Kann Prostitution wirklich frewillig sein?

User Beitrag
Jenna
29.11.2012 - 12:31 Uhr
was glaubt ihr?
jenna
29.11.2012 - 12:36 Uhr
mit der bayrischen Volksseele hat das nichts zu tun. sondern mit der Frage, ob auch Frauen Menschenwürde haben oder nicht. Wer gibt sich bitte gerne jeden Tag 10 oder 30 Männern am Tag hin. Das wird nur für Geld getan, das ist aber an sich nicht freiwllig. Oder doch. Das Thema hat eindeutig mehr Potenzial.
babsi
29.11.2012 - 14:01 Uhr
interessantes Thema, nur zu dumm, dass keiner antwortet.
Jenna
29.11.2012 - 14:02 Uhr
Hallo? wusste nicht, dass die Frage so uninteressant ist.
@babsi
29.11.2012 - 14:02 Uhr
du antwortest nicht, die andere beiträge sind z. t. recht interessant.
Bottom Bitch
29.11.2012 - 14:03 Uhr
Probiers halt aus und nerv hier nicht rum.
Wie interessant!
29.11.2012 - 14:08 Uhr
Freiwilligkeit, was soll das sein? Die meisten anderen gehen ja auch ins Büro oder in die Fabrik und nicht auf den Ponyhof. Klar ist Nutte kein geiler Job, aber wenn ich nicht von anderen Menschen direkt zur Prostitution gezwungen werde, mach ich das wohl irgendwie genauso "freiwillig" wie ein Klärwerkstaucher.
bittewatt
29.11.2012 - 14:14 Uhr
Wer staucht denn Klärwerke und wozu? So eine Berufsgruppe gibt es nicht.
doeedel
29.11.2012 - 15:21 Uhr
hä?

natürlich kann prostitution freiwillig sein, gibt doch genug nutten die keinen zuhälter haben.
Krabbababaerbel
29.11.2012 - 15:24 Uhr
Nutten sind doch voll schlau, nehmen für das was sie selbst auch brauchen Geld. Sex hat nichts mit Liebe zu tun. Zumindest nicht immer. Und Dienstleistungen die gefragt und wichtig sind, werden nun mal gut bezahlt. Letztenendes ist das auch eine individuelle Entscheidung, die jede selbst zu treffen. Moralische Diskussionen darüber sind nicht angebracht. Im übrigen muss man nicht 10 oder mehr Kunden am Tag haben, um ein gutes Einkommen damit zu haben. Ein reicher Kunde in der Woche reicht da manchmal schon. Ich jedenfalls habe Respekt davor, wie ich Respekt vor 'ner Krankenschwester, nem Müllmann oder 'nem Viehbefruchter habe.
elisa
30.11.2012 - 14:40 Uhr
Nutten sind doch voll schlau, nehmen für das was sie selbst auch brauchen Geld.

Was soll das bitte heißen, Nutten brauchen es und nehmen Geld dafür, es ist ja nicht geradeso, als würden Nutten immer die Tollsten Typen kriegen, die es ihnen besorgen. Das find ich ein wenig geschmacklos. So nach dem Motto, die brauchen es, sind ohnehin Nymphomaninnen und deswegen geschieht es Ihnen Recht.

Im Übrigen. wie viele Nutten kenst Du?
für alle Ignoranten
30.11.2012 - 14:42 Uhr
http://www.emma.de/ressorts/artikel/prostitution/ich-fuehle-mich-zum-ersten-mal-in-meinem-leben-verstanden/
Matt
30.11.2012 - 14:55 Uhr
Blödsinn, freiwillige Prostitiution.

Der Bürgermeister von Amsterdam bereut die Legalisierung, weil 90 % aller legal Prostituierten unter Zwang arbeiten laut einer Studie.
Matt Wurst
30.11.2012 - 14:57 Uhr
...weil 90 % aller legal Prostituierten unter Zwang arbeiten laut einer Studie.

Welche Art Zwang denn? Dass sie das Geld brauchen?

Hat irgendwer von euch hier denn dann einen Job ohne Zwang?
Matt
30.11.2012 - 15:04 Uhr
das sind ja wohl andere Notlagen als die von den Normalos.

Gerade durch die Legalisierung der Prostitution hat sich der Staat zum Zuhälter degradiert, damit er das sauerverdiente Geld dieser Frauen mitbesteuern kann. Im Übrigen, wer will bitte kontrollieren, wer es freiwillig macht und wer nicht.

http://www.emma.de/ressorts/artikel/prostitution/ohne-opfer-keine-taeter/
lila
30.11.2012 - 15:10 Uhr
http://www.youtube.com/watch?v=9pzv8QhVaPc
Leser
30.11.2012 - 17:07 Uhr
Fast schon dogmatisch, wie da argumentiert wird. Prostitution schlecht, Freier schlecht. Feminismus gut. Und der Gipfel ist, wenn behauptet wird man hätte Argumente oder gar Fakten. Wo sind denn diese Fakten? Davon liest man ja gar nichts. Menschenhandel steht auch hierzulande unter Strafe.


