The National - Trouble will find me

User Beitrag
Lisa-Marie
07.06.2014 - 10:37 Uhr
Sehr sehr geiles Schmusepop-Album der unfassbar sanften Indie-Heroen von The National - supergeil!
NPDler
07.06.2014 - 10:58 Uhr
Wirklich supergeil. Hab alles von denen im Regal.

VelvetCell

Postings: 1054

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07.06.2014 - 15:07 Uhr
Interessant (für mich zumindest) wie unterschiedlich man ein Album empfinden kann. So kann ich dem User Mainstream in seiner Einleitung vollauf beipflichten, gehe mit seiner Songwertung aber gar nicht konform.

I Should Live in Salt
Guter Einstieg in das Album. Klasse Song, aber kein Highlight. 8/10

Demons
Erstes großes Highlight! OK, der Songaufbau ist nicht besonders tricky. Aber dieses trotzig-resignierte "I stay down with my demons" und die lange Bridge bereiten mir Gänsehaut. 9/10


Don't Swallow The Cap
Diesem Song fehlt ein wenig die Dynamik. Lyrisch sicher spannend, aber wirklich packen tun mich andere Songs auf diesem Album. 7,5/10

Fireproof
Auch diesem Song könnte man vorwerfen sich zu wenig zu entwickeln, aber ich mag die Stimmung, die Lyrics, die Melodie. Und am Ende hat der Song dann doch eine national-typische songübergreifende lineare Steigerung, die eben sehr subtil ist. 8,5/10

Sea of Love
Einer der wenigen schnelleren Songs. Und einer der konventionellsten. Aber gut umgesetzt. 7,5/10

Heavenfaced
Ach "Heavenfaced" ... grandios! Ein Tränenzieher, in meinen Augen (wahrhaftig) Wieder der lineare Aufbau in den sich Berninger reinsteigert und immer verzweifelter klingt. Nennt mich Weichling, aber 10/10

This is The Last Time
Ein Song der sich wenig aufdrängt und auch nicht aufdrängen will. Solide würde man sagen, wäre da nicht das wundervolle, diesmal sehr ruhige Finale. 8/10

Graceless
Über den National-Drummer wurde schon viel gesprochen und auch ich halte sehr viel von seinem Style. Bei Graceless ist es mit aber fast ein bisschen viel. Der Song: ein The National-Standard und damit gut. 8/10

Slipped
Mit "Slipped" startet ein Serie von vier herausragenden Songs. Ich mag quasi alle National-Balladen. Manchmal wollen The National zu clever sein und das hört man dann. Bei den Balladen sind sie aber immer ganz bei sich. So auch hier. 9/10

I Need My Girl
Ähnlich wie bei Slipped. Es wirkt leicht und selbstverständlich. Songs wie diesen werde ich nie überdrüssig; kann ich immer hören. 9/10

Humiliation
Vielleicht der Konsens-Track des Albums. Zurecht. Dieser Drive, der von Beginn an da ist und sich (wieder einmal) sehr subtil weiter aufbaut um sich ebenso bescheiden und doch wirkungsvoll zu entladen ... 9,5/10

Pink Rabbits
Einer meiner All-Time-Favourites! Pure Magie! Wie haben die das gemacht? 10/10

Hard to Find
Nach den vier vorhergehenden Songs und nach den Abschluss-Songs der letzten Alben (England! Gospel! Mr. November!) eine leichte Enttäuschung. "Nur" ein solider Abschluss. 7/10

Gesamtwertung (unmathematisch) 9,5/10

poser

Postings: 2259

Registriert seit 13.06.2013

07.06.2014 - 16:02 Uhr
@Hard To Find ist imo nach Mr. November wohl ihr bester Closer. Er ist halt sehr subtil. Vielleicht der Track, der am längsten braucht bis er zündet.

