Brian Eno - Lux

User Beitrag
musie
23.11.2012 - 09:00 Uhr
ach, dem autor der rezension ging es doch um die pure provokation im wissen darum dass hier eine mehrheit die ambientmusik von brian eno totlangweilig findet und ich nimm den ball mal auf. ich habs in den letzten kalten tagen zum lesen im hintergrund laufen gehabt und als es fertig war, wieder auf anfang gestellt. um einem raum mit musik im hintergrund wärme zu verleihen kommt mir im moment keine bessere musik in den sinn.
naja
23.11.2012 - 11:43 Uhr
ich gebe dir recht, mit allem was du schreibst.

(ich wollte zuerst armin faken und dir die neue kid rock empfehlen, aber heute hat bei mir mal die vernunft gesiegt.)
the swans
23.11.2012 - 16:00 Uhr
warum nicht mal locker ein "ohne bewertung" raushauen? =)
Swans
23.11.2012 - 16:17 Uhr
warum nicht mal locker ein "the" weglassen? =)
Söder
24.11.2012 - 01:04 Uhr
Na ja, C. Preußer eben. Wenn der 'ne Platte Kacke findet kann ich sicher sein das sie gut ist. Schreiben auch die anderen Seiten meines Vertrauens. Ich denke jetzt werde ich sie mir auf jeden Fall komplett anhören...
presseschau
24.11.2012 - 02:41 Uhr
nme sagt: 8/10

http://www.nme.com/reviews/brian-eno/13859
LOL
24.11.2012 - 09:24 Uhr
"Eine kleine Nachtmusik" für all jene, die sich Sonic-Youth-Bilder auf ihre Facebook-Seite klatschen."

??? ist der Preußer dumm? oder wurde er nur zu viel (zurecht) geklatscht?
borke
24.11.2012 - 09:27 Uhr
was gibts an dem satz auszusetzen? stimmt doch.
knorke
24.11.2012 - 10:23 Uhr
@lol: das ist noch gar nix: wer preußer für dumm hält, sollte sich mal die walker-rezi durchlesen.

die plattentests-redaktion ist halt auch nicht mehr das was sie mal war.
Kamm
24.11.2012 - 16:10 Uhr
Na na na, wer hier schon den Baschek für verachtenswert hält, der müsste bei der Karijord-Rezi ja mit einem Aufschrei des tief verletzten intellektuellen Gefühls das Weite suchen. Sowieso eine Beleidigung für jeden wahrhaft Kunstinteressierten, dem Eno nicht schon aus Prinzip eine mindestens gute Benotung zu geben. So richtig schnippisch und eingeschnappt werde ich aber erst, wenn ich mir ansehe, was die hier bzgl. TvB verbrochen haben. Geht echt einfach gar nicht. Früher wäre das nicht passiert.

Sapperlot, was sind wir nur wieder für furchtbar distinguierte Gestalten. Der Baschek hat wahrscheinlich noch nicht mal die Hälfte des SZ-Literaturkanons bis 1850 im Schrank stehen. Pfff
Fichtenmopped mit Bürstenfunktion
24.11.2012 - 18:05 Uhr
Richtig! ""Kunst"" == Kunstscheiße. The Gaslight Anthem one and only!

24.11.2012 - 18:51 Uhr
Wunderschöne entrückte Ambient-Musik, bei der jeder Ton Sinn ergibt. Ist halt nicht für jeden etwas und sicherlich hätte ich da auch nicht immer Bock drauf. Gut geeignet, wenn man was ruhiges, besinnliches hören will. Die 3/10 ist in dem Fall eine höchst subjektive Bewertung.
Kamm
24.11.2012 - 18:52 Uhr
Ganz genau! Und weil immer alles so einfach ist und man sehr schön um der Selbstbestätigung willen nur das versteht, was man auch verstehen möchte, finde ich The Gaslight Anthem eher langweilig und Scott Walker sehr interessant.

Es ging mir nicht um irgendeinen Kunstbegriff, sondern um die arrogante Art und Weise, wie manche hier der Meinung anderer nichts als Verachtung entgegenbringen. Der Preußer halt; wenn der schon was scheiße findet, dann kann es ja nur gut sein. Klar, 2Raumwohnung, Silbermond, 4lyn, Kelly Calkson, Brian Adams, Ich + Ich, die letzte Coldplay, Killerpilze, Avril Lavigne - alles geniale Musik!
@Kamm
24.11.2012 - 20:51 Uhr
Nunja, er tendiert manchmal schon dazu hoch angesehene Künstler in der Luft zu zerreissen (warum auch immer). Aber schön, dass du auch ein paar Schrottalben gefunden hast die von ihm zurecht zerrissen wurden.
Christian
25.11.2012 - 02:25 Uhr
Es gibt keine Kalkulation. Und auch keine Provokation.
Es geht um die Musik.
murks
25.11.2012 - 17:33 Uhr
wann merkt ihr endlich, dass rezis das überflüssigste sind auf dieser welt, mann o mann!
@Christian
26.11.2012 - 18:13 Uhr
Sind Sie etwa der Mensch, der diesen fürchterlichen Unsinn zusammengeschrieben hat? In dieser lächerlichen Zeilenschinderei steht nur der substanzlose Müll eines selbstverliebten Wortverdrehers. Sie haben weder das Konzept noch den Sinn dieser Musik verstanden, was allein schon dadurch ersichtlich wird, dass Sie nicht ein einziges Wort darüber verlieren. Stattdessen ziehen Sie in einer Tour sinnloseste Analogien, die sich mindestens auf demselben armseligen Niveau bewegen wie Ihre durchgeknallten Leser in dieser intellektuellen Fäkaliengrube. Armes Deutschland.
@Christian
26.11.2012 - 18:20 Uhr
Haben Sie das Album überhaupt gehört oder saßen Sie wie diese eingesperrten Tiere hier in Ihrem Forenzoo nur vom dem Rechner und haben sich irgendwelche Streams angehört? Ojeojeoje.
Achim
26.11.2012 - 19:52 Uhr
von einem rezensenten wünsche ich mir hier im forum mehr als hohle phrasen. wenigstens meldest du dich überhaupt, immerhin. das darf man von den neuen (nora lynn, peter) ja nicht mehr erwarten.

Achim.
Klartextdemenz
26.11.2012 - 20:31 Uhr
Es geht um die Musik.

Hier musste ich mal richtig schmunzeln - ja sicher doch! Das Schlimme ist dabei aber, dass dieser Satz tatsächlich ernst gemeint sein könnte... Wenn es doch um die Musik geht, wieso dann nicht mal zur Abwechselung drüber schreiben?
Mal 7
27.11.2012 - 09:15 Uhr
Ich hätte da noch ein paar Textbausteine gehabt:

"Man möchte Eno die berühmte Zeile eines schwedischen Popduos entgegenrufen: Don't bore us, get to the Chorus!"

"Popelnd steht man auf der Tanzfläche und wartet auf den Moshpart - vergeblich!"

"Hört man sich "Lux" konzentriert über Kopfhörer in Dauerschleife an, merkt man erst, dass da Musik lief, wenn plötzlich das Akku des Players leer ist."

"Das Blubbern meiner Pilzrahmsuppe im Pilzrahmsuppentopf: 4/10. Der im No-Fat-Modus aus dem Küchenplayer entweichende Eno-Dunst: 3/10. "

"Wenn Aphex Twin einen Schluckauf hat, macht Eno sich Notizen."


Und sowas halt. Naja, war ja nicht nötig.
Christian
27.11.2012 - 09:52 Uhr
Stimmt – das waren wirklich hohle Phrasen von Samstagnacht: „Es gibt keine Kalkulation. Und auch keine Provokation. Es geht um die Musik.“
Dennoch: Ich sehe das Problem nicht. Mir gefällt das Album nicht, die Musik ödet mich an.

@@Christian: Die Konklusion „Ojeojeoje“ verstehe ich nicht. Ihre Prämisse ist nämlich schon falsch.
Mal 7
27.11.2012 - 10:14 Uhr
Ich sehe das Problem nicht.

Dass dir das Album nicht gefällt, dürfte nicht das Problem sein. Eher der provokante Stil deiner Rezi. Von wegen "Niemand" (außer dir natürlich) traut sich zu wiedersprechen, keine Songs (!), Windows-Melodie, Kunst, Seidenschal, Bluthochdruckpatient. Ist ja nicht so abwegig, dass das nicht überall gut ankommt, zumal du offensichtlich für Ambient grundsätzlich nichts übrig hast.

Ansonsten bin ich - was das Album betrifft - exakt deiner Meinung :D Für einen ernsthaften Verriss ist das vielleicht n bisschen dünne...
eric
27.11.2012 - 10:32 Uhr
Kann schon verstehen, dass man solcher Musik nur Gähnen entgegenbringen kann. Tut nicht weh, braucht aber auch Niemand, im Ernst. :)
musie
27.11.2012 - 11:13 Uhr
doch, ich brauche diese musik, zumindest aktuell (siehe erster post, gilt immer noch). wer sich von so platter provokation in der rezi verärgern lässt, ist aber auch selber schuld. und andererseits ist die rezi ja fast wieder amüsant.
Christian
27.11.2012 - 11:26 Uhr
Ich finde „LUX“ belanglos. Und bin selbstverständlich damit einverstanden, wenn man das Album anders bewertet und für die Erwärmung eines Raumes zweckentfremdet. ;)

@ Achim: Dass sich Nora-Lynn hier nicht zu Wort meldet, ist wohl nachvollziehbar. Dies dürfte das erste Forums-Thema seit Ewigkeiten sein, in dem mal wieder einigermaßen konstruktiv über Musik diskutiert wird.
musie
27.11.2012 - 11:39 Uhr
im ambientbereich ist allerdings vieles vermeintlich belanglos, minutenlang tut sich da nichts bis ein soundfürzchen entstehen kann (z.b. Loscil). im falschen moment/in der falschen gemütslage totlangweilig, im richtigen moment faszinierend, wie Spock sagen würde.
musie
27.11.2012 - 11:43 Uhr
ich finde alles gut was plattentests gut findet. fistet mich jetzt wenigstens dafür mal einer?
musie
27.11.2012 - 14:03 Uhr
11.43=fake. ging hier erstaunlich lange ohne
rollator
27.11.2012 - 14:17 Uhr
Ambient ist tatsächlich nicht so mein Ding, und "Here come the warm Jets" zB ist mir allemal lieber, aber was jetzt der große Unterschied zwischen "Music for Airports" (MfA)- gilt bekanntlich als Genreklassiker - und Lux (langweilig?!) ist, erschließt sich mir nicht. Das Genre ist ja naturgemäß limitiert für Weiterentwicklungen und Lux funktioniert als Soundtapete nicht wirklich schlechter als MfA.
apfel und birne
28.11.2012 - 01:04 Uhr
brian eno ist der scott walker der elektro-szene.
Ö Siel
28.11.2012 - 01:24 Uhr
Mal 7
27.11.2012 - 09:15 Uhr
Ich hätte da noch ein paar Textbausteine gehabt:

"Man möchte Eno die berühmte Zeile eines schwedischen Popduos entgegenrufen: Don't bore us, get to the Chorus!"



Der ist aber schon gut, muss man sagen.
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28.11.2012 - 02:27 Uhr
Kann schon verstehen, dass viele mit Ambient wohl nichts anfangen können bzw. vor allem, wenn es so sehr minimalistisch und reduziert ist wie dieses Album. Dennoch gibt es Momente und Phasen, wo es genau das Richtige ist. Dann ist es wie ein subtiles Funkeln und Schimmern, das einen durchaus berühren kann.

Was das Besondere und Schöne an Ambient sein kann und warum weniger manchmal wirklich unendlich viel mehr ist, wird jedoch eher an einem Track wie dem hier von Helios deutlich:

Link
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28.11.2012 - 02:28 Uhr
Jetzt aber
Armin van de Meiklokjes
28.11.2012 - 04:31 Uhr
Die neue Kid Rock ist besser.
musie
28.11.2012 - 09:42 Uhr
Helios ist richtig gut aber wohl eher einfacher zugänglich. insofern ein guter einstieg für den rezensenten :) nein hören wir doch auf, es ist ihm einfach zu langweilig, basta und ok.

zum neues entdecken sind diese pop ambient sampler aus dem hause kompakt sehr nett. aber eher auch nicht so reduziert wie z.b. Loscil.
Eselhudi
28.11.2012 - 10:23 Uhr
Was für 'ne Grütze! Dieser Trottel haut nun seit fast 40 Jahren einen Schrott nach dem anderen raus. Wer hört sich diese angeblich so "innovative" Musik eigentlich an? Langweiliger und uninteressanter kann man sowas eigentlich gar nicht mehr inszenieren. Für mich die überflüssigste Tucke überhaupt in der Musiklandschaft. Denn der Typ hat für die Entwicklung des Genres in etwa soviel getan wie Dieter Bohlen für den Jazz. Ich hasse Brian Eno.
Analstöpsel
28.11.2012 - 10:52 Uhr
Brian Eno könnte auch in einen Eimer scheißen und das ganze als Kunst verkaufen. Die Kommentarwichsmaschinen hier würden sich mit Sicherheit einen drauf runterholen.
kleiner Tipp
28.11.2012 - 10:53 Uhr
richtige "Ambient"-Musik hören:

Lou Reed - Metal machine musice
Kommentarwichsmaschine
28.11.2012 - 11:02 Uhr
Brian Eno könnte auch in einen Eimer scheißen und das ganze als Kunst verkaufen. Die Analstöpsel hier würden sich mit Sicherheit einen drauf runterholen.
Vashyron
28.11.2012 - 12:47 Uhr
Nachdem ich mir "Lux" nun einmal in voller Länge angehört habe, frage ich mich, woher Christian da überhaupt noch drei Punkte nimmt.
presseschau
28.11.2012 - 13:07 Uhr
http://pitchfork.com/reviews/albums/17303-lux/

pitchie gibt 8.0
Vashyron
28.11.2012 - 18:18 Uhr
Wer diese Ambient-Langeweile als Musik bezeichnet, für den sind Kaminfeuer-DVDs auch Filme.
Guido Osterwelle
29.11.2012 - 02:21 Uhr
Ich mag ja Plattentest ganz gerne, aber müssen die so oft die Elektrosachen runtermachen? Wenn Soundgarden eine neue rausbrngt, dann ist das wunderbar, wenn aber Brian Eno mit Ambient ankommt, ist das direkt mal ne 3/10. Das ist nicht ganz gerecht
musie
29.11.2012 - 09:05 Uhr
ich glaube, plattentests hat einerseits nicht den anspruch objektiv zu sein und andererseits hat man hier mit einem billigen brianenoverriss 80% der leser auf seiner seite.

wenns in der rezi eine 7/10 gegeben hätte (wäre angebracht..), ginge es nun hier darum, welche langweilige pennermusik der rezensent vor seinem kamin auf dem bärenfell hört..

was ich allerdings nicht ganz verstehe ist die tatsache, dass man ausgerechnet diesem rezensenten zum zweiten mal ein brian eno album überzwingt.
musie
29.11.2012 - 09:32 Uhr
"brianenoverriss"

guckt mal wie dumm und schwul ich bin.
new age
29.11.2012 - 11:11 Uhr
"was ich allerdings nicht ganz verstehe ist die tatsache, dass man ausgerechnet diesem rezensenten zum zweiten mal ein brian eno album überzwingt."

sado-maso-beziehung zwischen armin und christian,vermutlich.
Mein Ihres
29.11.2012 - 11:35 Uhr
Wobei man das hier ja oft feststellt: Da hat ne Indieband plötzlich Erfolg, wird für PT uncool und anschließend nur noch verrissen. Und damit das auch so bleibt, werden neue Alben immer dem gleichen Rezensenten zugeschustert...
rudi66
08.01.2013 - 15:54 Uhr
während ich diese Zeilen schreib läuft Lux im Hintergrund.....
ich kann die Rezension nicht nachvollziehen....
wenn jemand von einer Musikrichtung keine Ahnung hat oder sie nicht verrstehen will dann soll er auch keine Rezension darüber schreiben!
Sicher ist Lux nichts revolutionäres. Jedoch als das was es sein soll, nämlich Ambientmusic,ist Lux einfach ein fantastisches Album!
Wunderbar zum relaxen,lesen,träumen oder was auch immer.....;-)
Vashyron
08.01.2013 - 18:29 Uhr
während ich diese Zeilen schreib läuft Lux im Hintergrund.....

Wunderbar zum relaxen,lesen,träumen oder was auch immer.....;-)

lol

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