Steven Wilson - The Raven that Refused to Sing (and other stories)

User Beitrag
a bär
16.03.2013 - 22:07 Uhr
tolles album, wächst immer weiter - 8,8/10
Scheherazade and Other Stories
17.03.2013 - 01:45 Uhr
Nu is aber mal gut hier!

17.03.2013 - 01:45 Uhr
Is ja gut, und jetzt halt bitte die Fresse!
JACK VALENTINE
18.03.2013 - 08:34 Uhr
Nachdem Steven Wilson in den letzten Jahren doch deutlich geschwächelt hat, gibt er hier eine unerwartete Return to form.
Erstmals finde ich ein Soloalbum von Wilson durchweg gelungen. Einziger Kritikpubkt wäre für mich, dass er sich inzwischen den alten King Crimson und Co. sehr angenähert hat. Das Originelle bei ihm war ja immer, dass er eben nicht einfach nur die Klassiker kopiert hat.
Aber auf Raven hat er zum Glück noch genug Eigenheiten, um diesen Eindruck nicht zu störend zu machen.
9/10
Max Power
20.03.2013 - 22:00 Uhr
King Crimson hör ich nur in Luminol raus, da war Grace for Drowning meiner Meinung viel stärker von geprägt. Mich erinnert das Album eher an Genesis und Retroprog ala Spocks Beard.

Highlights sind bisher Pin Drop und ganz besonders das Titelstück.

21.03.2013 - 12:18 Uhr
a bär
16.03.2013 - 22:07 Uhr
tolles album, wächst immer weiter - 8,8/10



Jetzt schon auf 8,9?
embele
28.03.2013 - 22:55 Uhr
Ich oute mich als Neuling, aber dieses Album ist wirklich außergewöhnlich. Ich werde mich wohl noch länger mit dieser ellenlangen Diskographie beschäftigen. Supertolles Album !
Rabe
29.03.2013 - 00:27 Uhr
Holy Drinker haut mal so richtig rein. Ein geiler Track, der Live sensationell rüberkommt.
Bowie
02.04.2013 - 01:26 Uhr
Das beste Album des Jahres 2013 und ein Album welches die progressive Musik für immer prägen wird.
2013
02.04.2013 - 01:48 Uhr
Aber ich bin doch noch nicht mal zu einem Drittel vorbei! :(
Hipster
02.04.2013 - 10:27 Uhr
Dieses Album wird Progressive Rock nicht prägen, es ist nur eine fein arrangierte, gefällige und rührselige Sammlung von Altbekanntem.
Senf Dip
02.04.2013 - 13:28 Uhr
Natürlich wird es prägen. Wilson nimmt die alten Einflüsse, gibt seinen eigenen Senf dazu und transportiert das Ganze mittels perfekter Produktion ins neue Jahrtausend.
Jeder, der heute Musik macht, bezieht sich in gewisser Form auf Altbekanntes.
Aber das Songwriting ist hier auf einem so hohen Level, dass es eigentlich Songwriting allgemein prägen wird.
BVBe
08.04.2013 - 09:29 Uhr
Was mache ich falsch, dass das Album einfach nicht bei mir zündet? Und ich muss hinzufügen: ich bin ein Fan von fast allem, was Wilson erschafft!

Liegt es daran, dass ich mir seinerzeit unwiderruflich YES übergehört habe?

Mir gefiel das heterogenere GRACE FOR DROWNING so viel besser, auch STORM CORROSION (mit dem wunderschönen "Ljudet Innan") ging in eine interessante Richtung.

Aber RAVEN ...? Es ist brillant gespielt, hervorragend produziert, Rock auf höchstem Niveau - aber es berührt mich nicht (außer "Drive Home"). "Watchmaker" ist großartig bis kurz nach Minute 6, was danach folgt, zieht den Song nur in die Länge, zum Schluss zerfasert alles. Der Titelsong ist langweilig, lässt mich kalt. Ich entdecke einfach nichts mehr beim vierten, fünften, zehnten Hören ... das ist so schade!

