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Tori Amos - Gold Dust

User Beitrag
Makische
30.08.2012 - 14:32 Uhr
Es erscheint ja nun bald das neue " Best of" von Tori.
Alte Lieder von verschiedensten Alben neu aufgenommen mit einem Orchester.

Heute ist nun die erste "Single" mit dazugehörigem Video veröffentlicht worden.

http://www.stern.de/kultur/musik/exklusive-videopremiere-tori-amos-zeigt-geschmack-1886700.html
Makische
30.08.2012 - 14:34 Uhr
http://www.stern.de/kultur/musik/exklusive-videopremiere-tori-amos-zeigt-geschmack-1886700.html

Der Link sollte funktionieren
Botox
30.08.2012 - 15:24 Uhr
Dear Tori, what have I done to you...?!
Castorp
30.08.2012 - 15:54 Uhr
Tori, you held gold dust in your hands...
Makische
18.09.2012 - 16:18 Uhr
http://www.rollingstone.com/music/news/song-premiere-tori-amos-silent-all-these-years-and-gold-dust-20120918

Da kann man sich Silent All These Years und Gold Dust anhören.
Ach
18.09.2012 - 22:30 Uhr
Wenn Sie mich nur Heiraten würde oder nen neuen Song mit Trent Reznor aufnehmen würde
Makische
25.09.2012 - 16:24 Uhr
http://www.pastemagazine.com/blogs/av/2012/09/album-stream-tori-amos--gold-dust.html

Und nun das Album zum streamen.
Castorp
26.09.2012 - 11:52 Uhr
"Yes, Anastasia" und "Marianne" finde ich am stärksten, die Einspielungen von "Gold dust" und "Winter" wirken überflüssig, da sind die Albumversionen irgendwie immer noch bewegender.

Aber grundsätzlich hätte Tori ruhig etwas mutiger sein können, die Songs wirken einfach zu perfekt eingespielt und immer noch zu dicht am Album-Original. Warum nicht mal gegen den Strich bürsten, spezielle Holzbläser aus dem 18. Jahrhundert verwenden etc.?
Greylight
27.09.2012 - 19:54 Uhr
Hm, weiß beim ersten Reinhören in den Stream irgendwie nicht so recht, was ich davon halten soll. Sowas wie "Cloud On My Tongue" grade - klingt ja wirklich eigentlich fast wie das Orginal, abgesehen davon dass die frühere Magie nicht rüberkommt. Was ist mit der entrückten Melancholie passiert? Die ist jetzt wahrscheinlich nicht mehr da, also sollte sie sich da auch nicht an ihren alten Songs vergreifen. Oder "Precious Things", bei dem die Wut fehlt. Und es scheinen tatsächlich alle Songs nah am Orginal zu sein. Und dass diese jetzt irgendwie noch eine neuerliche Dimension der Tiefe besitzen würden, kann ich da auch nicht erkennen. Somit erschließt sich mir der Sinn dieses Albums nicht.

Dabei hatte doch "Night Of Hunters" wirklich seine Momente, ebenso wie die vorigen Alben auch. Auch wenn das was ihre Alben bis einschließlich "Scarlet's Walk" ausgemacht hat, immer nur noch vereinzelt durchblitzt. Also nach dem ersten Hören habe ich den Eindruck, das alles hätte sie sich genauso gut leider auch sparen können. Aber gut, scheint ja viele Orchestermusiker zu geben, die ums Verrecken nicht improvisieren können und eigentlich sowieso nichts können, außer Stücke perfekt nachzuspielen, abgesehen davon, dass Tori da sicherlich ohnehin diktatorisch alles unterbunden hätte. Bin grade bei "Flying Dutchman", da scheint ja kein einziger Ton anders zu sein, nur dass die irgendwie überschwängliche, kindliche Freude, die das Orginal ausgemacht hat, nicht mehr so rüberkommt. Also was für einen Sinn hat es, den einfach nochmal neu aufzunehmen? Seltsam.
Greylight
27.09.2012 - 20:14 Uhr
Hm, na gut, OK, zumindest "Precious Things" hat jetzt doch irgendwie was im Vergleich zur alten Version. Das Orginal kracht und scheppert halt auch ganz schön, wenn man es im Vergleich dazu hört. Subtile Unterschiede gibts auch, da muss man aber schon genau hinhören. Vielleicht kann ich die Vision dessen, was Tori da versucht hat, ja doch noch erfassen. Wahrscheinlich wollte sie ihre Songs irgendwie veredeln. Muss ich mir wohl noch mal mehr Zeit dafür nehmen, ob dies geglückt ist ... oder es eher ein Botoxeingriff ist. Sorry. ^^
markus
30.09.2012 - 22:04 Uhr
Trotz der Tracklist, die in der Tat mutiger sein könnte, finde ich das Album sehr gelungen. Schöne Arrangements - gerade Marianne, Cloud on my tongue oder auch Precious Things. Natürlich klingen die meisten Lieder sehr ähnlich wie das Original, trotzdem merkt man einen feinen Unterschied. Inzwischen sind ja doch viele Jahre vergangen, insofern finde ich es durchaus berechetigt, Klassiker wie z.B. Precious Things neu einzuspielen, auch wenn die Wut nicht mehr so ungezähmt rüber kommt...

