Funktioniert Integration in Deutschland?

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Judas

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07.02.2018 - 14:57 Uhr
Der größte Witz ist, dass hier jetzt auch noch Leute mit Moderationsrechte "mitdiskutieren". Hier geht es aber um den Fußballverein Eintracht Frankfurt!

Ich werde daher diesen Thread melden.
fnn
07.02.2018 - 16:02 Uhr
@eric: du kannst ja zum ende hin vielleicht doch nochmal verraten, ab wann für dich die kriterien einer islamisierung oder "umvolkung" (oder wie es im cdu-programm zur letzten bundestagswahl hieß: "resettlement" / "relocation") erfüllt wären und du den "bösen rechten" (mit verkniffenem gesicht) notgedrungen sogar zustimmen müsstest?

also, ich höre?
Wie durch muss man sein?
07.02.2018 - 16:08 Uhr
Und dann natürlich wieder ein Mantra aus der rechten Ecke, schön inklusive der Kampfwortstämme "stamm", "deutsch" und "volk".

Eric, ich weiß ja nicht, was du rauchst, aber wenn bei dir schon solche harmlosen Begriffe aus der "rechten Ecke" kommen, hast du dann hier Schnappatmung, oder wie?

->

Präambel des Grundgesetzes

Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen,

von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben.

Die Deutschen in den Ländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen haben in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands vollendet. Damit gilt dieses Grundgesetz für das gesamte Deutsche Volk.


https://www.bundestag.de/parlament/aufgaben/rechtsgrundlagen/grundgesetz/gg_00/245200

Ein muslimischer Türke, Libanese o.ä. (auch nicht in Parallelgesellschaften in Deutschland) gehört ganz sicher nicht zum "Deutschen Volk" (siehe Präambel). Was ist daran so schwer zu verstehen?

Check mal dein "Nazometer" und komm klar.

HELVETE II

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07.02.2018 - 16:29 Uhr
Grüße vom Waldstadion.

eric

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07.02.2018 - 16:35 Uhr
Angenommen die Türken und Kurden in Deutschland setzen nur noch Kinder in die Welt, die sich als Deutsche sehen. Was meinst du würde mit dem türkisch-kurdischen Konflikt in Deutschland über die Zeit passieren? Ich bin der Meinung er würde verschwinden. Wenn wir jetzt deiner Meinung folgen, würde die Sache nur funktionieren, wenn das alle Menschen gleichzeitig tun. Die Türken und Kurden müssten also auch aufhören Türken und Kurden zu sein. Denkst du das würde passieren?

All das wird nicht passieren, richtig erkannt. Ich meinte das eher hypotehtisch, weil es durchaus ein gesunder Weg zu gegenseitiger Akzeptanz wäre, den Nationengedanken zumindest nict zu überhöhen und ihn in den Vordergrund zu stellen.
Auch seitens türkischer Mitbürger, klar. Despoten, aber auch demokratische Regierungen brauchen anscheinend genau diese Ehrgefühle fürs Nationenkonstrukt seitens ihrer Anhänger, da sie genau dadurch ihre Macht generieren und ggf. ausbauen, wie es in den letzten Jahren in Russland, der Türkei, in Ungarn und nun auch in Polen passiert ist. Dies alles als Vorstufe des Weltunterangs zu pauschalisieren ist sicher auch falsch und Produkt einer teils hysterischen Medienlandschaft. Natürlich sind in diesen Staaten nun nicht alle rechts, fremdenfeindlich oder Nazis, aber man bereitet leider durch das Tolerieren von Anfeindungen den Boden für Fackelzüge, die von rassitischen Vereinigungen angeführt werden, und toleriert diese abnickend oder schweigend - auch mit Blick auf ein starkes gemeinsames Wir-Gefühl und die geteilte Antipathie gegenüber einer anderen Gruppierung (wegen mir: "Muslime/Einwanderer"). Das ist einfach saugefährlich - gab es schon mal.

