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Film: The Wolf of Wall Street

User Beitrag

Gaehner

Postings: 55

Registriert seit 14.06.2013

17.06.2013 - 18:45 Uhr
Neuer Scorsese-Film und natürlich mit Leonardo die Caprio in der Hauptrolle. Kommt wohl Ende des Jahres. Trailer dazu gibt es hier:

http://www.youtube.com/watch?v=iszwuX1AK6A
Big Surprise
17.06.2013 - 18:52 Uhr
Ein weiterer Scorsese-Arschlochfilm.

Genauso wie einst "Wall Street" wird er dem Bankerabschaum neuen Zulauf bescheren.

Everyone wants to be a Gordon Gekko

Fiend

Postings: 238

Registriert seit 14.06.2013

17.06.2013 - 20:04 Uhr
Kanye Wests Song passt super zum Trailer
Jordan Belfort
18.01.2014 - 13:05 Uhr
Was haltet ihr von dem Film? Ich muss schon sagen, nie soviele Titten und Ärsche in einem Hollywoodstreifen gesehen. Davon abgesehen unglaublich profan, drogenverherrlichend und unmoralisch. Auf der anderen Seite aber auch lustig, toll gefilmt und geschauspielert. Extrem ambivalente Kiste. Ein Film über den man diskutieren kann und allein dewegen schon mal kein unbedingt schlechter..

Holden

Postings: 352

Registriert seit 17.11.2013

18.01.2014 - 13:14 Uhr
Wer den film drogenverherrlichend nennt, glaubt auch clockwork orange ist gewaltverherrlichend. Dieser film ist in erster linie eine gesellschaftssatire
J. B.
18.01.2014 - 13:38 Uhr
Der Film ist in meinen Augen drogenverherrlichend. An welcher Stelle sieht man was von negativen Nebenwirkungen?! Alles was dargestellt ist, ist der positiv asoziierte High-Effekt. Davon mal abgesehen ist Crack hochgradig süchtigmachend oder verwechsel ich da was?

Zum Punkt Gesellschaftssatire: Klar, das will der Film sein. Aber er lädt die Leute auch ein, genau das zu sein was dargestellt wird. Genauso wie A Clockwork Orange die Leute eingeladen hat gewalttäig zu sein. Kubrick mussten den Film bekanntlich aus dem Verleih nehmen.
@jb
18.01.2014 - 13:40 Uhr
du erwartestt wohl vorkauende brechtstücke im kino, wie?
@@jb
18.01.2014 - 13:47 Uhr
Nee, aber frag dich mal was so ein Film mit unterbelichteten Hohlbirnen anstellt, die nur darauf warten gesagt zu bekommen nach welchen moralischen Massstäben sie ihr Leben ausrichten sollen.
Informationsdienst, unzensiert
18.01.2014 - 14:20 Uhr
Wichtige Hintergrundinformationen zur Wall Street findet ihr hier:

http://wissenschaft3000.wordpress.com/2011/12/13/wall-street-hintergrund/
Michael Douglas
18.01.2014 - 14:29 Uhr
Nach meinem Auftritt in "Wall Street" erschuf ich im realen Leben leider sehr, sehr viele Gordon Gekkos...dafür habe ich mich geschämt. Nicht für den Film, sondern für diese Gekko-Arschlöcher.
@jb
18.01.2014 - 14:38 Uhr
stimmt, deswegen gehört jegliche kunst, alkohol und andere sachen, die falsch verstanden werden könnten, abgeschafft!

kenner der materie

Postings: 169

Registriert seit 14.06.2013

21.01.2014 - 22:17 Uhr
Genial radikale 2 Stunden, danach (ab der Yacht-Fahrt nach Monaco) geht dem Skript die Luft aus und man bekommt ein konfuses Standard-Biopic-Ende ohne jegliches Statement vorgesetzt, wodurch der Gesamteindruck arg beschädigt wird.
6-7 / 10
Jews =)
26.01.2014 - 03:47 Uhr
But I do regret that Scorsese chose not to deal with the fact that Jordan Belfort is Jewish. Although some of the characters in “Wolf,” like Jonah Hill’s Donnie Azoff, are clearly portrayed as Jews, even to the point of wearing chai necklaces around their c.oke-frosted necks, Belfort, with his Anglo looks and Frenchy name, is left to be simply American. I get it: To do otherwise might give the movie a whiff of anti-Se.mitic caricature. Scorsese feels much safer depicting the Italian-ness of his violent mobsters than the Jewishness of his greedy con men.
But, just between us, let’s talk about Belfort-the-Jew — let’s go there. In the movie, you never really understand how someone so gifted can be so morally unmoored. But in his memoir, upon which the movie is based, whenever Belfort refers to his Jewish roots, the diagnosis becomes more apparent.