Vor einpaar Jahren gab sie ein Konzert mit dem Orchester - da hat sie fast genau dieselben Songs gespielt. Die letzte Tour (mit dem Streichquartett) hat gezeigt, dass man auch andere Songs interessant neu-interpretieren kann (Spark z.B. - was das Streichquartett daraus gemacht hat ist eines meiner absoluten Tour-Highlights), insofern finde ich es schade, dass man bei Gold Dust auf Nummer sicher gegangen ist...
Greylight
01.10.2012 - 01:45 Uhr
Wie bei youtube so ziemlich bei jedem Video von ihr irgendjemand schreibt, dass sie eine Göttin ist. ^^ Und wenn man sie mal live auf der Bühne erlebt hat, weiß man, dass sie sich da dann auch gerne so inszeniert. Am heftigsten ist fast ihr Song über Datura. Wenn man nicht so wie sie noch nen entfernten Indianerbackground und damit eine ganz grundlegend andere Kultur und Einstellung gegenüber bewusstseinsverändernden Substanzen hat, könnte man daran nur gnadenlos zerbrechen und in der Klappse landen. Das ist definitiv so. Daran kann man schon sehen, wie heftig die eigentlich unterwegs war oder ist für das Verständnis eines westlich geprägten Menschen. ^^ Grade das hats aber auch ausgemacht. Die hat einen in den 90ern halt einfach mal kurz fertig gemacht mit ihrer ganzen Präsenz und der Musik, ohne es allzu offensichtlich zu machen, sondern es nur subtil durchscheinen zu lassen und den Hörer damit verzaubert. Im Mittelalter wäre die lässig mal als Hexe verbrannt worden. Wenig vergleichbar mit irgendwelchen sonstigen "Popstars", außer Björk vielleicht noch und Kate Bush. :-)
Castorp
01.10.2012 - 18:21 Uhr
Und Nico (Christa Päffgen). ;-)

...die - Gerüchten zufolge - auch als junge Frau vergewaltigt wurde und das in ihrer Musik verarbeitet hat.
Ex_Tori_Fan
01.10.2012 - 23:10 Uhr
Es ist weder die Titelauswahl, noch die Arrangements, nicht die Musik, nicht der Gesang - aber dieses "Werk" ist mit Abstand das unkreativste, was Frau A. jemals hervorgebracht hat.
Denn das schlimmste an diesem Album ist, dass absolut null Reflexion mit dem eigenen Werk stattgefunden hat.
Fast alles klingt genau so wie immer.
Zwar ist die Instrumentierung jetzt konzeptbedingt "klassischer" - auch keine Neuerung schlechthin aber egal - letztlich wird genau so gesungen wie schon vor 20 Jahren, der Sound und die Arrangements bleiben bis auf kleine, seltene Nuancen wie sie waren.
Das ist nun das vierte T.A. in Folge das wenig bis gar nichts (wie in diesem Falle) zu bieten hat. In den späten 90gern gab es eine ähnliche Phase. Das damalige vierte Album (von 2002) hieß "Scarlets Walk". Sicher nicht ihr bestes Album, aber eine Rückbesinnung auf alte Qualität.

Aber nun wird klar: Die Luft ist anscheinend endgültig raus - aber das kennen wir ja von so vielen ehemals großartigen KünstlerInnen wie z.B. Björk und Suzanne Vega.
pipi
02.10.2012 - 07:21 Uhr
ich muss leider auch sagen, dass dieses album zwar nicht schlecht ist, aber im grunde unnötig, da schlicht nichts neues... weder gesang noch arrangements unterscheiden sich von den originalen, man fragt sich wirklich: wieso das ganze?
einzig marianne kann mich in der neuen version überzeugen

das wird der erste tori release den ich mir nicht kaufen werde.... leider
dabei war ich nach night of hunters wirklich optimistisch, dass sie nach ihren flautenjahren 2005-2009 ihre neue richtung gefunden hat...
kreativer tod
02.10.2012 - 11:24 Uhr
night of hunters basierte allerdings auch auf klassischen originalen, tori hat also selbst dort ein bisschen "geklaut" und wenig eigenleistung gezeigt...
Makische
02.10.2012 - 15:04 Uhr
Das ist natürlich Unsinn. Zu sagen, dass auf NOH wenig Eigenleistung gezeigt wurde.
Der Umstand, dass sie aus klassischen Motiven Eigenes kreiert hat, teilweise nur aus kleinen Phrasen, zeugt eher von einer intensiven Einarbeitung und großem Aufwand.

Gold Dust ist sicherlich nichts Neues, es scheint teilweise wirklich überflüssig. Dennoch gefällt mir das Album als solches: Alte Lieder aus einem anderen Blickwinkel.
Ex_Tori_Fan
02.10.2012 - 15:25 Uhr
"Alte Lieder aus einem anderen Blickwinkel."

Ja schöne Idee, hätte mir auch gefallen.
Aber hier liegt der Blickwinkel ungefähr ganze 1,65° verschoben - auf das einzige was zählt: Ein neues Album das Kohle einspielt und den Vertrag mit dem neuen Label erfüllt. Frau hat sich halt eingerichtet.
viel wichtiger
02.10.2012 - 19:03 Uhr
Hat noch niemand drauf hingewiesen, wie schrecklich sie einem mal wieder auf dem Cover des Albums entgegenblickt? Tori ist ein Freak.
Makische
02.10.2012 - 19:46 Uhr
Sicherlich sind die Änderungen teilweise nicht sehr groß ausgefallen. Auch hätte ich mir bei der Auswahl der Songs andere Lieder eher gewünscht ( wie etwa Cruel, welches auf der letzten Tour mit dem Quartett ganz grandios war).
Dennoch denke ich, dass die Änderungen stark zu spüren sind und sich die Lieder anders anfühlen.

Ich denke, dass dieses Album, eher für jemanden konzipiert wurde, der Tori nur ein wenig kennt, vor allem wegen Little Earthquakes.
Für so jemanden bietet das Album kaum bekannte Songs ( Flavor, Flying Dutchman, Snowcherries...) und ebenso eine Art Best of.
Greylight
03.10.2012 - 13:15 Uhr
Bei "Winter" ist es echt irre, wie sehr diese Version hier gegenüber der Orginalversion verliert, obwohl es von den Noten her fast das gleiche ist und ich es da sogar einsehe, dass es ein "Sakrileg" sein könnte, irgendwas daran zu verändern. Hier fehlen jetzt irgendwie die ganzen Nuancen in der Stimme, die den Song überhaupt erst so besonders gemacht haben und die Seele davon nicht mehr richtig rüberkommt. Star Of Wonder verliert auch, der seiner orientalischen Streicherriffs beschnitten wurde. Viel zu lau kommt das jetzt rüber. Eigentlich verlieren alle, bis auf "Yes, Anastasia" vielleicht. Trotzdem lässt sich bei einigen auch der volle, warme Orchestersound genießen.

Nichtsdestotrotz, nach dieser lauen Sache jetzt erstmal eine Ohrenspülung.
Castorp
03.10.2012 - 13:32 Uhr
Ja, bei "Winter" ist es mir auch aufgefallen: da fehlt an den "entscheidenden" Stellen die Leidenschaft in der Stimme, das was früher so bewegt hat.

Der großartige Hollywood-Orchester-Sound reißt das Album auch nicht raus.
Greylight
03.10.2012 - 13:54 Uhr
Ganz recht, altes Haus.
Greylight
03.10.2012 - 14:13 Uhr
Und auch früher live hier z. B. wirkte es so, als sei der Song so sensibel und zerbrechlich, dass sie den nur ganz behutsam spielen darf und im Saal steht für knapp 7 Minuten die Zeit still. Aber diese Zeiten sind wohl vorbei.
markus
03.10.2012 - 17:38 Uhr
Ich denke, wenn sie die Lieder komplett verändert hätte, wäre der Aufschrei mindestens genau so groß. Live nimmt man das gerne in Kauf, da erwartet man es sich schon fast - aber schon bei der aktuellen Hey Jupiter Version, die sie live mit dem Orchester spielt (siehe youtube) beklagen sich viele, dass es eine zu krasse Veränderung ist.
Da gibts ein recht interessantes Interview zum neuen Album: http://thequietus.com/articles/10228-tori-amos-we-held-gold-dust-in-our-hands

we held botox in our hands
03.10.2012 - 23:58 Uhr
http://new.assets.thequietus.com/images/articles/10228/tori_main_1349217920_crop_550x370.jpeg

um gottes willen, die frau ist doch echt nicht mehr ganz knusper mit der verschlimmbesserung ihrer visage!
Makische
04.10.2012 - 00:04 Uhr
Da ist sie natürlich auch gephotoshoped ohne Ende.

Ganz so schlimm sieht sie "in echt" dann doch nicht aus:

http://woman.brigitte.de/asset/Image/briwoman/4-mode-schoenheit/4-1-mode/tori-amos-mode/tori-amos-graues-kleid.jpg
Makische
04.10.2012 - 00:06 Uhr
Oder hier während eines Meet and Greets:

http://pbs.twimg.com/media/A4KRkesCUAANSRb.jpg#twimg

04.10.2012 - 01:49 Uhr
Das Kranke ist, dass sie bis einschließlich "Scarlet's Walk" total umwerfend aussah, genauso, wie es auch ihre Musik war. Und dann gabs einen Knacks und mit beidem wars vorbei. Tori, was hat dich bloß so ruiniert?
Gotchi
04.10.2012 - 02:46 Uhr
Absolut korrekt. Seit "Scarlet's Walk" ging's rapide bergab.
Ex_Tori_Fan
05.10.2012 - 02:11 Uhr
Einspruch.

Bergab ging es schon nach Boys for Pele. Ein bisschen. Und dann noch ein bisschen. Mit Scarlets Walk ging es wieder bergauf.
The Beekeeper scheint bei den meisten Leuten nicht wirklich angekommen zu sein. Bestes Album seit BFP. Danach ging es bergab.
Ein bisschen und wieder ein bisschen.
Und mit Gold Dust sind wir gaaaanz unten angekommen im Sumpf der aufgeblasenen Belanglosigkeit. Es gibt kein schlechteres TA-Album - trotz der an sich im Ursprung tollen Musik darauf.
pipi
05.10.2012 - 07:42 Uhr
WIE BITTE????
du sagst nach boys for pele gings bergab? was ist dann mit choirgirl, ihrem absoluten höhepunkt??

muss mich der optischen frage anschließen. die pressefotos von scarlets walk sind umwerfend, nie sah sie besser aus! aber in der zeit zwischen beekeeper und doll posse hat sie ihr "gesicht verloren".

bei den neusten fotos müsst ihr mal auf die zähne achten. sie hat keine prägnanten tori-schneidezähne mehr -.-
Makische
05.10.2012 - 10:20 Uhr
BEEKEEPER sei das beste Album seit Pele?


Das fällt einem ja alles aus der Fresse.
Ex_Tori_Fan
05.10.2012 - 11:24 Uhr
Aber sicher doch. Warum nicht?
Großartige Songs darauf. Choirgirl ihr absoluter Höhepunkt? Soso.
Kann man alles als Meinung gelten lassen, wenn auch kaum nachvollziehbar.
Aber diskutiert ruhig weiter über Pressefotos und Schneidezähne, das führt schnell zum eigentlichen Kern, der Musik... :-)

05.10.2012 - 12:10 Uhr
Choirgirl ist abwechslungsreich und innovativ und es sind nur Hammersongs drauf. Wirklich ihr bestes Album. Schöne Mischung aus klassischen Torisongs und gelungenen Elektroexperimenten.
Makische
06.10.2012 - 15:09 Uhr
http://www.npr.org/event/music/161764543/npr-music-presents-tori-amos-in-concert

Hier kann man sich ein wirklich wunderbares Konzert von ihr anhören. Gestern (5.10) in NYC mit einem Streicher Oktett aufgenommen.
Makische
06.10.2012 - 15:54 Uhr
Hier die Setlist:

01. Leather (with String Octet)
02. Cloud On My Tongue (with String Octet)
03. When She Calls My Name Improv / Jamaica Inn (solo)
04. Purple People (solo)
05. Snow Cherries From France (with String Octet)
06. Talk / Smokey Joe (with String Octet)
07. Talk / Putting the Damage on (solo)
08. Taxi Ride (solo)
09. Jackie's Strength (with String Octet)
10. Flavor (with String Octet)
11. 1000 Oceans (solo)
12. Hey Jupiter (with String Octet)
13. Talk / Winter (with String Octet)

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