RAVEN ... ist mir zu konservativ-retro. Ich finde nicht, dass Wilson mit diesem Album den klassischen Prog-Rock ins neue Jahrtausend transportiert. Das haben z. B. MOTORPSYCHO mit DEATH DEFYING UNICORN letztes Jahr besser hinbekommen. Wilson stagniert - wenn auch auf hohem Niveau. Bin echt enttäuscht, obwohl ich das Album gut finden will!

08.04.2013 - 09:35 Uhr
Ja nun, dann ist es wohl einfach nichts für dich. Reg dich doch nicht auf. Das ist im Leben so. Manche Dinge zünden, andere nicht.

Du kannst es dir natürlich auch noch 30 mal anhören und es dir somit schönhören, was hier im Forum auch eine anerkannte Technik ist.
BVBe
08.04.2013 - 09:42 Uhr
Ich reg mich ja nicht auf; bin einfach (nach der langen Vorfreude) nur enttäuscht vom Album. Aber du hast recht: schönsaufen kann man sich manches, aber schönhören eher nicht.
me
08.04.2013 - 10:05 Uhr
Gib der Scheibe noch etwas Zeit und stell deine Erwartungen hinten an. Die Platte ist einfach saugut und aus der richtigen Perspektive und genuegend Zeit, wird dir das sicher auch noch auffallen und deine Enttaeuschung sich in Luft aufloesen, glaub mir.
Gucker
26.04.2013 - 01:49 Uhr
Auf Arte haben sie heute einen Song von Steven Wilson als Musik zu einem Trailer gebracht. Ich glaube, es war "Harmony Korine".

Caden Cotard

Postings: 67

Registriert seit 13.06.2013

26.06.2013 - 23:20 Uhr
Das Konzert auf dem Hurricane war großartig! Klassischer Prog at its best.

manfredson

Postings: 262

Registriert seit 14.06.2013

27.06.2013 - 14:46 Uhr
Allerdings! Fand es nur schade, dass er seine Spielzeit nicht komplett ausgenutzt hat. Ganz so stark hätte man "Raider II" ja nicht abkürzen müssen... abgesehen davon ein beeindruckender Auftritt. "Our songs are very looooonnnnnggggggg..." :D
Gemüseschnitter
16.09.2013 - 13:08 Uhr
Aber RAVEN ...? Es ist brillant gespielt, hervorragend produziert, Rock auf höchstem Niveau - aber es berührt mich nicht (außer "Drive Home").

Aha, das Album berührt nicht, sagt hier jemand. Ein schwer greifbares Argument, doch irgendwie gings mir auch so. Ich fand im Gegensatz zu vielen anderen Progbands an Porcupine Tree immer so genial, dass das Gesamtpaket gestimmt hat. Es war immer sehr musikalisch und gleichzeitig kamen auch die Emotionen, meistens die niedergeschlagenen, für mich gut rüber, weshalb man die Musik fühlen konnte. Das fehlt mir hier auch ein bißchen. Vielleicht ist Wilson in all den Jahren doch fast schon zu professionell geworden. Aber das ist Meckern auf ganz hohem Niveau. Außerdem hab ich das Album noch nicht so oft gehört.
Ian
22.09.2013 - 22:47 Uhr
Video zu "Drive Home"

http://www.youtube.com/watch?v=ycYewhiaVBk

Wer das seelenlos findet, der ist nicht einfach nur Plattentest-Rezensenten oder tot, denn das wäre eine Beleidigung für jede vergleichsweise mitfühlende Leiche.
nal
22.09.2013 - 22:49 Uhr
seelenloses Video wenn ihr mich fragt
zweifler
24.09.2013 - 03:20 Uhr
irgendwie finde ich das Album nicht halb so göttlich wie es dargetellt wird. klar, guter durchschnitt, aber im prog bereich gab es in den letzten jahren wesentlich aufregendere Sachen. aber halt nicht von hansdampfinallengassen wilson. das doppelalbum vorher war imho viel besser.