http://www.jewishjournal.com/rob_eshman/article/jordan_belfort_and_the_wolf_of_wall_streets_jewish_problem

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 24005

Registriert seit 07.06.2013

26.01.2014 - 17:22 Uhr
Nee, aber frag dich mal was so ein Film mit unterbelichteten Hohlbirnen anstellt, die nur darauf warten gesagt zu bekommen nach welchen moralischen Massstäben sie ihr Leben ausrichten sollen.

Na und?
Soll man die Dinge immer an den dümmsten Verbraucher anpassen? Um Himmels Willen. Das ist ein Film, keine Erziehungsmaßnahme.
zuallererst
26.01.2014 - 18:09 Uhr
...ist der Film einmal stinklangweilig. DREI STUNDEN, und er hat nichts, aber auch gar nichts Neues zu erzählen, das man nicht in ähnlichen Filmen schon x-mal gesehen hätte; und er erzählt es nirgends auch nur einen Deut innovativer, cleverer, unterhaltsamer, als man es in ähnlichen Filmen schon einmal gesehen hätte. Er erzählt es flacher, mit weniger Charakterisierung seiner Figuren; er erzählt es langatmiger und weniger auf den Punkt gebracht; er erzählt es ungebrochener und selbstverliebter aus der Perspektive der Hauptfigur, die zugleich Autor des zugrundeliegenden Buches ist; er bringt filmisch nichts eigenes ein, ist eine reine Nacherzählung der Selbstbespiegelung eines langweiligen Reichen, dessen Ton (aus dem Off) so trocken und banal ist, wie die Bilder, die Scorsese dazu liefert; glattgeleckt, (bezüglich der Aufnahmen) ohne handwerkliche Mängel im eigentlichen Sinn, aber erzählerisch so etwas von in die Länge gezogen, dass es inhaltlich (der Inhalt ist so unglaublich dünn) einfach nicht mehr zu rechtfertigen ist: DREI STUNDEN alte Kamellen und Langeweile. In der Zeit ungefähr könnte man zweimal hintereinander "American Psycho" sehen, der pointiert und unterhaltsam ist, selbst beim zweiten Schauen direkt hinterher im dritten Durchlauf noch zigmal besser unterhalten würde. Jeder TV-Film zu so einem Thema ist besser, weil kürzer, was alleine schon dadurch zu einem relevanten Kriterium wird, dass er inhaltlich gar nicht banaler sein könnte. Jede Serienfolge ist besser, weil sie eine bessere Dramatik aufbaut. "The Wolf of Wall Street" bietet nicht mehr Substanz als eine werbefinanzierte, gefotoshoppte RTL-"Dokusoap" über Banker es tun würde. Wirklich schade um die Zeit! DREI STUNDEN abgestandene Banalität.
im Nachtrag
26.01.2014 - 18:23 Uhr
...liest man dann (s. o. der Link zum Jewish Journal), dass einer der Antriebsgründe für Belfort, der gewesen sei, dazugehören zu wollen, weil er sich als "juedische Zirkusattraktion" betrachtet und ausgegrenzt gefühlt habe. Der Film nickt im Vorbeigehen mal eben zur Klischeebinsenweisheit, dass Neureiche ein schlechteres Standing haben unter den Etablierten, und dass das einen gewissen Trotz hervorrufen kann, bleibt dabei aber völlig im Ungefähren. Selbst die Hauptfigur bleibt völlig blass und beliebig. Anscheinend ist selbst das Buch dieses Schnösels noch reflektierter als die Erzählung des zugehörigen Films. Der irgendetwas Eigenes nicht zu erzählen hat. Armselig. Aber dafür dann DREI STUNDEN verbraten! Das macht es nur noch schlimmer.

