Bad Religion - Stranger Than Fiction

User Beitrag
pappalapap
28.08.2012 - 13:16 Uhr
So,
einen hab' ich noch.

"Stranger Than Fiction" ist eine leichte Abkehr vom Ursound der Band. Hier klingt sie deutlich wärmer und auschweifender als sonst.
Leichte Anlehnungen an Social Distortion und Black Flag sind auch zu erkennen.

Meiner Meinung nach das letzte geniale Album der Truppe.
Rockpower
28.08.2012 - 13:19 Uhr
Diese Band ist durchschnitt pur. Da sind sogar Green Day variabler.
@Rockpower
28.08.2012 - 13:21 Uhr
Wenn du mit "variabler" die Scheiße meinst, die von Green Day ständig im Radio gedudelt wird, dann spricht das nur für Bad Religion.
HannahHonigkuchen
30.08.2012 - 12:07 Uhr
Social Distortion und Black Flag spielen halt auch auf Gitarren, Schlagzeug und Bass...

Aber ansonsten: ja, bestes Bad Religion Album überhaupt.
@Rockpower
30.08.2012 - 19:44 Uhr
das mag aus heutiger sicht vielleicht stimmen. als 1988 die "suffer" rauskam, war das allerdings schon eine kleine musikalische revolution. vor bad religion klang niemand so.
p.s.:
30.08.2012 - 19:46 Uhr
ach ja....auch ich halte stranger than fiction für die letzte gute br platte
D*e M*a*m*a D*ö.r*t*e O:
30.08.2012 - 21:40 Uhr
Stranger than Ficition ist für mich gutes BR-Mittelmaß. Die langsamen Songs sind sehr stark (Infected, Slumber, Better off Dead), der Rest klingt ein wenig uninspiriert. Es gab davor und danach bessere und schlechtere BR-Platten.
HannahHonigkuchen
31.08.2012 - 12:01 Uhr
Uninspiriert fand ich die garnicht, ich empfinde "The Gray Race" und die "Stranger than Fiction" sogar als sehr "ernsthaft". Ich spür da irgendwie ein Drängen, als ob die Musik gemacht werden musste.

Die davor waren mir nicht ausgewogen genug in Musik (langsamere Sachen) und Produktion (alter Gurewitz Style). Danach, bis auf "the Gray Race", gings mir dann en bissl zu hymnenhaft zu. Da fehlt mir irgendwie die Atmosphäre, die Ernsthaftigkeit...naja schwer zu beschreiben.
eric
31.08.2012 - 14:23 Uhr
Ich finde "Against the grain" und "Generator" besser, sogar ein gutes Stück besser. "Slumber" hingegen kann man natürlich als genialen Song bezeichnen.
captain kidd
12.01.2013 - 19:26 Uhr
höre es gerade mal wieder. hoher energielevel. danach ging es bergab.
nur zur Inf0
13.01.2013 - 13:25 Uhr
Deine Mudda ging bergab.
und
14.01.2013 - 15:26 Uhr
die bogutzkin´n
me
14.01.2013 - 23:02 Uhr
Was viele mit mangelder Variabilität verwechseln ist vielmehr Bad Religions absolut unverkennbarer Sound. Es gibt nicht viele Bands die so dermaßen unverwechselbar klingen wie BR. STF ist ein gutes Album. Meine BR Top 5:

Generator - weil herrlich düster und einzigartig im BR Backkatolog; die zweitexperimentellste Platte nach Into the Unknown (welche ich honk vor etwa 16 Jahren wegen kurzfristiger finanzieller Engpässe verkauft habe)

No Control - weil mehr noch als Suffer für mich DIE Signatureplatte von BR

Recipe for Hate - weil so überraschend zu der Zeit, herrlich desillusioniert und eindeutig von Gurewitz' Drogensucht geprägt

Suffer/Against the Grain - großartiger melodischer Punkrock wie ihn so nur BR macht.
Matti
14.01.2013 - 23:17 Uhr
Nach wie vor ganz schmissige platte im B.R.-Katalog. die Platten danach waren zieml. Katastrophen,das ist allgemein bekannt. Einer neuen B.R.-platte kann ich nichts mehr abgewinnen,egal wie sie qualitativ ausfällt; dafür reichen mir die alben bis einschliesslich "stranger than fiction" völlig aus.

äh.ja gut..mangelnde Abwechslung wurde B.R. schon immer vorgeworfen.Aber solche Leute hören wahrscheinl. auch gerne Opeth.

me
14.01.2013 - 23:28 Uhr
Nun, ich höre Opeth und anderen Prog-Rock, habe BR aber nie vorgeworfen, eintönig zu sein. New Maps of Hell ist übrigens m.E. das beste Album seit Recipe for Hate. Bei STF, im Übrigen ein gutes Album, fehlte mir irgendwie schon das Gurewitz'sche Moment.
Matti
14.01.2013 - 23:30 Uhr
sollte auch nicht gegen prog-rock gehen (den mag ich auch ganz gerne mal)
...nur gegen Opeth an sich ;-) :-)
me
14.01.2013 - 23:43 Uhr
Schon ok, ich bin kein Opeth Fanboy.
captain kidd
15.01.2013 - 00:54 Uhr
stranger than fiction ist mir die am besten klingende br-platte. keine cd davor und keine danach klang wieder so druckvoll.

den viel geliebten suffer und grain kann ich wenig abgewinnen. no controll bleibt für mich der frühste meilenstein. die ersten songs sind alle bombe. recipe war dann auch sehr sehr gut (trotz darth vedder) mit so unglaublichkeiten wie dont't pray on me (die sologitarren!!!) oder natürlich kerosene und die restlichen hits.

into the unknown hatte ich witzigerweise auch mal auf kassette. das ist ja fast wirklich so progfolk. einige songs fand ich richtig klasse - zum beispiel dieser namen-song.
me
15.01.2013 - 09:09 Uhr
Was die Produktion von STF angeht, stimme ich zu. Es ist ja generell auch ein gutes Album, nur für meinen Geschmack zu viele Mid-Tempo Nummern noch neuerer BR-Art. Im Übrigen muss ich mich korrigieren. Es sind doch einige Gurewitz-Songs drauf. Und die sind m.E. die besten auf STF. Generell gefällt mir BR am besten, wenn sie schnelle Nummern mit vielen Moll-Akkorden spielen.
Nudossi
15.01.2013 - 12:07 Uhr
Gurewitz spielt doch auch auf diesem Album noch selbst mit.
Aber stimmt,das Album hat einen ziemlich knackigen Sound,gerade Gitarren-mässig, alles sehr schön tight & drückend.

Bei B.R. ist wohl immer "die beste Platte", diejenige mit der man die Band entdeckt hat.
Suffer zb. ist schon auch prima,aber man muss das wahrscheinlich im zeitlichen Kontext sehen:
diese Art von Punkrock und va. gut produziert war damals etwas ungewöhnliches. Ähnlich wichtige Bands wie zb Dag Nasty oder Desecendents klangen auf Platte immer noch etwas mehr LoFi.
Nudossi
15.01.2013 - 12:12 Uhr
die "gray race" danach war eigentlich auch noch sehr gut.So richtig in den Keller gings erst danach (no substance, new America)
Telecaster
15.01.2013 - 12:45 Uhr
Stranger Than Fiction war die teuerste Platte, die sie je gemacht haben - daher klingt sie auch so fett. Unter den Songs sind für mich locker 8-10 Hits, und somit auf einer Höhe mit Against The Grain.
Komisch, darüber, dass es nach STF den Bach runter ging, scheinen sich hier alle einig zu sein...
Nudossi
15.01.2013 - 12:59 Uhr
Obwohl die üblichen Zutaten vorhanden,hatten die alben danach einfach wenig Feuer,es klang irgendwie so belanglos.Obs daran lag,dass Gurewitz nicht wirklich dabei war,wer weiss.
Brian Baker ist eigentlich mehr als qualifiziert für diesen Sound.
Porno-Adorno
15.01.2013 - 16:39 Uhr
Eigentlich erstaunlich, dass Gurewitz auf den aktuellen Platten eher für die schlechteren Songs und den beschissenen Sound verantwortlich ist. "Stranger Than Fiction" lässt zwar zum Ende hin etwas nach, gehört aber mit "Against the Grain" und "New Maps of Hell" zu meinen Lieblingsplatten. (Obwohl es natürlich cooler von mir wäre, über alle Alben nach STF zu schimpfen.)

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