Film: Her (Spike Jonze)

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humbert humbert

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14.10.2013 - 22:56 Uhr
Bekommt bisher ziemlich gute Kritiken. So richtig überzeugen mich der Trailer & die Story zwar nicht, aber Spike Jonze gebe ich immer eine Chance. Leider noch kein Starttermin für Deutschland.
Für die musikalische Vertonung des Films sorgen übrigends Arcade Fire.

humbert humbert

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04.12.2013 - 14:25 Uhr
Neuer Trailer. In Deutschland kommt der Film am 27.03.2014 in die Kinos.
frager
04.12.2013 - 15:13 Uhr
phoenix rap-karriere schon wieder vorbei?

humbert humbert

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13.01.2014 - 14:52 Uhr
& wieder ein Trailer, komplett mit Musik von Arcade Fire unterlegt. Freue mich schon sehr auf den Film. Hat heute Nacht auch einen Preis für das beste Drehbuch bei den Golden Globes gewonnen.
musie (unangemeldet)
13.01.2014 - 14:56 Uhr
Komplett mit Arcade Fire unterlegt?
Film des Jahres!!1
Löschgestalt
13.01.2014 - 17:35 Uhr
Komplett mit Arcade Fire unterlegt?
*abspritz*
FEHLT NUR NOCH HAIM, DANN WÜRD ICH MICH ENDLICH AUFHÄNGEN VOR GLÜCK!
Typ PT IdioT
13.01.2014 - 17:36 Uhr
Besser-Indie-Film des Jahrtausends! Soundtrack des Jahrtausends! Der Messias ist wieder da!

humbert humbert

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22.01.2014 - 18:32 Uhr
Den oscarnominierten Soundtrack - eingepielt von Arcade Fire nach Kompositionen von Win Butler & Owen Pallet - kann man sich jetzt hier anhören.

humbert humbert

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22.01.2014 - 18:34 Uhr
... oder hier anhören.
oder
22.01.2014 - 19:07 Uhr
seit wochen als leak hören...

Rote Arme Fraktion

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Registriert seit 13.06.2013

22.01.2014 - 19:50 Uhr
Danke humbert humbert!
fiKKK
22.01.2014 - 20:13 Uhr
Ist der Soundtrack denn auch als CD oder Download erhältlich?

qwertz

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27.01.2014 - 22:20 Uhr
Zauberhaft! Hat eine ähnlich ruhige, aber zu keinem Zeitpunkt langweilige Atmosphäre wie "Lost in Translation". Dürfte der PT-Gemeinde gefallen. Natürlich auch wegen der Musik, die jedoch nicht so vordergründig ist, wie gedacht.


...nach Kompositionen von Win Butler & Owen Pallet...

Es muss Will Butler heißen.

humbert humbert

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28.01.2014 - 17:08 Uhr
@ qwertz
Stimmt, habe ich falsch übernommen aus meiner Quelle oben.
hipster
06.04.2014 - 10:32 Uhr
guter film. in der zukunft kleiden wir uns alle wie hipster.

humbert humbert

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15.04.2014 - 22:05 Uhr
War ganz okay. Leider hat der Film für mich in der Mitte einige Längen. Daher eine 7/10, wobei ich eher mit mehr gerechnet habe.
bob harris
05.09.2015 - 16:14 Uhr
bitte kein gequatsche von leuten die den film nicht gesehen haben oder nur den trailer gesehen haben ernst nehmen!

und bitte bitte mit zucker oben drauf den film im orignalton gucken! bei kaum einem film lohnt es sich mehr als bei diesem.

liebe grüße, wärme und herzlichkeit an alle!

bob

novemberfliehen

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05.09.2015 - 16:35 Uhr
For relaxing times, make it Suntory time.

Aber ja, bei keinem anderen Film der jüngeren Vergangenheit ists mir so aufgefallen wie bei Her. Habe die deutsche Fassung erst im Nachhinein gesehen und war mehr als geschockt wie "anders" (im Sinne von: schlechter) der Film plötzlich war.
bob harris
05.09.2015 - 16:51 Uhr
@novemberfliehen

:D katto katto katto !!!

genau meine erfahrung. habe danach auch nochmal lost in translation geguckt (wegen scarlett johansson). diese beiden filme haben sehr starke parallelen. es ist aber nicht zu empfehlen das zu tun. ich war danach sehr verstört und depressiv. hat sich aber alles zum positiven entwickelt.

lg

bob

Blackberry

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Registriert seit 13.06.2013

05.09.2015 - 19:54 Uhr
Wirklich einer der besten Filme der letzten Jahre.
was soll man davon halten?
15.02.2017 - 10:27 Uhr
Definitiv ein Film mit Risiken und Nebenwirkungen.

Toll? Schön? Melanchholisch? Deprimierend? Verstörend? Absurd?

Hätte vor 50 Jahren die Menschheit einen Blick in die heutige Zeit werfen können, wo gefühlte 90% der Menschen durch die Gegend laufen und nur auf ihr Smartphone schauen und ihr Leben durch Apps organisieren lassen, hätten sie wohl auch Science Fiction gesagt. Und heute würde man sich wohl genauso äussern, wenn man "Her" gesehen hat.

Je mehr ich darüber nachdenke, desto weniger "schön" finde ich diesen Film. Andererseits dürfte so ein "operating system", sofern das irgendwann mal realisiert werden sollte, eine grosse Nachfrage haben, wenn die digitale Weiterentwicklung voran schreitet. Faszinierend und unheimlich zugleich.
Moustachery
15.02.2017 - 11:27 Uhr
Hipsterfilm.

ihr Leben durch Apps organisieren lassen

Wer macht bitte sowas?