"Die einzige effektive Möglichkeit, den Frauenhandel zu bekämpfen ist: Die Nachfrage nach Prostituierten zu senken!"

Diese Aussage ist sehr treffend und gleichzeitig legt sie offen, warum das Vorhaben scheitern muss. Man wird die Nachfrage, den Sexualtrieb, nicht durch Verbote "bekämpfen". Viel Erfolg dabei.


"Wer misshandelt denn die Frauen? Die Freier!" Mutige These ohne Belege. Nochmal, Zwangsprostitution und Körperverletzung sind doch überhaupt nicht das Diskussionsthema!

Naja, typisch Emma könnte man sagen...
Vashyron
30.11.2012 - 17:24 Uhr
Mit Moral hat Prostitution nichts zu tun, weil dabei immer das gegenseitige Einverständnis gegeben ist. Der Freier schließt mit der Prostituierten eigentlich eine Art Vertrag ab: "Ich gebe dir dies, und dafür gibst du mir das." Klar, Geld braucht jeder, aber dann ist jeder Job eine Form von Prostitution. Im Übrigen kann eine Prostituierte sich ihre Freier auch häufig aussuchen. Ist dann halt bitter, wenn man von einer Nutte einen Korb bekommt. Aber mit jedem treiben die's auch nicht. Wer hat wohl mehr Macht? Der Freier oder die Prostituierte?

Auf einer Zugfahrt habe ich mal drei Prostituierte getroffen, Alter 18 bis 25. Die haben alle einen fröhlichen Endruck gemacht und bekundigten mir, dass sie Spaß an ihrem Job hätten. Und vor allem hatten die auch ziemlich viel Kohle.
Chaim
30.11.2012 - 18:01 Uhr
Man sollte das Thema diskurstheoretisch betrachten.

Chaim.
Matt
01.12.2012 - 11:26 Uhr
Vielleicht haben Sie in Dir auch einen potentiellen Kunden gesehen und das deshalb gesagt, wer weiß. Außerdem haäätest Du den dazugehörigen Film bei Youtube schauen sollen, den lila reingestellt hat.
@ Leser
01.12.2012 - 11:33 Uhr
erstens bezieht sich Emma immer auf Interviews mit Prostituierten und zweitens wie wilst Du bitte beurteilen wer das freiwillig macht. Meinst Du eine Zwangsprostituierte sagt die Wahrheit und findet das toll?

Im Übrigen glaube ich dass die meisten das Thema eindach aussparen, weil sie Emma scheiße finden. Was diese Menschen vergessen ist, dass Emma wirklich mit Nutten geredet hat und nicht nur mit 2 auf der Straße die das zufälligerweise ganz gerne machen.

drop
01.12.2012 - 11:35 Uhr
"Kann Prostitution wirklich frewillig sein?"
- definiert bitte prostitution: ist ein journalist, der für den spiegel, die bild-zeitung oder die tz schreibt, nicht letztlich auch eine hu*re?
@drop
01.12.2012 - 11:40 Uhr
hier geht es um sex nicht um stories
Och gottchen
01.12.2012 - 11:40 Uhr
warum sollen es nicht manche freiwillig machen?

Natürlich werden bestimmt einige auch gezwungen und gefügig gemacht aber ich denke schon dass ein gewisser Teil von ihnen wenn auch naiver weise das ganze freiwillig betreibt.
Die Faust-Sage
01.12.2012 - 11:41 Uhr
Prostitution = Sich Verkaufen
lila
01.12.2012 - 11:44 Uhr
schaut erst mal den Film es lohnt sicht. mann kann nicht sämtliche Infos relativieren, damit das eigene Weltbild stimmt.
wieso diskutiert eigentlich jeder
01.12.2012 - 11:49 Uhr
jeder will doch nur sich in seiner eigenen Meinung bestätigt wissen.
Gucker
01.12.2012 - 12:49 Uhr
Also jetzt mal ganz ehrlich. Wer so dumm ist sich für 10 EUR pro phick zu verkaufen, dem ist doch auch nicht mehr zu helfen.
lila
03.12.2012 - 17:52 Uhr
flatrate puffs, das ist das ekelhafte daran.
Feminatsis raus
03.12.2012 - 22:34 Uhr
Sag mal, seit wann tummeln sich hier eigentlich so viele hässliche Kampflesben-Feministinnen in unserem Forum für alternative Musik? Hier wird schon die OMMA zitiert, eine radikalfeministische Postille ohne jeden journalistischen Anspruch, in dem regelmäßig Verbrechen gegen die Menschlichkeit von misanthropen Hasspredigerinnen gutgeheißen werden.


Dass häufiger bezahlter Sex nicht unglücklich macht, wurde erst neulich wieder in einer Studie bewiesen:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/psychologie-por nodarstellerinnen-in-den-usa-sind-gluecklicher-a-869328.html

Dass es Zwangspros.titut.ion und Zuhälterei gibt, ist eine schlimme Sache.

