Funktioniert Integration in Deutschland?

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Major

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03.08.2018 - 10:33 Uhr
Wir reden hier ungefähr von einem Schadensfaktor 1:100*.
Damit will ich nichts relativieren oder schön reden (wie Du mit deinen "Schlupflöchern),
sondern nur die Größenordnungen aufzeigen.
Migration ist in Deutschland ein vergleichsweise kleines Problem.
Nur die Aufmerksamkeitsfaktoren sind irrational verschoben - vielleicht, weil man sich an systematische Ungerechtigkeiten länger gewöhnt hat als fremde Kulturen. Und die können so wunderbar als Sündenböcke herhalten wo sie doch, anders als Großkonzerne, weder Einfluss noch Lobby haben.


*100 Milliarden Euro gehen dem Fiskus jährlich verloren
https://www.focus.de/finanzen/steuern/steuerhinterziehung/sie-fliehen-nicht-vor-krieg-100-milliarden-ueber-die-kosten-fuer-diese-fluechtlinge-spricht-niemand_id_4968896.html

Nur zur Info

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03.08.2018 - 10:50 Uhr
Das zeigt doch, wie gut diese "kriminellen Araberclans, selbsternannten Gangsterrapper mit Migrationshintergrund und die Gastarbeiter von damals" integriert sind - denn Deutschland ist, überspitzt geschrieben, nichts weiter als Obervolta mit Automobilen, worauf ein Großteil der Einwohner auch noch stolz ist.

Major

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03.08.2018 - 10:58 Uhr
Habe ich gesehen.
Ein "ernstes Problem", ja, aber keins, das man nicht umgehend lösen könnte, wäre der politische Wille da. Aber es bleibt bei Lippenbekenntnissen.

Major

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03.08.2018 - 11:21 Uhr
"In den Augen der Clans ist die fehlende Härte ein Zeichen von Schwäche"

Mit massiven Repressionen und Strafen deren Gefühl der "Unangreifbarkeit" zerstören.
So wie bei jeder organisierten Kriminalität, egal ob Familienclan oder Großkonzern.

XTRMNTR

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03.08.2018 - 11:29 Uhr
Massive Repressionen und Strafen?

Ich freue mich jetzt schon auf das Geheule der Grünen.
"Rassistische Übergriffe der Polizei" etc

Major

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03.08.2018 - 11:31 Uhr
Ja, das passt zu einem Vollhorst.

nörtz

User und Moderator

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03.08.2018 - 12:52 Uhr
Ansonsten sollte man wirklich darüber nachdenken, die Löschaktivitäten der Moderatoren für alle sichtbar zu protokollieren. Dann sind so "Beweisvernichtungsaktionen" a la nörtz zukünftig nicht mehr möglich.

Auch dann wird der Rechtspopulismus samt Einzelfall- und YouTube-Spam gelöscht werden. Du überschätzt den Stellenwert, den diejenigen haben, die das Forum seit Jahren damit zumüllen. Diese Personen haben nicht das Recht dazu, Forderungen zu stellen und richtigerweise werden deren Forderungen auch ignoriert. Da kann diese Minderheit noch so laut herumschreien. Das ist der Status Quo.

nörtz

User und Moderator

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03.08.2018 - 13:06 Uhr
Zu behaupten kriminelle Großfamilien seien kein ernstes Problem in Deutschland, ist, wenn man den Kontraste-Beitrag gestern gesehen hat, an Weltfremdheit nicht zu überbieten.

Trotzdem beileibe kein Argument gegen Migration, aber das ist es ja, was AfD und Co. suggerieren wollen. Der Staat hat Fehler gemacht.

Major

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03.08.2018 - 14:11 Uhr
Er kapiert es nicht.

nörtz

User und Moderator

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03.08.2018 - 14:19 Uhr
Diese Diskussion hat hier sowieso nichts verloren. Hier geht es ab jetzt nur noch um das eigentliche Thema.

nörtz

User und Moderator

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03.08.2018 - 14:24 Uhr
https://www.tagesspiegel.de/medien/ard-reportage-ueber-arabische-clans-fast-so-wie-in-der-serie-4-blocks/22870232.html

jayfkay

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11.08.2018 - 16:43 Uhr
Kurz kürzt Sozialhilfe für Menschen, die nicht fließend deutsch sprechen.
Ganz wegnehmen sollte man sie, sofern keine persönliche Bemühung, die Sprache shcnellstmöglich zu lernen, erkennbar ist.
Das könnte man dann auch nach Deutschland bringen, um den arabischen und türkischen Parallelos entgegenzukommen.

jayfkay

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11.08.2018 - 16:54 Uhr
http://www.heute.at/politik/news/story/Susanne-Wiesinger-Ruecktritt-Einfluss-Islam-an-Wiener-Schulen-Migration-44175971

Jemand mit Erfahrung aus erster Hand äußert sich absolut unvoreingenommen über ein Problem und wird gewzungen zu resignieren.