Deutsche, die in der Türkei oder in Kanada ein Kind bekommen, werden ihren Nachwuchs übrigens auch immer als deutsch ansehen. Weil der Verzicht auf "nationale Identität" nicht passieren wird, kann es doch nur mit Toleranz, Respekt - und, klar - Anpassungswillen gehen. Dass es hier auch Schwierigkeiten von Migrantenseite gibt, sehe ich. Pauschal aber allen Menschen mit türkischen Wurzeln vorzuwerfen, nicht integrationswillig zu sein, ist aber der völlig falsche Weg. Was bezweckst du denn mit pauschaler Kritik oder Ablehung von ganzen Bevölkerungsgruppen? Sicher keine Integration.

Deshalb bringe ich nicht einmal den Hauch von Verständis auf, wenn jemand einen solchen stramm rechten Kurs relativiert oder verteidigt.

(...)Folge des Aufzwingens einer Politik, die das Volk nicht wünscht.

Autsch. Wer ist "das Volk"? Ich kann auch nicht verstehen, wieso 33 Prozent im Land Frau Merkel wählen, wo seit 12 Jahren jegliche nötigen Reformen verschoben oder ignoriert werden. Aber die Mehrheitsverhältnisse sind nach der Faktenlage nicht so, dass "das Volk" irgendwen vom rechten Rand als Helden bräuchte.

Wer mit der Politik der "Etablierten" unzufrieden ist, der ändert sicher nichts zum Guten, wenn man fremdenfeindlichen Bauernfängern nachrennt, die gegen Minderheiten hetzt, sich als "das Volk" bezeichnet, aber doch nur rückwärtsgewandte Ideale proklamiert. Und die nicht mal den Ansatz einer Vision, eines Konzeptes mitbringt, wie die Zukunft im Land in Sachen Rente und Pflege aussehen kann, oder die soziale Ungleichheit gelindert werden kann.
volxnah
07.02.2018 - 16:38 Uhr
Und der aufkeimende Nationalismus (obwohl ich ihn nicht für eigentlichen Nationalismus im Sinne einer Überhöhung des eigenen Landes halte) ist mMn eben genau die Folge des Aufzwingens einer Politik, die das Volk nicht wünscht.

"volk"? mispel, da denkst du mir jetzt aber viel zu völkisch!!!!11einself xD
volxnah
07.02.2018 - 16:40 Uhr
bin geistig behindert
fnn
07.02.2018 - 16:41 Uhr
@eric: du kannst ja zum ende hin vielleicht doch nochmal verraten, ab wann für dich die kriterien einer islamisierung oder "umvolkung" (oder wie es im cdu-programm zur letzten bundestagswahl hieß: "resettlement" / "relocation") erfüllt wären? was müsste also passieren, damit man tatsächlich von einer islamisierung deutschlands sprechen könnte (denn offensichtlich siehst du die ja nicht mal im ansatz?).

also, ich höre?

eric

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07.02.2018 - 16:43 Uhr
Begriffe wie "Umvolkung" oder "Islamisierung" kann ich nicht einmal ernstnehmen, sorry. Welcher Verschwörungstheoretiker steckt da nochmal dahinter? Eher kein CDU/CSU-Programm, auch wenn ich dort viel Unfug vermute.

Und jetzt unterlasse bitte, das zum vierten Mal zu kopieren. Der Ansatz wird dadurch eher lächerlicher.
@mispel
07.02.2018 - 16:44 Uhr
Thread "Funktioniert Integration in Deutschland?":

Dieser Thread ist für Gäste gesperrt.

Von der Meinungsfreiheit (übrigens auch so ein deutscher Wert, den der Eric nicht sehen möchte/will) hält die Mod-Schar wohl nichts...
Waaaah
07.02.2018 - 16:49 Uhr
Autsch. Wer ist "das Volk"?