Wer aber wirklich Empathie gegenüber Sex-Workerinnen zeigen möchte, der akzeptiert dass der Großteil das freiwillig als einen ganz normalen Beruf ausübt, der auch in einer liberalen und modernen Gesellschaft als solcher akzeptiert und nicht stigmatisiert werden sollte.
In vielen Ländern gehen Sex-Workerinnen dafür auf die Straße, da sie endlich Krankenversicherung und Arbeitnehmerrechte brauchen, keine paternalistische Femi-Bevormundung, die falsche Vorurteile verbreitet.

Es zeigt sich doch immer wieder, dass die "Sorge" der Feministinnen nur ein einziges Motiv hat: Konkurrenzdenken!
Sex-Workerinnen bieten einen Markt, der das Nachfrage-Ungleichgewicht nach Sex zwischen Mann und Frau (dieses gibt es in JEDER Gesellschaft und wird es immer geben!) reguliert.
Dadurch sind Männer nicht gezwungen, mit unattraktiven Emanzen vorlieb zu nehmen, oder die künstliche Verknappung von Sex als Machtmittel durch die Frau in Kauf zu nehmen.
Für Frauen ist jede Sex-Workerin natürlich Konkurrenz, da Männer bei ständigem Sex-Entzug oder unweiblichem Verhalten auf diese Angebote ausweichen können.

Dass es den Femis nicht wirklich um die Frauen, sondern nur Bekämpfung von Konurrenz geht, sieht man ja schon daran dass ihnen deren Anliegen egal sind. Die meisten Sex-Workerinnen haben einen riesen Hass auf die Femifaschistinnen. Die OMMA hat diese 2 Personen höchstwahrscheinlich mal wieder erfunden, oder aber es sind Ausnahmen.
Vermutung
03.12.2012 - 23:01 Uhr
Du hast dich nur vertan und wolltest das auf dem Frauenhaus-Blog posten, oder? Wortwahl und Argumentationslinie passen schon mal, wenn auch der Satire-Faktor noch etwas zu wünschen übrig lässt...
Feminatsis raus
03.12.2012 - 23:15 Uhr
Nein, mit Frauenhassern habe ich nichts am Hut!
Die Wortwahl ist drastisch, aber wer Frauen liebt und sich mit der Geschichte des Feminismus auseinandergesetzt hat, der lehnt ihn in seiner heutigen Form rigoros ab!

Ich denke da fehlt es bei dir einfach noch an Bildung diesbezüglich. Aufgeklärte Frauen lehnen heutigen Feminismus ab.
Feminatsis raus
03.12.2012 - 23:47 Uhr
Wenn dein Verstand nicht durch den zeitgeistigen Feminismus benebelt wäre, könntest du zum Beispiel erkennen, dass der ZDF-Beitrag zutiefst tendenziös und frauenfeindlich gestaltet ist.

Die Aussagen der meisten gezeigten Frauen werden kein Stück ernst genommen, jedes Wort ist per se Lüge und "auswendig gelernt", denn Frauen sind ja von Natur aus "Opfer" und ihre Handlungen werden nur im Kontext böser männlicher Geschicke getätigt. Ja, es ist sogar unvorstellbar und "schwer zu glauben" (!) dass sich eine junge Rumänin selbstständig ein Busticket gekauft haben könne. Welche Frau kann schon sowas, noch dazu eine Ausländerin?
Natürlich sind auch alle Frauen so gnadenlos dumm und naiv, dass sie aus Liebe zu einem sie erpressenden Zuhälter als Pro.sti.tuierte arbeiten.

Dass diese Darstellung nicht nur latent frauenfeindlich ist, bemerkt die feministische Zielgruppe eines solchen Beitrages nicht, da ja Prosti.ti.tution ein rein männliches und damit bösartiges System
ist, das wird gleich zu Beginn so geframed und den Perspektivwechsel fällt ihnen dann schwer.

Wer sich mal ernsthaft und ohne Vorurteile mit den Sorgen und Nöten von Sex-Workerinnen auseinandersetzen will, der kann das auf diesen Blogs tun (aber Vorsicht, könnte das beengte Feministinnen-Weltbild gefährden):

http://sinamore6.blogspot.de/
http://streetgirl.twoday.net/

Hier eine Biographie zum Thema:
http://www.amazon.de/intimen-Aufzeichnungen-eines-Londoner-Callgirls/dp/3442460697
@Feminatsis raus
13.12.2012 - 20:12 Uhr
1. gäbe es keine Feministinnen, würde keine einzige Frau heute studieren oder ohne die Erlaubnis des Mannes arbeiten gehen. Wer glaubt, dass Frauen schon alles erreicht haben und das man im Grund keine Rechte mehr erkämpfen muss, der täuscht.

@Feminatsis raus
13.12.2012 - 20:13 Uhr
2. es sind nicht nur "Kampflesben", die was gegen die Legalisierung der Prostitution sondern auch Polizisten und auch andere Männer. Is nicht jeder so borniert wie Du

3. Und was die "Glückliche Rumänin" angeht. Wenn sich jemand als Ausländerin in Deutschland verhurt, hat bestimmt nicht den Entschluss getroffen sich lieber durch Dtl. zu v.....
das kann sie auch zuhause.

