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Film: Cloud Atlas

User Beitrag
Tja
24.11.2012 - 20:49 Uhr
Bildgewaltig und sicher gut gemacht. Könnte toll werden. Ich befürchte einen gewissen Kitschfaktor, aber ich hoffe ich irre mich.

In den USA ist der Film bereits böse gefloppt, was manchmal ja eher für den Film spricht.
Buchhändler
25.11.2012 - 01:18 Uhr
lest das Buch und vergesst den Hollywood-Scheiß.
chucky
25.11.2012 - 01:38 Uhr
Immerhin läuft der Film in Deutschland bisher recht gut. Wird aber wohl trotzdem nicht helfen den Film in die schwarzen Zahlen zu bringen. Sehr schade eigentlich, allein schon deshalb, weil es helfen würde weitere deutsche Großprojekte zu finanzieren. So wird es weiter nur 3.Reich/DDR-Filme und Till Schweiger Streifen geben...
Armin
25.11.2012 - 01:47 Uhr
Eben habe ich die drei Stunden hinter mich gebracht. Und muss zunächst mal sagen: Langweilig war der Film kein bisschen.

Auf jeden Fall mal ein hochspannender, sehr ambitionierter und faszinierender Film. Allerdings auch mit Elementen/Szenen (Maske, Actionszenen, die 2012er- und teils die 2346er-Episode, der Mehrfach-Einsatz der Schauspieler), die ich grenzwertig, schlecht oder schlimmstenfalls lächerlich fand. Zudem fehlte mir ein wenig die Tiefe und hätten die Episoden gerne noch mehr verknüpft sein können.

Unterm Strich von mir eine 7/10. Aber eine der ungewöhnlichen Art, weil es eben eine ist, die das Mittel aus einem an sich sehr starken Film mit einigen Schwächen.
keenan
25.11.2012 - 10:38 Uhr
sehe ich ähnlich ;-)

25.11.2012 - 11:49 Uhr
Meine Wertung: 1/10
Castorp
25.11.2012 - 12:57 Uhr
Ganz großes Kino mit wandlungsfähigen Schauspielern, mächtigen Sequenzen und philosophischen Fragen. 9/10

Der Film knüpft in seiner humanistischen Sichtweise direkt an das aufwiegelnde "V for Vendetta" (Wachowski-Geschwister) und die Liebesmär "Drei" (Tykwer) an - fand ich zumindest. Er meistert die Umschiffung von sämigen Kitsch und ist für Hollywood-Verhältnisse ziemlich brutal.

Die Idee, eine Handvoll Schauspieler in verschiedene (ethnische) Rollen zu stecken, war übrigens eine sehr kluge Idee, verleiht es dem Film nicht nur eine komische Note, sondern auch einen schönen Kommentar zu Rassismus u.ä. Kurzum: kommunistischer Agitprop. ;-)

"diagnosis: pu.ssy"
missed
25.11.2012 - 13:13 Uhr
hat jemand die einspielergebnisse für usa und europa?

scheint ja ziemlich kontrovers zu sein:

http://www.metacritic.com/movie/cloud-atlas

25.11.2012 - 13:15 Uhr
Box Office ist eh immer uninteressant, auch "Blade Runner" ist damals im Kino gefloppt,das muss nichts heißen.
Vashyron
25.11.2012 - 13:22 Uhr
Ist für mich ein Film der Kategorie "Tree of Life": insgesamt nicht überwältigend, mit einigen grenzwertigen und peinlichen Einfällen, aber letztendlich doch auch ein sehr ambitioniertes und ungewöhnliches Projekt.
malick
25.11.2012 - 13:54 Uhr
öffnet euren geist, fühlt es und ihr werdet es lieben...oder schaut transformers.
würg
25.11.2012 - 18:32 Uhr
hollywood produktionen sind einfältig, langweilig. klischbehaftet, guckt einfach mehr low-budget, b-movie
@würg
25.11.2012 - 18:41 Uhr
wie meinen? das hier ist doch keine klassische hollywood-produktion?!? alle ami-studios haben bei dem stoff abgewunken.
wtf
25.11.2012 - 20:44 Uhr
Katy karrenbauer als Kampf-Amazone im schottischen Pub, haha. :D
würg
25.11.2012 - 20:58 Uhr
@ @würg
aber ich bin uninformiert und dumm.
Armin
25.11.2012 - 22:27 Uhr
Ist für mich ein Film der Kategorie "Tree of Life": insgesamt nicht überwältigend, mit einigen grenzwertigen und peinlichen Einfällen, aber letztendlich doch auch ein sehr ambitioniertes und ungewöhnliches Projekt.

