Bob Dylan

User Beitrag
Mike Ness
17.10.2001 - 20:48 Uhr
War bei OBI. Gab keine neuen Ohren. Gab nur Stretchlimos in der Abteilung Luftpumpen...
CrazyBird
19.10.2001 - 16:28 Uhr
übertreibs nicht, mike ness. woody guthrie ist wohl auch scheiße, bob dylan is the only one? tunnelblick.
Mike Ness
19.10.2001 - 16:40 Uhr
@CrazyBird: Du hast die Weckstaben verbuchselt und damit das Thema verfehlt. Bob Dylan singt wie eine nie geölte Gartentür. Aber deswegen ist Bob Dylan nicht scheisse. Er steht nur überhaupt nicht für Punk und nervt nur...
Stretchlimo
19.10.2001 - 19:16 Uhr
@Mike Ness: Hör Dir "Subterranean homesick blues" an und schweige.
captain kidd
22.10.2001 - 18:44 Uhr
genau.
dylan steht für gar nichts.
er lässt sich nicht in irgendein saublödes raster einordnen.
er ist der grösste.
und wird es immer bleiben.
... und er hat schon punk gemacht, da hat ness noch in die windeln genässt.
word.
Mike Ness
22.10.2001 - 18:59 Uhr
@stretchlimo/captain nuss: habe mir subterranean homesick blues angehört und habe geschwiegen. gesang wurde aber auch durch mein schweigen nicht besser.
noch eins: lasse mir von umnebelten fan-geistern weder den mund noch den guten geschmack verbieten. und das verbreiten von lügen hilft dem guten dylan auch nicht. oder war blowin in the wind punkrock? fan sein wollen und keine ahnung haben - geht fast immer hand in hand. siehe oasis und slipknot-gemeinde...
und nur weil euer 'gott' einer der besten songwriter ist, werdet ihr nicht klüger und habt ihr kein blödes bißchen mehr recht!
captain kidd
22.10.2001 - 19:16 Uhr
what the hell oder der handel ist punkrock.
andauernd die selbe scheisse zu spielen???
weil die leute es erwarten??????
oder das machen, was man will??????

whatever...
Stretchlimo
22.10.2001 - 20:47 Uhr
Dylan ist Punkrock. Und Punkfolk. Und Punkwasweißich. Oder konnten Johnny Rotten, Joe Strummer und Sid Vicious besser singen?

Nein, Dylan ist nicht Gott. Er war schließlich schon "Judas". Aber das, was er gemacht hat war eine der Grundlage, ohne die Punk gar nicht hätte entstehen können.
CrazyBird
23.10.2001 - 17:48 Uhr
Listen to the songs. Und die sind wunderschön. Sad Eyed Lady Of The Lowlands. Tangled Up In Blue. It's All Over Now, Baby Blue. Und seit neustem: Mississippi und Sugar Baby
Mike Ness
23.10.2001 - 17:41 Uhr
@stretchlimo: Und schon wieder beweist der kleine seine unwissenheit. Punk IST ohne Dylans Grundlage entstanden. Zu einem Zeitpunkt als Dylan den Bekanntheitsgrad eines unbekannten Soldaten hatte. Im Kern und hauptsächlich in England, wo Dylan grundsätzlich so unheimlichen Einfluß auf Musik hatte und hat. Und Iggy konnte und kann besser singen. Oder sagen wir es so: Seine Stimme schreit nicht sofort nach einem HNO-Arzt und läßt nicht sofort jede einigermaßen selbstbewußte Ganglie nach einem Ausreisevisum schreien. Musikhistorisch bist du so was von weit hinten...
captain kidd
23.10.2001 - 18:15 Uhr
@ Mike Ness

