Spex

User Beitrag

saihttam

Postings: 1392

Registriert seit 15.06.2013

16.10.2018 - 01:40 Uhr
Och nö! :(
Sprücheklopfer
16.10.2018 - 07:26 Uhr
Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!
senior
16.10.2018 - 07:31 Uhr
@ mister x der deutsche stone wird sich nicht halten können,alleine auf grund seiner werbeanzeigen da vergeht einem die lust am lesen.
Rolling Stone
16.10.2018 - 07:50 Uhr
Warum sollte sich der Rolling Stone eher halten als der Musikexpress? Auflage und Reichweite sind ähnlich hoch, die Ausrichtung dabei aber im Falle des Rolling Stones noch weit hinterwäldlerischer-reaktionär.

Plattenbeau

Postings: 600

Registriert seit 10.02.2014

16.10.2018 - 10:39 Uhr
Ist schon schade, dass eine Institution wie SPEX den Betrieb einstellt. Ich selbst habe sie nie gelesen. War mir früher irgendwie zu hoch. Griff dann eher zu VISIONS oder später zu Musikexpress. Aber auch das ist schon lange her. Kaufe eigentlich überhaupt keine Zeitschriften mehr.

Ich weiß nicht, ob SPEX es vielleicht versäumt hat hat sich dem Zeitgeist anzupassen oder ob das in punkto Musikjournalismus überhaupt geschäftstragend möglich ist.
Der Schuldige ist klar
16.10.2018 - 11:22 Uhr
Das Internet und dort Seiten wie 'Plattentests' haben die SPEX in den Ruin getrieben!

slowmo

Postings: 357

Registriert seit 15.06.2013

16.10.2018 - 11:32 Uhr
Muss ja gestehen, dass ich auch schon seit Jahren keine Musikzeitschrift mehr gekauft habe und die Spex war mir immer etwas unsympathisch.
Fande auch den Intro als Gratismagazin und Musikexpress eigentlich immer am besten. Hin und wieder auchmal das Ox-Fanzine (als ich noch viel Punk und teilweise auch Hardcore gehört habe). Grundsätzlich stört mich an den gängigen Musikzeitschriften auch immer, dass im Prinzip immer nur derselbe kram von denselben hochgehypten Bands drin steht. Wirklich mal was neues entdecken oder mal interessante Hintergrundinfos erfahren, war eigentlich nur selten drin und nur für die Reviews braucht man sich ja keine Zeitschrift mehr zu kaufen. Die gibt es meist viel ausführlicher im Netz. Im Intro erinnere ich mich an einige interessante Specials wie z.B. das 25 Jahre Subpop Jubiläum oder eines über Steve Albini und Touch & Go. Sowas in der Form hätte ich gerne mehr gehabt und dann würde ich auch sicher öfters zu Zeitschriften wieder greifen. Stattdessen gibt es dann leider ja eher nur irgendwelche Hipsterfotosessions mit den Editors, Strokes oder Coldplay oder so ein Quatsch. Das braucht doch keiner.
Von oben herab
16.10.2018 - 12:24 Uhr
Hab mir die bis zuletzt zwar immer noch gekauft,
aber wohl überwiegend aus nostalgischen Gründen.Oft landete die nur ein-,zweimal durch-
blättert auf meinen Stapel alter Zeitschriften.
Die waren halt doch nicht so "mittendrin" wie
Daniel Gerhardt gesagt hat,sondern präsentierten alles aus einem fast professoralen
Habitus heraus.Irgendwie Musikkritik von oben,
die sich zwar mit dem Künstler solidarisiert,den
Leser sich hingegen ab und an wie ein armes
Würstchen fühlen lässt.
Zudem gab es da Rezensionen,die einen wegen
ihrer Arroganz echt aggressiv machen konnten.
So zum Beispiel Kristoffer Cornils über das letzte
Album von The Field "Spotify-und Chillbanalität
für gestresste Seelchen".Und das war nur einer
von vielen unangenehmen Sätzen.
Spex-Redakteur
16.10.2018 - 12:44 Uhr
*den kleinen Finger abspreiz*
Nachfrage
16.10.2018 - 12:47 Uhr
Gab es Spex ernsthaft nur im Print-Format?
Frägende Ente
16.10.2018 - 13:03 Uhr
Ist das eigentlich immer der gleiche Depp hier mit den fehlenden Leerzeichen und den dämlichen Zeilenumbrüchen? Oder gibt es hier mehr von der Sorte?
Der Depp
16.10.2018 - 13:08 Uhr
Ich mach nichts falsch.Irgendwas stimmt mit
meinem Smartphone nicht.
Mister Spex
16.10.2018 - 13:11 Uhr
Kaufen Sie ihre Brille jetzt bei Fielmann.