Prima, so tolerant will ich es auch in Deutschland haben!

XTRMNTR

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11.08.2018 - 17:02 Uhr
Absolut krank. Es wird gewünscht es nicht zu thematisieren.
Ist ja bekannt, dass durch ignorieren und wegsehen, alles besser wird.
Auch wenn die Probleme größer werden, hauptsache die Political Correctness stimmt.

hubschrauberpilot

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11.08.2018 - 18:03 Uhr
Gehört Österreich jetzt eigentlich wieder zu Deutschland? Threadthema verfehlt.

Major

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Registriert seit 14.06.2013

13.08.2018 - 09:15 Uhr
²Kurz kürzt Sozialhilfe für Menschen, die nicht fließend deutsch sprechen.
Ganz wegnehmen sollte man sie, sofern keine persönliche Bemühung, die Sprache shcnellstmöglich zu lernen, erkennbar ist.
Das könnte man dann auch nach Deutschland bringen, um den arabischen und türkischen Parallelos entgegenzukommen.²

Wow JFK, brillante Idee!
Wer nicht die Deutsche Herrensprache fließend spricht, wird in die Obdachlosigkeit getrieben - oder in die Kriminalität - ganz nach den individuellen Möglichkeiten.
Das fördert enorm die Integration - und macht zudem alles "Deutsche" für unseren "Gäste" enorm sympathisch!

Ähnlich gute Ideen wurden ja früher schon praktiziert. Auch da sollte man mal aufsatteln:
* Kindergeld nur für Deutsche
* Bürgersteigbenutzung nur bei _anerkannten_
Asylanträgen (und für Christen)
* Öffentliche Kennzeichnung aller Gefährder (also aller Muslime) mit einem Halbmond oder ähnlichem
* Straßenbenutzung und Führerschein nur für
Deutschblütige (Anschläge mit Fahrzeugen!!)

AfD, NPD und FPÖ haben diese Pläne schon lange in der Schublade - zur _Integrationsförderung_.
(Das hat mit "Rassismus" natürlich überhaupt nichts zu tun!!)

XTRMNTR

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13.08.2018 - 10:01 Uhr
Threadthema verfehlt Hubi ?

Stimmt, von diesen Problemen hat man in Deutschland ja noch nie etwas gehört...

@ Major

Ja genau. Ab morgen wird jeder Muslim mit einem Mond gekennzeichnet. Im Bus dürfen sie dann auch nur noch hinten sitzen und keine Schulen oder Universitäten mehr von innen sehen.
Was ein Geseier...
Es geht um Kürzungen von Sozialgeldern, da extremer Missbrauch vorliegt. Fertig.

Major

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13.08.2018 - 11:56 Uhr
Ach so?
Natürlich, extremer Missbrauch, überall - bei Nicht-Deutschen.
Es gibt immer einen Grund, sich der Alt- und Neu-Nazi-Sprache zu bedienen.
Keine Ausflucht ist da zu dumm.
Aber bitte, es geht ja nur um eines: Integration.
Denn wer nicht fließend Deutsch spricht, missbraucht Sozialgelder - eigentlich logisch.
Zumindest für den "besorgten Deutschen", dem der braune Sumpf Beifall klatscht - und umgekehrt.
Eine homogene Masse, da unten, an der Kloake der Menschheit. So einfach wird man zum Rassisten - und fertig.

jayfkay

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13.08.2018 - 12:12 Uhr
"Wer nicht die Deutsche Herrensprache fließend spricht, wird in die Obdachlosigkeit getrieben"

Das habe ich doch gar nicht gesagt. Möchstest du den Kommentar vielleicht nochnmal lesen mein Lieber?

Major

Postings: 2327

Registriert seit 14.06.2013

13.08.2018 - 12:29 Uhr
Mein Lieber, Du hast geschrieben

"Ganz wegnehmen sollte man sie, sofern keine persönliche Bemühung, die Sprache shcnellstmöglich zu lernen, erkennbar ist."

Das Bedeutet: Wenn jemand nicht spurt, verliert die Stütze, ungeachtet der Umstände und der Möglichkeiten. Und das entscheidet dann irgendein Mitarbeiter von der Arbeitsagentur?
Oder hast Du eigentlich etwas anderes schreiben wollen? Würde mich wundern.

jayfkay

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13.08.2018 - 13:30 Uhr
Ich finde sich der deutschen Sprache zu ermächtigen ist das mindeste, was man von Einwanderern verlangen kann, sei es in Form von Abendschule, Sprachschule oder auch irgendwelchen staatlich finanzierten Kursen (die es bestimmt schon gibt).
Unter welchen Umständen würde man sowas ablehnen?