Fiend

Postings: 238

Registriert seit 14.06.2013

26.01.2014 - 20:04 Uhr
Der Film unterhält in erster Linie- durch seinen Witz, durch seine Schnelligkeit im Schnitt, dem Szenenwechsel, der Kamera, der Musik.
Interessanterweise ist es eine Mischung aus Drama, Satire, ein kleinwenig Krimi-/Thriller, der den Film ausmacht und deshalb wird die Kategorisierung auch so schwierig (siehe DiCaprio bei den Golden Globes und seiner Verwunderung über den Preis als Schauspieler in Komödie/Musical).

Wenn dann ein paar Gedanken NACH dem Film kommen, sind die doch eher kritisch. Bezüglich der Wallstreet, Bankermotivation, deren Lebensstil, Finanzwesen etc. Kritiker, die vorwerfen, dass der Film etwas glorifiziere, kann ich nicht verstehen.

ummagumma

User und News-Scout

Postings: 693

Registriert seit 15.05.2013

26.01.2014 - 20:22 Uhr
Der Film ist gute Unterhaltung.Nicht mehr,nicht weniger.Die drei Stunden werden mir nicht langweilig,kommen mir nicht langatmig vor.
Das ganze ist natürlich kein Epos,will es auch gar nicht sein.
Scorsese hat sicherlich schon besseres,tiefgründigeres gemacht
DiCaprio fand ich wie immer überzeugend,Hill gefiel mir auch sehr gut.
Mich erinnerte das Ende stark an das von catch me if you can.
Da ging es für DiCaprio ja auch glimpflich aus.Vielleicht daher auch der Verdacht der Glorifizierung...

Ob es dafür Oscars und sonstiges regnen muss,möchte ich schon bezweifeln.
Da ziehe ich lieber Filme mit mehr Anspruch vor.Dallas Buyers Club,Nebraska und Her wirken da schon deutlich interessanter.
Scheiße,da würd ich glatt sogar 12 years a slave lieber vorne sehen.Fassbender war da absolut überragend.
Das einzig gute im Film
26.01.2014 - 20:45 Uhr
Leonardo DiCaprio

Holden

Postings: 352

Registriert seit 17.11.2013

26.01.2014 - 22:03 Uhr
Der Film glorifiziert überhaupt nicht. das Ende zeigt nur, welches Verhalten von unserer Gesellschaft belohnt wird. Belfort ist ein irrsinniger Arsch der aus dem Verlust vieler einen großen Profit geschlagen hat. Das wissen alle, trotzdem hängen sie ihm am Ende immer noch an den Lippen. Für den Cop, der ihn zur Strecke gebracht hat, interessiert sich niemand - er sitzt immer noch in der schäbigen UBahn. Der Film zeigt eben reale Verhältnisse, die wenigsten Banker sind wirklich im Gefängnis gelandet und auch auf der Börse geht es mittlerweile munter weiter....genau darin liegt ja die Kritik des Filmes.
Die ganze Handlung an sich ist ja auch wie ein Börsenkurs angelegt - nach jedem Crash geht's wieder bergauf. Auf dem Gipfel kann es Belfort einfach nicht lassen und macht trotzdem weiter. Auch das eine schöne Parallele zum Börsensystem an sich.
brandneue Erkenntnisse
26.01.2014 - 23:29 Uhr
*gähn*
herrlich
27.01.2014 - 12:28 Uhr
im Flugzeug: "Hilfe!" "Hilfe!" :D
Oje
29.01.2014 - 20:46 Uhr
http://www.wsws.org/de/articles/2014/01/29/wolf-j28.html
say
29.01.2014 - 20:57 Uhr

Im Fall von Scorsese gibt es kein Anzeichen für eine derartige oppositionelle Haltung. Er unterstützte 2008 (nachdem er sich ursprünglich an der Kampagne für Hillary Clinton beteiligt hatte) und 2012 Barack Obama. Die Website Showbiz 411 berichtete am 19. Dezember 2013, dass “der Regisseur Martin Scorsese und der der Schauspieler Leonardo DiCaprio heute Nachmittag zu einem wichtigen Treffen nach Washington flogen. Bestimmte Quellen berichten, dass sie Gäste Präsident Obamas im Weißen Haus seien. Das stimmt, denn sie brachten ihm eine DVD mit der Pressekopie von The Wolf of Wall Street.”
Mit Bedauern ist festzustellen, dass in dem Puzzle soziologisch, ideologisch und künstlerisch alles zusammenpasst.


