Goethes Erben

User Beitrag
IntoTheDark
17.12.2003 - 15:26 Uhr
Hm erzählt mir ma was!
Welches Album von denen findet ihn am gelungensten?
Warum mögt ihr sie, hasst ihr sie? Oder sonstige Meinungen...
Und was würdet ihr an Musik empfehlen, wenn man sie so ganz nett findet (also mal abgesehen von dem was Plattentests hier ohnehin schon als Referenzen bietet..)?
Podo
18.12.2003 - 11:50 Uhr
Als ich "Glasgarten" hörte, fand ich sie interessant. Ging in den Plattenladen und hörte mir das zugehörige Album an. Eher langweilig. Bis "Fleischschuld" kam. Musste fast kotzen. War trotzdem fasziniert und hab's mehrfach angehört. Die Band schwankt unglaublich zwischen Kunst, Kitsch, Anspruch und Belanglosigkeit. Lange nicht mehr angehört.
alexi lalas
19.12.2003 - 09:38 Uhr
ist das nicht gotteslästerung?
the action index
19.12.2003 - 10:41 Uhr
die ganze welt ertrinkt in gotteslästerung, falls es dir noch nicht aufgefallen ist.
Nordic w
19.12.2003 - 20:49 Uhr
Hab ich das jetzt richtig verstanden, dass die Band "Goethes Erben" heißt? Ich bin in sowas einfach manchmal unterinformiert, sorry...
Phil
20.12.2003 - 02:59 Uhr
Jo, so heißt die und ich finds einfach nur stinklangweilig. Jetzt werden sicher alle auf mich einprügeln, dass ich nur die Texte nicht verstehe, das ist ja heute in, siehe Matrix. Wenn die textlich soviel draufhaben sollen sie halt Gedichtbände rausbringen...
alexi lalas
21.12.2003 - 20:11 Uhr
...und sich nicht nach jemandem benennen sollen, der wirklich Gedichtbände rausgebracht hat.
trommertier
27.12.2003 - 21:01 Uhr
Goethes Erben sind mir für den Winter eine geniale Band, ich hör sie wahnsinnig gerne, ich kann mich sogar in ihre Texte reinversetzen oder einfach nur drüber lachen ( Zinnsoldat ;-)) am anfang habe ich sie gehaßt, doch als ich micj mehr mit ihnen beschäftigt habe, kamen einige kassetten für mein auto dabei heraus. ich fände es cool, wenn jemand von euch einfach mal was netes schreiben würde und nicht immer diese ollen vorurteile. man hört die musik, für die man sich interessiert, da gehört auch ein kleiner teil gotteslästerung dazu, denn was hat die menschheit von einer illusion, aber das soll ein anderes thema sein. hiermit sage ich nur: machts gut und das spiel heißt überleben.....
Roland
28.12.2003 - 02:00 Uhr
Bezieht sich allein auf deinen Beitrage, ohne je ein Lied gehört zu haben:
sich 'Goethes Erben' zu nennen und dabei Blasphemie zu verbreiten, zeugt von extremer Blindheit.
O.H.
28.01.2004 - 21:04 Uhr
Lieber Roland, über etwas zu urteilen, was man nicht kennt, zeugt nicht von Blindheit sondern von Ignoranz oder schlichter Dummheit.
torro
28.01.2004 - 21:46 Uhr
goethes erben sind klasse. und zu fleischschuld: ein schriftsteller sucht sich auch eine perspektive aus, durch die er die leser besonders fesseln kann. im falle von goethes erben war es, die gesetzgebung der zukunft anhand eines kindes zu demonstrieren.
musikalisch ist die CD auch verdammt gut.
und glasgarten: eines der besten lieder, die ich je gehört habe. da passt alles zusammen: musik, text, sound, stimmung.
Armin
26.11.2004 - 18:53 Uhr
Erbendepesche November 2004
Inzwischen sind zwei Drittel des Schattendenken Filmes fertig abgedreht und alle neuen Erben Stücke eingespielt. Ob der Film bis zum WGT 2005 fertig sein wird ist allerdings derzeit noch nicht sicher, da der Schnitt des Filmes einen sehr umfangreichen Arbeitsaufwand darstellt.