Wer so eine Frage stellt, den kann man doch nicht mehr ernstnehmen!! :O
fnn
07.02.2018 - 16:53 Uhr
der grund, warum ich das ständig wiederhole, eric, war meine ganz normale antwort auf deinen beitrag - du schriebst:

eric

06.02.2018 - 17:48 Uhr

Bin wöchentlich zwei bis dreimal in Frankfurt - sowohl wegen Job, als auch privat und in der Freizeit - und kann über Begriffe wie Betonisierung und "Islamisierung"(?!) wirklich nur lachen.


darauf ich: okay, du zweifelst also die islamisierung an, was müsste nun also geschehen, welche kriterien müssten erfüllt sein, damit man aus deiner sicht (also nur aus deiner, nicht aus meiner!) von einer islamisierung sprechen könnte...???

und diese einfache frage, der du hier permanent ausweichst (mit verweis auf ominöse "rechts"-keulen), soll nun soooo schlimm sein, ja? komm schon, eric!
CDU
07.02.2018 - 16:56 Uhr
Eher kein CDU/CSU-Programm, auch wenn ich dort viel Unfug vermute.

Steht aber so im CDU-Programm von 2017: "Resettlement" und "Relocation". Bitte informiere dich erst mal, da scheint ein riesengroßes Informationsdefizit zu bestehen!
naja
07.02.2018 - 16:57 Uhr
Deutsche, die in der Türkei oder in Kanada ein Kind bekommen, werden ihren Nachwuchs übrigens auch immer als deutsch ansehen

Das scheint für die USA nicht zu gelten, sonst würde Trump z.B. sich auch als "Deutscher" (in 5. Generation oder was weis ich) ansehen.

mispel

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07.02.2018 - 17:03 Uhr
@eric:

Despoten, aber auch demokratische Regierungen brauchen anscheinend genau diese Ehrgefühle fürs Nationenkonstrukt seitens ihrer Anhänger, da sie genau dadurch ihre Macht generieren und ggf. ausbauen

Was denn für ein Ehrgefühl? Die Tatsache, dass ich mich mit dem Land, in dem ich lebe, identifiziere, hat doch nichts mit Ehrgefühl zu tun. Du scheinst in den Begriff Nationalgefühl immer irgendwas hineinzuprojizieren, was du aber logisch nicht begründen kannst.

Deutsche, die in der Türkei oder in Kanada ein Kind bekommen, werden ihren Nachwuchs übrigens auch immer als deutsch ansehen. Weil der Verzicht auf "nationale Identität" nicht passieren wird

Die USA sind der lebende Beweis dafür, dass es geht. Dort sind viele Deutsche hin ausgewandert und die bezeichnen sich heute nicht mehr als deutsch.

Pauschal aber allen Menschen mit türkischen Wurzeln vorzuwerfen, nicht integrationswillig zu sein, ist aber der völlig falsche Weg. Was bezweckst du denn mit pauschaler Kritik oder Ablehung von ganzen Bevölkerungsgruppen?

Hab ich nirgendwo geschrieben.

Autsch. Wer ist "das Volk"?

Die deutsche Bevölkerung natürlich.

Wer mit der Politik der "Etablierten" unzufrieden ist

...hat das Recht Protest zu wählen mangels Alternativen. Eine Enthaltung käme einem "weiter so" gleich.

eric

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07.02.2018 - 17:04 Uhr
darauf ich: okay, du zweifelst also die islamisierung an, was müsste nun also geschehen, welche kriterien müssten erfüllt sein, damit man aus deiner sicht (also nur aus deiner, nicht aus meiner!) von einer islamisierung sprechen könnte...???

Ähm, diese Frage muss ich nicht verstehen? Allein der Gedanke: "Was müsste geschehen..." - was bringt das? Habe für meinen Teil klargestellt, dass ich oft in der Stadt bin (und ja, an vielen verschiedenen Orten) und das nicht so wahrnehme. Wieso weiche ich da aus?

Im Gegenzug hast du nicht geschrieben, was genau du vor Ort wahrnimmst(oder doch nur vom Hörensagen oder aus AfD-nahen twitter-Kreisen adapriert?), um zu diesem Schluss zu kommen, die von dir genannten Prozesse seien im Gang?

eric

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07.02.2018 - 17:41 Uhr
Hab ich nirgendwo geschrieben.