what?? :(
Passt doch
30.01.2014 - 03:08 Uhr
Scorsese hat uns seit Langem halbgares Nietzschetum präsentiert; das ist die Standardeinstellung eines gewissen Typus von kleinbürgerlichem Intellektuellen (wie der furchterregende Max Cady in Scorseses Cape Fear [Kap der Angst], der Nietzsche offen bewundert). Der weltfremde Professor, der Kritiker, der niemals in seinem Leben einem wirklichen Verbrecher begegnet ist, der isolierte Filmemacher, sie alle fantasieren über den „Ausgestoßenen“, den Einzelgänger, den Gangster, der „sich nicht an die Regeln der Gesellschaft hält“. Das ist die Freiheit! Das ist das nackte Leben! In zahlreichen Filmen hat Scorsese derartiges Pack und solche Ganoven verherrlicht.

Beschreibt den Mann perfekt.
Pöni, der weltbeste Kritiker
07.02.2014 - 13:33 Uhr
4,5 Pönis
PT-SchwuIi #1
09.02.2014 - 14:44 Uhr
Für den Wolf hat er alle schauspielerischen Register gezogen. Aber einen Werbefilm für Koks und Nutten mit einem Oscar auszuzeichnen wird der Jury zu kontrovers sein vermute ich mal.

bazilicious

Postings: 2909

Registriert seit 27.06.2013

11.02.2014 - 18:47 Uhr
hmmmmm, seh schwer den Film zu bewerten... grundsätzlich schon recht unterhaltsam, aber diese Charaktere waren so unerträglich widerlich, hohl und leer. Das ist auch sicher das Ziel gewesen und mir ist bewusst, dass hier keine tiefgründige Charakterstudie angestrebt wurde... aber grundsätzlich findet man bei dem übelstan Gangster-/Mafia-Streifen Charakterzüge, Motivationen, Lebenseinstellungen oder Weltansichten mit denen man zumindest ein wenig sympathisieren kann. Entweder sind die Charaktere selbstzerstörerisch, menschenfeindlich oder einfach gebeutelt oder gelangweilt vom Leben oder handeln aus einem Rachegefühl heraus, oder aufgrund von Minderwertigkeitskomplexe etc. etc., aber letztendlich haben sie grundsätzlich irgendwelche menschlichen (Mit-)Gefühle oder Ansichten, sei es zu ihren Kindern, Familien oder Haustieren oder wasweißich...
Aber meine Güte sind die Charaktere bei Wolf Of Wall Street hohl, niederträchtig, gefühl-/motivationslos sowie charakter-/meinungslos... weder ihre Frauen noch ihre Kinder sind ihnen heilig... alles, was zählt ist $$$$$$$$$$$$$$$$, Drogen, Sex und noch mehr $$$$$$$$$$... und alles ohne jegliche Vorgeschichte, Motivation, ohne Mitgefühl für irgendwas...
da fällt es einem echt schwer irgendeinen Bezug zum Geschehen aufrechtzuerhalten...
Selbst bei American Psycho findet man einen gewissen Antrieb bzw. eine gewisse Haltung des Charakters vor, die man zumindest ein wenig nachvollziehen kann und in gewissen kleinen Details sogar richtig finden kann.

Verherrlichend finde ich den Film allerdings nicht, bei der Szene wo Leo und Jonah Hill sich mit Telefonkabel über das komplette haus gewälzt haben, musste ich mich schon totlachen...


7/10 würde ich sagen...

MopedTobias (Marvin)

Mitglied der Plattentests.de-Schlussredaktion

Postings: 16277

Registriert seit 10.09.2013

11.02.2014 - 19:29 Uhr
Wie du schon selbst sagst - diese Oberflächlichkeit der Charaktere ist nunmal das Grundkonzept des Films. Es ist wie ich finde eine erfrischende, weil unkonventionelle, Charakterzeichnung, über drei Stunden hinweg dem Zuschauer einfach mal nur Arschlöcher ohne bewundernswerte oder sympathieerzeugende Eigenschaften vor die Nase zu setzen.

Mal abgesehen davon, weiß ich nicht, wann ich das letzte Mal eine so intensive Bilderflut in einem Film erlebt hab. Ich war die gesamte Spielzeit über in einer Art Rausch.

Ich wiederhole mich gern... 9,5/10
@bazilicious
11.02.2014 - 19:31 Uhr
Wo war in American Psycho nochmal die Motivation, der war doch einfach nur verrückt oder?

Wolf war wirklich reinstes Entertainment, keine Tiefgründigkeit nix. Aber man saß 3 Stunden da ohne sich zu langweilen, immerhin.

MAXIMAN

Postings: 207

Registriert seit 24.11.2013

11.02.2014 - 20:55 Uhr
@MopedTobias
spricht mir volkommen aus der seele. der film ist so eine einzige aneinanderreihen von geilen szenen, da kann man echt auf tiefgründigkeit einen lassen. einfach der beste film den ich seit längeren im kino gesehen hab.

Holden

Postings: 352

Registriert seit 17.11.2013

11.02.2014 - 21:05 Uhr
Ja Scorsese auf dem Gipfel seiner Kunst. Hab ja ein klassisches Gangster-Epos erwartet, vom Aufstieg bis zum Fall - das ist es ja letztendlich nicht geworden. Das hier so viele Dinge weggelassen werden, die Rolle der Opfer, Charakterentwicklung, Gut/Böse...machen diesen Film so gut. Und so oberflächlich wie der Film scheint, ist er imho auch gar nicht.

bazilicious

Postings: 2909

Registriert seit 27.06.2013

11.02.2014 - 21:14 Uhr
naja, wenn ein Film 3 Stunden dauert (und ich liebe lange Filme), dann sollte schon etwas mehr da sein als eine Aneinanderreihung von "geilen" Szenen. Wenn irgendwann die 20-ste Party-Drogen-Szene kommt, wird das irgendwann auch stumpf und ermüdend. Ich hätte mir gewünscht, dass wenigstens kurz etwas Menschlichkeit oder Beweggründe aufblitzen, irgendein Kommentar oder eine Meinung von Belfort zum Business, selbst wenn er gesagt hätte, dass er die von ihm ausgebeuteten Menschen hasst und die es verdient haben. An sich war das Ganze recht unterhaltsam und auch gut in Szene gesetzt, gehört aber eher zu Scorsese's schwächeren Filmen

MAXIMAN

Postings: 207

Registriert seit 24.11.2013

11.02.2014 - 21:21 Uhr
bin auch der meinung das des nicht der beste von scorsese war. ich schätze da wie ein wilder stier, goodfellas, casino und auch the departed stärker ein.aber wolf passt find ich gut in die zeit.

bazilicious

Postings: 2909

Registriert seit 27.06.2013

11.02.2014 - 21:25 Uhr
Ich fand Shutter Island auch besser. Aber ja, der Wolf passt in die heutige Zeit und ist ein zeitgemäßer Scorsese

Holden

Postings: 352

Registriert seit 17.11.2013

11.02.2014 - 21:27 Uhr
naja, wenn ein Film 3 Stunden dauert (und ich liebe lange Filme), dann sollte schon etwas mehr da sein als eine Aneinanderreihung von "geilen" Szenen. Wenn irgendwann die 20-ste Party-Drogen-Szene kommt, wird das irgendwann auch stumpf und ermüdend. Ich hätte mir gewünscht, dass wenigstens kurz etwas Menschlichkeit oder Beweggründe aufblitzen, irgendein Kommentar oder eine Meinung von Belfort zum Business, selbst wenn er gesagt hätte, dass er die von ihm ausgebeuteten Menschen hasst und die es verdient haben. An sich war das Ganze recht unterhaltsam und auch gut in Szene gesetzt, gehört aber eher zu Scorsese's schwächeren Filmen

Genau das find ich nicht, gerade diese Wiederholung soll eigentlich zeigen wie langweilig und leer dieser Lifestyle ist und wie die Menschen (wie Wölfe) diesem Lifestyle trotzdem hinterherjagen. Auch gut dargestellt der Wertewandel: plötzlich ist das Kind da, aber Belfort verliert nicht ein Wort darüber, dafür zig sinnentleerte Dialoge über Geld. Wenn er einen Belfort mit Reue gezeigt hätte, würde das einfach nicht der Realität entsprechen...außerdem hat er sehr wohl auch über die Opfer gesprochen und angekreidet, dass sie diese unrealistischen Angebote angenommen haben und auch - das ist der Kern des Filmes - dass sie so sein wollten wie er.

Ich fand das auch nicht zu lange, für mich war das auch 3h lang unterhaltsam, das ist aber sicher Geschmackssache.
Travis Bickle
11.02.2014 - 21:32 Uhr
@MAXIMAN:
Hast du da nicht einen Film vergessen?

bazilicious

Postings: 2909

Registriert seit 27.06.2013

11.02.2014 - 21:34 Uhr
gerade diese Wiederholung soll eigentlich zeigen wie langweilig und leer dieser Lifestyle ist und wie die Menschen (wie Wölfe) diesem Lifestyle trotzdem hinterherjagen.

ja, das stimmt zwar, allerdings kann man es mit der Wiederholung auch übertreiben.

Wenn er einen Belfort mit Reue gezeigt hätte, würde das einfach nicht der Realität entsprechen

Reue wollte ich auch auf keinen Fall sehen. Ich wollte nur eine etwas eindeutigere Charakterisierung Belforts, zumindest ein Fünkchen von irgendeinem Antrieb oder gar eine Meinung von ihm zu irgendetwas. So war er einfach nur hohl - genau diese Hohlheit wollte man zwar zeigen und hat das auch gut gemacht, aber das macht es für mich schwer mich für die Person zu interessieren.

MopedTobias (Marvin)

Mitglied der Plattentests.de-Schlussredaktion

Postings: 16277

Registriert seit 10.09.2013

11.02.2014 - 23:02 Uhr
Die Konsequenz Scorseses in Bezug auf die Figur von Belfort ist auf jeden Fall beeindruckend, dass man das gut oder schlecht finden kann, liegt in der Natur der Sache.
Rolf Eden
11.02.2014 - 23:07 Uhr
Der Film ist wie ich.
Ian Watkins
11.02.2014 - 23:11 Uhr
Normales Rockstarleben.

bazilicious

Postings: 2909

Registriert seit 27.06.2013

11.02.2014 - 23:16 Uhr
@Moped

ich fand es ja nicht wirklich schlecht, das war schon gut gemacht, nur fällt es mir persönlich einfach schwer mich ernsthaft für die Figur Belfort zu interessieren. Ich finde halt einfach z.B. einen Travis Bickle oder einen Jake LaMotta deutlich interessanter als Person, der hat halt Ecken und Kanten, ist nicht so glatt und hohl wie Belfort.
Au Wei
11.02.2014 - 23:40 Uhr
Ein Inv.estmentbanker an der Wall Street ist nun mal glatt und hohl. Das gehört quasi zum Berufsethos. Wie kannst du so einen Typen mit einem Boxer oder einem Taxifahrer vergleichen?
Au Wei
11.02.2014 - 23:45 Uhr
Hallo, ihr Deppen in der Redaktion!

Ich habe für obigen Beitrag fast 20 Minuten zum Senden gebraucht, weil euer abgef*ckter Sprachfilter das Wort I.n.v.e.s.t.m.e.n.t.b.a.n.k.e.r. nicht akzeptiert hat.

Dämlicher geht's nimmer, ihr Amateure!!!!
bazilusche
11.02.2014 - 23:48 Uhr
aber diese Charaktere waren so unerträglich widerlich, hohl und leer

So wie ich eben.

MAXIMAN

Postings: 207

Registriert seit 24.11.2013

12.02.2014 - 17:53 Uhr
ja shutter island mag ich auch noch.

bazilicious

Postings: 2909

Registriert seit 27.06.2013

12.02.2014 - 18:00 Uhr
Ein Inv.estmentbanker an der Wall Street ist nun mal glatt und hohl. Das gehört quasi zum Berufsethos.

Wie viele Investmentbanker an der Wall Street kennst du denn? Steht das im Grundgesetz oder in der Bibel, dass alle glatt und hohl sind?

MAXIMAN

Postings: 207

Registriert seit 24.11.2013

12.02.2014 - 19:08 Uhr
er kennt warscheinlich nur gekko aus wallstreet
Meshuggah meets Wolf of Wall Street
24.03.2014 - 23:30 Uhr
http://www.youtube.com/watch?v=XdV-9FwwurY&noredirect=1

;D
Echte Zeit mit Josef Maier
25.03.2014 - 00:26 Uhr
Ist wohl mal wieder Midterms.

Seite: 1 2 »
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