kamen die stooges nicht aus den staaten???
und die ramones???
iggy und bowie und velvet underground...
ohne dylan nicht denkbar...
wenigstens war dylan nie ein heroin junkie...
und es gab punk VOR den sex pistols, mein kleiner.
nur mal so.
und der verrückte vogel hat wunderbare songs genannt...
Stretchlimo
23.10.2001 - 18:52 Uhr
@Mike Ness: England. Stooges, New York Dolls, MC5, Ramones. So englisch wie Roastbeef, I suppose?
claire grube
06.11.2001 - 21:18 Uhr
@captain kidd: oha oha, da begibt sich aber jemand auf ganz dünnes eis. erstens sagt mike ness doch, dass punk schon vor dylan existierte. und dylan gab es vor den sex pistols. alles klar? der surfsound der sixties und der rock'n'roll der fifties ist für den punk mit sicherheit von größerer bedeutung als bob dylan. und natürlich ist iggy amerikaner aber ihn und die stooges als undenkbar ohne dylan hinzustellen ist doch erheblich weit hergeholt. genauso gut könnte frau/man behaupten, sven väth wäre ohne little richard nicht denkbar. und was bowie mit punkrock zu tun haben sollte/soll bleibt auch deiner phantasie belassen. und du bist der einzige, der velvet underground mit ins spiel bringt. frech wie ich bin, behaupte ich auch hier, dass der anteil von dylans einfluß auf lou reed lediglich in deiner fanhaltung dylan gegenüber eine wesentliche rolle spielte. von undenkbar ganz zu schweigen. aber wahrscheinlich gäbe es auch beethovens neunte ohne bob dylan nicht. komm wieder ein bißchen runter, captain. dylan iss o.k. aber gott geht anders.
@stretchlimo: guter einwand. da hat sich mike ness wohl selbst ein eigentor geschossen. punk sei im kern in england entstanden? chuck berry, beach boys, gene vincent, elvis presley, perry como, betty page und vor allem dion dimucci better known as dion sind u.a. die wegbereiter des punkrocks in den fünfziger/sechziger jahren gewesen. eindeutig amiland. wie mike ness. orange county.
captain kidd
09.11.2001 - 15:55 Uhr
@ claire grube


... ist iggy amerikaner aber ihn und die stooges als undenkbar ohne dylan hinzustellen ist doch erheblich weit hergeholt.

--> hör dir mal highway 61 revisited an. dann sprechen wir uns wieder.

und was bowie mit punkrock zu tun haben sollte/soll bleibt auch deiner phantasie belassen.

--> was ist schon punkrock, wenn nicht das zu tun, wozu man gerade lust hat...

und du bist der einzige, der velvet underground mit ins spiel bringt. frech wie ich bin, behaupte ich auch hier, dass der anteil von dylans einfluß auf lou reed lediglich in deiner fanhaltung dylan gegenüber eine wesentliche rolle spielte. von undenkbar ganz zu schweigen.

--> dylan hat den boden bereitet. dabei bleibe ich. er war einer der ersten im popbereich, der mit seiner "natürlichen" stimme also auch mit "unebenheiten" gesungen hat. und wieder muss ich highway 61 revisited nennen. hör das und danach das velvet underground debut. dann wird dir einiges klar. textlich sowieso.

aber wahrscheinlich gäbe es auch beethovens neunte ohne bob dylan nicht. komm wieder ein bißchen runter, captain. dylan iss o.k. aber gott geht anders.

--> dylan ist nicht gott. dylan hatte ja auch einflüsse. und hank williams ist noch näher bei gott wahrscheinlich.
1965 war dylan aber gott. wirklich. für alle. für die beatles, für die beach boys, für alle.
so war das.
claire grube
18.11.2001 - 16:59 Uhr
@captain kidd: na gut. dann ist es eben so. nachvollziehen kann ich das zwar auch beim fünften mal highway61revisited-hören nicht, aber ist ja auch egal.
nur noch ein wort zu bowie: wann hat der typ jemals das gemacht, was er wollte und nicht seine fahne in den wind gehängt? er ist schon immer jedem und allem hintergelaufen. und das hat mit punk nun überhaupt nichts zu tun. deine verehrung zu dylqan in allen ehren aber bowie? der geht und ging ja gar nicht...
captain kidd
19.11.2001 - 12:14 Uhr
@ claire grube
okay.
Kosima
10.03.2002 - 20:29 Uhr
hey du! Was hast du gegen Bob Dylan. Der war doch Vorbild für eine ganze Generation. Ih r blöden Schwätzer habt ja keine Ahnung von Ackerbau und Viehzucht!
The MACHINA of God
11.07.2002 - 12:19 Uhr
Wollte mir heute mal ein Album dieses Mannes zulegen. Habe mir z.Z. "Desire" ausgeliehen und bin ziemlich begeistert und wollte nun mal fragen, welche Alben sehr empfehlenswert sind. Mehr ältere wie "Blonde on blonde" oder die späten Sachen wie "Time out of mind" und "Love and theft"?
toh
11.07.2002 - 14:46 Uhr
Dylan Classics/must haves:

Freewheelin
Subterranean Homesick Blues
Highway 61 Revisited
Blonde On Blonde
Blood On The Tracks
Time Out Of Mind
Love And Theft

vielleicht noch John Wesley Harding und Slow
Train Coming, ist aber schon wieder eher
spezifischer und sicher keine Klassiker wie
obige Alben... aber für den Dylan Fan sind
sowieso alle Platten des Meisters wichtig und
gut. :-)

Grüsse,
thomas
stativision
11.07.2002 - 16:29 Uhr
bin zwar jetzt kein fan, muss aber sagen, dass ich die alten platten aus den 60/70ern definitiv besser finde als die neuen.
Versus
14.07.2002 - 18:52 Uhr
Um das ganze Spektrum der Bob Dylan-Songs zu erfassen, empfehle ich die

Biograph 1985 (3CD)
Saved (7/10)
Oh Mercy (8/10)
Time out of mind (10/10)
Love and Theft (8/10)
60f6
16.07.2002 - 15:15 Uhr
versus will dich reinreiten; finger weg von Saved und Oh mercy. Beide ganz, ganz schlimm. Der Biograph hingegen ist sehr empfehlenswert, aber auf Grund seines Alters nicht allumfassend.
Völlig richtig liegt Thomas; man könnte da zwar noch was hinzufügen; muß man aber nicht. Also must have-mäßig korrekt.
Bernard Sumner
16.07.2002 - 16:13 Uhr
Wo bleibt Captain Kidd ???

captain kidd
19.07.2002 - 14:56 Uhr
da ist auch schon.

diese frage gab es neulich auch bei intro.de. das schrieb ich dort:
"das ist wahrscheinlich eine der schwierigsten fragen überhaupt. der gute bob hat über 40 alben rausgehauen. welches ist da DER tipp. na ja, hier auf jeden fall meine:

1. highway 61 revistited (1965)
-- da kann man nichts falsch machen. es fängt mit dylans besten song überhaupt an und wird dann kaum
schlechter. sicherlich DAS meisterwerk und vielen meisterwerken von ihm

2. "love and theft" (2001)
-- skip zum zweiten track. mississippi heisst der und ist wieder einer von dylans besten überhaupt. das ganze album hat ein grandioses feeling. er spielt hier mit seiner wohl besten band.

3. live 19966 (1998)
-- dieses album hat mich das licht sehen lassen. es ist das beste album aller zeiten und das wichtigste rockkonzert aller zeiten. fang gleich
mit der zweiten cd an. das rockt.

4. blood on the tracks (1975)
-- ein eher ruhiges und sehr sehr trauriges album. verlorene liebe und so. hier haben alle travis's, heather novas und eskobars dieser welt einiges geklaut (aber nichts 'verstanden' *g*)

5. biograph (1985)
-- drei cds geben ein recht guten überblick über dylans karriere. von den folkwurzeln über rock and roll und country bis zu soul und pop stücken.
sehr gutes booklet auch.


desweiteren: blonde on blonde (der dritte und der letzte track), john wesley harding, hard rain (!!!), live at budokan (die andere seite)."


aktuelle anmerkungen:
* "love and theft" ist ein sehr sehr sher gutes album. erst fand ich es ja nichts sooo gut. ist es aber. derzeit wohl das beste seit john wesley harding
* oh mercy ist nicht wirklich schlecht. grain of sand und property of jesus sind wunderbar.
* herr huber hat recht.
* ich vernachlässige die politfolkseite, weil das für dylan ja auch nur der anfang war und man das eigentlich irgendwie schon kennt.
* freewheelin' finde ich langweilig.
captain kidd
19.07.2002 - 15:04 Uhr
ich kann wohl nicht mehr schreiben.
sorry.
The MACHINA of God
19.07.2002 - 17:46 Uhr
@captain:
Auf dich habe ich gewartet. :)

Habe mir nun erstmal TIME OUT OF MIND geholt, da ich mich so unsterblich in "Standing in the doorway" verliebt hatte und bin sehr begeistert. Ist das okay? :)
6of6
19.07.2002 - 21:04 Uhr
Blond on blonde nur 3 und der letzte??? Freewheelin' langweilig???
Jüngeres Semester, hmm?
captain kidd
23.07.2002 - 13:34 Uhr
@ The MACHINA of God
danke
*g*.

ja, ist okay. doorway ist ein ganz grossartiger song. time out of mind war das beste album seit 1975 bis ""love and theft" kam.


@ 6of6
es wurde um tipps für den einstieg gegeben.
und: die folkseite (dylan musste ja einen fuß in die tür new york bekommen) find ich nicht so doll. und blonde on blone auch nicht. da gibts es besseres.
6of6
23.07.2002 - 18:15 Uhr
@kidd
Wenigstens sind wir uns einig, dass man blonde on blonde auf vielfältige weise falsch schreiben kann. Der Rest bleibt geschmackssache und nur weil die folkseite nicht jedem gefällt, heißt das nicht, dass man sie ausklammern muß/kann/darf.
captain kidd
25.07.2002 - 17:12 Uhr
darf sowieso nicht!!!!!!!!
sadcaper
09.06.2003 - 19:58 Uhr
Ich möchte dem größten Songwriter aller Zeiten nur diese Zeilen widmen. Danke für all die wundervollen Songs!
Raventhird
09.06.2003 - 20:06 Uhr
Schön. Und jetzt ?
sepp
09.06.2003 - 20:09 Uhr
bob bleibt einmalig
Raventhird
09.06.2003 - 20:10 Uhr
Super Kommentar, hochintelligenter Thread. Langsam regt es mich hier schon wieder auf.
stupid mop
19.06.2003 - 15:58 Uhr

sollte man sich als nicht-dylan-kenner zuerst 'blonde on blonde' oder 'desire' unter den nagel reissen?
electrolite
19.06.2003 - 19:40 Uhr
Er IST der größte!!!!
Like Spinning Plates
19.06.2003 - 20:15 Uhr
@stupid mop
Kannst Du machen. Die beiden letzten Scheiben
sind aber auch großartig. Nach "Time Out of Mind"(1997) kam mir "Love and Theft"(2001) erst schwächer vor, ist aber nicht so.
Fang also ruhig mal "hinten" an.
nullpeil
20.06.2003 - 12:58 Uhr
muss man bob dylan kennen ?? wer zum teufel is das.
sadcaper
20.06.2003 - 13:20 Uhr
Raventhird: Dann geh doch woanders hin. Tschüß!
Oliver Ding
23.07.2003 - 23:04 Uhr
Die Never Ending Tour geht weiter:

Bob Dylan - In Show & Concert!
========================================
Fr. 17.10.2003 Hamburg / Docks
Sa. 18.10.2003 Hamburg / Docks
Mo. 20.10.2003 Berlin / Arena Treptow
Mi. 22.10.2003 Leipzig / Arena
Mi. 29.10.2003 München / Olympiahalle
Mi. 05.11.2003 Freiburg / Stadthalle
Do. 06.11.2003 Frankfurt / Jahrhunderthalle
Sa. 08.11.2003 Düsseldorf / Philipshalle
ulle
23.07.2003 - 23:24 Uhr
lohnt sich ein konzertbesuch,oliver ?
sepp
23.07.2003 - 23:57 Uhr
oliver sind die daten ok und wo gibts tickets
Oliver Ding
23.07.2003 - 23:59 Uhr
Ich denke, Dylan sollte man mind. einmal gesehen haben. Man sollte allerdings nicht erwarten, daß man die Stücke, die er spielt, unbedingt wiedererkennt. Das nimmt jedoch wenig Reiz, sondern schafft mehr Spannung.

Als ich Dylan damals am Ring gesehen habe - mit einer fantastisch aufgelegten Band BTW -, erkannte ich "Hey Mr. Tambourine Man" erst im Refrain, weil ich da durch das Genuschel hindurch endlich den Text verstand und die Melodie erahnen konnte.

Man sollte aber schon ein wenig Dylan-Hintergrundwissen mitbringen und keine Greatest-Hits-Show erwarten.
Sebastian
24.07.2003 - 00:51 Uhr
Gut. Der 5.11. ist gerettet ;)
det
24.07.2003 - 08:57 Uhr
Wo kann man die Daten einsehen?
electrolite
24.07.2003 - 09:28 Uhr
@ulle
die nicht gerade billigen Konzerte sind was für eingefleischte Fans; andere werden möglicherweise enttäuscht.
captain kidd
24.07.2003 - 12:06 Uhr
yes. danke. wo kann man in hamburg billig übernachten???
Hangman
24.07.2003 - 12:17 Uhr
wie wär's mit dem hauptbahnhof, irgendwo bei den schließfächern...
captain kidd
24.07.2003 - 12:22 Uhr
haha. nicht schon wieder...

vielleicht im panda???
Bill
24.07.2003 - 13:21 Uhr
Ich wünsche euch viel Spass auf dem Konzert; hoffentlich überlebt ihr Dylans schrecklichen nasalen Stimme.

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