Weiß ich, nicht falsch auffassen. War allgemein adressiert, trotz "du".
Welcome
07.02.2018 - 21:13 Uhr
Elfmal wurde Belaid Z. (41) in sein Heimatland abgeschoben, elfmal kehrte er illegal nach Deutschland zurück und verkaufte Crack rund um den Frankfurter Hauptbahnof. Jetzt ist er wieder da ...

http://www.bild.de/regional/frankfurt/frankfurt-am-main/crack-dealer-wieder-zurueck-54740138.bild.html
Goodbye
07.02.2018 - 21:52 Uhr
Ist halt in gewisser Weise auch eine Fachkraft.
fnn
07.02.2018 - 22:52 Uhr
@eric:

Ähm, diese Frage muss ich nicht verstehen? Allein der Gedanke: "Was müsste geschehen..." - was bringt das?

wer anzweifelt, dass eine islamisierung deutschlands stattfindet, wird doch wohl dagegen argumentieren können, nach welchen kriterien wir derzeit noch keine islamisierung haben und auch niemals haben werden...oder nicht? spiel das ganze doch mal durch...(die netflix-serie "the man in the high castle" spielt das ja derzeit unter anderen voraussetzungen auch durch...nur so als hinweis) scheitert es bei dir schon am verständnis für den begriff? ich erkläre es nochmal für dich: islamisierung = totale unterwerfung unter die befindlichkeiten und regeln von moslems (was letzten endes auf einen islamischen gottesstaat hinauslaufen wird, so in den ca. nächsten 50 jahren?).

was ist so abwegig an diesem gedankenspiel? es gab in den 50er jahren in ägypten eine freiheit für frauen, die man sich heute gar nicht mehr vorstellen kann. auch in osteuropa finden sich in kirgisien u. anderen staaten des balkans islamisierungsprozesse, die noch vor wenigen jahrzehnten stattgefunden haben (noch nicht "abgeschlossen"), wo dann plötzlich frauen ihre rechte verloren haben und, wenn sie konnten, fliehen mussten, um nicht "gemessert" zu werden oder kopftuch zu tragen...

entscheidend ist hierbei der anteil von moslems an der bevölkerungsstruktur: wenn sie in der krassen minderheit sind (also unter 1%) mucken sie nicht groß auf, wenn der anteil jedoch steigt, werden sie aufmüpfiger und schon ab 10% können sie einer freien gesellschaft mit ihren totalitären gepflogenheiten erheblich zusetzen. selbst in myanmar (burma) haben die buddhistischen, eigentlich friedlichen mönche nur probleme mit den ansässigen moslems. (vor einigen monaten mussten die moslems fliehen, weil die mönche natürlich zurückschlugen und sich nicht gefallen ließen, abgeschlachtet oder unterworfen zu werden)

zeige mir doch bitte mal einen islamischen gottesstaat auf der welt oder einen deutschen stadtbezirk mit muslimischer mehrheit, wo es fast schiedlich-friedlich abläuft, wo keine "slums" entstehen (sauberkeit), wo freiheit in großen lettern geschrieben wird...bitte. überzeug mich einfach.

Habe für meinen Teil klargestellt, dass ich oft in der Stadt bin (und ja, an vielen verschiedenen Orten) und das nicht so wahrnehme. Wieso weiche ich da aus?

du redest dir diese ganze mohammedanische "brudi"-kultur in frankfurt schön, glaube ich. das wirkt von außen alles sehr cool und herzlich, aber dahinter stehen clan-strukturen mit für deutschen unfassbaren faschisten-regeln und repressionen für "abweichler" (insbesondere frauen).

was denkst du über die neue katjes-werbung mit dem kopftuch? wie kann katjes sowas rechtfertigen, wenn im iran gerade frauen verhaftet werden, sobald sie dieses scheißding ablegen? du bist natürlich ein mann und wirst nicht verstehen, was das für frauen alles bedeutet, aber versuch's trotzdem mal...

Im Gegenzug hast du nicht geschrieben, was genau du vor Ort wahrnimmst(oder doch nur vom Hörensagen oder aus AfD-nahen twitter-Kreisen adapriert?), um zu diesem Schluss zu kommen, die von dir genannten Prozesse seien im Gang?

speziell zu hessen und frankfurt hatte ich ja schon was auf den letzten seiten gepostet, aber selbst heute kam wieder ein schönes beispiel für die schleichende islamisierung in deutschland:

https://www.journalistenwatch.com/2018/02/07/wenn-die-osterhaesin-einen-niqab-traegt/

(aber ich lasse mich gerne von dir überzeugen, dass es sich hier nur um satire handelt!)
fnn
07.02.2018 - 22:56 Uhr
fake news beste news! glaube einfach alles.
Kale.nder
07.02.2018 - 22:57 Uhr
Auf der März-Seite präsentieren sich zwei Bunnys. Die gestalterischen Gutmensch der besonderen Art haben jedoch einem der beiden Osterhasen einen islamischen Niqab übergezogen, so dass – mutmaßlich die Osterhäsin – islamkorrekt verhüllt – neben ihrem männlichen Artgenossen durch einen Sehschlitz dem Kalenderinhabern entgegen glotzt.

:DDDDDDDD
fnn
07.02.2018 - 23:14 Uhr
@eric: weil du nach "deutschen werten" gefragt hattest, kam ich vorhin auf die 10 regeln, die von der csu stammen, auf die sich aber jeder deutsche und integrationswillige (legale!) migrant sicher einigen könnte:

"Die CSU-Landtagsfraktion hat zehn „Grundregeln“ definiert, auf die es beim Zusammenleben in Deutschland ankommt"

https://www.bayernkurier.de/inland/9432-csu-will-verpflichtung-auf-leitkultur-in-der-verfassung-verankern/

nörtz

User und Moderator

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08.02.2018 - 01:10 Uhr
Wer sich auf Seiten wie Jouwatch herumtreibt, den weiß man schon richtig einzuschätzen.
Aha?
08.02.2018 - 03:20 Uhr
Begründung?

Jouwatch ist doch nur der Überbringer dieser Osterhasen-Botschaft...da müsstest du schon die Meldung an sich anzweifeln...

Du verspritzt hier eh soviel Gift, dass man das schon gar nicht mehr ernstnehmen kann.
Nörds
08.02.2018 - 06:56 Uhr
"Wer sich auf Seite XY rumtreibt, den weiß man einzuschätzen."
"Wer XY verlinkt, wird nicht ernst genommen."

-Jeden Tag, 20 Mal-
ehemaliger STASI-Offizier
08.02.2018 - 10:40 Uhr
Bei nörtz wird mir immer ganz warm ums Herz.

eric

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Registriert seit 14.06.2013

08.02.2018 - 10:59 Uhr
@fnn:

Erst einmal finde ich es gut, dass man auch hier über sehr haarige und zwiespältige Themen anscheinend halbwegs sachlich diskutieren kann. Danke schonmal dafür.

Für mich macht es an diesem Punkt aber keinen Sinn mehr, das fortzuführen, da ich auf deinen Beitrag schlicht nicht eingehen kann. Er beschwört eine "schleichende Islamisierung", einen sich derzeit aufbauenden, in ca. 50 Jahren realistisch möglichen Gottesstaat in Deutschland herauf. Die von dir vorgebrachten Theorien stützen sich dabe auf Quellen, deren Herausgeber leider keinesfalls als objektiv recherchierende Journalisten gelten dürfen (ich führe ja hier auch keine Texte aus linksextremen, Antifa-nahen Seiten aus, oder wegen mir aus der "taz"). Wenn du diesen Schreibern glaubst - jeder hat ja heute anscheinend sein festes Weltbild -, dann nur zu. Aber grundsätzlich denk ich, dass du auch weißt, dass es keinen Sinn macht, Meinungsmache aus extremer Ecke als allgemeingültige Wahrheit zu verkaufen.

Bei allen Problemen, die ich in Sachen Gleichberechtigung der Frau, Religionsfreiheit etc. als dem strikt ausgelegten Islam in hohem Maße immanent ansehe, macht es keinen Sinn, Angst zu schüren. Es leben seit Jahrzehnten tausende friedliche Muslime in Deutschland, die selbst gerne Teil einer liberalen Gesellschaft sind, die halbwegs intergriert sind und die all die neuen radikalen Ideen vereinzelter Radikaler oder Imame, die vllt. derzeit auch aus einst liberaleren muslimischen Staaten gesendet werden, um die hier Lebenden "bei der Stange" zu halten (da muss der deutsche Staat schon gern näher hisehen, Stichwort Ditib!) voll und ganz ablehnen. Und du weißt, dass das die ganz große Mehrheit ist. Es gibt eine Salafisten-Statistik, schlimm überhaupt, dass solche im Land sind - aber sie sind ein verschwindend geringer Teil und werden von Muslimen überhaupt nicht als solche angesehen, da sie (und ihre Vorbilder vom IS) vorwiegend übrigens andere Muslime töten wegen deren "Ungläubigkeit".

Trotzdem sind wir jetzt auf einer hypothetischen Ebene angelangt - du schreibst selbst von "Gedankenspiel" - auf der ich ebenso mit irgendwelchen Statistiken etc. "belegen" könnte, dass das alles schon funktionieren wird mit der Integration - weil das irgendwer schreibt. Fakt ist, wir wissen es heute nicht - und da die Migranten nun da sind, ja, auch die "neuen" Kriegsflüchtlinge aus Syrien, bringt es absolut nichts in meinen Augen, der Gruppe irgendwas vorzuwerfen, was sie hier wohl vor hätten und diese pauschal auszugrenzen. So schürt man Hass und Ablehung - und so integriert man niemanden.

In Frankfurt scheinst Du dich persönlich anscheinend überhaupt nicht zu bewegen, insofern ist es auch hier nun müßig, die Stadt als ein Exempel für irgendetwas heranzuziehen, was du belegen willst.
retro
08.02.2018 - 11:06 Uhr
toller kommentar von eric. mit menschen wie fnn hat es sowieso keinen sinn zu diskutieren. die würden niemals von ihrer pauschalisierenden, perversen weltsicht abrücken. sie wollen schlicht nur hass zwischen den völkern säen, also im prinzip genau das, was die islamisten wollen.
Besser als sein Ruf das is ma klar!
08.02.2018 - 11:11 Uhr
Frankfurt is besser als sein Ruf das is ma klar. Naja die Penner und die aufgeblasenen Mega-Prollosmanen von denen es mehr als genug dort gibt sind mir ein totales Graus im Auge. Und mir sind da die Bänker in ihren Palästen tausendma lieber als geistig völlig unbewegliche Ossis. Und selbst mit Anzugträgern kann man mehr Spaß haben als mit irgendwelchen stocksturen Fischköppen von der Küste.
Naja
08.02.2018 - 11:24 Uhr
"Es leben seit Jahrzehnten tausende friedliche Muslime in Deutschland, die selbst gerne Teil einer liberalen Gesellschaft sind ....

Und du weißt, dass das die ganz große Mehrheit ist.

Das sie eine kleine Minderheit sind dachte ich auch, bevor sich 60% der türkischen Wähler hierzulande für Erdogan und seine Islamofaschisten-AKP entschieden haben und 10.000 ihrem großen Führer applaudieren, wenn er von der 'Todesstrafe für Volksverräter' schwadroniert.

Ich hoffe trotzdem, dass davon ein nicht allzu geringer Teil sich nicht vollständig mit dem Programm der AKP identifiziert - wie es bei den AfD-Wählern auch der Fall ist.

Allerdings kann bei der AKP keiner sagen, er habe 'nicht gewusst': Wie das Regime in der Türkei agiert, kann jeder wissen, der es wissen will.

Rote Arme Fraktion

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Registriert seit 13.06.2013

11.02.2018 - 21:56 Uhr
https://mobil.stern.de/panorama/gesellschaft/ueberfall-in-tuebingen--raetsel-um-das-aufenthaltsrecht-eines-fluechtlings-7854482.html

thermopylos

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12.02.2018 - 08:02 Uhr
Man täte sich heute mit der Integration der Kriegsflüchtlinge nicht so schwer, hätte keine solchen Probleme mit dem Familiennachzug, keine derartigen gesellschaftlichen Verwerfungen und die AfD bei 2%, hätte man 2015/2016 nicht monatelang - vom sog. linksliberalen Mainstream bejubelt - wirklich jeden ins Land gelassen, der ein paar hundert Euro und etwas Mut aufbrachte. (Linke) Gesinnungsethik macht unverantwortliche Politik!

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