Die spätere Schattendenken Veröffentlichung wird neben 2 DVD´s, auf dem die Liveaufführung von Schattendenken aus Bremen, die Filmfassung und ein umfangreiches Making of sowie weitere Specials enthalten sein werden, auch eine CD mit einer Auswahl der Schattendenken Titel sowie den zwei bislang unveröffentlichten Titeln "Zwischenzeit" und "Dazwischen" enthalten sein. Diese Audio CD wird den Titel "Dazwischen" tragen. Abgerundet wird die Box-Veröffentlichung durch ein Kinderbuch, in dem das Märchen vom Engel und vom Schwan enthalten sein wird.

Rechtzeitig zur Lesetour ab dem 20.11.04 erscheint die DVD "Blau Rebell & Gewinn für die Vergangenheit".

Auf ihrer vierten DVD Veröffentlichung präsentieren Goethes Erben das längst vergriffene Bild- und Tonmaterial ihrer beiden VHS-Veröffentlichungen, "Blau Rebell" und "Gewinn für die Vergangenheit". Zwar wurden Bild und Ton digital remastert, aber man darf hier keine Wunder erwarten, denn die Aufnahmen reichen von 1995 bis 1999 und stammen somit nicht aus dem digitalen Zeitalter der erschwinglichen Videoaufzeichnung. Die Qualität liegt deutlich über VHS, doch mit dem Material der ersten drei DVD Veröffentlichungen kann sich das Bild- und Tonmaterial nicht messen. Diese DVD Veröffentlichung ist für all jene gedacht, die ihre Sammlung ergänzen möchten bzw. ihre abgenutzten VHS Bänder durch ein zeitgemäßeres Medium ersetzen wollen.

In jedem Fall ist es spannend mit zu erleben, wie sich die Erben über 4 Jahre entwickeln. Es ist eine bizarre Zeitreise in die Erben Vergangenheit, denn musikalisch liegen zwischen "Blau Rebell" und dem vorwiegend aus Stücken der "Schach ist nicht das Leben" Tour bestehenden "Gewinn für die Vergangenheit" Material, Welten. Neben den Live-Aufnahmen aus dieser Zeit enthält die DVD zwei Videoclips sowie ein Interview aus dem Jahre 1999.

Weitere Infos zur DVD (u.a. eine Tracklist) findet Ihr in der Erbendepesche August 2004 (siehe unten).

Die DVD ist auf der Lesereise am Merchandisestand erhältlich und natürlich auch in jedem gut sortierten Fachgeschäft, sowie über die diversen Mailorder.

Ab sofort ist auch das aufwendig gestaltete Hardcover Buch "Spaziergang durch ein Minenfeld" erhältlich. Das durchgehend 4-farbig illustierte Buch enthält neben den kompletten Musiktheaterstücken "Schattendenken" und "Kondition:Macht!" alle bislang noch nicht abgedruckten Texte von Goethes Erben und Erblast, unveröffentlichte Texte, sowie alle veröffentlichten "Henke Trocken" Kolumnen. Dieses 78-seitige Buch ist ab sofort über www.orkus-online.de erhältlich und kann natürlich auch auf der Lesereise am Merchandise-Stand erworben werden.

Die Vorbestellfrist für die Lesetour läuft am 16.11. ab, nach diesem Datum können aus logistischen Gründen keine Vorbestellungen mehr angenommen werden. Piratenhemden, Taschen, ältere Alben und ältere T-Shirts und Plakate werden nur als Vorbestellung mitgenommen. Wer also ansolchen Dingen interessiert ist, sollte diese Möglichkeit der Reservierung wahrnehmen.