@Feminatsis raus
13.12.2012 - 20:14 Uhr
4. mir missfällt das Wort Sex- Workerin. Nur weil man euch anti femme- weiber eingeredet hat, das Prostitution was ganz tolles ist, muss es noch lange nicht toll sein. Außerdem bezweifle ich, dass Du so viele Prostituierte kennst. dafür redest Du irgendwie zuviel Unsinn.

5. was das Arbeitsrecht angeht: An dem Tag, an dem sich der Betriebsrat der Prostituierten des Hamburger Puffs zusammenraufft und gegen unangemessenen Arbeitsbedingungen revoltiert lache ich mich schlapp

@Feminatsis raus
13.12.2012 - 20:15 Uhr
6. die Gewerbeaufsicht hat andere Tageszeiten als das "horizontale Gewerbe" Hauptsache der Schein stimmt und die Steuern werden bezahlt.

7. Ja, es ist unmöglich das älteste Geschäft der Welt abzuschaffen, aber stell Dir vor, jemand geht in ein Puff, macht es mit einer nutte und geht wieder raus, meinst Du er hat sich dafür interessiert, ob es sich um eine Zwangsprostituierte handelt oder nicht?
Wenn er es überhaupt erkannt hat, und wenn man es nicht erkennen kann, was legalisiert man eigentlich? Ohne Legalisierung hätte Zwangsprostituion verhindert werden können. jetzt wird "freiwillige Prostituion" und Zwangsprostitiution, auch von Dir, über einen Kamm geschehrt.

@Feminatsis raus
13.12.2012 - 20:16 Uhr
8. Ich bezweifle, dass eine Prostituierte auch nur im Entferntesten die Rechte hat wie irgendein stinknormaler Toilettenputzer oder Fabrikarbeiter.

9. der Flatrate- Sex ist bestimmt nicht freiwillig.
Teilzeit-Prostituierte
14.12.2012 - 00:15 Uhr
Ich bin frei und willig!
weit verbreitet
14.12.2012 - 00:20 Uhr
Prostitution?
Manchmal nur ein anderes Wort für "Ehe".
Feminatsis raus
14.12.2012 - 00:43 Uhr
1. gäbe es keine Feministinnen, würde keine einzige Frau heute studieren oder ohne die Erlaubnis des Mannes arbeiten gehen.

Ach du lieber Gott. Wie zu erwarten, plapperst du als naives Mädchen nur die feministischen Mythen nach, die du aufgeschnappt hast, ohne jede Kenntnis von Zusammenhängen und der Historie, insbesondere der Geschichte des Feminismus und seiner drei Epochen, die man dringend differenzieren muss.

Frauen in der Akademia gab es schon in der Antike (Rom, Ägypten, Griechenland) und im Deutschland ab dem 18 Jhd.
Die erste (und sehr wichtige!) Frauenbewegung hat diesen Prozess dann bestenfalls nur beschleunigt, der in allen Industrienationen, meist ziemlich unabhängig vom Feminismus ablief. In vielen Ländern gab es diesen schlicht nicht und Frauen waren dennoch schon viel früher besser gestellt.

An der DDR lässt sich schön nachverfolgen, wie aus rein volkswirtschaftlichen Überlegungen Frauen an die Unis und in Betriebe gedrängt wurden. Oft vorwiegend von Männern, während Feministinnen noch mehrheitlich dafür kämpften, Hausarbeit als Teil der kapitalistischen Wertschöpfungskette anzuerkennen.

Jemand hat mal den schönen Vergleich gebracht, dass Feministinnen wie Alice Schwarzer einem Vorschüler gleichen, das mit einem Stock in der Hand am Bahnsteig Schaffner spielt und so lange rumfuchtelt, bis der Zug abfährt, und das dann ganz stolz auf sich bezieht.

Du hast offensichtlich keine Ahnung von der anti-humanistischen Ideologie, die du vertrittst. Der zeitgenössische Feminismus hat nicht mehr viel gemein mit einem Equity-Feminismus, der GleichbeRECHTigung erkämpft.

Für welche Rechte willst du denn noch kämpfen? Ja es stimmt, der Feminismus hat noch nicht alles erreicht. Er hat noch nicht sämtliche Privilegien erreicht, die er anstrebt, denn nichts anderes als Privilegienhascherei ist das, was er nach der faktischen Gleichberechtigung anstrebt.

2. es sind nicht nur "Kampflesben", die was gegen die Legalisierung der Prostitution sondern auch Polizisten und auch andere Männer. Is nicht jeder so borniert wie Du

Ganz toll, auch Polizisten. Am Ende auch noch der Papst, Edmund Stoiber und Allah persönlich, dann muss Pros.titution ja ganz schön böse sein.