BVBe

Postings: 368

Registriert seit 14.06.2013

26.09.2013 - 09:45 Uhr
Apropos Video: Was haltet ihr von dem Video zu "The Watchmaker" (mit den kleinen Hunden), zu sehen auf youtube? Hat mich berührt, Gänsehaut, graphisch ganz stark umgesetzt!
Den Tränen nah?
11.12.2013 - 23:39 Uhr
"Wer beim Video von "Drive Home" nicht den Tränen nahe ist, dem ist wahrlich nicht mehr zu helfen."

Ach Gottchen...nur zur Info, manche mögen es, wenn nicht ganz so platt auf die Tränendrüse gedrückt wird wie in dem Video - aber es passt ja zu den Texten auf dem Album, da wird einem auch wirklich alles haarklein aufgedröselt.
Ich ziehe eher in dem Fall den Titeltrack von Insurgentes vor..."The Raven" klingt für mich tot, keine Atmosphäre.
Pivo
10.03.2015 - 12:43 Uhr
Durch Hand.Cannot.Erase bin ich auch auf dieses Werk gestossen...... Habe erstmal nur Drive home und den Titeltrack gehört..... Es sind starke Songs, die mich veranlasst haben das ganze Album zu bestellen. Bin sehr gespannt. Der Junge kann was, das muss man ihm lassen...... Ein Künstler halt. Abseits vom Mainstream gibt es einfach die bessere Musik (für meinen Geschmack: Nichts gegen Rihanna- oder Coldplayfans)... :-)

Vennart

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Registriert seit 24.03.2014

23.10.2019 - 23:44 Uhr
Das Album wurde im Eclipsed Magazin zum Progalbum des Jahrzehnts gewählt vor "Pale Communion" von Opeth und "The Mountain" von Haken.

Analog Kid

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24.10.2019 - 05:53 Uhr
Naja. Da hätt ich aber andere Kandidaten. Raven war schon gut, aber Album des Jahrzehnts? Nee. Genauso Opeth. Find die "neuen" Opeth ja auch ganz ok, aber da gab's doch soo viel spannenderes in den letzten zehn Jahren.
The Mountain würde ich allerdings durchaus in die engere Wahl nehmen.

Vennart

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24.10.2019 - 23:33 Uhr
Ich würde es persönlich auch nicht ganz so hoch ansetzen aber der Titel Progalbum des Jahrzehnts ist meines Erachtens insofern schon vertretbar, als dass es das Album war, welches den Prog in den Mainstream gebracht hat und um diese Art von Musik/Produktionsästhetik einen Hype ausgelöst hat. Ich denke, dass das Album großen Anteil dran hat, dass dieser klassische Progsound gerade die größte Re­nais­sance seit langer Zeit erlebt (was tatsächlich eher regressiv als progressiv ist aber das ist eine andere Debatte). Zudem würde ich auch sagen, dass Wilson mit "Grace" und "Raven" die Hörgewohnheiten vieler Proghörer zu mehr Jazz&Fusion Einflüssen geöffnet hat und somit z.B. auch dem ein halbes Jahr danach erschienenen "The Mountain" Türen geöffnet hat. Nicht in dem Sinne, dass er Haken inspiriert hat sondern dass es eventuell geholfen hat, dass die Leute dieses Meisterwerk auch so euphorisch aufnehmen wie sie es getan haben.

Vennart

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24.10.2019 - 23:36 Uhr
Davon abgesehen ist "Raven" aber auch ein tolles Album, welches meiner Meinung nach im Mittelteil das Level nicht halten kann aber alleine die ersten beiden Lieder zerbersten alles!

Watchful_Eye

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25.10.2019 - 00:25 Uhr
Ja, in Bezug auf den Erfolg des Albums macht das schon irgendwie Sinn. Die Arrangements sind auch super, sowie die technischen Fähigkeiten der beteiligten Musiker. Minnemann und Govan..

Trotzdem ist mein Verhältnis zum Album etwas zwiegespalten. Beim ersten Mal hat mich "Luminol" noch geflasht, aber mit der Zeit fand ich irgendwie alles "nur noch sehr gut". Das Album wirkt auf mich irgendwie zu kalkuliert, was etwas ist, an dem ich mich normalerweise selten störe - keine Ahnung, warum gerade hier. Der einzige Song, der bei mir einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen hat, ist ausgerechnet der nicht-repräsentative abschließende Titeltrack.