saihttam

Postings: 1392

Registriert seit 15.06.2013

16.10.2018 - 13:26 Uhr
Ich fand ja immer die Mischung aus Musik, anderen kulturellen Aspekten, aber auch gesellschaftskritischen und politischen Themen sehr gelungen. Außerdem wurden nicht immer wieder die gleichen alten, langweiligen Rockbands abgefeiert, wie es in der Visions oft der Fall war. Mal gucken zu welchem Magazin ich jetzt ausweiche. Vermutlich wird es der Musikexpress. Ich habe nämlich schon immer ganz gerne noch was physisches zum Lesen in der Hand. Vielleicht schaue ich auch, wo es Daniel Gerhardt jetzt hinverschlägt. Der war eigentlich überall immer mein Lieblingsredakteur und auch ein Grund, weswegen ich mit der Spex angefangen habe.

Mister X

Postings: 2459

Registriert seit 30.10.2013

16.10.2018 - 13:32 Uhr
weil es den stone in sehr vielen laendern gibt und auch von denen mitfinanziert wird

Mister X

Postings: 2459

Registriert seit 30.10.2013

16.10.2018 - 13:40 Uhr
der deutsche stone kann sich auch in fast jeder ausgabe zusaetzliche extras wie schallplatten und co leisten. war im me schon ewig nicht mehr drinne. habe stone und me seit januar 2010 abboniert und freue mich tierisch aif jede ausgabe. kaufe mir von beiden auch jede platte des monats. in zeiten der internetuebernahme sind beide aber etwas nutzlos geworden da sogar der heftinhalt bei denen nach einer woche im netz landet. interviews findet man auch aif anderen portalen. zudem wurde der me nach dem umzug nach berlin ganz ploetzlich ganz doll auf electro-acts fixiert.

bin aber halt ein sammler beiden.
@Mister X
16.10.2018 - 14:53 Uhr
"kaufe mir von beiden auch jede platte des monats"

Daher also dein langweiliger, ausgesprochen durchschnittlicher Musik-"Geschmack".
Sichi
16.10.2018 - 15:20 Uhr
Hipsterfotosessions mit Coldplay. Klar.

HELVETE II

Postings: 2006

Registriert seit 14.05.2015

16.10.2018 - 15:44 Uhr
Ich habe das Spex nie gelesen, aber der Abgang einer solchen Institution stimmt einen trotzdem nachdenklich. In meiner unverbesserlichen, altmodischen Art leiste ich mir den Luxus, Abonnent gleich zweier Musikzeitschriften zu sein, Deaf Forever und Eclipsed. Möge ihnen dieses Schicksal noch lange erspart bleiben.

MartinS

Plattentests.de-Mitarbeiter

Postings: 572

Registriert seit 31.10.2013

16.10.2018 - 16:44 Uhr
Schade. Hab immer mal wieder reingelesen, mich aber meistens zu blöd gefühlt.
Am Rand @Mister X: Beim Musikexpress schreckt mich stets der grauenhafte Webauftritt ab, wie sehr steigt da die Qualität in der Printausgabe?
aussi
16.10.2018 - 17:58 Uhr
jetzt plärrt nit ewig rum die zeit für spex ist vorbei jetzt kommt halt was anderes !
gegen gentrification
16.10.2018 - 18:41 Uhr
der umzug von köln nach berlin war der anfang vom ende. in köln hatte man sein eigenes biotop, in berlin haben ihnen hipster die sinne vernebelt.
Pole
16.10.2018 - 18:49 Uhr
@MartinS