Btw. England war kein Closer, sondern Vanderlye Crybaby Geeks. ;)

VelvetCell

Postings: 1054

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07.06.2014 - 17:28 Uhr
UPS. Vanderlye ... natürlich
Duff Duff
07.06.2014 - 19:24 Uhr
war hier eigentlich jemand in München? die Jungs waren phantastisch aber das Publikum eine absolute Katastrophe

Vanderlyle als Closer in der Akustikversion ist normalerweise absolute Gänsehaut wenn das Publikum halt auch mitsingt leider war das in München absolut nicht der Fall... klar ein paar Fans haben schon mitgemacht aber die Spacken um mich herum kaum, war wohl der einzige der sich die Seele aus dem Leib gesungen hat...

Demon Cleaner

User und Moderator

Postings: 5650

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07.06.2014 - 23:48 Uhr
In Hamburg war es phantastisch. Obwohl Matt richtig betrunken war, mindestens 10 mal den Mikroständer umgeworfen hat und "Lemonworld" abgebrochen werden musste, weil er den Text nicht mehr wusste. Selbst dann noch sind die live absolut großartig.

Chehalis

Postings: 297

Registriert seit 23.08.2013

07.06.2014 - 23:52 Uhr
Hamburg war wirklich toll, aber das Publikum war auch da ziemlich lahm und wenig euphorisch, finde ich. Trotzdem ein sehr schönes Konzert.
LedZepDepp
09.06.2014 - 17:45 Uhr
"aber das Publikum war auch da ziemlich lahm und wenig euphorisch,"

Typisches Indie-Publikum eben. Und lahm ist die Musik von den Nationalen ja auch.

Rick Lüh

Postings: 212

Registriert seit 06.06.2014

02.04.2015 - 21:23 Uhr
Neuer Song aus der Session:

https://www.youtube.com/watch?v=_Axr6d6G1DU

seno

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Registriert seit 10.06.2013

02.04.2015 - 22:20 Uhr
Schönes Ding!
Hungry Ghost
11.04.2015 - 18:21 Uhr
Yes! Erasure lässt grüßen. So kennt und liebt man sie!
Hungry Ghost
11.04.2015 - 19:50 Uhr
Ich mache hier seit Jahren den selben Witz, was wohl daran liegt, dass ich einen Hirnfehler habe, was wohl daran liegt, dass meine Eltern Geschwister sind.
Hungry Ghost
11.04.2015 - 20:02 Uhr
Was wohl daran liegt, dass The National wie Erasure klingen.
Dieter
15.11.2016 - 14:11 Uhr
Habe plattentests.de erst nach Jahren der Dürre vor kurzem entdeckt. Im Zuge eines Nada Surf-Konzerts jetzt mal einige Drähte durchgelesen zu Bands, die mir gefallen, und The National ist so eine.

Ich finde allerdings Trouble will Find Me von den "großen 4" das schwächste. Meine Reihenfolge (jaja, der typische High Violet Erfolgsfan): High Violet-Boxer-Alligator-Trouble

Hatte die High Violet damals irgendwo in der Systempresse rezensiert gefunden und gekauft, und mein Gott, was für eine Entdeckung, dann Alligator (fand ich erst gar nicht so gut), dann kam schon Trouble raus, die ich auch nach 3 Jahren noch nicht richtig verstanden habe. Ich starte (obwohl ich sie wirklich häufig gehört habe, auf Autofahrten, zu Hause) auch jetzt noch meist bei I need my girl und lasse das dann zu Ende laufen, Humiliation ein unglaublicher Kracher, insgesamt diese 4 Lieder das Album schon wert. Trotzdem: das Gebrumme und Geschrummel davor, I get it not.

eric

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

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Registriert seit 14.06.2013

15.11.2016 - 14:58 Uhr
@Dieter: "Pink rabbits"? Für mich das beste Stück dieses Albums.