MopedTobias

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Registriert seit 10.09.2013

15.02.2017 - 11:39 Uhr
Absolut wundervoller Film, weil er die in unserer Gesellschaft ja eigentlich idealisierte Körperlosigkeit von Liebe in all ihrer Radikalität zelebriert und die Beziehung zwischen den beiden Liebenden zu keinem Zeitpunkt unnatürlich wirken lässt. Das ist gerade das Faszinierende an Her: seine Welt mag uns auf den ersten Blick befremdlich und entrückt erscheinen, die zentrale Liebesbeziehung tut das aber nicht, wirkt echt und wird vom Großteil der Gesellschaft wie selbstverständlich akzeptiert. Wenn Menschen irgendwann so weit sind, sich in Computerprogramme verlieben zu können, und wenn es so sein wird, wie in diesem Film dargestellt, dann wird das kein Zustand sein, vor dem wir uns fürchten müssen. Es sind eher die in Her nicht gezeigten Zwischenschritte, die problematisch werden könnten.
he she it
15.02.2017 - 18:13 Uhr
Wenn Menschen irgendwann so weit sind, sich in Computerprogramme verlieben zu können, und wenn es so sein wird, wie in diesem Film dargestellt, dann wird das kein Zustand sein, vor dem wir uns fürchten müssen. Es sind eher die in Her nicht gezeigten Zwischenschritte, die problematisch werden könnten.

Der Mensch ist und bleibt ein Mensch mit Bedürfnissen die keine Software, und sei sie noch so intelligent oder menschlich, befriedigen kann. Das wurde im Film spätestens da deutlich, wo er merkte das er nur einer von tausenden Nutzern für "Her" war, aber anscheinend glaubte, er hätte eine Beziehung. Oder wie man das nennen will. Aber in der Einsamkeit ist man wohl sehr willens alles zu nehmen, was einem irgendwie Bedürfnisbefriedigung (auf welcher Ebene auch immer) vorgaukelt. Ich fand den Film und das "Schicksal" Theodore jedenfalls sehr bitter.
truth hurts
15.02.2017 - 18:33 Uhr
Der Mensch ist und bleibt ein Mensch mit Bedürfnissen die keine Software, und sei sie noch so intelligent oder menschlich, befriedigen kann


reine Spekulation und Wunschdenke.
Hieg seil
15.02.2017 - 21:41 Uhr
reine Spekulation und Wunschdenke.

Nö. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Körperkontakt (menschlicher, kein robotergenerierter), sowie Küssen etc. den menschlichen Organismus gesunderhalten, robust machen. Und eigentlich müsste man das auch selbst spüren, wenn man noch nicht ganz stumpf in der Birne ist...:-)

http://www.zeit.de/2015/52/beruehrung-koerperkontakt-gesundheit-massage

MopedTobias

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Registriert seit 10.09.2013

16.02.2017 - 11:14 Uhr
"Das wurde im Film spätestens da deutlich, wo er merkte das er nur einer von tausenden Nutzern für "Her" war, aber anscheinend glaubte, er hätte eine Beziehung."

Weil sowas in der Art bei "echten" menschlichen Beziehungen ja nie vorkommt, ne ;) Ohne, jemandem etwas vorwerfen zu wollen, aber ich glaube, dass sich einige Menschen bei diesem Film etwas zu vorschnell ihrer intuitiven Skepsis gegenüber dieser Art von technologischem Fortschritt unterwerfen und nicht erkennen, dass im Zentrum dieses Films eine Liebesbeziehung steht, die in ihrer spürbaren Aufrichtigkeit, Echtheit, Gegenseitigkeit und vor allem radikalen Körperlosigkeit dem eigentlichen gesellschaftlichen Ideal für Liebesbeziehungen entspricht. Der Aspekt der in der tatsächlichen Realität erforderlichen, nicht ersetzbaren Körperlichkeit ist natürlich ein wichtiger und berechtigter Einwand, aber auch hier bietet der Film mit der "Prostituierten" ja einen Lösungsvorschlag an, wenn auch einen sehr streitbaren.
truth hurts
16.02.2017 - 11:54 Uhr
Und eigentlich müsste man das auch selbst spüren, wenn man noch nicht ganz stumpf in der Birne ist...:-)

So vorhersehbar, solche Aussagen. Stumpfheit bei eigener romantischer Engstirnigkeit vorwerfen :-D Es sei dir verziehen.

Aber nur, ums das richtig zu stellen: ich sage nicht, dass der Mensch nicht mehr als die Summe seiner Teile ist. Und es gibt viele weiße Flecken auf der anthropologischen Landkarte. Nichts desto trotz ist es einfach kurzsinnig zu behaupten, der Mensch sei nicht rekonstruierbar, nur weil man diese Flecken noch nicht aufgedeckt hat - und immer dran denken: es geht um Imitation auf Performanz- bzw. phänomenologischer Ebene, die in der Hinsicht für den Menschen völlig ausreichend sein sollte.

Das mit den Berührungen ist übrigens hinlänglich bekannt, aber keine Zauberkugel dafür Entwicklungen in der Zukunft abzuschätzen.
Welchen Film habt Ihr zuletzt gesehen?
10.02.2019 - 12:44 Uhr
Und wie fandet Ihr ihn?

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