Früher Indie, heute \"Hipster\": Warum ist individueller Musikgeschmack nun verhasst?

User Beitrag
Hipster
02.01.2013 - 08:46 Uhr
2007: Intelligente, meist gitarrenbasierte Musik = Indie/Alternative = Gut/Cool

2012: Intelligente, meist gitarrenbasierte Musik = Hipster = Gentrifizierung = Verachtenswert

Wie konnte das passieren? Warum sind PT-User (ok, denen fehlt meist der hipstertypische Kunststudiums-Hintergrund und die Frauen natürlich) mit individuellem Musikgeschmack nun überall als Hipster verhasst?

PS: The Swans gehn trotzdem gar nicht.
lolski besorgts dir von hinten, kleines
02.01.2013 - 08:52 Uhr
individueller Musikgeschmack? diese verblendeten Pitchfork/Musikexpress-Opfer haben sowas wie individuellen Musikgeschmack? Bist du behindert im Kopf? Dieses Publikum unterscheidet sich nicht im gerringsten von der breiten Radiohörer-Masse. Die brauchen genauso erst jemanden der ihnen sagt was gut und angesagt ist, und lassen es paar Wochen später fallen um sich dem neusten Shit zu widmen.
Orph
02.01.2013 - 09:04 Uhr
So siehts aus. Darum sehe ich mich auch nicht als Teil einer Szene, euch muss man alles 3 mal erklären. Wirklich individuell ist mein Geschmack auch micht da sich viele Bands mit der Indie und Metalszene überlagern aber es kommt darauf an wie man damit umgeht und wie ernsthaft man sich mit den Künstlern beschäftigt. Vonwegen nur ein halbes Album mögen aber bis zum Tode hypen. Die ganze Mode- und Trendscheisse brauche ich gar nicht erst zu erwähnen.
Orph
02.01.2013 - 09:09 Uhr
The Seer habe ich inzwischen übrigens beseite gelegt und widme mich derzeit den Weren von WAM.
Orph
02.01.2013 - 09:12 Uhr
Sorry, meinte selbstverständlich WHAM!.
@lolski
02.01.2013 - 09:12 Uhr
Jede hier rezensierte Band dürfte bei der Masse da draußen das Etikett "Hipstermusik" bekommen...
lolski besorgts dir von hinten, kleines
02.01.2013 - 09:20 Uhr
Nein. Niemand würde auf die Idee kommen Bands wie bspw. Built to Spill, Gravenhurst oder Nada Surf so zu betiteln, sowas wie Django Django, The xx, Alt-J hingegen schon. Kommendes Jahr wird zb. keinen mehr interessieren wer oder was Frank Ocean war.
woher
02.01.2013 - 09:34 Uhr
willst du das wissen?
lolski besorgts dir von hinten, kleines
02.01.2013 - 09:40 Uhr
Aus Erfahrung oder eben auch aus Beobachtungen. Wer war denn doch noch mal dieser James Blake? Tyler, The Creator anyone? So wird es den angeführten Beispielen auch ergehen.
petr
02.01.2013 - 09:50 Uhr
hipster und individueller musikgeschmack? der beste witz des jahres.
Kulturoptimist
02.01.2013 - 10:19 Uhr
Es gibt in Zeiten des Internetz und doch gar keinen "indiviuellen" Musikgeschmack mehr. Es kann sich jeder mehr oder weniger alles anhören und die Informationsbeschaffung ist von wenig Mühe begleitet. Der heutige Hipster zieht sich nur an, der von früher hatte 'Geheimwissen'.
Indischer Arbeiter he
02.01.2013 - 15:11 Uhr
jedem der nicht ganz bescheuert ist, sollte eigentlich klar sein, das dieser "intelligentstempel" in der musik nur zu abgrenzung taugt und dabei hohl und rückständig ist aber niemals geil sein kann. dass wäre ungefähr so als wenn ranga yogeshwar und roger willemsen ne band gründen würden. viele idioten fändens geil aber es wäre ein ein mieser peinlicher kackhaufen der nur seine intelligenzia zur schau trägt, genauso wie die meisten indiebands und deren hörer.

und der vergleich von indie 2007 und 2012 is wohl n witz. man kann meinetwegen 1993 mit 2012 vergleichen aber indie 2007/12 wird höchstens noch von über 25 jährigen biederen studenten geil gefunden, diese musik ist TOT.

PS: ich nix deutsch, ich indische arbeiter, arbeite gut 18 stunde am tag eh
Hipster
02.01.2013 - 15:27 Uhr
Danke fürs füttern :)
matzpieep
02.01.2013 - 15:34 Uhr
offenes schnäbelchen, will gefüttert werden!
Fitze Schneid
02.01.2013 - 15:40 Uhr
Ich kann mit Worten gar nicht ausdrücken, wie sehr mir diese überflüssige Diskussion am Arsch vorbeigeht.
Orph
02.01.2013 - 15:52 Uhr
Das mit 2007 wollt ich eigentlich auch anmerken, man müsste bis zur Phase zurückgehen kurz bevor RATM, Nirvana, RHCP, Soundgarden, usw. groß wurden.
Orph
02.01.2013 - 15:53 Uhr
Das mit 2007 wollt ich eigentlich auch anmerken, man müsste bis zur Phase zurückgehen kurz bevor RATM, Nirvana, RHCP, Soundgarden, usw. groß wurden.
Nur zur lnfo
02.01.2013 - 17:03 Uhr
Hipster =/= Indie
Nur zur lnfo
02.01.2013 - 17:07 Uhr
Ich liege natürlich wie immer vollkommen falsch!
Cainneur
02.01.2013 - 17:27 Uhr
Hipster sind das Gegenteil von Indies und haben absolut keinen individuellen Musikgeschmack, sie halten sich für etwas ganz besonderes und anderes und sind lächerlicherweise doch alle gleichgeschaltet.
Kulturoptimist
02.01.2013 - 20:41 Uhr
...das sind "Indies" natürlich auch (gleichgeschaltet). Man trifft immer die selben Leute auf den selben Konzerten, die die selbe Musik hören und auf den selben Musikseiten im Netz unterwegs sind und bisweilen die selben Zeitschriften lesen und soger sehr ähnlich angezogen sind. Wahnsinnig 'individuell'.
lolski besorgts dir von hinten, kleines
02.01.2013 - 20:43 Uhr
Ich habe Lebenserfahrung und weiß, wo der Ziegenbock den Honig hat. Wo ich hingeschissen habe, müsst ihr erst mal hinriechen, ihr Indie-Schwuchteln!
robert frost
02.01.2013 - 21:24 Uhr
denk dran troll, wir warten nur noch auf die gelegenheit
rache ist blutwurst..
slowmo
02.01.2013 - 21:27 Uhr
zum Thema Hipster:

habe mir vor einigen Monaten mal wieder seit Jahren die Spex gekauft und es bitter bereut.
Etwa 20% der der Artikel gingen überhaupt noch um Musik und dann auch nur, um aktuelle 0815 Sachen, die eh jeder auch so kennt und um 80% ging es eigentlich um die schrillste und trendigste Mode bzw. neueste Technik von Apple & Co.

Seitdem ich wieder in einer Großstadt wohne fallen mir die ganzen Hipster auch erst so richtig auf. Da geht es nur noch darum am hipsten rumzulaufen (Jutebeutel mit Rough Trade Logo), sich am coolsten zu artikulieren (Wörter wie "minimalistisch" müssen in jedem zweiten Satz erwähnt werden) etc.

Musik wird nicht aus Leidenschaft gehört und die Abgrenzung erfolgt nicht durch Individualität sondern durch elitärem Gruppenzwang, den nur reiche Akademikerkinder so mitgehen können.

Sehr schade eigentlich, dass nun wirklich auch das letzte Fünkchen bis ins per verseste kommerzialisiert wurde.

pommes majo
02.01.2013 - 21:35 Uhr
scheint mir was dran zu sein. wie sollen denn eltern ihren verzogenen kids auch noch manieren beibringen, wenn beide täglich schwer arbeiten müssen.
generation doof bis saudoof
Thierse
03.01.2013 - 00:21 Uhr
...weil die zugezogenen Schwaben nicht in die hippen Prenzelbergischen Indieclubs gekommen sind wurden die armen Berliner Gitarrenfreunde als Hipster diffarmiert um ihnen die letzte Lebensfreude, die Musik, zu nehmen und die so mental geschwächten Indienerds konnten ohne Gegenwehr aus ihren Altbauten vertrieben werden. Aufgrund der Vielzahl zerbrochener Swans-Platten und weggeworfenen Pitchfork-Ausdrucken auf den Bürgersteigen musste dort nun leider die Kehrwoche eingeführt werden.
humbert humbert
03.01.2013 - 00:59 Uhr
@ lolski besorgts dir von hinten, kleines
James Blake und Tyler, The Creator haben ihre Alben gerade mal 2011 veröffentlicht.
Sind die beiden jetzt weg vom Fenster weil sie im Folgejahr nichts neues veröffentlicht haben, wie es in den 60igern der Fall war, aber heute kaum noch, oder weil in Blogs oder in Threads über andere, aktuelle Alben gesprochen wird? Finde deine These etwas gewagt. Danach würde fast jede Band oder jeder Solokünstler "Hipstermusik" machen.
OMFG
03.01.2013 - 14:07 Uhr
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Truther
03.01.2013 - 14:12 Uhr
Der Facepalm war doch schon 2008 nicht mehr lustig, und - das ist allgemein bekannt - ein sicheres Zeichen für peinliche Menschen, die nichts konstruktives beizutragen haben! Und DAS ganze noch mit ebenso peinlichen Zeilenumbrüchen. Sich dann OMFG zu nennen setzt der Peinlichkeit die Krone auf.

03.01.2013 - 14:16 Uhr
fast so schlimm wie damals, als man bei schülervz die anderen mit "kacke" beschmiert hat und diese dann einen tag zeit hatten, um andere zu beschmieren. das fand ich schon 2005 extrem peinlich.

03.01.2013 - 15:18 Uhr
ich war zudem sehr traurig das mich niemand wirklich mit kacke beschmiert hat.
koe
03.01.2013 - 16:17 Uhr
Dieser Rückschluss von Klamotten- und Musikgeschmack auf Charaktereigenschaften ist einfach nicht zu beseitigen und wird wohl bis zum Ende der menschlichen Kulturgeschichte präsent sein. Bei dieser ganzen Diskussion wird immer ein Punkt ausgelassen: wenn man schon beurteilen will, gibt es weitaus wichtigere Kriterien als das Aussehen und den Musikgeschmack eines Menschen (bzw. generell oberflächliche Gruppenzugehörigkeitsmerkmale), die nicht zu falscher Verallgemeinerung und teilweise Diskriminierung fuehren. Das gilt gleichermassen fuer Hipster, Popper, Metaller, Raver, Dubstepper oder Schoenwettervetter.
Is mir doch schnurz was du hoerst und wie du aussiehst, Hauptsache du bist korrekt.
Toleranz war auch nicht mal das, was sie mal war.

koe
03.01.2013 - 16:18 Uhr
-war
+ist
Truther
03.01.2013 - 16:18 Uhr
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koe
03.01.2013 - 16:21 Uhr
Touris und Hipster sind zur Zeit die Sündenböcke fuer alles mögliche, zumindest in Berlin.
@Threaderöffner
03.01.2013 - 16:25 Uhr
Du nervst mit deiner "Hipster"-Obsession. Geh mal zum Arzt deswegen.
Forum
03.01.2013 - 16:26 Uhr
Bin ich jetzt eigentlich auch ein Hipster?
Diagnose
03.01.2013 - 16:27 Uhr
ADHS
Korrigiere
03.01.2013 - 16:30 Uhr
Diagnose: Asperger
bubu
03.01.2013 - 16:32 Uhr
Lena und The Voice of Germany sind total indie und individuell.
lustige korrektur
03.01.2013 - 16:49 Uhr
indiEviduell
Powidl
03.01.2013 - 21:00 Uhr
Das absurdeste an diesem ganzen Anti-Hipster-Gebrabbel ist ja, dass heute im Prinzip jede halbwegs interessante, inspirierte und/oder innovative Musik, egal ob aus dem Rock-, Elektronik- oder Black-Music-Bereich, automatisch Gefahr läuft als Hipster-Musik verschrien zu werden und manche Leute sich dann naserümpfend abwenden, nur weil diese Musik vermeintlich auch von ein paar Leuten gehört wird, die einem zu hip und oberflächlich vorkommen. Ich frag mich, was solche Leute dann für Musik hören. Genesis, U2, Dire Straights oder gar Pur? Nur um auf keinen Fall und ja nicht in den Verdacht zu kommen, die so verhasste Hipster-Musik zu hören. Was man dadurch alles an tollen Sachen verpasst, nur weil einem das eigene Image so viel wichtiger ist als eine etwas intuitivere Herangehensweise an Musik, die sich nicht so sehr darum schert, was gerade in irgendwelchen Kreisen in, out oder so in, dass es schon wieder out ist, schert. Finde sowas immer ein wenig bemitleidenswert. Und jetzt geh ich wieder Swans hören und mir ist dabei völlig schnuppe, ob das irgendwelche Hipster gerade auch gutfinden.
Hipster
03.01.2013 - 21:22 Uhr
@Powidl: Du hast es erfasst. Wobei ich hoffe, dass 2013 dieses saublöde Hipster-/Touribashing endlich aufhört. Sogar gewisse Berliner müssen mal checken, dass sie sich mit ihrem Hass auf alles Fremde/von ihrer "Norm" abweichende gefährlich nah in braune Gewässer begeben.
koe
03.01.2013 - 22:07 Uhr
Pene.tration tut Not!
Hipster
03.01.2013 - 22:27 Uhr
Tja. Ich höre einfach alles, was auch ihr mögt, nur um euch zu ärgern. Ihr könnt mir nicht entkommen. Gerade höre ich Genesis, U2, Dire Straights und Pur. Pech gehabt, was?
Orph
03.01.2013 - 22:30 Uhr
die Hipster-Phase ist auch nur eine temporäre, die Emoszene wurden wir schliesslich auch los, zumindestens aus dem Fokus, das selbe hatten wir auch schon mit der Nu-Metal Szene, uswusf.

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woran man Mitläufer erkennt ist einfach dass die alle das gleiche Lied abfeiern, so dreck wie Of the Room bei Dredg das unnötig gehyped wird(ich glaube kaum das wirklich alle zufällig das gleiche lied so gut finden obwohl sie auch dem Rest eine Chance gegeben haben), aber wenn jemand mit einem persönlichen Lieblingssong kommt woran man erkennt dass er sich nicht nach den anderen gerichtet hat und die Musik nicht nur halbherzig gehört hat dann ists doch OK, auf Konzerten vertiefe ich daher gerne die Gespräche um so indirekt herauszufinden ob da mehr dahinter steckt als nur die Mode und Trendscheisse, denn dann verschwende ich nicht weiter meine Zeit an solchen Leuten.

Nur ein bissl hören ist ja schön und recht, aber wieso dann alle diese fuqqer so tun müssen als wären sie Fans von Band Sowieso und hätten sowieso Plan von allem. DAS regt mich auf, diese verlogenheit und selbstinszenierung, ich kann alles, ich mach alles, ich darf alles, ich bin ES.

Warum nicht einfach mal: ich kenne zwar das eine oder andere Album oder mir gefallen zwar ein paar Songs aber ich bin nicht direkt ein Fan: ich wollte sie einfach mal live sehen.


Immer dieses elendige Gehype und dabeisein wollen.
Armleuchter...
03.01.2013 - 23:36 Uhr
Dire Straights
Watchful_Eye
04.01.2013 - 01:14 Uhr
Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wo ihr all diesen "Hipstern" begegnet. Ein paar davon bin ich auch schon begegnet, aber soo krass erscheint mir das echt nicht. Die Wahrheit ist doch, dass ernsthafte Beschäftigung mit Musik auch heute noch ein relativ einsames Hobby darstellt. Ich habe außerhalb des Internets selten den Eindruck gehabt, Menschen mit meinem ach so überlegenen Musikwissen beeindrucken zu können. ;-) Vermutlich ist das in Hamburg und Berlin etwas anders, aber sonst..

Ich habe eher den Eindruck, dass die Beschimpfung als Hipster so etwas wie eine Variation der "Trueness"-Diskussion im Metal ist. Ausnahmen gibt es immer, aber die meisten, die diesen Begriff inflationär gebrauchen, wirken eher so, als wollen sie *sich selbst* über andere Musikhörer erheben, in dem sie sich selbst als vermeintlich "leidenschaftlicher/echter" darstellen.

04.01.2013 - 01:41 Uhr
Na ja, mich hat neulich gewundert, als ich hier in der Provinz an einer Bahnhaltestelle eine Kritzelei entdeckt hab, wo so ein Spruch stand, wo irgendwas mit "Hipsterhu.re" drin vorkam. Das heißt wohl, dass das Wort bei den jüngeren Leuten heute tendenziell doch eher landesweit irgendwie geläufig zu sein scheint.
Orph
04.01.2013 - 07:41 Uhr
Es ist ja ier das selbe und es ziept nicht auf den jeweiligen Trend ab(numetal, emo, punk, hipstertum) es geht ja nicht darum dass keiner so etwas sein darf, ätzend ist einfach das druherum, der kommerz, die fake people, usw. Und irgendwann spuckt der mainstream die subkultur aus und die karawane zieht weiter, rape completed.

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