Bei mir liegt "Alligator" aus Nostalgiegründen knapp vor "Boxer", beide aber klare 9/10. Dann gibt es einen leichten Qualitätsabfall zu "High Violet", das ich wegen der Hitdichte dennoch leicht vor "Trouble will find me" sehe (beide 8/10). Ausnahmeband.

seno

Postings: 3302

Registriert seit 10.06.2013

15.11.2016 - 15:02 Uhr
Offenbar ist es einfach so, dass diejenigen, für die High Violet ihr bestes ist, TWFM für das schwächste der vier genannten halten. War hier in verschiedenen Threads schon häufiger zu beobachten. TWFM steht bei mir gemeinsam mit Boxer auf der 1.
Ich liebe neben "I Need My Girl" vor allem "I Should Live in Salt" und "Sea Of Love", die von dir böse verschmäht werden. ;)

Für mich war das Album nach der (für meinen Geschmack) etwas zu "glatten" High Violet ein unerwarteter, aber sehr willkommener Schritt zurück, ohne aber Boxer zu wiederholen.
Dieter
15.11.2016 - 15:24 Uhr
Absolute Ausnahmeband. Ich würde mich sogar zu der vielleicht etwas kindischen Aussage versteigen, dass sie meine Lieblingsband sind.

Die Momente, in denen sich die einzelnen frühen Höhepunkte - also die Lieder, die einem schon beim ersten, zweiten Hören positiv auffallen (auf der High Violet waren das für mich z.B. Bloodbuzz Ohio - hör ich immer noch und England - hör ich kaum noch) verbinden zu einem fast durchgehend richtig guten Album (mir gefällt ja auch das hier oft links liegen gelassenen Sorrow extrem gut), das ist schon magisch.

Ähnlich intensiv war das auch bei der Boxer (erst im letzten Jahr, als erste National-Platte nur über Spotify gehört), bei der ich in manchen Momenten nicht sicher bin, ob ich sie nicht doch vor die High Violet setzen sollte. Slow Show - so was Schönes kann doch ein Mensch gar nicht schreiben?

Ich werde mich mit Euren Tipps doch nochmal konzentrierter an die TWFM setzen. Kann eigentlich auch nicht sein, dass die ersten 8 Lieder Grütze sind.

MopedTobias

Postings: 11223

Registriert seit 10.09.2013

15.11.2016 - 15:44 Uhr
Boxer > Alligator > Trouble > Sad Songs > High Violet > Debüt

Die High Violet ist aber trotzdem noch ziemlich klasse, Ausnahmeband triffts gut. Und unbedingt nochmal die Trouble probieren, auch in den ersten zwei Dritteln sind ein paar Wahnsinnssongs wie Don't Swallow the Cap, Sea of Love oder Graceless.

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 3061

Registriert seit 26.02.2016

15.11.2016 - 19:52 Uhr
mir gefällt ja auch das hier oft links liegen gelassenen Sorrow extrem gut

Dagegen hilft die "A Lot Of Sorrow"-Box. ;-)

Ne, im Ernst, ich finde "High Violet" schon besser als "Trouble", aber seit der "Alligator" haben die für mich eh nur 9/10 und drüber abgeliefert. Ganz zurecht bei den allgemeinen Lieblingen dabei.
sugar ray robinson (unangemeldet)
12.03.2019 - 23:19 Uhr
Mal wieder gehört:

I should live in salt 9/10
Demons 8/10
Don't swallow 8/10
Fireproof 7/10
Sea of Love 9/10
Heavenfaced 7/10
This is the last time 9/10
Graceless 8/10
Slipped 7/10
I need my girl 9/10
Humiliation 7/10
Pink rabbits 10/10
Hard To find 7/10

Gesamt 8/10 - Geht noch gut rein, kann aber natürlich nicht mit den 3 Vorgängern mit... Allerdings einer der allerbesten TN Songs ever drauf.

MopedTobias

Postings: 11223

Registriert seit 10.09.2013

13.03.2019 - 00:41 Uhr
Ich find die ja immer noch etwas besser als High Violet. Hat irgendwie mehr Feuer.

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