Coaxaca

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Registriert seit 14.06.2013

13.08.2018 - 13:43 Uhr
Ich finde die Forderung, dass Einwanderer die deutsche Sprache auf einem möglichst hohen Niveau beherrschen sollten, recht witzig. Wenn ich mir die Vergewaltigung unserer Sprache durch Bayern, Schwaben und Österreicher, welche häufig auch mit größtem Bemühen keinen hochdeutschen Satz zusammenbekommen, so anhöre, komme ich eigentlich eher zu dem Schluss, dass man einem Großteil der Einheimischen hier mal Sprachkurse aufzwingen sollte.

XTRMNTR

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13.08.2018 - 13:47 Uhr
Es gibt keinen schlimmeren Dialekt als die Berliner Schnauze. Arroganz gepaart mit ultimativer Assi-Attitüde.

HELVETE II

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13.08.2018 - 14:29 Uhr
Nanana, jetzt vergesst mir mal die Pfälzer und Saarländer nicht. Und in Mannheim scheint von euch auch noch nie jemand gewesen zu sein ;)

hubschrauberpilot

Postings: 5081

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13.08.2018 - 16:26 Uhr
Ich finde sich der deutschen Sprache zu ermächtigen ist das mindeste, was man von Einwanderern verlangen kann, sei es in Form von Abendschule, Sprachschule oder auch irgendwelchen staatlich finanzierten Kursen (die es bestimmt schon gibt).
Unter welchen Umständen würde man sowas ablehnen?


Naja, zumindest Englisch würde ja reichen. Ich würde mich in meinem Alter mit bereits 2 1/2 erlernten Sprachen auch schwer tun, eine neue Sprache zu lernen.

nörtz

User und Moderator

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Registriert seit 13.06.2013

13.08.2018 - 19:48 Uhr
Ich finde die Forderung, dass Einwanderer die deutsche Sprache auf einem möglichst hohen Niveau beherrschen sollten, recht witzig. Wenn ich mir die Vergewaltigung unserer Sprache durch Bayern, Schwaben und Österreicher, welche häufig auch mit größtem Bemühen keinen hochdeutschen Satz zusammenbekommen, so anhöre, komme ich eigentlich eher zu dem Schluss, dass man einem Großteil der Einheimischen hier mal Sprachkurse aufzwingen sollte.

Kann ich so bestätigen. Grausig, was so mancher Biodeutscher ohne Rechtschreibhilfe des Smartphones aufs Papier bringt.

jayfkay

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Registriert seit 26.06.2013

13.08.2018 - 19:56 Uhr
sich der deutschen Sprache ermächtigen =/= deutsch auf hohem Niveau

Next2No1

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Registriert seit 27.09.2018

02.11.2018 - 14:24 Uhr
Ahmad Mansour "Klartext zur Integration": Lesenswerte Diskussionsbeiträge.

Ahmad Mansour provoziert die Deutschen (NZZ, 01.11.18)

Warum Integration manchmal scheitert (NZZ, 01.11.18)

Viele Deutsche wollten so dringend beweisen, dass sie besser seien als ihre Eltern oder Grosseltern in der Nazizeit, dass sie vor jeder Fehlentwicklung die Augen verschlössen. Genau das führe dazu, das Migranten nie ankämen und in Parallelwelten feststeckten.

Next2No1

Postings: 41

Registriert seit 27.09.2018

02.11.2018 - 14:25 Uhr
Sorry, der zweite Link geht auf den Tagesspiegel.

Corristo

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Registriert seit 22.09.2016

02.11.2018 - 15:11 Uhr
Mit der Integration liegt so viel im Argen. Schön, dass es mal jemand ausspricht, den man ausnahmsweise mal schwerlich in die rechte Ecke drängen kann.

"Wir sind doch keine Kuscheltiere!" Es ist einer seiner Lieblingswutsätze. Bei Migranten einen anderen Massstab anzulegen als bei anderen, zumeist einen weniger strengen, sei völlig inakzeptabel. Das mache ihn richtig sauer.

Mutzel

Postings: 393

Registriert seit 20.07.2016

02.11.2018 - 16:58 Uhr
Er "provoziert" gar nicht, sondern er spricht unangenehme Dinge aus, die sonst gerne verschwiegen werden. Ich habe die verlinkten Artikel gelesen (und auch mal youtube-videos gegoogled und angesehen) und finde daran nichts provozierend.

Auch seiner Meinung, dass die 'Leitkultur' auf dem Grundgesetz basieren sollte, ist nichts hinzuzufügen.

XTRMNTR

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Registriert seit 08.02.2015

07.05.2019 - 13:29 Uhr
Sehr spannendes Interview, mit einem Mann der sich alleine mit den Clanfamilien anlegt.

„...Ich beschreibe in meinen Büchern und Interviews ja nur die Wirklichkeit – die übrigens viel zu viele Leute und vor allem viel zu viele Politiker in Deutschland nicht wahrhaben wollten...“

https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/clans-in-deutschland-so-etwas-habe-ich-noch-nie-erlebt-16174769.html

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