3. Und was die "Glückliche Rumänin" angeht. Wenn sich jemand als Ausländerin in Deutschland verhurt, hat bestimmt nicht den Entschluss getroffen sich lieber durch Dtl. zu v.....
Das kann sie auch zuhause


Vielleicht reflektierst du ja mal deine stigmatisierende Ausdrucksweise (ich bezweifel dass du dazu in der Lage bist)und deine Abschiebungsfantasien. Ja, auch eine Rumänin ist ein Subjekt das freie Entscheidungen treffen kann. Es ermöglicht ein sehr sehr viel besseres Leben, in Deutschland als Sex-Workerin zu arbeiten als in Rumänien, wo kaum etwas verdient wird und die Lebensverhältnisse sehr viel schlechter sind.
Hast du Angst, dass sie dir etwas wegnimmt? Klingt bedenklich nach "die Zigeuner nehmen unsere Jobs/Frauen/Sozialleistungen etc."

4. mir missfällt das Wort Sex- Workerin. Nur weil man euch anti femme- weiber eingeredet hat, das Prostitution was ganz tolles ist, muss es noch lange nicht toll sein. Außerdem bezweifle ich, dass Du so viele Prostituierte kennst. dafür redest Du irgendwie zuviel Unsinn.

Ich bin sicher, du hast mit keiner je persönlich gesprochen. Daher weißt du auch nicht, wie die meisten in Deutschland genannt werden wollen und kannst dich null reinversetzen. Ich habe schon mit vielen gesprochen, auch im Ausland.
Ich verstehe zwar nicht, warum jemand Sex käuflich erwerben will, aber ich respektiere diese Frauen.


5. was das Arbeitsrecht angeht: An dem Tag, an dem sich der Betriebsrat der Prostituierten des Hamburger Puffs zusammenraufft und gegen unangemessenen Arbeitsbedingungen revoltiert lache ich mich schlapp


Ziemlich zynisch, da unter anderem Einstellungen wie deine dafür sorgen, dass es immer noch keine Betriebsräte gibt. Zum Glück engagiert sich der Gewerkschaftsbund ver.di inzwischen auch für Sex-Workerinnen und das Prostituiertengesetz intendiert, normalen Arbeitsschutz und Betriebsräte zu etablieren.
Bilde dich mal ein bisschen weiter mit dem Bericht des Ministeriums, aus dem auch hervor geht, dass die Entkriminalisierung die Arbeitsbedingungen verbessert:
http://www.bmfsfj.de/doku/Publikationen/prostitutionsgesetz/pdf/gesamt.pdf

aber stell Dir vor, jemand geht in ein Puff, macht es mit einer nutte und geht wieder raus, meinst Du er hat sich dafür interessiert, ob es sich um eine Zwangsprostituierte handelt oder nicht?

Nun, du hast ja keine weiteren Kenntnisse als deine feministischen und durch Skandalvideos gefütterten Vorurteile. Ich denke dass es vielen Männer absolut nicht egal ist. Die oben verlinkten Blogs der Sex-Workerinnen zeigen, dass sich die Kunden sehr wohl für Sie interessieren.

Ohne Legalisierung hätte Zwangsprostituion verhindert werden können jetzt wird "freiwillige Prostituion" und Zwangsprostitiution, auch von Dir, über einen Kamm geschehrt.

Absurd und lächerlich, deine Inkompetenz zu diesem Thema. Die einzige die hier über einen Kamm schert und nur diffamierende Vorurteile zu bieten hat bist du. Während ich Zwangsprostitution aufs Schärfste verurteile, stellst du ja schon im Titel in Frage, dass Frauen freiwillig Sex-Workerinnen werden. Für dich ist alles Zwang und böse, du hast keinerlei Respekt und unterstellst allen Frauen das gleiche, maßt dich an für sie sprechen zu können.

8. Ich bezweifle, dass eine Prostituierte auch nur im Entferntesten die Rechte hat wie irgendein stinknormaler Toilettenputzer oder Fabrikarbeiter.

Leider nicht, wegen Ahnungslosigkeit und dümmlicher Ignoranz, dafür bist du ein gutes Beispiel. Es geht aber zum Glück voran, ein Umdenken hat stattgefunden.


9. der Flatrate- Sex ist bestimmt nicht freiwillig.


Abgesehen davon, dass ich dieses Geschäftsmodell auch ethisch nicht vertretbar finde, zeigst du auch hier wieder nur pure Ignoranz und haltlose Behauptungen.
Die Sex-Workerinnen aus den entsprechenden Etablissements haben auf der Straße gegen die Schließungen demonstriert. Wahrscheinlich hinter vorgehaltener Waffe, oder wie?

Achja. Bitte langweile mich nicht weiter mit deinen naiven feministischen Mythen und deiner Unkenntnis, sondern fang wie eine moderne Frau an, selbst und ohne feministische Hass-Anleitungen zu denken.
...
14.12.2012 - 12:27 Uhr
Ich habe schon mit vielen gesprochen, auch im Ausland.

Soso... ;-)
@feminatsis raus
15.12.2012 - 11:17 Uhr
ich finde es sehr interessant, dass Du alle Femis über einen Kamm schehrst.

Es gibt eine GRuppe von femis, die sind gegen die Legalisierung und es gibt Frauen, die dafür sind. Gerade die Linken Feministinnen haben dieses Gesetz erst ausgearbeitet. Das waren alles Frauen und mit Sicherheit auch Frauen, die sich selbst als Feministinnen gesehen haben (was ich wahrscheinlich nie verstehen werde).