Eine Liste der vorbestellbaren Artikel findet Ihr unter Einkaufen.

Bis auf München sind noch für jeden Termin Karten an der Abendkasse erhältlich.
Armin
15.06.2005 - 20:24 Uhr
GOETHES ERBEN veröffentlichen im Oktober 2005 ihr neues Album
"Dazwischen" (Genom / Indigo).

Viele Märchen beginnen mit: "Es war einmal..."; im Musiktheaterstück "Schattendenken" beginnt ein einsamer Mensch ein Märchen mit den hoffnungsvollen Worten: "Es wird einmal..." Hoffnung befähigt die Menschen dazu, ihr Leben auch in Zeiten wenig schöner Augenblicke zu ertragen. So hat vieles im Leben zwei Seiten. Der Tod eines Menschen kann z.B. das Leben eines anderen Menschen verlängern, bzw. mit neuer Lebensqualität bereichern. So kann das Herz eines toten Kindes den Eltern eines todkranken Kindes neue Hoffnung schenken, gleichzeitig bedeutet der Tod des eigenen Kindes eine grausame Leere an der viele Familien zerbrochen sind. Das Märchen von einem schwarzen Schwan und einem weißen Engel handelt vom geben und vom nehmen und auch davon, dass es manchmal notwendig ist etwas aufzugeben, zu verschenken, wenn einem bewusst wird, dass man selbst etwas nicht mehr benötigt. "Prolog zu einem Märchen" und "Tage des Wassers" erzählen ein solches Märchen, sie sind die Kopfgeburt eines Menschen, der alles im Leben verloren hat. Was bleibt sind Erinnerungen an "Jasmintee" und damit konditionierte schöne Gedanken. Manchmal flüchten Menschen gedanklich in ihre Vergangenheit um ihre Gegenwart nicht wahrnehmen zu müssen. Doch die Gespenster des Damals kehren zurück und bevölkern das "Alptraumstudio" und scheuchen die Erinnerungen erneut durch Eiswüsten und leere weiße Räume, "Die Negativmaske" ist eben nicht nur ein irgendwann schmelzender Gesichtsabdruck im Schnee. Die Zeit hält den Atem an und alles Davor und alles Danach komprimiert sich zu einer Wahrheit, aber ist diese Wahrheit wirklich wichtig oder ist ein "Opfer statt Wahrheit" eine mögliche Alternative dazu dem "Schattendenken" zu entkommen? Einfach aufhören zu schlafen und die Alpträume am "Tag nach einer traumreichen Nacht" im Wachschlaf zu besiegen, kann nur ein Scheitern nach sich ziehen. Letztlich siegt die "Kopfstimme" über den Verstand. Menschen sind eben schwach, aber Hoffnung lässt sie dennoch überleben, denn nur "Lebend lohnt es..." zu leben. Aber wer lebt schon wirklich? Das Leben ist doch letztlich nur ein "Dazwischen" zwischen Verstand und Verlangen, Lust und Sucht und letztlich auch das Dazwischen von Leben und Tod. Das Kind und der Greis, beide können dem Phantom ihrer Angst nicht entkommen. Ein personifiziertes "Schwarzes Wesen" ist somit fast eine Fragestellung: darf man sich verändern, oder ist es ein Tabu etwas zu verändern, wenn andere sich an etwas gewöhnt haben? Ist nicht sich an etwas zu gewöhnen schlimmer, als im Leben aktiv von Zeit zu Zeit zu scheitern? Die "Zwischenzeit" ist nichts weiter als eine wehmütige Pause, aber das Leben besteht eben zum Glück auch aus vielen anderen Momenten. Erinnern wir uns an etwas schönes... Ein Ende ist selten absolut. Das Leben ist eben kein alleiniges Lächeln oder endloses Trauern, sondern ein vielfältiges Minenspiel.
simon
15.06.2005 - 20:58 Uhr
*schauder*
Der Name ist wirklich grässlich...
Futura2000
16.06.2005 - 09:41 Uhr
Von denen gibt es eine Coverversion von "The Mercy Seat" von Nick Cave - "Stuhl der Gnade"...upppssssssssss.
Zinnsoldat
16.06.2005 - 10:13 Uhr
Die Version heißt "Sitz der Gnade" und ist nicht mal schlecht. Natürlich polarisiert die Band aber gerade live sind Goethes Erben ein Erlebnis.
Futura2000
16.06.2005 - 10:16 Uhr
Polarisierung ist aber über all' die Jahre sehr konzeptionell und antizipierbar geworden. Gut fande ich allerdings "Glasgarten" mit Peter Heppner.
IntoTheDark
16.06.2005 - 16:19 Uhr
ui dashier gibts auchnoch.. naja der musikalische abstecher ist bei mir zuenden.. hach waren das noch zeiten. jaja, man war jung und depressiv^^
tom
16.06.2005 - 23:58 Uhr
"iphigenie" ist das einzige lied, das ich tatsächlich von denen mag. vor allem live ein erlebnis.
Mr. Bungle
19.07.2005 - 13:44 Uhr
ich find die einfach nur krank
ich kenn jemanden der is in psychiatrischer behandlung , ritzt sich und hört goethes erben.

bei texten wie

"seht, hadels von gedanken, die sicher schon die meisten von uns einmal gedacht haben doch die wenigsten haben den mut aufgebrahct die tat aus ihren gedanken heraus durchzufürhen - den selbstmord"

is das auch kein wunder...ich find die machen bekloppt..einige melodien sind zwar schön aber das is wie gehirnwäsche ^^
Rawhead
19.07.2005 - 15:59 Uhr
@Mr.Bungle
Sicher kann man über die Sprache bei GE streiten. Aber die Themen an sich? Die sind doch nicht so außergewöhnlich und neu. Genügend Bands singen über Tod, Selbstmord, Verlust, Verzweiflung etc. Machen die alle bekloppt? Mir fallen da gerade die schönen Texte eines Herrn Reznor ein...
Pyrus
19.07.2005 - 16:05 Uhr
Diese Selbstironie...

http://www.goetheserben.de/german.php?action=humor&subaction=comic

ist für mich das Beste und Überraschendste an GE.
Beowulf
24.07.2005 - 01:56 Uhr
Na ja Goethes Erben aka Oswald Henke. Ich finde es erstaunlich, dass es die „Band“ immer noch gibt. Habe sie ne ganze Weile mal gehört und musste leider nach und nach feststellen, dass sie nur so von Kitsch und Belanglosem Blabla triefen (schlimmer noch als Relatives Menschsein). Ich weiß dass einige Leute dahinter Kunst verstehen. Doch sorry, es ist einfach nur peinlich einen sicherlich psychisch nicht ganz auf der Höhe stehenden Herr Henke wie einen Derwisch über die Bühne rennen zu sehen, während er schreiend über Gott und die Welt klagt. Ich habe mal irgendwo gelesen (wahrscheinlich im Orkus) dass Herr Henkes liebstes Buch Kafkas Schloss sei und dass er sich in vielen Texten am guten alten Franz orientiert hatte, da sieht man nun mal dass nicht immer der Lehrling zum Meister wird.
Beowulf
24.07.2005 - 01:56 Uhr
Na ja Goethes Erben aka Oswald Henke. Ich finde es erstaunlich, dass es die „Band“ immer noch gibt. Habe sie ne ganze Weile mal gehört und musste leider nach und nach feststellen, dass sie nur so von Kitsch und Belanglosem Blabla triefen (schlimmer noch als Relatives Menschsein). Ich weiß dass einige Leute dahinter Kunst verstehen. Doch sorry, es ist einfach nur peinlich einen sicherlich psychisch nicht ganz auf der Höhe stehenden Herr Henke wie einen Derwisch über die Bühne rennen zu sehen, während er schreiend über Gott und die Welt klagt. Ich habe mal irgendwo gelesen (wahrscheinlich im Orkus) dass Herr Henkes liebstes Buch Kafkas Schloss sei und dass er sich in vielen Texten am guten alten Franz orientiert hatte, da sieht man nun mal dass nicht immer der Lehrling zum Meister wird.
Armin
29.07.2005 - 17:21 Uhr
Goethes Erben
„Dazwischen“
(Genom / Indigo)
VÖ: Oktober 2005

Viele Märchen beginnen mit: „Es war einmal...“; im Musiktheaterstück „Schattendenken“ beginnt ein einsamer Mensch ein Märchen mit den hoffnungsvollen Worten: „Es wird einmal...“
Hoffnung befähigt die Menschen dazu, ihr Leben auch in Zeiten wenig schöner Augenblicke zu ertragen. So hat vieles im Leben zwei Seiten. Der Tod eines Menschen kann z.B. das Leben eines anderen Menschen verlängern, bzw. mit neuer Lebensqualität bereichern. So kann das Herz eines toten Kindes den Eltern eines todkranken Kindes neue Hoffnung schenken, gleichzeitig bedeutet der Tod des eigenen Kindes eine grausame Leere an der viele Familien zerbrochen sind. Das Märchen von einem schwarzen Schwan und einem weißen Engel handelt vom geben und vom nehmen und auch davon, dass es manchmal notwendig ist etwas aufzugeben, zu verschenken, wenn einem bewusst wird, dass man selbst etwas nicht mehr benötigt.
„Prolog zu einem Märchen“ und „Tage des Wassers“ erzählen ein solches Märchen, sie sind die Kopfgeburt eines Menschen, der alles im Leben verloren hat.

Was bleibt sind Erinnerungen an „Jasmintee“ und damit konditionierte schöne Gedanken. Manchmal flüchten Menschen gedanklich in ihre Vergangenheit um ihre Gegenwart nicht wahrnehmen zu müssen. Doch die Gespenster des Damals kehren zurück und bevölkern das „Alptraumstudio“ und scheuchen die Erinnerungen erneut durch Eiswüsten und leere weiße Räume, „Die Negativmaske“ ist eben nicht nur ein irgendwann schmelzender Gesichtsabdruck im Schnee. Die Zeit hält den Atem an und alles Davor und alles Danach komprimiert sich zu einer Wahrheit, aber ist diese Wahrheit wirklich wichtig oder ist ein „Opfer statt Wahrheit“ eine mögliche Alternative dazu dem „Schattendenken“ zu entkommen? Einfach aufhören zu schlafen und die Alpträume am „Tag nach einer traumreichen Nacht“ im Wachschlaf zu besiegen, kann nur ein Scheitern nach sich ziehen. Letztlich siegt die „Kopfstimme“ über den Verstand. Menschen sind eben schwach, aber Hoffnung lässt sie dennoch überleben, denn nur „Lebend lohnt es...“ zu leben. Aber wer lebt schon wirklich?
Das Leben ist doch letztlich nur ein „Dazwischen“ zwischen Verstand und Verlangen, Lust und Sucht und letztlich auch das Dazwischen von Leben und Tod. Das Kind und der Greis, beide können dem Phantom ihrer Angst nicht entkommen. Ein personifiziertes „Schwarzes Wesen“ ist somit fast eine Fragestellung: darf man sich verändern, oder ist es ein Tabu etwas zu verändern, wenn andere sich an etwas gewöhnt haben? Ist nicht sich an etwas zu gewöhnen schlimmer, als im Leben aktiv von Zeit zu Zeit zu scheitern?
Die „Zwischenzeit“ ist nichts weiter als eine wehmütige Pause, aber das Leben besteht eben zum Glück auch aus vielen anderen Momenten. Erinnern wir uns an etwas schönes...
Ein Ende ist selten absolut. Das Leben ist eben kein alleiniges Lächeln oder endloses Trauern, sondern ein vielfältiges Minenspiel.

Unsere Haut ist ein Spiegel unserer Seele und sollte das Leben möglichst unbeschadet, ohne Narben überstehen.

„Nicht schneiden, schreiben, dem Schmerz die Worte schenken...“

Wir Danken allen Menschen, denen wir in den letzten Jahren schöne Augenblicke schenken durften, und die uns letztlich über viele Jahre die Möglichkeit gegeben haben, das in Musik und Worte zu hüllen, was viele Menschen lieber verdrängen - unsere Gefühle.
Wenn wir irgendwann, irgendwo wieder das Bedürfnis verspüren, uns mitzuteilen, sehen und hören wir uns mit Sicherheit wieder...
Das Album „Dazwischen“ ist ein Teil des Musiktheaterstücke „Schattendenken“ – ein Projekt, das uns seit 2002 künstlerisch beschäftigt hat. Wer dieses Stück wirklich versehen möchte, hat auch die Möglichkeit, dessen filmische Umsetzung anzusehen. Die DVD-Box „Schattendenken“ enthält neben diesem Film auf DVD auch ein Kinderbuch, die Live-Umsetzung von „Schattendenken“ auf DVD, sowie umfangreiches Dokumentationsmaterial zur Entstehungsgeschichte des Projektes „Schattendenken“.


Mindy Kumbalek & Oswald Henke
Juli 2005

An der Entstehung der Aufnahmen zu „Dazwischen“ waren beteiligt:

Mindy Kumbalek: Keyboards, Programmierung
Oswald Henke: Worte, Loops
Susanne Reinhardt: Violine, Viola
Carsten Klatte: Gitarren
Markus Köstner: Schlagzeug, Perkussion
Michael Wollersheim: Bass, E-Gitarre

Die komplette Musik und die Texte dieses Albums stammen von Goethes Erben,
ausgenommen „Schwarzes Wesen“ basiert auf einer Melodie von Bartholomäus Bastian Verde. Aufgenommen wurden alle Stücke von Mindy Kumbalek und Christian Käufl im „Genom Studio“ und bei „Skillaz“
Abgemischt und gemastert wurde das Album von Christian Käufl.
Die Audioaufnahmen wurden von Mindy Kumbalek produziert.


Goethes Erben – Dazwischen

1. Prolog zu einem Märchen 3:59
2. Tage des Wassers 3:24
3. Jasmintee 3:46
4. Alptraumstudio 3:57
5. Negativmaske 6:12
6. Opfer statt Wahrheit 3:53
7. Schattendenken 6:16
8. Tag nach einer traumreichen Nacht 4:04
9. Kopfstimme 5:59
10. Lebend lohnt es 3:26
11. Dazwischen 4:00
12. Schwarzes Wesen 5:20
13. Zwischenzeit 4:18

Ronsen
31.07.2005 - 05:52 Uhr
Ich bin entsetzt das es die immer noch gibt! Son Psychedelischer Nonsens, das gibts ja gar nich! Wovon ernährn die sich? Oder gibts wirklich Leute die für sowat Geld ausgeben? Ach ja, Armin is wohl einer davon!
666 before 5
13.11.2010 - 22:34 Uhr
..."vermisster traum" ist schlicht großartig...

http://www.youtube.com/watch?v=x0NvJIlSPpg&feature=related

Seite: 1
Zurück zur Übersicht

Hinterlasse uns eine Nachricht, warum Du diesen Post melden möchtest.

Einmal am Tag per Mail benachrichtigt werden über neue Beiträge in diesem Thread

Um Nachrichten zu posten, musst Du Dich hier einloggen.

Du bist noch nicht registriert? Das kannst Du hier schnell erledigen. Oder noch einfacher:

Du kannst auch hier eine Nachricht erfassen und erhältst dann in einem weiteren Schritt direkt die Möglichkeit, Dich zu registrieren.
Benutzername:
Deine Nachricht: