The Cure - Seventeen seconds

User Beitrag
The Hungry Ghost
11.08.2012 - 22:43 Uhr
In sich geschlossenes, beeindruckend atmosphärisches Album von unglaublicher minimalistischer Schönheit.

Muss damals wohl auch sehr überraschend gewesen sein, nach dem punklastig-schroffen Debüt ein solch reduziertes, unterkühltes Album zu hören.


embele
12.08.2012 - 13:05 Uhr
Seit 1980 der absolute Kult-Dauerbrenner !Bisher unerreicht.
long
12.08.2012 - 14:13 Uhr
Ist das die Platte mit dem obercoolen epischen Outtake "Carnage visors"?
KeGo
12.08.2012 - 14:16 Uhr
Nö, das ist "Faith".....
die heilung
12.08.2012 - 14:47 Uhr
ich kann "faith" und "17 seconds" manchmal nur schlecht auseinanderhalten, fließt alles so ineinander über, der sound..
Homunculus
13.08.2012 - 23:35 Uhr
Hungry Ghost

Das war es.
A Forest war für mich damals bei Veröffentlichung eine Offenbarung, ich war zarte 14.Nach ..ornography haben sie mich dann aber nicht mehr groß interessiert.Vielleicht ist es für die jüngere Generation nicht einfach nachzuvollziehen, aber die Musikwelt wurde damals, etwa 78-83, von derartigen Kapellen wie Cure, Joy Division, The Sound, Comsat Angels oder den Chameleons revolutioniert.War alles sehr spannend

carpi

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25.03.2016 - 18:03 Uhr
Wie geschaffen für einen verregneten Tag wie heute, die Hälfte der Songs 10/10, als Gesamtwerk sowieso.

Affengitarre

User und News-Scout

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25.03.2016 - 18:34 Uhr
The Cure haben schon fantastische Alben auf die Welt losgelassen.
fat bob
03.12.2017 - 14:02 Uhr
a reflection (-/10)
play for today (10/10)
secrets (9/10)
in your house (8/10)
three (7/10)
the final sound (-/10)
a forest (10/10)
m (10/10)
at night (6/10)
seventeen seconds (7/10)

Croefield

Postings: 1087

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03.12.2017 - 14:07 Uhr
M mag ich irgendwie nicht so, der ist mir einfach zu wenig nach A Forest.

Autotomate

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20.03.2018 - 18:00 Uhr
Dabei ist "A Forest" doch nur das Intro für "M" :D
Nee, die sind schon beide großartig, aber "M" hab ich tatsächlich noch ne Ecke lieber. Allein die letzte Minute... einfach genial.

Affengitarre

User und News-Scout

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20.03.2018 - 22:15 Uhr
Ne, finde "M" tatsächlich auch eher schwach, verglichen mit dem Rest des Albums natürlich.

Autotomate

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22.03.2018 - 09:57 Uhr
Wenn man sich die Einzelsongbewertungen auf rym anschaut, scheinst du mit dieser Ansicht nicht ganz alleine zu sein. Allerdings sind mir diese Ratings - im Gegensatz zu den meisten Albenbewertungen - eh häufig ein Rätsel. Bei dem durchgängig hohen Niveau schwer zu sagen, aber für mich ist "M" der beste Song des Albums. Egal, Nuancen...

The Hungry Ghost

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22.03.2018 - 12:26 Uhr
@Automate:

"M" ist für mich auch der beste Song auf Seventeen Seconds. Einzigartige Atmosphäre, allein der Beginn ist fantastisch, vom Basslauf ganz zu schweigen.

lumiko

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22.03.2018 - 16:15 Uhr
Mir gefällt "Play for Today" am besten - vor allem live ein toller Song.

"Seventeen Seconds" ist auch so ein Album, das nach mehrmaligem Hören immer besser wird.

Autotomate

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12.06.2019 - 21:04 Uhr
Um das mal aus dem "Faith"-Thread rauszuhalten:

A Reflection 8/10
Play for Today 8/10
Secrets 9/10
In Your House 9/10
Three 7/10

The Final Sound -
A Forest 10/10
M 10/10
At Night 9/10
Seventeen Seconds 9/10
Doorsoun
12.06.2019 - 21:14 Uhr
Warum erwähnt hier keiner die Japanese Whispers? Ich weiss, natürlich kein reguläres Album, aber irgendwie doch, oder? Auf jeden Fall 6 absolute Topsongs, bis auf The Walk und Lets go to bed.
@Doorsoun
12.06.2019 - 21:28 Uhr
Dir will ja keiner deine Meinung nehmen, aber das ist übelstes Off- Topic. Merkst'e selbst, ne!

The MACHINA of God

User und Moderator

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12.06.2019 - 21:30 Uhr
Grad mal wieder eingelegt aufgrund des "Faith"-Threads". Freu mich schon auf "A forrest".

lumiko

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12.06.2019 - 21:42 Uhr
"Secrets" ist auch toll

VelvetCell

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13.06.2019 - 16:17 Uhr
Der Vollständigkeit halber auch hier: Meine Seventeen Seconds-Songübersicht (ursprünglich aus dem Faith-Thread).

A Reflection: Nur ein Intro.

Play for Today: Klassiker. Eine Cure-Single allererster Güte.

Secrets: Ein seltsam zurückhaltender Song. Hier kommt das Skizzenhafte zum Tragen, von dem ich oben schon sprach.

In Your House: Auch hier geht es etwas verschlafen zur Sache. Ich mag ja die Atmosphäre, dieses verwaschene, benebelte. Aber auch dies ist kein Song, der es auf meine persönliche Cure-Best-of schaffen würde.

Three: Quasi ein Instrumental trotz einiger Sprachschnipsel. Filler.

The Final Sound: Das Intro zu Seite 2 (Danke Automate), mehr nicht.

A Forest: Für viele DER Cure-Klassiker. Und gewiss ein saustarker Song. Für mich aber kein Lieblingssong. Da gibt es viele andere von The Cure.

M: Den liebe ich dann wieder von ganzem Herzen. Da stimmt alles. Schafft es eher auf meine Best-of als A Forest.

At Night: Beginnt ähnlich wie Secrets und In Your House wie durch eine dicke Milchglas-Scheibe betrachtet, baut sich aber langsam auf. Trotzdem mehr Sound als Song – was OK ist, aber eben nicht für eine Höchstwertung reicht.

Seventeen Seconds: Das Titelstück. Auch das klingt genau so wie das Artwork aussieht. Die Lyrics stützen diesen Eindruck perfekt. Von daher ein konsequentes Album, das müde wirkt – auf eine resignierte Art der Welt überdrüssig.

Meine Meinung ist nicht positiver geworden. Zieht man Einzelwertungen der Songs heran, sogar eher negativer. Die stimmige Gesamtatmosphäre ist dann wieder ein Pluspunkt. Dennoch würde ich das Album noch hinter Three Imaginary Boys einsortieren.

Autotomate

Postings: 1020

Registriert seit 25.10.2014

13.06.2019 - 23:21 Uhr
Sehe ich etwas anders:

"A Reflection" ist ein sanfter, gleichzeitig bedrohlicher und resignierter Einstieg ins Album, der schon mal klarstellt, dass hier was anderes kommt, als man (damals) erwartet hat - das gehetzte "Play for Today" lässt einen diese "Warnung" zwar noch mal kurz vergessen und an das Voralbum denken, dann aber kommt "Secrets", ein minimalistisches Meisterwerk im Zusammenspiel aus Bass und Gitarre, gespenstisch gedoppeltem Gesang und verlorenem Klavier. "In Your House" wogt danach mit seinem Gitarrengezupfe traurig schön durch verträumte Synthiemelodien und landet mit "Three" im roboterhaft kalt und stoisch klopfenden Rausschmiss aus der ersten Seite.

"The Final Sound" und "A Forest" machen für die zweite Seite im Prinzip etwas ähnliches, wie "A Reflection" und "Play for Today" für die erste - aber noch beunruhigender, noch treibender. Dann "M", wie schon erwähnt, einer meiner Lieblingssongs, nicht nur was diese Platte betrifft. Das folgende "At Night" ist der wohl bedrückendste Song des Albums - dieser Synthiesound alleine - lässt mich jedes Mal mit einem dicken Klops im Hals zurück. Das Album könnte jetzt zu Ende und am Ende sein, quasi im Liegen, aber es rappelt sich mit dem Titeltrack noch mal auf und verschwindet in Resignation.

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