An der DDR lässt sich schön nachverfolgen, wie aus rein volkswirtschaftlichen Überlegungen Frauen an die Unis und in Betriebe gedrängt wurden. Oft vorwiegend von Männern, während Feministinnen noch mehrheitlich dafür kämpften, Hausarbeit als Teil der kapitalistischen Wertschöpfungskette anzuerkennen.


wie schrecklich, die armen Frauen....Sie werden ins berufsleben gedrängt. Im Moment verwischst Du was. Der Kommunismus hat alle Frauen und Männer ins Berufsleben gedrängt um genug Produktionsgüter zu schaffen, damit sich eine klassenlose Gesellschaft herausbildet. Das mit dem "Hineindrängen in die Betribe" ist nicht falsch, aber da gab es wieder die Femmes, u.a. auch deeine verhasste Alice, die dafür gekämpft haben, das jede Frau den Beruf ausüben will, den sie möchte, von mir aus auch die Nutte.

Im übrigen hat sie soviel Randale gemacht, das Frauen entscheiden können, ob die ein Kind abtreiben oder nicht. Der Schwangerschaftsabbruch ist nun legal.

Im Übrigen, was meine "dümmlichen Bemerkungen angeht, es wurden auch schon Prostituierte nach diesem gesetz befragt was sie davon hielten.

auch in der ach so verhassten Emma wurden schon viele Prostituierte befragt und über ihr Leben interviewt.

http://www.emma.de/hefte/ausgaben-2007/emma-das-heft-2007-1/da-ist-nichts-mehr-was-uns-schue/

und hier noch:

http://www.emma.de/hefte/ausgaben-2007/emma-das-heft-2007-1/die-reform-schlaegt-zurueck-2007/
@feminatsis raus
15.12.2012 - 11:57 Uhr
da Du mir ja diesen
http://www.bmfsfj.de/doku/Publikationen/prostitutionsgesetz/pdf/gesamt.pdf

Blog empfohlen hast bin ich mal so frei ein bisschen was daraus zu zitieren:

Wortlaut äußerte sich die LandesArbeitsGemeinschaft Recht/Prostitution NRW am 13. April
2005.
26 Vgl. Engelmeyer in Deutscher Bundestag Protokoll 14/69, 2001, S. 15. Engelmeyer bezieht sich
hier auf Kassandra e.V., Nürnberg.
27 Presseerklärung 14. März 2005
19
Zurzeit gibt es keine konsensfähige
@feminnatsis raus
15.12.2012 - 11:57 Uhr
Alternative. Sowohl der Begriff der Zwangsarbeit in der
Prostitution als auch der der sexuellen Gewalt blenden aus, dass Personen, die bereit sind,
in der Prostitution zu arbeiten, trotzdem mit Drohung und Gewalt konfrontiert sein können.
Der Zwang besteht oft darin, dass sie unter Bedingungen arbeiten müssen, die sie nicht wollten
und als unzumutbar empfinden, bzw. dass sie ausgebeutet werden und kaum verdienen.
Nicht wenige wollen jedoch auch nach einer Flucht aus Zwangsverhältnissen hier arbeiten
und Geld verdienen und sehen keinen anderen Weg als in der Prostitution.28

Ein Blick auf die Struktur des Untersuchungsfeldes Prostitution zeigt, dass die hier vorgelegte
Untersuchung auftragsgemäß nur bestimmte Ausschnitte – nämlich die der freiwillig ausgeübten
Prostitution – erfassen kann. Einerseits sind Gewaltverhältnisse und Bereiche, die
sich der Legalität entziehen, nur sehr begrenzt der Forschung zugänglich, andererseits ha-Dieser Zugang blendet aus, dass
nicht alle Prostituierten Opfer von Gewalt sind und auch die Selbstwahrnehmung von Prostituierten
mit Gewalterfahrungen sich nicht durchgehend mit der eines Gewaltopfers deckt.32
Lobbyarbeit seitens einzelner Prostituiertenorganisationen betont die selbstverantwortliche
Entscheidung und die relativen Vorzüge dieser Tätigkeit wie Selbstständigkeit und Selbstbestimmung
von Art und Umfang der Arbeit. Sie blendet im Kampf um Gleichstellung häufig die
Schattenseiten von Prostitution aus.



„Sittenwidrig, was ist denn sittenwidrig? Weil ich von Männern Geld nehme und
mit denen in die Kiste springe? Oder ist es sittenwidrig, dass es Puffbesitzer gibt,
die von mancher Frau 150 Euro am Tag nehmen? Was ist denn jetzt sittenwidrig?
Also ich finde die Clubbesitzer mit den 150 Euro, das ist sittenwidrig. Aber
gegen die wird nichts gemacht. 150 Euro, ohne alles, ohne Essen, ohne Trinken,
reine Miete. Das ist für mich sittenwidrig, da müssen sie was gegen machen. Und
wenn sie mal in der Richtung was machen und eingreifen, dann seh´ ich erstmal,
dass wirklich was für die Prostituierten gemacht wird.“ (P w 5/26)


Gut Punkt für Dich:

alle Befragten hauptberuflich1 nebenberuflich1
krankenversichert 265 (86,9 %) 145 (84,8 %) 119 (89,5 %)
nicht krankenversichert 40 (13,1 %) 26 (15,2 %) 14 (10,5 %)
Gesamt 305 171 133

Ausstiegshilfen wurden in den letzten Jahrzehnten überwiegend von Fachberatungsstellen
angeboten. Die Palette der Angebote fächert sich u. a. in Beratung und Unterstützung beim
Aus- oder Umstieg, Schuldenregulierung sowie Integrationshilfen in den Arbeitsmarkt auf.
Häufig handelte es sich dabei um Modellprojekte, die vom Land und/oder der EU finanziert
wurden. In den letzten Jahren konnte beobachtet werden, dass diese Förderung zurück gefahren
wurde.66 Fachberatungsstellen beklagen die Streichung öffentlicher Mittel, die zur
Folge hat, dass die Arbeit in diesem Bereich erheblich erschwert wurde. Hinzu kommen „die
schwierige wirtschaftliche Situation und die dadurch bedingten schlechten beruflichen Perspektiven,
die es den Frauen sehr schwer machen, den Ausstieg zu realisieren.“67

@feminatsis raus
15.12.2012 - 11:58 Uhr
Wieder Punkt für Dich:

Ein ähnliches Ergebnis ergaben die persönlichen Interviews mit zehn Betreibern. Zum Zeitpunkt
der Befragung waren in keinem Betrieb Prostituierte mit einem Arbeitsvertrag eingestellt.
Die Betreiber führten dabei als Hauptargument an, dass die Prostituierten dies nicht
wünschten. Dies wurde durch die Befragung von Prostituierten bestätigt. Von 292 schriftlich
befragten Prostituierten wünschte nur ein sehr kleiner Teil (17) auf jeden Fall einen Arbeitsvertrag
als Prostituierte. Für etliche käme es auf die Bedingungen an (85). Über 60 % (178)
standen einem Arbeitsvertrag jedoch mehr oder weniger ablehnend gegenüber. Von ihnen
wollten 93 Befragte110 auf keinen Fall einen entsprechenden Arbeitsvertrag und 85111 konnten
sich dies nur schwer vorstellen.
Im Interview führte eine Prostituierte dazu aus:
„Ich denke, richtig hilfreich wäre ein Arbeitsvertrag für gar keine Prostituierte.
Man muss sehr vorsichtig sein mit Arbeitsverträgen, weil durch diese auch eine
Ausbeutung der Frauen auf eine ganz andere Art und Weise entstehen kann.
Okay, du kriegst einen Arbeitsvertrag, aber dafür musst du dann Französisch total
machen oder musst einen Service bieten, den der Kunde haben will. Wenn
Frauen das zum Preis der sozialen Absicherung angeboten wird, dann würde ich
jeder Frau raten, das nicht zu tun.“ (P w 9/15)
Grundsätzlich ist festzustellen, dass sowohl Prostituierte als auch Betreiber große Probleme
hatten, sich konkrete Arbeitsverträge in der Prostitution vorzustellen.


Aber:
Im Rahmen
des Gesetzgebungsverfahrens wurde von Expertinnen und Experten u. a. auf die Notwendigkeit
hingewiesen, auch den Tatbestand der dirigistischen Zuhälterei zu ändern. Dort
sind nach dem Wortlaut Handlungen unter Strafe gestellt, wie z. B. das Bestimmen von Ort
und Zeit der Prostitutionsausübung, die im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses durchaus als
typische Rechte des Arbeitgebers bezeichnet werden. Der Gesetzgeber lehnte eine Änderung
mit dem Hinweis auf die Auslegung des Tatbestandes im Sinne des ProstG ab (siehe
ausführlicher dazu II.2.4.3.). Dies hat in der Praxis zu einer uneinheitlichen Handhabung geführt.
So geht beispielsweise die Staatsanwaltschaft München auch weiterhin davon aus,
dass „das einseitige Festsetzen der Arbeitszeiten durch den Bordellbetreiber als so genannte
dirigistische Zuhälterei im Sinne der genannten Vorschriften zu werten und auch zu verfolgen
ist.“112

D.H. für mich auch, dass es soviele selbstständige Prostituierte gar nicht gibt.


@feminatsis raus
15.12.2012 - 11:59 Uhr
Außerdem:

In der Praxis treten auch nach Einführung des Prostitutionsgesetzes Club- und Bordellbetreiber
und Betreiberinnen weiterhin nach außen eher als Vermieter/innen auf, obwohl intern die
Arbeitsbedingungen detailliert vorgeschrieben werden und somit de facto abhängige Beschäftigungsverhältnisse
vorliegen. So schließen Betreiber und Betreiberinnen von Eros-
Centern und Laufhäusern lediglich einen Mietvertrag mit Prostituierten ab, da sie weiterhin
als gewerbliche Zimmervermietung auftreten und ihre Etablissements nicht als Bordell/
bordellartigen Betrieb anmelden (können). Dies ermöglicht ihnen auch weiterhin eine
maximale Gewinnabschöpfung ohne Arbeitgeberpflichten. Erschwerend kommt hinzu, dass
es keine kontrollierende Instanz von außen gibt, die vorliegende Arbeitsverhältnisse überprüft.
Die Möglichkeiten einer Überprüfung, ob ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis vorliegt,
sind zurzeit folgende:
• Anfrageverfahren bei der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte,
• Betriebsprüfung durch die Rentenversicherungsträger anlässlich der Prüfung der Versicherungspflicht
durch die Einzugsstelle der Krankenkassen.
Das erstgenannte Verfahren muss entweder vom Arbeitgeber oder Arbeitnehmer initiiert
werden. Eine Betriebsüberprüfung erfolgt nur dort, wo eine Anmeldung und Betriebsnummer
vorhanden sind.

Als ein weiteres Hindernis kann auch die Sorge des Anonymitätsverlustes gesehen werden.
Diese eher irrationale Angst vor Enttarnung und Aufdeckung des ausgeübten Berufes wurde
von schriftlich befragten Prostituierten in den offenen Antwortoptionen ebenfalls benannt:
„Bei dem Gesetz hat niemand bedacht, dass man nie wieder einen normalen Job
bekommt, wenn in den Papieren steht, dass man Prostituierte war.“
„Ich bin nicht daran interessiert, dass alle wissen, dass ich als Prostituierte arbeite,
will keinen Stempel haben.“


@feminatsis raus
15.12.2012 - 11:59 Uhr
Das sind nur ein paar Stellen, auch die von Dir zitierten Quellen belegen, dass es nur wenige gibt, die Arbeitsverträge haben wollen,weil sie nicht stigmatisiert werden wollen, im übrigen stigmatisiere ich nicht die Opfer, sondern die Tatsache, dass die Prostitierten ihr sauerverdientes Geld noch an den Staat abliefern müssen, somit wird der Staat zum Zuhälter finde ich. Außerdem haben wie Du siehst die meisten Huren nur einen "Mietvertrag, an dem sie jetzt noch Miete von ihrem Lohn zu zahlen haben und noch an den taat abführen müssen.

Die Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse ist an das Vorliegen eines sozialversicherungspflichtigen
Arbeitsverhältnisses oder das Vorliegen von Vorversicherungszeiten
gebunden. Vorversicherungszeiten haben sich zwar auch Familienversicherte
erworben, die Voraussetzungen für den Eintritt in eine gesetzliche Krankenkasse
werden jedoch nur von einem kleineren Teil der Prostituierten erfüllt. Für die meisten
ist daher nur die Mitgliedschaft in einer privaten Krankenversicherung möglich. Die
Auswahl an privaten Krankenkassen scheint für Prostituierte derzeit aber noch sehr
klein zu sein.

@feminatsis raus
15.12.2012 - 12:00 Uhr
Punkt für Dich:


„Also für die Prostituierten ist dieses Gesetz auf jeden Fall sinnvoll. Für die
Betreiber finde ich das auch wichtig, aber ich glaube, das haben die noch nicht
so erkannt. (…) Für den Einstieg wäre mehr Klarheit vorhanden, nicht so eine
Ungewissheit. Und für den Ausstieg, wenn in einem Vertrag Kündigungsfristen
mit drin stehen, kann man einen direkten Schnitt machen. Wenn der Arbeitgeber
den letzten Monat nicht zahlt, kann man es auch gerichtlich einfordern. Das ist
auch ein Vorteil.“ (P w 2/12)

Aber auch, wenn auch positiv:

„Ich würde schon fast sagen, es ist an der Realität vorbei. Das hat damit zu tun,
dass Leute, die Gesetze machen, in der Regel die Gesetze des Milieus entweder
nicht genügend kennen oder es nicht wahrhaben wollen, dass sie so sind, die
Gesetze des Milieus. (…) Also dass die Sittenwidrigkeit weg kam, das ist schon
ein guter Akt, das ist nur nützlich. (…) Aber in der Praxis? (…) Natürlich, wenn
tatsächlich eine Frau ein Angestelltenverhältnis haben möchte und ein Betreiber
macht das mit ihr, dass das möglich ist, bin ich durchaus dafür. Nur ich glaube,
dass es an der Realität vorbei ist, dass viele das machen werden, und das ist
dann eigentlich nichts Böses gegen das Gesetz, sondern sie haben einfach keinen
Vorteil davon, deswegen machen sie es nicht. (…) Also ich finde das Gesetz
toll, es hilft bloß mir nicht und vielen anderen auch nicht. Aber trotzdem bin ich
nicht gegen das Gesetz. (…) Es ist gut für die Köpfe der Leute, dass sie denken,
oh ja, das können wir jetzt alles ein bisschen akzeptabler finden. Dafür finde ich
es wunderbar.“ (P w 3/28ff)

@feminatsis raus
15.12.2012 - 12:01 Uhr
Auch der Bericht zeigt nich die andere Seite der Prostitution und zeigt, dass nicht alle, auch nicht die Freiwilligen" so scharf auf dieses Gesetz sind.

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