mit Abstand das schlimmste was in den letzten Jahren als Musik verkauft wurde.

Demon Cleaner

User und Moderator

Postings: 5647

Registriert seit 15.05.2013

24.09.2014 - 12:17 Uhr
Echt?
Naja, super ist es nicht, da geb ich dir recht. Aber kurz genug, dass ich es ignorieren kann.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 20327

Registriert seit 07.06.2013

24.09.2014 - 12:21 Uhr
Meine Großeltern haben früher immer so vogtländische Acapella-Volksmusik gehört. Daran erinnert mich dieser Schund.

hellworm

Postings: 20

Registriert seit 19.02.2014

24.09.2014 - 15:59 Uhr
Intro 8
Arrival in Nara 9
Nara 10
Every Other Freckle 10
Left Hand Free 7
Garden of England -
Choice Kingdom 8
Hunger of The Pine 10
Warm Foothills 8
The Gospel of John Hurt 9
Pusher 7
Bloodflood Part II 10
Leaving Nara 9

Ob 10 oder nicht. Ein wirklich tolles Album.
Mir scheint, dass der Hype Alt-J scheiße finden zu müssen, den Hype um das Album bei weitem übersteigt.
Und wer Pitchfork noch zum Maßstab nimmt, dem ist eh nicht mehr zu helfen.

Der UmbIätterer

Postings: 2

Registriert seit 05.09.2014

24.09.2014 - 16:13 Uhr
*umblätter*

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