Wobei bei "The tree of life" der Unterhaltsungswert niedriger war. Ich fand ihn schlichtweg anstrengend. Der Vergleich hinkt eh: Bei "Cloud Atlas" passiert zu viel, bei "The tree of life" zu wenig.

Katy karrenbauer als Kampf-Amazone im schottischen Pub, haha. :D

Zählt auch zur Abteilung "grenzwertig bis lächerlich".
norbert
25.11.2012 - 22:37 Uhr
Wenn man seinen Geist öffnet, dann ist dies mit Sicherheit der beste Film aller Zeiten. Es hat einfach alles und auch eine Botschaft, die mir sehr gut gefällt.

10/10 - Für alle anderen: Schaut euch wirklich Transformers an.
kop
25.11.2012 - 22:43 Uhr
Die Verknüpfung der Geschichten bleibt synthetisch, die Botschaft platt und rührselig. Was das alles nun soll, außer Allgemeinplätze von Erlösung und Vergebung zu besetzen, bleibt weitgehend unklar. Drei banal-philosophische Stunden, denen keine Bildgewalt irgendetwas nützt.
DasSeinUndDasNichts
25.11.2012 - 22:44 Uhr
Durchaus nicht schlecht u. wenn man sich drauf ein lässt, richtig gut. Hätte mir ihn ohne Kenntnis der Buchvorlage konfuser u. unverständlicher vorgestellt.

Einzig die Sprachvergewaltigung im postapokalyptischen Zukunftsteil ging gar nicht u. war weder passsend noch angebracht... mag im Buch funktionieren, im Film rollten sich mir die Fingernägel hoch...
Castorp
25.11.2012 - 23:23 Uhr
@DasSeinUndDasNichts:
"Einzig die Sprachvergewaltigung im postapokalyptischen Zukunftsteil ging gar nicht u. war weder passsend noch angebracht... mag im Buch funktionieren, im Film rollten sich mir die Fingernägel hoch..."

Deine Wahrnehmung ist nachvollziehbar, aber die Macher bzw. der Autor des Buches haben trotzdem alles richtig gemacht. Was wäre denn schon "passend"? Kann doch keiner wirklich wissen, nur spekulieren.

Also wenn ich in der Gegenwart althochdeutsche Literatur lese, rollen sich mir stellenweise auch die Fußnägel hoch. Aber das ist eben der sprachliche Lauf der Dinge. So war das damals, heute spricht/schreibt man anders....und könnten uns die Menschen aus der althochdeutschen Zeit heute hören, würden sie sicher auch kräftig facepalmen. ;-)

Es lohnt sich darüber nachzudenken: wie kann etwas bspw. "true-true" sein? Und warum soll es den Begriff nicht in der Zukunft geben? Begriffe können sich ändern.

@kop:
Was genau fandest du denn an den philosophischen Einschüben banal?
Castorp
25.11.2012 - 23:39 Uhr
Achso, ich hab den Film im Original gesehen, von daher weiß ich nicht, ob die Synchro nochmal drei Ecken schräger klingt als das futuristische Englisch...
Ö Siel
26.11.2012 - 11:02 Uhr
Obwohl den einzelnen Plots die Tiefe abging, bzw. man es auch wie kop sehen könnte ("Die Verknüpfung der Geschichten bleibt synthetisch, die Botschaft platt und rührselig.), fand ich den Film als Ganzen sehr beeindruckend. Ein bildgewaltiges Werk, das auch über 3 Stunden nie langweilt. Die wieder auftauchenden Schauspieler führen nicht nur zu einem netten Ratespiel, wer denn nun schon wieder wen spielt, sondern unterstützen ja auch die inhaltliche Aussage.

Für mich der Film des Jahres.
norbert
26.11.2012 - 11:38 Uhr
Kann "Ö Siel" nur zustimmen.

Für mich aber eigentlich FILM DES JAHRHUNDERTS!
norbert
26.11.2012 - 14:10 Uhr
Im Übrigen sind für mich alle Menschen, die mit diesem Film nichts anfangen können geistlose Hohlbirnen, die nur flachen Hollywoodmist wie "Transformers" verkraften können. Bei mir gibt es nur schwarz und weiß, das macht es mir einfacher, mich in den Sphären, in denen ich mich aufhalte, besser zu bewegen.
Castorp
26.11.2012 - 17:36 Uhr
Bei mir gibt es nur Tom Hanks und Halle Berry.
hauptsache bond
05.02.2013 - 20:12 Uhr
nur 1. Mio Zuschauer in den deutschen Kinosäälen...erbärmlich, daß gute Filme hier nicht so ankommen.
Diver
05.02.2013 - 20:16 Uhr
Um ehrlich zu sein, könnte ich mir wohl nichts schlimmeres als einen dreistündigen Film mit Tom Hanks und Halle Berry in den Hauptrollen vorstellen.
dódeI
05.02.2013 - 20:16 Uhr
Obwohl den einzelnen Plots die Tiefe abging, bzw. man es auch wie kop sehen könnte ("Die Verknüpfung der Geschichten bleibt synthetisch, die Botschaft platt und rührselig.), fand ich den Film als Ganzen sehr beeindruckend. Ein bildgewaltiges Werk, das auch über 3 Stunden nie langweilt. Die wieder auftauchenden Schauspieler führen nicht nur zu einem netten Ratespiel, wer denn nun schon wieder wen spielt, sondern unterstützen ja auch die inhaltliche Aussage.

Für mich der Film des Jahres.

jap, für mich auch. über die gesamte länge hinweg spannend und einzigartig. einzigartig, weil der film so viele verschiedene genres vereint.

natürlich fehlt ihm bei so vielen geschichten die tiefe, aber als reiner unterhaltungsfilm extrem gut gelungen.
superhelge
05.02.2013 - 20:20 Uhr
Endlich mal ein Film, den man ohne Befürchtung einer Abnutzung mehrfach gucken konnte, da man immer auf der Suche nach den Episoden-Verbindungen ist und versucht die Schauspieler zuzuordnen.

8,5/10, davon 1 Bonuspunkt für das mutige Konzept...
Teenie-Star (16) bricht plötzlich zusammen – tot!
18.04.2019 - 09:57 Uhr
Ihre erste TV-Rolle hatte sie im Alter von zwei Jahren in der Briten-Sitcom „Absolutely Fabulous“. Später spielte Mya-Lecia Naylor (†16) an der Seite von Tom Hanks (62) im Film „Cloud Atlas“. Jetzt ist die Jung-Schauspielerin plötzlich verstorben!

https://www.bild.de/unterhaltung/leute/leute/mya-lecia-naylor-16-britischer-teenie-star-bricht-ploetzlich-zusammen-und-stirbt-61323716.bild.html

kingsuede

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Registriert seit 15.05.2013

13.11.2020 - 21:49 Uhr
Gerade zum ersten Mal gesehen. Einfach nö!

Eurodance Commando

Postings: 750

Registriert seit 26.07.2019

13.11.2020 - 22:32 Uhr
Der Film oder der frühe Tod?

kingsuede

Postings: 1858

Registriert seit 15.05.2013

13.11.2020 - 23:02 Uhr
Das war jetzt auf den Film bezogen. Der frühe Tod selbstverständlich auch.

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