Für mich persönlich ist das Album eine 7; wenn ich Plattenkritiker wäre, eine 8 oder 9, weil ich die 7 nicht überzeugend rechtfertigen könnte.

"Drive Home" ist übrigens der Song, mit dem ich am wenigsten anfangen kann. Ich finde das Album eigentlich überhaupt nicht "frontloaded", eher im Gegenteil.

Watchful_Eye

User

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25.10.2019 - 00:29 Uhr
Ich sehe gerade, wie ich den Opener zum Release hier im Forum noch abgefeiert habe. Auch wenn er mich nicht mehr ganz so packt, ist er schon noch einer der besten Songs des Albums.

hexed all

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26.10.2019 - 00:14 Uhr
@Analog Kid: Wäre Kandidaten wären das denn für dich? Mal aus reinem Interesse.

hexed all

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26.10.2019 - 00:15 Uhr
Musst dazu aber auch sagen, dass ich Storm Corrosion was "bahnbrechenden Prog" angeht auch viel interessanter fand als alles, was die beiden sonst gemacht haben in den letzten Jahren.

Analog Kid

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Registriert seit 27.06.2013

26.10.2019 - 01:07 Uhr
@hexed

Ok ein wenig offtopic natürlich, aber mal ein paar:

Perfect Beings - Vier - ganz weit vorn für mich, könnte Progalbum des Jahrzehnts für mich sein.

"Death Defying Unicorn" natürlich.

"Multipurpose Trap" von Birds and Buildings, würde noch ein bisschen lieber das Debüt nehmen, aber das ist leider schon von 2008 :)

Eine der letzten beiden Echolyn, kann mich nicht entscheiden welche.

"Empath" von Devin Townsend. Ohne Scheiss, die wird und wird mir nicht langweilig, der Typ hat hier m.E. ein Jahrhundertalbum rausgehauen, das bei mir definitiv ganz oben mitrankt.

Arch/Matheos, Haken fallen mir noch ein...

Hab garantiert noch was vergessen...

Watchful_Eye

User

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Registriert seit 13.06.2013

26.10.2019 - 01:41 Uhr
Gute Auswahl! :) Vier und das Einhorn.. Arch/Matheos..

Birds and Buildings hab ich mal vor Ewigkeiten probiert, kann mich gar nicht mehr erinnern, wie die klangen.. könnte ich mal wieder.

hexed all

Postings: 204

Registriert seit 15.06.2013

26.10.2019 - 21:56 Uhr
Definitiv gute Picks. Empath ist für mich auch die Überraschung des Jahres. Hinzufügen würde ich noch Bran Coucou von Piniol, ein beliebiges Album von Thank You Scientist (alle top), Native Construct und Cryptic Plumage von The Laze.

Als eine der besseren Metal->Rock Bands haben sich für mich auch Between the Buried & Me hervorgetan, wobei die nicht so radikal vom Metal-Zug abgesprungen sind wie z.B. Opeth.

Vennart

Postings: 398

Registriert seit 24.03.2014

28.10.2019 - 00:46 Uhr
Top Alben, die hier genannt wurden!
"Vier" finde ich auch groß, Native Construct sind toll und vor allem für BTBAM Fans ein Muss! Schade, dass die sich nach einem Album schon aufgelöst haben.
"Empath" ist schon echt ein Brocken, auf jeden Fall unterhaltsam, mir aber etwas zu viel von allem :)
Was so klassischen Progsound angeht würde ich noch Alben von Wobbler nennen, "Rites at Dawn" und "From Silence to Somewhere" sind Prädikat besonders wertvoll. Ansonsten checke ich noch die mir unbekannten Nennungen aus, ist ja einiges dabei.
Und natürlich dürfen hier sämtliche Alben von Haken und Wilsons Meisterwerk "Hand.Cannot.Erase." nicht fehlen.

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