Der Musikexpress ist wirklich unterhaltsam und weit besser als der Webauftritt. Im Abo gar nicht so teuer, wenn man nach einem Angebot schaut
Pole
16.10.2018 - 19:10 Uhr
Man muss natürlich trotzdem so komische Berliner Hipster-Fressen akzeptieren (inklusive männlichem Redakteur mit Doppelnamen "Rehm-Gonzalez")
Frank
16.10.2018 - 20:55 Uhr
Vielelicht ist der Niedergang der Musikzeitschriftenszene (Rolling Stone, Musik Express,...) auch direkt mit Springer verbunden. Denn wie bei den anderen Sachen von denen gilt: wer gibt dafür Geld aus?
Und die SPEX war immer schon intellektuell, fast schon zu, und dürftiger Inhalt konnte man früher mit intelektuellem Geschwurbel zukleistern. Heute verkauft sich so etwas nicht mehr.
Frank
16.10.2018 - 20:57 Uhr
Ich spreche nur gebrochen Deutsch.
Impertinenter Pedant
16.10.2018 - 21:08 Uhr
Bin ein Arschloch und sehr frustiert.
trudel die alte nudel
17.10.2018 - 11:21 Uhr
pedant dir kann man nur die lapp verschlage!

Mister X

Postings: 2459

Registriert seit 30.10.2013

17.10.2018 - 15:14 Uhr
Sind aber schon viele Mode-Seiten drinne. Auch zu viel Werbung. Und alles was In ist bei denen Out. Casper zb.
Flapp
17.10.2018 - 16:52 Uhr
Obwohl ich bis zum Berlin-Umzug 20 Jahre Spex-Abo hinter mir hatte, ist es irgendwie nicht schade drum.

Die verschiedenen Chef-Redaktionen haben den Laden schon in unfassbarer Gemächlichkeit immer weiter runtergewirtschaftet, also inhaltlich gesehen. Bis Ende der 90er ging da eigentlich immer wieder was, dennoch war Dath meines Erachtens der letzte wirklich interessierte Chef-Redakteur.

Das Statement von Gerhardt spricht da schon Bände, was eigentlich vom pop-kulturellen Ansatz übriggeblieben ist - irgendein Geschwurbel von wegen "Geschichten suchen", "Pop und Gesellschaft prallen aufeinander", "aus der Mitte des Geschehens berichten" - alles Worthülsen, die verdecken sollen, dass es da schon seit gut 15 Jahren keinen auch nur ansatzweise konsistenten Zugang gegeben hat.

Ja, Spex war in den 80ern und Teilen der 90ern auch deshalb so, nun ja, kompliziert, weil da zig Autoren auch neue theoretische Grundlagen für ihr Handwerkszeug ausprobierten/suchten. Das war bisweilen anstrengend, gewährte aber oft genug einen spannenden Blick auf verschiedenste Themenfelder.

Dann aber wurden schlicht keine Autoren, irgendwann auch keine Redakteure mehr gesucht, die in irgender Weise an der Verortung des eigenen Tuns in den Diskursen interessiert waren. Quasi als Ersatz wurde stattdessen die letzten eineinhalb Jahrzehnte in unfassbarer Drögheit, die keinen Furz elaborierter als die üblichen Verdächtigen des Pop-Journalismus war, über möglichst Abseitiges berichten (als pars pro toto: statt Reflexion über Mode, Gesellschaft und Pop einfach eine Modestrecke nach der anderen kommentarlos ins Heft geknallt) - und das reicht dann eben nicht mal für einen anständigen Trauermarsch, geschweige denn für irgendeine pop-theoretische Relevanz.

Loketrourak

Postings: 1000

Registriert seit 26.06.2013

17.10.2018 - 18:41 Uhr
Kann man so sehen, trotz allem verfolgte sie immer eine sehr eigentändige Position und auch musikalisch einen ganz eigenen Ansatz und damit eine andere Inspiration für die eigene Plattensammlung (und war zu der von Dir zu recht identifizierten Hochphase 80er - Mitte 90er oftmals anderen meilenweit voraus). Das gibts jetzt so leider nicht mehr. Schade isses schon, vor allem, wenn man noch gerne physische Zeitschriften liest.
Flapp
19.10.2018 - 11:21 Uhr
Kann man so sehen, trotz allem verfolgte sie immer eine sehr eigentändige Position und auch musikalisch einen ganz eigenen Ansatz und damit eine andere Inspiration für die eigene Plattensammlung

D'accord, ganz gewiss, aber genau das fand doch seit Ewigkeiten nicht mehr wirklich nachhaltig, zuletzt dann nur noch auf Kindergartenniveau statt.

Bestenfalls wurden dann noch die Künstler gesucht, die den poptheoretischen Reflexionshintergrund ohnehin schon mitbrachten, musste man sich selbst nicht mehr so anstrengen, bzw. man hatte teils nachgerade ein Fremdscham-Gefühl, weil die Autoren/Redakteure den Künstlern selbst gar nicht mehr wirklich folgen konnten, gar nicht wussten, wovon die da eigentlich sprechen. Als hätte man den Osterhasen in ne Adorno-Vorlesung gesetzt.

Ein Zwischenhöhepunkt der unterreflexiven Popdiskursivität war dann unter dem unsäglichen Dax erreicht, als sie in einem Jahrespoll unbedingt Tokio Hotel bei den Redaktionscharts drinhaben wollten, dafür extra das bisherige Voting aussetzten und nur noch die Chefredaktion entscheiden ließen. Die Texte dazu waren dann ein absolut herbeigelogenes Auf-die-eigene-Schulter-klopfen, gefüttert einzig durch haltloseste Unterstellungen, die halbe Welt würde TH wegen Autotune "verachten", aber WIR, ja WIR finden das knorke - ohne Begründung, wohlgemerkt.

Derartige Flausen gab es danach dann zwar nicht mehr, es war aber schon der letzte Todesstoß für jedwede poptheoretische Auseinandersetzung - ohne die es die Spex eben überhaupt mal so gar nicht mehr brauchte.
ArminsPlattenPalace
19.10.2018 - 11:29 Uhr
Die Spex-Influencer sind halt nur noch so zeitgemäß wie mechanische Schreibmaschinen.
GV
23.12.2018 - 16:57 Uhr
Geht jetzt online weiter. Mit neuem Chefredakteur und Abo-Model.
Neuer Chefredakteur
23.12.2018 - 17:02 Uhr
Relotius?
GV
23.12.2018 - 22:31 Uhr
Abo-Modell natürlich, nicht Model.
GV
23.12.2018 - 22:34 Uhr
Geschlechtsverkehr
Neuer Chefredakteur
24.12.2018 - 00:05 Uhr
Geschlechtsverkehr mit Abo-Model?
SpanSpex
24.12.2018 - 06:00 Uhr
GV mit Flatrate
Magazin für Sexismus
27.12.2018 - 15:39 Uhr
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/sexismus-im-musikjournalismus-es-war-eine-genugtuung-a-1244357.html
Linksgrüne Feministin
27.12.2018 - 15:51 Uhr
*Mistgabel und Fackel aus dem Keller hol und sich auf den Weg zur Spex-Redaktion mach*
Arbeiter
29.12.2018 - 19:18 Uhr
Ich habe die #384 heute am Kiosk gekauft. Auch wenn ich ein sehr unregelmäßiger Käufer war, beschleicht mich doch Wehmut.
Arbeiter
29.12.2018 - 20:12 Uhr
Bin eben ein alter weißer Mann.
nörrtz
29.12.2018 - 22:08 Uhr
Kein Merkel-Cover?

Seite: « 1 ... 3 4 5 6
Zurück zur Übersicht

Hinterlasse uns eine Nachricht, warum du diesen Post melden möchtest.

Einmal am Tag per Mail benachrichtigt werden über neue Beiträge in diesem Thread
Dein Name:
Deine Nachricht: